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  • Evangelische Gesamtkirchengemeinde Freudenstadt

    Februar Mrz

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    Gemeindebrief

    Jahr des Gottesdienstes 2012 ...

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    In dieser Ausgabelesen Sie:

    Evangelische Kirchengemeinde Freudenstadt

    S. 2 Adressen S. 3 Liebe Leserin, lieber LeserS. 5 Thema: Jahr des GottesdienstesS. 8 Verabschiedung Dekan StumpfS. 9 Einweihung KrankenhauskapelleS. 10 Aushilfsmesner gesuchtS. 13 Berichte aus der StadtkircheS. 18 Berichte aus der MartinskircheS. 22 Berichte vom KniebisS. 26 Adventserffnung - Die ApisS. 27 60 J. Frauen- u. Mtterkreis WeltgebetstagS. 28 Musikreihe 366+1S. 29 7 Wochen ohneS. 30 Treffpunkt 55 plusS. 32 Freud und Leid - ImpressumS. 33 Dank fr ehrenamtliche MitarbeitS. 34 Gruppen, Kreise und Termine S. 35 CVJM-SeiteS. 36 bersicht der Gottesdienste

    Dekanatamt Marktplatz 34Tel. 07441-6087Dekanat@ev-kirche-fds.de

    Pfarrer zur Dienstaushilfe Enno KnospeRingstr. 47Tel. 07441-9329357Enno.Knospe@ev-kirche-fds.de

    Pfarramt NordPfarrer Hans-Jrgen SchlueSchulstr. 37Tel. 07441-8605234Hans-Juergen.Schlue@ev-kirche-fds.de

    Pfarramt WestPfarrer Thomas StrohhckerMarktplatz 36Tel. 07441-6554Thomas.Strohhaecker@ev-kirche-fds.de

    Bro Pfarramt Nord + WestSchulstr. 37Tel. 07441-572692Stadtkirche@ev-kirche-fds.de

    Pfarramt MartinskirchePfarrer Uwe Stierlen Vogelsangweg 16Tel. 07441-3076Uwe.Stierlen@ev-kirche-fds.de

    Pfarramt KniebisPfarrer Michael BuckBaiersbronner Str. 15Tel. 07442-2997Michael.Buck@ev-kirche-fds.de

    KrankenhauspfarramtPfarrer Christoph DttlingTel. 07441-542335 dienstlichTel. 07441-84661 privat

    Evangelische Gesamtkirchen-pfl ege Freudenstadt Kirchenpfl eger Markus RebhuhnAlfredstr. 79Tel. 07441-860130

    Kantor Jrg Michael SanderSchulstr. 37Tel. 07441-8605261Joerg.M.Sander@ev-kirche-fds.de

    Diakon Siegfried MayerSonnenhalde 33Tel. 07441-84452Siegfried.Mayer@ev-kirche-fds.de

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    2. Ich mchte gerne Br-cken bauen, wo alle tiefe Grben sehn. Ich mchte hinter Zune schauen und ber hohe Mauern gehn.3. Ich mchte gern dort Hnde reichen, wo jemand harte Fuste ballt. Ich suche unablssig Zeichen des Friedens zwischen Jung und Alt.4. Ich mchte nicht zum Mond gelangen, jedoch zu meines Feindes Tr. Ich mchte keinen Streit anfangen; ob Friede wird, liegt auch an mir.5. Herr, gib mir Mut zum Brckenbauen, gib mir den Mut zum ersten Schritt. Lass mich auf deine Brcken trauen, und wenn ich gehe, geh du mit.

    Brckenbauer Gottes

    Liebe Leserinnen und Leser,

    vielleicht kennen Sie das oben abgedruckte Lied oder haben es schon mal mitgesungen. Nehmen Sie sich ruhig die Zeit, es noch einmal mit Bedacht zu lesen, was Kurt Rommel mit diesen Versen bereits 1963 zum Ausdruck gebracht hat.

    Seither ist es kaum anders geworden. Im Gegenteil: Ich spre besonders in der Geschfts- und Arbeits-welt eine groe Einsamkeit. Menschen sind darauf bedacht, ihre Position zu sichern, ein gutes Bild nach auen zu pfl egen, sich gegenber Mitkonkurrenten durchzusetzen, sich den eigenen Vorteil zu sichern.

