hallo nachbar 3-2011

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Kundenmagazin der GESOBAU AG

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  • aus den bezirken

    Architekturspaziergangdurch das Mrkische Viertel

    vorgestellt wussten sie schon?

    Hallo Nachbar www.gesobau.de18. jahrgang ausgabe 3/2011das wohnfhl-magazin der gesobau

    Modernisierung: SenatorinJunge-Reyer zieht Zwischenbilanz

    GESOBAU-App fr IhreSchadensmeldung

    Saubere Leistung die neue Werbekampagne

    der GESOBAU.

    Saubere Leistung die neue Werbekampagne

    der GESOBAU.

  • Werbekampagnen mssen Hingucker sein,um sich von der Masse an Plakaten in einerGrostadt wie Berlin abzuheben. Manchmalmuss man auch zweimal hingucken, um siezu verstehen. Mit unserer neuen Werbe-kampagne wollen wir auch solche Men-schen fr die GESOBAU begeistern, die unsnoch nicht so gut kennen wie Sie, unsereMieter. Und auch Sie werden sich vielleichtbei dem einen oder anderen Thema sagen:Das wusste ich ja noch gar nicht! Wir wollengenau diese Aufmerksamkeit erreichen mit Hilfe eines aus Comics bekannten Stil-mittels: der Sprechblase.

    Wenn die Wanduhr der Zimmerpflanzealso klagt, dass sie sich so isoliert fhlt, undLetztere Das liegt nur an der Fassade! ant-wortet, dann knnen Sie sicher sein, dass Sievor einem Plakat der GESOBAU stehen. AlleMotive haben dabei eines gemeinsam: einedoppelte Bedeutung. So soll das Beispiel ver-deutlichen, dass es hier nicht primr um dieIsolation im Sinne von Einsamkeit geht, sondern vielmehr darauf abzielt, dass die Fassade nach der Modernisierung gedmmtist. Eine Investition fr die Zukunft nichtnur fr das eigene Portemonnaie, auch fr

    die Um welt. Daher auch der neue SloganHeute schon wie morgen wohnen, denSie auf allen Motiven wiederfinden. Apro-pos Motive: Schicken Sie uns doch ein Foto,wenn Sie die neue Werbekampagne irgend -wo sehen, Ende September ist es soweit. Es warten tolle Gewinne auf Sie (Seite 7).

    Die Zukunft ist grn, auch und be-son ders beim Thema Wohnen. Aus diesemGrund startete die GESOBAU vor drei Jahren mit der Modernisierung von 13.000Wohnungen im Mrkischen Viertel und weiteren gut 7.000 im brigen Bestand. Wir fanden, es ist nach 5.000 moderni-sierten Wohnungen im MV Zeit fr eineZwischenbilanz. Was haben wir erreicht?Sind die Betriebskosten und der CO2-Ver-brauch tatschlich so gesunken, wie wirzuvor kalkuliert ha ben? Wir luden Stadtent-wicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer indie Grosiedlung ein, um sich ein eigenesBild der Situation zu machen. Lesen Sie aufSeite 8 aber am besten selbst, wie ihr Fazitausgefallen ist.

    Ihr VorstandJrg Franzen, Christian Wilkens

    Heute schon wie morgen wohnen.

    Foto

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    2 Hallo Nachbar 3/11

    wort des vorstands

    Liebe Mieterinnen, liebe Mieter!

  • 3das wohnfhl-magazin der gesobau

    inhalt

    Themen dieser Ausgabe

    hallo nachbar 3/11 ihr wohnfhl-magazin

    TITELTHEMA

    Saubere Leistung die neue Werbekampagne der GESOBAU. Seite 6

    VORGESTELLT

    Grostadt im Grnen: Senatorin zieht

    positive Bilanz der Modernisierung Seite 8

    GESOBAU-Geschichte Teil 3: Vom

    Wohnungsverwalter zum Mieterbetreuer Seite 10

    WOHNFHLEN

    Herbstzeit ist Bastelzeit: Tipps und Ideen

    fr eine stimmungsvolle Deko Seite 12

    AUS DEN BEZIRKEN

    Auf den Spuren berhmter Architekten:

    Spaziergang durch das MV Seite 14

    Verkstigung im 14. Stock:

    Das Dinner ber den Dchern Seite 17

    Nachbarschaftsladen in Weddinger

    Buttmannstrae erffnet Seite 20

    Reprsentativ leben im Grunewald:

    Bornimer Strae frisch modernisiert Seite 21

    12.Kunstfest im Schlosspark Schnhausen Seite 22

    WUSSTEN SIE SCHON?

