hallo nachbar 3-2009

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Kundenmagazin der GESOBAU AG

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  • vorgestellt wohnfhlen aus den bezirken

    Hallo Nachbar www.gesobau.de16. jahrgang ausgabe 3/2009das wohnfhl-magazin der gesobau

    GESOBAU mit Goldplakette ausgezeichnet

    Zu Hause bleiben. Wie Sie Ihre Wohnung alters-gerecht anpassen knnen

    Pankower Zeitgeschichte erleben im Schlossparkviertel

    Raus aus dem Dschungel der Zahlen

    Raus aus dem Dschungel der Zahlen

    Die neue Betriebskostenabrechnung

    prsentiert sich jetzt kundenfreundlicher

    Die neue Betriebskostenabrechnung

    prsentiert sich jetzt kundenfreundlicher

  • wort des vorstands

    2 Hallo Nachbar 3/09

    Umweltfreundliche Wrme

    Liebe Mieterinnen, liebe Mieter,

    bei unseren Modernisierungenspielen die Reduzierung der Be-triebskosten, die Sie schon baldin Ihrer neuen, kundenfreund-licheren Abrechnung ablesenknnen (siehe Titelthema), undder Klimaschutz eine zentraleund wichtige Rolle. Die Umset-zung unserer Modernisierungs-manahmen fand bundesweitAnerkennung. Bei dem von Bun-

    desminister Wolfgang Tiefensee ausgelobten Wett-bewerb Energetische Sanierung von Gro wohn -sied lungen wurde die GESOBAU im Juli fr ihrinte griertes Modernisierungskonzept des Mrki-schen Viertels mit der Goldplakette ausgezeichnet(siehe Seite 6).

    Wir reagieren darber hinaus auf die zuneh-menden Anforderungen an den Umweltschutz,indem wir Energiesparlampen in groen Teilen un-serer Bestnde einsetzen und den GESOBAU-Haus-strom aus regenerativen Energien beziehen.

    Im Mrkischen Viertel ist jetzt auch fr dieHaushalte der Grundstein fr eine langfristige um-welt freundliche Wrmeversorgung gelegt. Am 4. Sep- tember unterzeichneten wir eine Grundsatzver-einbarung mit der Fernheizwerk Mrkisches ViertelGmbH (FMV), die die Versorgung des MrkischenVier tels mit Wrme aus regenerativen En ergienlangfristig sicherstellen wird. Dazu baut die FMVdas bisher mit Gas betriebene Kraftwerk zu einemHeizkraftwerk um, das Biomasse in einer Kraft-Wrme-Kopplungs-Anlage (KWK) einsetzt. Ein wei-te rer positiver Effekt: Der Einsatz von regionalennachwachsenden Brennstoffen, in diesem Fall vo-raussichtlich Holzhackschnitzel, schafft zustzlichArbeitspltze im nahen Umkreis. Wir freuen uns,unseren Kunden hier im Berliner Norden eine be-sonders effiziente und umweltfreundliche Energie-versorgung bereitstellen zu knnen. Durch die Kom- bination unserer Modernisierungsmanahmen mitdem Biomassekraftwerk erreicht das MrkischeViertel in Zukunft eine CO2 neutrale Energiebilanz,welche einmalig in Deutschland ist.

    Ihr GESOBAU-VorstandJrg Franzen, Christian Wilkens

    Themen dieser Ausgabe

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    hallo nachbar 3/09 ihr wohnfhl-magazin

    TITELTHEMA:

    Raus aus dem Dschungel der ZahlenDie neue Betriebskostenabrechnung prsentiert sich

    jetzt kundenfreundlicher Seite 4

    VORGESTELLT

    Gold fr GESOBAU Seite 6

    Kinder tanzen grenz_los Seite 7

    Kirsten Huthmann ist neue

    Pressesprecherin der GESOBAU Seite 8

    WOHNFHLEN

    Zu Hause bleiben.

    Wie Sie Ihre Wohnung altersgerecht

    anpassen knnen Seite 10

    AUS DEN BEZIRKEN

    Kinderwiesenfest im MV Seite 12

    Pankower Zeitgeschichte erleben Seite 16

    Modernisierung: Seniorenwohnhaus

    Neumagener Strae Seite 19

    WUSSTEN SIE SCHON?

