lindenspiegel · 2009. 7. 20. · oder hamburger modell, wo die belastungen der öf-fentlichen hand...

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Lindener Stadtteilzeitung März 2009 13. Jahrgang Lindenspiegel schwarz magenta cyan yellow Lindenspiegel Seite 1 Sa & So ab 10.00 Uhr Frühstück · Becks vom Fass · Eis · täglich frische Küche · Wein & Prosecco von Weinkonsum · Außerhaus-Verkauf · Events Geschlossene Gesellschaften / Veranstaltungen bis 20 Personen – Verpflegung nach Wunsch Wilhelm-Bluhm-Straße 25 · Linden-Nord Dienstag - Freitag 12.00 bis 24.00 Uhr · Telefon 01 72 - 5 43 49 33 Der Lindenspiegel im Internet: www.lindenspiegel.de Anzeigenverkauf: Tel. 05 11 / 1 23 41 16 ÖK ÖKOLOGISCHER GEWERBEHOF OLOGISCHER GEWERBEHOF LINDEN GMBH LINDEN GMBH Zur Bettfedernfabrik 1 • Linden • Tel. 4 58 35 74 www.oegl.de • [email protected] 20 Jahre Sputnik in Linden! Zur Feier des Jahres geben wir unseren Kunden einen aus: Diesen ganzen März 20 % auf alles! … jetzt Boxenstopp für das Zweirad! Biker-Treff am 18. April in Gehrden Otto-Lilienthal-Str. 12 • 30989 Gehrden • Telefon (05108) 9 21 77 - 0 eine Woche DZ all inclusive 19.05.-29.05.09 buchbar bis 17.03.09 Zug zum Flug ist inklusive! Falkenstraße 4-6, 30449 Hannover, Tel.: 05 11 / 9 29 81 81, Fax: 05 11 / 9 29 81 13 EMail: [email protected] • www.first-reisebuero.de/hannover3 679,- Euro Zwischenverkauf und Irrtümer vorbehalten Preis pro Person ab Tunesien Africana Imperial I n Linden ist der An- teil von sogenannten Transferleistungs- empfängern beson- ders hoch. Transferlei- stungsempfänger sind alle Menschen, deren Einkom- men aus eigener Erwerbs- arbeit nicht vorhanden oder so niedrig ist, dass eine Aufstockung –Transferlei- stung – durch den Staat er- forderlich ist. Anerkannter- weise ist eine Teilhabe am soziokulturellen Leben für Arme bei den aktuellen Preisen und den zur Verfü- gung stehenden Mitteln schlichtweg unmöglich. Die 16 Euro pro Monat für die Mobilität eines Hartz IV-Empfängers sichern kaum Mobilität in der Stadt und der Region. Ein rotgrünes Wahlverspre- chen für ein Sozialticket scheiterte bisher an der Umsetzung. Bremsend wirkten hierbei besonders die Bedenkenträger der SPD-Fraktion. Zusagen der Fraktion zur Bereitstellung von Haushaltsmitteln wurden kurz vor den Ausschusssitzungen wieder zurückgezogen und der Koalitionspartner düpiert. Auf Sozialtarif – Kombiticket – Sozialticket – Solidarpass etc.: Politisches Tauziehen um ein brennendes soziales Problem der Regionsversammlung am 24. März soll mit einem Antrag zur Beratung nun wieder einge- bracht werden, was vorher in den Ausschüssen misslang. Doch auch hier werden im Vor- feld Stolperfallen gestellt. So wurde in der HAZ vom 3. März voreilig von einer Einigung der Koalition in dieser zentralen so- zialpolitischen Frage berichtet. Völlig zu Unrecht, wie die stell- vertretende Regionspräsidentin Doris Klawunde (Grüne) dem Lindenspiegel gegenüber er- klärt: „Es hat weder Verhand- lungen geschweige denn eine Einigung gegeben“. Die Zeitungsente in der HAZ könnte wohl lanciert sein, um politische Pflöcke einzuschlagen, so ihre Spe- kulation. Ungeachtet oder auch gera- de wegen des politischen Gerangels fordern der DGB und das Sozialbünd- nis Hannover eine zeitnahe und bedürfnisgerechte Lö- sung des Problems, orien- tiert etwa an dem Kölner oder Hamburger Modell, wo die Belastungen der öf- fentlichen Hand exorbitant hinter den von Regionsprä- sident Hauke Jagau auf der Basis einer Alibi-Studie (e- mares) prognostizierten 5 bis 50 Milionen Euro zurückgeblieben sind. In Köln zahlt die öffentliche Hand nur ca. 1 Million Eu- ro. Das Sozialbündnis Hanno- ver wird am Mittwoch, 11. März, um 18.00 Uhr in der Marktkirche im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Treffpunkt Marktkiche“ eine öffentliche Gesprächsrunde zum Sozial-Ta- rif im GVH veranstalten. Hier- zu wurde Regionspräsident Ja- gau eingeladen, seine Argumen- te gegen ein für Arme er- schwingliches Solidarangebot zu vertreten. Nach letzten Infor- mationen hat er seine Teilnahme „aus Termingründen“ offen ge- lassen. Die Veranstalter hoffen trotzdem ihn in der Gesprächs- runde in der Marktkirche be- grüßen zu können. hew Grafik: @lptraum

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  • Lindener Stadtteilzeitung März 2009 13. Jahrgang

    Lindenspiegel

    schwarz magenta cyan yellow Lindenspiegel Seite 1

    Sa & So ab 10.00 Uhr Frühstück · Becks vom Fass · Eis · täglich frischeKüche · Wein & Prosecco von Weinkonsum · Außerhaus-Verkauf · Events

    Geschlossene Gesellschaften / Veranstaltungen bis 20 Personen – Verpflegung nach Wunsch

    Wilhelm-Bluhm-Straße 25 · Linden-NordDienstag - Freitag 12.00 bis 24.00 Uhr · Telefon 01 72 - 5 43 49 33

    Der Lindenspiegel im Internet:

    www.lindenspiegel.de

    Anzeigenverkauf: Tel. 05 11 / 1 23 41 16

    ÖKÖKOLOGISCHER GEWERBEHOFOLOGISCHER GEWERBEHOFLINDEN GMBHLINDEN GMBH

    Zur Bettfedernfabrik 1 • Linden • Tel. 4 58 35 74 www.oegl.de • [email protected]

    20 JahreSputnik in Linden!

    Zur Feier des Jahres geben wir unseren Kunden einen aus:

    Diesen ganzen März

    20 % auf alles!

    … jetzt Boxenstopp für das Zweirad!

    Biker-Treff am 18. April in Gehrden

    Otto-Lilienthal-Str. 12 • 30989 Gehrden • Telefon (05108) 9 21 77 - 0

    eine Woche DZ all inclusive19.05.-29.05.09buchbar bis 17.03.09Zug zum Flug ist inklusive!

    Falkenstraße 4-6, 30449 Hannover, Tel.: 05 11 / 9 29 81 81, Fax: 05 11 / 9 29 81 13EMail: [email protected] • www.first-reisebuero.de/hannover3

    679,- EuroZwischenverkauf und Irrtümer vorbehalten

    Preis pro Person abTunesienAfricana Imperial

    In Linden ist der An-teil von sogenanntenTransferleistungs-empfängern beson-

    ders hoch. Transferlei-stungsempfänger sind alleMenschen, deren Einkom-men aus eigener Erwerbs-arbeit nicht vorhanden oderso niedrig ist, dass eineAufstockung –Transferlei-stung – durch den Staat er-forderlich ist. Anerkannter-weise ist eine Teilhabe amsoziokulturellen Leben fürArme bei den aktuellenPreisen und den zur Verfü-gung stehenden Mittelnschlichtweg unmöglich.Die 16 Euro pro Monat fürdie Mobilität eines HartzIV-Empfängers sichernkaum Mobilität in der Stadtund der Region.Ein rotgrünes Wahlverspre-chen für ein Sozialticketscheiterte bisher an derUmsetzung. Bremsendwirkten hierbei besondersdie Bedenkenträger derSPD-Fraktion. Zusagen derFraktion zur Bereitstellung vonHaushaltsmitteln wurden kurz

    vor den Ausschusssitzungenwieder zurückgezogen und derKoalitionspartner düpiert. Auf

    Sozialtarif – Kombiticket – Sozialticket – Solidarpass etc.:

    Politisches Tauziehen um einbrennendes soziales Problem

    der Regionsversammlung am24. März soll mit einem Antragzur Beratung nun wieder einge-bracht werden, was vorher inden Ausschüssen misslang. Doch auch hier werden im Vor-feld Stolperfallen gestellt. Sowurde in der HAZ vom 3. Märzvoreilig von einer Einigung derKoalition in dieser zentralen so-zialpolitischen Frage berichtet.Völlig zu Unrecht, wie die stell-vertretende RegionspräsidentinDoris Klawunde (Grüne) demLindenspiegel gegenüber er-klärt: „Es hat weder Verhand-

    lungen geschweige denneine Einigung gegeben“.Die Zeitungsente in derHAZ könnte wohl lanciertsein, um politische Pflöckeeinzuschlagen, so ihre Spe-kulation.Ungeachtet oder auch gera-de wegen des politischenGerangels fordern derDGB und das Sozialbünd-nis Hannover eine zeitnaheund bedürfnisgerechte Lö-sung des Problems, orien-tiert etwa an dem Kölneroder Hamburger Modell,wo die Belastungen der öf-fentlichen Hand exorbitanthinter den von Regionsprä-sident Hauke Jagau auf derBasis einer Alibi-Studie (e-mares) prognostizierten 5bis 50 Milionen Eurozurückgeblieben sind. InKöln zahlt die öffentlicheHand nur ca. 1 Million Eu-ro.Das Sozialbündnis Hanno-ver wird am Mittwoch, 11.März, um 18.00 Uhr in der

    Marktkirche im Rahmen derVeranstaltungsreihe „TreffpunktMarktkiche“ eine öffentlicheGesprächsrunde zum Sozial-Ta-rif im GVH veranstalten. Hier-zu wurde Regionspräsident Ja-gau eingeladen, seine Argumen-te gegen ein für Arme er-schwingliches Solidarangebotzu vertreten. Nach letzten Infor-mationen hat er seine Teilnahme„aus Termingründen“ offen ge-lassen. Die Veranstalter hoffentrotzdem ihn in der Gesprächs-runde in der Marktkirche be-grüßen zu können. hew

    Grafik: @lptraum

  • Lindenspiegel | 3-2009 Seite 2

    schwarz Lindenspiegel Seite 2

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    4. Benefiz-Schießen beim SC „Alt-Linden“Das schon traditionelle Schießen für den guten Zweckveranstaltet der Schützen-Club „Alt-Linden“ auch in die-sem Jahr wieder auf dem Schießstand in der LindenerTraditionsgaststätte „Zum Stern“, Weberstraße 28. Unterder Schirmherrschaft von Bezirksbürgermeisterin BarbaraKnoke geht es diesmal um die Hilfe für das „Netzwerk Le-benskunst e.V.“, das den Laden „Kreofant“ an der Deister-straße betreibt. Hier werden in ehrenamtlicher Arbeit Kin-der und Jugendliche in kultureller, sozialer und gesund-heitlicher Hinsicht gefördert. Wer also diese verdienstvolleEinrichtung im Stadtteil unterstützen möchte, kann amBenefiz-Schießen teilnehmen. Der Einsatz für jeweils 5Schuss beträgt 5 Euro und es kann beliebig oft nach-gelöst werden. Das Sportgerät sowie Munition und Schei-ben werden vom Verein kostenlos zur Verfügung gestellt.Zur Wahrung der Chancengleichheit gibt es für Schützenund Nicht-Schützen getrennte Wertungen. Geschossenwird – noch bis einschließlich 17. März – jeweils diens-tags von 18 bis 21 Uhr. Als Preise winken Pokale für dieersten drei Plätze der Schützen und der Nicht-Schützen.Die Preisverteilung findet am Samstag, 21. März, um 19Uhr, im „Stern“ statt. Im Rahmen dieser Veranstaltungwerden dann auch wieder die beliebten Wundertüten mitunbekanntem Inhalt versteigert. Die gesamten Einnah-men aus dem Schießen und der Versteigerung werdenohne Abzüge dem Netzwerk Lebenskunst zufließen.

