hallo nachbar 3-2011

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aus den bezirken Architekturspaziergang durch das Märkische Viertel vorgestellt wussten sie schon? Hallo Nachbar www.gesobau.de 18. jahrgang · ausgabe 3/2011 das wohnfühl-magazin der gesobau Modernisierung: Senatorin Junge-Reyer zieht Zwischenbilanz GESOBAU-App für Ihre Schadensmeldung Saubere Leistung – die neue Werbekampagne der GESOBAU. Saubere Leistung – die neue Werbekampagne der GESOBAU.

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Kundenmagazin der GESOBAU AG

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Page 1: Hallo Nachbar 3-2011

aus den bezirken

Architekturspaziergangdurch das Märkische Viertel

vorgestellt wussten sie schon?

Hallo Nachbar www.gesobau.de

18. jahrgang · ausgabe 3/2011das wohnfühl-magazin der gesobau

Modernisierung: SenatorinJunge-Reyer zieht Zwischenbilanz

GESOBAU-App für IhreSchadensmeldung

Saubere Leistung – die neue Werbekampagne

der GESOBAU.

Saubere Leistung – die neue Werbekampagne

der GESOBAU.

Page 2: Hallo Nachbar 3-2011

Werbekampagnen müssen Hingucker sein,um sich von der Masse an Plakaten in einerGroßstadt wie Berlin abzuheben. Manchmalmuss man auch zweimal hingucken, um siezu verstehen. Mit unserer neuen Werbe-kampagne wollen wir auch solche Men-schen für die GESOBAU begeistern, die unsnoch nicht so gut kennen wie Sie, unsereMieter. Und auch Sie werden sich vielleichtbei dem einen oder anderen Thema sagen:Das wusste ich ja noch gar nicht! Wir wollengenau diese Aufmerksamkeit erreichen –mit Hilfe eines aus Comics bekannten Stil-mittels: der Sprechblase.

Wenn die Wanduhr der Zimmerpflanzealso klagt, dass sie sich so isoliert fühlt, undLetztere »Das liegt nur an der Fassade!« ant-wortet, dann können Sie sicher sein, dass Sievor einem Plakat der GESOBAU stehen. AlleMotive haben dabei eines gemeinsam: einedoppelte Bedeutung. So soll das Beispiel ver-deutlichen, dass es hier nicht primär um dieIsolation im Sinne von Einsamkeit geht, sondern vielmehr darauf abzielt, dass die Fassade nach der Modernisierung gedämmtist. Eine Investition für die Zukunft – nichtnur für das eigene Portemonnaie, auch für

die Um welt. Daher auch der neue Slogan»Heute schon wie morgen wohnen«, denSie auf allen Motiven wiederfinden. Apro-pos Motive: Schicken Sie uns doch ein Foto,wenn Sie die neue Werbekampagne irgend -wo sehen, Ende September ist es soweit. Es warten tolle Gewinne auf Sie (Seite 7).

Die Zukunft ist »grün«, auch und be-son ders beim Thema Wohnen. Aus diesemGrund startete die GESOBAU vor drei Jahren mit der Modernisierung von 13.000Wohnungen im Märkischen Viertel und weiteren gut 7.000 im übrigen Bestand. Wir fanden, es ist nach 5.000 moderni-sierten Wohnungen im MV Zeit für eineZwischenbilanz. Was haben wir erreicht?Sind die Betriebskosten und der CO2-Ver-brauch tatsächlich so gesunken, wie wirzuvor kalkuliert ha ben? Wir luden Stadtent-wicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer indie Großsiedlung ein, um sich ein eigenesBild der Situation zu machen. Lesen Sie aufSeite 8 aber am besten selbst, wie ihr Fazitausgefallen ist.

Ihr VorstandJörg Franzen, Christian Wilkens

Heute schon wie morgen wohnen.

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2 Hallo Nachbar 3/11

wort des vorstands

Liebe Mieterinnen, liebe Mieter!

Page 3: Hallo Nachbar 3-2011

3das wohnfühl-magazin der gesobau

inhalt

Themen dieser Ausgabe

hallo nachbar 3/11 – ihr wohnfühl-magazin

TITELTHEMA

Saubere Leistung – die neue Werbekampagne der GESOBAU. Seite 6

VORGESTELLT

»Großstadt im Grünen«: Senatorin zieht

positive Bilanz der Modernisierung Seite 8

GESOBAU-Geschichte Teil 3: Vom

Wohnungsverwalter zum Mieterbetreuer Seite 10

WOHNFÜHLEN

Herbstzeit ist Bastelzeit: Tipps und Ideen

für eine stimmungsvolle Deko Seite 12

AUS DEN BEZIRKEN

Auf den Spuren berühmter Architekten:

Spaziergang durch das MV Seite 14

Verköstigung im 14. Stock:

Das Dinner über den Dächern Seite 17

Nachbarschaftsladen in Weddinger

Buttmannstraße eröffnet Seite 20

Repräsentativ leben im Grunewald:

Bornimer Straße frisch modernisiert Seite 21

12.Kunstfest im Schlosspark Schönhausen Seite 22

WUSSTEN SIE SCHON?

Kabelnetzausbau: Was Sie

über die Umrüstung wissen sollten Seite 24

Neu: Die GESOBAU-App

für Ihre Schadensmeldung Seite 25

DVD-Tipp: »Wer ist Hanna« Seite 26

VERANSTALTUNGEN Seite 27

diese ausgabe

Titelfoto: Peter van Heesen, PX Studio, 2011 Postproduktion: PX1, 2011

Page 4: Hallo Nachbar 3-2011

Am 28. Juni wurden in der Trautenau-straße 14 in Wilmersdorf »Stolper-steine« für vier ehemalige Bewohnerdes Hauses verlegt, die 1942 von dortnach Theresienstadt und Auschwitz deportiert wurden und umgekommensind: Clara Löwenberg, Rosa Bohm so wie Meta und Carl Stanislaus. Die Vorsitzende des »Förderkreis Denkmal fürdie ermordeten Juden Europas«, Lea Rosh,hatte die ehemaligen Bewohner recherchiert,die GESOBAU übernahm die Kosten für dieGedenksteine in der Trautenaustraße 14.

Die Stolpersteine sind ein Projekt desKünstlers Gunter Demnig. Die im Gehwegvor dem früheren Wohnort eingelassenenStolpersteine weisen auf die Opfer von Holo -caust und Euthanasie in der Zeit des Natio- nalsozialismus hin. Dies soll die Vertreibungund Vernichtung von Juden, Sinti und Roma,

politisch Verfolgten, Homosexuellen, ZeugenJehovas und Euthanasieopfern leben dig halten. Der 1947 in Berlin geborene Bild-hauer hat 1995 in Köln die ersten Stolper-steine verlegt: 10 x 10 cm große, aus Betongegossene Steine mit eingelassener Mes-singtafel. Demnigs Intention ist unter ande-

rem, den NS-Opfern, die in denKonzentrationslagern zu Num-mern degradiert wurden, ihreNa men zurückzugeben. DasBücken, um die Texte auf denStolpersteinen zu lesen, sollauch eine symbolische Verbeu-gung vor den Opfern sein. Außerdem soll die Markierungder Tatorte häufig mitten indichtbesiedelten Bereichen dievon einigen Zeitzeugen vor- gebrachte Schutz behauptung,

dass man von den Deportationen nichts mit-bekommen habe, in Frage stellen.

Mit mehr als 25.000 Stolpersteinenwird mittlerweile in Deutschland, aber auchin Holland, Tschechien, Ungarn, Polen,Frankreich und in der Ukraine an Opfer desNazi-Regimes erinnert.

Hallo Nachbar 3/114

panorama

»Stolpersteine« geben NS-Opfern Namen zurück

Wertstoff-Scouts in der Kita »Wirbelwind«

Nicht nur mit großem Geld und großenIdeen kann man etwas bewirken, auchdie kleinen Schritte jedes Einzelnenhelfen zu umwelt freund licherem Ver-halten. Erfahrungen mit diesen kleinenSchritten haben unsere Wertstoff-Scouts ausder Green wich-Oberschule im vergangenenSchuljahr sammeln können. Sie versuchtenmit vielen kleinen Aktionen, ihre Mitschülerfür das Thema Umwelt- und Klimaschutz zusensibilisieren und sie davon zu überzeu-

gen, im Alltag bewusster zu handeln. Ge-meinsam mit der GESOBAU haben dieWertstoff-Scouts Material zusammengetra-gen, mit dem sie Kindern in Kitas undGrundschulen das Thema näher bringenkönnen. Herausgekommen sind kleine Lern-stationen, die im Juni erstmals in der Kita»Wirbelwind« zum Einsatz kamen. Siebrachten den 15 Vorschülern bei, warumUmweltschutz wichtig ist, wohin der Abfallgehört und warum Abfall besser gar nichterst entstehen sollte, wie man Müll richtigtrennt und was man daraus wieder machenkann. Das alles erfuhren die Kleinen beimMülltrennspiel, einem Team-Quiz und an

der Malstraße. Weil esallen so viel Spaß ge-macht hatte, wurdenaus den vorgesehenen45 am Ende 90 gemein-same Minuten, die mitdem Versprechen ende-ten, die Eltern zu über-zeugen, beim Einkau-fen in Zukunft besserStoffbeutel zu benut-zen. Ein kleiner Schrittfür die Umwelt, aberein ganz großer für dieKleinen.

Die GESOBAU wurde am 30. August mit dem

»Reinickendorfer Ausbildungsbuddy 2011«

ausgezeichnet. Sie erhielt für ihr besonderes

Engagement für den Nachwuchs den zweiten

Preis unter den ausbildungsfreundlichsten

Unternehmen des Bezirks.

Page 5: Hallo Nachbar 3-2011

5das wohnfühl-magazin der gesobau

panorama

Fernost grüßt das Märkische Vietel

Am 27. Juni war die chinesische Regierung in Berlin. Minis-terpräsident Wen Jiabao war mit großem Gefolge von 13 Ministernnach Deutschland gereist. Auch bei uns war hoher Besuch ausChina angekündigt. Der chine-sische Bauminister – die ge-naue Bezeichnung lautet »Mi-nister für Bau und städtischeund ländliche Entwicklung derVolksrepublik China« –, JiangWeixin, besuchte das Märki-sche Viertel, um sich einenEindruck von unserem Groß-projekt der energetischen Mo-dernisierung zu verschaffen.Startpunkt aller unserer Besu-cherführungen ist – wie für interessierte Mieter – die Infobox aufdem Stadtplatz. Die Delegation aus chinesischen Minis teriums- bediensteten und den gastgebenden Kollegen aus dem Bundesbau-ministerium konnte auch noch letzte Fassadenarbeiten am »LangenJammer« begut achten und eine fertig modernisierte Wohnung voninnen seh en. Das Märkische Viertel und die laufende Modernisie-rung erwecken weltweite Aufmerksamkeit!

Weddinger Gartenplatz umgestaltet

Rund 8.000 Menschen leben rund um den Weddinger Garten -platz zwischen Garten- und Ackerstraße, darunter auch 500Mieterinnen und Mieter der GESOBAU. Als Freizeit- und Er ho-lungsfläche war der Platz lange Zeit unattraktiv – erhebliche gestal-terische und funktionale Defizite verhinderten dies. Jetzt wur de derGartenplatz mit Mitteln des Förderprojekts »Soziale Stadt« nach denWünschen und Bedürf nissen der Anwohner umgestaltet. 690.000Euro standen dafür zur Verfügung, die im Zeitraum von August 2010bis Mai 2011 auf dem Platz verbaut wurden. Es entstanden ein Bolz-platz mit Kunststoffbelag und ein neuer Kinderspielplatz mit Spiel-geräten. Obstkisten, Fässer und andere Motive an den Spielgerätenerinnern an das Markttreiben, das im 19. Jahrhundert an dieser Stellestattgefunden hat, Bänke und Liegewiesen laden nun zum Entspan-nen ein. Ein Rundweg findet sich am Gartenplatz jetzt ebenso wieneu gestaltete Eingangsbereiche. Sehenswert ist der Platz in jedemFall – auch für Fahrradausflügler, die keine Anwohner sind.

29. Lange Nacht der Museen

Am 27. August öffneten wieder mehr als 30 Künstler in denGESOBAU-Gerichtshöfen im Wedding ihre Ateliers und Werk-stätten zur Langen Nacht der Museen. Von 18:00 Uhr bis weitnach Mitternacht gewährten sie den Besuchern einen informativenEinblick in die unterschiedlichsten künstlerischen Arbeitsweisenund erläuterten diese in persönlichen Gesprächen. Zu entdeckengab es aktuelle Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Zeichnung,Holzschnitt, Skulptur, Fotografie, Installation, Schmuckdesign, interaktive Objekte und Video. Um 20:30 Uhr zeigte der polnischeKünstler Wojtek Skowron im Hof seine gezeichneten Kurzfilme, dieopen air an eine Außenwand projiziert wurden. Die RosaCavalieresorgten zwischen Farbtöpfen und Leinwänden in den Höfen undTreppenhäusern für die musikalische Untermalung.

