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HALLO 2013. 7. 16.¢  2 HALLO NACHBAR Ausgabe 02, Dezember 2012 Ausgabe 02, Dezember 2012 HALLO NACHBAR
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  • Eine Zeitung der Dow Olefi nverbund GmbH für die Nachbargemeinden Ausgabe 02 · Dezember 2012

    Editorial

    Liebe Nachbarn, liebe Leser,

    Ihr Redaktionsteam

    HALLO NACHBAR

    die mitteldeutschen Dow-Standorte haben in diesem Jahr erneut ihre wirtschaftliche Leistungsstärke unter Beweis gestellt. Auch unsere Sicherheitsarbeit konnten wir weiter verbessern und arbeiten mit unseren Partnern seit fast 300 Tagen unfallfrei (Anm. d. Redaktion: Stand 16.11.2012). Ein Ergebnis, auf das wir sehr stolz sind. Dennoch ist angesichts der europä- ischen Schuldenkrise, schwankender Rohstoffpreise und des nachlas- senden Wirtschaftswachstums in Europa und Asien die Stimmung nicht ungetrübt. Um Wettbe- werbsfähigkeit und Kosteneffi zienz sicherzustellen, musste auch Dow mit einem Sparprogramm auf die weiterhin schwache Weltwirt- schaftslage reagieren. Das Programm umfasst u. a. Veränderungen in der globalen Organisationsstruktur, die Stilllegung von 20 Produktionsanla- gen und eine Reduzierung von 2.400 Arbeitsplätzen weltweit. Die deut- schen Standorte sind nicht von den Anlagenschließungen betroffen.

    Zuverlässiger Partner Die Themen dieser Ausgabe verdeut- lichen jedoch, dass Dow trotz des schwierigen Umfeldes ein zuverläs- siger Partner für Nachbarschaft und Region ist. Die Baumaßnahmen für eine neue Anlage zur Herstellung von Folien für Solarmodule laufen planmäßig. Gleichzeitig wurden im Dow-ValuePark® Erweiterungsinves- tionen durch die Ansiedler erfolgreich zum Abschluss gebracht. Allen 33 Dow-Auszubildenden, die in diesem Jahr ihre Ausbildung erfolgreich beendeten, konnte ein Arbeitsvertrag angeboten werden. Und wir setzen weiter auf den Nachwuchs: Über 100 Jugendli- che begannen im September ihre Ausbildung bei Dow und den Unter- nehmen des Ausbildungsverbundes Olefi npartner. Mit dem lokalen Spendenprogramm „Wir für hier“ konnten wir unsere Zusammenarbeit mit den Kommu- nen ausbauen und zum dritten Mal hintereinander 120.000 Euro für gemeinnützige innovative Projekte spenden. Auch im kommenden Jahr werden wir uns in diesem Rahmen für soziale Projekte engagieren.

    Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen der Zeitung und eine wunderschöne Vorweihnachtszeit mit Ihren Familien.

    „Dow ist ein sehr wichtiger Industriepart- ner, der offen mit Unterneh- mensthemen umgeht, bei- s p i e l s w e i s e gegenüber der Bürgerkontakt- gruppe, deren

    Arbeit ich als sehr erfolgreich ein- schätze. Ganz toll fi nde ich zudem den direkten Informationsfl uss, der

    Ihre Meinung zu Dow, Herr Bürgermeister? Zwenkaus Bürgermeister Holger Schulz (links) und Andrej Haufe, Bürgermeister von Schkopau, über Dow in Mitteldeutschland.

    „Schon kurz nach meinem Amtsantritt im Februar wurde ich von den Dow-Geschäfts- führern zum gemeinsamen Gedankenaus- tausch ein- geladen. Das

    Unternehmen pfl egt einen regelmä- ßigen Dialog mit seinen Nachbarn und das schätze ich sehr.

