1992 - 2012 20 jahre heimatfreunde t£¼rkism£¼ 2021. 1. 2.¢  3...

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  • Wegw eiser f

    ür

    Türkism ühle

    40 Jah re

    Schulze ntrum

    Türkism ühle

    Nr. 14

    Ausgabe 2013

    1992 - 2012

    20 jahre

    Heimatfreunde

    Türkismühle

  • 2

    G lo b us

    S t.

    W e nd

    e l

  • Liebe Türkismühler – liebe Leser!

    In unserem neuen Heft blicken wir noch

    einmal kurz auf die Geschichte des

    Schulzentrums Türkismühle zurück. In den

    vergangenen 40 Jahren hat sich dort vieles

    verändert. Neue Wege sind beschritten

    worden, Bestehendes wurde reformiert,

    Überholtes abgeschafft und man blieb so

    immer auf dem neuesten Stand. Ab 2012

    nennt sich die Bildungsstätte nun

    Gemeinschaf tsschu le Nohfe lden-

    Türkismühle

    Aber nicht nur das Schulzentrum hat sich

    verändert, auch Türkismühle wandelt sich.

    Das neue Einkaufszentrum ist fast fertig,

    das Architektenbüro Finkler steht im

    Rohbau und auch das Bahnhofsumfeld

    wird in den nächsten Jahren umgestaltet

    werden. Dadurch wird unser Ort an

    Attraktivität gewinnen und es werden

    nicht zuletzt auch die Geschäfte und

    Unternehmen davon profitieren.

    Und noch etwas Neues: wir haben

    unserem Heft eine Rubrik hinzugefügt, die

    sich mit dem „Aberglauben im Raum der

    oberen Nahe“ beschäftigt. Es ist sehr

    unterhaltsam zu lesen, wie sich die

    M e n s c h e n f r ü h e r d a v o n h a b e n

    beeinflussen lassen und wie vieles noch in

    unser Denken und Handeln – sogar bis in

    die heutige Zeit - Eingang gefunden hat.

    Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz

    besonders bei allen Sponsoren, Inserenten

    und Sympathisanten, die uns bei unserer

    Arbeit unterstützen. Viel Spaß bei den

    Lektüren.

    Volker Roth

    3

    Inhalt 2013Hallo Nachbar Grußwort Seite 3

    Fragen an den Ortsvorsteher Seite 4

    40 Jahre Schulzentrum Seite 6

    Heimatfreunde 2012 Seite 12

    Vereinsportrait Seite 14

    Nachrichten von Gestern Seite 17

    Veranstaltungskalender Seite 19

    Gesamtschule 2012 Seite 20

    Wichtige Rufnummern Seite 22

    Vereine, Gruppierungen Seite 23

    Gewerbetreibende Seite 24

    Türkismühle 2012 Seite 26

    Fahr mal mit Seite 31

    Der Hausdoktor Seite 33

    Türkismühler Hefte/Teller Seite 34

    Firmenportrait Seite 35

    Türkismühler Geschichten Seite 36

    Sitten und Gebräuche Seite 39

    Erinnerungen Seite 40

    Impressum Seite 29

    Wichtige Rufnummern, Anschriften von Behörden und Gewerbetreibenden, Ansprechpartner

    derVereinesowieVeranstaltungstermine-allesaufeinenBlickim “HALLO NACHBAR “

    G ru

    ßw or

    t In

    h a lt

  • 4

    Gönn deinem Körper etwas Gutes,

    damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.

    Wir haben sonntags geöffnet von 7:30 – 10:30 Uhr

    Türkismühle

    06852-896660

    Heimbach

    06789-1458

    Oberkirchen

    06855-996397

    B ä ck

    e re

    i B a rt

    h ol d

    10 Fragen an den Ortsvorsteher

    Ursprünglich war – wie auch die Kommission „Die Strooß“ vorgeschlagen hatte – das jetzige Baugelände des Architekten Finkler dafür vorgesehen, dort einige Bänke und Tische aufzustellen um so eine Ruhezone zu schaffen. Zugleich sollte auf dem ehemaligen Kirmesplatz neben dem Parkplatz eine ähnliche Zone entstehen. Diese Vorhaben konnten aber nicht durchgeführt werden, da der Architekt Finkler Interesse an dem genannten Gelände zeigte und neben dem Parkplatz ein Penny-Markt geplant war. Der Bau des Discounters hat sich zerschlagen und wir werden in diesem Jahr mit der Gestaltung des Platzes beginnen. Dort sollen mehrere Bäume gepflanzt, Tische und Bänke aufgestellt und ein Teil der Fläche gepflastert werden.

    Ein festes Datum ist bisher noch nicht bekannt. Mit den Umbaumaßnahmen soll aber Anfang 2014 begonnen werden. Die Bauzeit wird in etwa bei 3 bis 4 Jahren liegen. Wie aus der Presse bekannt, wird die Bahn bis zu 4 Millionen Euro investieren, u.a. für die Anhebung der Bahnsteige und den Einbau von Personenliften. Außerdem soll die Strecke bis Neubrücke elektrifiziert werden. Für den ÖPNV sind weitere 4 Millionen Euro bereitgestellt. Was letztendlich mit dem Bahnhofsgebäude geschieht, ist noch nicht bekannt.

    Um den Kreisel zu bauen, war zunächst an einen Ankauf des alten Postamts gedacht. Der Besitzer hat dem allerdings nicht zugestimmt. Die ursprünglich vorgesehene Straßenführung wird dementsprechend angepasst werden.

    Momentan tut sich ja einiges in Türkismühle: wie könnte man den Ort noch attraktiver gestalten?