    AGLV-TREFF/ aktuellDas nächste Treffen der Arbeitsgemeinschaft LindenerVereine, bei dem die AGLV diesmal selbst Gastgeber istund Schnittchen und ein Getränk kredenzt, findet amDonnerstag, 19. März, ab 19.30 Uhr in der Traditionsgast-stätte „Zum Stern“, Weberstraße 28, statt. Schwerpunkt-thema: „Die AGLV. Wer sind wir, für was machen wir unsstark, was können wir leisten, was wird von uns erwar-tet?“. Außerdem spricht Egon Kuhn über das Thema „Der1. Mai – Linden ein nazifreier Stadtteil“. Moderiert wird derAbend von Horst Knoke.

    Tag der Offenen Tür an der IGS LindenDer Übergang von der Grundschule in die SekundarstufeI bedeutet, dass sich Eltern und Kinder für eine weiter-führende Schulform entscheiden müssen. Der Tag der of-fenen Tür, der an der IGS Linden am Samstag, 14. März,zwischen 9 und 12 Uhr stattfindet, soll dazu beitragen,dass Eltern und Kinder die richtige Wahl der Schule tref-fen können. Die IGS Linden versteht sich als „Haus desLernens“ mit einem umfangreichen pädagogischen Kon-zept, das alle Schülerinnen undSchüler der Jahrgänge 5 bis 10 in-tegriert, soziales Lernen im Stam-munterricht einer jeden Klasseentwickelt, solides fachliches Ler-nen aufbaut, individuelle Förder-pläne für jedes Kind erstellt, zu lei-stungsgerechten höherwertigenAbschlüssen und in der eigenengymnasialen Oberstufe zum Abiturhinführt und eine Schullaufbahnohne Schulwechsel ermöglicht.Am Tag der offenen Tür stellen sich die Schulbereiche derbeiden Sekundarstufen mit besonderen Veranstaltungenund Vorführungen vor: Informationen und Gespräche zumneuen 5. Jahrgang mit den zukünftigen Stammlehrkräften,die Neigungsklassen mit Integrationsklassen im 5. und 6.Schuljahr, das Konzept zur individuellen Förderung undForderung, das „Gernie“-Präventionsprojekt im 5. und 6.Schuljahr mit den Streitschlichtern im 9. Jahrgang. Außer-dem werden Eltern und Kinder über den Fachunterricht,insbesondere in den Kernunterrichts-Fächern Deutsch,Mathe, Englisch und den Naturwissenschaften, dasFremdsprachenangebot ab dem 6. Schuljahr in Franzö-sisch, Spanisch, Türkisch und Latein, das Lernen undSchulleben in der gymnasialen Oberstufe, das Angebot inden Arbeitsgemeinschaften und in der Freizeitgestaltungim Ganztagsbereich, den musisch-praktischen Fachunter-richt in AWT, Kunst, Musik und Sport, das PC-Lernen mitInternetrecherche in den neuen Großräumen an unsererSchule und das Mensa-Angebot mit Frühstück, komplet-tem Mittagessen sowie Obst und Getränken informiert.Am Tag der offenen Tür können die Kinder für eine An-meldung vorgemerkt werden. Das Anmeldeformular istauch unter www.igs-linden.de zu finden. Anmeldeterminezum Schuljahr 2008 / 2009 sind: Mittwoch, 27. Mai, 9 bis13 Uhr und 15 bis 18 Uhr, Donnerstag, 28. Mai, 9 bis 13Uhr und 15 bis 18 Uhr, Freitag, 29. Mai, 9. bis 13 Uhr. ZurAnmeldung sind Kopien der letzten beiden Schulzeugnis-se mitzubringen.

    Kensal Rise / London

    Am 13. Februar veran-staltete der SCHUP-PEN 68 die Performan-ce „Ihmezentrum raus aus Lin-den“, um auf das drohende Re-vitalisierungs-Desaster dieseshannoverschen „Schmück-stücks“ namens Linden-Parkhinzuweisen, das ja dann auchprompt zehn Tage später in dieInsolvenz rauschte.Für die Performance erhieltenwir Hausverbot seitens der Ih-mezentrum Hausverwaltung.Der Stachel des Hausverbotssaß tief. Wie so etwas in Zu-kunft vermeiden, zumal wirdort für 2009 eine ganze Serievon Aktionen planen? Uns bliebnach marktwirtschaftlicherAnalyse aller Fakten nur eineLösung: der SCHUPPEN 68musste das Ihmezentrum kau-fen. Ich checkte also kurz denCash Flow, den ich günstigsten-falls würde generieren könnenund kam zu einem beruhigen-den Ergebnis: in meinem Porte-monnaie waren locker mehr als

    drei Euro. Ich mailte also am25.02.09 um 17.45 Uhr an dieBetreibergesellschaft des Lin-den-Parks, die „IZH Verwal-tungs-GmbH & Co. KG Lin-den-Park“ in Frankfurt, folgen-des Kaufangebot:

    „Sehr geehrte Damen, sehr ge-ehrte Herren, wie der hiesigenPresse zu entnehmen ist, ist eineVariante zur Lösung des Insol-venzproblems des Ihmezentrumin Hannover der Einstieg einesexternen Käufers für den Betragvon einem Euro. Ich bekundehiermit seitens des SCHUPPEN68 Kaufinteresse und bitte umdiesbezügl. Bescheid und Zu-sendung aussagefähiger Unter-lagen. Mit Dank für IhreBemühungen und freundlichenGrüssen Klaus-Dieter Gleitze –SCHUPPEN 68-Geschäftsfüh-rer“

    Um 20 Uhr hatte ich immernoch kein begeistertes „Geht inOrdnung, komm vorbei und

    bring die Kohle gleich mit“ inmeinem Posteingang. MeinFehler. Um ihren „Return on In-vestment“ zu garantieren, woll-ten die Brüder natürlich Sicher-heiten und Perspektiven! Ichprüfte also sorgfältig mein Port-folio. Was konnte ich anbieten?Keine zwei Tage später hatte ichdie Lösung gefunden und mail-te also am 27. Februar wiefolgt:

    „Sehr geehrte Damen, sehr ge-ehrte Herren, verständlicher-weise habe ich auf meinKaufangebot vom 25.02.09noch keine Antwort. Sie erwar-ten Sicherheiten und tragfähigeZukunftskonzepte. Zu meinenSicherheiten: Ich besitze einefunktionsfähige Kompakt-Sack-karre der Fa. Westphalia und ei-nen ausgestopften Goldhamster.Als Zukunftsperspektive für denLinden-Park schwebt mir einBundeswehrtruppenübungsplatzvor, wo unsere Jungs den Häu-sernahkampf proben können.

    Wenn in unserem Lande nachdem derzeitigen Milliarden-Bürgschaftsrausch der Katzen-jammer der klammen Kassenfolgt, werden das natürlich wie-der die Arbeitnehmer/innen undsozial Schwachen auslöffelnmüssen und vielleicht stinkt de-nen das irgendwann mal so ge-waltig, dass es richtig Ärger inden Städten gibt. Und da wärees doch zur Wahrung von Si-cherheit durch Recht und Ord-nung gut, wenn unsere Jungs –die Mädels natürlich auch! –mal so einen richtig schönenTrümmerhaufen zum Üben hät-ten. Ich hoffe, ich habe Sieüberzeugt und freue mich aufIhre positive Antwort. Mitfreundlichen Grüssen Klaus-Dieter Gleitze – SCHUPPEN68-Geschäftsführer“

    Was für ein ozeanisches Ge-fühl! Bald gehört das Ihmezen-trum dem SCHUPPEN 68.

    Klaus-Dieter Gleitze

    Völlig unerwartete Entwicklung in Sachen „Linden-Park“:

    SCHUPPEN 68 unterbreitet Kaufangebot für das Ihmezentrum

    … auf dem Küchengartenplatz.Etwas deplaziert wirkt es schon.Ein offenbar provisorischesSchild auf dem Küchengarten-platz. Für Automobilisten ist eswohl nicht gedacht – zu weitweg von der Straße. DenFußgängern an der Ampel überdie Fössestraße stemmt es sichauch nicht gerade wegweisendentgegen – zu weit weg vomHauptstrom. Bleiben eigentlichnur noch Ortsfremde die orien-tierungslos am Küchengartenherumlaufen. Der gemeine Lin-dener jedenfalls kennt seineWege. Denkt er jedenfalls.Denn wer dieser Tage arglos dieauf dem Schild angepriesenenInstitutionen in dem allseits be-

    liebten Gebäudekomplex aufsu-chen will, wird sich in einemLabyrinth aus Gängen und Bau-zäunen wiederfinden, welchesdie Erreichbarkeit des Zieles inweite Ferne rückt. Und einefreundliche Ariadne, die demgeneigten Besucher einen Fadenzur Orientierung reicht gibt esauch nicht. Also, ob Lindeneroder ortsfremder Cebit-Gast, imLindener Labyrinth sind sie allegleich, egal ob aus eigenerOrtskenntnis oder durch jeneslistige Schild in die Katakom-ben des ihmeparkähnlichen Lin-denzentrums gelockt. EinSchelm, der Böses dabei denkt.Ist dies Carlyles letzte Rache?

    hew

    Gesehen in Linden …

    Es steht da wie ein behä-biger Tausendfüßler amFlussufer. Niemand mages so richtig, einige brauchen esals Wohnstätte. Man hat an ihmgeplant, gewerkelt und amSchluss die Hoffnung auf dasganz große Geld wieder begra-ben. Tausendfüßler und Heu-schrecken; kompatibel auf demfreien Markt der ungehemmtenGeldströme? Nicht wirklich.Nur die Ihme lässt es strömenund zur bevorstehendenSchneeschmelze im Harz be-sonders heftig. Dem wildenWasser und den von ihm ausge-henden Gefahren will die Ver-waltung trotzen. So wird dieBenno-Ohnesorg-Brücke ohne

    flutenhemmenden Mittelpfeilerneu gebaut und auf der falschenIhmeseite soll ein Teil der Ca-lenberger Neustadt abgegrabenund der Ihme als Flutwasserre-servoir bereitgestellt werden.

    Hierzu sollen aber über 160Bäume in diesem Bereich ihrLeben lassen. Der Lindenspie-gel berichtete darüber vor ei-nem Jahr in seiner Märzausgabe(„Über 160 Bäume an der IhmeOpfer eines fragwürdigen Pro-jektes?" / www.lindenspiegel.de

    /archiv). Aktuell bieten sichaber ganz andere Perspektivenund zwar auf der richtigen Seitedes Wassers. Die Carlyle-Ruinemuss ohnehin saniert werden.Öffentliche Gelder der Stadt

    werden wohl auch bald fließen.So bieten sich die nicht nutzba-ren Tiefgaragen doch ideal alsvielseitig brauchbare Wasser-becken an. Statt in Limmer gibtes die Wasserstadt schon jetzt inzentraler Lage in Linden. ImSommer ein überdachtes Bade-

    spaßparadies und zu Hochwas-serzeiten ein Sicherheitsreser-voir. Kurze Wege steigern den Wertder Wohneinheiten und einerShoppingmall mit mondänem

    Bäderflair, betrieben von derEigentümergemeinschaft, stehtauch nichts entgegen. Die Bäu-me auf der falschen Ihmeseitewerden dankbare Zuschauer desmaritimen Treibens zwischenden Füßen des Tausendfüßlerssein. hew

    Ihmezentrum – Quo vadis?

  • Lindenspiegel | 3-2009Seite 3

    schwarz Lindenspiegel Seite 3

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    Zum InternationalenFrauentag am 8. Märzerinnern wir an dasbewegende Schicksal

    einer Frau, die dem Grauen imVernichtungslager Auschwitzmutig und selbstlos entgegenge-treten ist. Orli Wald wurde vonihren Mithäftlingen „Engel vonAuschwitz“ genannt. Unter Ge-fährdung ihres eigenen Lebensrettete sie Menschen vor Hun-gertod und Gaskammer. Am 1. Juli 1914 wird Aurelia(später nur noch Orli) als sech-stes Kind einer Arbeiterfamiliein Bourell (Frankreich) gebo-ren. Kurz nach Orlis Geburt be-ginnt der erste Weltkrieg, diedeutsche Familie wird interniertund schließlich getrennt. Orliwird mit Mutter und Geschwi-stern nach Deutschland abge-schoben, der Vater bleibt in ei-nem französischen Internie-rungslager und kehrt erst 1919zur Familie zurück. Diesefrühen Erfahrungen von Unge-rechtigkeit und Not prägen Orli.