Seit mehr als einem Jahrzehnt ist das Grundstück am Senf-tenberger Ring, auf dem früher das asbestverseuchte Ge-bäude der Bettina-von-Arnim-Schule stand, nun schon als»Bettina-Brache« bekannt. Wilde Zwischennutzungen gab es indieser Zeit einige. Ein geordnetes und durch den Quartiersbeirat imZuge des Stadtumbau West im Märkischen Viertel entwickeltes Nut-zungskonzept ist der Nachbarschaftsgarten. Auf knapp 7.000 m²,die die GESOBAU dem Gartenprojekt kostenlos zur Verfügung stellt,soll ein Freiraum zum Gärtnern für Familien und einzelne entste-hen, um die Brachfläche zu reaktivieren und wieder zu beleben. Bewohnerinnen und Bewohner werden hier im großen Garten dieMöglichkeit haben, Beete frei zu bepflanzen oder Freiräume nachGeschmack und Bedürfnis mitzugestalten. Begleitet wird die Um-setzung durch das Stadtplanungsamt Reinickendorf, die S.T.E.R.N.GmbH, die Planer von Gruppe F und durch eine Initiativgruppe, der die Albatros gGmbH, das Netzwerk Märkisches Viertel, die mAXeG und das Ribbeck-Haus angehören.

Wenn Sie Interesse an einer aktiven Beteiligung haben, kom-men Sie in die GESOBAU-Nachbarschaftsetage (WilhelmsruherDamm 124, Mo-Do 10:00-16:00 Uhr, Fr 10:00-14:00 Uhr) oder informieren Sie sich unter www.stadtumbau-berlin.de

Gemeinschaftlich gärtnern

Page 6: Hallo Nachbar 3-2011

W enn sich eine Orchidee und eineWanduhr über die isolierte Fassade

bei der GESOBAU unterhalten, mag das deneinen oder anderen wundern. Und das sollauch so sein. Diesen Dialog und viele wei-tere werden Sie ab Ende September überallim Stadtbild sehen können, denn es sind dieMotive unserer neuen Werbekampagne.

Wir fanden, es war an der Zeit, für dieGESOBAU anders zu werben als bisher. So viel ist geschehen in den vergangenenJahren, auf das wir stolz sind und das unser

Unternehmen und unsere Marke weiter geformt hat. Sie als unsere Mieter wissendas, aber die anderen Berliner sollen diesauch erfahren.

Unsere großen Themen sind die ener-getische Modernisierung eines Großteils un-serer Bestände, unser soziales Engagementund unser persönlicher Kundenservice. Wirbieten energetisch optimierte und komfor-table Wohnungen im modernisierten Seg-ment, engagieren uns in den Wohnviertelnund reduzieren Betriebskosten und CO2-

Aus stoß, bieten preiswertes Wohnen fürEinsteiger, bauen Wohnungen fürs Wohnenim Alter um und haben viel Platz für Fami-lien. Für all dies zusammen wurde die GE-SOBAU im vergangenen Jahr mit dem Deut-schen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.Dies findet sich auch in dem Slogan unsererneuen Kampagne wieder: »Heute schon wiemorgen wohnen.« Doch wie kommt manüberhaupt auf die Idee, zum Beispiel Wand-uhr und Orchidee miteinander sprechen zulassen? »Wohnungseinrichtungen verraten

einiges über ihre Besitzer,und ein Was serhahn hateine Nase. Also, wa rumnicht gleich die Gegen-stände zu Helden derKampagne machen?« soRobert Körtge vom Krea-tivteam FreierKörtge, dasdie Kampagne erdachtund in Szene gesetzt hat.»Gute Kommunikationtrifft den Kopf und denBauch und sollte infor-mativ und unterhaltsamzugleich sein, um nach-

6 Hallo Nachbar 3/11

»Heute schon wie morgen wohnen«

Ende September startet die neue Werbekampagne der GESOBAU.

Hier sehen Sie, wie die Motive dafür entstanden sind.

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Harte Arbeit, aber auch viel Spaß beim Fotoshooting für die neue Kampagne

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Page 7: Hallo Nachbar 3-2011

titelthema

77das wohnfühl-magazin der gesobau

haltig zu wirken. Um nicht im Einheitsbreider Wohlfühlkampagnen unterzugehen,woll ten wir einen ungesehenen Ansatz, dermenschlich und nahbar ist und mit demman auch auf den ersten Blick trockeneThemen wie energetische Modernisierungund Betriebskosten unterhaltsam kommu-nizieren kann. Hat sich nicht jeder schoneinmal beim Sprechen mit seiner Küchen-maschine erwischt? Also!«

Die Motive für die neue Kampagnewurden im August im Märkischen Viertel fotografiert. Eine eingerichtete Musterwoh-nung und zwei Leerwohnungen bildetendie Kulisse. Das Fotografenteam von PX1rückte mit jeder Menge Requisiten an, umvor Ort verschiedene Teetassen, Eierbecher

VERLOSUNG

Und nun sind Sie gefragt! Seit dem 23. Sep-

tember hängen die ersten Plakate unserer

neuen Werbekampagne in Berlin. Sie finden

Sie zum Beispiel immer mal wieder auf

U-Bahnhöfen, an Bushaltestellen, auf Bussen

und in der U-Bahn. Auch die eine oder andere

Anzeige in Zeitungen wird Ihnen begegnen.

Halten Sie die Augen offen und schicken

Sie uns ein Foto von der von Ihnen entdeck-

ten Werbung mit Ihrem Namen und Ihrer

Adresse an GESOBAU AG, Unternehmenskom-

munikation & Marketing, Stichwort »Heute

schon wie morgen wohnen«, Wilhelmsruher

Damm 142, 13439 Berlin, oder per Mail an:

[email protected]. Einsendeschluss

ist der 15. November 2011. Unter allen Einsen-

dern verlosen wir ein iPad, einen iPod nano

(8GB) sowie drei Teddys aus der Kampagne.

Oder stimmen Sie auf unserer Facebook-Seite

www.facebook.com/GESOBAU über die Mo-

tive ab. Auch hier warten attraktive Gewinne!

Auch die beiden Eier bekommen nachher Sprechblasen …

sowie Pflan zen und sonstige Dekorationenaus zuprobieren. Schließlich handelte es sich ja um typische Szenen des Wohnens bei derGESOBAU. Viele lustige Dialoge zwischenGegenständen wurden in zwei Fotoshoo-ting-Tagen in Szene gesetzt: Schwamm undDusche, Wasserhahn und Seifenspender,Thermostat und Hortensie. Einmal unter-hielt sich der Teddy mit einem Smartphone,dann mit Laptop und Telefon. Auf das Motivhat es letztendlich das gute alte, unersetz-liche Telefon geschafft. Aber apropos Teddy:der bekam erstmal eine Armamputation,damit er auch recht verzweifelt in die Kamera schauen konnte. Aber keine Sorge,liebe (Stoff-)Tierfreunde, der Arm konnteschadlos wieder angenäht werden.

Page 8: Hallo Nachbar 3-2011

8 Hallo Nachbar 3/11

vorgestellt

D rei Jahre ist es her, dass Stadtentwicklungssenatorin Inge-borg Junge-Reyer vor der Infobox im Märkischen Viertel das

symbolische Band zum Start des größten Modernisierungsvorha-bens einer Großsiedlung in Deutschland durchgeschnitten hatte.Als Ziel sprach sie am 29. September 2008 aus, »die Wohn- und Lebensqualität des Märkischen Viertels noch weiter zu erhöhen«.Mit der Modernisierung von 13.000 Wohnungen unter dem Aspekt der Sozialverträglichkeit und der Aufnahme in das Pro-gramm »Stadtumbau West« sollte dies gelingen. Hat das ehrgei-zige Modernisierungsprojekt der GESOBAU, dem der damaligeBundesminister Wolfgang Tiefensee »Modellcharakter« attes-tierte, nach den ersten drei Jahren gehalten, was es versprochenhatte? Für eine Zwischenbilanz kam Junge-Reyer am 22. August2011 erneut ins Märkische Viertel – und weihte die 5000. mo-dernisierte Wohnung ein.

Die Großstadt im Grünen

5.000 Wohnungen im Märkischen Viertel sind

modernisiert. Zusammen mit der Senatorin für

Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, zog die

GESOBAU am 22. August eine Zwischenbilanz –

mit bestem Ergebnis.

Renaissance der Großwohnsiedlung»Was hier erreicht wurde, ist beispielhaft«, stellte die SPD-Politike-rin fest; nicht nur in ökologischer Hinsicht – was auch für die Klimaschutzbilanz Berlins von großer Bedeutung sei – sondernebenso in Bezug auf sozialverträgliche Mieten. Tatsächlich bedeu-tet die Modernisierung für die Mieter fast ein Nullsummenspiel: Im Durchschnitt zahlen sie nur 1,3 Prozent mehr als vor der Modernisierung. Ein Ergebnis, das die anfänglichen Prognosen sogar unterschreitet. Der geringe Wert kommt durch erhebliche Ein-sparungen bei den Neben- und Betriebskosten zustande; ein ineffi-zientes Heizungssystem und kostenintensive Müllschlucker gehörender Vergangenheit an.

Die Modernisierung hat das Märkische Viertel weiterentwi-ckelt. Junge-Reyer spricht sogar von einer »Renaissance der Groß-wohnsiedlung«, was sie mit dem verstärkten Zuzug von jungen Familien begründet. Mit einer Verdrängung aus den teuren Innen-stadtbezirken habe das nichts zu tun. »Wer hier hinzieht, tut esgerne. Nicht, weil er muss«, ist sie der festen Überzeugung.

Brunchen unter NachbarnBirgrid und Sonny Thet, die bereits seit 20 Jahren im MärkischenViertel wohnen, können diese These nur bestätigen. Bei einem Som-merbrunch der GESOBAU, der parallel zum Besuch der Senatorinstattfand und für den sich Modernisierungsmieter bewerben konn-ten, erzählen die Eheleute, dass sie vorhaben, so lange wie möglichim Märkischen Viertel wohnen zu bleiben. »Wir sind sogar froh,außerhalb des Stadtkerns zu leben«, sagte der im Königreich Kam-bodscha geborene Sonny. Die modernisierte Wohnung trage einmalmehr dazu bei, nicht wegzuziehen. »Wir haben ein ganz tolles

Gute Laune hoch oben im MV: GESOBAU-Vorstände Jörg Franzen und

Christian Wilkens (l.) mit der Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer

Elga und Hans Jürgen Seidel feierten

beim Brunch ihren 52. Hochzeitstag

Sonny und Birgrid Thet (1. und 3. v. l.) mit ihren Nachbarn

Page 9: Hallo Nachbar 3-2011

9das wohnfühl-magazin der gesobau

vorgestellt

Badezimmer, das jetzt nicht mehr von der Toilette getrennt ist, und insgesamt eine sehr schöne Wohnung«, schwärmt seine FrauBirgrid vom neuen Komfort.

Die Stimmung beim Brunch ist ausgelassen. Der Einladung der GESOBAU folgten 50 Mieterinnen und Mieter aus abge-

schlossenen Moder-nisierungsprojekten,die bei sommerlich -em Wetter im grü-nen Innenhof zwi-schen dem Senften-berger Ring 8 und 12 mit ihren Nachbarn ins Gespräch kamen. FürElga und Hans Jürgen Seidel war es aus einem zusätzlichen Grundein ganz besonderer Tag: Sie feierten ihren 52. Hochzeitstag. Seit1969, als das Märkische Viertel gerade fertig geworden ist, wohnensie in derselben Wohnung. Umziehen? Das kommt für die beidennicht in Frage: »Wir ha ben damals mit dem Einzug eine gute Wahlgetroffen«, sagt die 74-Jährige. »Es ist ruhig und wir haben einenschönen Blick ins Grüne.« Wer schon einmal im Märkischen Vier-tel war, kennt die grüne Oase, die sich zwischen den Hochhäusernerstreckt. Und wird zustimmend nicken, wenn Junge-Reyer dasMärkische Viertel immer häufiger synonym als die »Großstadt imGrünen« bezeichnet.

