2016 / 2017 wird wieder eine konzertsaison · pdf file»steve reich zum 80....

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  • 2016 / 2017wird wieder eine Konzertsaison

    mit brillanten Ereignissen!

    TRAURINGHAUS SCHMUCK JUWELEN UHREN MEISTERWERKSTTTEN

    J. B. FRIDRICH GMBH & CO. KG SENDLINGER STRASSE 15 80331 MNCHENTELEFON: 089 260 80 38 WWW.FRIDRICH.DE

  • Das Orchesterder Stadt

    20162017

  • 4 5 Gruworte

    6 8 Gedanken zur Saison

    9 33 Konzerte der Saison

    34 41 MPHIL 360

    43 59 Unsere Abos

    61 65 Die Kammerkonzerte

    66 80 Spielfeld Klassik

    82 83 Die Mnchner Philharmoniker

    84 Wos am schnsten ist

    91 93 Musikalischer Spaziergang

    102 107 Orte zum Hren

    116 119 Freunde frs Leben

    132 133 Konzertreisen

    134 Abonnentenorchester

    135 139 Weitere Spielorte

    140 147 Die Konzertplakate

    der vergangenen Spielzeit

    148 149 Valery Gergiev

    150 152 Generalproben

    154 155 Serviceangebote

    156 157 Einzelkartenverkauf

    158 162 Preise & Saalplan

    163 165 Abonnementbedingungen

    166 167 Konzertkarte 25 | 50

    168 170 Auftakte

    172 Allgemeine Geschftsbedingungen &

    Kontakte

    173 175 Der Philharmonische Chor

    176 Die Direktion

    177 Impressum

  • 4 5

    Dieter Reiter, Oberbrgermeister der Landeshauptstadt Mnchen

    Dr. Hans-Georg Kppers, Kulturreferent der Landeshauptstadt

    Mnchen

    Paul Mller, Intendant der Mnchner Philharmoniker

    VorworteVorworte

    Was man in Mnchen

    unbedingt erlebt haben muss?

    Die Philharmonikerim Gasteig,

    im Hofbruhausoder im Club.

    Mnchen lsst immer wieder von sich hren. Besonders gut klingt das von unseren Philharmonikern.

    Wir, das Orchester der Stadt, suchen neue Wege, um durch die Energie, die Leidenschaft und das Verbindende unserer Musik am Puls der Zeit zu bleiben.

    Valery Gergiev, Chefdirigent der Mnchner Philharmoniker

    Diese Stadt steckt voller Vielfalt. Genau wie die kommende Spielzeit.

  • 76

    Gedanken zur SaisonGedanken zur Saison

    Mahler oder Strauss. Wieder andere lie-ben franzsische Musik und andere scht-zen die slawischen und russischen Kompo-nisten.

    Wie da allen gleichermaen gerecht wer-den? Nun immerhin zeigt die Geschich-te unseres Orchesters, dass zwischen den Musikern auf der Bhne und Ihnen als Pub-likum ein wahres Vertrauensverhltnis be-steht. Das ehrt uns sehr, weil es zeigt, wie wichtig diese Konzertpraxis fr die geisti-ge und emotionale Frische und Lebendig-keit unserer urbanen Musikkultur ist.

    In der vergangenen Konzertsaison hat Va-lery Gergiev in seinen Konzerten ein be-sonderes Gewicht auf Programme gelegt, in denen Musik aus Russland und Deutsch-land eine Korrespondenz eingingen. Die-sen Aspekt mchten wir auch in der neu-en Spielzeit 2016/17 weiter verfolgen mit einer Akzentuierung des Werkschaf-fens von Bruckner, Prokofjew, Beethoven, Schostakowitsch, Strauss und Mahler.

    WEITERFHRUNG DER BRUCKNER -TRADITION DURCH GERGIEV

    Die Mnchner Tradition der Bruckner-Exe-gese hat bei Valery Gergiev und nicht nur bei ihm so tief gegriffen, dass wir uns nach den Symphonien Nr. 3 und Nr. 4 in der vergangenen Saison nun den Sympho-nien Nr. 6 und Nr. 9 widmen werden. Damit ist der Weg zu einem vollstndigen Zyklus der Symphonien Anton Bruckners bereitet, den wir in den darauffolgenden Spielzeiten komplettieren werden.

