hallo nachbar 3-2011

of 28 /28
aus den bezirken Architekturspaziergang durch das Märkische Viertel vorgestellt wussten sie schon? Hallo Nachbar www.gesobau.de 18. jahrgang · ausgabe 3/2011 das wohnfühl-magazin der gesobau Modernisierung: Senatorin Junge-Reyer zieht Zwischenbilanz GESOBAU-App für Ihre Schadensmeldung Saubere Leistung – die neue Werbekampagne der GESOBAU. Saubere Leistung – die neue Werbekampagne der GESOBAU.

Author: kirsten-huthmann

Post on 24-Mar-2016

241 views

Category:

Documents


3 download

Embed Size (px)

DESCRIPTION

Kundenmagazin der GESOBAU AG

TRANSCRIPT

  • aus den bezirken

    Architekturspaziergangdurch das Mrkische Viertel

    vorgestellt wussten sie schon?

    Hallo Nachbar www.gesobau.de18. jahrgang ausgabe 3/2011das wohnfhl-magazin der gesobau

    Modernisierung: SenatorinJunge-Reyer zieht Zwischenbilanz

    GESOBAU-App fr IhreSchadensmeldung

    Saubere Leistung die neue Werbekampagne

    der GESOBAU.

    Saubere Leistung die neue Werbekampagne

    der GESOBAU.

  • Werbekampagnen mssen Hingucker sein,um sich von der Masse an Plakaten in einerGrostadt wie Berlin abzuheben. Manchmalmuss man auch zweimal hingucken, um siezu verstehen. Mit unserer neuen Werbe-kampagne wollen wir auch solche Men-schen fr die GESOBAU begeistern, die unsnoch nicht so gut kennen wie Sie, unsereMieter. Und auch Sie werden sich vielleichtbei dem einen oder anderen Thema sagen:Das wusste ich ja noch gar nicht! Wir wollengenau diese Aufmerksamkeit erreichen mit Hilfe eines aus Comics bekannten Stil-mittels: der Sprechblase.

    Wenn die Wanduhr der Zimmerpflanzealso klagt, dass sie sich so isoliert fhlt, undLetztere Das liegt nur an der Fassade! ant-wortet, dann knnen Sie sicher sein, dass Sievor einem Plakat der GESOBAU stehen. AlleMotive haben dabei eines gemeinsam: einedoppelte Bedeutung. So soll das Beispiel ver-deutlichen, dass es hier nicht primr um dieIsolation im Sinne von Einsamkeit geht, sondern vielmehr darauf abzielt, dass die Fassade nach der Modernisierung gedmmtist. Eine Investition fr die Zukunft nichtnur fr das eigene Portemonnaie, auch fr

    die Um welt. Daher auch der neue SloganHeute schon wie morgen wohnen, denSie auf allen Motiven wiederfinden. Apro-pos Motive: Schicken Sie uns doch ein Foto,wenn Sie die neue Werbekampagne irgend -wo sehen, Ende September ist es soweit. Es warten tolle Gewinne auf Sie (Seite 7).

    Die Zukunft ist grn, auch und be-son ders beim Thema Wohnen. Aus diesemGrund startete die GESOBAU vor drei Jahren mit der Modernisierung von 13.000Wohnungen im Mrkischen Viertel und weiteren gut 7.000 im brigen Bestand. Wir fanden, es ist nach 5.000 moderni-sierten Wohnungen im MV Zeit fr eineZwischenbilanz. Was haben wir erreicht?Sind die Betriebskosten und der CO2-Ver-brauch tatschlich so gesunken, wie wirzuvor kalkuliert ha ben? Wir luden Stadtent-wicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer indie Grosiedlung ein, um sich ein eigenesBild der Situation zu machen. Lesen Sie aufSeite 8 aber am besten selbst, wie ihr Fazitausgefallen ist.

    Ihr VorstandJrg Franzen, Christian Wilkens

    Heute schon wie morgen wohnen.

    Foto

    : San

    dra

    Wild

    eman

    n

    2 Hallo Nachbar 3/11

    wort des vorstands

    Liebe Mieterinnen, liebe Mieter!

  • 3das wohnfhl-magazin der gesobau

    inhalt

    Themen dieser Ausgabe

    hallo nachbar 3/11 ihr wohnfhl-magazin

    TITELTHEMA

    Saubere Leistung die neue Werbekampagne der GESOBAU. Seite 6

    VORGESTELLT

    Grostadt im Grnen: Senatorin zieht

    positive Bilanz der Modernisierung Seite 8

    GESOBAU-Geschichte Teil 3: Vom

    Wohnungsverwalter zum Mieterbetreuer Seite 10

    WOHNFHLEN

    Herbstzeit ist Bastelzeit: Tipps und Ideen

    fr eine stimmungsvolle Deko Seite 12

    AUS DEN BEZIRKEN

    Auf den Spuren berhmter Architekten:

    Spaziergang durch das MV Seite 14

    Verkstigung im 14. Stock:

    Das Dinner ber den Dchern Seite 17

    Nachbarschaftsladen in Weddinger

    Buttmannstrae erffnet Seite 20

    Reprsentativ leben im Grunewald:

    Bornimer Strae frisch modernisiert Seite 21

    12.Kunstfest im Schlosspark Schnhausen Seite 22

    WUSSTEN SIE SCHON?

    Kabelnetzausbau: Was Sie

    ber die Umrstung wissen sollten Seite 24

    Neu: Die GESOBAU-App

    fr Ihre Schadensmeldung Seite 25

    DVD-Tipp: Wer ist Hanna Seite 26

    VERANSTALTUNGEN Seite 27

    diese ausgabe

    Titelfoto: Peter van Heesen, PX Studio, 2011 Postproduktion: PX1, 2011

  • Am 28. Juni wurden in der Trautenau-strae 14 in Wilmersdorf Stolper-steine fr vier ehemalige Bewohnerdes Hauses verlegt, die 1942 von dortnach Theresienstadt und Auschwitz deportiert wurden und umgekommensind: Clara Lwenberg, Rosa Bohm so wie Meta und Carl Stanislaus. Die Vorsitzende des Frderkreis Denkmal frdie ermordeten Juden Europas, Lea Rosh,hatte die ehemaligen Bewohner recherchiert,die GESOBAU bernahm die Kosten fr dieGedenksteine in der Trautenaustrae 14.

    Die Stolpersteine sind ein Projekt desKnstlers Gunter Demnig. Die im Gehwegvor dem frheren Wohnort eingelassenenStolpersteine weisen auf die Opfer von Holo -caust und Euthanasie in der Zeit des Natio- nalsozialismus hin. Dies soll die Vertreibungund Vernichtung von Juden, Sinti und Roma,

    politisch Verfolgten, Homosexuellen, ZeugenJehovas und Euthanasieopfern leben dig halten. Der 1947 in Berlin geborene Bild-hauer hat 1995 in Kln die ersten Stolper-steine verlegt: 10 x 10 cm groe, aus Betongegossene Steine mit eingelassener Mes-singtafel. Demnigs Intention ist unter ande-

    rem, den NS-Opfern, die in denKonzentrationslagern zu Num-mern degradiert wurden, ihreNa men zurckzugeben. DasBcken, um die Texte auf denStolpersteinen zu lesen, sollauch eine symbolische Verbeu-gung vor den Opfern sein. Auerdem soll die Markierungder Tatorte hufig mitten indichtbesiedelten Bereichen dievon einigen Zeitzeugen vor- gebrachte Schutz behauptung,

    dass man von den Deportationen nichts mit-bekommen habe, in Frage stellen.

    Mit mehr als 25.000 Stolpersteinenwird mittlerweile in Deutschland, aber auchin Holland, Tschechien, Ungarn, Polen,Frankreich und in der Ukraine an Opfer desNazi-Regimes erinnert.

    Hallo Nachbar 3/114

    panorama

    Stolpersteine geben NS-Opfern Namen zurck

    Wertstoff-Scouts in der Kita Wirbelwind

    Nicht nur mit groem Geld und groenIdeen kann man etwas bewirken, auchdie kleinen Schritte jedes Einzelnenhelfen zu umwelt freund licherem Ver-halten. Erfahrungen mit diesen kleinenSchritten haben unsere Wertstoff-Scouts ausder Green wich-Oberschule im vergangenenSchuljahr sammeln knnen. Sie versuchtenmit vielen kleinen Aktionen, ihre Mitschlerfr das Thema Umwelt- und Klimaschutz zusensibilisieren und sie davon zu berzeu-

    gen, im Alltag bewusster zu handeln. Ge-meinsam mit der GESOBAU haben dieWertstoff-Scouts Material zusammengetra-gen, mit dem sie Kindern in Kitas undGrundschulen das Thema nher bringenknnen. Herausgekommen sind kleine Lern-stationen, die im Juni erstmals in der KitaWirbelwind zum Einsatz kamen. Siebrachten den 15 Vorschlern bei, warumUmweltschutz wichtig ist, wohin der Abfallgehrt und warum Abfall besser gar nichterst entstehen sollte, wie man Mll richtigtrennt und was man daraus wieder machenkann. Das alles erfuhren die Kleinen beimMlltrennspiel, einem Team-Quiz und an

    der Malstrae. Weil esallen so viel Spa ge-macht hatte, wurdenaus den vorgesehenen45 am Ende 90 gemein-same Minuten, die mitdem Versprechen ende-ten, die Eltern zu ber-zeugen, beim Einkau-fen in Zukunft besserStoffbeutel zu benut-zen. Ein kleiner Schrittfr die Umwelt, aberein ganz groer fr dieKleinen.

    Die GESOBAU wurde am 30. August mit dem

    Reinickendorfer Ausbildungsbuddy 2011

    ausgezeichnet. Sie erhielt fr ihr besonderes

    Engagement fr den Nachwuchs den zweiten

    Preis unter den ausbildungsfreundlichsten

    Unternehmen des Bezirks.

  • 5das wohnfhl-magazin der gesobau

    panorama

    Fernost grt das Mrkische Vietel

    Am 27. Juni war die chinesische Regierung in Berlin. Minis-terprsident Wen Jiabao war mit groem Gefolge von 13 Ministernnach Deutschland gereist. Auch bei uns war hoher Besuch ausChina angekndigt. Der chine-sische Bauminister die ge-naue Bezeichnung lautet Mi-nister fr Bau und stdtischeund lndliche Entwicklung derVolksrepublik China , JiangWeixin, besuchte das Mrki-sche Viertel, um sich einenEindruck von unserem Gro-projekt der energetischen Mo-dernisierung zu verschaffen.Startpunkt aller unserer Besu-cherfhrungen ist wie fr interessierte Mieter die Infobox aufdem Stadtplatz. Die Delegation aus chinesischen Minis teriums- bediensteten und den gastgebenden Kollegen aus dem Bundesbau-ministerium konnte auch noch letzte Fassadenarbeiten am LangenJammer begut achten und eine fertig modernisierte Wohnung voninnen seh en. Das Mrkische Viertel und die laufende Modernisie-rung erwecken weltweite Aufmerksamkeit!

    Weddinger Gartenplatz umgestaltet

    Rund 8.000 Menschen leben rund um den Weddinger Garten -platz zwischen Garten- und Ackerstrae, darunter auch 500Mieterinnen und Mieter der GESOBAU. Als Freizeit- und Er ho-lungsflche war der Platz lange Zeit unattraktiv erhebliche gestal-terische und funktionale Defizite verhinderten dies. Jetzt wur de derGartenplatz mit Mitteln des Frderprojekts Soziale Stadt nach denWnschen und Bedrf nissen der Anwohner umgestaltet. 690.000Euro standen dafr zur Verfgung, die im Zeitraum von August 2010bis Mai 2011 auf dem Platz verbaut wurden. Es entstanden ein Bolz-platz mit Kunststoffbelag und ein neuer Kinderspielplatz mit Spiel-gerten. Obstkisten, Fsser und andere Motive an den Spielgertenerinnern an das Markttreiben, das im 19. Jahrhundert an dieser Stellestattgefunden hat, Bnke und Liegewiesen laden nun zum Entspan-nen ein. Ein Rundweg findet sich am Gartenplatz jetzt ebenso wieneu gestaltete Eingangsbereiche. Sehenswert ist der Platz in jedemFall auch fr Fahrradausflgler, die keine Anwohner sind.

    29. Lange Nacht der Museen

    Am 27. August ffneten wieder mehr als 30 Knstler in denGESOBAU-Gerichtshfen im Wedding ihre Ateliers und Werk-sttten zur Langen Nacht der Museen. Von 18:00 Uhr bis weitnach Mitternacht gewhrten sie den Besuchern einen informativenEinblick in die unterschiedlichsten knstlerischen Arbeitsweisenund erluterten diese in persnlichen Gesprchen. Zu entdeckengab es aktuelle Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Zeichnung,Holzschnitt, Skulptur, Fotografie, Installation, Schmuckdesign, interaktive Objekte und Video. Um 20:30 Uhr zeigte der polnischeKnstler Wojtek Skowron im Hof seine gezeichneten Kurzfilme, dieopen air an eine Auenwand projiziert wurden. Die RosaCavalieresorgten zwischen Farbtpfen und Leinwnden in den Hfen undTreppenhusern fr die musikalische Untermalung.