Mehr Fotos vom Sommerbrunch im Internet:www.gesobau.de/mieten/wohnquartiere/maerkisches-viertel/modernisierung-im-mv/

Beim Sommerbrunch kamen Mieter mit der Senatorin direkt ins Gespräch

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Page 10: Hallo Nachbar 3-2011

N ach der Übernahme von Wohnungen in der Schillerhöhe unddem Bau des Märkischen Viertels weitet die GESOBAU 1971

ihren Bestand auch auf Borsigwalde, Tegel und Heiligensee aus – einwichtiger Schritt zum größten Wohnungsunternehmen im NordenBerlins. Dafür übernimmt sie mit 1.786 Wohnungen das Stamm-kapital der Borsig-Wohnungen GmbH, mit der sie 13 Jahre später fusionieren wird.

»Grün statt Beton«Bis Ende der 70er Jahre wächst derBestand der GESOBAU stetig. 1976werden die öffentlichen Förde-rungsprogramme für den sozialenWohnungsbau reduziert, die GE-SOBAU konzentriert sich fortan aufModernisierungsprojekte. Doch indieser Zeit wird den Wohnungsbau-gesellschaften, Stadtplanern und Po-litkern klar, dass es mehr braucht alsfunktionierende Fahrstühle, war-mes Wasser und gute Wohnungen,damit die Menschen sich zuhausefühlen. »Wir müssen etwas für dasWohnumfeld tun!«, stellt GESO-BAU-Chef Dr. Rolf Brüning 1982bei einem Rundgang durch dasMärkische Viertel fest.

Der Theorie folgt wenig späterdie Praxis: Ein Gebäude nach demanderen kommt auf den Prüfstand,»Grün statt Beton« lautet die De-vise. Für mehrere zig Millionen Mark werden Fassaden modernisiert und farblich neu gestaltet, einladende Haus-eingänge gebaut, Höfe begrünt, Spielplätze erweitert, Park-plätze und Wege neu geordnet, Mietergärten angelegt. DasBesondere: Die Mieter werden von Beginn an in die Pla-nungen einbezogen. Es werden Mieterbeiräte gegründet,die regelmäßig in Beiratsverfahren am Tisch mit Architek-ten, Verbänden, dem Bezirksamt und vielen mehr sitzenund die Interessenlage der Mieterschaft vertreten. Den ers-ten Vorstoß, den Dialog mit den Mietern zu suchen, macht die GESOBAU aber bereits Ende 1970 mit der Stadtteilzeitung »MV-Express«. Das Blatt entwickelt sich zu einem Sprachrohr der Ein-wohner und stärkt zunehmend das Gemeinschaftsgefühl. Die Ent-wicklung der GESOBAU vom Wohnungsverwalter zum modernen

Mieterbetreuer findet ihren Ausdruck zudem 1984 in der Einfüh-rung von Mieterbefragungen und später der Schaffung des 24-Stun-den-Services für Mieter.

Die Öffnung nach OstenAnfang Juni 1990 steht das Märkische Viertel erneut im Mittelpunktdes Geschehens. Am Wilhelmsruher Damm fällt nach 29 Jahren

die Mauer. Die GESOBAU engagiert sich in der Vereinigungsfrage und übernimmt die Patenschaft für die Umwandlung derKommunalen Wohnungsverwaltung (KWV) im Osten Berlins in städtische Wohnungs - unternehmen mit rund 100.000 Wohnun-gen in Marzahn und Hellersdorf. Die GE-SOBAU setzt in dieser Zeit auch darüber hinaus neue Akzente – beispielsweise mitder Grund steinlegung für 29 altengerechteWoh nungen in der Borsigsiedlung. Zum 1. Januar 1993 übernimmt die GE SOBAUzusätzlich zu ihrem Bestand im Norden Berlins rund 2.000 landeseigene Wohnun-gen in Tempelhof und Wilmersdorf.

Das Jahr 1994 markiert für die GESO-BAU den wichtigsten Einschnitt in der Fir-mengeschichte: Sie erwirbt vom Land Berlindie Geschäftsanteile der WohnBau Pankow.Ein gutes Jahr später kommt die Wohnungs-

baugesellschaft Wei-ßensee hinzu. Mitder endültigen Fu-sion der drei Unter-nehmen im Dezem-ber 1997 legt dieGE SOBAU die Basis,um durch ein viel-fältiges Bestandsport- folio für die Zukunftbestens gewappnetzu sein.

Lesen Sie im vierten Teil über die Geschichte der GESOBAU (Heft 4/2011): Das Zeitalter der neuen Medien und des Öko-Bewusstseins: Wie die GESOBAU auf die Herausforderungen des 21. Jahr-hunderts reagiert und sich den »grünen Stempel« aufdrückt.

vorgestellt

10 Hallo Nachbar 3/11

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Teil 3 der GESOBAU-Historie: Vom einfachen Wohnungsverwalter zum Mieterbetreuer

In den 70er Jahren kippt die Stimmung in den dicht besiedelten Wohngebieten. Politiker, Wohnungs-

baugesellschaften und Stadtplaner müssen umdenken. Der Dialog mit den Bewohnern ist gefragt,

nicht mehr nur der bloße Verwalter.

Direkt hinter der Berliner Mauer erstreckten

sich die Hochhäuser des Märkischen Viertels

Page 11: Hallo Nachbar 3-2011

11das wohnfühl-magazin der gesobau

rätsel/impressum

Impr

essu

m

n der letzten Ausgabe von Hallo Nachbar2/2011 suchten wir im zweiten Teil un-

seres Rätsels zur Historie der GESOBAU die11 richtigen Antworten. Drei Einsender kön-nen sich nun über einen Gutschein von IKEAin Höhe von je 111 Euro und 11 Einsenderüber tolle Trostpreise freuen:

1. Rajko Siering, Wedding2. Bettina Lasch, Märkisches Viertel3. Brigitte Timm, Märkisches Viertel

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern!Vielen Dank auch an alle anderen, die so zahl-reich mitgeknobelt haben!

Rechts finden Sie unser neues Rätsel, dendritten Teil unseres Spezials zum 111. Ge-burtstag der GESOBAU. Alle Antwortensind im Text »111 Jahre GESOBAU« aufSeite 10 zu finden. Aber Achtung: Nur eineder drei möglichen Lösungen ist auch wirk-lich die richtige!

Wer glaubt, alle 11 Fragen richtig beant-wortet zu haben, kann uns bis zum 31. Ok-tober 2011 schreiben:

GESOBAU AG, Abteilung Unternehmens-kommu nikation und Marketing, Wilhelms-ruher Damm 142, 13439 Berlin, oder perE-Mail an [email protected]. Bitteauch in der E-Mail den vollständigen Namenund Absender nicht vergessen!

Unter allen Einsendern verlosen wir dreiEinkaufsgutscheine von IKEA im Wertvon je 111 Euro und 11 Trostpreise.

Wir wünschen viel Glück!

Redaktion: Kirsten Huthmann, Susanne Stöcker (V.i.S.d.P.), GESOBAU AG Unternehmens-kommunikation Text: Peter Beddies, Helene Böhm,Petra Ebert, Alrun Jappe, Katrin Starke, Christian Hunziker,Susanne Stöcker, Martin Aldag

Layout:www.nolte-kommunikation.deDruck: Motiv OffsetAnzeigenkontakt: Telefon: (030) 40 73-15 67, Fax: (030) 40 73-14 94, E-Mail: [email protected]

Auflage: 38.500Redaktionsschluss:21. August 2011»Hallo Nachbar« erscheint 4 x im Jahr, jeweils zum Ende eines Quartals. Dienächste Ausgabe wird ab dem7. Dezember 2011 an alle

Mieter der GESOBAU AG, an lokaleMedien und Unternehmen verteilt.

»Hallo Nachbar« ist die Kundenzeitschrift der GESOBAU AG, Wilhelmsruher Damm 142, 13439 Berlin, www.gesobau.de

Wie heißt des Rätsels Lösung?

1

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11

In welchem Gebiet erwirbt

die GESOBAU 1971 Bestände?

a) Spandau

b) Steglitz

c) Tegel

Wer stellt 1982 bei einem Rundgang durch

das Märkische Viertel fest: »Wir müssen

etwas für das Wohnumfeld tun!«?

a) Richard von Weizsäcker

b) Dr. Rolf Brüning

c) Klaus Wowereit

Wie heißt die Ende 1970 herausgebrachte

Stadtteilzeitung der GESOBAU?

a) MV-Kurier

b) MV-Nachrichten

c) MV-Express

Was wird 1984 erstmals

bei der GESOBAU eingeführt?

a) Mieterbefragungen

b) Klingelschilder

c) Heizkörper

Welches geschichtsträchtige Geschehen

ereignet sich Anfang Juni 1990 im

Märkischen Viertel?

a) Das U-Bahnnetz wird bis ins Märkische

Viertel erweitert

b) Das Märkische Zentrum wird eröffnet

c) Am Wilhelmsruher Damm fällt die Mauer

In welcher Siedlung legt die GESOBAU

den ersten Grundstein für altersgerechte

Wohnungen?

a) In der Großsiedlung Britz

b) In der Borsigsiedlung

c) In der Siedlung Weiße Stadt

Wie viele landeseigene Wohnungen in

Wilmersdorf und Tempelhof übernimmt

die GESOBAU am 1. Januar 1993?

a) 2.500

b) 5.000

c) 2.000

Wie viel investiert die GESOBAU in

den 80er Jahren in die Modernisierung

des Märkischen Viertels?

a) Mehrere Millionen Mark

b) Knapp eine Million Mark

c) Eine halbe Million Mark

Von welchem Wohnungsunternehmen

übernimmt die GESOBAU 1994 die

Geschäftsanteile?

a) Borsig-Wohnungen GmbH

b) WohnBau Pankow

c) Wohnungsbaugesellschaft Weißensee

Warum konzentriert sich die

GESOBAU ab 1976 vermehrt auf

Modernisierungsprojekte?

a) Es gibt keine freien Grundstücke

b) Baustoffe werden knapp

c) Die öffentlichen Förderprogramme

für den sozialen Wohnungsbau werden

reduziert

Was ist das Besondere bei den

Modernisierungen der GESOBAU

Ende der 70er Jahre?

a) Mieter werden von Beginn an in

die Planung mit einbezogen

b) Mieter modernisieren eigenständig

die Wohnhäuser

c) In den Treppenhäusern werden

Rolltreppen installiert

Page 12: Hallo Nachbar 3-2011

wohnfühlen

Hallo Nachbar 3/11

Jetzt wird’sgemütlich!

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� � �Herbstzeit ist BastelzeitZu keiner anderen Jahreszeit bietet die Natur so viele Bastelutensi-lien wie jetzt: buntes Laub, Kastanien, Eicheln, beerengeschmück -te Zweige, Tannenzapfen, Hagebutten, Gräser, Blumen und vielesmehr. Um sie haltbar zu machen, gibt es verschiedene Methoden:

Pressen: Laub und andere Pflanzenteile trocknen am besten,wenn man sie presst. Dazu das Laub in gefaltetem Löschpapier oderSeidenpapier in ein Buch legen und mit mehreren anderen Büchernbeschweren. Wenn das Pflanzenteil dick und feucht ist, Papier amnächsten Tag wechseln. Je nach Feuchtigkeit kann das Trocknenein paar Tage bis zu einem Monat dauern.

Luft: Gräser und Blumen trocknen am besten an der Luft: In kleine Bündel binden und über Kopf in einen gut gelüftetenRaum hängen – möglichst ohne Sonneneinstrahlung. Zweige undStängel vor dem Trocknen in Form biegen und mit Draht oderSchnur fixieren. Noch haltbarer werden sie, wenn die Pflanzen voroder nach dem Bearbeiten mit Haarspray besprüht werden.

Der Herbst beschert uns nicht nur die schönsten Farben des Jahres

und Bastelmaterial in Hülle und Fülle, er weckt in uns auch die Sehnsucht

nach Geborgenheit und Wärme. Was liegt da näher, als die eigenen vier Wände dieser Stimmung

anzupassen? Hier sind dazu jede Menge Ideen und Tipps.

� � �Girlanden bastelnEinmal getrocknet, lassen sich aus Blättern, Eicheln, Bucheckern,Kastanien, Zapfen, Holzstückchen, Hagebutten, Apfel- und Orangen -scheiben wunderschöne Girlanden für Tür und Fenster basteln.Dafür die Früchte mit einer dicken Nadel durchbohren und einelange Schnur durchziehen. Um sie auf Abstand zu halten, machtman nach jedem Stück einen kleinen Knoten. Gut machen sichauch kleine Bündel aus Ästen, Getreide oder Zimtstangen dazwi-schen. Hängt man mehrere solcher Girlanden nebeneinander, ent-steht ein natürlicher Vorhang.

Auch als Tischdekoration machen Kastanien und Eicheln

etwas her. Hier kombiniert mit Teelichtern. Besonders nied-

lich: Ein Teelicht in einer aufgeschnittenen Kastanienschale.