    Das Festival MPHIL 360 im November bie-tet gleich mehrere Zyklen und das an drei Tagen. Aus Anlass des 125-jhrigen

    Geburtstags von Sergej Prokofjew wird Valery Gergiev sowohl mit den Mnchner Philharmonikern als auch mit dem Mariins-ky-Orchester aus St. Petersburg alle sie-ben Symphonien Prokofjews auffhren, kontrapunktiert durch die fnf Violinkon-zerte von Wolfgang Amadeus Mozart, in-terpretiert von jungen Geigerinnen und Geigern, die bei bedeutenden Wettbewer-ben ressiert haben. Darber hinaus stel-len wir Ihnen im Festival junge Spitzenpi-anisten vor, die alle neun Klaviersonaten Prokofjews prsentieren werden. Wahr-haftig ein Projekt, das in seiner Dimension und inhaltlichen Verdichtung eine gerade-zu provokative Herausforderung darstellt: als Zeichen des Aufbruchs in programmati-sches und veranstalterisches Neuland.

    SAISON-ERFFNUNG MIT HECTOR BERLIOZ'

    LES TROYENS

    Die Saison erffnen wir mit dem 5. Akt aus Les Troyens von Hector Berlioz sowie den Tondichtungen Don Juan und Ein Heldenleben von Richard Strauss, zum Auftakt des Festivals MPHIL 360 ste-hen Prokofjew, Mozart und der 3. Aufzug des Parsifals auf dem Programm. Beide Abende haben zum Thema, dass menschli-ches Leben immer eine tragische Ambiva-lenz hervorkehrt, die uns das Leben oft-mals als Schicksal erfahren lsst.

    Mit besonderen Erwartungen sehen wir den Auffhrungen der Werke Rodion Shche drins und Vladimir Tarnopolskis ent-gegen, zeitgenssische Musik zweier Kom-ponisten-Generationen aus Russland. Er-gnzt werden diese Novitten durch Werke des Englnders George Benjamin, von Lo-rin Maazel und von Thomas Larcher Kom-

    Gedanken zur Saison 2016/17

    Sie, liebe Musikfreunde, begleiten die Mnchner Philharmoniker oftmals schon seit vielen Jahren und sind dem Orches-ter und seinen Konzerten in groer Treue verbunden. Dafr sei Ihnen von Herzen ge-dankt. Natrlich freuen wir uns darber sehr ganz besonders auch ber die vie-len, die den Weg neu zu unseren Konzer-ten finden.

    Keine Frage unser seit der Saison 2015/16 amtierende Chefdirigent Valery Gergiev hat von Beginn seiner knstle-rischen Arbeit an deutlich gemacht, mit welch groer Verantwortung und Phanta-sie er sich seiner Aufgabe hier in Mnchen widmen mchte und wie sehr er alle Krf-te darauf richtet, sein neues Orchester zu prgen und weiterzuentwickeln. Waren im Vorhinein seines Antritts auch kritische Worte zu hren aus den Konzerten selbst ist eine Kraft und eine Ausstrahlung her-vorgegangen, die Sie, verehrtes Publikum, immer wieder in den Bann geschlagen hat und auch uns fasziniert.

    IHRE REGELMSSIGEN BESUCHE ALS ANERKENNUNG UNSERER ARBEIT

    Ihr regelmiger Besuch unserer Kon-zerte ist eine bedeutsame Aussage und gleichzeitig Anerkennung unserer Arbeit.

    Sie zeigen uns damit, dass Sie das Erle-ben groer Musikwerke unserer europ - ischen Kulturgeschichte als wertvoll er-achten. Ohne Sie, ohne unser Publikum, ohne begeisterte und begeisterungsfhige Musik-Liebhaber, wrden Konzerte keiner-lei Sinn stiften. Denn Sie alle, jeder ein-zelne aus den Reihen des Publikums, sind gleichsam Mitgestalter und Mittrger un-seres Tuns.

