hallo nachbar 3-2010

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Kundenmagazin der GESOBAU AG

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  • vorgestellt wohnfhlen aus den bezirken

    Hallo Nachbar www.gesobau.de17. jahrgang ausgabe 3/2010das wohnfhl-magazin der gesobau

    Klimapartnerschaft setzt Meilensteine im Umweltschutz

    Kinder(t)rume: praktischeTipps fr das Reich der Kleinen

    55 Jahre zu Hause in der Schillerhhe

    So wohnen wirPankower Hausgemeinschaft mit Herz

    So wohnen wirPankower Hausgemeinschaft mit Herz

  • wort des vorstands

    2 Hallo Nachbar 3/10

    Perspektiven fr junge Leu te

    Liebe Mieterinnen, liebe Mieter,

    sieben junge Mnner und Frau -en haben im August ihre Aus-bildung bei der GESOBAU be gonnen. Unseren jngstenMitarbeitern steht eine he-rausfordernde Zeit in einemder spannendsten Wohnungs-unternehmen Deutschlandsbe vor. In den kommenden dreiJahren ihrer Ausbildungs zeitwerden sie die Unternehmens-

    ablufe in der GESOBAU in verschiedenen Berei-chen kennenlernen. Neben den internen Ablufenwerden unsere Auszubildenden aber auch mit Ihnen,unseren Kunden, zusammen arbeiten und Aufgabenin der Kundenbetreuung eigenverantwortlich ber-nehmen. Auf Seite 8 erfahren Sie von unserer Aus-bildungs lei terin, worauf es bei der Bewerbung an-kommt und was die Auszubildenden whrend ihrerZeit bei der GE SOBAU erwartet.

    Aber auch nach der Ausbildung bietet die GESO-BAU den jungen Absolventinnen und Absolventeneine aussichtsreiche Perspektive. Als Anerkennung be-sonders guter Leistungen knnen sie etwa ein weiter-fhrendes duales Studium an einer Berufsakademieabsolvieren. Oder gleich eine Festanstellung bei unserhalten. Denn mindestens 25 Prozent der Auszubil-denden werden jedes Jahr direkt im Anschluss ber-nommen. Meistens sind es mehr.

    Die 14 ffentlichen Unternehmen der Initiativemehrwert Berlin, darunter die GESOBAU, widmensich in diesem Jahr schwerpunktmig dem ThemaGute Arbeit. Dazu gehrt das qualitativ hochwer-tige Angebot an Ausbildungen genauso wie die Chan-cengleichheit von Mnnern und Frauen, denen einegesicherte Existenz ermglicht wird. Wussten Sie,dass 65 Prozent der GESOBAU-Mitarbeiter und 55Pro zent der Fhrungskrfte weiblich sind? Das istSpitze in Berlin!

    Ihr GESOBAU-VorstandJrg Franzen, Christian Wilkens

    Themen dieser Ausgabe

    Foto

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    hallo nachbar 3/10 ihr wohnfhl-magazin

    TITELTHEMA

    So wohnen wirPankower Hausgemeinschaft mit Herz Seite 4

    VORGESTELLT

    Klimapartnerschaft setzt Meilensteine Seite 6

    Klaus Wowereit auf Bezirkstour Seite 7

    Ausbildung mit Perspektive:

    Lernen bei der GESOBAU Seite 8

    Neue Imagekampagne fr das

    Mrkische Viertel gestartet Seite 9

    WOHNFHLEN

    Kinder(t)rume: praktische Tipps

    fr das Reich der Kleinen Seite 10

    AUS DEN BEZIRKEN

    Seniorenstadtplan fr das Mrkische Viertel Seite 13

    55 Jahre zu Hause in der Schillerhhe Seite 17

    Neue Gartenanlage in der Mhlenstrae Seite 19

    WUSSTEN SIE SCHON?