Kastanien oder Eicheln lassen sich am besten frisch mit wei-

cher Schale verarbeiten. Zum Bohren einen Dosenpiekser

oder eine dicke Stopfnadel nehmen, dann mit Zahnstochern

verbinden. So entstehen lustige Tiere, denen man mit ein

wenig Wolle und Watte einen Schwanz, ein kuscheliges Fell

oder einem Männchen einen Bart schenken kann.

TIPP

Jede Menge weitere tolle Bastelideen für

den Herbst bietet dieses Buch inklusive CD-

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13das wohnfühl-magazin der gesobau

wohnfühlen

� � �Für Kürbisse gilt:

Je kühler der Kopf steht, desto besser hält er sich. Also tagsüber vor Sonne schützen.Nach der Gestaltung mit Haarspray einsprühen oder mit Lack anstreichen, so schrumpelt er nicht so rasch. Vor Schimmelbildung allerdings schützt das nicht.Schnittstellen mit Vaseline einreiben.Das Innere mit Essig spülen, die Säure verhindert das rasche Schimmeln.Kürbis innen mit Sägemehl bestreuen, dies saugt dieFeuchtigkeit auf und verhindert das schnelle Faulen.

Bunte Laternen sehen nicht nur draußen

hübsch aus, sondern machen auch als Tisch-

deko oder auf der Fensterbank eine gute Figur.

An Halloween dürfen Deko-Fans aus den

Vollen schöpfen. Die ganze Wohnung wird mit

Spinnennetzen überzogen, überall lauern

gruselige Accessoires. Ausgefallene Dekoarti-

kel für die Halloweenparty gibt es im Fachhan-

del oder im Internet, zum Beispiel unter

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Hallo Nachbar 3/1114

»Das hat er gut gemacht und eine sehrmoderne Lösung gefunden«, lobt Olaf

Gibbins. Wir stehen vor dem Haus Eich-horster Weg 42, und Gibbins‘ Anerken-nung gilt seinem Kollegen Kerk-OliverDahm vom Architekturbüro Dahm Archi-tekten + Ingenieure. Dahm war der Gene-ralplaner bei der Modernisierung derWohn anlage Eichhorster Weg 32-44b, dieim Fachjargon Wohnhausgruppe (WHG)908 genannt wird. Deren Modernisierungerfolgte 2007/08 und hatte Pilotcharakterfür die Modernisierung des gesamten Mär-kischen Viertels.

Insgesamt ertüchtigt die GESOBAU bis2015 rund 13.000 Wohnungen im Märki-schen Viertel. Das ist eine gewaltige Aufgabefür die Bauherrin und natürlich auch für die

betroffenen Mieter – und es ist ein Projekt,das Fachleute weit über Berlin hinaus auf-merksam verfolgen. Denn auch in vielen an-deren Städten in Deutschland und im Aus-land gibt es vergleichbare Großsiedlungenaus den sechziger und siebziger Jahren des20. Jahrhunderts, die darauf warten, zu ener- gieeffizienten Quartieren für unterschied- liche Bevölkerungsgruppen weiterentwi-ckelt zu werden.

Einen entscheidenden Beitrag zur Er-reichung dieses Ziels leisten die Architekten.Mit drei von ihnen haben wir uns im Mär-kischen Viertel verabredet: mit Kerk-OliverDahm, Olaf Gibbins und Martin Richter.Gibbins betreut mit seinem Büro gibbins european architects die derzeit laufende Modernisierung der Wohnhausgruppe 909,

Fitnesskur für eine Großsiedlung

Bis 2015 modernisiert die GESOBAU 13.000 Wohnungen im Märkischen

Viertel. Das bundesweit beachtete Vorzeigeprojekt ist auch eine Heraus-

forderung für die beteiligten Architekten. Hallo Nachbar unternahm mit

drei Planern einen Architekturspaziergang durch die Großsiedlung.

aus den bezirken

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TEXT: CHRISTIAN HUNZIKER

die sich, in direktem Anschluss an das Pro-jekt von Dahm, zwischen Eichhorster Wegund Wilhelmsruher Damm erstreckt. Rich-ter, Projektleiter im Büro SPP Property-Pro-ject-Consult GmbH, verantwortete die Mo-dernisierung des Seniorenwohnhauses imSenftenberger Ring 12 (WHG 922) und desangrenzenden Ensembles SenftenbergerRing/Wilhelmsruher Damm /Treuenbriet-zener Straße (WHG 911).

Bei ihrer Arbeit bewegen sich die Pla-ner in den Fußstapfen großer Architekten.Die Wohnhausgruppen 908 und 909 wur-den von Oswald Mathias Ungers (1926-2007), einem der bedeutendsten Architek-ten des 20. Jahrhunderts, geplant. Und dieWohnhausgruppen 922 und 911 entwarfenHans Christian Müller (1921-2010) und

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15das wohnfühl-magazin der gesobau

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Weniger vorbildlich war die energe- tische Qualität. Das verwendete Einrohr-Heizsystem führte dazu, dass sich der Heiz-verbrauch nicht individuell ermitteln ließ.Die jetzt laufende Modernisierung behebt diesen und andere ökologische Schwach-punkte: Indem die Heizungsanlagen erneu-ert, die Fassaden gedämmt und die Fensterausgetauscht werden, verbessert sich dieEnergiebilanz des Märkischen Viertels er-heblich.

Verbesserungsbedarf, da sind sich dieGESOBAU und die Architekten einig, gibtes darüber hinaus in den Erdgeschosszonen.»Die waren sehr unübersichtlich«, sagt OlafGibbins, und Martin Richter ergänzt, dass»Ortsfremde die Eingänge nicht gefundenhaben«. In den modernisierten Wohnhaus-gruppen dagegen gelangen auch Nicht-Mär-ker ohne langes Suchen an die gewünschteAdresse. Dafür sorgen übersichtliche Hin-weistafeln und markante Hauseingänge.Dahm zum Beispiel setzte am EichhorsterWeg vor die ursprünglichen Eingänge Vor-bauten, die auf den ersten Blick aussehen,als seien sie aus Holz; in Wirklichkeit sindsie aus witterungsbeständigem Resopal. Das

Georg Heinrichs (geboren 1926), die zu-sammen mit Werner Düttmann (1921-1983) für die Gesamtplanung des Märki-schen Viertels verantwortlich waren.

Das Vorhaben war gigantisch: Auf einemLaubengelände am nördlichen Rand vonWest-Berlin sollte nach dem Willen des Senats ein Stadtteil für etwa 40.000 Men-schen aus dem Boden gestampft werden,um einen Beitrag gegen die Wohnungsnotzu leisten. 1962 legten Düttmann,Müller und Heinrichs ihren städte-baulichen Entwurf vor; 1963 be-gannen die Bauarbeiten; und be-reits 1964 zogen die ersten Be-wohner in die neuen Häuser.Insgesamt waren 22 Architek-ten am Bau des MärkischenViertels beteiligt.

Obwohl es so schnell ging,hatte die Planung durchaus ihre Qualitäten, findet Kerk-OliverDahm. »Die Grundrisse sind sehrmodern«, sagt er. »Sie sind ähnlich wiedie, die wir in den letzten Jahren im Neu-bau geplant haben.« Die von Ungers ent-worfenen Wohnungen verfügen zum Bei-spiel über ein großes, zentrales Zimmer undzwei Loggien.

Büro SPP markierte die Eingänge im Senf-tenberger Ring mit gerundeten Blechen in –je nach Haustyp – blauer, roter oder grünerFarbe.

Einen wichtigen Beitrag zur besserenOrientierung leistet laut Gibbins außerdem»die Sichtbarmachung der Hauptwege« imAußenbereich. Hinzu kommt, dass die Häu-ser möglichst schwellenfrei erreichbar seinmüssen – schließlich gehört es zu den An-liegen der GESOBAU, auch älteren Mieternund Eltern mit einem Kinderwagen ein angenehmes Wohnen im Märkischen Viertelzu ermöglichen.

Öffnet man die Haustür, so betritt manin den modernisierten Häusern einen Ein-gangsbereich, der mit farbigen Tapeten undneuen Briefkästen einen freundlichen undgroßzügigen Eindruck macht. Wie groß derKontrast zum früheren Zustand ist, zeigtOlaf Gibbins bei einem unmodernisiertenHaus im Eichhorster Weg: Hier ist der Ein-gangsbereich eng und schlecht beleuchtet –wahrlich kein würdiges Entrée für ein

aus den bezirken

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Haus, in dem mehrere hundert Menschenwohnen. »Das sind so viele Leute wie ineinem Dorf«, gibt Richter zu bedenken.»Und ein Dorfplatz muss schön sein!«

Erreicht wird die Vergrößerung der Ein-gangsbereiche, indem ihnen zuvor unge-nutzte Flächen zugeschlagen werden. »Un-gers ließ die Erdgeschosszone bewusst offen,um später eine gewerbliche Nutzung alsLaden oder Büro zu ermöglichen«, berich-tet Dahm. »Aber das hat nicht funktioniert.«Stattdessen entwickelten sich die offenenErdgeschosszonen zu unübersichtlichen Be-reichen, die auf viele Bewohner beängsti-gend wirkten. »Deshalb«, sagt Richter, »istes der GESOBAU ein wichtiges Anliegen,die dunklen Ecken zu minimieren.« Im Erd-geschoss haben in den modernisierten Häu-sern außerdem weitere Mieterkeller, Fahr-rad- und Müllräume Platz gefunden.

Bei ihren Planungsarbeiten stehen dieArchitekten vor einer Reihe von Herausfor-derungen. So erfolgt die Modernisierung derHäuser stets in bewohntem Zustand. Außer -dem gilt es, zwar den einzelnen Wohnhaus -

gruppen ein eigenständiges Gesicht zu ge -ben, gleichzeitig aber eine gewisse Einheit-lichkeit des gesamten Märkischen Viertelszu gewährleisten. Und schließlich sind diePlaner verpflichtet, den engen Kostenrah-men des Bauherrn einhalten. »Es muss«, formuliert es Gibbins, »günstig sein, darfaber nicht billig aussehen.«

Welche Möglichkeiten es dabei gibt,zeigt die Gestaltung der Fassaden. Kerk-Oliver Dahm zum Beispiel lockerte am Eich-horster Weg eine großflächige, nur mit klei-nen Fenstern versehene Fassade mit vonei-nander abgesetzten farbigen Streifen auf.Gibbins arbeitet mit Balkonbrüstungen ausgrünen Aluminiumpaneelen, die blasenför-mige, von innen beleuchtete Löcher aufwei -sen. Und das Büro SPP setzte auf eine groß-flächige Farbgestaltung, die sich an die ursprünglichen Mosaikfliesen anlehnt, diewe gen der neuen Dämmung entfernt wer-den mussten.

Bei alledem berücksichtigen die Planerdie Bedürfnisse der Bewohner stärker, als esdie Ursprungsarchitekten taten. Diese, sagtDahm, hätten teilweise »eine sehr strengeArchitektur« realisiert, selbst wenn dies vonder Funktion her »etwas schwierig« gewe-

sen sei. »Heute berücksichtigen wir die Nut-zersicht stärker«, sagt Dahm. »Man will esetwas weicher, etwas wohnlicher haben.«

Im Übrigen sei das Märkische Viertelbesser als sein Image, sagt Dahm. Wie seinebeiden Kollegen ist er überzeugt, dass esgute Voraussetzungen hat, um auch weiter-hin ein attraktiver Wohnort zu sein. Ganzähnlich sah das übrigens Oswald MathiasUngers, als er sich drei Jahre vor seinem Tod in einem Interview über das MärkischeViertel äußerte, an dessen Entstehung ermaßgeblich beteiligt gewesen war. Wennman optimistisch sei, sagte er damals, »kann so gar der Zustand eintreten, dass das Märkische Viertel zu einem positiven Sy- nonym wird, indem man sagt: Das ist eineGroßsiedlung, wo all das, was man immensch lichen Zusammenleben braucht, woall das, was man auch an Urbanität benötigt,sich allmählich verwirklicht hat.«

aus den bezirken

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16 Hallo Nachbar 3/11

Freundlicher Eingangsbereich durch

farbige Tapeten und neue Briefkästen

Am Eichhorster Weg sorgen nach der Modernisierung

Vorbauten in Holzoptik für eine bessere Orientierung

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INFO

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Page 17: Hallo Nachbar 3-2011

17das wohnfühl-magazin der gesobau

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aus den bezirken

D as Wetter am 21. Juli lässt zu wün-schen übrig, der Regen will auch an

diesem Tag keine Ausnahme machen. Alsowird kurzerhand umgeplant und das Atelierin der 14. Etage im Senftenberger Ring 24 –für gewöhnlich ein Schulungs- und Semi-narraum – umfunktioniert: blü tenweiße Tafeltücher, Blumenarrangements auf den Tischen, Palmen als Deko, gedimmtes Licht.Fertig war der festliche Rahmen.