    Seit mehr als einem Jahrzehnt ist das Grundstck am Senf-tenberger Ring, auf dem frher das asbestverseuchte Ge-bude der Bettina-von-Arnim-Schule stand, nun schon alsBettina-Brache bekannt. Wilde Zwischennutzungen gab es indieser Zeit einige. Ein geordnetes und durch den Quartiersbeirat imZuge des Stadtumbau West im Mrkischen Viertel entwickeltes Nut-zungskonzept ist der Nachbarschaftsgarten. Auf knapp 7.000 m,die die GESOBAU dem Gartenprojekt kostenlos zur Verfgung stellt,soll ein Freiraum zum Grtnern fr Familien und einzelne entste-hen, um die Brachflche zu reaktivieren und wieder zu beleben. Bewohnerinnen und Bewohner werden hier im groen Garten dieMglichkeit haben, Beete frei zu bepflanzen oder Freirume nachGeschmack und Bedrfnis mitzugestalten. Begleitet wird die Um-setzung durch das Stadtplanungsamt Reinickendorf, die S.T.E.R.N.GmbH, die Planer von Gruppe F und durch eine Initiativgruppe, der die Albatros gGmbH, das Netzwerk Mrkisches Viertel, die mAXeG und das Ribbeck-Haus angehren.

    Wenn Sie Interesse an einer aktiven Beteiligung haben, kom-men Sie in die GESOBAU-Nachbarschaftsetage (WilhelmsruherDamm 124, Mo-Do 10:00-16:00 Uhr, Fr 10:00-14:00 Uhr) oder informieren Sie sich unter www.stadtumbau-berlin.de

    Gemeinschaftlich grtnern

  • W enn sich eine Orchidee und eineWanduhr ber die isolierte Fassadebei der GESOBAU unterhalten, mag das deneinen oder anderen wundern. Und das sollauch so sein. Diesen Dialog und viele wei-tere werden Sie ab Ende September berallim Stadtbild sehen knnen, denn es sind dieMotive unserer neuen Werbekampagne.

    Wir fanden, es war an der Zeit, fr dieGESOBAU anders zu werben als bisher. So viel ist geschehen in den vergangenenJahren, auf das wir stolz sind und das unser

    Unternehmen und unsere Marke weiter geformt hat. Sie als unsere Mieter wissendas, aber die anderen Berliner sollen diesauch erfahren.

    Unsere groen Themen sind die ener-getische Modernisierung eines Groteils un-serer Bestnde, unser soziales Engagementund unser persnlicher Kundenservice. Wirbieten energetisch optimierte und komfor-table Wohnungen im modernisierten Seg-ment, engagieren uns in den Wohnviertelnund reduzieren Betriebskosten und CO2-

    Aus sto, bieten preiswertes Wohnen frEinsteiger, bauen Wohnungen frs Wohnenim Alter um und haben viel Platz fr Fami-lien. Fr all dies zusammen wurde die GE-SOBAU im vergangenen Jahr mit dem Deut-schen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.Dies findet sich auch in dem Slogan unsererneuen Kampagne wieder: Heute schon wiemorgen wohnen. Doch wie kommt manberhaupt auf die Idee, zum Beispiel Wand-uhr und Orchidee miteinander sprechen zulassen? Wohnungseinrichtungen verraten

    einiges ber ihre Besitzer,und ein Was serhahn hateine Nase. Also, wa rumnicht gleich die Gegen-stnde zu Helden derKampagne machen? soRobert Krtge vom Krea-tivteam FreierKrtge, dasdie Kampagne erdachtund in Szene gesetzt hat.Gute Kommunikationtrifft den Kopf und denBauch und sollte infor-mativ und unterhaltsamzugleich sein, um nach-

    6 Hallo Nachbar 3/11

    Heute schon wie morgen wohnen

    Ende September startet die neue Werbekampagne der GESOBAU.

    Hier sehen Sie, wie die Motive dafr entstanden sind.

    titelthema

    Harte Arbeit, aber auch viel Spa beim Fotoshooting fr die neue Kampagne

    Foto

    s: F

    reie

    rKr

    tge

  • titelthema

    77das wohnfhl-magazin der gesobau

    haltig zu wirken. Um nicht im Einheitsbreider Wohlfhlkampagnen unterzugehen,woll ten wir einen ungesehenen Ansatz, dermenschlich und nahbar ist und mit demman auch auf den ersten Blick trockeneThemen wie energetische Modernisierungund Betriebskosten unterhaltsam kommu-nizieren kann. Hat sich nicht jeder schoneinmal beim Sprechen mit seiner Kchen-maschine erwischt? Also!

    Die Motive fr die neue Kampagnewurden im August im Mrkischen Viertel fotografiert. Eine eingerichtete Musterwoh-nung und zwei Leerwohnungen bildetendie Kulisse. Das Fotografenteam von PX1rckte mit jeder Menge Requisiten an, umvor Ort verschiedene Teetassen, Eierbecher

    VERLOSUNG

    Und nun sind Sie gefragt! Seit dem 23. Sep-

    tember hngen die ersten Plakate unserer

    neuen Werbekampagne in Berlin. Sie finden

    Sie zum Beispiel immer mal wieder auf

    U-Bahnhfen, an Bushaltestellen, auf Bussen

    und in der U-Bahn. Auch die eine oder andere

    Anzeige in Zeitungen wird Ihnen begegnen.

    Halten Sie die Augen offen und schicken

    Sie uns ein Foto von der von Ihnen entdeck-

    ten Werbung mit Ihrem Namen und Ihrer

    Adresse an GESOBAU AG, Unternehmenskom-

    munikation & Marketing, Stichwort Heute

    schon wie morgen wohnen, Wilhelmsruher

    Damm 142, 13439 Berlin, oder per Mail an:

    [email protected] Einsendeschluss

    ist der 15. November 2011. Unter allen Einsen-

    dern verlosen wir ein iPad, einen iPod nano

    (8GB) sowie drei Teddys aus der Kampagne.

    Oder stimmen Sie auf unserer Facebook-Seite

    www.facebook.com/GESOBAU ber die Mo-

    tive ab. Auch hier warten attraktive Gewinne!

    Auch die beiden Eier bekommen nachher Sprechblasen

    sowie Pflan zen und sonstige Dekorationenaus zuprobieren. Schlielich handelte es sich ja um typische Szenen des Wohnens bei derGESOBAU. Viele lustige Dialoge zwischenGegenstnden wurden in zwei Fotoshoo-ting-Tagen in Szene gesetzt: Schwamm undDusche, Wasserhahn und Seifenspender,Thermostat und Hortensie. Einmal unter-hielt sich der Teddy mit einem Smartphone,dann mit Laptop und Telefon. Auf das Motivhat es letztendlich das gute alte, unersetz-liche Telefon geschafft. Aber apropos Teddy:der bekam erstmal eine Armamputation,damit er auch recht verzweifelt in die Kamera schauen konnte. Aber keine Sorge,liebe (Stoff-)Tierfreunde, der Arm konnteschadlos wieder angenht werden.

  • 8 Hallo Nachbar 3/11

    vorgestellt

    D rei Jahre ist es her, dass Stadtentwicklungssenatorin Inge-borg Junge-Reyer vor der Infobox im Mrkischen Viertel dassymbolische Band zum Start des grten Modernisierungsvorha-bens einer Grosiedlung in Deutschland durchgeschnitten hatte.Als Ziel sprach sie am 29. September 2008 aus, die Wohn- und Lebensqualitt des Mrkischen Viertels noch weiter zu erhhen.Mit der Modernisierung von 13.000 Wohnungen unter dem Aspekt der Sozialvertrglichkeit und der Aufnahme in das Pro-gramm Stadtumbau West sollte dies gelingen. Hat das ehrgei-zige Modernisierungsprojekt der GESOBAU, dem der damaligeBundesminister Wolfgang Tiefensee Modellcharakter attes-tierte, nach den ersten drei Jahren gehalten, was es versprochenhatte? Fr eine Zwischenbilanz kam Junge-Reyer am 22. August2011 erneut ins Mrkische Viertel und weihte die 5000. mo-dernisierte Wohnung ein.

    Die Grostadt im Grnen

    5.000 Wohnungen im Mrkischen Viertel sind

    modernisiert. Zusammen mit der Senatorin fr

    Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, zog die

    GESOBAU am 22. August eine Zwischenbilanz

    mit bestem Ergebnis.

    Renaissance der GrowohnsiedlungWas hier erreicht wurde, ist beispielhaft, stellte die SPD-Politike-rin fest; nicht nur in kologischer Hinsicht was auch fr die Klimaschutzbilanz Berlins von groer Bedeutung sei sondernebenso in Bezug auf sozialvertrgliche Mieten. Tatschlich bedeu-tet die Modernisierung fr die Mieter fast ein Nullsummenspiel: Im Durchschnitt zahlen sie nur 1,3 Prozent mehr als vor der Modernisierung. Ein Ergebnis, das die anfnglichen Prognosen sogar unterschreitet. Der geringe Wert kommt durch erhebliche Ein-sparungen bei den Neben- und Betriebskosten zustande; ein ineffi-zientes Heizungssystem und kostenintensive Mllschlucker gehrender Vergangenheit an.

    Die Modernisierung hat das Mrkische Viertel weiterentwi-ckelt. Junge-Reyer spricht sogar von einer Renaissance der Gro-wohnsiedlung, was sie mit dem verstrkten Zuzug von jungen Familien begrndet. Mit einer Verdrngung aus den teuren Innen-stadtbezirken habe das nichts zu tun. Wer hier hinzieht, tut esgerne. Nicht, weil er muss, ist sie der festen berzeugung.

    Brunchen unter NachbarnBirgrid und Sonny Thet, die bereits seit 20 Jahren im MrkischenViertel wohnen, knnen diese These nur besttigen. Bei einem Som-merbrunch der GESOBAU, der parallel zum Besuch der Senatorinstattfand und fr den sich Modernisierungsmieter bewerben konn-ten, erzhlen die Eheleute, dass sie vorhaben, so lange wie mglichim Mrkischen Viertel wohnen zu bleiben. Wir sind sogar froh,auerhalb des Stadtkerns zu leben, sagte der im Knigreich Kam-bodscha geborene Sonny. Die modernisierte Wohnung trage einmalmehr dazu bei, nicht wegzuziehen. Wir haben ein ganz tolles

    Gute Laune hoch oben im MV: GESOBAU-Vorstnde Jrg Franzen und

    Christian Wilkens (l.) mit der Senatorin fr Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer

    Elga und Hans Jrgen Seidel feierten

    beim Brunch ihren 52. Hochzeitstag

    Sonny und Birgrid Thet (1. und 3. v. l.) mit ihren Nachbarn

  • 9das wohnfhl-magazin der gesobau

    vorgestellt

    Badezimmer, das jetzt nicht mehr von der Toilette getrennt ist, und insgesamt eine sehr schne Wohnung, schwrmt seine FrauBirgrid vom neuen Komfort.

    Die Stimmung beim Brunch ist ausgelassen. Der Einladung der GESOBAU folgten 50 Mieterinnen und Mieter aus abge-

    schlossenen Moder-nisierungsprojekten,die bei sommerlich -em Wetter im gr-nen Innenhof zwi-schen dem Senften-berger Ring 8 und 12 mit ihren Nachbarn ins Gesprch kamen. FrElga und Hans Jrgen Seidel war es aus einem zustzlichen Grundein ganz besonderer Tag: Sie feierten ihren 52. Hochzeitstag. Seit1969, als das Mrkische Viertel gerade fertig geworden ist, wohnensie in derselben Wohnung. Umziehen? Das kommt fr die beidennicht in Frage: Wir ha ben damals mit dem Einzug eine gute Wahlgetroffen, sagt die 74-Jhrige. Es ist ruhig und wir haben einenschnen Blick ins Grne. Wer schon einmal im Mrkischen Vier-tel war, kennt die grne Oase, die sich zwischen den Hochhusernerstreckt. Und wird zustimmend nicken, wenn Junge-Reyer dasMrkische Viertel immer hufiger synonym als die Grostadt imGrnen bezeichnet.

    Mehr Fotos vom Sommerbrunch im Internet:www.gesobau.de/mieten/wohnquartiere/maerkisches-viertel/modernisierung-im-mv/

    Beim Sommerbrunch kamen Mieter mit der Senatorin direkt ins Gesprch

    Foto

    s: L

    ia D

    arje

    s

  • N ach der bernahme von Wohnungen in der Schillerhhe unddem Bau des Mrkischen Viertels weitet die GESOBAU 1971ihren Bestand auch auf Borsigwalde, Tegel und Heiligensee aus einwichtiger Schritt zum grten Wohnungsunternehmen im NordenBerlins. Dafr bernimmt sie mit 1.786 Wohnungen das Stamm-kapital der Borsig-Wohnungen GmbH, mit der sie 13 Jahre spter fusionieren wird.

    Grn statt BetonBis Ende der 70er Jahre wchst derBestand der GESOBAU stetig. 1976werden die ffentlichen Frde-rungsprogramme fr den sozialenWohnungsbau reduziert, die GE-SOBAU konzentriert sich fortan aufModernisierungsprojekte. Doch indieser Zeit wird den Wohnungsbau-gesellschaften, Stadtplanern und Po-litkern klar, dass es mehr braucht alsfunktionierende Fahrsthle, war-mes Wasser und gute Wohnungen,damit die Menschen sich zuhausefhlen. Wir mssen etwas fr dasWohnumfeld tun!, stellt GESO-BAU-Chef Dr. Rolf Brning 1982bei einem Rundgang durch dasMrkische Viertel fest.

