bachelorstudiengang pflege

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Gesundheit Zürcher Fachhochschule www.zhaw.ch Bachelorstudiengang Bachelor of Science Pflege BSc

Author: zhaw-gesundheit

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Im Fokus der Pflege steht der Mensch mit seinen gesundheitlichen, psychischen und sozialen Bedürfnissen und Ansprüchen.

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  • Gesundheit

    Zrcher Fachhochschule www.zhaw.ch

    Bachelorstudiengang Bachelor of Science

    Pflege BSc

  • 25 Ein Beruf mit Sinn und Zukunft

    6 Vielfltige Berufsperspektiven Gefragt in unterschiedlichen Gesundheitsinstitutionen Die ersten Jahre im Beruf

    8 Hochschulabschluss und Berufsbefhigung Kompetenzen in sieben Rollen

    10 Studienaufbau in Modulen

    12 Inhalte und Unterrichtsformen Unterschiedliche Schwerpunkte Vielfltige Lernformen wechseln sich ab Theorie und Praxis ergnzen sich Verschiedene Gesundheitsberufe arbeiten zusammen

    14 Zulassung und Aufnahme Formale Voraussetzungen Persnliche Voraussetzungen Eignungsabklrung in zwei Teilen In drei Schritten zum Studienstart Termine und Finanzen

    16 Eine gute Grundlage fr weitere Karriereschritte Master of Science: Fach- und Forschungswissen vertiefen Weiterbildung: Fachliche Schwerpunkte setzen

    18 Lokal verankert, global vernetzt Der Campus in Winterthur Internationale Mobilittsangebote

    19 Fnf Grnde fr das Studium Adina Wehrle fasst zusammen

  • 3Liebe Studieninteressierte

    Pflegefachfrauen und Pflegefachmnner engagieren sich fr Menschen mit Gesundheitsproblemen und deren Bezugs-personen. Sie arbeiten spitalintern und spitalextern, in Akut-situationen, die effizientes Handeln erfordern, aber auch im Langzeitbereich, wo die Beziehungsgestaltung wesentlich ist. Das generalistisch ausgerichtete Studium an der ZHAW ver mittelt Ihnen das dazu ntige Hintergrundwissen sowie die berufspraktischen Handlungskompetenzen. In drei Praktika erhalten Sie Einblick in unterschiedliche pflegerische Ttig-keitsfelder. Dies ermglicht Ihnen, spter eine individuelle Wahl zu treffen.

    Vielfltig wie die Pflegebereiche sind Ihre Optionen nach dem Studium. Mit einem weiterfhrenden Master qualifizieren Sie sich fr wissenschaftsgeleitete Ttigkeiten in Forschung, Lehre und Praxis. In Weiterbildungen knnen Sie Ihr Fachwissen vertiefen und sich fit machen fr eine Funktion im Management oder in der Berufspdagogik.

    Pflege ein Beruf mit Sinn und Zukunft, fr den ich hoffentlich Ihr Interesse wecken kann.

    Lilli MhlherrLeiterin Bachelorstudiengang Pflege

    Es freut mich, dass du dich fr das Studium in Pflege interessierst. Vor einiger Zeit stand ich am gleichen Punkt. In dieser Broschre mchte ich dich bei der Berufswahl untersttzen und hoffe, dich von den Vorzgen des Pflegestudiums zu berzeugen. Adina Wehrle, Studentin Bachelorstudiengang Pflege

  • 4

  • 5Ein Beruf mit Sinn und Zukunft

    Im Fokus der Pflege steht der Mensch mit seinen gesundheitlichen, psychischen und sozialen Bedrfnissen und Ansprchen. Ange - hrige, Fachspezialistinnen und -spezia listen in Gesundheitsinstitutionen, andere Berufs-gruppen wie Sozialarbeiter, Versicherungs-fachpersonen oder Case Manager sowie ein komplexes Gesundheitswesen bilden das Umfeld der pflegerischen Ttigkeiten.