    Freilebende Katzen in Berlin Seite 21

    GESOBAU macht junge Leute fit

    fr die Arbeitswelt Seite 22

    VERANSTALTUNGEN Seite 23

    diese ausgabe

  • Panorama

    3das wohnfhl-magazin der gesobau

    10 JAHRE ORTSTEIL MRKISCHES VIERTEL

    Groes Feuerwerkauf dem Marktplatz

    Das Mrkische Viertel feiert in diesemJahr sein 10. Jubilum als eigenstndiger und damit jngster Ortsteil Reinicken -dorfs. Um diesen Anlass angemessen zu be-gehen, richtete die GESOBAU gemeinsammit dem Bezirksamt Reinickendorf unddem Mrkischen Zentrum am 17. Sep tem-

    ber 2009 ein Festauf dem Marktplatzvor dem Fon tane-Haus aus. GESO-BAU-Vor stand JrgFranzen und derstellvertre tende Be-zirksbrger meisterPeter Senftlebengra tulierten demMV zu dem rundenJubilum, das denBe suchern ab 17 Uhr

    ein buntes Programm bot. So konnten Be-wohnerinnen und Bewohner des Mrki-schen Viertels so wie weitere Gste aus Reinickendorf z. B. beim Quiz am Glcks-rad tolle Prei se gewinnen, der Mega Man gaConvention folgen oder am spterenAbend gleich zwei Hhepunkte genieen:Das exklusive Konzert der Knstlerin UllaMeinecke und ein mit klassischer Musikunterlegtes Feuerwerk zum Abschluss desJubilumsabends.

    INITIATIVE MEHRWERT BERLIN

    ffentliche Unternehmen zeigen Engagement

    Die GESOBAU engagiert sich als einesvon 12 ffentlichen Unternehmen des Lan-des Berlin in der Initiative mehrwert Ber-lin. Diese im Mrz gestartete Initiative sollden Berlinern zeigen, welche Bedeutungdie ffentlichen Unternehmen fr dieHaupt stadt auch ber ihr jeweiliges Kern-geschft hinaus haben. Mit ihrem Enga -gement vom Stadtteil- und Quartiers- man age ment bis hin zur Untersttzung so-zialer Projekte trgt die Initiative dazu bei,dass die quirlige Metropole Berlin so lebens-und liebenswert bleibt wie sie ist. mehr-wert sponserte zudem die 24stndige, inEchtzeit erzhlte Dokumentation 24h Ber-

    lin ein Tag im Leben, die am 5. Sep tem-ber 2009 ab 6 Uhr morgens im rbb-Fern-sehen, auf arte und auch auf dem zentralenPublic Viewing Event in der Lade strae desDeutschen Technikmuseums zu sehen war.Weitere Informationen zur Initiative findenSie unter www.mehrwert-berlin.de

    EHRENAMT

    Hausaufgabenclub suchtMitstreiter

    Rund 20 Kinder aus den umliegendenGrundschulen treffen sich jeden Tag von14 bis 16 Uhr in der Nachbarschaftsetageund erledigen ihre Hausaufgaben. Unter-sttzt werden sie dabei von Erwachsenen,die sich ehrenamtlich um die Schler km-mern. Da mit auch im neuen Schuljahr ge -nug Betreuer den Kindern bei ihren Schul-aufgaben zur Sei te stehen knnen, werdenwieder engagierte Leu te gesucht. Wer andieser Aufgabe interessiert ist, meldet sichin der Nachbarschaftsetage unter der Tele-fonnummer 41 50 85 66 oder kom mt direktin der GESOBAU-Nachbarschafts etage amWilhelmsruher Damm 124 vorbei.

