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  • Gemeindebrief der Evangelischen Kirchengemeinden Lauterbach und Heblos

    In Irland

    Im Pfarrhaus

    In Dresden

    Dezember 2010 bis Februar 2011 Ausgabe 271

    In Irland

    Im Pfarrhaus

  • Gemeindebrief der Evangelischen Kirchengemeinden Lauterbach und Heblos

    In Irland

    Im Pfarrhaus

    In Dresden

    Dezember 2010 bis Februar 2011 Ausgabe 271

    In Irland

    Im Pfarrhaus

  • 2

    Liebe Leserin, lieber Leser des Gemeindebriefs,

    die Redaktion des Gemeinde- briefes freut sich sehr, dass sich in dieser Ausgabe nun auch ein Pfarrer für den Paulusbezirk vorstellt. Und wir begrüßen Pfarrer Sven Kießling an dieser Stelle auch im Namen der Redaktion sehr herzlich. Seine Mitarbeit bedeutet zunächst auch das Ende des notgedrungenen „Auf-Lücke- Arbeiten“ innerhalb der Lauterbacher Pfarrerschaft. Und es geht ja nicht nur den Redaktionsmitgliedern so, dass es einfach ein schönes Gefühl ist, wenn im Pfarrhaus wieder Licht brennt. An diesem einfachen äußeren Zeichen macht sich so viel fest an Anwesenheit und Ansprechbarkeit, an Leben und Nähe, die so wichtig sind für das Gemeindeleben.

    Mit Pfarrer Kießling ist nun ein weiterer lebendiger Stein im lebendigen Bau der Kirchengemeinde vorhanden. Von diesem lebendigen Kirchenleben erzählt unser Gemeindebrief. Er blickt wieder nach außen in die Welt der EKD und der Landeskirche, berichtet

    aber vor allem wieder viel aus dem Gemeindegeschehen hier in Lauterbach und Heblos. An einigen Stellen wird derzeit sehr fleißig für das nächste Jahr geplant und gestaltet. Am wichtigsten ist hier das kommende Jubiläum der Hebloser Kirche.

    Mit dem, was der Gemeindebrief berichtet, ist er auch eine Einladung an den zahlreichen Veranstaltungen teilzunehmen, sich in das Gemeindeleben einzubringen und so selbst zu einem lebendigen Baustein der Gemeinde zu werden.

    Ich wünsche Ihnen eine informative und anregende Lektüre,

    für die Redaktion, Ihr

    Editorial 2

    Inhaltsverzeichnis 2

    Andacht 3

    Journal 4-5

    Pfarrer Kießling 6

    Grüne Damen 7

    Kirchenmusik 8-9

    Gottesdienste 10-11

    Kindergottesdienst 12-13

    Kirchenbücher 14

    Einladung 15

    JugendAktiv 16

    Kindertagesstätte 17

    Treffpunkte 18

    Weltgebtstag 19

    Impressum 19

    Kirchenvorstand

    zu Gast beim

    Kirchenpräsident 20

    Adressen 20

    tInhaltsverzeichnis

  • 3

    Ob Maria wusste, wie viel Jesus bei seiner Geburt wog? Ob Josef nachmaß, mit wie vielen Zentimetern das Kind die Krippe ausfüllte? Die Bibel verrät es nicht. Fast alle jun- gen Eltern kennen heute die Maße ihrer Neugeborenen auf Gramm und Zentimeter genau. Bunte Geburtsanzeigen zeu- gen von dem großen Glück, dass ein Kind das Licht der Welt erblickt hat. Auf kaum einer fehlen Geburtsgewicht und Größe. Es ist ein Zeichen dafür, dass unsere Sprache an ihre Grenzen stößt. Wir tun uns schwer, Worte für das große Wunder der Geburt zu finden. Deshalb halten wir uns lieber an Zahlen fest: 3250 Gramm Mensch und 51 Zentimeter Leben.

    Ein Kind kommt zur Welt: Es dauert oft nur einen Augenblick, es in Empfang zu nehmen. Trotzdem blei- ben Eltern lange auf der Suche danach, dieses Wunder zu begreifen und mit eige- nen Worten auszudrücken. Noch viel schwerer fällt es, das Ereignis im Stall von Bethlehem zu verstehen. In der Weihnacht kommt Gott zur Welt. In der Krippe: 3250 Gramm und 51 Zentimeter. Der Größte begegnet im Kleinen.

    Das macht das Christentum aus. Gott wagt es, mitten in dieser Welt zu erscheinen und sich ihren Regeln zu unterwerfen. Er will wie seine Geschöpfe riechen und schmecken, lachen und weinen, leben und ster- ben. Gott schaut sich die Welt an: aus dem Blickwinkel eines Kindes. Er riskiert damit, verletzlich zu sein wie ein Menschenkind. Und er ist selbst verletzt, mit jedem Kind, das verletzt wird.

    Im gerade zu Ende gehenden Jahr konnten wir miterleben, was das heißt. Bei der verhee- renden Flut in Pakistan waren es die Kinder, die ihr beson- ders ausgeliefert waren. Sie verloren nicht nur ihr Heim, sondern oft genug auch ihre Eltern. In diesem Jahr sind wir in Deutschland darü- ber erschrocken, was Kindern über Jahrzehnte hinaus ange- tan wurde. Es ist gut, dass Menschen anfangen, davon zu reden, was ihnen an Gewalt widerfahren ist. Und es ist wichtig, dass Erwachsene ihre Verantwortung wahrneh- men, damit Kinder heil auf- wachsen können.