    Pflegefachfrauen und Pflegefachmnner pflegen und beraten Patienten jeden Alters, aus allen sozialen Schichten und aus ver-schiedenen Kulturen in schwierigen Lebens-situationen.

    Sie erheben den Gesundheitszustand ihrer Patienten systematisch, ganzheitlich und wissenschaftlich fundiert.

    Sie finden Lsungen fr gesundheitliche und pflegerische Herausforderungen, ent-wickeln evidenzbasierte Pflegekonzepte, leiten pflegerische Massnahmen ab und setzen Betreuungsschwerpunkte.

    Sie helfen ihren Patienten, Strategien im Umgang mit Krankheit, Schmerzen sowie Einschrnkungen im tglichen Leben zu erler-nen und in den Alltag zu integrieren.

    Sie arbeiten im Behandlungsprozess mit anderen Berufsgruppen zusammen und beziehen das persnliche Umfeld der Patienten mit ein.

    Ich habe mich fr das Pflegestudium entschieden, weil mir die Begleitung von Menschen in anspruchsvollen Lebenslagen Freude macht. Nach der Ausbildung habe ich zahlreiche Mglichkeiten, mich weiter- zubilden. Ich kann mir gut vorstellen, spter in der Entwicklungshilfe oder als Pflegeexpertin zu arbeiten.Adina Wehrle

  • 6Wir freuen uns, wenn wir motivierte Studierende, die bei uns ein Praktikum absolviert haben, nach dem Abschluss als Mitarbeitende gewinnen. Mit fundierter Berufserfahrung stehen ihnen spannende Berufsperspektiven offen: etwa als Fach-verantwortliche, Pflegeexpertinnen oder Clinical Nurses. Albert Jucker, Leiter Personalrekrutierung, Kantonsspital Winterthur

    Gefragt in unterschiedlichenGesundheitsinstitutionen

    Pflegefachfrauen und Pflegefachmnner arbeiten in Spitlern, in der Psychiatrie, in Alters- und Pflegeheimen, in der Spitex oder in ambulanten Gesundheitseinrichtungen. Sie sind in der Lage, pflegerische Aufgaben in verschiedenen Fachbereichen und fr alle Altersgruppen Suglinge, Kinder, Jugend-liche, Erwachsene und alte Menschen zu bernehmen. Mit entsprechender Berufs-erfahrung und Weiterbildung knnen sie ein Team oder eine Abteilung leiten oder als Berufsbildnerinnen und Berufsbildner ttig sein. Auch Funktionen in Lehre und For-schung sowie in der Gesundheitsfrderung und Prvention sind Optionen.

    Pflegefachpersonen haben oft die Mglich-keit, Teilzeit zu arbeiten. Ihre Arbeitszeit ist meist unregelmssig: Sie arbeiten auch am Wochenende oder nachts.

    Pflegefachfrauen und Pflegefachmnner braucht es in den meisten medizinischen Einrichtungen. Unsere Praxispartner finden Sie unter: zhaw.ch/gesundheit/praktikums-organisationen

    Vielfltige Berufsperspektiven

  • 7Die ersten Jahre im Beruf

    Flurin Foppa, 34, BScN 2012Nach dem Abschluss habe ich in der Psychia-trischen Universittsklinik in Zrich meine erste Stelle als Pflegefachmann FH angenom-men. Obwohl ich zuvor nie gedacht htte, einmal in einer Psychiatrie ttig zu sein, fas-ziniert mich dieses Fachgebiet und die Arbeit mit den Patienten. In meiner Zusatzfunktion berwache ich den Pflegeprozess und berate andere Pflegende. Seit einem Jahr bin ich zudem im Masterstudiengang eingeschrieben, den ich in Teilzeit absolviere. Mein Ziel ist es, Dozent zu werden und die Freude an der Psychiatrie weiterzugeben.