    FREIWILLIGER BESUCHSDIENST MV

    SUCHT MITARBEITER

    Alt, aber nicht einsam

    Wer alt ist, ist auch oft allein. Wer nichtmehr so mobil ist, kann am gesellschaftli-chen Leben oft nicht mehr oder nur seltenteilnehmen. Um diese lteren Menschenkmmert sich der Freiwillige Besuchsdienstim Mrkischen Viertel. Als Kooperations-projekt der GESOBAU, des Bezirksamts,des Unionhilfswerks und der Koordinie-rungsstelle Rund ums Alter unter der Tr-gerschaft von Albatros e. V. kmmern sichseit 2004 ehrenamtliche Helferinnen undHelfer um alte und einsame Menschen. Sieknnen helfen, ein wenig Abwechslung indas Leben der lteren Menschen zu brin-gen, indem sie sich z. B. mit ihnen unter-halten oder ihnen vorlesen. Weil der Er-fahrungsaustausch wichtig ist, finden in regelmigen Abstnden Treffen fr alleMitarbeiter statt. Wer also ein wenig Zeitver schenken und damit anderen Menschenetwas Gutes tun will, kann sich bei der Ko-ordination des Freiwilligen Besuchsdiens-tes unter Telefon: 49 87 22 51 melden.

    STADIONFEST BEIM MSV NORMANNIA

    Hertha BSC zu Gast

    In Gedenken an den 2008 verstor be -nen, langjhrigen Prsidenten des MSV Nor- man nia 08 und Mieterbeirat der GESO -BAU, Karl-Heinz Stding, veranstaltete derVerein in Zusam-menarbeit mit derGESOBAU am 12.Juli ein Volksfest imStadion an der Fins-terwalder Strae.Die ca. 500 Gstekonnten beim Tor-wandschieen ihrfuballerisches Ge-schick unter Beweisstellen und am Bratwurststand fr ihr leib-liches Wohl sorgen. Hhe punkt des Tageswar das Freund schafts spiel zwischen der 1. Mnnermannschaft des MSV Norman-nia 08 und der U23 von Hertha BSC. Letzt-lich musste sich die Mannschaft von Nor-mannia mit 0:5 geschlagen geben, derguten Stimmung am Spielfeldrand tat diesaber keinen Abbruch!

  • Herr Wilkens, wo ist der Unter-schied zur alten Betriebskosten-abrechnung?

    Wilkens: Die Abrechnung hat und das ist erst mal das Wichtigste

    ca. ein Drittel weniger Seiten und ist damit bersichtlicher alszuvor. Trotz der neuen Lnge haben wir es aber geschafft, die Abrechnung noch verstndlicher und aussagefhiger zu konzi -pieren.

    Nun zum Inhalt: Was be deutenz. B. Heizgrad tage?

    Wilkens: Heiz grad tagesind eine statistische Gr e,welche den unterschiedlichenHeizbedarf in nerhalb der ein-zelnen Monate eines Jahresbe rcksichtigt. Insbesonderewich tig sind die Heizgradtagedann, wenn ein Mieter innerhalbeiner Abrechnungsperiode ein- bzw.ausgezogen ist. In diesem Fall werdendie Heizkosten auf Basis der Heizgradtage destatschlichen Nutzungszeitraums ermittelt. Damit werden Jahres-zeit bedingte Schwankungen ausgeglichen. Da im Rahmen der Be-triebskostenabrechnung diese Gre automatisch ausgewertetwird, wird sie auch bei den Abrechnungen nur kalter Betriebs-kosten mit aufgefhrt. In diesen Fllen hat sie jedoch keinen Ein-fluss auf die Abrechnung.

    Was ist der Unterschied zwisch en den Gesamtkosten undden abzurechnenden Kosten?

    Wilkens: Es gibt Posi-tionen in der Abrech-

    nung, bei denen dieGesamtkosten vonden abzurechnen-den Kos ten abwei-chen knnen. Sowird von uns z. B.bei den Hauswart-

    kosten nur ein pro-zentualer Anteil umge-

    legt. Abweichungen kn-nen sich auerdem auch da-

    raus ergeben, dass Gewerbeeinheiten eine gesonderte Abrechnungerhalten. In der Anlage zur Betriebskostenabrechnung sind dieseAbweichungen zwischen Gesamtkosten und abrechenbaren Kostenauch noch einmal erlutert.

    Warum gibt es die Anlage zur Teilnahme der Gewerbe-einheiten an der Abrechnung?

    Wilkens: Grundstzlich ist hier erst einmal zu Bemerken,dass diese Anlage nur fr Wohnhausgruppen erstellt wird, in denenneben Wohneinheiten auch Gewerbeeinheiten vorhanden sind.

    Hieraus ergeben sich dann, je nach Teilnahme der Gewerbe-einheiten an der Abre