    Auch im privaten Bereich gibt es Beispiele ohne Zahl: Der Streit unter Geschwistern eskaliert, jeder sieht sich im Recht, keiner weicht von seiner Meinung ab. Mit den Nachbarn redet man nicht mehr, die sind ja so stur, und der nchste rger und Streit ist bereits vorprogrammiert.

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    Pfarrer Hans-Jrgen Schlue

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    Doch solange ich anderen eine bse Absicht unterstelle verhalte auch ich mich dem entsprechend. Dabei kann es aber nicht das Ziel sein, mich mit einem Siehste! oder Hab ich doch gleich gewusst! selber zu rechtfertigen. Dadurch werden die Grben nicht schmaler.

    Kurt Rommel weist uns da einen anderen Weg. Den Weg, auf den uns schon Paulus fhrt. Im Monatsspruch fr Februar 2012 schreibt er: Alles ist erlaubt aber nicht alles ntzt. Alles ist erlaubt aber nicht alles baut auf. Denkt dabei nicht an euch selbst sondern an die anderen. (1. Kor. 10,23f)

    Da muss auch ich zunchst einmal schlucken. Mit welchem Ziel gestalte ich meine Begegnungen und Beziehungen? Habe ich recht, aber meine Rechthaberei nutzt nicht zum Frieden? Baue ich in meinem Verhalten gute und tragfeste Beziehungen auf oder reie ich eher auch noch die letzte Brcke ein?

    Mit Kurt Rommel singt es sich so einfach, Hnde zu reichen, aufeinander zuzu-gehen, keinen Streit anfangen und anderes mehr. Aber wie schwer dieser erste Schritt dafr ist, das kennt jede/r aus eigener Er-fahrung. Auch ich mchte wieder lernen, die Grenze meines Tuns daran zu messen, was anderen hilfreich ist, was aufbaut und strkt. Da ist es gut, dass die ersten Schritte dazu nicht allein aus meiner Kraft kom-men mssen, sondern ganz im Sinne der Jahreslosung Meine Kraft ist in den Schwachen mchtig. Gott geht solche ersten Schritte auf jeden Fall mit und gibt seinen Segen da-rauf.

    Ich wnsche uns allen ein gesegnetes Miteinander.

    Ihr

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    Jahr des Gottesdienstes 2012 Von Gott berhrt - von Gott bewegt!

    Sonntagmorgen, kurz nach halbzehn

    Es ist Sonntagmorgen, kurz nach halb zehn. Obwohl der Gottesdienst erst in einer halben Stunde beginnen wird, ist in der Kirche schon einiges los. Manche sitzen schon auf ihren Pltzen, andere stehen noch an den Eingngen. Man begrt und unterhlt sich. Man lacht. Die Stimmung ist gelst und doch voller Erwartung. Die im Gottesdienst Mitwirkenden sind schon gekommen. Sie unterhalten sich mit dem Pfarrer in der Sakristei. Auch der Kantor kommt dazu. Eine Kirchengemeindertin geht an den Altar und bereitet die Schriftle-sung vor. Gemeindeglieder haben den Altarraum festlich mit Blumen geschmckt. Die Mesnerin hat die Kerzen schon ent-zndet und vieles andere im Kirchen-raum vorbereitet. Einer begrt die Konfi rmandinnen und Konfi rmanden, die nach und nach in den ersten Reihen Platz nehmen. Gesangbcher werden ausgeteilt, die Ankommenden herzlich begrt

    So oder so hnlich kann es sein, wenn wir uns am Sonntagmorgen zum Got-tesdienst versammeln. Wenn nach der Musik zum Eingang der Gottesdienst im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes erffnet wird, kommt der alte und doch unverbrauchte Rhythmus der Liturgie zum Klingen. Es entsteht ein Wechselspiel von Anrede und Antwort, von Verkndi-gung und Gebet, von Gottes Zusagen im Evangelium und Gotteslob im Lied der Gemeinde.