    Frühes politischesEngagement

    Sie engagiert sich politisch undwird in Trier Mitglied des kom-munistischen Jugendverbandes.1933, nach der Machtergrei-fung der Nationalsozialisten,betätigt sie sich im politischenWiderstand. Zwei Jahre späterfolgt die Heirat mit Fritz Rei-chert, einem Baufacharbeiter.Die Ehe hält nur wenige Mona-te, wohl auch deshalb, weil ihrEhemann Mitglied in der SA istund von Orli verlangt, ihre Wi-derstandsarbeit aufzugeben.Durch einen eingeschleustenSpitzel in der Widerstandsgrup-pe wird Orli schließlich verra-

    ten und wegen Vorbereitung„eines hochverräterischen Un-ternehmens“ zu viereinhalbJahren Haft verurteilt. Im Frau-enzuchthaus Ziegenhain beiKassel verbüßt sie bis 1940 dievolle Haftstrafe, wird danachjedoch nicht entlassen. Manüberstellt sie in das Konzentra-tionslager Ravensbrück. Mit dem ersten Frauentransportim März 1942 wird Orli nachAuschwitz ins neu errichteteFrauenlager gebracht. Hiermuss sie beim Aufbau der Am-bulanz im „Krankenbau“, demHäftlingskrankenhaus, helfen.Eine schwere und extrem bela-stende Situation, denn die deut-schen KZ-Ärzte verweigern denkranken Häftlingen meist not-wendige medizinische Hilfe.Unter hohem Risiko gelingt esOrli mit weiteren Häftlingen,über illegale Versorgungswege(u.a. aus den Lazarettapothekenfür das SS-Personal) Medika-mente, Verbandszeug und medi-zinische Instrumente in denKrankenbau zu schmuggeln.Bald darauf kommt Orli in dasNebenlager Auschwitz-Bir-kenau. Dieses Vernichtungsla-ger dient einem einzigenZweck: dem organisierten Mas-senmord. Auch hier wird Orliim Häftlingskrankenhaus einge-setzt und erlebt unbeschreibli-che Gräuel. SS-Ärzte nehmengrausame Experimente an ge-schwächten Kranken, Kindernund Neugeborenen vor oderverabreichen Todesspritzen.Häftlinge werden von KZ-Auf-sehern gequält und totgeschla-gen. Und Tag für Tag gehen un-ter Bewachung Frauen, Kinderund Männer ihren letzten Gangzu den Gaskammern. Die Kla-gen und das Geschrei dieserMenschen in Todesangst wer-

    den von einer Lagerkapelleübertönt, die extra zu diesemZweck spielt. Trotz dieserschrecklichen Zustände schafftes Orli, Kranke und Mithäftlin-ge vor der Gaskammer zu retten– durch Verstecken oder Aus-tausch der Krankenakten. Ande-re bewahrt sie vor dem Hunger-tod.

    Ihre traumatischen Erlebnissekann Orli nicht bewältigen

    Im Januar 1945 wird der riesigeLagerkomplex Auschwitzgeräumt, da die sowjetische Ar-mee immer näher kommt. DieHäftlinge, unter ihnen auch Or-li, werden in GewaltmärschenRichtung Westen getrieben. Orli

    landet im KZ Ravensbrück, ausdem ihr im April 1945 mit einerGruppe von Frauen die Fluchtgelingt. Schwer krank kommtsie in ein Sanatorium im Harzund lernt dort den hannover-schen Redakteur Eduard Waldkennen, den sie 1947 heiratet.Trotz der Fürsorge ihres Man-nes und der Unterstützung ihrerFreunde kann Orli Wald dietraumatischen Erlebnisse vonAuschwitz nicht bewältigen.Mehrere Suizidversuche undSanatoriumsaufenthalte sind dieFolge. Als sie im FrankfurterAuschwitzprozess aussagensoll, bricht sie zusammen undverstirbt kurze Zeit später, amNeujahrstag 1962 im Alter von48 Jahren, in der psychiatri-schen Heilanstalt Ilten. tb

    Auschwitz – der Name stehtfür unbeschreibliche Gräuel-taten und systematische Massen-vernichtung von über 1,1 Millio-nen Menschen. Mit dem Überfalldeutscher Truppen auf Polen wur-de im September 1939 auch diepolnische Grenzstadt Oswiecimeingenommen, die nach der Beset-zung den deutschen Namen „Aus-chwitz“ bekam. Ein altes Saison-arbeiterlager, das in unmittelbarerNähe der Stadt Auschwitz lag,baute die SS im Mai / Juni 1940zu einem Konzentrationslager um. Dort inhaftierte man in den erstenzwei Jahren hauptsächlich An-gehörige polnischer Widerstands-gruppen und willkürlich verhaftete Polen.Als der IG Farben-Konzern im Frühjahr1941 ein Werk zur Herstellung von syn-thetischem Benzin und Kautschuk naheder Stadt errichtete, wurde das Lager zurDrehscheibe des Zwangsarbeitereinsatzes

    und laufend erweitert. Die Häftlinge mus-sten nun schwere Arbeit verrichten, die zuTodesfällen führte. Im Sommer 1941 bekam Rudolf Höß,Lagerkommandant des KZ Auschwitz,von Himmler den Auftrag, sein Lager auf

    den Massenmord von Juden vor-zubereiten. So wurden erste Tö-tungsexperimente mit demberüchtigten Zyklon B an sowjeti-schen Kriegsgefangenen durchge-führt. Im neugebauten Vernich-tungslager Birkenau, etwa 3 kmvom Stammlager entfernt, began-nen ab 1942 die Massenvernich-tungen von Juden und Menschenanderer ethnischer Gruppen in ei-nem umgebauten Bauernhaus.Weitere Gaskammern und Krema-torien wurden 1943 errichtet. BisKriegsende wurden darin über ei-ne Millionen Menschen qualvollvergast. Die Konzentrationslager Ausch-

    witz und Birkenau sind bis heute größten-teils erhalten und originalgetreu ergänztworden. Sie sind Bestandteil des Staatli-chen Museums Auschwitz-Birkenau, Ge-denkstätte des Holocaust und UNESCO-Weltkulturerbe.

    Sie rettete KZ-Mithäftlinge vor dem Tod in der Gaskammer:

    Orli Wald –„Engel von Auschwitz“

    Wurde aufgrund ihres Einsatzes für ihre Mithäftlinge „Engel von Ausch-witz“ genannt: Orli Wald.

    Über die Lebensgeschichte von Orli Wald ist ein Buch erschie-nen: Bernd Steger, Peter Wald: „Hinter der grünen Pappe. OrliWald im Schatten von Auschwitz – Leben und Erinnerungen“.ISBN: 389965322X

    Auschwitz – Ort des Massenmords

    Das Tor zum Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, indem ab 1942 die Massenvernichtung der Häftlinge begann.

  • Lindenspiegel | 3-2009 Seite 4

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    6

    40 02

    Na, da kommen sieschon, die ersten Früh-lingsgefühle, wennman sich dieses wunderbareGedicht von Eduard Mörike –auf die vielleicht schönste Jah-reszeit – vor Augen führt.Doch 20 Prozent der Deutschenhaben in dieser Jahreszeit zukämpfen – genauer gesagt ge-gen allergische Konjunktivitisund allergische Rhinitis – wasnichts anderes bedeutet alsHeuschnupfen. Ohne Behand-lung dieser Symptomatik istdiese schöne Jahreszeit oftmalsgar nicht auszuhalten.Dabei ist der Pollenflug am

    frühen Vormittag und amspäten Nachmittag amschlimmsten. Das liegtdaran, dass nachts keinePollen von den Pflanzenfreigesetzt werden. Erstam frühen Morgen stei-gen sie steil auf und kön-nen dann kilometerweitfliegen. So erreichen sie

    auch ferngelegene Innen-stadtzentren, wo sie spät nach-mittags wieder zur Erde sinken.Wer Pech hat, wird auf demWeg zur Arbeit und abends aufdem Weg nach Hause ganz be-sonders hart erwischt.Vielen ist nicht bekannt, dassAllergien in der Stadt häufigerals auf dem Land vorkommen.Das hängt u. a. damit zusam-men, dass in der Stadt die Aller-gie durch Luftverschmutzungwie z. B. durch Schwefeldioxid,Stickoxid, Ozon, Schweb-Stäu-be und Diesel-Ruß noch ver-stärkt werden kann.Allergische Beschwerden kön-

    nen sowohl mit konventionellenArzneimitteln als auch mit al-ternativen und naturheilkundli-chen Produkten stark gelindertwerden. So gibt es für die loka-le Anwendung Augentropfenund Nasenspray und zur Ein-nahme stehen wirksame Tablet-ten und Tropfen zur Verfügung.Um allergische Reaktionen wir-kungsvoll zu bekämpfen, ist ei-ne individuelle und kompetentepharmazeutische Beratung un-abdingbar. NaturheilkundlicheAnsätze bieten eine gute Mög-lichkeit, die Allergie ein-für-al-le-Mal loszuwerden. So kannein umfassendes Therapiekon-zept aus verschiedenen Einzel-komponenten – in der Wir-kungsweise natürlich und sanft,aber die Ursache gezielt errei-chend – dafür sorgen, die Aller-giebereitschaft herabzusetzen.Das „Frühjahrsleiden“ kann so-mit eingedämmt werden undmanchmal sogar ganz ver-schwinden.

    Seien Sie gespannt und lassenSie sich über die verschiedenenMethoden beraten. Die Schloss-Apotheke (www.schloss-apo-theke.com) bietet im MonatMärz kostenlose Beratungster-mine zum Thema Allergie so-wie einen Vortragsabend amMontag, 23. März, ab 19 Uhr inder Calenberger Esplanade 3Aan.Es wird ein Unkostenbeitragvon 5 Euro, der dem VereinLindia e.V. – Verein für Ge-sundheit und Lebensfreude –gespendet wird, erhoben. An-meldungen zum Vortrag oderVereinbarungen zu einem ko-stenlosen Beratungstermineswerden entgegengenommen un-ter der Telefonnummer 0511 –13 16 261. Da nur ein begrenztes Kontin-gent an Beratungsterminen undeine begrenzte Teilnehmerzahlfür den Vortrag zur Verfügungstehen, lohnt es sich, rechtzeitiganzurufen.

    Beratungswochen Heuschnupfen in der Schloss-Apotheke:

    „Frühling lässt sein blaues Band …“Frühling lässt sein blaues BandWieder flattern durch die LüfteSüße, wohlbekannte DüfteStreifen ahnungsvoll das LandVeilchen träumen schon,Wollen balde kommenHorch von fern ein leiser Harfenton!Frühling, ja du bist’s!Dich hab ich vernommen!

    Das städtische Kompetenzzen-trum Demenz im Heinemanhof(Heinemanhof 1-2, Zufahrt überBrabeckstraße) setzt eine Vor-tragsreihe zur Krankheit „De-menz“ und den Umgang mit ihrfort. Am Freitag, 6. März, 17.30Uhr, geht es um „Demenz – Be-

    treuung und Milieugestaltung“.Diana Frank (Pädagogin, Super-visorin und qualifizierte Heim-leiterin) stellt Pflege- und Be-treuungskonzepte bei Demenzim Überblick vor. Es werden dieKernelemente eines dementen-gerechten Milieus herausgear-

    beitet, die dazu beitragen, dieambulante und stationäre Ver-sorgung für an Demenz er-krankte Menschen zu erleich-tern.Der Vortrag baut auf den beidenVeranstaltungen zu den Themen„Ursachen und Krankheitsver-

    lauf“ und „Beziehung undKommunikation“ auf; er kannaber auch einzeln besucht wer-den.Die Teilnahme ist kostenlos, umAnmeldung bei Cordula Bolz,Telefon 1 68 - 3 40 18 wird ge-beten.

