1 Überblick über das it-recht. 2 Überblick über die gesetze

Download 1 Überblick über das IT-Recht. 2 Überblick über die Gesetze

Post on 05-Apr-2015

106 views

Category:

Documents

2 download

Embed Size (px)

TRANSCRIPT

  • Folie 1
  • 1 berblick ber das IT-Recht
  • Folie 2
  • 2 berblick ber die Gesetze
  • Folie 3
  • 3 Niko Hrting, Internetrecht, 2. Aufl. Kln 2005. Hoeren/Sieber (Hg.), Handbuch Multimediarecht, Mnchen (C. H.Beck), Loseblatt: Stand 2005 Volker Haug, Grundwissen Internetrecht, Stuttgart 2005. Kilian/Heussen (Hg.), Computerrechtshandbuch, Mnchen (C. H. Beck), Loseblatt: Stand 2004 Michael Lehmann (Hg.), Electronic Business in Europa. Internationales, europisches und deutsches Online-Recht, Mnchen (C.H. Beck) 2002. Ronagel (Hg.), Recht der Multimediadienste. Kommentar, Mnchen (C.H. Beck), Loseblatt: Stand 2004 Literatur zum IT-Recht
  • Folie 4
  • 4 Schutz von Geistesschpfungen [ geistige Kommunikation] Literatur Wissenschaft Kunst Musik Film Schutz geistiger gewerblicher Leistungen PatG / GebrauchsMG -> Technik GeschmacksMG -> sthetik MarkenG -> Marketing UWG -> umfassend Sonderprivatrecht Schutz geistigen Eigentums
  • Folie 5
  • 5
  • Folie 6
  • 6 UrhebergesetzPatentgesetz Das Urheberrecht schtz das Werk vor Vervielfltigung und Verbreitung Das Patentrecht schtz ein Verfahren und damit auch die zugrunde liegende Idee vor Nutzung und Nachahmung Nicht bertragbar ( 29 S. 2 UrhG) bertragbar ( 15 PatG) und damit Kreditgrundlage Schutz geistigen Eigentums
  • Folie 7
  • 7 Gewerbliche Schutzrechte fr Name, Logo, etc. Markenschutz Mit Fahrer- assistenzsystem fr technische Erfindungen Patente und Gebrauchsmuster Fr das Design Geschmacksmuster
  • Folie 8
  • 8 Warum gibt es Patente? Die Offenlegung des Geheimnisses gegen den Schutz vor Nachahmung
  • Folie 9
  • 9 Recht zur alleinigen * Herstellung * Anwendung * Vermarktung * Lizenzvergabe Unterlassungsansprche, Schadensersatzansprche Importverbot, Beschlagnahmung/Vernichtung Schutzvoraussetzungen Neuheit Erfindung Gewerbliche Anwendbarkeit Schutz durch ein Patent
  • Folie 10
  • 10 Unterscheidung ein Patent schtzt technische Gegenstnde und Verfahren ein Gebrauchsmuster wird auch als kleines Patent bezeichnet kein Schutz von Verfahren geringerer Anspruch an die Erfindungshhe keine inhaltliche Prfung schlechtere gerichtliche Durchsetzbarkeit Laufzeit: max. 10 Jahre Patent und Gebrauchsmuster
  • Folie 11
  • 11 Offenlegungsschrift Patentschrift Nach: Schramm, Reinhard: D 14 Patentinformation In: Kuhlen, Rainer (Hrsg.):Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation Die Patentierung
  • Folie 12
  • 12 Zahlung von Jahresgebhren zur Aufrechterhaltung PatentGebrauchsmuster Anmeldung60 / 50 40 / 30 Recherche250 Antrag auf Prfung350 Kosten Patente Verfahren beim DPMA II Kosten der Patentierung
  • Folie 13
  • 13 Wo Wer Was Wann Schriftart, Schriftcode, Hauptklasse, Entgegenhaltungen Aufbau eines Patentdokuments Was Offenlegungsschrift
  • Folie 14
  • 14 Patentschrift
  • Folie 15