    Der Theorie folgt wenig spterdie Praxis: Ein Gebude nach demanderen kommt auf den Prfstand,Grn statt Beton lautet die De-vise. Fr mehrere zig Millionen Mark werden Fassaden modernisiert und farblich neu gestaltet, einladende Haus-eingnge gebaut, Hfe begrnt, Spielpltze erweitert, Park-pltze und Wege neu geordnet, Mietergrten angelegt. DasBesondere: Die Mieter werden von Beginn an in die Pla-nungen einbezogen. Es werden Mieterbeirte gegrndet,die regelmig in Beiratsverfahren am Tisch mit Architek-ten, Verbnden, dem Bezirksamt und vielen mehr sitzenund die Interessenlage der Mieterschaft vertreten. Den ers-ten Vorsto, den Dialog mit den Mietern zu suchen, macht die GESOBAU aber bereits Ende 1970 mit der Stadtteilzeitung MV-Express. Das Blatt entwickelt sich zu einem Sprachrohr der Ein-wohner und strkt zunehmend das Gemeinschaftsgefhl. Die Ent-wicklung der GESOBAU vom Wohnungsverwalter zum modernen

    Mieterbetreuer findet ihren Ausdruck zudem 1984 in der Einfh-rung von Mieterbefragungen und spter der Schaffung des 24-Stun-den-Services fr Mieter.

    Die ffnung nach OstenAnfang Juni 1990 steht das Mrkische Viertel erneut im Mittelpunktdes Geschehens. Am Wilhelmsruher Damm fllt nach 29 Jahren

    die Mauer. Die GESOBAU engagiert sich in der Vereinigungsfrage und bernimmt die Patenschaft fr die Umwandlung derKommunalen Wohnungsverwaltung (KWV) im Osten Berlins in stdtische Wohnungs - unternehmen mit rund 100.000 Wohnun-gen in Marzahn und Hellersdorf. Die GE-SOBAU setzt in dieser Zeit auch darber hinaus neue Akzente beispielsweise mitder Grund steinlegung fr 29 altengerechteWoh nungen in der Borsigsiedlung. Zum 1. Januar 1993 bernimmt die GE SOBAUzustzlich zu ihrem Bestand im Norden Berlins rund 2.000 landeseigene Wohnun-gen in Tempelhof und Wilmersdorf.

    Das Jahr 1994 markiert fr die GESO-BAU den wichtigsten Einschnitt in der Fir-mengeschichte: Sie erwirbt vom Land Berlindie Geschftsanteile der WohnBau Pankow.Ein gutes Jahr spter kommt die Wohnungs-

    baugesellschaft Wei-ensee hinzu. Mitder endltigen Fu-sion der drei Unter-nehmen im Dezem-ber 1997 legt dieGE SOBAU die Basis,um durch ein viel-fltiges Bestandsport- folio fr die Zukunftbestens gewappnetzu sein.

    Lesen Sie im vierten Teil ber die Geschichte der GESOBAU (Heft 4/2011): Das Zeitalter der neuen Medien und des ko-Bewusstseins: Wie die GESOBAU auf die Herausforderungen des 21. Jahr-hunderts reagiert und sich den grnen Stempel aufdrckt.

    vorgestellt

    10 Hallo Nachbar 3/11

    Foto

    s: W

    olfr

    am Ja

    cob,

    GES

    OB

    AU

    -Arc

    hiv

    Teil 3 der GESOBAU-Historie: Vom einfachen Wohnungsverwalter zum Mieterbetreuer

    In den 70er Jahren kippt die Stimmung in den dicht besiedelten Wohngebieten. Politiker, Wohnungs-

    baugesellschaften und Stadtplaner mssen umdenken. Der Dialog mit den Bewohnern ist gefragt,

    nicht mehr nur der bloe Verwalter.

    Direkt hinter der Berliner Mauer erstreckten

    sich die Hochhuser des Mrkischen Viertels

  • 11das wohnfhl-magazin der gesobau

    rtsel/impressum

    Impr

    essu

    m

    n der letzten Ausgabe von Hallo Nachbar2/2011 suchten wir im zweiten Teil un-

    seres Rtsels zur Historie der GESOBAU die11 richtigen Antworten. Drei Einsender kn-nen sich nun ber einen Gutschein von IKEAin Hhe von je 111 Euro und 11 Einsenderber tolle Trostpreise freuen:

    1. Rajko Siering, Wedding2. Bettina Lasch, Mrkisches Viertel3. Brigitte Timm, Mrkisches Viertel

    Herzlichen Glckwunsch den Gewinnern!Vielen Dank auch an alle anderen, die so zahl-reich mitgeknobelt haben!

    Rechts finden Sie unser neues Rtsel, dendritten Teil unseres Spezials zum 111. Ge-burtstag der GESOBAU. Alle Antwortensind im Text 111 Jahre GESOBAU aufSeite 10 zu finden. Aber Achtung: Nur eineder drei mglichen Lsungen ist auch wirk-lich die richtige!

    Wer glaubt, alle 11 Fragen richtig beant-wortet zu haben, kann uns bis zum 31. Ok-tober 2011 schreiben:

    GESOBAU AG, Abteilung Unternehmens-kommu nikation und Marketing, Wilhelms-ruher Damm 142, 13439 Berlin, oder perE-Mail an [email protected] Bitteauch in der E-Mail den vollstndigen Namenund Absender nicht vergessen!

    Unter allen Einsendern verlosen wir dreiEinkaufsgutscheine von IKEA im Wertvon je 111 Euro und 11 Trostpreise.

    Wir wnschen viel Glck!

    Redaktion: Kirsten Huthmann, Susanne Stcker (V.i.S.d.P.), GESOBAU AG Unternehmens-kommunikation Text: Peter Beddies, Helene Bhm,Petra Ebert, Alrun Jappe, Katrin Starke, Christian Hunziker,Susanne Stcker, Martin Aldag

    Layout:www.nolte-kommunikation.deDruck: Motiv OffsetAnzeigenkontakt: Telefon: (030) 40 73-15 67, Fax: (030) 40 73-14 94, E-Mail: [email protected]

    Auflage: 38.500Redaktionsschluss:21. August 2011Hallo Nachbar erscheint 4 x im Jahr, jeweils zum Ende eines Quartals. Dienchste Ausgabe wird ab dem7. Dezember 2011 an alle

    Mieter der GESOBAU AG, an lokaleMedien und Unternehmen verteilt.

    Hallo Nachbar ist die Kundenzeitschrift der GESOBAU AG, Wilhelmsruher Damm 142, 13439 Berlin, www.gesobau.de

    Wie heit des Rtsels Lsung?

    1

    2

    3

    4

    5

    6

    7

    8

    9

    10

    11

    In welchem Gebiet erwirbt

    die GESOBAU 1971 Bestnde?

    a) Spandau

    b) Steglitz

    c) Tegel

    Wer stellt 1982 bei einem Rundgang durch

    das Mrkische Viertel fest: Wir mssen

    etwas fr das Wohnumfeld tun!?

    a) Richard von Weizscker

    b) Dr. Rolf Brning

    c) Klaus Wowereit

    Wie heit die Ende 1970 herausgebrachte

    Stadtteilzeitung der GESOBAU?

    a) MV-Kurier

    b) MV-Nachrichten

    c) MV-Express

    Was wird 1984 erstmals

    bei der GESOBAU eingefhrt?

    a) Mieterbefragungen

    b) Klingelschilder

    c) Heizkrper

    Welches geschichtstrchtige Geschehen

    ereignet sich Anfang Juni 1990 im

    Mrkischen Viertel?

    a) Das U-Bahnnetz wird bis ins Mrkische

    Viertel erweitert

    b) Das Mrkische Zentrum wird erffnet

    c) Am Wilhelmsruher Damm fllt die Mauer

    In welcher Siedlung legt die GESOBAU

    den ersten Grundstein fr altersgerechte

    Wohnungen?

    a) In der Grosiedlung Britz

    b) In der Borsigsiedlung

    c) In der Siedlung Weie Stadt

    Wie viele landeseigene Wohnungen in

    Wilmersdorf und Tempelhof bernimmt

    die GESOBAU am 1. Januar 1993?

    a) 2.500

    b) 5.000

    c) 2.000

    Wie viel investiert die GESOBAU in

    den 80er Jahren in die Modernisierung

    des Mrkischen Viertels?

    a) Mehrere Millionen Mark

    b) Knapp eine Million Mark

    c) Eine halbe Million Mark

    Von welchem Wohnungsunternehmen

    bernimmt die GESOBAU 1994 die

    Geschftsanteile?

    a) Borsig-Wohnungen GmbH

    b) WohnBau Pankow

    c) Wohnungsbaugesellschaft Weiensee

    Warum konzentriert sich die

    GESOBAU ab 1976 vermehrt auf

    Modernisierungsprojekte?

    a) Es gibt keine freien Grundstcke

    b) Baustoffe werden knapp

    c) Die ffentlichen Frderprogramme

    fr den sozialen Wohnungsbau werden

    reduziert

    Was ist das Besondere bei den

    Modernisierungen der GESOBAU

    Ende der 70er Jahre?

    a) Mieter werden von Beginn an in

    die Planung mit einbezogen

    b) Mieter modernisieren eigenstndig

    die Wohnhuser

    c) In den Treppenhusern werden

    Rolltreppen installiert

  • wohnfhlen

    Hallo Nachbar 3/11

    Jetzt wirdsgemtlich!

    12

    Herbstzeit ist BastelzeitZu keiner anderen Jahreszeit bietet die Natur so viele Bastelutensi-lien wie jetzt: buntes Laub, Kastanien, Eicheln, beerengeschmck -te Zweige, Tannenzapfen, Hagebutten, Grser, Blumen und vielesmehr. Um sie haltbar zu machen, gibt es verschiedene Methoden:

    Pressen: Laub und andere Pflanzenteile trocknen am besten,wenn man sie presst. Dazu das Laub in gefaltetem Lschpapier oderSeidenpapier in ein Buch legen und mit mehreren anderen Bchernbeschweren. Wenn das Pflanzenteil dick und feucht ist, Papier amnchsten Tag wechseln. Je nach Feuchtigkeit kann das Trocknenein paar Tage bis zu einem Monat dauern.

    Luft: Grser und Blumen trocknen am besten an der Luft: In kleine Bndel binden und ber Kopf in einen gut gelftetenRaum hngen mglichst ohne Sonneneinstrahlung. Zweige undStngel vor dem Trocknen in Form biegen und mit Draht oderSchnur fixieren. Noch haltbarer werden sie, wenn die Pflanzen voroder nach dem Bearbeiten mit Haarspray besprht werden.

    Der Herbst beschert uns nicht nur die schnsten Farben des Jahres

    und Bastelmaterial in Hlle und Flle, er weckt in uns auch die Sehnsucht

    nach Geborgenheit und Wrme. Was liegt da nher, als die eigenen vier Wnde dieser Stimmung

    anzupassen? Hier sind dazu jede Menge Ideen und Tipps.

    Girlanden bastelnEinmal getrocknet, lassen sich aus Blttern, Eicheln, Bucheckern,Kastanien, Zapfen, Holzstckchen, Hagebutten, Apfel- und Orangen -scheiben wunderschne Girlanden fr Tr und Fenster basteln.Dafr die Frchte mit einer dicken Nadel durchbohren und einelange Schnur durchziehen. Um sie auf Abstand zu halten, machtman nach jedem Stck einen kleinen Knoten. Gut machen sichauch kleine Bndel aus sten, Getreide oder Zimtstangen dazwi-schen. Hngt man mehrere solcher Girlanden nebeneinander, ent-steht ein natrlicher Vorhang.

    Auch als Tischdekoration machen Kastanien und Eicheln

    etwas her. Hier kombiniert mit Teelichtern. Besonders nied-

    lich: Ein Teelicht in einer aufgeschnittenen Kastanienschale.

    Kastanien oder Eicheln lassen sich am besten frisch mit wei-

    cher Schale verarbeiten. Zum Bohren einen Dosenpiekser

    oder eine dicke Stopfnadel nehmen, dann mit Zahnstochern

    verbinden. So entstehen lustige Tiere, denen man mit ein

    wenig Wolle und Watte einen Schwanz, ein kuscheliges Fell

    oder einem Mnnchen einen Bart schenken kann.

    TIPP

    Jede Menge weitere tolle Bastelideen fr

    den Herbst bietet dieses Buch inklusive CD-

    Rom mit vielen Schnittmustern von Jako-o. Zu

    bestellen fr 9,95 Euro unter www.jako-o.de

    Foto

    s: A

    lrun

    Japp

    eFo

    to: G

    teg

    emei

    nsch

    aft K

    erze

    n

  • 13das wohnfhl-magazin der gesobau

    wohnfhlen

    Fr Krbisse gilt:

    Je khler der Kopf steht, desto besser hlt er sich. Also tagsber vor Sonne schtzen.Nach der Gestaltung mit Haarspray einsprhen oder mit Lack anstreichen, so schrumpelt er nicht so rasch. Vor Schimmelbildung allerdings schtzt das nicht.Schnittstellen mit Vaseline einreiben.Das Innere mit Essig splen, die Sure verhindert das rasche Schimmeln.Krbis innen mit Sgemehl bestreuen, dies saugt dieFeuchtigkeit auf und verhindert das schnelle Faulen.