    KURZMELDUNG

    Einmal Volt tanken, bitte Ein völlig neues Fahrgefühl – Jörg Nottrodt und Sebastian Radke aus dem Instandhaltungsbereich in Schkopau sind seit März 2012 mit einem E-Car fast geräuschfrei auf dem Werksgelände unterwegs. Um Hei- zungs-, Klima- und Lüftungsanlagen zu warten und zu kontrollieren, legen sie im Monat rund 500 Kilometer zurück. Aufgrund seines geringen Energieverbrauchs eignet sich das Elektroauto ausgezeichnet für den

    Kurzstreckenverkehr im Werk. Das per Lithium-Ionen-Batterie ange- triebene Fahrzeug läuft komplett emissionsfrei. Ist der Akku leer, reicht eine 230-Volt-Steckdose, um es wieder fahrbereit zu machen. Mit dem Einsatz von derzeit sieben Elektroautos im Werksverkehr an verschiedenen deutschen Standor- ten leistet Dow einen Beitrag zur Nachhaltigkeitsverpfl ichtung des Unternehmens.

    auch bei Störungen stattfi ndet. Eine feine Sache ist zudem das lokale Spendenprogramm, das von der Gemeinde rege angenommen wird, oder der Community Event, der bereits zweimal in unserem Kultur- kino stattfand. Bei diesem Projekttag werkeln und helfen Jungingenieure aus aller Welt und bauen gemein- sam etwas auf. Das ist großartig. Ich hoffe, dass Dow als Geschäftspartner immer am mitteldeutschen Standort da sein wird – vor allem mit der jet- zigen Leistungsfähigkeit.“

    Anerkennenswert ist auch die Unterstützung der Gemeinde: zum Beispiel durch die gezielte Förde- rung von Projekten im Rahmen des lokalen Spendenprogramms oder durch die Unterstützung der Sekun- darschule „Saale-Elster-Auen“ bei zahlreichen Umweltprojekten. Ich wünsche mir eine Fortsetzung der guten Zusammenarbeit und Dow weiterhin wirtschaftlichen Erfolg. Denn wenn es den Unternehmen gut geht, dann geht es auch der Region gut.“

    Zupacken für die Region 180 Dow-Ingenieure aus der ganzen Welt tauschten einen Tag lang Computer und Reagenzglas gegen Pinsel und Schaufel.

    Wenn sich der internationale Dow-Nachwuchs zu einem Work- shop in Mitteldeutschland trifft, profi tieren davon auch die Nach- bargemeinden. Bereits das dritte Jahr in Folge halfen im August junge Ingenieure aus aller Welt in sozialen Einrichtungen der Region. Ingrid Heroguel, Ingenieurin bei Dow im badischen Rheinmünster, ist geschafft, aber begeistert: „Es ist fantastisch! Selbst nach den anstrengenden Seminaren, die wir seit einer Woche absolvieren, holt hier trotzdem jeder noch einmal das Letzte aus sich heraus.“ Die 26-Jährige ist seit einem Jahr bei Dow und freut sich, dass der Kin- dergarten in Großdeuben nahe dem Dow-Werk Böhlen durch ihre Hilfe vorankommt. Ines Walter, Geschäftsführerin des „Kleine Hände“ e. V., zu dem der Kindergarten gehört, freut sich über die Unterstützung: „Allein hätten wir das niemals geschafft!“ Insgesamt 30 Tonnen Sand haben die Dow-Mitarbeiter an diesem Tag für die Kinder geschippt. Zwei frisch befüllte Sandkästen sind das Ergebnis. Dazu wurden Beete angelegt und Zäune gestrichen. Ein ähnliches Bild bot sich auch

    in der Kita „Sonnenblick“ in Bad Lauchstädt und im Mehrgenerati- onenhaus in Merseburg. Auch hier wurden gemeinsam mit den Verant- wortlichen vor Ort Sandspielplätze

    30 Tonnen Sand und viele Schubkarren Rindenmulch haben die Jungingenieure während ihres Arbeitseinsatzes in Großdeuben, Merseburg und Bad Lauchstädt bewegt.

    gebaut und Zäune gestrichen. Nach getaner Arbeit kam auch der Spaß nicht zu kurz: Trotz Sprachengewirr tauschten sich die Dow-Mitarbeiter beim gemeinsamen Essen mit Kin-

    dergärtnerinnen, Sozialarbeitern und Einheimischen aus. Und spätestens beim gemeinsamen Abschiedslied waren dann alle Sprachbarrieren vergessen.

