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Download Grundlagen der Homopathie Anamnese, Mittelfindung ... Mein Weg Marina Kahn - Heilpraktikerin Grundlagen der Homopathie Anamnese, Mittelfindung, Potenzen und Dosierung Autoren: Kurt

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  • Naturheilpraxis Mein Weg Marina Kahn - Heilpraktikerin

    Grundlagen der Homopathie

    Anamnese, Mittelfindung, Potenzen und Dosierung

    Autoren: Kurt & Marina KahnDatum: 25.10.2009Art: Vortragstext

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    Inhaltsverzeichnis 1 Die homopathische Anamnese..............................................................................................4

    1.1 Erstanamnese...................................................................................................................4 1.2 Folgeanamnese................................................................................................................5 1.3 Follow-Up.......................................................................................................................6

    1.3.1 Follow up bei Akuttherapie.....................................................................................6 1.3.2 Follow up bei der Konstitutionstherapie.................................................................6

    1.4 Akutanamnese.................................................................................................................8 2 Homopathische Klassifizierung von Symptomen.................................................................9

    2.1 Lokalsymptome...............................................................................................................9 2.2 Allgemeinsymptome.......................................................................................................9 2.3 Psychische Symptome.....................................................................................................9 2.4 Causa.............................................................................................................................10 2.5 Auffallende und charakteristische Symptome...............................................................10 2.6 Pathologische Vernderungen.......................................................................................13

    3 Klassische Fallanalyse nach Kent.........................................................................................14 3.1 Individualisieren............................................................................................................14 3.2 Hierarchisierung............................................................................................................14 3.3 Symptomensuche im Repertorium................................................................................15 3.4 Numerische Auswertung...............................................................................................15 3.5 Bewertung des Hierarchisationsergebnisses.................................................................15 3.6 Numerisches Ergebnis...................................................................................................16

    4 Kleines Kentsches Frageschema..........................................................................................17 5 Potenzen und deren Dosierung.............................................................................................23

    5.1 Allgemeine Richtlinien bei der Dosierung....................................................................23 5.1.1 C-Potenzen.............................................................................................................23

    5.1.1.1 Mindestwirkzeit.............................................................................................24 5.1.1.2 Regeln............................................................................................................24

    5.1.2 Q-Potenzen............................................................................................................25 5.1.3 D-Potenzen............................................................................................................25

    5.2 Grundstzliches zur Einnahme......................................................................................26 5.3 Dosierung bei Akuterkrankungen.................................................................................26

    5.3.1 Leichte Akuterkrankungen....................................................................................26 5.3.2 Mittelschwere Akuterkrankungen.........................................................................26 5.3.3 Schwere Akuterkrankungen..................................................................................27

    5.4 Dosierung bei chronischen Erkrankungen....................................................................27 5.4.1 Einnahmevorschrift von Q-Potenzen.....................................................................28

    5.5 Andere Dosierungskonzepte..........................................................................................28 5.5.1 Niedrige D-Potenzen.............................................................................................28 5.5.2 Mittelhohe D-Potenzen..........................................................................................28 5.5.3 Niedrige C-Potenzen..............................................................................................28 5.5.4 Dosierung via Muttermilch....................................................................................29 5.5.5 Riechen am Arzneiflschchen...............................................................................29 5.5.6 Verkleppern...........................................................................................................29

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    5.5.7 LM-Potenzen.........................................................................................................29 6 Literaturverzeichnis..............................................................................................................30

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    1 Die homopathische AnamneseDas Kernziel der homopathischen Anamnese ist das Erlangen von Informationen, die als Grundlage fr die Verschreibung des passenden homopathischen Arzneimittels dienen.

    1.1 ErstanamneseErstbesprechung mit einem neuen Patienten. Sie dient der Sammlung aller vorhandenen Informationen eines Patienten zur Verordnung eines homopathischen, meist konstitutionellen Arzneimittels und zur Therapieplanung.

    Aktuelles Beschwerdebild in der kompletten Symptomatik mit allen bekannten Modalitten, zeitlichem Ablauf, krperlichen Vernderungen, Verhaltensweisen whrend der Beschwerden, begleitenden oder parallel entstandenen Problemen und auslsenden Faktoren

    Anamnese aller bisherigen, bedeutenden Erkrankungen des Patienten, so komplett wie mglich, unter Umstnden auch aus der prnatalen Phase. Wichtig ist auch das Erfassen von akuten Erkrankungen, sofern diese hufiger aufgetreten sind, da hnlichkeiten im Ablauf von akuten Erkrankungen auch konstitutionell bei der Arzneimittelwahl benutzt werden knnen

    Anamnese aller bisher vorgenommenen medizinischen Manahmen, sowohl aktuelle als auch aus der Vergangenheit. Hierzu zhlen pharmakologische Therapien, Operationen, Impfungen, andere prophylaktische Manahmen (Vitamine etc.), alternative Therapien, psychologische oder psychiatrische Manahmen etc.

    Eine mglichst detaillierte Familienanamnese (wenn mglich ber mehrere Generationen) mit allen bedeutenden Erkrankungen. Wichtig sind v.a. schwere Erkrankungen und Todesursachen: Krebserkrankungen, neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose oder M. Parkinson, psychiatrische Erkrankungen, Suizide oder Suizidversuche, schwere Infektionserkrankungen wie Tuberkulose oder HIV, Autoimmunerkrankungen wie Rheuma, Lupus erythematodes, Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus oder Gicht. Diese Informationen lassen Rckschlsse auf die miasmatische Belastung des Patienten zu und geben Aufschluss ber das passende homopathische Arzneimittel, ber mgliche Alternativ- oder Folgemedikamente und ber den mglichen Krankheits- bzw. Behandlungsverlauf

    Detaillierte Fremdanamnese aus entsprechenden Quellen bzgl. der o.g. Punkte Anamnese der aktuellen und frheren psychosozialen Lebensumstnde des Patienten

    wie Familie, Familienstand, Beruf, Schule, Hobbys etc. Anamnese der Lebensgewohnheiten des Patienten wie Schlafverhalten,

    Nahrungsmittelverlangen und abneigungen, meteorologische Einflsse, Bewegung und Sport, Temperaturempfindlichkeit und Schwitzen etc.

    Krperliche Untersuchung sowohl bezglich der Erkrankung des Patienten als auch bezglich anderer physiologischer Parameter wie Aussehen (Haar- und Augenfarbe, Hauttextur und Hautfarbe), Hautvernderungen (Nvi, Warzen, Papillome, Chloasma etc.), Statur (kachektisch, adips etc.), vegetative Unregelmigkeiten (Temperatur unterschiedlicher Krperpartien, Schwei, Geruch etc.), Verhalten whrend der

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    Anamnese (Unruhe, ngstlichkeit, Langsamkeit, Geschwtzigkeit, Schchternheit etc.)

    Dauer ca. 2 4 Stunden (evt. in 2 Terminen)

    1.2 FolgeanamneseSie dient der Sammlung von zustzlichen, neuen oder genderten Symptomen zur Bestimmung eines weiteren, meist konstitutionellen Arzneimittels auf der Grundlage einer frheren Anamnese.

    Das oder die bisher verabreichten homopathischen Arzneimittel zeigten nicht die erwnschte Wirkung. Durch eine erneute Befragung des Patienten muss geklrt werden, ob wichtige Sachverhalte vom Patien