    Der Lindener Pflegedienst„Ihre Pflege“ ist umgezogen.Man findet ihn jetzt in derDavenstedter Straße 41 naheder Haltestelle Nieschlag-straße.Die gelernte KrankenschwesterMarianne Hannemann, 20 Jahrelang in der Pflegedienstleitungtätig, hat vor viereinhalb Jahrenden Pflegedienst „Ihre Pflege“gegründet. Der Pflegedienstzeichnet sich durch professio-nelle und individuelle Pflegeaus. Immer im Vordergrund ste-hen dabei die Bedürfnisse je-der/jedes Einzelnen, denn Pfle-gedienstleistungen sollten indi-viduell abgestimmt sein. FürMarianne Hannemann ist dasoberste Ziel die Zufriedenheitihrer Kundinnen und Kunden.Sie sollen selbstbestimmt lebenund ihre Selbstständigkeit mit-hilfe der Pflegeunterstützungbewahren können. In manch einem Fall reicht dieambulante Pflege allerdingsnicht aus. Gerade allein lebendeMenschen haben das Bedürfnisnach menschlicher Nähe. Esentstand die Idee, mit Ehren-amtlichen zusammenzuarbeiten,die sich mit Pflegebedürftigenunterhalten, ihnen etwas vorle-sen oder mit ihnen spazierengehen. Um diese Idee umzuset-zen, hat Marianne Hannemannzusammen mit Qualitätsmana-ger Michael Doege den neuen„Pflegetreffpunkt“ gegründet,

    der sich ebenfalls in der Daven-stedter Str. 41 befindet. DerPflegetreffpunkt möchte denAufbau nachbarschaftlicherHilfe für Menschen mit Behin-derung entwickeln. Kontaktewerden vermittelt und bei Be-darf Ehrenamtliche angeleitetund geschult. Der Pflegetreff-punkt ist aber noch mehr: Ersoll Anlaufstelle für Pflegebe-dürftige, pflegende Angehörigeund Interessierte sein. Im Pfle-getreffpunkt werden Informa-tionen, Beratung und Gesprächeüber das Thema Pflege angebo-ten. Obwohl hauptsächlich dieBewohner Linden-Limmers an-gesprochen werden, sind auchInteressierte und Betroffene ausanderen Stadtteilen gern gese-hen. Neben den Beratungslei-stungen im Rahmen der Pflege-versicherung wird auch kosten-freie fachkundige Beratung an-geboten, z.B. zu den AspektenBeantragung einer Pflegestufe,Verhinderungs-/Urlaubspflegeoder allgemein Erleichterungenim Pflegealltag. Vorträge undDiskussionsrunden mit Pflege-experten zu ausgesuchten The-men der Pflege ergänzen dasAngebot.Daneben möchte der Pflege-treffpunkt zu einer altersgerech-ten Stadtteilentwicklung beitra-gen und seine Ideen bei Diskus-sionen im Stadtbezirk einbrin-gen.Die nächsten Veranstaltungen

    (kostenlos): Mittwoch, 11.März, 17 bis 19 Uhr – „Wastun, wenn der Pflegefall ein-tritt?“; Mittwoch, 25. März,17.30 bis 19 Uhr – „Informatio-

    nen und Gespräche rund um diePflege“.„Ihre Pflege“ und Pflegetreff-punkt, Davenstedter Straße 41,Telefon 8 97 00 33.

    Der Pflegedienst „Ihre Pflege“ ist umgezogen:

    Mit neuen Ideen in neuen Räumen

    Vortrag: Demenz:

    Betreuung und Milieugestaltung

    Hat mit ihrem Pflegedienst neue Räumlichkeiten an der Nieschlag-straße bezogen: Marianne Hannemann.

  • Lindenspiegel | 3-2009Seite 5

    schwarz magenta cyan yellow Lindenspiegel Seite 5

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    Erstmal ein Herry!

    Das zweite Forum Linden-Nord in diesem Jahr tagteam Montag, 23. Februar, unterdem Haupthema der Chance fürJugendliche nach dem Schulab-schluss eine Ausbildungsstellezu finden. Zu diesem Themaberichteten Karen Hammerichvom Sozial-Center Linden undRita Prybilla von der Gesell-schaft zur Förderung Ausländi-scher Jugendlicher aus ihrenPraxiserfahrungen und relati-vierten die offiziellen Zahlender Arbeitsagenturen zu diesemThema. Maßgeblichen Anteil anden Schwierigkeiten insbeson-dere bei Jugendlichen mit Mi-grationshintergrund sind Spra-chinkompetenz, fehlender Ab-schluss, und mit zunehmendemAlter ein immer stärkeres Ab-nehmen des Selbstwertgefühls.Auch die in vielen Fällen feh-lende Kooperation von ausbil-dender Wirtschaft und denSchulen wurde beklagt; in Ein-zelfällen aber auch von durch-aus positiven Einzelerfahrungenberichtet. So haben selbst beigleichen Leistungen Jugendli-che mit ausländischen Nameneine erheblich höhere Ableh-nungsquote bei Bewerbungenhinzunehmen, als solche mitdeutschen Namen.Auf die am 26. Februar veran-staltet ALi-Börse wurde hinge-wiesen sowie die Beteiligungder dort vertretenen Betriebehervorgehoben, die den Jugend-lichen einen Einblick in ihreLehrstellenangebote boten.Vor dem Hintergrund zurückge-hender Schülerzahlen, wird dieals Außenstelle des Schulzen-trums Badenstedt geführte Ein-richtung im Fössefeld nach Ab-schluss des 10. Jahrganges imSommer diese Jahres geschlos-sen, so Frau Przybilla. Zum Schluss der Sitzung wurdebeschlossen, dass eine Arbeits-gruppe eine eigene Resolutionzum geplanten Aufmarsch derNeo-Nazis am 1. Mai mit denhistorisch speziellen LindenerHintergründen erarbeiten wird.

    hew

    radio flora wird abgeschaltet.Denn radio flora hat in der Be-gründung der Niedersächsi-schen Landesmedienanstalt(NLM) vom 14. November2008 „eine zu starke strukturel-le, konzeptionelle und pro-grammliche Anlehnung an dasKonzept eines ,freien Radios‘“und unter den Gesellschafternder für die Lizenzerhaltung ge-gründeten gGmbH fehlt die„Einbindung von Gesellschaf-tern aus dem wirtschaft-unter-nehmerischen Bereich“. Den-noch senden wir weiter – im In-ternet. radio flora hat am Sonntag, den1. März einen neuen Vorstandgewählt. Der noch im Amt be-

    findliche Vorstand, der es alsseine Aufgabe gesehen hat umeine neue Sendelizenz zu kämp-fen, tritt mit Wirkung zum 31.März d. J. zurück. Die Mitgliederversammlungdes Vereins hat den neuen Vor-stand beauftragt, die Vorberei-tung der Zukunft von radioflora als Internetradio und Inter-netplattform zum 1. April d. J.weiter voran zu bringen. DerName „radio flora“ bleibt als„Marke“ bestehen. Ziel dieses Internetradios mitInternetplattform und Podcastsist auch weiterhin die Förde-rung der Teilnahme am gesell-schaftlichen Diskurs, die Förde-rung demokratischen, umwelt-

    bewussten und fairen Handelnsin gesellschaftlicher, politischer,sozialer und auch wirtschaftli-cher Hinsicht, Förderung desFriedens, der Friedensarbeit undder Verständigung weltweit zuunterstützen.radio flora wird sich dabei wei-terhin an den Prinzipien derFreien Radios orientieren undmit diesen nicht nur bundesweitsondern auch weltweit koope-rieren, beispielsweise in seinendiversen muttersprachlichenSendungen.Der neue Vorstand sieht es alsseine Aufgabe an, mit Unter-stützung der aktiven Radioma-cher und den Betreuern der In-ternetplattform neue HörerIn-

    Mitmachen, kritisieren, anregen – radio flora sendet weiter im Internet:

    Tot gesagte leben länger!

    Aus dem ForumLinden Nord

    nen und Internet-User zu ge-winnen. Am 20. März ab 19Uhr feiern wir den neuen Be-ginn von radio flora in der Wa-renannahme auf dem Faust-gelände. Ihr seid alle herzlicheingeladen. Eine neue Epochesteht uns bevor. Mitmachen,mitgestalten, kritisieren, anre-gen – darauf freuen wir uns.

    Persischer Abend im Siloah:

    Khosh Amadid –Herzlich willkommen

    Nowruz („der neue Tag“)– so nannte man dasFrühlings- und Neu-jahrsfest im alten Persien. Auchheute ist es in jenem Kultur-kreis das meist verbreitete undfarbenprächtigste aller Feste.Das Besondere ist, dass es vonallen Volksgruppen der Regionbegangen wird, denn es ent-stammt der vorislamischen Tra-dition und ist nicht einer einzel-nen Religionsgruppe vorbehal-ten.Anlässlich dieses Feiertageslädt das Klinikum Siloah, Roe-sebeckstraße 15, am Mittwoch,

    Der Geschichtenerzähler und Rezitator Olaf Steinl nimmt seine Zuhö-rer mit in die Welt des alten Persien.

    18. März, ab 19 Uhr zu einemorientalischen Abend in seinenHörsaal ein. Der Geschichtener-zähler und Rezitator Olaf Steinl

    nimmt uns mit in die Welt desalten Persien. Auch hören wirGedichte von Hafis, jenemgroßen Poeten, den Goethe be-reits bewunderte. Das DuoGAAM mit Nuschin Merikhi(Santur) & Omid Bahadori (Gi-tarre) umrahmt den Abend mitwärmenden Klängen des Ori-ents …Der Eintritt ist frei – Spendensind willkommen.

  • Lindenspiegel | 3-2009 Seite 6

    schwarz Lindenspiegel Seite 6

    Wenn sich die Schadensabwicklung nach dem Unfall mitder Versicherung in die Länge zieht, sollte man doch stut-zig werden. Zu lange Geduld zu zeigen, ist nicht immervon Vorteil.Die Versicherung hat ihren „Haussachverständigen“ be-auftragt. Nun bietet die Versicherung eine Abfindung an. Die Abfindung erscheint aber zu niedrig, zumal der Haus-sachverständige nur kurz das Fahrzeug in Augenscheingenommen und die Schäden auch nicht mit der Kamerafestgehalten hat. Was ist wenn die Kosten in der Werkstattviel höher ausfallen? Alle Beweismittel sind dann weg.Wichtig ist zu wissen, dass - ausgenommen von Bagatell-schäden - der Schaden durch einen unabhängigen Sach-verständigen zu ermitteln ist. Eine Abfindung ist immer ris-kant, wenn man den Schadensverlauf noch nicht abschät-zen kann.Rechtsabteilungen der Versicherungen machen sich stark,Ansprüche abzuwehren. Der Geschädigte steht einemVersicherungskonzern gegenüber, der vorbereitet ist. DieSachbearbeiter arbeiten darauf hin, nicht zu zahlen.Da hilft nur der Gang zur rechtlichen Beratung und Vertre-tung bei einer Rechtsanwältin/einem Rechtsanwalt, dersich mit Versicherungen auskennt.

    Hier vertritt und berät Sie auch die Kanzlei Willenborg.

    Weitere Informationen erteilt auch: Elisabeth Willenborg,Rechtsanwältin, Niemeyerstraße 6, 30449 Hannover, Fa-milienrecht – Versicherungsrecht – Schadensrecht. Tel.:05 11 / 2 13 42 13, Fax: 05 11 / 2 13 42 14, www.e-willen-borg.com, [email protected]

    Lindenspiegel Info-Spalte:

    Wer den Schaden hat …! Lassen Sie es nicht so weit kommen Wer im März gegen 21Uhr in den Himmel

    blickt, der bemerkt, dass diehellen markanten Winterstern-bilder sich schon nach Westenverschoben haben. Von Ostenmarschieren jetzt die typischenFrühlingssternbilder – unter an-derem auch der Löwe.

    Der Löwe gehört zu denTierkreissternbildern – dieGruppe aus zwölf Sternbildern(meistens mit tierischen Na-men), durch die die Sonne beiihrem scheinbaren Umlauf umdie Erde während eines Jahresläuft. Die Sonne bewegt sichüber den Löwen vom 11. August bis zum17. September. Aber dann ist dieses Stern-bild unsichtbar, weil die Sonne die Sterneam Tageshimmel überstrahlt. Ein halbesJahr später, wenn die Sonne sich im ge-genüberliegenden Sternbild befindet, sinddie Beobachtungsbedingungen am günstig-sten.

    Um 21 Uhr erkennen wir den Löwen imSüdosten des Himmels. Die vier ziem-lich hellen Sterne bilden ein großes Trapez,das den Rumpf des Tieres darstellt. Die si-chelförmige Sternengruppe rechts obenmarkiert den Löwenkopf. Die Figur erinnerttatsächlich an einen großen liegendenLöwen. In diesem Jahr sieht das Sternbilddes Löwen etwas ungewöhnlich aus: Zur-zeit scheint im Löwen der gelb leuchtendePlanet Saturn.

    Nicolaus Kopernikus benannte denHauptstern des Löwen (rechts untenam Trapez) mit dem Namen „Regulus“, la-teinisch für „Kleiner König“. Diesen stol-zen Namen trägt der Stern dank einer ural-ten Legende: Unter dem Tierkreiszeichendes Löwen sollten die großen Könige zurWelt kommen. Regulus ist einer der zwan-zig hellsten Sterne des irdischen Himmelsund erscheint uns weiß. Die mittelalterli-chen arabischen Astronomen sahen im Re-gulus das Herz des Löwen. Am anderen En-de des Sternbilds, ganz links, liegt der rela-tiv helle Stern Denebola, der den Schwanzdes Löwen markiert.