    Dow setzt auf E-Mobilität: Jörg Nottrodt (rechts) und Sebastian Radke bei der Überprüfung von Klimaanlagen im Werk Schkopau.

    Ergänzend zu dieser Ausgabe erhalten Sie eine

    BÜRGERINFORMATION*

    Darin informieren wir Sie über Veränderungen der Betriebsbereiche an

    den Standorten sowie über die Stoffe, die in der Produktion eingesetzt werden.

    * gemäß § 11 der Störfallverordnung nach Bundesimmissionsschutzgesetz

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    PARTNERSCHAFT VERANTWORTUNG

    Zusätzlich bis zu 50.000 Tonnen SSBR-Kautschuk (Solution Styren- Butadien-Rubber) produziert Styron künftig jedes Jahr im Werk Schko- pau. Im Oktober hat der Hersteller von Kunststoffen, Latex und Kaut- schuk eine neue Produktionslinie für SSBR-Kautschuk in Betrieb genommen. Mit der Anlage auf Weltniveau reagiert Styron auf die steigende Nachfrage nach Hochleistungsreifen. Die Ansprüche sind sehr hoch: Nachhaltigkeitsziele, Wirtschaftlichkeit und gesetzliche Auflagen fordern Produkte, die

    sich durch lange Lebensdauer, sparsamen Verbrauch und hohe Sicherheit auszeichnen. Die zweite SSBR-Generation reduziert u. a. den

    Rollwiderstand um bis zu 35 Prozent. „Der Einsatz von SSBR in der Kaut- schukmischung ist essenziell, um opti- male Eigenschaften zu erreichen. Unsere Spezialisten wissen nicht nur, wie man das Poly- mer herstellt, sie können es auch in

    großindustriellem Maßstab produ- zieren“, erklärt Francesca Reverberi, verantwortlich für den Geschäftsbe- reich Kautschuk bei Styron.

    BYK Kometra baut aus Bereits im September hat der Spezialchemikalien-Hersteller BYK Kometra eine hochmoderne Mischerlinie zur Produktion von Kunststoff-Modifi katoren eröffnet. Rund sieben Millionen Euro investierte das Unternehmen im ValuePark und erweiterte damit seine Produktionskapazitäten für Kunststoff-Modifi katoren um 50 Prozent. Der neue Mischreaktor ist die erste von sechs geplanten Anlagen auf dem Gelände des Value- Parks in Schkopau. Die Kunststoff-Modifikatoren werden genutzt, um die Verarbei- tung normalerweise unverträglicher Materialien vorzubereiten. Anwen- dung fi nden sie zum Beispiel in der Automobilindustrie.

    Produkte für den Weltmarkt Der ValuePark in Schkopau wächst. Die beiden seit Jahren am Standort ansässigen Unternehmen BYK Kometra und Styron haben ihre Produktion erneut ausgebaut.

    Mit guten Ideen hoch hinaus Innovationen aus Mitteldeutschland bringen Unternehmen voran und setzen sich weltweit durch. Deshalb würdigt Dow clevere Lösungen seiner Partner.

    Wenn man Anlagenteile mit alpi- ner Seilzugangstechnik besteigt, statt teure Gerüste zu bauen, kleine Ersatzteile mit automatisierten Hochdrucksystemen reinigt statt per Hand oder schwer zugängliche Bereiche mithilfe einer Flugdrohne inspiziert, dann sind das Innovati- onen, die Umwelt und Ressourcen schonen und zur Sicherheit