  • 15 Schutzwirkungen Nationale Patentanmeldungen - Wirkung auf das jeweilige Staatsgebiet Europische Patentanmeldung (EP-Verfahren) - Einreichung beim EPA oder einem Patentamt, das Vertragsmitglied ist - Formalprfung, Offenlegung nach 18 Monaten (A1 Schrift) - Sachprfung, Erteilung - Validisierung in den benannten Lndern (Zerfall in nationale Phasen) Internationale Patentanmeldung (PCT-Verfahren) -Anmeldung bei der WIPO ber das DPMA oder EPA -Formalprfung, Offenlegung nach 18 Monaten (A1 Schrift) - Sachprfung, vorlufiger Internationaler Prfungsbescheid - Einleitung der nationalen (regionalen) Phasen (z.B. DE, EP...) Internationales Patentrecht
  • Folie 16
  • 16 Europische Patentschrift
  • Folie 17
  • 17 Die Patentliteratur ist ein Ideenfundus fr technische Probleme 94 % der Patente gehren zum Freien Stand der Technik Grnde fr eine Patentrecherche
  • Folie 18
  • 18 Neuheitsrecherche / Stand der Technik Fragestellung Verletzungsrecherche Welche Schutzrechtsanmeldungen / technischen Lsungen existieren bereits auf einem bestimmten Technologiegebiet? Verletzt die Nutzung der technischen Lsung die Rechte Dritter? Art berwachungs- recherche Verfolgung von Patentanmeldungen zu einem Thema / eines Mitbewerbers Umfang Alles Vollstndigkeit unbedingt notwendig 20 25 Jahre Vollstndigkeit unbedingt notwendig Stand der Technik der letzten Wochen in einem bestimmten Gebiet Arten der Patentrecherche I
  • Folie 19
  • 19 Namensrecherche FamilienrechercheFragestellung Rechtsstandrecherche Welche Firma/Person hat erfunden/angemeldet? Wo wurde angemeldet? (Mglicherweise in mehreren Lndern) Wie ist der Verfahrensstand zu einer bestimmten Anmeldung eines Schutzrechtes? Art Umfang Identifikation aller Dokumente, die den Namen in beliebiger Form in einem der Felder mit Namensangaben enthalten Identifikation aller Anmeldungen zu einer Erfindung inkl. Lndercodes, Klassifizierung und Sprachen Identifikation des Rechts- Standes zu einer bestimmten Anmeldung Arten der Patentrecherche II
  • Folie 20
  • 20 Beschreibung des technischen Sachverhalts, zu dem Informationen gesucht werden Zerlegung des technischen Sachverhalts in Aspekte, die jeweils als eigenstndige Suchanfrage zu formulieren sind Beispielthema: Parkassistenz mit einer die Umgebungsdaten aufnehmenden Kamera, die dem Fahrzeugfhrer anschlieend bildlich dargestellt werden* Aspekt 1Aspekt 2Aspekt 3 Einparkhilfe (ein)parkhilf*/(ein)parkabstand*/par kwarn* parkassist* etc. Kamera Kamera*/camera*/ bildaufnehm*/ picture*/ pattern Anzeige (optisch/akustisch) Anzeig*/display*/visual*/ sicht*/akusti*/audio*/blink*/ lamp*/ton*/ Suchbegriffe finden Detaillierung der Fragestellung * Entnommen aus: PATON SEARCH - Ausgewhlte Rechercheberichte Patentrecherche - Beispiel
  • Folie 21
  • 21 DEUInternational - UrheberRG - KunstUrhG - UrhRWahrnG RL Gemeinschafts- geschmacksMVO RBRevidierte Berner bereinkunft zum Schutz von Werken der Literatur und Kunst (1886 / 1971) [Grds. d. Inlnderbehandlung] Ergnzende Abkommen: WCT WIPO-Urheberrechtsvertrag (1996) WPPT WIPO-Vertrag ber Darbietungen und Tontrger (1996) WUA Rom-Abkommen Welturheberrechtsabkommen [Grds. d. Inlnderbehandlung] ber den Schutz der ausbenden Knstler, der Hersteller von Tontrgern und der Sendeunternehmen (1965) [Mind-Schutz v. Leistungsschutzberechtigten im Ausland] TRIPSAbkommen ber Handelsbezogene Aspekte der Rechte des geistigen Eigentums (1994) (Art. 9 - 14) [Inlnderbehandlung /Meistbegnstigung / Mindestschutz] Rechtsquellen des Urheberrechts