Gute Stimmung bei den GästenGegen 18:45 Uhr treffen die Gäste nachund nach ein. Familie Chapelle aus demWilhelmsruher Damm 113 ist die erste, dieihren Fuß ins Atelier setzt. Die gebürtigeBerlinerin hat einige Jahre mit ihrem Mannin Niedersachen gewohnt, aber jetzt zog essie zurück in die Heimat; erst nach Herms-dorf und nun ins Märkische Viertel. Nochbefinden sie sich »in der Eingewöhnungs-phase«, erzählt Monika Chapelle. »Immer-hin hat sich hier viel verändert.«

Dinner über den Dächern

20 Mieter sind beim »Dinner über den Dächern« im Märkischen Viertel dem Himmel ein Stück näher

gekommen. Hallo Nachbar verloste im Rahmen des 111. Jubiläums der GESOBAU 11 x 2 Plätze für einen

unvergesslichen Abend auf der Dachterrasse am Senftenberger Ring.

Schnell machen sich alle Gäste mitei-nander be kannt, finden Tischnach barn zuei-nander. Bevor es jedoch richtig losgeht, wirderst einmal der tolle Ausblick von der Ter-rasse genossen – dem kann selbst der Regenan diesem Abend keinen Abbruch tun.

Auch Familie Thiede lässt sich von Wet-tergott Petrus nicht die Laune verderben.Das Ehepaar lebt bereits seit 1971 im MVund fühlt sich in seinem grünen Viertel sehrwohl. »Alles ist gut zu erreichen und manist schnell in der Natur. Lübars liegt direktvor unserer Haustür«, fasst Helga Thiede dieVorteile zusammen. Für das Dinner über denDächern haben sie sich beworben, weil sieneugierig waren und sich überraschen lassen wollten.

Mieter feiern 53. HochzeitstagMittlerweile duftet es schon lecker. Dochbevor der erste Gang aufgetragen wird,muss ein freudiger Anlass gewürdigt wer-den: Das Ehepaar Grasnick aus Pankow be-

geht seinen 53. Hochzeitstag und die GE-SOBAU gratuliert. Dass Elisabeth Grasnickheute hier sein würde, wusste die 73-Jäh-rige bis zuletzt nicht. Ihr Mann Udo hatteihr nichts verraten und lockte sie mit einerAusrede ins Märkische Viertel. »Wenn ichdas gewusst hätte, hätte ich mir etwas Schöneres angezogen«, sagt sie mit einemSchmun zeln. Insgeheim hatte sie sich schongewundert, dass ihr Mann sich zum Ein-kaufen so rausputzt. An ihre Hochzeitsreise1958 können sich beide noch gut erinnern.»Wir sind nach Fürstenwalde gefahren, esging in die Blaubeeren«, erzählt Udo Gras-nick. »Es war einfach eine andere Zeit, aberPankow sind wir treu geblieben.« Hierwohnt das Ehepaar seit 1962, also fast einhalbes Jahrhundert.

Dann wird gemeinsam gegessen, gere-det und neue Bekannte kennen gelernt. Auchnach dem Essen bleiben die Gäste noch langesitzen und lassen den gemütlichen Abendbei angeregten Gesprächen ausklingen.

D as Kinderfest etabliert sich, denn hier engagieren sich Akteure aus dem

Kiez, treffen sich Nachbarn auf einenSchwatz, man schaut dem Nachwuchs beivielfältigen Aktionen zu und genießt die Atmosphäre unter freiem Himmel.

Kurz vor den Schulferien war sogarnoch richtig Sommer – und unser Kinder-fest konnte ohne Wetterkapriolen statt fin-den. Es gab reichlich Nervenkitzel auf demKletterturm, lautstarke Emotionen beim

Bungee-Jumping, Glücksgefühle beim Pony-reiten und viel Kreativität beim Basteln. Neu war in diesem Jahr die Wachshand-Maschine, eine Foto-Button-Bastelaktion unddas Mini-Zorbing: Hierbei werden große wiekleine Passagiere einzeln in einen manns-hohen transparenten Ballon eingeschlossenund können darin auf dem Wasser einesBassins laufen und herumtollen.

Viel Applaus ernteten die zahlreichenAkteure auf der Bühne. Für Stimmung und

gute Unterhaltungsorgten zudem dieTänzer der Tanz-schule Peter Steirlund die Musikschule Reinickendorf. Mit-singen und -tanzen war übrigens ausdrück-lich erwünscht – das Publikum ließ sichnicht lange bitten. Nächstes Jahr im Juniheißt es erneut »Treffpunkt Kinderwiesen-fest«! Der Termin wird rechtzeitig bekannt-gegeben. Wir freuen uns auf Sie!

Kinderfest auf der Wiese

Am 25. Juni war wieder Kinderwiesenfest-Zeit im MV. Bereits zum dritten Mal veranstal-

te ten wir das legendäre Wiesenfest als reines Kinderwiesenfest und meinen: Das ist ge -

nau richtig so. Mehr als 2.000 kleine und große Gäste waren unserer Einladung gefolgt.

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U mweltsenatorin Katrin Lompscher, Vat-tenfall-Vorstand Wolf-Dietrich Kunze,

Bezirksbürgermeister Frank Balzer und GE-SOBAU-Vorstand Jörg Franzen legten am23. August gemeinsam Hand an bei derGrundsteinlegung in der Wallenroder Straße2. In gut einem Jahr wird das dort angesie-delte Fernheizwerk um eine neue Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage erweitert unddamit von strategisch wichtiger Bedeutungfür das Märkische Viertel und die GESO-

18 Hallo Nachbar 3/11

Umweltfreundliche Energie für das MV

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BAU sein: Die Wärmeversorgung auf Basiserneuerbarer Energien macht es im Zusam-menspiel mit der energetischen Moderni-sierung der Häuser möglich, dass das Quar-tier in wenigen Jahren eine CO2-neutraleEnergiebilanz aufweisen und Deutschlandsgrößte Niedrigenergiesiedlung sein wird.

Die Interessenlage für das Projekt istvielfältig. Während Berlins Umweltsenato-rin den Einsatz von Holz aus nachhaltigerForstwirtschaft lobt, steht für ReinickendorfsBezirksbürgermeister die positive Entwick-lung des Stadtteils im Fokus: »Es tut sich vielim Märkischen Viertel. Mit fast 500 Millio-nen Euro schweren Investitionen in die Modernisierung von Wohnungen leistet dieGESOBAU einen erheblichen Beitrag zurSteigerung der Lebensqualität. Rund 15 Mil-

lionen Euro aus dem Förderprogramm Stadt-umbau West und aus bezirklichen Mitteln fürSport- und Grünanlagen ergänzen die Maß-nahmenfülle, durch die das Mär kische Vierteleine erhebliche Aufwertung erfahren hat.«

KLIMASCHUTZPARTNER

Vattenfall und GESOBAU verbindet seit Juli 2010

eine sogenannte Klimapartnerschaft. Dafür

wurden wir 2010 mit dem Berliner Klimaschutz-

partnerpreis ausgezeichnet.

Am 23. August wurde der Grundstein für das Biomasse-Heizkraftwerk im MV gelegt. Es ist der erste

Schritt auf dem Weg zum verstärkten Einsatz regenerativer Energien im Berliner Norden – und ein weiterer

großer auf dem Weg zu Deutschlands größter Niedrigenergiesiedlung.

Grundsteinlegung im Fernheizwerk: Reinicken-

dorfs Bezirksbürgermeister Frank Balzer,

Umweltsenatorin Katrin Lompscher, Wolf-Dietrich

Kunze, Vorstand Vattenfall Europe Wärme AG,

und GESOBAU-Vorstand Jörg Franzen (v. l.)

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Page 19: Hallo Nachbar 3-2011

aus den bezirken

19das wohnfühl-magazin der gesobau

N ach einem Jahr Bauzeit wurde am 17. August der Erweite-rungsbau der Chamisso-Grundschule im MV feierlich einge-

weiht. Der Schulneubau wird dringend benötigt, da die im Viertelvorhandenen Grundschulen zunehmend auf Raumnot stoßen – denvielen zugezogenen jungen Familien sei Dank. Der Erweiterungs-bau ist ein Projekt, das im Zuge des Stadtumbau West entwickeltund auch zum großen Teil daraus finanziert wurde: 1,7 MillionenEuro kamen aus diesem Programm, der Bezirk steuerte weitere400.000 Euro bei.

Zur Eröffnung führten mehrere Klassen Tanz- und Gesangs-darbietungen vor Eltern und Lehrern auf, Stadtentwicklungssena-torin Ingeborg Junge-Reyer, Bezirksbürgermeister Frank Balzer,Schulstadträtin Kathrin Schultze-Berndt und Schulleiter Bernd Gürgen übergaben den goldenen Schlüssel für den Neubau schließ-lich an die Schüler. Zwölf Klassenräume bieten jetzt Platz für achtjahrgangsübergreifende Lerngruppen – also die Allerjüngsten, die

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Erweiterungsbau der Chamisso-Grundschule eingeweiht

Am Senftenberger Ring lernen ABC-Schützen

in acht jahrgangsübergreifenden Lerngruppen

in einem modernen Kubus mit vielen Fenstern.

sich jetzt als ABC-Schützen ins freudvolle Lernen stürzen können.Mit dem Schulneubau können nun auch weiterhin alle Kinder des Märkischen Viertels wohn ortnah zur Schule gehen.

Übrigens: Die bislang auf dem Grundstück des neuen Erweite-rungsbaus gelegene BMX-Bahn ist nicht für immer verschwunden.Sie wird vielmehr ebenfalls mit Mitteln des Stadtumbau West in derNähe des Seggeluchbeckens neu errichtet. Und nah am Zentrumwird noch dieses Jahr eine Skateranlage gebaut. Für Kinder und Jugendliche ergeben sich hierdurch viele neue Möglichkeiten, draußen aktiv zu sein.

Immer weniger Grundsicherungsem p-fängern und Geringverdienern ist es mög-

lich, sich Neuanschaffungen zu leisten. Dastrifft die Menschen vor allem im Bereich des Haushaltgrundbedarfs: Die Anschaffungvon Kleidung, Möbeln oder Elektrogerätenwird zu einer großen Hürde. Die Kirchen-gemeinden im Märkischen Viertel – dasEvangelische Familienzentrum der Apostel-Petrus und Apostel-Johannes-Gemeinde – wollen hier konkrete Abhilfe schaffen und

Erster »Fairkaufladen« eröffnet

»Fair kaufen« ist das Motto des Ladens, der seit September 2011

im Märkischen Viertel Nachbarschaftshilfe vermittelt.

eröffneten im September den ersten »Fair-kaufladen«.

Das Besondere am »Fairkaufladen« ist,dass die Waren einen symbolischen Preisund damit einen Wert erhalten. Die Kundendes Ladens nehmen also nicht nur Hilfe inAnspruch, sie werden gleichzeitig Teil einessozialen Austauschs. Die eingenommenenGel der, die nur einen Teil der Kosten des Pro-jekts decken können, fließen in den La denzurück, um seine Betreuung sicherzustellen.

Umgesetzt wurde die Idee mit Hilfe Ehrenamtlicher aus der Gemeinde; Unter-stützung bei der Konzeption gab es von derGESOBAU. »Das Innovative an der Idee ist,dass wir durch unseren Second-Hand-Ver -kauf von Kleidung nicht nur bestimmteMenschen erreichen, sondern durch den parallelen Verkauf von fair gehandelten Pro-

dukten auch ein Laden für alle Bewohnerim MV sind. Von der Idee bis zur Umset-zung hat es Dank vieler Helfer nur ein halbes Jahr gedauert«, sagt Matthias Gib- hardt, Leiter des evangelischen Fami lien-zentrums [face]. Finanzielle Unterstützungsichern die die GESOBAU- und die Pfeffer-werk-Stiftung zu.

Im »Fairkaufladen« können berechtigtePersonen zukünftig dreimal wöchentlich ge-brauchte Kleidung, Möbel und Elektroge-räte zu fairen Preisen erwerben. »Ich freuemich sehr, dass es endlich losgeht, denn essteckt schon sehr viel Arbeit in dem Projekt.Wir hoffen, dass wir eine Bedarfslücke imMärkischen Viertel auf diese Weise erfolg-reich schließen und dadurch eine Art Kon-taktbörse einrichten können«, sagt AnielaBergemann, Leiterin des »Fairkaufladens«.