    Den Löwen sah man in diesem Stern-bild schon in den frühesten Zeiten inMesopotamien und im alten Ägypten. Spä-ter übernahm die griechische, römische, in-

    dische, persische und arabischeKultur diese Bezeichnung undinterpretierte den Löwen als„König der Sternzeichen undSternzeichen der Könige“.

    Wahrscheinlich bekam derLöwe diesen Ehrentiteldeswegen, weil die Sonne in derZeit der Babylonier und altenÄgypter – ungefähr vor fünfJahrtausenden – am Mittag derSommersonnenwende geradeim Sternbild des Löwen stand.So markierte der Löwe denHochsommer. Die Ägypter ver-zierten oft die Schleusen derKanäle im Niltal mit Löwen-

    kopfstandbildern. Auch in der griechischenund römischen Architektur verwendete mandie Löwenköpfe als Dekorationsmotiv.

    Laut altgriechischer Autoren soll dasSternbild den Nemeischen Löwen ver-körpern. Das ungeheure Raubtier lebte inNemeia – nicht weit von Korinth – und ter-rorisierte die ganze Umgebung. Der Löweverbarg sich in einer Höhle mit zwei Aus-gängen und war gefeit gegen jede Art vonWaffe. Den Löwen zu besiegen – das wardie erste der zwölf Aufgaben, die Herakleserfüllen musste. Der Lieblingsheld der grie-chischen Sage versperrte einen Eingangund ging durch den anderen hinein. Dannschlug er sich mit dem Untier in der Höhleund erwürgte es mit bloßen Händen. AlsTriumphzeichen trug Herakles einen Man-tel aus dem Fell des Nemeischen Löwen. ya

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    Der Sternenhimmel im …

    … März

    Verbindet man die beiden Sterne der henkellosen Seite des GroßenWagens miteinander und wandert auf der Geraden Richtung Süden, so er-blickt man das Sternbild des Löwen.

    Lösungen Februar 2008

    Die Sternwarte auf dem Lindener Berg ist seit Anfang des Jahres wiederan jedem Donnerstag zwischen 20 und etwa 22 Uhr geöffnet. Vortrag:Am 12. Februar, 20 Uhr, spricht Dr. met. Michael Theusner über aktuelleEntwicklungen beim Thema Klimawandel.

    Abschluss-Aktion„Linden-Sammelalbum“Das „Linden-Sammelalbum“hat einen der beiden 1. Preiseim Wettbewerb des Einzelhan-delsverbandes Hannover-Hil-desheim „Hier ist was los!“ fürMarketing-Initiativen gewon-nen. Diesen Gewinn geben wir,die Initiatoren des Sammelal-bums – das Wirtschaftsforum„Lebendiges Linden“ und dieStadtteilkampagne „Auf Ent-deckertour in Linden-Limmer“– an die Teilnehmergeschäfteund Sponsoren, sowie an dieLindener Bürger/innen weiter.Dafür gibt es eine Abschluss-Aktion zum „Linden-Sammel-album“ vom 26. Februar biszum 20. März mit der Möglich-keit für die KundInnen, die feh-lenden Bilder zum Sammelal-bum, aber auch noch Alben zuerwerben und einer Verlosungs-aktion von Einkaufsgutscheinen– für die teilnehmenden Linde-ner Geschäfte – im Wert von

    1.500 Euro, die aus dem Preis-geld von „Hier ist was los!“ fi-nanziert werden. Und so ist der Ablauf: Die Kun-den zeigen in den beteiligtenGeschäften ihre vollen Albenund einen in den Geschäften er-hältlichen Coupon. Das Albumwird mit einem Aufkleberkenntlich gemacht, die Couponssind die Teilnahmekarten an derVerlosung. Die Teilnahmekartenwerden von den Geschäften biszum 20. März gesammelt unddann zentral eingesammelt. AmSonntag, 22. März (verkaufsof-fener Sonntag), erfolgt die Ver-losung öffentlich vor der Buch-handlung DECIUS, Falken-straße.Am Donnerstag, 26. März, um19 Uhr findet in der Buchhand-lung DECIUS die feierlicheÜbergabe der Gewinne mit ei-nem kleinen Rahmenprogrammstatt.

  • Lindenspiegel | 3-2009Seite 7

    schwarz Lindenspiegel Seite 7

    Angebote für SeniorInnenEinmal monatlich geben auf Einladung des KommunalenSeniorenservices Hannover (KSH) Fachleute „Informatio-nen am Mittwoch“ zu wechselnden, für SeniorInnen rele-vanten Themen. Was das Spektrum zwischen Gesund-heits-, Finanz- und Alltagsfragen im Frühjahr und Sommer2009 enthält, können sich Interessierte jetzt schon an-hand der Halbjahresübersicht vormerken. Die Broschüreist beim SeniorenServiceZentrum des KSH, Ihmepassage5 (Eingang über Blumenauer Straße) und in vielen öffent-lichen Gebäuden zu bekommen. Vorträge zu Themen wie„Wohnen im Alter“, „Die Abrechnungen von enercity“,„Operative Versorgungen mit künstlichen Hüft- und Knie-gelenken“ oder „Wie gesund sind unsere Lebensmittel?“mit anschließender Fragerunde finden in der Regel von10 bis 12 Uhr im Veranstaltungsbereich des SeniorenSer-viceZentrums statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Am 18.März wird es um „Sicherheit in Haus und Wohnung“ ge-hen.

    Ferienfreizeit für übergewichtige Kinder in GailhofPommes, Pizza oder Pasta – welches Kind leckt sich da-nach nicht die Finger? Obst und Gemüse stehen dagegennur selten ganz oben auf der Rangliste der Kinder-Lieb-lingsspeisen. Dass aber gesund und lecker keine Ge-gensätze sind, das zeigt eine Freizeit des Teams Jugend-arbeit der Region Hannover. Von Montag, 30. März, bisDonnerstag, 2. April 2009, werden Kinder zu Profis anden Kochtöpfen und zu Experten für gesunde Ernährung.Das Ferienangebot richtet sich an übergewichtige Kinderim Alter von neun bis zwölf Jahren. Neben der Zuberei-tung von Speisen kommen auch Sport, Spiel und Spaß inder Gruppe nicht zu kurz, so dass die dynamisch-span-nenden Tage einerseits Wissen über Ernährung vermit-teln, andererseits aber auch das Selbstvertrauen der Kin-der stärken. Veranstaltungsort ist das Jugend-, Gäste-und Seminarhaus Gailhof. Das Haus in der Wedemarksteht inmitten grüner Natur und bietet viele Möglichkeitenfür Aktivitäten an frischer Luft. Die Kosten für die Freizeitbetragen 95,00 Euro pro Kind, Ermäßigungen sind aufAnfrage möglich. Im Preis enthalten sind Übernachtun-gen, Verpflegung und Programm. Anmeldung und weitereInformationen beim Team Jugendarbeit, Am Jugendheim7, 30900 Wedemark, Telefon 0 51 30 / 3 76 63 33 oder E-Mail: [email protected]

    Hallen-Faustball-Turnier der SG 7416 Mannschaften der Männer 60 und Mixed nehmen am8. März am traditionellen Faustball-Turnier der SG 74 inden Hallen der IGS Mühlenberg teil. Spannende Spieleder leistungsstarken Mannschaften aus Hamburg, Buxte-hude, Göttingen, Burgdorf, Hannover u.a. sind zu erwar-ten. Beginn 9.30 Uhr, Ende etwa 17 Uhr. Die SG 74 freutsich auf viele interessierte Zuschauer.

    Ehrenamtliche MitarbeiterInnen gesuchtDer Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) suchtPersonen, die alleine oder auch im Team, Interesse ander ehrenamtlichen Leitung eines Seniorenklubs haben.Der Kommunale Seniorenservice Hannover engagiertsich für die Senioren der Stadt Hannover. EhrenamtlicheMitarbeiter setzen sich in mehr als 200 Seniorengruppenfür die Belange älterer Mitbürger ein. Bei dem Seni-orenklub handelt es sich um eine Gruppe, an der ältereMenschen teilnehmen, die selbständig wohnen und anKontakten interessiert sind. Der Nachmittag beginnt miteinem gemeinsamen Kaffeetrinken, anschließend findetein abwechslungsreiches Programm statt. EhrenamtlicheMitarbeiterInnen erhalten eine/n festen hauptamtliche/nAnsprechpartnerIn, Unterstützung und fachliche Betreu-ung, Möglichkeiten der Programmgestaltung, eine Auf-wandsentschädigung, Versicherungsschutz sowie Fortbil-dungsangebote und es sind auch Austauschtreffen ge-plant. Weitere Informationen gibt es beim KSH unter denTelefonnummern 168 - 4 26 52 und 1 68 - 4 36 87.

    Digitale Bildbearbeitung mit der AWODieser Kurs ist für Teilnehmer, die bereits Erfahrungen mitder Bildbearbeitung gesammelt haben und ihr Wissenvertiefen möchten. Die Teilnehmer werden anhand prakti-scher Beispiele die Funktionen der Bildbearbeitungspro-gramme erfahren und erarbeiten. Es werden freie Pro-gramme genutzt, die im Anschluss an den Kurs auch zuHause eingesetzt werden können. Die Veranstaltung: „Di-gitale Bildbearbeitung intensiv für Fortgeschrittene“ findetam Dienstag, 10. März, und Mittwoch, 11. März, jeweilsvon 14.45 bis 18.15 Uhr im PC-Raum 27 der AWO, Dei-sterstraße 85, statt. Weitere Infos und Anmeldungen beider AWO Seniorenarbeit unter Telefon 2 19 78 - 1 23.

    Kensal Rise / LondonDer Lindenspiegel-BuchtippVorgestellt von MitarbeiterInnen der Buchandlung „Decius Linden“, Falkenstraße 10

    Cassandra Clare: „City Of Bones“

    Spannende FantasygeschichteJohn Irving: „Bis ich Dich finde“

    Skurril und vielschichtig

    Clary ist eine moderne, 15-jährige New Yorkerin, dieganz normale Dinge tut. Amliebsten zeichnet sie oder gehtmit ihrem besten Freund Simonin Clubs, um sich zu amüsieren.Eines Abends wird sie in einemdieser Clubs Zeugin eines ver-meintlichen Mordes. So begeg-net sie Jace. Der ist düster, ge-heimnisvoll, ziemlich arrogantund behauptet Dämonen zu ja-gen. Zu viel für Clary, die dasnicht glauben kann und will –

    bis sie feststellt, dass nur sie Ja-ce überhaupt sehen kann. Alsdann auch noch Clarys MutterJocelyn verschwindet wird sieimmer tiefer in Jaces Welt geso-gen. Und diese besteht aus Dä-monen, Werwölfen, Vampirenund anderen Schattenwesen …Unheimlich spannende Fantasy-geschichte (ab 12 Jahren) miteiner absolut einfallsreichenHandlung und in einem fesseln-den Stil geschrieben. Suchtpo-tenzial! Jacqueline Horter

    Jack Burns ist ohne Vater auf-gewachsen, denn dieser ver-ließ seine Mutter schon vor sei-ner Geburt. Und doch hat Jackseine Kindheit mit seiner Mut-ter Alice, die Tätowiererin ist,auf der Suche nach WilliamBurns verbracht – ohne Erfolg.Jahre später, als Erwachsener,macht sich nunmehr der Schau-spieler Jack Burns auf den Weg,um die Reise seiner Kindheitnoch einmal zu erleben. So reister erneut durch Mitteleuropa

    und Skandinavien, trifft dabeiauch die Menschen, die ihnendamals Unterschlupf gewährten– und muss dabei feststellen,dass nicht alles so passiert istwie es ihm als Kind schien.John Irvings „Bis ich Dich fin-de“ besticht vor allem durch dieskurrilen und vielschichtigenCharaktere, die Ecken und Kan-ten haben und nicht perfekt,dafür aber auch auf keinen FallStereotypen sind!

    Jacqueline Horter

    Wintersalat400 g Feldsalat waschen, 4 roteZwiebeln schälen und in Ringeschneiden, 300 g Champignonswaschen, putzen und in Schei-ben schneiden, 2 rote Paprikawaschen, entkernen und wür-feln, 16 Kirschtomaten waschenund halbieren.Alle Salatzutaten mischen miteiner Salatsauce aus: 2 zer-drückten Knoblauchzehen, 4Essl. Essig, 2 Teel. Senf, Salzund Pfeffer nach Geschmack, 2Prisen Zucker, 8 Essl. Olivenöl.Den Salat anrichten, nach Be-lieben etwas Kresse und geho-belten Parmesan darüber streu-en.

