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Datalog-Handbuch V1.4.0.2

KMS Datalog-Handbuch

Version 1.4.0.2

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Inhalt Seite 1 KMS Datalog ...................................................................................................... 3 2 Software-Installation ............................................................................................ 4 3 KMS Datalog-Software .......................................................................................... 5

3.1 Programmstart ........................................................................................... 5 3.2 Abstimmung des Steuergerätes ........................................................................ 5

3.2.1 Kommunikationsanschluss ........................................................................ 5 3.2.2 Steuergerätdaten auslesen ....................................................................... 6 3.2.3 Konfiguration der Kanäle ......................................................................... 6

3.3 Daten hochladen ......................................................................................... 7 3.3.1 Fahrt(en) hochladen ............................................................................... 7 3.3.2 Hochladen von Teilen einer Fahrt ............................................................... 7 3.3.3 Bericht nach Hochladen einer Fahrt ............................................................ 8 3.3.4 Daten anzeigen ..................................................................................... 8

3.4 Daten interpretieren .................................................................................... 9 3.4.1 Zoom ................................................................................................. 9 3.4.2 Legende ............................................................................................. 9 3.4.3 Suche ................................................................................................ 10 3.4.4 Export für Microsoft Excel ....................................................................... 10

3.5 Schaltflächen und Tastenkürzel ...................................................................... 11 3.6 Persönliche Einstellungen ............................................................................. 12

3.6.1 Farbanpassungen .................................................................................. 12 3.6.2 Einstellungen für Diagrammfenster ............................................................ 12

3.6.2.1 Maßstab ....................................................................................... 12 3.6.2.2 Automatisches Öffnen (Auto Open) ...................................................... 13 3.6.2.3 Motorinformation ............................................................................ 13

4 Fehlerbehebung ................................................................................................. 14 5 Technische Daten ............................................................................................... 15

KMS Datalog-Handbuch

Version 1.4.0.2

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1 KMS Datalog KMS (Kronenburg Management Systems) ist eine vollständige Serie programmierbarer Motorsteuerge-räte, die ein extrem zuverlässiges und benutzerfreundliches System mit einem günstigen Preis ver-eint. Sie bietet Ihnen die Möglichkeit, alle aufgeladenen und Saug-Ottomotoren (Motoren, bei denen das Treibstoffgemisch mittels einer Zündkerze entzündet wird) mit bis zu 12 Zylindern zu steuern. Ein Motorsteuergerät erfasst die Treibstoffmenge, den Zündzeitpunkt und andere Parameter, die zum Betrieb eines Verbrennungsmotors notwendig sind. Es liest diese Daten aus mehrdimensionalen Wertetabellen, die Daten verschiedener Motorsensoren enthalten. Die programmierbaren KMS-Motorsteuergeräte sind nicht auf eine bestimmte Werkseinstellung be-schränkt, sondern können vom Benutzer (neu) programmiert werden. Solche einstellbaren Steuerge-räte sind erforderlich, wenn umfangreiche Änderungen an einem Motor vorgenommen worden sind, z. B. Nachrüstung eines Turboladers, Modifikation der Nockenwelle(n) oder Umbau auf alternative Treibstoffe. In diesen Fällen bieten sich KMS-Steuergeräte an. Diese können mittels eines Computers über einen seriellen oder USB-Anschluss programmiert werden, während der Motor läuft. Das programmierbare Steuergerät kontrolliert die eigespritzte Treibstoffmenge und den Zündzeit-punkt für jeden Zylinder. Diese variieren je nach Motordrehzahl sowie der Position der Drosselklap-pe und/oder des Saugrohr-Absolutdrucks. Die Werte werden in einer Tabelle dargestellt, in der jede Zelle einer Kombination einer bestimmten Drehzahl mit einer bestimmten Drosselklappenposition entspricht. Die Werte in diesen Zellen repräsentieren Einspritzmengen und können angepasst wer-den. Diese Tabelle wird als Treibstofftabelle bezeichnet. Eine weitere Tabelle bestimmt die Zün-dung in der gleichen Art und Weise. Indem die Werte dieser Tabellen geändert werden, während die Zusammensetzung der Abgase fort-während beobachtet wird (am besten mit einem Breitband-Lambdasensor), kann festgestellt wer-den, ob das Treibstoffgemisch zu fett oder zu mager ist. Auf diese Art und Weise kann für alle Kom-binationen aus Drehzahl und Drosselklappenposition/Saugrohr-Absolutdruck die optimale Treib-stoffmenge sowie der optimale Zündzeitpunkt ermittelt werden. Diese Untersuchung erfolgt am besten auf einem Prüfstand, um äußere Faktoren auszuschließen. Das KMS MD35 Steuergerät bietet ein selbstlernendes System für das Treibstoff-Luft-Verhältnis (Lambda) für die gebräuchlichsten Treibstoffsensortypen (Breit-/Schmalband). Zusätzlich zur Lamb-dakontrolle weist das System noch weitere Funktionen auf, wie beispielweise lastabhängige Lade-druckkontrolle, Wassereinspritzkontrolle, Launch Control (Beschleunigungskontrolle), Powershifting (Gangwechseln bei Vollgas), Anti-Lag-System (Turboloch-Vermeidung) oder Drehzahlbegrenzung. Dieses Handbuch beschäftigt sich speziell mit der Datalogging-Funktion. Kronenburg Management Systems hat einen internen Datalogger für das MD35-Steuergerät entwi-ckelt. Dieser Datalogger verfügt über 4 MB Speicherplatz, kann bis zu 58 Kanäle lesen (34 analoge und 24 digitale) und ist vollständig an persönliche Bedürfnisse anpassbar.