    Bunte Laternen sehen nicht nur drauen

    hbsch aus, sondern machen auch als Tisch-

    deko oder auf der Fensterbank eine gute Figur.

    An Halloween drfen Deko-Fans aus den

    Vollen schpfen. Die ganze Wohnung wird mit

    Spinnennetzen berzogen, berall lauern

    gruselige Accessoires. Ausgefallene Dekoarti-

    kel fr die Halloweenparty gibt es im Fachhan-

    del oder im Internet, zum Beispiel unter

    www.horrorklinik.deFoto

    s: G

    teg

    emei

    nsch

    aft K

    erze

    n

    Foto

    s: Ja

    ko-o

    Foto

    : Gt

    egem

    eins

    chaf

    t Ker

    zen

  • Hallo Nachbar 3/1114

    Das hat er gut gemacht und eine sehrmoderne Lsung gefunden, lobt Olaf

    Gibbins. Wir stehen vor dem Haus Eich-horster Weg 42, und Gibbins Anerken-nung gilt seinem Kollegen Kerk-OliverDahm vom Architekturbro Dahm Archi-tekten + Ingenieure. Dahm war der Gene-ralplaner bei der Modernisierung derWohn anlage Eichhorster Weg 32-44b, dieim Fachjargon Wohnhausgruppe (WHG)908 genannt wird. Deren Modernisierungerfolgte 2007/08 und hatte Pilotcharakterfr die Modernisierung des gesamten Mr-kischen Viertels.

    Insgesamt ertchtigt die GESOBAU bis2015 rund 13.000 Wohnungen im Mrki-schen Viertel. Das ist eine gewaltige Aufgabefr die Bauherrin und natrlich auch fr die

    betroffenen Mieter und es ist ein Projekt,das Fachleute weit ber Berlin hinaus auf-merksam verfolgen. Denn auch in vielen an-deren Stdten in Deutschland und im Aus-land gibt es vergleichbare Grosiedlungenaus den sechziger und siebziger Jahren des20. Jahrhunderts, die darauf warten, zu ener- gieeffizienten Quartieren fr unterschied- liche Bevlkerungsgruppen weiterentwi-ckelt zu werden.

    Einen entscheidenden Beitrag zur Er-reichung dieses Ziels leisten die Architekten.Mit drei von ihnen haben wir uns im Mr-kischen Viertel verabredet: mit Kerk-OliverDahm, Olaf Gibbins und Martin Richter.Gibbins betreut mit seinem Bro gibbins european architects die derzeit laufende Modernisierung der Wohnhausgruppe 909,

    Fitnesskur fr eine Grosiedlung

    Bis 2015 modernisiert die GESOBAU 13.000 Wohnungen im Mrkischen

    Viertel. Das bundesweit beachtete Vorzeigeprojekt ist auch eine Heraus-

    forderung fr die beteiligten Architekten. Hallo Nachbar unternahm mit

    drei Planern einen Architekturspaziergang durch die Grosiedlung.

    aus den bezirken

    mv

    TEXT: CHRISTIAN HUNZIKER

    die sich, in direktem Anschluss an das Pro-jekt von Dahm, zwischen Eichhorster Wegund Wilhelmsruher Damm erstreckt. Rich-ter, Projektleiter im Bro SPP Property-Pro-ject-Consult GmbH, verantwortete die Mo-dernisierung des Seniorenwohnhauses imSenftenberger Ring 12 (WHG 922) und desangrenzenden Ensembles SenftenbergerRing/Wilhelmsruher Damm /Treuenbriet-zener Strae (WHG 911).

    Bei ihrer Arbeit bewegen sich die Pla-ner in den Fustapfen groer Architekten.Die Wohnhausgruppen 908 und 909 wur-den von Oswald Mathias Ungers (1926-2007), einem der bedeutendsten Architek-ten des 20. Jahrhunderts, geplant. Und dieWohnhausgruppen 922 und 911 entwarfenHans Christian Mller (1921-2010) und

  • 15das wohnfhl-magazin der gesobau

    mv

    Weniger vorbildlich war die energe- tische Qualitt. Das verwendete Einrohr-Heizsystem fhrte dazu, dass sich der Heiz-verbrauch nicht individuell ermitteln lie.Die jetzt laufende Modernisierung behebt diesen und andere kologische Schwach-punkte: Indem die Heizungsanlagen erneu-ert, die Fassaden gedmmt und die Fensterausgetauscht werden, verbessert sich dieEnergiebilanz des Mrkischen Viertels er-heblich.

    Verbesserungsbedarf, da sind sich dieGESOBAU und die Architekten einig, gibtes darber hinaus in den Erdgeschosszonen.Die waren sehr unbersichtlich, sagt OlafGibbins, und Martin Richter ergnzt, dassOrtsfremde die Eingnge nicht gefundenhaben. In den modernisierten Wohnhaus-gruppen dagegen gelangen auch Nicht-Mr-ker ohne langes Suchen an die gewnschteAdresse. Dafr sorgen bersichtliche Hin-weistafeln und markante Hauseingnge.Dahm zum Beispiel setzte am EichhorsterWeg vor die ursprnglichen Eingnge Vor-bauten, die auf den ersten Blick aussehen,als seien sie aus Holz; in Wirklichkeit sindsie aus witterungsbestndigem Resopal. Das

    Georg Heinrichs (geboren 1926), die zu-sammen mit Werner Dttmann (1921-1983) fr die Gesamtplanung des Mrki-schen Viertels verantwortlich waren.

    Das Vorhaben war gigantisch: Auf einemLaubengelnde am nrdlichen Rand vonWest-Berlin sollte nach dem Willen des Senats ein Stadtteil fr etwa 40.000 Men-schen aus dem Boden gestampft werden,um einen Beitrag gegen die Wohnungsnotzu leisten. 1962 legten Dttmann,Mller und Heinrichs ihren stdte-baulichen Entwurf vor; 1963 be-gannen die Bauarbeiten; und be-reits 1964 zogen die ersten Be-wohner in die neuen Huser.Insgesamt waren 22 Architek-ten am Bau des MrkischenViertels beteiligt.

    Obwohl es so schnell ging,hatte die Planung durchaus ihre Qualitten, findet Kerk-OliverDahm. Die Grundrisse sind sehrmodern, sagt er. Sie sind hnlich wiedie, die wir in den letzten Jahren im Neu-bau geplant haben. Die von Ungers ent-worfenen Wohnungen verfgen zum Bei-spiel ber ein groes, zentrales Zimmer undzwei Loggien.

    Bro SPP markierte die Eingnge im Senf-tenberger Ring mit gerundeten Blechen in je nach Haustyp blauer, roter oder grnerFarbe.

    Einen wichtigen Beitrag zur besserenOrientierung leistet laut Gibbins auerdemdie Sichtbarmachung der Hauptwege imAuenbereich. Hinzu kommt, dass die Hu-ser mglichst schwellenfrei erreichbar seinmssen schlielich gehrt es zu den An-liegen der GESOBAU, auch lteren Mieternund Eltern mit einem Kinderwagen ein angenehmes Wohnen im Mrkischen Viertelzu ermglichen.

    ffnet man die Haustr, so betritt manin den modernisierten Husern einen Ein-gangsbereich, der mit farbigen Tapeten undneuen Briefksten einen freundlichen undgrozgigen Eindruck macht. Wie gro derKontrast zum frheren Zustand ist, zeigtOlaf Gibbins bei einem unmodernisiertenHaus im Eichhorster Weg: Hier ist der Ein-gangsbereich eng und schlecht beleuchtet wahrlich kein wrdiges Entre fr ein

    aus den bezirken

    Seggeluch-becken

    Mittelfeld-becken

    Treu

    enbr

    ietz

    ener

    Str.

    Sen

    ftenb

    erge

    rRin

    gWittenau

    WHG905

    Wilhelmsruher Damm

    Eichhorster Weg

    Finste

    rwalde

    r Str.

    Scho

    rfhe

    ides

    tr.

    Wilhelmsruher DammF

    inst

    erw

    alde

    r Str.

    Eichhorster Weg

    WHG 908

    WHG 909

    GESOBAU-Infobox

    GESOBAU-Zentrale

    WHG911

    WHG922

    Maa

    rer S

    tr.

    Maare

    r Str.

    Wilhelmsruher Damm

    Senf

    tenb

    erge

    rRin

    g

    u

  • Haus, in dem mehrere hundert Menschenwohnen. Das sind so viele Leute wie ineinem Dorf, gibt Richter zu bedenken.Und ein Dorfplatz muss schn sein!

    Erreicht wird die Vergrerung der Ein-gangsbereiche, indem ihnen zuvor unge-nutzte Flchen zugeschlagen werden. Un-gers lie die Erdgeschosszone bewusst offen,um spter eine gewerbliche Nutzung alsLaden oder Bro zu ermglichen, berich-tet Dahm. Aber das hat nicht funktioniert.Stattdessen entwickelten sich die offenenErdgeschosszonen zu unbersichtlichen Be-reichen, die auf viele Bewohner bengsti-gend wirkten. Deshalb, sagt Richter, istes der GESOBAU ein wichtiges Anliegen,die dunklen Ecken zu minimieren. Im Erd-geschoss haben in den modernisierten Hu-sern auerdem weitere Mieterkeller, Fahr-rad- und Mllrume Platz gefunden.

    Bei ihren Planungsarbeiten stehen dieArchitekten vor einer Reihe von Herausfor-derungen. So erfolgt die Modernisierung derHuser stets in bewohntem Zustand. Auer -dem gilt es, zwar den einzelnen Wohnhaus -

    gruppen ein eigenstndiges Gesicht zu ge -ben, gleichzeitig aber eine gewisse Einheit-lichkeit des gesamten Mrkischen Viertelszu gewhrleisten. Und schlielich sind diePlaner verpflichtet, den engen Kostenrah-men des Bauherrn einhalten. Es muss, formuliert es Gibbins, gnstig sein, darfaber nicht billig aussehen.

    Welche Mglichkeiten es dabei gibt,zeigt die Gestaltung der Fassaden. Kerk-Oliver Dahm zum Beispiel lockerte am Eich-horster Weg eine groflchige, nur mit klei-nen Fenstern versehene Fassade mit vonei-nander abgesetzten farbigen Streifen auf.Gibbins arbeitet mit Balkonbrstungen ausgrnen Aluminiumpaneelen, die blasenfr-mige, von innen beleuchtete Lcher aufwei -sen. Und das Bro SPP setzte auf eine gro-flchige Farbgestaltung, die sich an die ursprnglichen Mosaikfliesen anlehnt, diewe gen der neuen Dmmung entfernt wer-den mussten.

    Bei alledem bercksichtigen die Planerdie Bedrfnisse der Bewohner strker, als esdie Ursprungsarchitekten taten. Diese, sagtDahm, htten teilweise eine sehr strengeArchitektur realisiert, selbst wenn dies vonder Funktion her etwas schwierig gewe-

    sen sei. Heute bercksichtigen wir die Nut-zersicht strker, sagt Dahm. Man will esetwas weicher, etwas wohnlicher haben.

    Im brigen sei das Mrkische Viertelbesser als sein Image, sagt Dahm. Wie seinebeiden Kollegen ist er berzeugt, dass esgute Voraussetzungen hat, um auch weiter-hin ein attraktiver Wohnort zu sein. Ganzhnlich sah das brigens Oswald MathiasUngers, als er sich drei Jahre vor seinem Tod in einem Interview ber das MrkischeViertel uerte, an dessen Entstehung ermageblich beteiligt gewesen war. Wennman optimistisch sei, sagte er damals, kann so gar der Zustand eintreten, dass das Mrkische Viertel zu einem positiven Sy- nonym wird, indem man sagt: Das ist eineGrosiedlung, wo all das, was man immensch lichen Zusammenleben braucht, woall das, was man auch an Urbanitt bentigt,sich allmhlich verwirklicht hat.

    aus den bezirken

    mv

    16 Hallo Nachbar 3/11

    Freundlicher Eingangsbereich durch

    farbige Tapeten und neue Briefksten

    Am Eichhorster Weg sorgen nach der Modernisierung

    Vorbauten in Holzoptik fr eine bessere Orientierung

    Foto

    s: T

    hom

    as B

    runs

    INFO

    Mehr ber das Mrkische Viertel erfahren Sie

    auf www.mein-maerkisches-viertel.de. Fr alle

    Infos und Hintergrnde zur Modernisierung auf

    www.mein-neues-viertel.de vorbeischauen.

  • 17das wohnfhl-magazin der gesobau

    mv

    aus den bezirken

    D as Wetter am 21. Juli lsst zu wn-schen brig, der Regen will auch andiesem Tag keine Ausnahme machen. Alsowird kurzerhand umgeplant und das Atelierin der 14. Etage im Senftenberger Ring 24 fr gewhnlich ein Schulungs- und Semi-narraum umfunktioniert: bl tenweie Tafeltcher, Blumenarrangements auf den Tischen, Palmen als Deko, gedimmtes Licht.Fertig war der festliche Rahmen.