KONTAKT

Fairkaufladen am Wilhelmsruher Damm 161,

13439 Berlin

Ansprechpartnerin: Aniela Bergemann,

E-Mail: [email protected]

Telefon: (030) 510 523 52

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Page 20: Hallo Nachbar 3-2011

Nach langen Planungen, Bau- und Maler-arbeiten sind die Räu me nun endlich

fertiggestellt und können zur Stärkung derNachbarschaft und zu einem besseren Mitei-nander beitragen. Im Nachbarschaftsladensollen in den kommenden Monaten eine kos-tenlose Rechtsberatung, eine Berufsberatung,Freizeit- und Hobbygruppen (zum BeispielKochen mit Kindern aus dem Kiez), gemein- same Spiel- und Filmabende, Kurse undWork shops durch das Tonstudio »Rap District65« eta bliert werden. Interessengemein-schaften können die Freiräume im La dennutzen, Platz für Kultur ist auch vorhanden.

20 Hallo Nachbar 3/11

Nachbarschaftsladen Buttmann

aus den bezirken

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Nach der Mieterbeiratswahl ist es heute, am 24. August, schondie zweite Sitzung der Mitglieder des Mieterbeirats Schiller-

höhe mit GESOBAU-Kundencenterleiterin Stefanie Kupfer und Kun-denbetreuerin Monika Nimmow. Es gibt viel zu tun. Auf der Tages-ordnung steht heute unter anderem die Erstellung eines Kiezplans.Die fünf frisch gewählten Mieterbeiräte aus dem Wohn gebiet dis-kutieren im Stützpunkt Armenische Stra ße, was alles rein soll in dennoch zu erstellenden Plan: Einrichtungen für Alt und Jung, Kultur-stätten, Parks, Ärzte und vieles mehr. Silvia Peters, Christa Gotter,Dieter Vogt, Horst Lüchters und Marion Wolf wollen mitbestimmenbei den Projekten in der Schillerhöhe, sich einmischen, wenn es irgendwo klemmt – möglichst zielorientiert und konstruktiv.

Dieter Vogt, Protokollführer, ist schon ein alter Hase im Mie-terbeirat, wie auch Silvia Peters und Marion Wolf, die heute ur-laubsbedingt entschuldigt ist. Schon im alten Mieterbeirat hat eraktiv mitgewirkt. Der Erstmieter – er ist 1960 hier eingezogen –engagiert sich auch im Schillertreff in der Schwyzer Straße. Alle fünfbetrachten sich als Bindeglied zwischen der GESOBAU und den Bewohnern. »Es gibt viele Nachbarn, vor allem die älteren, die unsere Hilfe brauchen«, erklärt Christa Gotter. Da ist es natürlich

Aus 15 Kandidaten wählten die Bewohner in der Schillerhöhe im

Mai 2011 ihre fünf neuen Mieterbeiräte. Sie sollen das Sprachrohr

für die gesamte Mieterschaft sein und deren Interessen auf

Beiratssitzungen einbringen.

besonders hilfreich,wenn jemand wieSilvia Peters vomFach ist: »Ich habeKauffrau der Grund-stücks- und Woh-nungswirtschaft ge-lernt und bin heuteim Wohnungsamt tä -tig, da fühlt man sichautomatisch fürs Wohnen und Wohnumfeld verant wortlich.« Vonder Modernisierung, einem sensiblen Thema, sind sie allesamt selbstbetroffen. »Wir erleben alles aus erster Hand mit und sind so näherdran an den Mietern«, erklärt Horst Lücherts, Sprecher des Beirats.Er selbst konnte sich 1960 seine Wohnung in der Siedlung aussu-chen, hatte die Qual der Wahl zwischen einem anderen Kiez undder Schillerhöhe. Entschieden hat er sich für die Schillerhöhe.»Dabei habe ich mich gefühlt, als ob ich einen Sechser im Lotto gewonnen hätte«, erzählt er lächelnd. Die Begeisterung für dieSchillerhöhe ist bis heute geblieben.

Wie ein Sechser im Lotto

Der neue Mieterbeirat in der Schillerhöhe:

Horst Lüchters, Schwyzer Straße 20 A,

Silvia Peters, Syrische Straße 9 B,

Marion Wolf, Armenische Straße 14,

Dieter Vogt, Schwyzer Straße 20 C und

Christa Gotter, Tessiner Weg 8 (v. l.)

Erst mit dem und durch das Engage-ment der Anwohnerinnen und Anwohnerwird das Angebot im Nachbarschaftsladenwachsen und den Bedürfnissen der Men-schen vor Ort entsprechen. Mitgestalten,mitreden, mitentscheiden und Verantwor-tung übernehmen ist im Alltag vieler An-wohner keine Selbstverständlichkeit: Seienes Sprachbarrieren, soziale Ängste, die Un-kenntnis im Umgang mit den demokrati-schen Prinzipien unseres Landes – die kom-menden Monate werden wir nutzen, denMenschen das Angebot des Treffpunktesnäh er zu bringen, sie einzubeziehen und

Im Juni eröffnete in der Buttmannstraße 16 in Gesundbrunnen der Nachbar-

schaftsladen »Buttmanninitiative«, ein Treffpunkt für die Menschen im Kiez.

vertraut zu machen mit unserer Idee vomMiteinander aller Generationen und Kul tu-ren. Das stärkt die Identifikation der Nach-barn mit ihrem Kiez und weckt das Inte-resse, mitgestalten und mitreden zu wollen.

Die Initiative Buttmann 16 ist ein Ge-meinschaftsprojekt von Gangway e. V., derGESOBAU und der Bewohnerinitiative Butt-mannkiez, die durch das Bezirksamt Mitte,die Deutsche Telekom und die Firma MGBaumanagement gefördert wird. Über Angebote und Möglichkeiten für IhrEngagement können Sie sich immer frei-tags von 14-17 Uhr vor Ort informieren.

Ulf Lennermann (GESOBAU-Geschäfts-

bereichsleiter), Elvira Berndt (Geschäfts-

führerin Gangway e. V.) und Bezirks-

bürgermeister Dr. Christian Hanke

schneiden das symbolische Band durch

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spruch, die architektonisch relevanten De-tails aus der Zeit um die Jahrhundertwende zu erhalten beziehungsweise wieder herzustellen«, betont Wegner-Repke. Die Bäder sind komplett modernisiert, die Elektroinstalla-tionen inklusive der Küchenherde neu. Und statt der veralteten Gas-etagenheizungen sorgt jetzt eine Gaszentralheizung für wohligeWärme in den Räumen und für warmes Wasser. Der Brennwert-kessel im Keller hat eine Tag-Nacht-Schaltung, arbeitet zudem ab-hängig von der Außentemperatur. Die einzelnen Heizkörper sindnicht nur regulierbar, der Mieter kann auch selbst feststellen, was eran Energie verbraucht.

Repräsentative EingangsbereicheAuch der Blick in den Garten dürfte jetzt mehr Freude bereiten.Die in die Jahre gekommene Stahlkonstruktion mit dem Leichtdachüber den Abfalltonnen ist verschwunden. Stattdessen ist der neugepflasterte Müllstandort von einem Zaun umgeben, an dem aufDauer Pflanzen empor ranken sollen. Außerdem ist der Zugang ab-schließbar, damit niemand Unbefugtes seinen Müll dort abwerfenkann. Das Gestrüpp aus den Vorgärten hat kleineren Stauden Platzgemacht. Das alte, einsturzgefährdete Mäuerchen ist einer neuenEinfriedung gewichen. Und die Eingangspodeste sind mit Granit-blöcken belegt, die gut zur Gründerzeitoptik des Gebäudeensem-bles passen. Auch dies war der Anspruch: in solch exponierter Lagerepräsentative Eingangsbereiche zu schaffen. Da überrascht es nicht,dass die Wohnungen in der Bornimer Straße 17-18 – von der Ein-

Zimmer-Wohnung bis zu den geräumigen Fünf-Zimmer-Woh-nungen – begehrt und bereits allesamt vermietet sind.

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aus den bezirken

wilmersdorf

W ieder ein Aktenordner, den GESOBAU-Projektleiter MathiasWegner-Repke zuklappen und ins Regal stellen kann: Die

Modernisierung der Bornimer Straße 17-18 ist nach knapp andert-halb Jahren abgeschlossen – eine Herausforderung, das Projekt imGrunewald. Es galt, das repräsentative Gebäude aus der Gründerzeitmit seinen 18 Wohneinheiten so zu modernisieren, dass die Stuckelemente an den Decken und das Fischgrätparkett weitestge-hend erhalten blieben. In allen Wohnungen ist das nicht gelungen,denn im Dach hatte sich der Schwamm eingenistet. Im oberstenStockwerk mussten daher die Deckenbalken erneuert werden, auchdas Parkett musste hier weichen. »Aber bei Holzböden sind wir geblieben«, sagt Wegner-Repke. Die sehen fast noch schöner aus als die alten Böden. Ein Trost für die betroffenen Mieter, die für einige Wochen ihre vertrauten vier Wände verlassen mussten.

Neuer Komfort und moderne TechnikAnders als die übrige Bewohnerschaft, die klaglos noch zu erstel-lenden Plan. Und das, obwohl sie bei der Strangsanierung im Badnur von abends um sieben bis früh um sieben ihre Wasserstellennutzen konnten. »Die ersten zwei Tage sind da schon ganz schönhart, wenn alle alten Leitungen herausgerissen werden«, weiß Kun-denbetreuerin Kerstin Lange. »Aber spätestens ab dem vierten Tag,wenn die Wände wieder geschlossen, neue Fliesen verlegt und moderne Badeinrichtungen montiert werden, stellt sich dann auchwieder ein gutes Gefühl ein – und die Freude auf die Zeit nach der Modernisierung.«

Inzwischen sind Lärm und Staub Schnee von ges-tern, präsentiert sich das Haus in frischen, hellenFarben. Die Fassade erstrahlt in schmuckemWeiß und Hellgrau, das Dach ist neu. ZumHof hin sind neue Kunststofffenster einge-baut. Straßenseitig hat die GESOBAU dieKastendoppelfenster aufarbeiten lassen.»Auch wenn das Haus nicht unter Denk-malschutz steht, hatten wir den An-

Repräsentativ leben im Grunewald

Die Modernisierung in der Bornimer Straße 17-18 ist abgeschlossen. Auch wenn

das Haus nicht unter Denkmalschutz steht, hat die GESOBAU besonders großen

Wert auf die architektonisch relevanten Details der damaligen Zeit gesetzt.

Geräumige Wohnungen mit originalgetreuem Fischgrätparkett

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Kunstpark für ein Wochenende

Das 12. Kunsfest im Schlosspark Schönhausen zeigte einmal mehr, dass das traditionelle Fest der

GESOBAU zu einer Institution geworden ist. Besucher und Künstler ließen sich auch vom Wetter

nicht abschrecken.

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D er Schlosspark Schönhausen ohne dasKunstfest, das wäre wie ein Jahr ohne

Silvester. Seit 12 Jahren ist das Fest der GESOBAU für viele Pankower das Highlightim Kalender: Zwei Tage lang geben Maler,Bildhauer, Schmuckdesigner, Töpfer, Grafi-ker, Holzgestalter, Modedesigner, darstel-lende Künstler und viele andere ihre Kunstzum Besten und verwandeln den 16 Hektargroßen Landschaftspark in eine einzigeKunstmeile – untermalt von Jazz-Klängen,Rock und Pop.

Perfekter Standort für Künstler58 Künstler waren auch in diesem Jahr wie-der dabei. Einer von ihnen ist Rüdiger Koch.Bislang immer nur als Besucher auf demKunstfest unterwegs, stellt der 44-Jährige indiesem Jahr zum ersten Mal selber aus. »DerStandort ist perfekt«, schwärmt Koch, »unddie Musik macht gute Laune.« Seinen StandNr. 39 teilt er sich mit einer anderen Künst-lerin. Trotz des zwischenzeitlichen Regensblieben immer wieder Leute stehen undschmökerten durch die stimmungsvollen Bilder, Zeichnungen und Druckgrafiken desKünstlers, die häufig von verlassenen Ortenund weiten Landschaften erzählen. Die Ar- beit, die hinter den Bildern steckt, lässt sichnicht mal annähernd erahnen. Auch wennRüdiger Koch seine Kunst seit nunmehr 15Jahren hin und wieder auf Galerien ausstellt,kann der studierte Landschaftsarchitekt wie

viele ande re Künst-ler nicht von der Ma-

lerei leben; ein 17-Stunden-Tag ist da keineSeltenheit. Bis in die Nacht ist er häufig inseinem Laden in der Harzburger Straße 3 zu finden. Immerhin: Es sind nur ein paarStufen, die den geborenen Thüringer vonseiner Wohnung im selben Haus trennen.»Da tun es dann auch manchmal die Haus-schlappen, wenn es spät wird«, verrät er.