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2 Software-Installation Die Software wird auf einer CD-ROM zusammen mit dem System geliefert. Die Installation gestaltet sich sehr einfach; die CD-ROM beinhaltet das Installationsprogramm, welches automatisch startet wird, sobald die CD eingelegt wird.

Wenn Sie auf die Schaltfläche „Datalog Version“ klicken, beginnt die Installation der Datalog-Software.

Das Installationsprogramm wird fragen, in welchem Verzeichnis die Software installiert werden soll. Wir empfehlen die Installation am selben Speicherort, an dem sich auch alle übrigen KMS-Programme befinden, um Übersichtlichkeit zu wahren.

Nach der Installation können Sie wählen, ob und wo Sie Verknüpfungen anlegen möchten. Den Ab-schluss bilden die Bestätigung und die Frage, ob Sie die Software direkt starten möchten. Letzteres ist nicht notwendig, falls Sie nicht sofort mit dem Programm arbeiten möchten.

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3 KMS Datalog-Software 3.1 Programmstart Nach dem Start der Software wird der unten abgebildete Bildschirm angezeigt. Nachdem das KMS-Logo verschwunden ist, kann die Software benutzt werden.

Im Gegensatz zur KMS Managementsoftware lädt das Programm die Daten nicht automatisch vom Steuergerät. Sie können eine auf dem Computer gespeicherte Datei laden oder eine Verbindung zum Steuergerät herstellen, um die dort gespeicherten Daten abzurufen. 3.2 Abstimmung des Steuergerätes Es ist sehr wichtig, dass die Einstellungen des Steuergerätes korrekt vorgenommen werden. Davon abhängig sind die Daten, die nach dem Download aus dem Steuergerät bezogen werden. 3.2.1 Kommunikationsanschluss Die Wahl des richtigen Anschlusses ist der erste Schritt.

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Unter Tools Preferences Communication kann der COM-Port gewählt werden. Wenn Ihnen die Kennung des COM-Ports nicht bekannt ist, an den das USB-Kabel des MD35 angeschlossen wurde, klicken sie auf die Schaltfläche „To which COM port is the MD35 connected?“ und die Software wird automatisch nach dem Anschluss suchen. Auch in diesem Fall müssen Sie jedoch den entsprechen-den Anschluss manuell im Dropdown-Menü auswählen. 3.2.2 Steuergerätdaten auslesen Sobald die COM-Einstellungen vorgenommen wurden, kann das Steuergerät ausgelesen werden.