    Gute Stimmung bei den GstenGegen 18:45 Uhr treffen die Gste nachund nach ein. Familie Chapelle aus demWilhelmsruher Damm 113 ist die erste, dieihren Fu ins Atelier setzt. Die gebrtigeBerlinerin hat einige Jahre mit ihrem Mannin Niedersachen gewohnt, aber jetzt zog essie zurck in die Heimat; erst nach Herms-dorf und nun ins Mrkische Viertel. Nochbefinden sie sich in der Eingewhnungs-phase, erzhlt Monika Chapelle. Immer-hin hat sich hier viel verndert.

    Dinner ber den Dchern

    20 Mieter sind beim Dinner ber den Dchern im Mrkischen Viertel dem Himmel ein Stck nher

    gekommen. Hallo Nachbar verloste im Rahmen des 111. Jubilums der GESOBAU 11 x 2 Pltze fr einen

    unvergesslichen Abend auf der Dachterrasse am Senftenberger Ring.

    Schnell machen sich alle Gste mitei-nander be kannt, finden Tischnach barn zuei-nander. Bevor es jedoch richtig losgeht, wirderst einmal der tolle Ausblick von der Ter-rasse genossen dem kann selbst der Regenan diesem Abend keinen Abbruch tun.

    Auch Familie Thiede lsst sich von Wet-tergott Petrus nicht die Laune verderben.Das Ehepaar lebt bereits seit 1971 im MVund fhlt sich in seinem grnen Viertel sehrwohl. Alles ist gut zu erreichen und manist schnell in der Natur. Lbars liegt direktvor unserer Haustr, fasst Helga Thiede dieVorteile zusammen. Fr das Dinner ber denDchern haben sie sich beworben, weil sieneugierig waren und sich berraschen lassen wollten.

    Mieter feiern 53. HochzeitstagMittlerweile duftet es schon lecker. Dochbevor der erste Gang aufgetragen wird,muss ein freudiger Anlass gewrdigt wer-den: Das Ehepaar Grasnick aus Pankow be-

    geht seinen 53. Hochzeitstag und die GE-SOBAU gratuliert. Dass Elisabeth Grasnickheute hier sein wrde, wusste die 73-Jh-rige bis zuletzt nicht. Ihr Mann Udo hatteihr nichts verraten und lockte sie mit einerAusrede ins Mrkische Viertel. Wenn ichdas gewusst htte, htte ich mir etwas Schneres angezogen, sagt sie mit einemSchmun zeln. Insgeheim hatte sie sich schongewundert, dass ihr Mann sich zum Ein-kaufen so rausputzt. An ihre Hochzeitsreise1958 knnen sich beide noch gut erinnern.Wir sind nach Frstenwalde gefahren, esging in die Blaubeeren, erzhlt Udo Gras-nick. Es war einfach eine andere Zeit, aberPankow sind wir treu geblieben. Hierwohnt das Ehepaar seit 1962, also fast einhalbes Jahrhundert.

    Dann wird gemeinsam gegessen, gere-det und neue Bekannte kennen gelernt. Auchnach dem Essen bleiben die Gste noch langesitzen und lassen den gemtlichen Abendbei angeregten Gesprchen ausklingen.

    D as Kinderfest etabliert sich, denn hier engagieren sich Akteure aus demKiez, treffen sich Nachbarn auf einenSchwatz, man schaut dem Nachwuchs beivielfltigen Aktionen zu und geniet die Atmosphre unter freiem Himmel.

    Kurz vor den Schulferien war sogarnoch richtig Sommer und unser Kinder-fest konnte ohne Wetterkapriolen statt fin-den. Es gab reichlich Nervenkitzel auf demKletterturm, lautstarke Emotionen beim

    Bungee-Jumping, Glcksgefhle beim Pony-reiten und viel Kreativitt beim Basteln. Neu war in diesem Jahr die Wachshand-Maschine, eine Foto-Button-Bastelaktion unddas Mini-Zorbing: Hierbei werden groe wiekleine Passagiere einzeln in einen manns-hohen transparenten Ballon eingeschlossenund knnen darin auf dem Wasser einesBassins laufen und herumtollen.

    Viel Applaus ernteten die zahlreichenAkteure auf der Bhne. Fr Stimmung und

    gute Unterhaltungsorgten zudem dieTnzer der Tanz-schule Peter Steirlund die Musikschule Reinickendorf. Mit-singen und -tanzen war brigens ausdrck-lich erwnscht das Publikum lie sichnicht lange bitten. Nchstes Jahr im Juniheit es erneut Treffpunkt Kinderwiesen-fest! Der Termin wird rechtzeitig bekannt-gegeben. Wir freuen uns auf Sie!

    Kinderfest auf der Wiese

    Am 25. Juni war wieder Kinderwiesenfest-Zeit im MV. Bereits zum dritten Mal veranstal-

    te ten wir das legendre Wiesenfest als reines Kinderwiesenfest und meinen: Das ist ge -

    nau richtig so. Mehr als 2.000 kleine und groe Gste waren unserer Einladung gefolgt.

  • U mweltsenatorin Katrin Lompscher, Vat-tenfall-Vorstand Wolf-Dietrich Kunze,Bezirksbrgermeister Frank Balzer und GE-SOBAU-Vorstand Jrg Franzen legten am23. August gemeinsam Hand an bei derGrundsteinlegung in der Wallenroder Strae2. In gut einem Jahr wird das dort angesie-delte Fernheizwerk um eine neue Kraft-Wrme-Kopplungs-Anlage erweitert unddamit von strategisch wichtiger Bedeutungfr das Mrkische Viertel und die GESO-

    18 Hallo Nachbar 3/11

    Umweltfreundliche Energie fr das MV

    aus den bezirken

    mv

    Seit ber 15 Jahren in Reinickendorf!

    Freundlich - grndlich - zuverlssig!

    - Hauswirtschaft- Krperpflege, Kleiderpflege- Ausfhrung rztlicher Verordnungen

    - Betreutes Wohnen mit 24-Stunden-Pflegeals Alternative zum Heim

    - psychiatrische Pflege fr Demenzkranke- Begleitung zu mtern und rzten- Pflegeberatung- Pflegekurse fr pflegende Angehrige

    (Hausputz, Einkauf, Kochen)

    (Wundversorgung, Blutzuckermessung,Medikamentengabe usw.)

    (Wohngemeinschaft)

    Wir bernehmen fr Siesmtliche Leistungen im Rahmen

    der Pflege- und Krankenversicherung:

    Senftenberger Ring 44 G - 13435 Berlin

    www.sozialstationmobil.de

    Tel. (030) 416 98 11

    BAU sein: Die Wrmeversorgung auf Basiserneuerbarer Energien macht es im Zusam-menspiel mit der energetischen Moderni-sierung der Huser mglich, dass das Quar-tier in wenigen Jahren eine CO2-neutraleEnergiebilanz aufweisen und Deutschlandsgrte Niedrigenergiesiedlung sein wird.

    Die Interessenlage fr das Projekt istvielfltig. Whrend Berlins Umweltsenato-rin den Einsatz von Holz aus nachhaltigerForstwirtschaft lobt, steht fr ReinickendorfsBezirksbrgermeister die positive Entwick-lung des Stadtteils im Fokus: Es tut sich vielim Mrkischen Viertel. Mit fast 500 Millio-nen Euro schweren Investitionen in die Modernisierung von Wohnungen leistet dieGESOBAU einen erheblichen Beitrag zurSteigerung der Lebensqualitt. Rund 15 Mil-

    lionen Euro aus dem Frderprogramm Stadt-umbau West und aus bezirklichen Mitteln frSport- und Grnanlagen ergnzen die Ma-nahmenflle, durch die das Mr kische Vierteleine erhebliche Aufwertung erfahren hat.

    KLIMASCHUTZPARTNER

    Vattenfall und GESOBAU verbindet seit Juli 2010

    eine sogenannte Klimapartnerschaft. Dafr

    wurden wir 2010 mit dem Berliner Klimaschutz-

    partnerpreis ausgezeichnet.

    Am 23. August wurde der Grundstein fr das Biomasse-Heizkraftwerk im MV gelegt. Es ist der erste

    Schritt auf dem Weg zum verstrkten Einsatz regenerativer Energien im Berliner Norden und ein weiterer

    groer auf dem Weg zu Deutschlands grter Niedrigenergiesiedlung.

    Grundsteinlegung im Fernheizwerk: Reinicken-

    dorfs Bezirksbrgermeister Frank Balzer,

    Umweltsenatorin Katrin Lompscher, Wolf-Dietrich

    Kunze, Vorstand Vattenfall Europe Wrme AG,

    und GESOBAU-Vorstand Jrg Franzen (v. l.)

    Foto

    : Vat

    tenf

    all

  • aus den bezirken

    19das wohnfhl-magazin der gesobau

    N ach einem Jahr Bauzeit wurde am 17. August der Erweite-rungsbau der Chamisso-Grundschule im MV feierlich einge-weiht. Der Schulneubau wird dringend bentigt, da die im Viertelvorhandenen Grundschulen zunehmend auf Raumnot stoen denvielen zugezogenen jungen Familien sei Dank. Der Erweiterungs-bau ist ein Projekt, das im Zuge des Stadtumbau West entwickeltund auch zum groen Teil daraus finanziert wurde: 1,7 MillionenEuro kamen aus diesem Programm, der Bezirk steuerte weitere400.000 Euro bei.

    Zur Erffnung fhrten mehrere Klassen Tanz- und Gesangs-darbietungen vor Eltern und Lehrern auf, Stadtentwicklungssena-torin Ingeborg Junge-Reyer, Bezirksbrgermeister Frank Balzer,Schulstadtrtin Kathrin Schultze-Berndt und Schulleiter Bernd Grgen bergaben den goldenen Schlssel fr den Neubau schlie-lich an die Schler. Zwlf Klassenrume bieten jetzt Platz fr achtjahrgangsbergreifende Lerngruppen also die Allerjngsten, die

    mv

    Erweiterungsbau der Chamisso-Grundschule eingeweiht

    Am Senftenberger Ring lernen ABC-Schtzen

    in acht jahrgangsbergreifenden Lerngruppen

    in einem modernen Kubus mit vielen Fenstern.

    sich jetzt als ABC-Schtzen ins freudvolle Lernen strzen knnen.Mit dem Schulneubau knnen nun auch weiterhin alle Kinder des Mrkischen Viertels wohn ortnah zur Schule gehen.

    brigens: Die bislang auf dem Grundstck des neuen Erweite-rungsbaus gelegene BMX-Bahn ist nicht fr immer verschwunden.Sie wird vielmehr ebenfalls mit Mitteln des Stadtumbau West in derNhe des Seggeluchbeckens neu errichtet. Und nah am Zentrumwird noch dieses Jahr eine Skateranlage gebaut. Fr Kinder und Jugendliche ergeben sich hierdurch viele neue Mglichkeiten, drauen aktiv zu sein.

    Immer weniger Grundsicherungsem p-fngern und Geringverdienern ist es mg-lich, sich Neuanschaffungen zu leisten. Dastrifft die Menschen vor allem im Bereich des Haushaltgrundbedarfs: Die Anschaffungvon Kleidung, Mbeln oder Elektrogertenwird zu einer groen Hrde. Die Kirchen-gemeinden im Mrkischen Viertel dasEvangelische Familienzentrum der Apostel-Petrus und Apostel-Johannes-Gemeinde wollen hier konkrete Abhilfe schaffen und

    Erster Fairkaufladen erffnet

    Fair kaufen ist das Motto des Ladens, der seit September 2011

    im Mrkischen Viertel Nachbarschaftshilfe vermittelt.

    erffneten im September den ersten Fair-kaufladen.

    Das Besondere am Fairkaufladen ist,dass die Waren einen symbolischen Preisund damit einen Wert erhalten. Die Kundendes Ladens nehmen also nicht nur Hilfe inAnspruch, sie werden gleichzeitig Teil einessozialen Austauschs. Die eingenommenenGel der, die nur einen Teil der Kosten des Pro-jekts decken knnen, flieen in den La denzurck, um seine Betreuung sicherzustellen.

    Umgesetzt wurde die Idee mit Hilfe Ehrenamtlicher aus der Gemeinde; Unter-sttzung bei der Konzeption gab es von derGESOBAU. Das Innovative an der Idee ist,dass wir durch unseren Second-Hand-Ver -kauf von Kleidung nicht nur bestimmteMenschen erreichen, sondern durch den parallelen Verkauf von fair gehandelten Pro-

    dukten auch ein Laden fr alle Bewohnerim MV sind. Von der Idee bis zur Umset-zung hat es Dank vieler Helfer nur ein halbes Jahr gedauert, sagt Matthias Gib- hardt, Leiter des evangelischen Fami lien-zentrums [face]. Finanzielle Untersttzungsichern die die GESOBAU- und die Pfeffer-werk-Stiftung zu.