    Hollywood-Dreharbeiten in Pankow Seite 21

    Auf der Jagd nach Kontakten:

    Funkamateure Seite 22

    VERANSTALTUNGEN Seite 23

    diese ausgabe

    Foto

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    Yvonne und Andreas gehren zur Hausgemeinschaft in der Florastrae

  • Panorama

    3das wohnfhl-magazin der gesobau

    MIETEREXKURSION NACH MARIENFELDE

    Fensterproduktion aus nchster NheIn der letzten Ausgabe von Hallo Nachbarverlosten wir eine Fhrung durch die Werkeder profine GmbH. Unter der Marke KBEFenstersysteme werden hier in erster LinieProfile fr die Art Kunststofffenster herge-stellt, wie sie bei der Modernisierung desMrkischen Viertels verbaut werden.

    Um einen Eindruck ber den komplex -en Aufbau eines durch den alltglichen Ge-brauch eher trivial anmutenden Objektes zu gewinnen, fuhren wir mit einer kleinenGrup pe technikbegeisterter Mieterinnen undMieter nach Marienfelde. An diesem Stand-ort befinden sich einerseits profines Materi-al silos, Produktions- und Lagerhallen, ande-rer seits wird von hier aus die gesamteuro-pische Logistik koordiniert. Entsprechendgro ist das Betriebsgelnde und lang sinddie Wege, die von uns zurck zu legen wa -ren. Doch selbst die 40 Grad Celsius, die inden Fertigungshallen zu herrschen schienen,konnten die Stimmung der Gruppe nichtdrcken. Dennoch waren alle dankbar, alsam Ende der rund dreistndigen Tour Erfri-schungsgetrnke und Kanapee auf die Teil-neh mer warteten.

    MIETEREXKURSION NACH LINUM

    Besuch in der StorchenschmiedeDie Linumer Storchenschmiede erfreutsich bei unseren Leserinnen und Lesern be-sonderer Beliebtheit. So versammelten sicham 23. Juni 2010 36 Mieterinnen und Mie-ter in einem Reisebus, um gemeinsam nachLinum in das NABU-Besucherzentrum zufahren. Bis zu 15 Nester sind im Sommer am

    Rand des Rhinluchs(Landkreis Ostprig -nitz-Ruppin) durchStorchenpaare be-setzt. Anfang Junisind die Jungen ge-schlpft und mssendurch ihre Storchen-eltern versorgt wer-den. Mittels Fernrohr konnten die Exkur- s ions teilnehmer und -teilnehmerinnen deneinen oder anderen Storch aus nchsterNhe betrachten. Fr den Fall, dass sich diescheuen Vgel einmal versteckten, botenFlora und Fauna des Teichgebiets allerhandinteressantes Beobachtungsmaterial.

    NOMINIERUNG FR DIE GESOBAU

    Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2010Die GESOBAU ist im Spitzenfeld der Nomi -nierten, die fr den Deutschen Nachhaltig- keitspreis ausgewhlt wurden. In der Kate-gorie Deutschlands nachhaltigste Zukunfts -strategie (KMU) ist sie unter den letztendrei Auserwhlten. Beworben hat sich dieGESOBAU mit ihrer gesamten Unterneh-mens ttigkeit, die ihren Niederschlag der-zeit vor allem in der integrierten sozial-ko-logischen Quartiersentwicklung im Mrki-schen Viertel findet. Die Auszeichnung wirdzum dritten Mal vergeben und ist eine Ini-tiative der Stiftung Deutscher Nachhaltig-keitspreis e. V. in Zusammenarbeit mit derBundesregierung, dem Rat fr NachhaltigeEntwicklung, Wirtschaftsverbnden, zivil-gesellschaftlichen Organisationen und For-schungseinrichtungen zur Strkung eines erfolgreichen Nachhaltigkeitsengagements.Bun desumweltminister Dr. Norbert Rttgenwird den Gewinnern 2010 am 26. Novem-ber den Preis bergeben.

    GESOBAU UNTERSTTZT

    MENDEL-GRUNDSCHULE

    Neuer TheaterraumDie Schlerinnen und Schler der Pan kow -er Mendel-Grundschule knnen sich gleichzu Beginn des neuen Schuljahres ber

    einen neu gestalteten Theaterraum freuen.Mglich wurde dies unter anderem durcheine Spende der GESOBAU, die Geschfts-bereichs leiter Lars Holborn der SchulleiterinPetra Burkert (im Bild rechts) auf dem all-jhrlichen Schulfest der Mendelschule am1. Juli berreichte. Im Rahmen von Schul-kooperationen untersttzt die GESOBAU inihren Quartieren verschiedene Bildungsein-richtungen nicht allein durch Spenden. Siehilft auch bei der Organisation grerer Veranstaltungen, indem sie zum BeispielSonnenschirme, Bierzeltgarnituren oder dasGESOBAU-Glcksrad, an dem die Festbesu-cher tolle Preise gewinnen knnen, zur Ver-fgung stellt.