    Sabrina Furrer, 29, BScN 2011Nach dem Studium begann ich als Pflege-fachfrau FH in der Wohngruppe fr Akut- und bergangspflege im Alterszentrum Adlergarten zu arbeiten. Bereits ein halbes Jahr spter erhielt ich die Mglichkeit, zustzlich die Funktion der Berufsbildnerin zu bernehmen. Zu diesem Zweck absolvierte ich den Lehr-gang fr Erwachsenenbildner SVEB 1 und den Berufsbildnerinnenkurs. Heute betreue ich Fachfrauen und Fachmnner Gesundheit in den verschiedenen Ausbildungsjahren sowie Pflegestudierende HF und FH. In der Regel sind dies vier bis sechs Personen gleichzeitig.

    Angela Thurnheer, 26, BScN 2011Seit meinem Bachelorabschluss arbeite ich im Zentrum fr brandverletzte Kinder, plastische und rekonstruktive Chirurgie des Kinderspitals Zrich. Whrend des Studiums erhielt ich im zweiten Praktikum erstmals einen Einblick in dieses spannende Spezialgebiet. In meinem Team bin ich unter anderem verantwortlich fr die Qualitt des Schmerzmanagements. Bereits zweimal hatte ich die Gelegenheit, an internationalen Fachkongressen in Boston und Birmingham teilzunehmen. Um mein Wissen im pdiatrischen Umfeld zu vertiefen, begann ich vor zwei Jahren einen Master of Advanced Studies (MAS) in Pdiatrischer Pflege an der ZHAW und stehe nun vor meinem letzten Modul: der Masterarbeit.

    Daniela Schneebeli, 28, BScN 2010Frisch diplomiert, erhielt ich eine Anstellung im Kantonsspital in Winterthur (KSW). Dort packte ich nach etwas mehr als zwei Jahren die Chance, unbezahlt Urlaub zu nehmen, um mich in einem Spital in Laos zu engagieren. Zurck in der Schweiz arbeitete ich in der medizinischen Klinik des KSW mit Schwer-punkt Onkologie/Radioonkologie und startete wenig spter mit der Ansthesieweiterbil-dung. Diese habe ich inzwischen erfolgreich abschlossen.

  • 810 MonatePraktikum

    (je nach Vorbildung)

    Zusatzmodul C

    Hochschul-abschluss

    BSc

    Berufs-befhigung dipl. Pflege-

    fachfrau/-mann

    Studium: 3 Jahre, 180 ECTS-Punkte

    Das Vollzeitstudium in Pflege dauert drei Jahre. Mit dem Abschluss halten Sie ein Doppelticket fr Ihre weitere Laufbahn in der Hand: die Berufsbefhigung als diplomierte/-r Pflegefachfrau/-mann FH den Hochschulabschluss Bachelor of Science ZFH in Pflege

    Alle Studienleistungen werden mit ECTS-Punk-ten (European Credit Transfer and Accumula-tion System) bewertet. Damit ist Ihr Abschluss europaweit vergleichbar. Das gesamte Stu-dium umfasst 180 ECTS-Punkte, wobei ein Punkt etwa 30 Arbeitsstunden entspricht.

    Kompetenzen in sieben Rollen

    Whrend Ihres Studiums erwerben Sie Kom-petenzen in sieben unterschiedlichen Rollen: Als Kommunikator/-in ermglichen Sie

    vertrauensvolle Beziehungen und geben Informationen gezielt weiter.

    Hochschulabschluss und Berufsbefhigung

    Als Experte/-in fhren Sie die berufs- spezifischen Ttigkeiten aus und treffen entsprechende Entscheidungen. Als Teamworker/-in nehmen Sie aktiv teil in einem interdisziplinren Team. Als Manager/-in bernehmen Sie die fach- liche Fhrung, tragen zur Wirksamkeit der Organisation bei und entwickeln Ihre eigene Berufskarriere. Als Gesundheitsanwalt/-anwltin setzen Sie sich innerhalb des Gesundheitswesens

    verantwortungsvoll fr die Patienten ein. Als Lernende/-r und Lehrende/-r enga- gieren Sie sich fr lebenslanges Lernen und fr die Entwicklung, Weitergabe und

    Anwendung von Wissen. Als Professionsangehrige/-r frdern Sie

    durch eine reflektierte Praxis den Professio-nalisierungsprozess der Pflege.