    Im Fairkaufladen knnen berechtigtePersonen zuknftig dreimal wchentlich ge-brauchte Kleidung, Mbel und Elektroge-rte zu fairen Preisen erwerben. Ich freuemich sehr, dass es endlich losgeht, denn essteckt schon sehr viel Arbeit in dem Projekt.Wir hoffen, dass wir eine Bedarfslcke imMrkischen Viertel auf diese Weise erfolg-reich schlieen und dadurch eine Art Kon-taktbrse einrichten knnen, sagt AnielaBergemann, Leiterin des Fairkaufladens.

    KONTAKT

    Fairkaufladen am Wilhelmsruher Damm 161,

    13439 Berlin

    Ansprechpartnerin: Aniela Bergemann,

    E-Mail: [email protected]

    Telefon: (030) 510 523 52

    Foto

    : S.T

    .E.R

    .N. G

    mbH

  • Nach langen Planungen, Bau- und Maler-arbeiten sind die Ru me nun endlichfertiggestellt und knnen zur Strkung derNachbarschaft und zu einem besseren Mitei-nander beitragen. Im Nachbarschaftsladensollen in den kommenden Monaten eine kos-tenlose Rechtsberatung, eine Berufsberatung,Freizeit- und Hobbygruppen (zum BeispielKochen mit Kindern aus dem Kiez), gemein- same Spiel- und Filmabende, Kurse undWork shops durch das Tonstudio Rap District65 eta bliert werden. Interessengemein-schaften knnen die Freirume im La dennutzen, Platz fr Kultur ist auch vorhanden.

    20 Hallo Nachbar 3/11

    Nachbarschaftsladen Buttmann

    aus den bezirken

    weddingFo

    to: G

    ESO

    BA

    U

    Nach der Mieterbeiratswahl ist es heute, am 24. August, schondie zweite Sitzung der Mitglieder des Mieterbeirats Schiller-hhe mit GESOBAU-Kundencenterleiterin Stefanie Kupfer und Kun-denbetreuerin Monika Nimmow. Es gibt viel zu tun. Auf der Tages-ordnung steht heute unter anderem die Erstellung eines Kiezplans.Die fnf frisch gewhlten Mieterbeirte aus dem Wohn gebiet dis-kutieren im Sttzpunkt Armenische Stra e, was alles rein soll in dennoch zu erstellenden Plan: Einrichtungen fr Alt und Jung, Kultur-sttten, Parks, rzte und vieles mehr. Silvia Peters, Christa Gotter,Dieter Vogt, Horst Lchters und Marion Wolf wollen mitbestimmenbei den Projekten in der Schillerhhe, sich einmischen, wenn es irgendwo klemmt mglichst zielorientiert und konstruktiv.

    Dieter Vogt, Protokollfhrer, ist schon ein alter Hase im Mie-terbeirat, wie auch Silvia Peters und Marion Wolf, die heute ur-laubsbedingt entschuldigt ist. Schon im alten Mieterbeirat hat eraktiv mitgewirkt. Der Erstmieter er ist 1960 hier eingezogen engagiert sich auch im Schillertreff in der Schwyzer Strae. Alle fnfbetrachten sich als Bindeglied zwischen der GESOBAU und den Bewohnern. Es gibt viele Nachbarn, vor allem die lteren, die unsere Hilfe brauchen, erklrt Christa Gotter. Da ist es natrlich

    Aus 15 Kandidaten whlten die Bewohner in der Schillerhhe im

    Mai 2011 ihre fnf neuen Mieterbeirte. Sie sollen das Sprachrohr

    fr die gesamte Mieterschaft sein und deren Interessen auf

    Beiratssitzungen einbringen.

    besonders hilfreich,wenn jemand wieSilvia Peters vomFach ist: Ich habeKauffrau der Grund-stcks- und Woh-nungswirtschaft ge-lernt und bin heuteim Wohnungsamt t -tig, da fhlt man sichautomatisch frs Wohnen und Wohnumfeld verant wortlich. Vonder Modernisierung, einem sensiblen Thema, sind sie allesamt selbstbetroffen. Wir erleben alles aus erster Hand mit und sind so nherdran an den Mietern, erklrt Horst Lcherts, Sprecher des Beirats.Er selbst konnte sich 1960 seine Wohnung in der Siedlung aussu-chen, hatte die Qual der Wahl zwischen einem anderen Kiez undder Schillerhhe. Entschieden hat er sich fr die Schillerhhe.Dabei habe ich mich gefhlt, als ob ich einen Sechser im Lotto gewonnen htte, erzhlt er lchelnd. Die Begeisterung fr dieSchillerhhe ist bis heute geblieben.

    Wie ein Sechser im Lotto

    Der neue Mieterbeirat in der Schillerhhe:

    Horst Lchters, Schwyzer Strae 20 A,

    Silvia Peters, Syrische Strae 9 B,

    Marion Wolf, Armenische Strae 14,

    Dieter Vogt, Schwyzer Strae 20 C und

    Christa Gotter, Tessiner Weg 8 (v. l.)

    Erst mit dem und durch das Engage-ment der Anwohnerinnen und Anwohnerwird das Angebot im Nachbarschaftsladenwachsen und den Bedrfnissen der Men-schen vor Ort entsprechen. Mitgestalten,mitreden, mitentscheiden und Verantwor-tung bernehmen ist im Alltag vieler An-wohner keine Selbstverstndlichkeit: Seienes Sprachbarrieren, soziale ngste, die Un-kenntnis im Umgang mit den demokrati-schen Prinzipien unseres Landes die kom-menden Monate werden wir nutzen, denMenschen das Angebot des Treffpunktesnh er zu bringen, sie einzubeziehen und

    Im Juni erffnete in der Buttmannstrae 16 in Gesundbrunnen der Nachbar-

    schaftsladen Buttmanninitiative, ein Treffpunkt fr die Menschen im Kiez.

    vertraut zu machen mit unserer Idee vomMiteinander aller Generationen und Kul tu-ren. Das strkt die Identifikation der Nach-barn mit ihrem Kiez und weckt das Inte-resse, mitgestalten und mitreden zu wollen.

    Die Initiative Buttmann 16 ist ein Ge-meinschaftsprojekt von Gangway e. V., derGESOBAU und der Bewohnerinitiative Butt-mannkiez, die durch das Bezirksamt Mitte,die Deutsche Telekom und die Firma MGBaumanagement gefrdert wird. ber Angebote und Mglichkeiten fr IhrEngagement knnen Sie sich immer frei-tags von 14-17 Uhr vor Ort informieren.

    Ulf Lennermann (GESOBAU-Geschfts-

    bereichsleiter), Elvira Berndt (Geschfts-

    fhrerin Gangway e. V.) und Bezirks-

    brgermeister Dr. Christian Hanke

    schneiden das symbolische Band durch

  • spruch, die architektonisch relevanten De-tails aus der Zeit um die Jahrhundertwende zu erhalten beziehungsweise wieder herzustellen, betont Wegner-Repke. Die Bder sind komplett modernisiert, die Elektroinstalla-tionen inklusive der Kchenherde neu. Und statt der veralteten Gas-etagenheizungen sorgt jetzt eine Gaszentralheizung fr wohligeWrme in den Rumen und fr warmes Wasser. Der Brennwert-kessel im Keller hat eine Tag-Nacht-Schaltung, arbeitet zudem ab-hngig von der Auentemperatur. Die einzelnen Heizkrper sindnicht nur regulierbar, der Mieter kann auch selbst feststellen, was eran Energie verbraucht.

    Reprsentative EingangsbereicheAuch der Blick in den Garten drfte jetzt mehr Freude bereiten.Die in die Jahre gekommene Stahlkonstruktion mit dem Leichtdachber den Abfalltonnen ist verschwunden. Stattdessen ist der neugepflasterte Mllstandort von einem Zaun umgeben, an dem aufDauer Pflanzen empor ranken sollen. Auerdem ist der Zugang ab-schliebar, damit niemand Unbefugtes seinen Mll dort abwerfenkann. Das Gestrpp aus den Vorgrten hat kleineren Stauden Platzgemacht. Das alte, einsturzgefhrdete Muerchen ist einer neuenEinfriedung gewichen. Und die Eingangspodeste sind mit Granit-blcken belegt, die gut zur Grnderzeitoptik des Gebudeensem-bles passen. Auch dies war der Anspruch: in solch exponierter Lagereprsentative Eingangsbereiche zu schaffen. Da berrascht es nicht,dass die Wohnungen in der Bornimer Strae 17-18 von der Ein-

    Zimmer-Wohnung bis zu den gerumigen Fnf-Zimmer-Woh-nungen begehrt und bereits allesamt vermietet sind.

    21

    aus den bezirken

    wilmersdorf

    W ieder ein Aktenordner, den GESOBAU-Projektleiter MathiasWegner-Repke zuklappen und ins Regal stellen kann: Die Modernisierung der Bornimer Strae 17-18 ist nach knapp andert-halb Jahren abgeschlossen eine Herausforderung, das Projekt imGrunewald. Es galt, das reprsentative Gebude aus der Grnderzeitmit seinen 18 Wohneinheiten so zu modernisieren, dass die Stuckelemente an den Decken und das Fischgrtparkett weitestge-hend erhalten blieben. In allen Wohnungen ist das nicht gelungen,denn im Dach hatte sich der Schwamm eingenistet. Im oberstenStockwerk mussten daher die Deckenbalken erneuert werden, auchdas Parkett musste hier weichen. Aber bei Holzbden sind wir geblieben, sagt Wegner-Repke. Die sehen fast noch schner aus als die alten Bden. Ein Trost fr die betroffenen Mieter, die fr einige Wochen ihre vertrauten vier Wnde verlassen mussten.

    Neuer Komfort und moderne TechnikAnders als die brige Bewohnerschaft, die klaglos noch zu erstel-lenden Plan. Und das, obwohl sie bei der Strangsanierung im Badnur von abends um sieben bis frh um sieben ihre Wasserstellennutzen konnten. Die ersten zwei Tage sind da schon ganz schnhart, wenn alle alten Leitungen herausgerissen werden, wei Kun-denbetreuerin Kerstin Lange. Aber sptestens ab dem vierten Tag,wenn die Wnde wieder geschlossen, neue Fliesen verlegt und moderne Badeinrichtungen montiert werden, stellt sich dann auchwieder ein gutes Gefhl ein und die Freude auf die Zeit nach der Modernisierung.

    Inzwischen sind Lrm und Staub Schnee von ges-tern, prsentiert sich das Haus in frischen, hellenFarben. Die Fassade erstrahlt in schmuckemWei und Hellgrau, das Dach ist neu. ZumHof hin sind neue Kunststofffenster einge-baut. Straenseitig hat die GESOBAU dieKastendoppelfenster aufarbeiten lassen.Auch wenn das Haus nicht unter Denk-malschutz steht, hatten wir den An-

    Reprsentativ leben im Grunewald

    Die Modernisierung in der Bornimer Strae 17-18 ist abgeschlossen. Auch wenn

    das Haus nicht unter Denkmalschutz steht, hat die GESOBAU besonders groen

    Wert auf die architektonisch relevanten Details der damaligen Zeit gesetzt.

    Gerumige Wohnungen mit originalgetreuem Fischgrtparkett

    Foto

    s: T

    hom

    as B

    runs

  • Kunstpark fr ein Wochenende

    Das 12. Kunsfest im Schlosspark Schnhausen zeigte einmal mehr, dass das traditionelle Fest der

    GESOBAU zu einer Institution geworden ist. Besucher und Knstler lieen sich auch vom Wetter

    nicht abschrecken.

    22 Hallo Nachbar 3/11

    Foto

    s: L

    ia D

    arje

    s aus den bezirken

    pankow

    D er Schlosspark Schnhausen ohne dasKunstfest, das wre wie ein Jahr ohneSilvester. Seit 12 Jahren ist das Fest der GESOBAU fr viele Pankower das Highlightim Kalender: Zwei Tage lang geben Maler,Bildhauer, Schmuckdesigner, Tpfer, Grafi-ker, Holzgestalter, Modedesigner, darstel-lende Knstler und viele andere ihre Kunstzum Besten und verwandeln den 16 Hektargroen Landschaftspark in eine einzigeKunstmeile untermalt von Jazz-Klngen,Rock und Pop.

    Perfekter Standort fr Knstler58 Knstler waren auch in diesem Jahr wie-der dabei. Einer von ihnen ist Rdiger Koch.Bislang immer nur als Besucher auf demKunstfest unterwegs, stellt der 44-Jhrige indiesem Jahr zum ersten Mal selber aus. DerStandort ist perfekt, schwrmt Koch, unddie Musik macht gute Laune. Seinen StandNr. 39 teilt er sich mit einer anderen Knst-lerin. Trotz des zwischenzeitlichen Regensblieben immer wieder Leute stehen undschmkerten durch die stimmungsvollen Bilder, Zeichnungen und Druckgrafiken desKnstlers, die hufig von verlassenen Ortenund weiten Landschaften erzhlen. Die Ar- beit, die hinter den Bildern steckt, lsst sichnicht mal annhernd erahnen. Auch wennRdiger Koch seine Kunst seit nunmehr 15Jahren hin und wieder auf Galerien ausstellt,kann der studierte Landschaftsarchitekt wie

    viele ande re Knst-ler nicht von der Ma-

    lerei leben; ein 17-Stunden-Tag ist da keineSeltenheit. Bis in die Nacht ist er hufig inseinem Laden in der Harzburger Strae 3 zu finden. Immerhin: Es sind nur ein paarStufen, die den geborenen Thringer vonseiner Wohnung im selben Haus trennen.Da tun es dann auch manchmal die Haus-schlappen, wenn es spt wird, verrt er.