    Kabelnetzausbau: Was Sie

    ber die Umrstung wissen sollten Seite 24

    Neu: Die GESOBAU-App

    fr Ihre Schadensmeldung Seite 25

    DVD-Tipp: Wer ist Hanna Seite 26

    VERANSTALTUNGEN Seite 27

    diese ausgabe

    Titelfoto: Peter van Heesen, PX Studio, 2011 Postproduktion: PX1, 2011

  • Am 28. Juni wurden in der Trautenau-strae 14 in Wilmersdorf Stolper-steine fr vier ehemalige Bewohnerdes Hauses verlegt, die 1942 von dortnach Theresienstadt und Auschwitz deportiert wurden und umgekommensind: Clara Lwenberg, Rosa Bohm so wie Meta und Carl Stanislaus. Die Vorsitzende des Frderkreis Denkmal frdie ermordeten Juden Europas, Lea Rosh,hatte die ehemaligen Bewohner recherchiert,die GESOBAU bernahm die Kosten fr dieGedenksteine in der Trautenaustrae 14.

    Die Stolpersteine sind ein Projekt desKnstlers Gunter Demnig. Die im Gehwegvor dem frheren Wohnort eingelassenenStolpersteine weisen auf die Opfer von Holo -caust und Euthanasie in der Zeit des Natio- nalsozialismus hin. Dies soll die Vertreibungund Vernichtung von Juden, Sinti und Roma,

    politisch Verfolgten, Homosexuellen, ZeugenJehovas und Euthanasieopfern leben dig halten. Der 1947 in Berlin geborene Bild-hauer hat 1995 in Kln die ersten Stolper-steine verlegt: 10 x 10 cm groe, aus Betongegossene Steine mit eingelassener Mes-singtafel. Demnigs Intention ist unter ande-

    rem, den NS-Opfern, die in denKonzentrationslagern zu Num-mern degradiert wurden, ihreNa men zurckzugeben. DasBcken, um die Texte auf denStolpersteinen zu lesen, sollauch eine symbolische Verbeu-gung vor den Opfern sein. Auerdem soll die Markierungder Tatorte hufig mitten indichtbesiedelten Bereichen dievon einigen Zeitzeugen vor- gebrachte Schutz behauptung,

    dass man von den Deportationen nichts mit-bekommen habe, in Frage stellen.

    Mit mehr als 25.000 Stolpersteinenwird mittlerweile in Deutschland, aber auchin Holland, Tschechien, Ungarn, Polen,Frankreich und in der Ukraine an Opfer desNazi-Regimes erinnert.

    Hallo Nachbar 3/114

    panorama

    Stolpersteine geben NS-Opfern Namen zurck

    Wertstoff-Scouts in der Kita Wirbelwind

    Nicht nur mit groem Geld und groenIdeen kann man etwas bewirken, auchdie kleinen Schritte jedes Einzelnenhelfen zu umwelt freund licherem Ver-halten. Erfahrungen mit diesen kleinenSchritten haben unsere Wertstoff-Scouts ausder Green wich-Oberschule im vergangenenSchuljahr sammeln knnen. Sie versuchtenmit vielen kleinen Aktionen, ihre Mitschlerfr das Thema Umwelt- und Klimaschutz zusensibilisieren und sie davon zu berzeu-

    gen, im Alltag bewusster zu handeln. Ge-meinsam mit der GESOBAU haben dieWertstoff-Scouts Material zusammengetra-gen, mit dem sie Kindern in Kitas undGrundschulen das Thema nher bringenknnen. Herausgekommen sind kleine Lern-stationen, die im Juni erstmals in der KitaWirbelwind zum Einsatz kamen. Siebrachten den 15 Vorschlern bei, warumUmweltschutz wichtig ist, wohin der Abfallgehrt und warum Abfall besser gar nichterst entstehen sollte, wie man Mll richtigtrennt und was man daraus wieder machenkann. Das alles erfuhren die Kleinen beimMlltrennspiel, einem Team-Quiz und an