    3. Jahr20 Wo. Unterricht16 Wo. PraktikumBachelorarbeit

    1. Jahr34 Wo. Unterricht11 Wo. Praktikum

    2. Jahr24 Wo. Unterricht17 Wo. Praktikum

  • 9

  • 10

    Studienaufbau in Modulen

    Semester

    1Semester

    2Semester

    3Pflegeprozess3 ECTS-Punkte

    Pathologie / Pathophysiologie6 ECTS-Punkte

    Anatomie / Physiologie6 ECTS-Punkte

    Pflege als Wissenschaft und Entwicklung der Pflege3 ECTS-Punkte

    Pflegetechniken I6 ECTS-Punkte

    Grundlagen der Kommunikation3 ECTS-Punkte

    Grundlagen der Forschung und qualitative Methoden 3 ECTS-Punkte

    Quantitative Methoden, Statistik, Epidemiologie 3 ECTS-Punkte

    Wissenschaftskommunikation 3 ECTS-Punkte

    Praktikum 111 Wochen15 ECTS-Punkte

    Caring3 ECTS-Punkte

    Chronic Condition3 ECTS-Punkte

    Vom Assessment zur Pflegeintervention3 ECTS-Punkte

    Symptom Management3 ECTS-Punkte

    Pharmakologie3 ECTS-Punkte

    Klinisches Assessment3 ECTS-Punkte

    Pflege von psychisch kranken Menschen3 ECTS-Punkte

    Pflege von Frau, Familie, Kind3 ECTS-Punkte

    Ethik3 ECTS-Punkte

    Akutsomatische Pflege I und II6 ECTS-Punkte

    Pflegetechniken II3 ECTS-Punkte

    Assessment von Familien3 ECTS-Punkte

  • 11

    Berufsspezifische Module

    Interprofessionelle Module

    Praktika

    Bachelorarbeit

    Semester

    4Semester

    5Semester

    6

    Gesundheitsfrderung und Prvention3 ECTS-Punkte

    Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, Recht und Gesundheit3 ECTS-Punkte

    Praktikum 217 Wochen21 ECTS-Punkte

    Bachelorarbeit12 ECTS-Punkte

    Forschung verstehen und Ein-fhrung in die Bachelorarbeit3 ECTS-Punkte

    Herausfordernde Berufs-praxis und Kooperation6 ECTS-Punkte

    Transkulturelle Pflege /Genderkompetenz3 ECTS-Punkte

    Pflegemanagement3 ECTS-Punkte

    Palliative Care3 ECTS-Punkte

    Pflege von alten Menschen3 ECTS-Punkte

    Pflege von Menschen zu Hause und im ambulanten Bereich3 ECTS-Punkte

    Pflege von Menschen in akut kritischen Situationen3 ECTS-Punkte

    Praktikum 316 Wochen24 ECTS-Punkte

    Im Anschluss an das 6. Semester folgt je nach Vorbildung das bis zu zehnmonatige Zusatzmodul C zur Berufsbefhigung.

  • 12

    Unterschiedliche Schwerpunkte

    Berufsspezifische ModuleGrundlagen professioneller Pflege: natur-wissenschaftliche Grundlagen, Pflege als Wissenschaft, Pflegeprozess, Caring, Symptom-Management, Pflege spezifischer Alters- und Patientengruppen, Pflege-management

    Pflegerische Untersuchungen und Inter-ventionen: Pflegetechniken, Pharmakologie, klinisches Assessment, akut somatische Pflege, Assessment von Familien

    Interprofessionelle ModuleWissenschaftliches Arbeiten, Kommunika-tion, interprofessionelle Zusammenarbeit, Grundlagen des Gesundheitswesens, Gesundheitsfrderung und Prvention

    Praktika3 Praktika zwischen 11 und 17 Wochen Dauer in unterschiedlichen klinischen Fachgebieten sowie bis zu 10 Monate Praktikum im An-schluss an das 6. Studiensemester (Zusatz-modul C, je nach Vorbildung)

    Die Praktikumspltze befinden sich haupt-schlich im Kanton Zrich und werden durch die ZHAW vermittelt.