    Musik NeigelneuBeim diesjhrigen Kunstfest waren jedocheher Gummistiefel zu empfehlen das wohlwichtigste Kleidungsstck dieses so genann -ten Sommers. Doch trotz reichlich Wasservon oben kamen 15.000 Besucher, die sichdie Stimmung dadurch nicht vermiesen lieen. Die Knstler in der Kunststrae wur-den umlagert und mussten viele neugierigeFragen rund ums Tpfern, Filzen, Schmuck-gestalten und Schmieden beantworten. 13 Bands sorgten fr ein buntes Musikpro-gramm auf den Bhnen. Nach einem gro-en Gewitterguss am Samstagnachmittagwar der Abend auch wetterseitig freundlichgestimmt und die Gruppe Funk Delicious

    rockte das Publikum. Das musikalische High light bot die hierzulande bekannte Julia Neigel, die mit einem Auszug aus ihremneuen Album Neigelneu bei den Zuschau -ern bleibenden Eindruck hinterlie.

    4.000 Kinderherzen schlugen hherWeil das Kunstfest nicht nur etwas frKunst- und Musikliebhaber, sondern fr dieganze Familie ist, kamen auch die 4.000Kinder auf ihre Kosten: Kinderzirkus, Mal-schule, Puppentheater und Feuerartisten lieen die Kinderherzen hher schlagen. Freine zauberhafte Atmosphre sorgten auer -dem die Elfengleichen Gestalten in ihrenbunten Kostmen, die allzeit ber Wiesenund Wege schwebten und einem auf Schrittund Tritt begegneten. Die Hochstelzenlu-fer in ihrem roten Federkleid wirkten wieaus einer anderen Welt und entrangen somanchem Besucher Hochachtung fr dasakrobatische Geschick, die Balance auch aufdem (nassen) Kopfsteinpflaster nicht zu verlieren.

    Rdiger Koch stellte in diesem Jahr zum ersten

    Mal selber auf dem Kunstfest aus

  • 23das wohnfhl-magazin der gesobau

    S chon von weitem ist zu erkennen, welch besondere Zuwen-dung dem Glanzstck des Pankower Schlossparks zu Teil geworden ist und tagtglich zu Teil wird. Aus allen Richtungen fh-ren die Wege an penibel gepflegtem Gras zu jenem Bauwerk, dasso aussieht als wre es die Lieblingssommerresidenz eines jungenPrinzenprchens. Aber die Zeiten, in denen das Schloss nur eini-gen wenigen zugnglich war, sind seit dem 19. Dezember 2009endgltig vorbei. Nach fnf Jahren umfassender und aufwndigsterSanierung wird es nun als Museumsschloss genutzt, in dem Berlin-Besucher erstmals im restaurierten Schloss die glanzvolle Epocheder preuischen Knigin Elisabeth Christine, Gemahlin von Fried-rich dem Groen, und die Bedeutung des Hauses als Prsidenten-sitz und Gstehaus der DDR-Regierunghautnah erleben knnen.

    Die neue Nutzungsepoche hatte Kas-tellan Jrg Kirschstein eingeleitet. Nach demer zehn Jahre als Schlossleiter im Schloss Oranienburg ttig war, fhlte er sich zuneuen Aufgaben berufen: Ein Schlossbe-reich komplett neu aufzubauen und somitPionierarbeit zu leisten ist natrlich einetolle Herausforderung. Kontakte mssenneu geknpft, die Veranstaltungen angekur-belt und das Museumsschloss im Osten vonBerlin etabliert werden. Sein Ziel sei es, dasSchloss Schnhausen zu einem kulturellen Zentrum Berlins zu ma-chen und mit reichlich Leben zu fllen. Vor allem die Geschichtedes Bauwerks mache es dabei so interessant. Nahezu keines der 32Schlsser der Stiftung Preuische Schlsser und Grten ist so engmit der deutschen Geschichte verknpft wie das ehemalige K-nigsschloss Schnhausen, erklrt der Kastellan. In der jngerenGeschichte, 1990, wurde im Schloss Schnhausen zum Beispiel in

    Mit Grfin zu Dohna unter einem Dach

    den so genannten 4-plus-2-Ge-sprchen zwischen Russland,USA, Frank reich, Grobritan-nien und der BundesrepublikDeutschland sowie der Deutschen Demokratischen Republik dieVereinigung der beiden deutschen Staaten vorbereitet.

    Auf Anweisung Grfin zu Dohnas 1662 als Herrenhaus errich-tet, war es seither Ort bedeutender Geschehnisse bis in die 90erJahre hinein. So vereint das Meisterwerk friderizianisch-barockerArchitektur mit seiner berwiegend noch vorhandenen Raum-ausstattung des 17. und 18. Jahrhunderts und zahlreichen persnli-chen Gegenstnden vor allem die preuische Geschichte mit der

    Geschichte der DDR unter einem Dach.Nachbildungen der originalen Gartenmbel Wilhelm Piecks stehen unweit von derSnfte der Knigin Elisabeth. Dieser Kon-trast ist einmalig und bewusst inszeniert.Obwohl die Berliner gerne auch mal meckern, zeigen sie, dass ihre Erwartungenhier erfllt werden. Also mssen wir ja wasrichtig machen, resmiert Jrg Kirschstein.Die Zukunft des Schlosses erscheint ebensovielversprechend: Nach der Einfhrungeines Multimedia-Guides und neuen Veran-staltungen sollen im nchsten Jahr der Brun-

    nen restauriert, das Seerosenbecken in Betrieb genommen, sowie2014 eine Ausstellungserweiterung mit sieben neuen Rumen zuAlexander zu Dohna eingerichtet werden.

    ffnungszeiten Oktober 2011 bis Mrz 2012Samstag, Sonntag und an Feiertagen 10:00 -17:00 UhrBesichtigung nur mit Fhrung

    Seitdem das geschichtstrchtige Schloss Schnhausen 2009 der ffent-

    lichkeit zugnglich gemacht wurde, sind nicht nur zahlreiche Pankower

    auf Entdeckungstour gegangen. Schlossleiter Jrg Kirschstein wei um

    die besondere Faszination, die vom Berliner Kulturgut ausgeht.

    Foto

    : GES

    OB

    AU

    pankow

    aus den bezirken

    VERLOSUNG

    Sie wollen auch auf den Spuren von Knigin

    Elisabeth Christine und Wilhelm Pieck wandeln?

    Hallo Nachbar verlost 25 Pltze fr eine exklu-

    sive Fhrung durch das Schloss Schnhausen.

    Schreiben Sie uns einfach bis zum 30. Oktober

    an GESOBAU AG, Abteilung Unternehmens-

    kommunikation und Mar keting, Stichwort

    Fhrung, Wilhelmsruher Damm 142, 13439

    oder per E-Mail an [email protected]

    Kastellan im Schloss Schnhausen:

    Jrg Kirschstein

  • ? Was ndert sich mit dem neuen Kabelnetz? Neben dem bisherigen, analogen Fernseh-programm knnen Sie mit dem neuen Ka-belnetz knftig auch digitales und hochauf-lsendes Fernsehen, schnelles Breitband-Internet und Telefon ber den Kabelan-schluss die Multimediadose* nutzen.

    * wenn technisch verfgbar

    ? Ich habe noch ein altes TV-Gert.Kann ich das neue Signal auf mei-nem Fernseher trotzdem empfangenoder brauche ich dafr andere Kabel?An der Kabelanschlussdose liegen die digi-talen und analogen Signale parallel an. KabelDeutschland wird auch weiterhin analogesFernsehen anbieten. Dafr bentigen Siekeine Zusatzgerte oder anderen Kabel.

    ? Was ist ein Digital Receiver (Set-Top-Box)? Von wem bekomme ichihn? Muss ich dafr bezahlen?Der Digital Receiver (oder Set-Top-Box) istein Empfangsgert fr die digitalen TV-

    Angebote. Er wirdzwischen dem Fern-seher und der Kabel-dose angeschlossen.Mit dem Receiverund einer freige-schalteten Smart-card knnen mehrals 100 TV- undrund 70 Radiosen-der digital em pfan-gen werden. Der Re-ceiver wird Ihnen von Kabel Deutschlandkostenlos zur Verfgung gestellt. Bei Auszugden Receiver bitte wieder an Kabel Deutsch-land zurckgeben.

    ? Die neuen Dosen haben 3 An-schlsse wofr? Was schliee ichan? Bekomme ich die Kabel von der GESOBAU?Die linke Buchse der Multimediadose ist fr den Anschluss des Fernsehgertes, dierech te Buchse fr den Anschluss des Radiosvorgesehen. Die mittlere, etwas nach oben

    versetze Buchse, frden Anschluss einesMo dems. Das Mo demwird bei Nutzung vonInternet und/oder Te -lefonie bentigt. Je derMieter bekommt vonder ausfhrenden Fir -ma, der RFC Radio-,Fernseh- und Compu-ter technik GmbH, einFernsehanschlusskabelim Rahmen der Instal-lation ausgehndigt.

    Zustzlich gibt esin ei nigen Bestndeneine Dose fr die Licht-wellenleiter (LWL), diejedoch vorerst nicht genutzt werden kann.Zu einem spteren Zeit-punkt werden hier Zu-satzdienste angeboten.

    Hallo Nachbar 3/11

    wussten sie schon?

    Das neue Kabelnetz

    Zurzeit modernisieren die GESOBAU und Kabel Deutschland in den Bestnden in Reinickendorf,

    Wedding und Wilmersdorf das Kabelnetz. Die wichtigsten Fragen rund um die multimediale Versorgung:

    24

    Foto

    s: K

    abel

    Deu

    tsch

    land

    ? An wen wende ichmich, wenn es Emp-fangsprobleme gibt oderich die Gerte nicht kon- figurieren kann? Whrend der Umbauma-nah me knnen Sie sich andie Firma RFC wenden. Beispter auftretenden Proble-men hilft die Servicehotlinevon Kabel Deutschland un ter der Telefonnummer

    0800 52 666 25 (auch auf Ihrem Informa-tionsschreiben zu finden). Die GESOBAU-Hotline in die sem Fall bitte nicht anrufen!

    ? Von wem bekomme ich Zusatz infoszu Pay-TV-Kanlen und Fremd spra-chenpaketen?Kabel Deutschland wird Ihnen ein Informa-tionsschreiben mit allen Produkten zusen-den. Darber hinaus stehen Ihnen Medien-berater von Kabel Deutschland ab Oktobervier Mal pro Woche in der Infobox Mrki-sches Viertel als Ansprechpartner zur Verf-gung.

    ? Kann ich den Kabelanschluss ab- lehnen und weiterhin meine Para-bol antenne nutzen?Nein. Das Anbringen und Betreiben von Para bolantennen ist vom Vermieter nicht gestattet. Zu einer Duldung dieser Ma-nahmen sind Sie gem 554 BGB ver-pflichtet unabhngig davon, ob Sie den Kabelanschluss nutzen mchten oder nicht.Die Programmvielfalt ist durch das neueNetz abgedeckt.

    ? Ab wann kann ich das neue Sig nalnutzen?Sptestens im Frhjahr 2012 sollen alleWohnungen ber das moderne Kabelnetzverfgen.

    Informationen erhalten Sie auch ber dieHomepage von Kabel Deutschland unterwww.kabeldeutschland.de

  • H aben Sie Ihre Snden schon einmalIhrem Handy statt dem Pfarrer in derKirche gebeichtet? Auf dem virtuellen Holz-kohlegrill Ihres Mobiltelefons Steaks gebra-ten? Oder nach dessen Anleitung Pullover

    25das wohnfhl-magazin der gesobau

    wussten sie schon?

    Die App fr Ihre Schadensmeldung

    Als erstes Wohnungsunternehmen hat die GESOBAU eine App fr Schadensmeldungen entwickelt.

    Welche Vorteile die Anwendung fr alle iPhone- und iPad-Besitzer bietet und ber welchen Kanal

    Mieter den Service auerdem nutzen knnen.

    VERLOSUNG

    Sie wollen unsere App nutzen, besitzen aber kein iPhone? Dann aufgepasst und mitmachen, denn

    wir verlosen unter allen Einsendern ein iPhone 4. Beantworten Sie einfach folgende Frage: An wel-

    chem Tag informierte die GESOBAU ihre Mieterinnen und Mieter ber den Online-Schadensservice

    auf ihrer Facebook-Seite? Schicken Sie uns die Lsung unter Angabe Ihres Namens, Ihrer Adresse und

    Telefonnummer an: GESOBAU AG, Unternehmenskom munikation & Marketing, Stichwort iPhone,

    Wilhelmsruher Damm 142, 13439 Berlin. Oder per Mail an: [email protected] Einsende-

    schluss ist der 31. Oktober 2011.

    KONTAKT

    Bei Fragen rund um die bevorstehende Moder-

    nisierung steht Martina He-Gehde allen Be-

    wohnern der WHG 919 als Modernisierungs-

    beirat zur Verfgung.