    Wann soll mit den Maßnahmen bez. ÖPNV-Verkehrspunkt begonnen werden?

    Sind alle Besitzverhältnisse geklärt – z.B. altes Postamt?

    T ür

    ki sm

    üh le r

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  • 5

    T ür

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    sr a t

    Was geschieht mit dem Anwesen van Beek?

    Wann soll das Feldspatwerk abgerissen werden?

    Wie könnte man die Kirmes wiederbeleben und ansprechend gestalten?

    Frau Gertrud Wagner-Roth hat folgenden Vorschlag gemacht – was halten Sie davon?

    Könnten wir in diesem Jahr ein „Dorfgespräch“ initiieren?

    Was halten sie von der Picobello-Aktion und wie viele Menschen haben mitgemacht?

    Im Sommer 2013 soll der Ferienpark am Bostalsee eröffnet werden. Türkismühle als

    Nachbarort müsste sich ja auch darauf einstellen. Welche Maßnahmen könnte man ergreifen, um Gäste hierher zu locken: Bsp. Wanderwege, Radwege, kulturelle und sportliche Angebote etc. – gibt es da schon Überlegungen?

    Das Gebäude ist verkauft worden. Dort wollen die neuen Besitzer Wohnungen einrichten, d.h. es soll ein reines Wohnhaus daraus werden.

    Nach den Aussagen der Firma Gihl soll damit im April begonnen werden.

    Das Weinfest wird, wie im letzten Jahr, am Kirmessamstag stattfinden, also am 3. August. Sonstige Planungen sind mir nicht bekannt.

    as ist ein guter Vorschlag und ich werde mich in der nächsten Ortsratssitzung dafür einsetzen. Eine Abklärung mit Pastor End müsste aber unbedingt erfolgen.

    Ja, das wäre möglich. Am besten schon im Frühjahr. Ich werde auch diesen Punkt im Ortsrat besprechen. Ein Termin wird dann im Amtsblatt bekannt gegeben.

    Das war eine gute Sache. Es sollten allerdings mehr Leute mitmachen. Im letzten Jahr waren es, glaube ich, etwa 10 an der Zahl.

    In Türkismühle tut sich ja vieles, wie schon gesagt. Spezielle Überlegungen gibt es dazu noch nicht. Der Bahnhof als zentraler Punkt im Dorf soll jedoch zum „Eingangsportal“ umgestaltet werden.

    „Den Kirmessonntag sollte die Kirche gestalten, beginnend mit einem morgendlichen

    Gottesdienst und anschließend Essen und Trinken anbieten. Der Grillplatz hinter der Kirche

    könnte dafür genutzt werden. Auf dem Parkplatz vor der Kirche könnte man eine „Mini-

    Kirmes“ veranstalten. Am Montag könnten wieder die Heimatfreunde und der MGV ihr

    Kirmesfrühstück anbieten“.

    D

  • 6

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    üh le

    Vor 40 Jahren – Einweihung des Schulzentrums Türkismühle

    Der 21. August 1972 wird für 780 Kinder aus 16 Gemeinden des Amtsbezirks Nohfelden ein

    unvergesslicher Tag bleiben. Nicht nur, weil an diesem Tag jedem Mädchen und jedem

    Jungen ein Wurstweck überreicht wurde. Nein, an diesem denkwürdigen Tag wurde der

    Unterricht im neu errichteten Schulzentrum Türkismühle aufgenommen. Damit begann ein

    grundlegend neuer Abschnitt in der Schulgeschichte des Amtes Nohfelden; die 16

    Zweckverbandsgemeinden erlebten die Krönung ihrer langjährigen Bemühungen um den

    schulischen Zusammenschluss und den sichtbaren und gelungenen Ausdruck ihrer

    finanziellen Anspannungen in einem Bauwerk, das, nach Ansicht vieler Besucher, einer

    wohldurchdachten, zweckmäßigen und landschaftlich hervorragend eingegliederten

    Konzeption entspricht. (*Kleemann)

    Schulzentrum Türksmühle 1975

    Im ehemaligen Amtsbezirk Nohfelden gab es 23 kleine Schulen …...manches Dorf konnte

    sich zweier Schule rühmen, weil es Konfessionsschulen gab (Anm.: z. B. TÜRKISMÜHLE). Mit

    der Einführung der christlichen Gemeinschaftsschulen 1967 kam es zur ersten

    „Flurbereinigung“. …Nach wie vor gab es (aber) einklassige, zweiklassige und andere

    „Zwergschulen“. An ihnen wirkten ....„Allroundlehrer“, scherzhaft auch „Zehnkämpfer“

    genannt, mithin Lehrer, die alle Fächer in ihrer Klasse unterrichteten. Erschwert wurde ihre

    Arbeit ….durch die Tatsache, dass in den wenig gegliederten Dorfschulen mehrere

    Jahrgänge in einer Klasse saßen bis hin zum Extremfall der einklassigen Schule, in der der

    Lehrer die Klassenstufen eins bis acht gleichzeitig unterrichten musste. Es fehlten

    ….Funktionsräume, wie z.B. Turnhalle, Physiksaal, Chemiesaal, Werkstätten usw. So stieß

    der Lehrer bei allem Mühen ….auf viele Hemmnisse.

    So machten sich Pädagogen und Bildungspolitiker Gedanken, wie man die Schule insgesamt

    und die Dorfschule im Besonderen auf die Höhe der Zeit führen könnte.

    So standen damals die Dinge, als sich die damals noch selbständigen Gemeinden des

    Amtsbezirks Nohfelden entschlossen …eine Z