Musik »Neigelneu«Beim diesjährigen Kunstfest waren jedocheher Gummistiefel zu empfehlen – das wohlwichtigste Kleidungsstück dieses so genann -ten Sommers. Doch trotz reichlich Wasservon oben kamen 15.000 Besucher, die sichdie Stimmung dadurch nicht vermiesen ließen. Die Künstler in der Kunststraße wur-den umlagert und mussten viele neugierigeFragen rund ums Töpfern, Filzen, Schmuck-gestalten und Schmieden beantworten. 13 Bands sorgten für ein buntes Musikpro-gramm auf den Bühnen. Nach einem gro-ßen Gewitterguss am Samstagnachmittagwar der Abend auch wetterseitig freundlichgestimmt und die Gruppe Funk Delicious

rockte das Publikum. Das musikalische High light bot die hierzulande bekannte Julia Neigel, die mit einem Auszug aus ihremneuen Album »Neigelneu« bei den Zuschau -ern bleibenden Eindruck hinterließ.

4.000 Kinderherzen schlugen höherWeil das Kunstfest nicht nur etwas fürKunst- und Musikliebhaber, sondern für dieganze Familie ist, kamen auch die 4.000Kinder auf ihre Kosten: Kinderzirkus, Mal-schule, Puppentheater und Feuerartisten ließen die Kinderherzen höher schlagen. Füreine zauberhafte Atmosphäre sorgten außer -dem die Elfengleichen Gestalten in ihrenbunten Kostümen, die allzeit über Wiesenund Wege schwebten und einem auf Schrittund Tritt begegneten. Die Hochstelzenläu-fer in ihrem roten Federkleid wirkten wieaus einer anderen Welt und entrangen somanchem Besucher Hochachtung für dasakrobatische Geschick, die Balance auch aufdem (nassen) Kopfsteinpflaster nicht zu verlieren.

Rüdiger Koch stellte in diesem Jahr zum ersten

Mal selber auf dem Kunstfest aus

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23das wohnfühl-magazin der gesobau

S chon von weitem ist zu erkennen, welch besondere Zuwen-dung dem Glanzstück des Pankower Schlossparks zu Teil

geworden ist und tagtäglich zu Teil wird. Aus allen Richtungen füh-ren die Wege an penibel gepflegtem Gras zu jenem Bauwerk, dasso aussieht als wäre es die Lieblingssommerresidenz eines jungenPrinzenpärchens. Aber die Zeiten, in denen das Schloss nur eini-gen wenigen zugänglich war, sind seit dem 19. Dezember 2009endgültig vorbei. Nach fünf Jahren umfassender und aufwändigsterSanierung wird es nun als Museumsschloss genutzt, in dem Berlin-Besucher erstmals im restaurierten Schloss die glanzvolle Epocheder preußischen Königin Elisabeth Christine, Gemahlin von Fried-rich dem Großen, und die Bedeutung des Hauses als Präsidenten-sitz und Gästehaus der DDR-Regierunghautnah erleben können.

Die neue Nutzungsepoche hatte Kas-tellan Jörg Kirschstein eingeleitet. Nach demer zehn Jahre als Schlossleiter im Schloss Oranienburg tätig war, fühlte er sich zuneuen Aufgaben berufen: »Ein Schlossbe-reich komplett neu aufzubauen und somitPionierarbeit zu leisten ist natürlich einetolle Herausforderung.« Kontakte müssenneu geknüpft, die Veranstaltungen angekur-belt und das Museumsschloss im Osten vonBerlin etabliert werden. Sein Ziel sei es, dasSchloss Schönhausen zu einem kulturellen Zentrum Berlins zu ma-chen und mit reichlich Leben zu füllen. Vor allem die Geschichtedes Bauwerks mache es dabei so interessant. »Nahezu keines der 32Schlösser der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten ist so engmit der deutschen Geschichte verknüpft wie das ehemalige Kö-nigsschloss Schönhausen«, erklärt der Kastellan. In der jüngerenGeschichte, 1990, wurde im Schloss Schönhausen zum Beispiel in

Mit Gräfin zu Dohna unter einem Dach

den so genannten »4-plus-2-Ge-sprächen« zwischen Russland,USA, Frank reich, Großbritan-nien und der BundesrepublikDeutschland sowie der Deutschen Demokratischen Republik dieVereinigung der beiden deutschen Staaten vorbereitet.

Auf Anweisung Gräfin zu Dohnas 1662 als Herrenhaus errich-tet, war es seither Ort bedeutender Geschehnisse bis in die 90erJahre hinein. So vereint das Meisterwerk friderizianisch-barockerArchitektur mit seiner überwiegend noch vorhandenen Raum-ausstattung des 17. und 18. Jahrhunderts und zahlreichen persönli-chen Gegenständen vor allem die preußische Geschichte mit der

Geschichte der DDR unter einem Dach.Nachbildungen der originalen Gartenmöbel Wilhelm Piecks stehen unweit von derSänfte der Königin Elisabeth. Dieser Kon-trast ist einmalig und bewusst inszeniert.»Obwohl die Berliner gerne auch mal meckern, zeigen sie, dass ihre Erwartungenhier erfüllt werden. Also müssen wir ja wasrichtig machen«, resümiert Jörg Kirschstein.Die Zukunft des Schlosses erscheint ebensovielversprechend: Nach der Einführungeines Multimedia-Guides und neuen Veran-staltungen sollen im nächsten Jahr der Brun-

nen restauriert, das Seerosenbecken in Betrieb genommen, sowie2014 eine Ausstellungserweiterung mit sieben neuen Räumen zuAlexander zu Dohna eingerichtet werden.

Öffnungszeiten Oktober 2011 bis März 2012Samstag, Sonntag und an Feiertagen 10:00 -17:00 UhrBesichtigung nur mit Führung

Seitdem das geschichtsträchtige Schloss Schönhausen 2009 der Öffent-

lichkeit zugänglich gemacht wurde, sind nicht nur zahlreiche Pankower

auf Entdeckungstour gegangen. Schlossleiter Jörg Kirschstein weiß um

die besondere Faszination, die vom Berliner Kulturgut ausgeht.

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VERLOSUNG

Sie wollen auch auf den Spuren von Königin

Elisabeth Christine und Wilhelm Pieck wandeln?

Hallo Nachbar verlost 25 Plätze für eine exklu-

sive Führung durch das Schloss Schönhausen.

Schreiben Sie uns einfach bis zum 30. Oktober

an GESOBAU AG, Abteilung Unternehmens-

kommunikation und Mar keting, Stichwort

»Führung«, Wilhelmsruher Damm 142, 13439

oder per E-Mail an [email protected]

Kastellan im Schloss Schönhausen:

Jörg Kirschstein

Page 24: Hallo Nachbar 3-2011

? Was ändert sich mit dem neuen Kabelnetz?

Neben dem bisherigen, analogen Fernseh-programm können Sie mit dem neuen Ka-belnetz künftig auch digitales und hochauf-lösendes Fernsehen, schnelles Breitband-Internet und Telefon über den Kabelan-schluss – die Multimediadose* – nutzen.

* wenn technisch verfügbar

? Ich habe noch ein altes TV-Gerät.Kann ich das neue Signal auf mei-

nem Fernseher trotzdem empfangenoder brauche ich dafür andere Kabel?An der Kabelanschlussdose liegen die digi-talen und analogen Signale parallel an. KabelDeutschland wird auch weiterhin analogesFernsehen anbieten. Dafür benötigen Siekeine Zusatzgeräte oder anderen Kabel.

? Was ist ein Digital Receiver (Set-Top-Box)? Von wem bekomme ich

ihn? Muss ich dafür bezahlen?Der Digital Receiver (oder Set-Top-Box) istein Empfangsgerät für die digitalen TV-

Angebote. Er wirdzwischen dem Fern-seher und der Kabel-dose angeschlossen.Mit dem Receiverund einer freige-schalteten Smart-card können mehrals 100 TV- undrund 70 Radiosen-der digital em pfan-gen werden. Der Re-ceiver wird Ihnen von Kabel Deutschlandkostenlos zur Verfügung gestellt. Bei Auszugden Receiver bitte wieder an Kabel Deutsch-land zurückgeben.

? Die neuen Dosen haben 3 An-schlüsse – wofür? Was schließe ich

an? Bekomme ich die Kabel von der GESOBAU?Die linke Buchse der Multimediadose ist für den Anschluss des Fernsehgerätes, dierech te Buchse für den Anschluss des Radiosvorgesehen. Die mittlere, etwas nach oben

versetze Buchse, fürden Anschluss einesMo dems. Das Mo demwird bei Nutzung vonInternet und/oder Te -lefonie benötigt. Je derMieter bekommt vonder ausführenden Fir -ma, der RFC Radio-,Fernseh- und Compu-ter technik GmbH, einFernsehanschlusskabelim Rahmen der Instal-lation ausgehändigt.

Zusätzlich gibt esin ei nigen Beständeneine Dose für die Licht-wellenleiter (LWL), diejedoch vorerst nicht genutzt werden kann.Zu einem späteren Zeit-punkt werden hier Zu-satzdienste angeboten.

Hallo Nachbar 3/11

wussten sie schon?

Das neue Kabelnetz

Zurzeit modernisieren die GESOBAU und Kabel Deutschland in den Beständen in Reinickendorf,

Wedding und Wilmersdorf das Kabelnetz. Die wichtigsten Fragen rund um die multimediale Versorgung:

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? An wen wende ichmich, wenn es Emp-

fangsprobleme gibt oderich die Geräte nicht kon- figurieren kann? Während der Umbaumaß-nah me können Sie sich andie Firma RFC wenden. Beispäter auftretenden Proble-men hilft die Servicehotlinevon Kabel Deutschland un ter der Telefonnummer

0800 52 666 25 (auch auf Ihrem Informa-tionsschreiben zu finden). Die GESOBAU-Hotline in die sem Fall bitte nicht anrufen!

? Von wem bekomme ich Zusatz infoszu Pay-TV-Kanälen und Fremd spra-

chenpaketen?Kabel Deutschland wird Ihnen ein Informa-tionsschreiben mit allen Produkten zusen-den. Darüber hinaus stehen Ihnen Medien-berater von Kabel Deutschland ab Oktobervier Mal pro Woche in der Infobox Märki-sches Viertel als Ansprechpartner zur Verfü-gung.

? Kann ich den Kabelanschluss ab- lehnen und weiterhin meine Para-

bol antenne nutzen?Nein. Das Anbringen und Betreiben von Para bolantennen ist vom Vermieter nicht gestattet. Zu einer Duldung dieser Maß-nahmen sind Sie gemäß § 554 BGB ver-pflichtet – unabhängig davon, ob Sie den Kabelanschluss nutzen möchten oder nicht.Die Programmvielfalt ist durch das neueNetz abgedeckt.

? Ab wann kann ich das neue Sig nalnutzen?

Spätestens im Frühjahr 2012 sollen alleWohnungen über das moderne Kabelnetzverfügen.

Informationen erhalten Sie auch über dieHomepage von Kabel Deutschland unterwww.kabeldeutschland.de

Page 25: Hallo Nachbar 3-2011

H aben Sie Ihre Sünden schon einmalIhrem Handy statt dem Pfarrer in der

Kirche gebeichtet? Auf dem virtuellen Holz-kohlegrill Ihres Mobiltelefons Steaks gebra-ten? Oder nach dessen Anleitung Pullover

25das wohnfühl-magazin der gesobau

wussten sie schon?

Die »App« für Ihre Schadensmeldung

Als erstes Wohnungsunternehmen hat die GESOBAU eine App für Schadensmeldungen entwickelt.

Welche Vorteile die Anwendung für alle iPhone- und iPad-Besitzer bietet und über welchen Kanal

Mieter den Service außerdem nutzen können.

VERLOSUNG

Sie wollen unsere App nutzen, besitzen aber kein iPhone? Dann aufgepasst und mitmachen, denn

wir verlosen unter allen Einsendern ein iPhone 4. Beantworten Sie einfach folgende Frage: An wel-

chem Tag informierte die GESOBAU ihre Mieterinnen und Mieter über den Online-Schadensservice

auf ihrer Facebook-Seite? Schicken Sie uns die Lösung unter Angabe Ihres Namens, Ihrer Adresse und

Telefonnummer an: GESOBAU AG, Unternehmenskom munikation & Marketing, Stichwort »iPhone«,

Wilhelmsruher Damm 142, 13439 Berlin. Oder per Mail an: [email protected]. Einsende-

schluss ist der 31. Oktober 2011.

KONTAKT

Bei Fragen rund um die bevorstehende Moder-

nisierung steht Martina Heß-Gehde allen Be-

wohnern der WHG 919 als Modernisierungs-

beirat zur Verfügung.