Über Unit Retrieve Unit Information können Sie Informationen zum Steuergerät anzeigen lassen. 3.2.3 Konfiguration der Kanäle Einige Standardeinstellungen des Datalog sind bereits werksei-tig konfiguriert. Das Steuergerät speichert Daten, selbst wenn keinerlei Ände-rungen vorgenommen werden. Der Auslöserkanal (Trigger) ist standardmäßig auf Kanal 0 ge-setzt. Wenn die Drehzahl 1000 U/min übersteigt, beginnt der Datalog mit der Aufzeichnung der Fahrzeugdaten. Diese Ein-stellung wurde bereits werkseitig vorgenommen.

Der Auslöser kann auf jeden Kanal mit einem selbst spezifizierten Startwert gestellt werden. Wählen Sie einfach den anzupassenden Kanal und klicken Sie auf „Edit“. Das Fenster „Edit ... Chan-nel“ erscheint daraufhin. Als Beispiel haben wir Kanal 0 geöffnet (ein ana-loger Kanal), um die Änderungsmöglichkeiten zu demonstrieren. Im linken Bild sehen Sie die Defi-nition des Drehzahlkanals. Der Kanal und die Ein-heit (Unit) können umbenannt werden. Unter „Formula“ sind einige Werte eingetragen. Um die Art und Weise der Wiedergabe der Daten zu Än-dern, können diese Werte angepasst werden.

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Beispiel: Wurde die Zahl 100 bei X2 eingegeben, dann wird der gleiche Wert angezeigt wie im Drehzahlmesser des Fahrzeugs (aus 300 U/min x 10 wird 3 U/min x 1000). Nachdem die Einstellungen für den ausgewählten Kanal durchgeführt wurden, klicken Sie einfach auf die Schaltfläche „Close“. Wurden alle Kanäle an die persönlichen Bedürfnisse angepasst, klicken Sie die Schaltfläche „Download“, um die neuen Einstellungen an das Steuergerät zu senden. Die abgebildete Fehlermeldung taucht auf, wenn das Steuerge-rät nicht mit der Batterie verbunden und mit 12 V versorgt wird, oder wenn die Kommunikation zwischen Computer und Steuer-gerät unterbrochen wurde. Sie können Ihre Einstellungen der verschiedenen Kanäle auf dem Computer speichern. Die Erweiterung für diese Dateien lautet „*.kms“ Nach diesen Anpassungen ist der Datalog im Steuergerät an Ihre Bedürfnisse angepasst und ge-brauchsbereit. 3.3 Daten hochladen Um tatsächlich mit den im Steuergerät gespeicherten Daten arbeiten zu können, müssen diese vom Steuergerät auf den Computer transferiert werden. Stellen Sie sicher, dass das Steuergerät mit 12 V versorgt wird und das USB-Kabel an den Computer angeschlossen ist. 3.3.1 Fahrt(en) hochladen Über Unit Upload Data können Sie das rechts abgebildete Fenster aufru-fen. Beispiel: In diesem Bei-spiel haben wir sieben Fahrten, die wir vom Steuergerät auf den Com-puter laden können. Alle Fahrten können so-wohl zusammen als auch einzeln hochgeladen wer-den. Es besteht auch die Möglichkeit, nur einen bestimmten Teil einer Fahrt hochzuladen. 3.3.2 Hochladen von Teilen einer Fahrt Im Fenster „Upload Part“ wird die Länge der gewählten Fahrt angezeigt. Sie können hier den Zeitraum angeben (innerhalb der Ober- und Untergrenzen), den Sie auf den Computer hochladen möchten.

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3.3.3 Bericht nach Hochladen einer Fahrt Nach dem Abschluss des Hochladeprozes-ses zeigt Ihnen die Datalog-Software zu-nächst einen Bericht der Fahrt. Die Maximal- (Max), Minimal- (Min) und Durchschnittswerte (Avg) jedes aktivier-ten Kanals werden aufgeführt. Dieser Kanalbericht kann später über Tools Channel Report wiederaufgeru-fen werden. 3.3.4 Daten anzeigen Der Hauptbildschirm der Datalog-Software ist in vier Bereiche aufgeteilt. Es gibt das Kanalfenster („Channels“), in dem alle aktivierten Kanäle angezeigt werden, sowie da-neben drei Diagrammfenster („Graph Dialog“ 1 - 3).