    8. FRHSCHOPPEN IN DER SCHILLERHHE

    300 Mieter in Festtagsstimmungppig Sonne und gute Laune gab es auch indiesem Jahr beim Frhschoppen in der Schil-ler hhe. Am 22. August besuchten 300 Mie-terinnen und Mieter das traditionelle Fest,das bereits zum achten Mal stattfand. In derSchiller hhe zeigte sich damit wie jedes Jahrdie enge Verbundenheit der Mieterinnen undMieter mit ihrem Wohngebiet. Der Besu-cherandrang ging quer durch alle Generatio-nen, die die Gelegenheit nutzten, mit ihrenNachbarn und Mitarbeitern der GESOBAUins Gesprch zu kommen oder einfach nureinen entspannten Sonntagvormittag im lauschigen Wohngebiet zu verbringen. Fo

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    GES

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  • le rischen Durcheinander aus Spielsachenund Plastikautos einen idyllischen Eindruck.Auch eine Buddelkiste fehlt nicht, welchedie Hausbewohner selbst angelegt haben.

    Denn wenn den Mietern der Florastraeetwas nicht gefllt, dann jammern sie nicht,sondern suchen selbst eine Lsung. ZumBeispiel beim Mllplatz: Der war nicht ab-getrennt und roch schlecht. In Absprachemit der GESOBAU verlegten ihn die Mieterin den Randbereich des Hofs, wo die Mll-tonnen jetzt hinter einem Bretterzaun ver-borgen sind. Die Arbeit leisteten die Haus be-wohner, whrend die GESOBAU das Mate-rial bezahlte. Genauso aus Eigeninitiative ent- stand der zentrale Treffpunkt im grerenHof mit Tisch, Bnken und einem professio-nell konstruierten Dach.

    Finanziert werden die Verschnerungs -vorhaben aus verschiedenen Quellen. So gabes Geld von der GESOBAU-Stiftung, und2009 gewann die Hausgemeinschaft einender Preise beim 100-Hfe-Wettbewerb desBezirksamts Pankow. Auerdem beteiligensich die Bewohner nicht nur mit ihrer Ar-beit, sondern auch mit kleinen Geldsum-men etwa an der Anschaffung einer Tisch-tennisplatte oder an der Installation vonFahrradhaken fr die vielen, vielen Fahr r-der im Haus.

    temperaturen den Weihnachts- mann. Oder im Frh ling, alsdie Mieter Lenas Triumph beimEuro vision Song Contest feier-ten. Oder im Som mer, als mansich zum Fuball-WM-Guckenver sam mel te. Oder ganz ohneAnlass einfach, weil mansich gut versteht. So entstandim vergangenen Jahr auch dieIdee der Hofsuppe: Wir merk-ten, dass so ge gen 18 Uhr vonjeder Familie jemand hoch indie Wohnung ging, um zu ko-chen, erzhlt Mieterin Yvonne. Wir fandenes schade, dass dadurch die Gesprche un-terbrochen wurden, und schlugen vor, dochlieber gemein sam zu es sen. So organisiertensie eine Feuerschale, ein Dreibein und einenSuppentopf sowie eine Liste, auf der sicheintragen konnte, wer seine Nachbarn be-kochen wollte.

    Fast alle der rund fnf-zig Bewohner des Vorder-und des Hinterhauses ma-chen regelmig oder gele-gentlich bei den gemein-samen Aktivitten mit, er-zh len Yvonne und ihrMann Andreas. Studentenwohnen hier, ein lteresEhepaar, vor allem aberPaare und Alleinerzieh -en de im Al ter zwischen30 und 40 Jahren. Nicht

    weniger als 24