Kontakt unter Telefon: (030) 416 26 30 oder

per Mail: [email protected]

gestrickt? Es gibt inzwischen für (fast) alleseine »App« – eine Applikation, die sich jederBesitzer eines Smartphones direkt auf seinHandy laden kann. Wenn Sie allerdings aufder Suche nach wirklich sinnvollen Apps sind,dann probieren Sie doch mal die neue GESOBAU-App für Ihre Schadensmeldung –garantiert ohne Zwischenstopp in der Telefon-Warteschleife.

Besitzer eines iPhones oder iPads kön-nen diesen Service der GESOBAU seit Au-gust nutzen. Einfach im App-Store »gesobau«eingeben und die neue App kostenlos auf dasSmartphone laden. Tritt im oder am Haus

ein Schaden auf, kommen Sie mit nur einem einzigenKlick zum Meldungsformular.Was danach kommt, istebenso simpel wie zeitspa-rend: E-Mail-Adresse einge-ben, die Sie zuvor bei IhremKundenbetreuer oder derHotline hinterlegt haben,und los gehts. Alles, was Siebeantworten müssen, sinddrei Fragen: Wo ist der Scha-den aufgetreten? Um wel-chen Gegenstand handelt essich? Was ist daran defekt?Telefonnummer nicht ver-gessen und Formular abschicken. Die aus-führen de Firma meldet sich wenig später bei Ihnen, um einen Termin zu vereinbaren.

Schadensmeldung auch übers Internet möglichWer kein iPhone besitzt, kann auch mit an-deren Smartphones oder von zu Hause ausüber unsere Homepage www.gesobau.deden Service der einfachen Schadensmeldungnutzen. Martina Heß-Gehde aus dem Mär-kischen Viertel nutzt seither nur noch diesenWeg und ist begeistert: »Eine Stunde nachmeiner Online-Meldung hat die Firma schonangerufen und einen Termin mit mir ausge-macht. Das ist einfach optimal!« Seit sie denneuen Service auf der GESOBAU-Websitegesehen hat, meldet die 56-Jährige nichtnur Reparaturbedarf in ihrer eigenen Woh-nung. Auch für ihre älteren Nachbarn, die

keinen Computer besitzen, gibt sie Scha-densmeldungen auf und nimmt ihnen da -mit viel Arbeit ab. »Alles, was ich dazubrauche, ist die Wohnungsnummer und dieE-Mail-Adresse.«

Das Haus ist in ei nem »Top-Zustand«,sagt Martina Heß-Geh de, de ren Engagementsich ebenso in ihrer Rolle als Modernisie-rungsbeirat für die im nächsten Jahr anste-hende Modernisierung der Wohnhausgruppe919 zeigt. Auch in dieser Phase will sie ihrenNachbarn helfend zur Seite stehen, damit»diese stille Post endlich ein Ende hat«. Dasssie selbst auf einen Rollstuhl angewiesen ist,stellt für sie keine Hürde dar – im Gegenteil:»Indem ich zeige, dass ich während der Mo-dernisierung trotz der Behinderung in meinerWohnung bleibe, hoffe ich auch einigeÄngste der Nachbarn ausräumen zu kön-nen«, sagt sie entschlossen.

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26 Hallo Nachbar 3/11

wussten sie schon?

S ie ist schön. Ohne Frage. Ihre Gesichtszüge wie gemeißelt. Darüber wurden in den letzten zehn Jahren Artikel ohne Ende

geschrieben. Für ihr Spiel bekommt die australische Schauspielerinregelmäßig hymnische Kritiken. Für einen Oscar hat es auch schon gereicht. Warum aber spielt sie eine Nebenrolle in einem kleinen fei-nen – zum Teil in Berlin gedrehten – Film, der ganz klar der jungenSchauspielerin Saoirse Ronan gehört? Hallo Nachbar hat nachgefragt:

Der Film heißt »Wer ist Hanna«. Hatten Sie sich vor den Dreharbeiten gefragt »Wer ist Saoirse Ronan«?

Cate Blanchett: Nein. Zum Glück sprechen sich solche Dingewie Talent unter Kollegen immer sehr schnell herum. Im Gegensatzzum Hype, der die Leser der Rubriken Vermischtes eher entzückt.Als Saoirse 2007 zum ersten Mal im Kostümfilm »Abbitte« zu sehenwar, wurde gemunkelt, dass da eines der ganz großen Ta lente heranwächst. Jetzt konnte ich mit ihr arbeiten und das bestätigen.

Dass dies ein kleiner Film ist und Sie in einer Nebenrolle alseiskalte Killerin zu sehen sind …

Cate Blanchett: … hat überhaupt keinen Unterschied ge-macht. Ich war im »Herrn der Ringe« zu sehen, werde auch im»Hobbit« wieder zu sehen sein. Größer als diese Filme nach denBüchern von J.R.R. Tolkien geht es überhaupt nicht. Also gönne ichmir zwischendurch auch mal ein paar kleine Filme. Umso schöner,wenn sie an Plätzen gedreht werden, die ich sehr mag. Wie zumBeispiel Berlin.

Berlin pulsiert und lebt!

Die Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett

über den Film »Wer ist Hanna?«, der zu

Teilen in der Pankower Binzstraße gedreht

wurde und Ende des Jahres auf DVD zu

haben sein wird.

Was mögen Sie an Berlin?Cate Blanchett: Vor allem, dass diese Stadt, in die ich regel-

mäßig komme, pulsiert und lebt! Und es gibt vor allen Dingen einengroßen Unterschied zu all den anderen angesagten Metropolen. Berlin erscheint mir jedes Mal sehr bodenständig, überhaupt nichtversponnen. Solche Plätze finde ich toll.

Wäre Berlin ein Platz zum Wohnen?Cate Blanchett: Sie werden lachen. Aber das hatten mein

Mann und ich mal vor einer Weile ernsthaft in Erwägung gezogen.Dass wir dann doch nicht aus Sydney weggezogen sind, hatte ein-fach damit zu tun, dass wir entweder in Australien oder den USAarbeiten. Aber – wer weiß – vielleicht kommen wir später mal in dieStadt und lassen uns von der Energie mittreiben. Momentan habenwir unsere drei Kinder, die uns ständig auf Trab halten.

Als Sie im letzten Frühjahr in Berlin waren und »Hanna« gedreht haben, waren die Fotografen natürlich hinter demHollywood-Star Cate Blanchett hinterher.

Cate Blanchett: Moment! Hollywoodstar lasse ich nicht gel-ten. Das mag Ihre Wahrnehmung sein. Meine ist das nicht. Nurweil ich den einen oder anderen Film da gedreht habe, bin ich nichtvon denen vereinnahmt. Dagegen würde ich mich immer wehren.

OK, andersherum betrachtet. Stört es Sie, immer in der Öffentlichkeit zu stehen?

Cate Blanchett: Nein, das ist ja Teil meines Berufs. Solangeman mir meine Privatsphäre einräumt, bin ich zufrieden. WissenSie, dieses Wort STAR, wenn man mich damit in Verbindung bringt,dann kommt mir das schon sehr merkwürdig vor. Ich kann michnoch gut daran erinnern, dass mich nach meinem Abschluss an derSchauspielschule niemand haben wollte: zu groß, zu ungelenk,nicht schön genug. Und dann ging alles so schnell. Wenn ich heutespielen kann was ich will und überall hofiert werde, kommt es mirmanchmal immer noch wie ein Traum vor. Ein Traum der nie aufgehört hat.

VERLOSUNG

Neugierig geworden? Wir verlosen

drei DVDs von »Wer ist Hanna?« an

unsere Mieterinnen und Mieter. Um

am Gewinn spiel teilzunehmen, schi-

cken Sie uns ein fach Ihren Na men,

Ihre Adresse und Telefonnummer an:

GESOBAU AG, Unternehmens kommu -

nikation & Marke ting, Stichwort »Wer

ist Hanna?«, Wilhelmsruher Damm 142,

13439 Berlin. Oder per Mail an:

[email protected]. Ein sen-

deschluss ist der 13. November 2011.

Wer ist Hanna –

ab 8. Dezember 2011 auf Blu-ray

und DVD überall im Handel

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INTERVIEW: PETER BEDDIES

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veranstaltungen

27das wohnfühl-magazin der gesobau

Märkisches Viertel

Mega Manga Convention

Termin: 21.-23. Oktober Ort: Fontane-Haus, Wilhelmsruher Damm 142c, 13439 BerlinInfos: http://mmc.mmc-berlin.com/news.php

Bei der 6. MMC dreht sich wieder alles rund um das Thema Mangaund Anime. Auch 2011 wird es einige Änderungen und Neuerungengeben: Neben der letztmaligen Erwei terung rund um den Fantasy-und Musik bereich, soll es diesmal auch einen eigenen Comicbereichgeben. Jeden Tag tritt eine deu tsche Band aus dem Bereich J-Rockund Pop auf.

Vorweihnachtsstück Pfefferkuchenherz

Termin: 24. November, 16:00 UhrOrt: Stadtteilbibliothek Märkisches Viertel (im Fontane-Haus), Königshorster Str. 6/Wilhelmsruher Damm 142 C, 13439 BerlinAnmeldung in der Bibliothek unter Telefon: 41 70 55 138

Das »Berliner Puppentheater« spielt für Kinder ab 3 Jahren das Vor-weihnachtsstück Pfefferkuchenherz. Minchen wünscht sich vomGroßvater ein Pfefferkuchenherz, doch der Großvater hat beim Holzsammeln im Wald seinen Geldbeutel verloren. Minchen macht sichmit Kaspar auf die Suche, aber im Wald wohnen auch die Hexe undder Riese Pusteback! Werden Kaspar und Minchen den Geldbeutel finden? Bekommt Minchen ihr Pfefferkuchenherz? Nach 45 Minutenwerden es die Zuschauer wissen. Der Eintritt ist frei.

Wedding

MoKuzuMimi

Termin: 6. Dezember, 18:00-24:00 UhrOrt: GESOBAU-Gerichtshöfe, Gerichtstraße 12/13, 13347 Berlin

Zahlreiche Künstler hängen inden Weddinger Gerichtshöfenauch in diesem Jahr wiederkunstgefüllte, transparente Tü -t en an die Wände der Art Lounge und verkaufen sie den Gästen zueinem Nikolaussonderpreis von maximal 100 €. Die Aktion wirdvon musikalischen und kulinarischen Einlagen sowie einem Niko - lausauftritt begleitet.

Veranstaltungen

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Berufsorientierungs- und Informationstage für Schüler/ innen

Termin: 18.+19. OktoberOrt: Haus Sonneneck, Alt-Hellersdorf 29-31Für wen: Schülerinnen und Schüler sowie Jugendliche, die amProjekt »I.N.A.- Integrations-Netzwerk-Ausbildung« der KIDS &CO g.e.V. teilnehmen

Junge Menschen, die seit kurzem in einer Ausbildung sind, erzählenin Workshop-Form von ihrem Weg und geben Tipps, wie man sicheine Ausbildungsstelle sucht und meistert. In Podiumsdiskussionenstellen sich Mitarbeiter von Personalabteilungen oder andere Firmenvertreter den Fragen der Schülerinnen und Schüler.

JOBAKTIV

Termin: 14.+15. NovemberOrt: Postbahnhof am Ostbahnhof, Straße der Pariser Kommune 8, 10243 BerlinFür wen: Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Migrationshintergrund

Als Mischung aus Stellen- und Informationsbörse bringt die JOBAKTIVArbeitgeber mit Arbeits- und Ausbildungsplatzsuchenden zusam-men. Rahmenprogramm: Fachgespräche, Podiumsdiskussionen mitAkteuren aus Bundes- und Landespolitik, und zahlreiche praxisnaheAngebote – vom Bewerbungsmappen-Check bis zum Business-Knigge.

Stuzubi – bald Student oder Azubi

Termin: 26. NovemberOrt: Postbahnhof am Ostbahnhof, Straße der Pariser Kommune 8, 10243 BerlinFür wen: Abiturienten und Fachabiturienten

Die Schwerpunkte der Karriere-Messe liegen auf Studium, dualemStudium und Berufsausbildung. Renommierte Akademien, weiter-führende Schulen und Hochschulen sowie viele Unternehmen zeigen den Schülerinnen und Schülern, welche beruflichen undakademischen Möglichkeiten ihnen ihr Schulabschluss eröffnet.

Ausbildungsmessen

Die GESOBAU sucht jedes Jahr engagierte junge Leute, die eineAusbildung oder ein duales Studium in der Wohnungswirtschaftabsolvieren wollen. Um die breite Palette der möglichen Fach-richtungen und natürlich uns persönlich kennenzulernen,könnt Ihr uns auf den folgenden Messen besuchen:

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Heute schon wie morgen wohnen. Mit unserem Online-Mieterservice können Sie Schäden rund um die Uhr und von unterwegs melden. Jetzt auch als kostenlose App für iPhone und iPad!www.gesobau.de

„Hilfe! “

Kommt gleich.“ "