Die Diagrammfenster können ein- und ausgeschaltet werden, indem das betreffende Fenster über View Graphs Graph Dialog ausgewählt wird. Das Kanal-fenster kann ebenfalls ein- und ausgeschaltet werden, indem „Channel List“ im Menü „View“ gewählt wird. Kanäle aus dem Kanalfenster können mit der Maus in die Diagrammfenster gezogen werden. Es ist auch möglich, mehrere Kanäle auszuwählen und diese zu ziehen; halten Sie dafür die Strg-Taste gedrückt, wäh-rend sie Kanäle auswählen. Bis zu vier Kanäle können in ein Diagrammfenster gezogen werden. Die Kanäle müssen jedoch nicht zwangsläufig mit der Maus in die Diagrammfenster gezogen werden. Sie können auch auf einen Kanal rechtsklicken und das betreffende Diagrammfenster auswählen.

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3.4 Daten interpretieren Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur verständlichen Visualisierung der Daten in den Diagramm-fenstern. Diese Optionen werden in den folgenden Abschnitten erläutert. 3.4.1 Zoom Wenn Sie die linke Maustaste gedrückt halten und die Maus nach rechts bewegen, dann wird in das Diagramm hineingezoomt, bei Mausbewegung nach links wird herausgezoomt. In der Titelleiste des Diagrammfensters wird der Zoomfaktor angegeben.

Wird die Leertaste gedrückt gehalten, dann wird der Zoom auf den markierten Bereich bemessen.

In herangezoomten Zustand können Sie den angezeigten Zeitbereich verschieben, indem Sie die Strg-Taste gedrückt halten und die Pfeiltasten nach links oder nach rechts betätigen. 3.4.2 Legende Wird der Cursor über die Linien in den Diagrammfenstern bewegt, dann werden die Werte der Y-Achse der angezeigten Kanäle in der Legende angegeben. Diese Werte sind auch im Kanalfenster zu finden. Die Position der Legende in den Diagrammfenstern kann im Menü View Legend angepasst werden. Dort gibt es auch die Option „Toggle Legend“, die die Legende ein- und ausschaltet. „Togg-le Unit“ blendet die dazugehörigen Einheiten ein oder aus.

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3.4.3 Suche Über Tools Search können Sie ein Suchfenster aufrufen. Dort kann der Kanal ausgewählt werden, der durchsucht werden soll. Wenn z. B. „Correction Fuel“ als Kanal, „greater than“ als Kri-terium und „15“ als Wert gewählt werden, dann wird nach Be-reichen gesucht, in denen der Treibstoffkorrekturwert über 15 % lag (siehe unteres Bild). Doppelklicken Sie auf einen Eintrag, um ihn sich genauer anzusehen. Eine gelbe gestrichelte Linie repräsentiert den angegebenen Grenzwert von 15 %.

3.4.4 Export für Microsoft Excel Die KMS-Datalog-Datei kann mit Microsoft Excel geöffnet wer-den. Dort können Sie eigene Formeln für Berechnungen einfü-gen oder selbst Diagramme erstellen. Um die Datalog-Datei als CSV-Datei (CSV = Comma Separated Values, durch Komma ab-getrennt Werte) zu exportieren, wählen Sie File Export to CSV. Benennen Sie die Datei und wählen Sie das Zielverzeichnis zum Speichern der CSV-Datei.

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3.5 Schaltflächen und Tastenkürzel Es gibt Schaltflächen und/oder Tastenkürzel für fast jede der hier im Handbuch vorgestellten Funk-tionen. Die Schaltflächen werden im nachfolgenden Bild dargestellt.

Das Tastenkürzelverzeichnis ist unter Help Help Shortcuts aufrufbar und bietet einen Überblick über Tasten und Tastenkombinationen.