    Pfannkuchen500 g Mehl, 10 Eier, 300 mlMilch, Salz, Fett zum Braten.Für den Pfannkuchenteig alleZutaten in ein Gefäß geben undmit dem Elektroquirl verschla-gen. Portionsweise dünne

    Pfannkuchen bei hoher Hitzebacken, mit Hilfe eines Deckelswenden (Geübte können diePfannkuchen mit der Pfannewerfen und umgedreht auffan-gen).Wahlweise: Zucker, Zucker undZimt, Konfitüren, oder: in But-

    ter gebratene Champignons,oder: in Butter geschwenkterSpinat.

    Zum Dessert empfehlen wirObst der Saison (Äpfel, Cle-mentinen, Apfelsinen) und zumAbschluss einen Espresso.

    Kochen mit dem LindenspiegelDas März-Menü aus dem Wohnprojekt Gilde-Carré (für 8-10 Personen)

    Das Leben im Wohnprojekt macht das Kochen um vieles leichter: wir teilen die Arbeit und essen gemeinsam!

    WintersalatPfannkuchenObst der SaisonEspresso

    Im Küchengartenpavillonauf dem Lindener Berg istvom 1. März bis zum 23.April die Ausstellung „Blumen-blatt und Federkleid – Aquarellevon Edith Meyfarth“ zu sehen.Die Ausstellung zeigt 22 Natur-bilder mit Blumen, Gehölzenund Vögeln, die Edith Meyfarthim Laufe des letzten Jahres aufdem Lindener Bergfriedhof ent-

    deckte. Edith Meyfarth, 1934 inLinden geboren, verbrachte ei-nen Teil ihrer Jugend am Linde-ner Berg in der ehemaligen Mit-telschule. Schon früh entdecktesie ihr Interesse an der Natur.Sie ist langjährige ehrenamtli-che Mitarbeiterin des Landes-

    museums Hannover und leitetdort Seminare und Kurse zumnaturwissenschaftlichen Zeich-nen. Bekannt ist sie für ihre fili-granen Zeichnungen und Aqua-relle von Naturmotiven.Die Öffnungszeiten der Ausstel-lung: Dienstag und Freitag von

    15 bis 17 Uhr, Sonntag von 14bis 17 Uhr. Zur Zur Scilla-Blütegibt es erweiterte Öffnungszei-ten.Zur Finissage am Sonntag, 19.April, ab 15 Uhr werden zweiBilder der Künstlerin verstei-gert.

    Edith Meyfarth – hier mit Jonny Peter von Quartier e.V. – zeigt aktuell im Küchengartenpavillon ihre Aquarell-Ausstellung „Blumenblatt und Federkleid.

  • Lindenspiegel | 3-2009 Seite 8

    schwarz Lindenspiegel Seite 8

    Wohin im März? Der Lindenspiegel-Tipp des Monats

    „Small Talk“ – ein Jazz-AbendWollten Sie schon immermal nach New York?Dann ergreifen Sie die Gelegen-heit beim Schopf, denn die pul-sierende amerikanische Metro-pole ist das Thema beim Jazz-Abend „Small Talk“, den Anne-lore Steinforth am Sonntag, 8.März, ab 18 Uhr im Gemein-desaal der Erlöserkirche, An derErlöserkirche gestaltet – mit ja-zzigen Songs, 200 Fotoprojek-tionen und passenden Geschich-ten.Kreisen Sie mit dem Helikopter

    w w w . l i n d e n - e n t d e c k e n . d e / k a l e n d e r

    Ein ausführlicher Terminkalender mit vielen Veranstaltungs-Tipps unter

    über dem Hudson, beobachtenSie die Menschen im Central-park, erleben Sie weltberühm-ten Jazz im „Apollo-Theater“und vergnügen Sie sich im Ha-fen am Pier 17. Die persönliche Sicht all dieserfaszinierenden Highlights NewYorks wird durch passende Son-gs untermalt: „Take The A-Train“, „Puttin’ On The Ritz“,„Round Midnight“ und viele

    mehr. Professionell begleitetund unterstützt wird AnneloreSteinforth (Gesang) an diesemAbend von den in der Gospel-kirche wohlbekannten MusikernAndreas Bürgel (Piano), Gun-nar Hoppe (Schlagzeug) unddem Kontrabassisten HorstWagner. Karten zum Preis von 6 Eurosind ausschließlich an derAbendkasse erhältlich.

    u l t u r kompaktKDie Herrenhäuser Gärten öff-nen exklusiv zur CeBIT vom 3.bis 8 März täglich von 12.30Uhr bis 17.30 Uhr die Niki deSaint Phalle-Grotte im GroßenGarten. Im Eintrittspreis vonzwei Euro ist der Besuch desBerggartens und somit auch derOrchideenausstellung in denSchauhäusern enthalten. Fürden Großen Garten wird nochbis zum 28. März kein Eintritterhoben. Am 28. März endet dieWintersaison. Während der ge-samten Sommersaison vom 29.März bis 31. Oktober gibt es

    täglich Wasserspiele und auchdie Grotte ist jeden Tag zu be-sichtigen. Öffnungszeiten 3. bis8. März 2009: Berggarten undGroßer Garten 9 bis 18 Uhr,Grotte 12.30 bis 17.30 Uhr.

    „Zwischenspiel“, heißt dieneue Ausstellungsreihe der Ga-lerie „Falkenberg“, Falken-straße 21A (Hofgebäude).„Zwischenspiel“ soll insbeson-dere Künstlern aus der Regionin den Pausen des eigentlichenGalerieprogramms ein Forumbieten. Die neue Ausstellungs-

    reihe startet mit einer Serie von„Reflex-Objekten“, die imzurückliegenden Jahr im Ateliervon Stephan Kleineberg ent-standen sind. Sie verblüffendurch ihren, in der Op-Art be-heimateten, dreidimensionalenEffekt, der ihnen gleichsam ei-nen schwebenden Charakterverleiht. Die Ausstellung kannnoch bis zum 29. März, in derGalerie „Falkenberg“ besuchtwerden. Öffnungszeiten: Don-nerstag bis Samstag, 14 bis 18Uhr und nach Vereinbarung un-ter Telefon 44 51 26.

    Die Vorbereitungen für dasFährmannsfest 2009 laufen aufHochtouren. Vom 31. Juli biszum 2. August wird es am Zu-sammenfluss von Ihme und Lei-ne wieder ein traditionell viel-seitiges Programm für Jung undAlt geben. Die Headliner derHauptbühne stehen mit„Schandmaul“, „Ten Years Af-ter“ und „Boppin' B“ bereitsfest, rund 15 weitere Livebandswerden noch hinzukommen.

    Für die Jugendkulturbühne sindAuftritte von Singer-Songwri-tern und Klassik-, Gospel-, Ja-zz-Ensembles sowie ein Poetry-Slam geplant. Auf dem großenKinderfest gastiert wieder derKinderzirkus KIZARRO und esgibt zahlreiche Aktionen zumMitmachen.Weitere Informationen rund umdas Fährmannsfest 2009 gibt esim Internet unter www.faehr-mannsfest.de.

    Der Chronist derMaßlosigkeit meldetsich zurück im Ring! In sei-nem neuen Gedichtband„Glückselige Waisen derVerwirrung“ (Ariel VerlagRiedstadt, März 2009,ISBN 978-3-930148-44-8)präsentiert Hannovers„Hofdichter des Undergro-unds“ (The Ottawa Sun2004) neue Beatgedichte –14 kleine Herzattacken zwi-schen Desaster und Zufall,Suche und Flucht.

    Kersten Flenter, Jhg. 1966,Hannover, ist seit Anfangder 90er Jahre als freier Au-tor, Journalist und Litera-turvermittler aktiv. Er pu-blizierte dreizehn Einzelti-tel mit Gedichten, Kurzge-schichten und Romanen, di-verse Tonträger, hielt etwa500 Lesungen im In- undAusland, war Stipendiat derSoltauer Künstlerwohnung2004, und belegte den 1.Platz beim „do!PEN-Award“ im März 2005. Erist Mitglied von Hannoverserster Lesebühne „OraL –Organisation für angewand-te Literatur“ und Initiatordes internationalen Multi-media-Projektes „Urban El-ectronic Poetry“. Vorstellen wird KerstenFlenter seinen neuen Ge-dichtband am Freitag, 27.März, ab 20 Uhr, im Me-dienhaus, Schwarzer Bär 6.im Rahmen einer Leseshowund Liedgut-Revue. Dazugibt es Fotokunst der Ham-burger Fotografin SylkeDrobeck auf Großleinwand.

    Schon im Mittelalter wur-de mit ihnen der Altar-raum der Kirchen ver-deckt: „Hungertücher“ habeneine lange Tradition in der Kir-che und spielen auf den Vor-hang des Jerusalemer Tempelsan. Der sollte das Allerheiligsteder Juden verbergen. Auf besondere Weise hat derKünstler Michael Zwingmannzusammen mit seiner FrauKwanho Yuh, Herrn Habel undvier Jugendlichen (Noemi, Sara,Maike, Pia-Maria) der St. Ben-no-Gemeinde in Hannover dieseTradition aufgegriffen, um einLindener Hungertuch zu ent-wickeln. Es bildet – der Darstel-lung von „Google-Maps“ ent-lehnt – als Hintergrund denStadtplan Lindens ab. Ein pro-fanes Medium, das von vielenMenschen alltäglich genutztwird, verdeckt damit den Blickauf den Tabernakel, das Aller-heiligste in der St. Benno-Kir-che. So entsteht die Chance,

    Im Sprengel Museum ist am 1.März die Kinderausstellung„Das Haus der träumenden Bil-der“ eröffnet worden. Die Aus-stellung lädt Kinder zwischenvier und zwölf Jahren ein, dieBildwelten der Künstler FranzMarc, August Macke undRobert Delaunay mit Phantasieund Kreativität zu erleben, an-zuschauen und anzufassen. Auf dem Museumsplatz imZentrum des Museums findetsich ein Haus mit vier Zimmernund einem Garten. Es gibt einZimmer für Franz Marc und ei-

    nes für Robert Delaunay: Rehe,Pferde, Kühe, Hunde, Katzen,Löwe, Fuchs und Adler sind imZimmer von Franz Marc zu ent-decken. Den Bildern entsprun-gen, können die Tiere in dieHand genommen, in einem Pu-zzlespiel zusammengesetzt oderden einzelnen Bildern wiederzugeordnet werden.Ein Fensterausblick bestimmtdas Zimmer von Robert Delau-nay. In einer Art dreidimensio-naler Konstruktion blicken dieKinder in das Bild „La tour auxrideaux“ aus den Jahren 1910-

    1911. Was gibt es alles zu ent-decken, wenn man durch einFenster auf die Stadt blickt?August Macke gehört der Gar-ten. Bemerkenswert sind dievielen Parklandschaften in sei-nem Werk. Im Garten des„Hauses der träumenden Bil-der“ haben die Kinder die Mög-lichkeit, mit eigener Phantasieund Kreativität ihre Vorstellun-gen von einem Traumgarten zuentwickeln, zu zeichnen, zu ma-len oder aufzuschreiben.Die Ausstellung kann bis zum19. Juli besucht werden.

    Ausstellung für Kinder zu Franz Marc, August Macke und Robert Delaunay:

    Haus der träumenden Bilder

    Ein Lindener „Hungertuch“

    dass nach der Fastenzeit das Be-sondere der Kirche auch wiederals solches wahrgenommenwerden kann. Über die Dauer

    der Fastenzeit werden zusätzlichmarkante Orte Lindens – alsFotoausdrucke – das Hunger-tuch weiter entwickeln.

    Kersten Flenter:

    14 neue Beatgedichte

    Fährmannsfest startet in die nächsten 25 Jahre:

    Buntes im Grünen

  • Interkulturelle Stadtteilzeitung im Lindenspiegel | 3-2009Seite 9

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  • Lindenspiegel | 3-2009Seite 17

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    Lesung zum Lebens- und Leidensweg der Orli WaldDas Stadtarchiv Hannover, Am Bokemahle 14-16, lädt amMontag, 9. März, um 18 Uhr zu einer Autorenlesung ein.Peter Wald und Bernd Steger lesen aus ihrem Buch „Hin-ter der grünen Pappe. Orli Wald im Schatten von Ausch-witz – Leben und Erinnerungen“. Der Eintritt ist frei. PeterWald erinnert sich an seine Stiefmutter Aurelia Torgau-Wald, genannt Orli, die im Januar 1962 in Hannover ver-starb. Bernd Steger berichtet über die Rolle dieser außer-gewöhnlichen Frau in Auschwitz. Orli Wald, geborene Tor-gau, war Mitglied der kommunistischen Jugendorganisati-on in Trier und wurde 1936 mit 22 Jahren von der Gesta-po verhaftet. Neun Jahre überstand sie in Gefängnissenund Konzentrationslagern, 1942 wurde sie im erstenFrauentransport nach Auschwitz gebracht. Dort gelang esihr zahlreiche Mitgefangene vor dem Tod zu retten. Sieverließ das Lager im Januar 1945 auf einem der Todes-märsche, bevor es von der Roten Armee befreit wurde.