    BachelorarbeitBearbeitung eines berufsrelevanten Themas mit wissenschaftlichen Instrumenten

    Inhalte und Unterrichtsformen

    Berufsspezifische Module

    45 %

    Praktika (ohne Zusatzmodul C)

    33 %

    Interprofessionelle Module

    15 %

    Bachelorarbeit

    7 %

    Prozentuale Anteile der Schwerpunkte im Studium (ohne Zusatzmodul C).

  • 13

    Ich schtze den Mix zwischen Unterrichts- blcken an der ZHAW und Praktika in unter- schiedlichen Institu-tionen. In meinem ersten Praktikum war ich auf einer Station

    fr Kinder. Dann habe ich meine Kompe-tenzen im Langzeitbereich vertieft und zum Schluss konnte ich am Universitts-spital Zrich Erwachsene betreuen. Adina Wehrle

    Vielfltige Lernformen wechselnsich ab

    Das Studium besteht zu ca. 40 Prozent aus Prsenzveranstaltungen und zu ca. 60 Pro-zent aus Selbststudium. Einige Beispiele: Vorlesungen berufsspezifisch und inter- professionell Praktische bungsphasen in Kleingruppen E-Learning-Sequenzen alleine und orts-

    unabhngig Selbststudium und Projektarbeiten alleine

    oder in Kleingruppen Praktika in ausgewhlten Institutionen

    Theorie und Praxis ergnzen sich

    Durch den modularisierten, themenzentrierten Studienaufbau wechseln sich Theorieinhalte und das Trainieren praktischer Fertigkeiten ab. Vielfltige Unterrichtsformen frdern den Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnis-sen in den Berufsalltag. In Praktika vertiefen Sie das Gelernte und wenden es in der Berufsrealitt an. Wir untersttzen Sie darin, Ihr berufliches Handeln anhand aktueller Forschungsergebnisse kritisch zu reflektieren und anzupassen.

    Verschiedene Gesundheitsberufearbeiten zusammen

    Das Departement Gesundheit vereinigt die Bachelorstudiengnge Ergotherapie, Ge- sundheitsfrderung und Prvention, Hebam-me, Pflege und Physiotherapie unter einem Dach. So knnen wir Ihnen bereits whrend des Studiums einen interprofessionellen Aus tausch ermglichen. Im gemeinsamen Unterricht mit Studierenden anderer Gesund-heitsberufe befassen Sie sich mit Themen, die fr alle fnf Berufsfelder wichtig sind. Dabei lernen Sie mit-, von- und bereinander und entwickeln so das Denken ber die eigenen Berufsgrenzen hinaus: eine wichtige Voraus-setzung fr die sptere Ttigkeit in der Praxis.

  • 14

    BerufsmaturittFachmaturittGymnasiale Maturitt

    Fachmaturitt Gesundheit oder Gesundheit/Natur-wissenschaften

    Fachfrau/-mann Gesundheit (FaGe) mit Berufsmaturitt

    Studium BSc Pflege

    Formale Voraussetzungen

    Folgende Abschlsse gewhren Ihnen Zugang zum Studium: Berufsmaturitt Fachmaturitt gymnasiale Maturitt

    Personen, die ber einen eidgenssischen Fhigkeitsausweis Fachfrau/-mann Gesund-heit (FaGe) mit Berufsmaturitt oder die Fachmaturitt Gesundheit resp. Gesundheit/Naturwissenschaften verfgen, mssen keine Zusatzmodule abschliessen. Fr die anderen Bewerberinnen und Bewerber sind Zusatz-module von insgesamt zwlf Monaten Dauer in Institutionen des Gesundheitswesens obli-gatorisch. Mindestens zwei Monate Praktikum sind vor Studienbeginn in der Schweiz zu leisten (Zusatzmodul A), die restlichen Monate knnen nach dem Studium im In- oder Aus-land absolviert werden (Zusatzmodul C).