    Die Weihnachtsgeschichte zeigt, wie nahe uns Gott kommt. Sie ruft aber auch dazu auf, die Welt aus dem Blick- winkel der Kinder zu sehen. Das heißt, sensibel zu sein für das, was besonders verletzlich ist. 3250 Gramm und 51 Zen- timeter: scheinbar dürre Zah- len. Doch dahinter steckt eine große Verantwortung. Und eine große Hoffnung.

    Das Wunder der Geburt im Stall von Bethlehem: Dazu gehört, dass dieses Kind gekommen ist, Menschen zu befreien von Gewalt, von Not und von der Macht des Todes. In diesem Kind begegnet uns Menschen göttliches Leben.

    Ich wünsche Ihnen eine geseg- nete und hoffnungsvolle Advents- und Weihnachtszeit 2010.

    Ihr Kirchenpräsident Dr. Volker Jung

    Genau 3250 Gramm Hoffnung Andacht

  • 4

    Nikolaus Schneider zum EKD-Ratsvorsitzenden gewählt Synode und Kirchenkonfe- renz der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) wählten am Dienstag, den 9. November 2010, in Hannover den Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, in das Amt des Ratsvorsitzen- den. Schneider erzielte 135 von 143 abgegebenen Stimmen. Das sehr gute Ergebnis wird als Vertrauensbeweis der EKD gewertet. Mit der Wahl wurde er im Amt des EKD-Ratsvor- sitzenden offiziell zum Nach- folger, der im Februar zurück- getretenen Margot Käßmann gewählt. Schneider füllte das Amt seit Februar schon kom- misarisch aus: "Es ist ein gutes Gefühl, dass die Probezeit jetzt zu Ende ist", sagte der Präses nach seiner Wahl. Nikolaus Schneider ist 1947 geboren, verheiratet und hat drei Kinder. Er wohnt in Düsseldorf. Zum Stellvertreter wurde der sächsische Landesbischof Jochen Bohl (60) gewählt.

    Kirchenvorstand will Sitzungstermine veröffentlichen Der Kirchenvorstand in Lau- terbach hat beschlossen, seine geplanten Sitzungstermine im Gemeindebrief zu veröffentli- chen. Das gibt die Gelegenheit vor den jeweiligen Sitzungen die Kirchenvorsteher gezielt mit einzelnen Anliegen anspre- chen zu können. Der Kirchenvorstand wird am 16. Dezember 2010 und am 19. Januar und 17. Februar tagen. Zusätztlich wird der Kirchenvorstand zu einem Klausurwochenende vom 21.- 23. Januar nach Herborn in das Theologische Seminar der EKHN fahren. Hier soll ein theologisch geistliches Thema in den Mittelpunkt gerückt werden.

    Erntedankfest In Lauterbach wurde der Ern- tedankaltar vom Obst- und Gratenbauverein geschmückt. Das Ergebnis der geschmück-

    ten Kirche hat große positive Resonanz gefunden. Wie es sich schon in den letzten Jahren abzeichnete, gab es in diesem Jahr aber keine Erntegaben, die zum Schmücken der Kirche aus der Gemeinde gebracht wur- den. Nur das „Herzstück“ des Erntedankaltares, das Votiv- brot, wurde der Krichenge- meinde, wie in den Jahren zu- vor, von der Bäckerei Becker gespendet. Der Kirchenvor- stand hat die Situation intensiv diskutiert, und war sich auch für die die kommenden Jahre sicher, dass die Kirche zum Ern- tedankfest in besonderer Weise geschmückt werden soll.

    Ergebnis der Erntedanksammlung 2010 Bei der Erntedanksammlung wurden 2685 Euro für die regionale Diakonie und 1975 Euro für die Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe in Pakistan gegeben.

    Gemeindejournal

    Nikolaus Schneider

    Erntedank-Altar

  • Friedensethik prägte den Festakt zum Reformationstag Beim Festakt der EKHN zum Reformationsfest am Sonntag, den 31. Oktober, in Wiesbaden sprach der Genfer Journalist Andreas Zumach zum Thema „Armut, Rüstungsexporte, Kil- lerspiele, Afghanistankrieg - warum die Überwindung der Gewalt so schwer fällt". Vor dem Hintergrund der Amokläufe junger Menschen kritisierte Zumach die gesetz- lichen Rahmenbedingungen für den Besitz von Schusswaf- fen und Killerspielen auf Com- putern. Den Afghanistan-Ein- satz als Krieg gegen den Terror bezeichnete er als gescheitert. Zudem kritisierte er den stän- dig wachsenden Rüstungsex- port, den Deutschland betreibe. Zuvor hatte im Gottesdienst Kirchenpräsident Dr. Volker Jung die Predigt gehalten. Da- bei warnte er vor einer „ge- schürten Angst vor Überfrem- dung“ und vor dem Islam. Er habe Angst, dass „das Spiel mit der Angst“ die Bereitschaft zur Gewalt steigern könne.“ Mar- tin Luther habe die Ängste seiner Zeit „Höllenängste“ ge- nannt und große Furcht davor gehabt, von Gott als nicht ge- recht genug abgewiesen zu werden. Doch der Wittenber- ger Theologe habe dann in der Heiligen Schrift entdeckt, dass die Gerechtigkeit Gottes anders begriffen werden musste: Der Gerechte werde allein durch Gottes Gnade selig.

    Hilfsaktion „Brot für die Welt“ bundesweit in Wiesbaden eröffnet Die Direktorin des evange- lischen Hilfswerks Brot für die Welt, Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, hat in der Landespressekonferenz im Hes-

    sischen Landtag in Wiesbaden eine Eindämmung der Speku- lation auf den weltweiten Le- bensmittelmärkten gefordert. Die Bundesregierung solle sich dafür beim kommenden G20- Gipfel in Südkorea einsetzen und dabei eine Führun