  • Folie 22
  • 22 Inhalte Urheberpersnlichkeitsrecht 12 14 UrhG Verwertungsrechte 15 24 UrhG sonstige Rechte 25 27 UrhG Recht zur Verffentlichung Recht auf Anerkennung der Urheberschaft Schutz vor Beeintrchtigung Zugang -> Vervielfltigung / Bearbeitung [ 25] Folgerecht -> Weiterveruerung [ 26] Vergtung fr Vermietung / Leihe [ 27] [ 17 II, III] ideele Interessen materielle Interessen Inhalt des Urheberrechts
  • Folie 23
  • 23 Verwertungsrechte 15-24 UrhG Krperliche Verwertung Vervielfltigung ( 16) Verbreitung ( 17) Grenze: Erschpfungs- grundsatz Ausstellung ( 18) Unkrperliche Verwertung Vortrag, Auffhrung ( 19) Zugnglichmachung ( 19a) Sendung ( 20) Wiedergabe ( 21 und 22) Bearbeitung Umgestaltung Nachbauten; Verfilmungen; Umgestaltung von Datenbanken ( 23) Freie Benutzung ( 24)
  • Folie 24
  • 24 Ansprche wegen Urheberrechtsverletzungen 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 1. Unterlassung Beseitigung Schadensersatz Herausgabe des Gewinns Ersatz des immateriellen Schadens Vernichtung berlassung 97 Absatz 1 Satz 1 UrhG: 1. Alternative: Beseitigung der Beeintrchtigung 97 Absatz 1 Satz 1 UrhG: 2. Alternative: Unterlassung im Falle einer Wiederholungsgefahr 97 Absatz 1 Satz 1 UrhG: 3. Alternative: Schadensersatz bei Vorsatz oder Fahrlssigkeit 97 Absatz 1 Satz 2 UrhG: Herausgabe des Gewinns und Rechnungslegung 97 Absatz 2 UrhG: 98 Absatz 1 UrhG gegen angemessene Vergtung nach 98 Absatz 2 UrhG
  • Folie 25
  • 25 einfach 31 I 2, II = schuldrechtlich (str.) ausschlielich 31 I 2, III = dinglich unbeschrnkt 31 I 1 beschrnkt 31 I 1, 2 im Zweifel [-> 133, 157 BGB]: Einrumung bestimmt sich nach verfolgtem Zweck [ 31 V] -> Zweckbertragungslehre durch Urheberrechtsvertrag zur Eigennutzung. zur Wahrnehmung 31 III Einrumung von vererblich [ 28 I], nicht bertragbar [ 29 I] (mit Zustimmung des Urhebers) bertragbar [ 34 I 1, II] - inhaltlich - rumlich - zeitlich personell sachlich Verhltnis von Urheber- und Nutzungsrecht
  • Folie 26
  • 26 Leistungsschutzrechte ausbende Knstler 73 - 83 Laufbildschutz 95 Filmhersteller 94 Datenbankl- hersteller 87a ff. Herausgeber nachgelassener Werke 71 Verfasser wisenschaftl. Ausgaben 70 Sende- unternehmen 87 Hersteller von Tontrgern 85 f. Lichtbildner 72 Verwandte Schutzrechte
  • Folie 27
  • 27 Regelungen zu Datenbankwerken 4 II 87 a ff. 23 S. 2 53 V / 63 I 2 55a DEF. Herstellung d. Bearbeitung eines Datenbankwerks erfordert Einwilligung d. Urhebers Einschrnkung des Rechts der Vervielfltigung einer Datenbank zum persnlichen Gebrauch Befugnisse rm Benutzers LeistungsschutzR des Datenbank- herstellers Schutz von Datenbankwerken
  • Folie 28
  • 28 Schutzdauer des Urheberrechts 1) Alleinurheber [ 64] 70 Jahre post mortem auctoris [ 69] Beginn: Ablauf des Kalenderjahres, in dem Urheber stirbt. 2) Miturheber [ 65 I] 70 Jahre nach dem Tode des lngst lebenden Miturhebers. 3) Filmwerke [ 65 II] 70 Jahre nach dem Tod des lngst lebenden Beteiligten. 4) Anony

Recommended

View more >