    Persnliche Voraussetzungen

    Umfassendes Interesse am Menschen Hohe Sozial- und Kommunikations- kompetenz Gute analytische Fhigkeiten Schnelle Auffassungsgabe Vernetztes Denken Eigeninitiative und Belastbarkeit Teamfhigkeit

    Eignungsabklrung in zwei Teilen

    Nach Prfung der formalen Zulassungs-voraussetzungen nehmen alle Studieninteres-sierten an einer Eignungsabklrung teil. Diese besteht aus einem schriftlichen Teil (Kogni-tionstest) und einem strukturierten Interview zur Abklrung der Selbst- und Sozialkom-petenz. Die praktische Eignung wird anhand des Arbeitszeugnisses zum Zusatzmodul A beurteilt. Die Eignungsabklrung entscheidet ber die definitive Zulassung zum Studium.

    Zulassung und Aufnahme

    2 Monate Zusatzmodul A(Einblick in die Berufswelt)

  • 15

    In drei Schritten zum Studienstart

    Damit Sie Ihr Bachelorstudium in Pflege beginnen knnen, mssen Sie1. Ihre Anmeldung zum obligatorischen Eignungsabklrungsverfahren einreichen, 2. die zweistufige Eignungsabklrung durchlaufen, 3. sich nach positivem Zulassungsentscheid

    mit smtlichen notwendigen Unterlagen fr Ihren Studienplatz anmelden.

    Termine und Finanzen

    Anmeldeschluss: Ende MrzEignungsabklrung: Februar bis AprilStudienstart: September, Woche 38Dauer: 3 Jahre (180 ECTS-Punkte) plus Zusatzmodul A vor dem Studium und Zusatzmodul C nach dem 3. Studienjahr ( je nach Vorbildung)

    Aktuelle Informationen zu Terminen, Kosten und Gebhren sowie zu Praktikumslhnen whrend des Studiums finden Sie unter: zhaw.ch/gesundheit/bachelor/pflege

    Die Eignungsabkl-rung war anspruchs-voll, aber machbar. Zuerst mussten wir mehrere Tests hnlich wie in Intelli- genztests absolvie- ren. Ich habe dazu

    ein Buch gekauft, um etwas zu ben. Im Interview ging es dann um meine Berufs-motivation. Hier war es hilfreich, dass ich schon whrend der Fachmaturittsschule in der Pflege gearbeitet hatte. Adina Wehrle

  • 16

    Mit dem Bachelor of Science in Pflege stehen Ihnen smtliche Laufbahnoptionen offen: An der ZHAW knnen Sie mit dem Master of Science den akademische Pfad weiterverfol-gen oder sich ber Weiterbildungen auf einem bestimmten Gebiet spezialisieren. Weiter knnen Sie Aufgaben im Management und in der Bildung bernehmen.

    Master of Science: Fach- undForschungswissen vertiefen

    Das Studium zum Master of Science in Pflege baut auf dem Bachelorstudium auf. Sie erwei-tern Ihr klinisches Wissen und vertiefen Ihre Fhigkeiten in wissenschaftlichem Arbeiten. Damit qualifizieren Sie sich fr eine Experten-ttigkeit in der Praxis oder fr eine Funktion in Forschung, Lehre oder Fachentwicklung. Anschliessend besteht die Mglichkeit, ein Doktorat in Pflegewissenschaft in Angriff zu nehmen.