    Erben und Vererben kein Tabu„Über Geld spricht man nicht“, dieses Sprichwort ist auchin der heutigen Zeit noch sehr aktuell und doch wirft dasThema Erben viele verschiedene Fragen auf. Eine Veran-staltung der AWO bietet den Teilnehmern die Gelegenheit,sich über diese Fragen, wie: „Was wird unter einem Testa-ment verstanden“ und „Was passiert, wenn kein Testa-ment vorliegt“ oder „Welche steuerlichen Belastungenkommen auf die Erben zu?“ zu informieren. Der Vortrag:„Erben und Vererben“ findet am Montag, 16. März, von 10bis 11.30 Uhr in dem Tagungszentrum am Martha- Wis-smann- Platz 3 statt. Weitere Informationen erhalten Inter-essierte bei der AWO Seniorenarbeit unter der Telefon-nummer 2 19 78 123. Eine Anmeldung ist erforderlich.

    Hip-Hop-Freizeit für MädchenDu findest Eminem, Tupac und 50 Cent cool? Du möch-test genauso tanzen wie deine Vorbilder? Dann los: DasTeam Jugendarbeit der Region Hannover bietet einenHip-Hop-Kurs für Mädchen zwischen zwölf und 15 Jahrenan. Unter dem Titel „Girlsdance: Hip-Hop für Mädchen“vermittelt ein Wochenende von Freitag, 13. März, bisSonntag, 15. März 2009, alles, was eine Hip-Hopperinbraucht: von ersten Tanzschritten bis hin zur eigenenChoreographie. Let’s dance! Die Kosten für die Freizeit imJugend-, Gäste- und Seminarhaus Gailhof betragen 55Euro, Ermäßigungen auf Anfrage möglich. Im Preis ent-halten sind Übernachtungen, Verpflegung und Programm.Anmeldung beim Team Jugendarbeit, Am Jugendheim 7,30900 Wedemark. Weitere Informationen unterwww.team-jugendarbeit.de, per Telefon unter 0 51 30 /3 76 63 33 oder per E-Mail unter [email protected]

    Volksbank und easyCredit schnüren KonjunkturpaketDie Hannoversche Volksbank bietet dem konjunkturellenAbschwung zum Trotz gemeinsam mit ihrem PartnerTeambank AG ein Sonderkontingent an easyCredit -Kon-sumentenkrediten mit einer Zinsersparnis von 25 Prozentfür Privatkunden an. „So können unsere Kunden ihre Kon-sumausgaben 2009 wie geplant durchführen“, sagt MarkoVolck, Pressesprecher der Volksbank. Gleichzeitig unter-streicht das genossenschaftliche Kreditinstitut einmalmehr, dass es weiterhin ohne Einschränkung ihren Auf-trag zur wirtschaftlichen Förderung ihrer Mitglieder in derWirtschaftsregion Hannover-Celle wahrnimmt. Im Rah-men eines Sonderkontingentes ist easyCredit, der Konsu-mentenkredit der Hannoverschen Volksbank, mit einerZinsersparnis von 25 Prozent beim Effektivzins erhältlich.Die Kreditbeträge liegen zwischen 1.000 und 5.000 Eurobei einer Laufzeit zwischen 12 und 84 Monaten. Je nachWunsch und Situation des Kunden können bis zu 655 Eu-ro eingespart werden. Das Angebot ist ab 23. Februar inallen Geschäftsstellen der Hannoverschen Volksbank er-hältlich. Neben der Ersparnis für den Kunden sollen vondiesem Konjunkturpaket aber auch die regionalen Anbie-ter von Konsumgütern profitieren. Nach Volck besteht einklarer Zusammenhang zwischen Konjunktur, Konsum undKredit. „Wer gerade jetzt mit vernünftigen und preisgünsti-gen Kreditangeboten in den Markt geht, hilft den Konsumzu stützen und so die Binnennachfrage anzukurbeln, dieeine wesentliche Stütze der Konjunktur ist“, führt derPressesprecher weiter aus. Mit dem TÜV-geprüften easy-Credit übernimmt die Hannoversche Volksbank auch inder derzeitigen konjunkturellen Schwächephase Verant-wortung für die wirtschaftliche Förderung ihrer Mitgliederund Kunden. Mit dem in den Kredit integrierten Fairness-Paket gibt es zudem unter anderem ein extra langesRückgaberecht von vier Wochen und die jederzeitigeMöglichkeit, Sondertilgungen vorzunehmen.

    Kensal Rise / London

    Linden bereitet sich auf den Aufmarsch der rechten „Kameradschaften“ vor:

    Hinaus zum 1. Mai

    Wie in jedem Jahr hatte der 12.Jahrgang der IGS Linden imRahmen des Seminarfachs eineWoche lang in 39 Arbeitsgrup-pen an Projekten zum Thema„Mensch und Maschine“ gear-beitet. Am Donnerstag, 26. Fe-bruar, war es in der Aula derIGS Linden wieder soweit:Zehn ausgewählte Projektewurden dem Publikum präsen-tiert. Neben choreografischenPräsentationen zum Thema gabes vor allem inhaltlich interes-sante und technisch hervorra-gende Videoproduktionen. DasSpannungsfeld „Mensch – Ma-schine“; wer hat (noch) Macht

    über wen, wurde vielschichtigund excellent bearbeitet. „AlleProjektgruppen haben Hervor-ragendes zum Leitthema erar-beitet,“ so OberstufenleiterWalther Engel, und weiter: „DieJury hatte es in diesem Jahr be-sonders schwer, die zehn bestenBeiträge auszuwählen.“Die Arbeiten waren so überzeu-gend, dass sich der Lindenspie-gel entschlossen hat, diese aufseiner Online-Seite zu veröf-fentlichen. „Robby“, einMensch/Maschinenmodell wirdab sofort auf lindenspiegelaktu-ell.de anzuklicken sein und zuden Präsentationen führen. hew

    Auch online zu bewundern: das Mensch/Maschinenmodell „Robby“ des12. Jahrganges der IGS Linden. Foto: Wiesemann

    Projekt „Mensch und Maschine“ an der IGS Linden:

    Schüler legen tolle Ergebnisse vor

    „Von achtern nach vorn undvon Luv nach Lee“ – HeikoPostma gestaltet am Mittwoch,11. März, ab 19 Uhr in derStadtbibliothek Linden, Linde-ner Marktplatz 1, einen Ringel-natz-Abend. Vorgestellt werdendie legendäre Kunstfigur Kuttel

    Daddeldu, die mal nachdenk-lich-melancholischen, mal auf-gekratzt anarchischen Gedichteaus dem Lyrik-Bändchen des„Eigenbrettlers“ und das Lebendes Poeten. Eintritt 5 Euro –Anmeldungen unter Telefon1 68 - 4 21 80.

    Postma liest Ringelnatz

  • Lindenspiegel | 3-2009 Seite 18

    schwarz magenta cyan yellow Lindenspiegel Seite 18

    „Scilla-Blütenfest“ auf dem Lindener BergZum Frühjahrsbeginn erfreuen Abermillionen von kleinen,blauen Blumen die BesucherInnen des Lindener Berges.Der Blaustern (Scilla siberica) hat im Laufe der letztenJahrzehnte den stillgelegten Bergfriedhof erobert und bil-det für drei Wochen einen wohl einzigartigen dunkelblau-en Blütenteppich. Der Verein Quartier organisiert zu die-sem Naturspektakel mit den Projekten des Lindener Ber-ges (Gipfeltreffen) und mit Unterstützung durch das Frei-zeitheim Linden sowie die Gartenregion Hannover anzwei Sonntagen das Fest „Das Blaue Wunder“. Da mandavon ausgeht, dass der Blaustern in diesem Jahr spätblüht, werden die zwei Festsonntage für den 29. März undden 5. April, jeweils von 13 bis 18 Uhr, geplant. Besichti-gungen und Führungen präsentieren die natürliche Prachtund die Sehenswürdigkeiten des Lindener Berges (etwaJazz-Club, Mittwochtheater, Sternwarte, Wasserhoch-behälter, St. Martinskirche und Eiskeller). Ausstellungenund Lesungen zum Frühling und zu Linden sowie idylli-sche Musik und Frühlingslieder von Chören runden diebeeindruckenden Impressionen ab. Das genaue Pro-gramm wird Mitte März bekannt geben.

    Grizzlies suchen neue MitspielerDie Jugend-Footballer der Hannover Grizzlies (1897 Lin-den) suchen neue Spieler für ihr Team. Wer zwischen 15und 18 Jahre alt ist und Lust hat, American Football zuspielen, kann am Samstag, 14. März, bei einem Probe-training mitmachen. Das sogenannte Try Out findet von10 bis 14 Uhr in den Sporthallen der IGS Linden statt (aufdem Sportgelände des SV 07, oben auf dem LindenerBerg, Bushaltestelle "Sternwarte" der Linie 200). Teilneh-mer müssen Sportbekleidung und Hallenturnschuhe mit-bringen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Fragenvorab steht Siegfried Happke unter der Telefonnummer4 58 24 09 und unter der E-Mail [email protected] zur Verfügung. Infos über die Grizzlies gibt es imInternet unter www.hannover-grizzlies.de/joomla. 2008spielten die Grizzlies in der 2. Jugendliga Nord Nieder-sachsen / Bremen und belegten den zweiten Platz. Durcheine Ligareform spielen sie dieses Jahr in der 1. Jugendli-ga Nord – der zweithöchsten Liga nach der GFL Juniors.Zu ihren Gegnern gehören jetzt die Braunschweig JuniorLions, Bremen Firebirds, Hildesheim Invaders und dieBremerhaven Seahawks. American Football mit seinenunterschiedlichsten Spielerpositionen ist ideal für alle Ju-gendlichen geeignet, egal welche Talente und körperli-chen Voraussetzungen sie mitbringen. Ob groß oderklein, spritzig und wendig oder kräftig und schwer, jederwird mit seinen Fähigkeiten bei diesem ausgesprochenenTeamsport benötigt. Foto: Stefan Heine

    Bilderbuchkino im MärzIn der Stadtbibliothek Linden, Lindener Marktplatz 1, wer-den im Monat März folgende Bilderbuchkinos für Kinderab vier Jahren gezeigt: Donnerstag, 5. März, 16 Uhr –Lieve Baeten; „Kleiner, schrecklicher Drache“. Der kleine,schreckliche Drache hat noch etwas Mühe mit demSchrecklichsein. So ist es nur vernünftig, dass die Dra-chenmama zu Übungszwecken ein kleines Menschenkindbesorgt … . Donnerstag, 12. März, 16 Uhr – Helen Oxen-bury: „Bauer Ente“. Die Tiere auf dem Bauernhof wehrensich eines Tages gegen ihren faulen Besitzer ... Donners-tag, 19. März, 16 Uhr – Sven Nordqvist: „Aufruhr imGemüsebeet“. Anfangs läuft bei der Arbeit im Gemüsegar-ten alles wie geschmiert – doch dann machen ein Haufenwildgewordener Hühner, ein Schwein und sechs Rindvie-cher dem alten Pettersson und seinem Kater Findusschwer zu schaffen. Donnerstag, 26. März, 16 Uhr – PatHutchins: „Wenn Änne, die Henne, spazieren geht“. Derschlaue Fuchs verfolgt die Henne Änne. Während Ännevon der Gefahr nichts bemerkt, gerät der Fuchs von ei-nem Missgeschick in die nächste Katastrophe.