    der Malstrae. Weil esallen so viel Spa ge-macht hatte, wurdenaus den vorgesehenen45 am Ende 90 gemein-same Minuten, die mitdem Versprechen ende-ten, die Eltern zu ber-zeugen, beim Einkau-fen in Zukunft besserStoffbeutel zu benut-zen. Ein kleiner Schrittfr die Umwelt, aberein ganz groer fr dieKleinen.

    Die GESOBAU wurde am 30. August mit dem

    Reinickendorfer Ausbildungsbuddy 2011

    ausgezeichnet. Sie erhielt fr ihr besonderes

    Engagement fr den Nachwuchs den zweiten

    Preis unter den ausbildungsfreundlichsten

    Unternehmen des Bezirks.

  • 5das wohnfhl-magazin der gesobau

    panorama

    Fernost grt das Mrkische Vietel

    Am 27. Juni war die chinesische Regierung in Berlin. Minis-terprsident Wen Jiabao war mit groem Gefolge von 13 Ministernnach Deutschland gereist. Auch bei uns war hoher Besuch ausChina angekndigt. Der chine-sische Bauminister die ge-naue Bezeichnung lautet Mi-nister fr Bau und stdtischeund lndliche Entwicklung derVolksrepublik China , JiangWeixin, besuchte das Mrki-sche Viertel, um sich einenEindruck von unserem Gro-projekt der energetischen Mo-dernisierung zu verschaffen.Startpunkt aller unserer Besu-cherfhrungen ist wie fr interessierte Mieter die Infobox aufdem Stadtplatz. Die Delegation aus chinesischen Minis teriums- bediensteten und den gastgebenden Kollegen aus dem Bundesbau-ministerium konnte auch noch letzte Fassadenarbeiten am LangenJammer begut achten und eine fertig modernisierte Wohnung voninnen seh en. Das Mrkische Viertel und die laufende Modernisie-rung erwecken weltweite Aufmerksamkeit!

    Weddinger Gartenplatz umgestaltet

    Rund 8.000 Menschen leben rund um den Weddinger Garten -platz zwischen Garten- und Ackerstrae, darunter auch 500Mieterinnen und Mieter der GESOBAU. Als Freizeit- und Er ho-lungsflche war der Platz lange Zeit unattraktiv erhebliche gestal-terische und funktionale Defizite verhinderten dies. Jetzt wur de derGartenplatz mit Mitteln des Frderprojekts Soziale Stadt nach denWnschen und Bedrf nissen der Anwohner umgestaltet. 690.000Euro standen dafr zur Verfgung, die im Zeitraum von August 2010bis Mai 2011 auf dem Platz verbaut wurden. Es entstanden ein Bolz-platz mit Kunststoffbelag und ein neuer Kinderspielplatz mit Spiel-gerten. Obstkisten, Fsser und andere Motive an den Spielgertenerinnern an das Markttreiben, das im 19. Jahrhundert an dieser Stellestattgefunden hat, Bnke und Liegewiesen laden nun zum Entspan-nen ein. Ein Rundweg findet sich am Gartenplatz jetzt ebenso wieneu gestaltete Eingangsbereiche. Sehenswert ist der Platz in jedemFall auch fr Fahrradausflgler, die keine Anwohner sind.

    29. Lange Nacht der Museen

    Am 27. August ffneten wieder mehr als 30 Knstler in denGESOBAU-Gerichtshfen im Wedding ihre Ateliers und Werk-sttten zur Langen Nacht der Museen. Von 18:00 Uhr bis weitnach Mitternacht gewhrten sie den Besuchern einen informativenEinblick in die unterschiedlichsten knstlerischen Arbeitsweisenund erluterten diese in persnlichen Gesprchen. Zu entdeckengab es aktuelle Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Zeichnung,Holzschnit