    Kontakt unter Telefon: (030) 416 26 30 oder

    per Mail: [email protected]

    gestrickt? Es gibt inzwischen fr (fast) alleseine App eine Applikation, die sich jederBesitzer eines Smartphones direkt auf seinHandy laden kann. Wenn Sie allerdings aufder Suche nach wirklich sinnvollen Apps sind,dann probieren Sie doch mal die neue GESOBAU-App fr Ihre Schadensmeldung garantiert ohne Zwischenstopp in der Telefon-Warteschleife.

    Besitzer eines iPhones oder iPads kn-nen diesen Service der GESOBAU seit Au-gust nutzen. Einfach im App-Store gesobaueingeben und die neue App kostenlos auf dasSmartphone laden. Tritt im oder am Haus

    ein Schaden auf, kommen Sie mit nur einem einzigenKlick zum Meldungsformular.Was danach kommt, istebenso simpel wie zeitspa-rend: E-Mail-Adresse einge-ben, die Sie zuvor bei IhremKundenbetreuer oder derHotline hinterlegt haben,und los gehts. Alles, was Siebeantworten mssen, sinddrei Fragen: Wo ist der Scha-den aufgetreten? Um wel-chen Gegenstand handelt essich? Was ist daran defekt?Telefonnummer nicht ver-gessen und Formular abschicken. Die aus-fhren de Firma meldet sich wenig spter bei Ihnen, um einen Termin zu vereinbaren.

    Schadensmeldung auch bers Internet mglichWer kein iPhone besitzt, kann auch mit an-deren Smartphones oder von zu Hause ausber unsere Homepage www.gesobau.deden Service der einfachen Schadensmeldungnutzen. Martina He-Gehde aus dem Mr-kischen Viertel nutzt seither nur noch diesenWeg und ist begeistert: Eine Stunde nachmeiner Online-Meldung hat die Firma schonangerufen und einen Termin mit mir ausge-macht. Das ist einfach optimal! Seit sie denneuen Service auf der GESOBAU-Websitegesehen hat, meldet die 56-Jhrige nichtnur Reparaturbedarf in ihrer eigenen Woh-nung. Auch fr ihre lteren Nachbarn, die

    keinen Computer besitzen, gibt sie Scha-densmeldungen auf und nimmt ihnen da -mit viel Arbeit ab. Alles, was ich dazubrauche, ist die Wohnungsnummer und dieE-Mail-Adresse.

    Das Haus ist in ei nem Top-Zustand,sagt Martina He-Geh de, de ren Engagementsich ebenso in ihrer Rolle als Modernisie-rungsbeirat fr die im nchsten Jahr anste-hende Modernisierung der Wohnhausgruppe919 zeigt. Auch in dieser Phase will sie ihrenNachbarn helfend zur Seite stehen, damitdiese stille Post endlich ein Ende hat. Dasssie selbst auf einen Rollstuhl angewiesen ist,stellt fr sie keine Hrde dar im Gegenteil:Indem ich zeige, dass ich whrend der Mo-dernisierung trotz der Behinderung in meinerWohnung bleibe, hoffe ich auch einigengste der Nachbarn ausrumen zu kn-nen, sagt sie entschlossen.

    Foto

    s: T

    hom

    as M

    anss

    & C

    ompa

    ny, G

    ESO

    BA

    U

  • 26 Hallo Nachbar 3/11

    wussten sie schon?

    S ie ist schn. Ohne Frage. Ihre Gesichtszge wie gemeielt. Darber wurden in den letzten zehn Jahren Artikel ohne Endegeschrieben. Fr ihr Spiel bekommt die australische Schauspielerinregelmig hymnische Kritiken. Fr einen Oscar hat es auch schon gereicht. Warum aber spielt sie eine Nebenrolle in einem kleinen fei-nen zum Teil in Berlin gedrehten Film, der ganz klar der jungenSchauspielerin Saoirse Ronan gehrt? Hallo Nachbar hat nachgefragt:

    Der Film heit Wer ist Hanna. Hatten Sie sich vor den Dreharbeiten gefragt Wer ist Saoirse Ronan?

    Cate Blanchett: Nein. Zum Glck sprechen sich solche Dingewie Talent unter Kollegen immer sehr schnell herum. Im Gegensatzzum Hype, der die Leser der Rubriken Vermischtes eher entzckt.Als Saoirse 2007 zum ersten Mal im Kostmfilm Abbitte zu sehenwar, wurde gemunkelt, dass da eines der ganz groen Ta lente heranwchst. Jetzt konnte ich mit ihr arbeiten und das besttigen.

    Dass dies ein kleiner Film ist und Sie in einer Nebenrolle alseiskalte Killerin zu sehen sind

    Cate Blanchett: hat berhaupt keinen Unterschied ge-macht. Ich war im Herrn der Ringe zu sehen, werde auch imHobbit wieder zu sehen sein. Grer als diese Filme nach denBchern von J.R.R. Tolkien geht es berhaupt nicht. Also gnne ichmir zwischendurch auch mal ein paar kleine Filme. Umso schner,wenn sie an Pltzen gedreht werden, die ich sehr mag. Wie zumBeispiel Berlin.

    Berlin pulsiert und lebt!

    Die Oscar-Preistrgerin Cate Blanchett

    ber den Film Wer ist Hanna?, der zu

    Teilen in der Pankower Binzstrae gedreht

    wurde und Ende des Jahres auf DVD zu

    haben sein wird.

    Was mgen Sie an Berlin?Cate Blanchett: Vor allem, dass diese Stadt, in die ich regel-

    mig komme, pulsiert und lebt! Und es gibt vor allen Dingen einengroen Unterschied zu all den anderen angesagten Metropolen. Berlin erscheint mir jedes Mal sehr bodenstndig, berhaupt nichtversponnen. Solche Pltze finde ich toll.

    Wre Berlin ein Platz zum Wohnen?Cate Blanchett: Sie werden lachen. Aber das hatten mein

    Mann und ich mal vor einer Weile ernsthaft in Erwgung gezogen.Dass wir dann doch nicht aus Sydney weggezogen sind, hatte ein-fach damit zu tun, dass wir entweder in Australien oder den USAarbeiten. Aber wer wei vielleicht kommen wir spter mal in dieStadt und lassen uns von der Energie mittreiben. Momentan habenwir unsere drei Kinder, die uns stndig auf Trab halten.

    Als Sie im letzten Frhjahr in Berlin waren und Hanna gedreht haben, waren die Fotografen natrlich hinter demHollywood-Star Cate Blanchett hinterher.

    Cate Blanchett: Moment! Hollywoodstar lasse ich nicht gel-ten. Das mag Ihre Wahrnehmung sein. Meine ist das nicht. Nurweil ich den einen oder anderen Film da gedreht habe, bin ich nichtvon denen vereinnahmt. Dagegen wrde ich mich immer wehren.

    OK, andersherum betrachtet. Strt es Sie, immer in der ffentlichkeit zu stehen?

    Cate Blanchett: Nein, das ist ja Teil meines Berufs. Solangeman mir meine Privatsphre einrumt, bin ich zufrieden. WissenSie, dieses Wort STAR, wenn man mich damit in Verbindung bringt,dann kommt mir das schon sehr merkwrdig vor. Ich kann michnoch gut daran erinnern, dass mich nach meinem Abschluss an derSchauspielschule niemand haben wollte: zu gro, zu ungelenk,nicht schn genug. Und dann ging alles so schnell. Wenn ich heutespielen kann was ich will und berall hofiert werde, kommt es mirmanchmal immer noch wie ein Traum vor. Ein Traum der nie aufgehrt hat.

    VERLOSUNG

    Neugierig geworden? Wir verlosen

    drei DVDs von Wer ist Hanna? an

    unsere Mieterinnen und Mieter. Um

    am Gewinn spiel teilzunehmen, schi-

    cken Sie uns ein fach Ihren Na men,

    Ihre Adresse und Telefonnummer an:

    GESOBAU AG, Unternehmens kommu -

    nikation & Marke ting, Stichwort Wer

    ist Hanna?, Wilhelmsruher Damm 142,

    13439 Berlin. Oder per Mail an:

    [email protected] Ein sen-

    deschluss ist der 13. November 2011.

    Wer ist Hanna

    ab 8. Dezember 2011 auf Blu-ray

    und DVD berall im Handel

    Foto

    : Son

    y P

    ictu

    res

    Hom

    e En

    tert

    ainm

    ent

    INTERVIEW: PETER BEDDIES

  • veranstaltungen

    27das wohnfhl-magazin der gesobau

    Mrkisches Viertel

    Mega Manga Convention

    Termin: 21.-23. Oktober Ort: Fontane-Haus, Wilhelmsruher Damm 142c, 13439 BerlinInfos: http://mmc.mmc-berlin.com/news.php

    Bei der 6. MMC dreht sich wieder alles rund um das Thema Mangaund Anime. Auch 2011 wird es einige nderungen und Neuerungengeben: Neben der letztmaligen Erwei terung rund um den Fantasy-und Musik bereich, soll es diesmal auch einen eigenen Comicbereichgeben. Jeden Tag tritt eine deu tsche Band aus dem Bereich J-Rockund Pop auf.

    Vorweihnachtsstck Pfefferkuchenherz

    Termin: 24. November, 16:00 UhrOrt: Stadtteilbibliothek Mrkisches Viertel (im Fontane-Haus), Knigshorster Str. 6/Wilhelmsruher Damm 142 C, 13439 BerlinAnmeldung in der Bibliothek unter Telefon: 41 70 55 138

    Das Berliner Puppentheater spielt fr Kinder ab 3 Jahren das Vor-weihnachtsstck Pfefferkuchenherz. Minchen wnscht sich vomGrovater ein Pfefferkuchenherz, doch der Grovater hat beim Holzsammeln im Wald seinen Geldbeutel verloren. Minchen macht sichmit Kaspar auf die Suche, aber im Wald wohnen auch die Hexe undder Riese Pusteback! Werden Kaspar und Minchen den Geldbeutel finden? Bekommt Minchen ihr Pfefferkuchenherz? Nach 45 Minutenwerden es die Zuschauer wissen. Der Eintritt ist frei.

    Wedding

    MoKuzuMimi

    Termin: 6. Dezember, 18:00-24:00 UhrOrt: GESOBAU-Gerichtshfe, Gerichtstrae 12/13, 13347 Berlin

    Zahlreiche Knstler hngen inden Weddinger Gerichtshfenauch in diesem Jahr wiederkunstgefllte, transparente T -t en an die Wnde der Art Lounge und verkaufen sie den Gsten zueinem Nikolaussonderpreis von maximal 100 . Die Aktion wirdvon musikalischen und kulinarischen Einlagen sowie einem Niko - lausauftritt begleitet.

    Veranstaltungen

    Foto

    s: U

    lrik

    e H

    anse

    n, G

    ESO

    BA

    U

    Berufsorientierungs- und Informationstage fr Schler/ innen

    Termin: 18.+19. OktoberOrt: Haus Sonneneck, Alt-Hellersdorf 29-31Fr wen: Schlerinnen und Schler sowie Jugendliche, die amProjekt I.N.A.- Integrations-Netzwerk-Ausbildung der KIDS &CO g.e.V. teilnehmen

    Junge Menschen, die seit kurzem in einer Ausbildung sind, erzhlenin Workshop-Form von ihrem Weg und geben Tipps, wie man sicheine Ausbildungsstelle sucht und meistert. In Podiumsdiskussionenstellen sich Mitarbeiter von Personalabteilungen oder andere Firmenvertreter den Fragen der Schlerinnen und Schler.

    JOBAKTIV

    Termin: 14.+15. NovemberOrt: Postbahnhof am Ostbahnhof, Strae der Pariser Kommune 8, 10243 BerlinFr wen: Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Migrationshintergrund

    Als Mischung aus Stellen- und Informationsbrse bringt die JOBAKTIVArbeitgeber mit Arbeits- und Ausbildungsplatzsuchenden zusam-men. Rahmenprogramm: Fachgesprche, Podiumsdiskussionen mitAkteuren aus Bundes- und Landespolitik, und zahlreiche praxisnaheAngebote vom Bewerbungsmappen-Check bis zum Business-Knigge.

    Stuzubi bald Student oder Azubi

    Termin: 26. NovemberOrt: Postbahnhof am Ostbahnhof, Strae der Pariser Kommune 8, 10243 BerlinFr wen: Abiturienten und Fachabiturienten

    Die Schwerpunkte der Karriere-Messe liegen auf Studium, dualemStudium und Berufsausbildung. Renommierte Akademien, weiter-fhrende Schulen und Hochschulen sowie viele Unternehmen zeigen den Schlerinnen und Schlern, welche beruflichen undakademischen Mglichkeiten ihnen ihr Schulabschluss erffnet.

    Ausbildungsmessen

    Die GESOBAU sucht jedes Jahr engagierte junge Leute, die eineAusbildung oder ein duales Studium in der Wohnungswirtschaftabsolvieren wollen. Um die breite Palette der mglichen Fach-richtungen und natrlich uns persnlich kennenzulernen,knnt Ihr uns auf den folgenden Messen besuchen:

  • Heute schon wie morgen wohnen. Mit unserem Online-Mieterservice knnen Sie Schden rund um die Uhr und von unterwegs melden. Jetzt auch als kostenlose App fr iPhone und iPad!www.gesobau.de

    Hilfe!

    Kommt gleich. "