    Martin Luther hat die Bedeutung des Gottesdienstes so treffend zusammen-gefasst, dass seine Worte zum immerwhrenden Zitat gewor-den sind: Bei der Einweihung der Schlosskirche in Torgau im Herbst 1544 beginnt seine Predigt mit dem Gedanken, dass nichts anderes darin geschehe, denn dass unser lieber Herr selbst mit uns rede durch sein heiliges Wort, und wir wiederum mit ihm reden durch Gebet und Lobgesang.

    Die Idee

    fr das Jahr des Gottesdienstes 2012 wurde in der Landessynode ge-boren mit den Zielen, Freude und Wertschtzung fr den Gottesdienst zu frdern, Menschen neu zum Got-tesdienst einzuladen, unterschied-liche Gottesdienstformen miteinander ins Gesprch zu bringen und das Bewusstsein zu vertiefen fr Gottes-dienstgestaltung und fr die Beteili-gung von Gemeindegliedern. Nun sind diese Zielsetzungen nicht

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    gerade neu. Ob man deshalb ein Jahr des Gottesdienstes ausrufen muss, kann man unterschiedlich diskutieren.

    Vorgeschlagen sind 3 Themenphasen zu je sieben Wochen:

    Phase 1: Gottesdienst von Gott berhrt!Altjahrabend 2011 bis Ende der Epiphaniaszeit 2012:Moment der Stille Atemholen der Seele. Meditative Ausrichtung. Akzent: Im Gottesdienst begegnet uns Gott!

    Phase 2: Gottesdienst gemeinsam feiern!Zeit nach Ostern bis Pfi ngsten mit Pre-digtreihen ber die Elemente des Got-tesdienstes, z.B. Segen, Vaterunser, Glaubensbekenntnis, Abendmahl.Akzent: Im Gottesdienst begegnen wir einander!

    Phase 3: Gottesdienst von Gott bewegt!Ab Erntedank mit einem weiten Blick fr Frieden, Gerechtigkeit und Bewah-rung der Schpfung. Weltweite Christenheit und Partner-schaften stehen im Brennpunkt der Gottesdienste.Mitarbeitende aus der Diakonie und den gesellschaftsdiakonischen Einrich-tungen knnen sich einbringen.Akzent: Gottesdienst am Sonntag zielt auf den Gottesdienst am Montag!

    Unsere Ideen

    1. Vielfalt der Gottesdienste entde-cken, ohne eine Gottesdienstform ge-gen die andere auszuspielen. Vielfalt nicht als Strfaktor, sondern

    als Reichtum zu begreifen: Mini-Kirche, Konfi -3-Gottesdienste, Jugend-Gottesdienste (GmbH), G.11-Gottesdienste, Kantaten-Gottes-dienste, liturgische Gottesdienste, Familien-Gottesdienste.

    2. Neue Dinge ausprobieren!Die Ergebnisse unserer Gottes-dienstumfrage in die Tat umsetzen. Gottesdienst und Musikteam aktivieren! Neue Lieder aufgreifen mit unserem neuen Liederbuch Singt das Lied der Freude, thematische Predigtreihen mit den Kollegen aus Grntal, Dietersweiler und Wittlensweiler.

    3. Sich gemeinsam und kreativ auf den Weg machen! Einseitigkeiten und verstaubte Aus-drucksformen vermeiden, ohne mit der Tradition zu brechen. Keine abgespulte Liturgie, und trotz-dem auf die Substanz liturgischer For-men nicht verzichten. Vielfltiges Liedgut ist Ausdruck einer vitalen Kirche.

    4. Gemeinschaft frdernde Elemente wollen wir strken! Abendmahl haben wir als die Mitte des Gottesdienstes neu entdeckt. Kirchencaf ist ein wichtiges Element zum Kontaktaufnehmen, Transparenz nach auen ber Gruppen und Kreise, Besuchsdienste und Hausbesuche als Geh-Struktur der Kirche.

    5. Einladung zu unseren Gottes-diensten. Fr viele ist nicht der Sonntag, son-dern das Wochenende heilig. Weil da vieles rein gepackt wird, was unter der Woche keinen Platz hat. Wir wollen eine Atmosphre

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    schaffen, dass Menschen spren, sie sind willkommen! Gottesdienst als Ort, wo Menschen da sein knnen, ohne sich zu verbiegen!

    6. Das Jahr des Gottesdienste

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