    Weiterbildungen: FachlicheSchwerpunkte setzen

    Dank einem modularen Aufbau lassen sich die Weiterbildungen an der ZHAW tageweise besuchen oder schrittweise zu einem Certi-ficate of Advanced Studies (CAS), einem Diploma of Advanced Studies (DAS) oder sogar einem Master of Advanced Studies (MAS) ausbauen. Die Angebote sind paxisnah und berufsbegleitend: So knnen die Teilnehmen-den das neue Wissen direkt im Alltag umset-zen zum Beispiel als Fachspezialistinnen in pdiatrischer oder onkologischer Pflege. Nebst berufsspezifischen Angeboten bieten wir interprofessionelle Weiterbildungen zu Themen wie Schmerz, Ausbilden in Gesund-heitsberufen oder Coaching.

    Eine gute Grundlage fr weitere Karriereschritte

    Klinische Praxis

    Bachelor of Science

    (FH)

    Doktorat(Universitt)

    Masterof Science (FH / Uni-versitt)

    Weiter- bildung

    FachspezialisierungLehre / Management

    Forschung

  • 17

  • 18

    Der Campus in Winterthur

    Mit ber 100 000 Einwohnern ist Winterthur die sechstgrsste Stadt der Schweiz und verkehrstechnisch hervorragend erschlossen. Als Studentin oder Student stehen Ihnen attraktive Wohnmglichkeiten zu fairen Preisen zur Verfgung. Einkaufsgelegenheiten und Freizeitangebote befinden sich direkt vor der Tr. Restaurants, Bars, Clubs sowie Theater, Museen und Kinos sorgen fr ein reges ge-sellschaftliches Leben. An mehrtgigen Events wie dem Albanifest, Afropfingsten oder den Musikfestwochen pulsiert das Leben in den Gassen.

    Als Studentin oder Student am Departement Gesundheit profitieren Sie zudem von einer modernen Hochschulbibliothek

    beim Bahnhof Winterthur, von Mensen und Cafeterien, die eine

    abwechslungsreiche und preisgnstige Verpflegung anbieten,

    von einem vielfltigen Sportangebot des Akademischen Sportverbands Zrich (ASVZ),

    von attraktiven Vergnstigungen mit der CampusCard,

    von Hotspots mit WLAN auf dem gesamten Campus.

    Internationale Mobilittsangebote

    Wir pflegen internationale Netzwerke und Partnerschaften und bieten die Mglichkeit fr kurzzeitige Auslandsaufenthalte imRahmen einer Summer School, einer Studien-reise oder eines Kongresses. zhaw.ch/gesundheit/international

    Lokal verankert, global vernetzt

  • 19

    Adina Wehrle

    Ein spannendes, vielseitiges und praxisnahes Studium, das mich herausfordert und gut auf den Berufsalltag als Pflege-fachperson FH vorbereitet.

    Tolle Mitstudierende, mit denen ich mich auch privat gerne austausche und auf deren Unterstt-zung ich zhlen kann.

    Kompetente und motivierte Dozierende, die einen direkten Bezug zur Praxis haben und den Unterricht spannend und abwechslungsreich gestalten.

    Eine Ausbildung, die zu einem Hochschulabschluss und zugleich zur Berufsbefhigung fhrt. So stehen mir nach dem Studium im In- und Ausland alle Tren offen.

    Fnf Grnde fr das Studium in Pflege

    Herausfordernde und unterschied-liche Praktikums-situationen sowie hervorragende Job- aussichten nach dem Studium.

    Mchten Sie sich selbst ein Bild machen und Studienluft schnuppern? Dann begleiten Sie eine Bachelorstudentin oder einen Bachelorstudenten im Studienalltag. Melden Sie sich an unter: zhaw.ch/gesundheit/studentforaday

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    Telefon +41 58 934 64 24Fax +41 58 935 64 24 E-Mail [email protected] zhaw.ch/gesundheit

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    Rud

    olfs

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    Unt

    ere

    Voge

    lsan

    gstr

    .

    Lagerhausstr.

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    Bah

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    Arc

    hstr.

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    N

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    Hochschul-bibliothek Winterthur

    August 2015