    Wir fhlen uns Ihnen, unserem Publikum, gegenber verpflichtet. So nehmen wir Ihre Ansprche und Wnsche sehr ernst und bercksichtigen sie in unseren pro-grammplanerischen berlegungen. Auf der anderen Seite wissen wir aber auch, dass wir Sie in neuartige Hr-Abenteuer und musikalische Erlebniswelten hinein locken mssen. Das Einlassen auf Neues bedeutet nmlich auch gleichzeitig, gewohnte Hrer-fahrungen frisch und lebendig zu halten.

    WAHRES VERTRAUENS -VERHLTNIS ZWISCHEN DEM

    ORCHESTER UND DEM PUBLIKUM

    Wo viele Menschen zusammen kommen, da existieren auch viele unterschiedliche An-sprche und Bedrfnisse. Die einen scht-zen Wiener Klassik und deren Umfeld, die anderen mgen mehr die spte Roman-tik, die musikalischen Romane eines

  • 8 9

    Gedanken zur Saison

    positionen, die keine Avantgarde vertre-ten, sondern ihren Ort in der Tradition der symphonischen Orchestermusik haben.

    Es wird eine Reihe von Konzerten geben, die in der Saison 2016/17 so etwas wie ei-nen Sonderstatus vertreten und die wir Ihrer besonderen Aufmerksamkeit emp-fehlen mchten. Da ist das Brahms-Kon-zert mit Andrew Manze am Pult mit einer ungewhnlichen Werkzusammenstellung um die 1. Serenade. Michael Sanderling wird die 13. Symphonie von Schostako-witsch dirigieren: Schreckensmusik einer-seits, dann wieder bissige Humorigkeit in surrealen Angstszenerien. Dieses bizarre Spannungsgeflecht wird im 2. Konzertteil aufgelst in der Chorfantasie op. 80 von Beethoven, einem Fall von kreativem Ei-gensinn, der aus dem unwiderstehlichen Freiheitsbedrfnis des Komponisten her-vorgegangen ist. Dann ist da das Konzert mit Kent Nagano, der neben Ives und Ben-jamin die 2. Symphonie von Leonard Bern-stein mit dem vielsagenden Titel The Age of Anxiety dirigieren wird. Kontrre Stim-mung dazu bietet das Konzert von Zubin Mehta mit dem Geiger Julian Rachlin. Hier drfen wir Jubelstimmung, Virtuositt und spielverliebte Unterhaltung erwarten.

    Mit Semyon Bychkov, Fabio Luisi, Alan Gil-bert, Lionel Bringuier, Krzysztof Urbaski, Constantinos Carydis, Pablo Heras-Casa-do, Gustavo Gimeno, David Afkham, Rafael Payare und Constantin Trinks werden In-terpreten als Gste am Pult der Mnchner Philharmoniker stehen, von denen wir gro-e und erkenntnisreiche Werkdarstellun-gen und Konzertereignisse erwarten dr-fen.

    Groe Knstler wie Maxim Vengerov, Leo-nidas Kavakos, Daniil Trifonov, Pierre-Lau-rent Aimard, Yuja Wang, Radu Lupu, Her-bert Schuch, Matthias Goerne, Genia Khmeier, Denis Matsuev, Andrei Ioni und viele mehr werden Sie begren.

    REICHTUM DER UNS BERLIEFERTEN UND

    ANVERTRAUTEN MUSIKWERKE

    Das Programm der Saison 2016/17 ent-hlt viele Versprechungen und Heraus-forderungen. Gerade letzteres gehrt zur Entwicklungsgeschichte unserer europ- ischen Musik und ist fr den so unermess-lich groen und vielfarbigen Reichtum der uns berlieferten und anvertrauten Mu-sikwerke verantwortlich. Dieser Reichtum ist durchdrungen von einer Vielfalt an For-men und Inhalten, Themen und Genres, Stimmungen und Denkformen, an Phanta-sie und Erfindungen. Klang, Melodie und Rhythmus, die uns direkt zu Herzen gehen und unser Leben berhren.

    Paul Mller

    Konzerte

    Konzerteder Saison

    TRADITION

    EMOTION

    NEUGIER

  • 1110

    Konzerte Konzerte

    SEPTEMBER 2016

    Mittwoch*14_09_201620 Uhr a Donnerstag*15_09_201620 Uhr