    Kensal Rise / London

    Wunstorfer Straße 30 www.radgeber-linden.de

    Verkaufsoffener Sonntag, 22. März, 12 -17 UhrVerkaufsoffener Sonntag, 22. März, 12 -17 UhrVerkaufsoffener Sonntag, 22. März, 12 -17 UhrVerkaufsoffener Sonntag, 22. März, 12 -17 UhrVerkaufsoffener Sonntag, 22. März, 12 -17 UhrVerkaufsoffener Sonntag, 22. März, 12 -17 UhrVerkaufsoffener Sonntag, 22. März, 12 -17 UhrVerkaufsoffener Sonntag, 22. März, 12 -17 UhrVerkaufsoffener Sonntag, 22. März, 12 -17 Uhr

    Wer die Daven-stedter Straßeentlang spaziert,entdeckt zwei neue Laden-lokale: die Café Bar „niño“und das Geschäft „Sternen-staub“. Beide befinden sichzwischen der HaltestelleNieschlagstraße und demPariser Platz. Schon von außen vermitteltdie Cafébar „niño“ einenlauschigen Eindruck. BeimEintreten durch die vergla-ste Tür fühlen sich Gästesofort gut aufgehoben.Kronleuchter an der Deckeund auf einem Bildschirmflackerndes Kaminfeuertauchen die stilvollen Rä-umlichkeiten in angeneh-mes sanftes Licht. Besucherkönnen hier schon vormit-tags Kaffee und selbstge-backenen Kuchen genießen,mittags zwischen mehrerenwarmen Suppen wählen undam Abend zu einem Snackeinen der vielen verschiede-nen Weine, Biere, Säfteoder Cocktails probieren.Die Auswahl an Getränkenist so vielfältig, das für je-den Geschmack etwas dabeiist. Angefangen bei den Säf-ten (von Ananas- bis Rhab-arbersaft) über Weine (spa-nische, französische, italie-nische und deutsche Sorten)bis zu den Cocktails. Der

    Inhaber Thomas Merten legtWert auf Qualität, so z.B.bei den Cocktails. Nurhochwertige Zutaten landenim Shakerbecher. Das„niño“ hebt sich damit vonso manch anderer Cocktail-bar positiv ab. Für ThomasMerten und seine FreundinSabine ist mit der Eröffnungeines eigenen Ladens eingemeinsamer Traum in Er-füllung gegangen. Beidehatten längere Zeit in derGastronomie gearbeitet,Thomas u.a. in Fuerteventu-ra. So ist es kein Wunder,dass auch spanische Ele-mente in die Cafébar einge-flossen sind. Die beiden se-hen ihren kleinen Laden alsihr Kind und haben ihn des-halb kurzerhand „niño“(Spanisch für Kind) be-nannt. Und natürlich fehlenauf der Getränkekarte we-der spanische Caféspezia-litäten wie z.B. Carajillooder Cortado noch das be-kannte iberische Kakaoge-tränk Lumumba.Schräg gegenüber direkt amPariser Platz ist seit MitteDezember ein Anlaufpunktfür werdende Mütter undYoginis entstanden: „Ster-nenstaub“ heißt das Laden-lokal. Dort bietet KristinGruber Schwangerschafts-,Baby- und Kindermode an.

    Ergänzt wird das Angebotdurch Accessoires, kleineGeschenke, Literatur, Teesund vieles mehr. Durch die-ses vielfältige Sortimentmöchte die Ladeninhaberinzum Entdeckungsstreifzugund zum Verweilen einla-den. Als werdende Muttergut aussehen und sich soanziehen, wie es gefällt?Kristin hilft dabei. In derSchwangerschaft ist derweibliche Körper Heimatfür neues Leben und möch-te besonders umsorgt undgeschützt werden. Die La-deninhaberin unterstütztdiese Bedürfnisse mit Mo-de, Pflegeprodukten undTees von bellybutton undinto life. Wichtig ist ihr dasVertrauen in ihre Produkte:Diese zeichnen sich durchnatürliche, hochwertige In-haltsstoffe aus. In dem klei-nen Lindener Laden werdenauch Yoginis fündig. Kri-stin, die seit mehreren Jah-ren Yoga praktiziert, bietetKundinnen neben Yogamo-de, -matten und –taschenauch Fachliteratur an.Schon bald können Besu-cherinnen ganz entspanntdie verschiedenen Tees auchdirekt im Geschäft ge-nießen. Denn eine Tasse Teewärmt nicht nur den Kör-per, sondern auch die Seele.

    Für sie ging mit der Café-Bar „niño“ ein Traum in Erfüllung: Thomas Merten und seine Freundin Sabine.

    Neueröffnungen am Pariser Platz:

    Café Bar „niño“ & Ladenlokal „Sternenstaub“

    Betreibt das Ladenlokal „Sternenstaub“: Kri-stin Gruber.

    „Sternenstaub“, Dieckbornstraße 53Öffnungszeiten: Mo-Fr 10.30 - 19 UhrSa 10.30 - 16 Uhr„niño“, Davenstedter Straße 27Öffnungszeiten: So-Do 11-24 UhrFr/Sa 11 – 1 Uhr

  • Lindenspiegel | 3-2009Seite 19

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  • schwarz Lindenspiegel Seite 16

    Letztens …

    ImpressumLindenspiegel • Lindener StadtteilzeitungHans-Erich Wiesemann, Hrsg.Deisterstraße 61, 30 449 HannoverAnzeigenverkauf: Tel. 05 11 / 1 23 41 16 • Fax / 8 98 88 77Redaktion: Tel. 05 11 / 1 23 15 31 • mob. 01 77 - 7 81 49 88Hans-Erich Wiesemann

    [email protected] print media Verlagverteilte Auflage: 12.800 ExemplareDruckhaus Schlaeger, 13. Jahrgang

    a r g u s print media Ltd

    ISSN 1866-7562

    Von Hans-Jörg Hennecke

    Preise gibt es, wenn du an der Losbu-de gewonnen hast, dachte Lindemannbei einem gelegentlichen Rückblickauf seine unbeschwerte Jugend. Woh-lige Schauer erinnerten ihn an son-nenbeschienene Jahre, wo die Preisefür Dauerlutscher und Eis am Stiel ander Bude auf stabiler Höhe gehaltenwurden. Heute sind Preise zum Lei-stungssport übergelaufen, sie galop-pieren oder nehmen einsame Höhenbeim Stabhochsprung. Muss Linde-mann als Beamter der unteren Lauf-bahn vielleicht gar noch froh sein,sich einen Gürtel zu leisten, den manbei Bedarf immerhin enger schnallenkonnte? Bedarf ist da, aber im aktu-ellen Wirtschaftsleben steht der klei-ne Mann doch längst mit nackterKimme auf der Wiese, einfacher ge-sagt, im kurzen Gras. Gras ist nahr-haft und gesund, vorausgesetzt manist Schaf, Ziege oder Kuh. Da würdeman gar Fördermittel der Europäi-schen Union beanspruchen können.Bei diesen Gedanken traf Lindemannim Hinterhof auf Nachbar Stokel-franz, dem es als Hartz IV-ler auchnicht besser, dafür aber deutlich

    schlechter ging. Stokelfranz breite-te Bretter aus, legteSchrauben und Nä-gel auf seine Werkzeugkiste.„Schön, wenn man ein nützlichesHobby hat“, sagte Lindemannfreundlich, um etwas freundliches zusagen. „Hobby“, schnauzte der Nach-bar, „von wegen. Das ist nackterÜberlebenskampf. Ich baue einenSchrank, weil ich mir fertige Möbelnicht mal vom unmöglichen Schwe-den leisten kann. Aber die da obenballern mit Milliarden rum.“„Was soll man tun“, spielte Linde-mann den Ball zurück, um beamten-rechtlich nicht aufs Glatteis zu gera-ten. „Frankreich“, konterte der Nach-bar. „Die Franzosen gehen regel-mäßig auf die Barrikaden.“ „DieFranzosen essen auch Frösche“, be-lehrte Lindemann. „Bei den Preisenessen wir bald noch etwas ganz ande-res“, vermutete Stokelfranz.Lindemann zog sich mit einemfreundlichen Gruß zurück. In derNacht träumte er einen Albtraum. ImBaumarkt hatte er sich Bretter undSchrauben gekauft, um kostengünstigzu einem neuen Kleiderschrank zu

    kommen. Fertiggestellt sah das Mö-bel wie eine Mini-Hütte aus, Eingangvorn.'Dabei habe ich doch allesnach Plan gemacht', stöhnteer verzweifelt. Der unver-meidliche Nachbar Stokel-franz stand feixend da-neben. 'Das war derPlan für eine Hundehüt-te. Sie hätten vorher einpaar Frösche essen sollen.Übrigens: Chinesen essen so-gar Hunde.' Als Lindemann schweißgeba-det erwachte, beherrschte ihnnur noch ein Gedanke: Ichbrauche überhaupt kei-nen neuen Kleider-schrank!

    Von Kersten Flenter

    „Haben wir es gewusst?“„Haben wir.“ „Ich mei-

    ne – haben wir esgewusst oder haben wir

    es gewusst?“ „Gewussthaben wir`s!“ „Genau.“„Und was nützt uns dieBesserwisserei jetzt?“„Nichts!“ „Genau.“

    „Aber es hätte ja auchklappen können.“ „Na

    klar. Wenn an einem Sonn-tag die Sonne scheint und amMontag der Herr Monkommt und man am Diens-

    tag Dienst hat und Mitt-woch die Mitte der Wo-che ist, wenn es dannnoch am Donnerstagdonnert und ich amFreitag frei habe, dannkommt am SamstagCarlyle und saniert dasIhmezentrum. Wer

    daran glaubt, hatauch vielleichtwirklich geglaubt,

    die bauen das Ding zu Ende.Halt mal die Bohrmaschine.“Stroganow drückte mir die Hiltiin die Hand und drückte denDübel in die Wand. „Entschul-dige bitte, wenn ich etwas kri-tisch erscheine, aber meinst duwirklich, dass der Dübel in die-sem Kratertrichter hält?“ „Musser. Das ist jetzt das vierte ver-unglückte Loch. Die Wände indiesem Bau sind einfach unteraller Sau.“ „Vielleicht solltestdu, statt alles selbst zu machen,jemanden fragen, der sich damitauskennt?“, argwöhnte ich.Stroganow prokelte eine

    Schraube in den Dübel, der sogleich mitsamt Inhalt aus der Wandfiel. „Ich glaub, ich mache morgen weiter“, seufzte Stroganow.„Na, du weißt doch, was aus solchen Sprüchen wird. Häng liebereinfach ein Bild über die Löcher und vergiss dein Vorhaben.“„Niemals. Ich habe Bülent Mittelschmidt versprochen, ihm diesesBücherregal anzubringen, und auf mein Wort ist Verlass.“ „Undwarum macht Mittelschmidt das nicht selbst?“ „Keine Zeit. Ermacht gerade ein Praktikum und ist jeden Tag bis spät in die Nachtbeschäftigt.“ „Wozu braucht er denn ein Bücherregal, wenn er garkeine Zeit zum Lesen hat?“ „Es kommen ja auch wieder bessereTage. Übernommen wird er sowieso nicht.“ „Schon klar. Was fürein Praktikum ist denn diesmal?“ „Immobilienmanagement.“ „EinBeruf ohne Zukunft. Er sollte sich aufs Abrissunternehmertum spe-zialisieren.“ „Das ist doch das gleiche. Ich habe ihm ja geraten,sich an den soziologischen Trends zu orientieren, wenn es um dieBerufswahl der Zukunft geht. Was kommt nach der Informations-gesellschaft, hä?“ „Du meinst die Wissensgesellschaft?“ „Genau,also?“ „Ganz klar, die verblödete Gesellschaft, also die Nichtwis-sensgesellschaft.“ „Exakt. Wir sind schon mittendrin. Und wasmuss man tun, um mit Nichtwissen Geld zu verdienen?“ „ParisHilton vögeln?“ „Guter Vorschlag, aber das reicht in der Regelnicht für eine Festanstellung.“ „Dann weiß ich es auch nicht.“ Undwieder einmal waren wir uns alle einig. Man kann aus einem Be-tonklotz mit Wohnungsprostitution und Kinderpflegedienst keinenPark machen, und man kann in Mittelschmidts Wände keineLöcher bohren. Und wenn der Samstag wieder Sonnabend hieße,dann bräuchten wir auch kein Sams. „Hättest du das gewusst?“,wollte Stroganow wissen. „Hätte ich“, sagte ich.

    Ein Mann macht alles selbst – Ich weiß, das Stroganow …Lindemann & Stroganow erklären die Welt

    Zwei Lindener er-klären die Welt – dieskurrilen Geschichten der

    beiden Lindener Origina-

    le Lindemann (Hans-

    Jörg Hennecke) und

    Stroganow (Kersten

    Flenter) gibts als Video

    Monat für Monat auch im

    Internet zu sehen – unter

    www.lindenspiegel.de.

    … nichts weiß, sagte schon Sokrates