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3.6 Persönliche Einstellungen Die Datalog-Software ist an Ihre Anforderungen anpassbar. 3.6.1 Farbanpassungen Sie können die in den Diagrammfenstern verwendeten Farben unter Tools Prefe-rences Graphs anpassen. Die Hintergrundfarbe und die Farbe der Achsen können ebenfalls geändert werden. Ziehen Sie die Regler mit der Maus nach oben oder unten, um die Farben anzupas-sen.

3.6.2 Einstellungen für Diagrammfenster Einige der verfügbaren Optionen können dabei helfen, die Daten besser zu visualisieren. Der Maßstab und die Position der Grafiken in den Diagramm-fenstern können angepasst werden. Es gibt außerdem die Möglichkeit, bestimmte Daten automatisch öffnen und in den Diagrammen anzeigen zu lassen. 3.6.2.1 Maßstab Es stehen vier verschiedene Maßstäbe zur Anpassung zur Verfügung. Wenn Sie im Fenster „Settings“ auf die Maß-stabsangaben („Scale“) hinter den Kanälen doppelklicken, dann erscheint das Fenster „Edit Setting“. Dort kön-nen Sie dem Kanal nach Wunsch einen Maßstab zuweisen. Dazu kann einer der vier benutzerdefinierten Maßstäbe ausgewählt werden oder „Auto“, um den Maßstab automatisch anhand der Minimal- und Maximalwerte des Kanals auswählen zu lassen. Diese Einstellungen wirken sich auf alle der fünf Einstellungs-Presets aus!

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3.6.2.2 Automatisches Öffnen (Auto Open) Die Funktion „Auto Open“ ermöglicht es, be-stimmte Kanäle bei Programmstart automatisch aufzurufen und in Diagrammfenstern anzuzei-gen. Die drei Spalten repräsentieren die drei Dia-grammfenster im Hauptbildschirm. Maximal vier Kanäle lassen sich pro Diagrammfenster anzeigen, sodass insgesamt bis zu zwölf Kanäle dargestellt werden können. Diese „Auto Open“-Funktion kann für alle der fünf Einstellungs-Presets separat vorgenommen wer-den. Wenn Sie den gewünschten Kanal an der gewünschten Stelle eines Diagrammfensters gewählt ha-ben, dann können bei Bedarf die Höhe und der Versatz des Kanals im Diagrammfenster angepasst werden. Dazu muss die Schaltfläche „...“ hinter dem entsprechenden Pulldown-Menü angeklickt werden. Betätigen Sie die Schieberegler, um die Werte zu ändern. Der blaue Bereich zeigt Ihnen, wo der Kanal im Diagrammfenster angezeigt wird.

3.6.2.3 Motorinformation In diesem Fenster können Informationen zur Datei und/oder zum Motor gespeichert werden. Wenn die Datei gespeichert und später wieder geladen wird, können Sie z. B. ablesen, um welchen Motor und welches Datum es sich handelt. Diese Funktion steht nur zur Verfügung, wenn eine Datalog-Datei vom Steuergerät hochgeladen oder vom Computer geladen wird.

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4 Fehlerbehebung

Fehler mögliche Ursachen Lösung Kommunikation mit Steuerge-rät nicht möglich

- keine Stromversorgung des Steuergerätes

- falscher oder kein USB-Treiber installiert

- +12V-Versorgung sicherstel-len

- Treiber von CD (nochmals) installieren

Nur wenige Werte werden an-gezeigt

- falsche Kanalkonfiguration- zu großes Zeitintervall

- mehr Kanäle aktivieren- Zeitintervall verkleinern

Programm startet nicht - Benutzung von Windows Vista - Programm im Kompatibili-tätsmodus für Win XP starten

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5 Technische Daten Mindestsystemanforderungen Windows 2000, NT, ME, XP oder Vista (XP empfohlen) 64 MB interner Speicher Bildschirmauflösung 1280 x 1024 Standard-USB-Anschluss (USB 2.0 empfohlen) CD-ROM-Laufwerk Acrobat Reader 3.0 oder höher (Acrobat Reader 5.0 ist auf der beigefügten CD-ROM enthalten)