hallo nachbar 4-2008

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Hallo Nachbar www.gesobau.de Die Zeitung für unsere Mieter Denkmalgerecht modernisiert Aus den Bezirken – Pankow Objektbetreuer Bernd Seidel führt durch seinen Kiez Strom aus Wasserkraft Aus dem Bezirk Wilmersdorf Seite 14 Seite 18 Seite 21 15. Jahrgang · Ausgabe 4 /2008 Namensgeber Pistorius: Ein großer Sohn Weißensees Aus dem Bezirk Weißensee Seite 22 Wussten Sie schon? Eine eigene Infobox fürs Märkische Viertel Festliche Einweihung und Übergabe

Author: kirsten-huthmann

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Kundenmagazin der GESOBAU AG

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Page 1: Hallo Nachbar 4-2008

Hallo Nachbarwww.gesobau.de

Die Zeitung für unsere Mieter

Denkmalgerecht modernisiert

Aus den Bezirken – Pankow

Objektbetreuer Bernd Seidel führt durch seinen Kiez

Strom aus Wasserkraft

Aus dem Bezirk Wilmersdorf

Seite 14

Seite 18

Seite 21

15. Jahrgang · Ausgabe 4 /2008

Namensgeber Pistorius:Ein großer Sohn Weißensees

Aus dem Bezirk Weißensee

Seite 22

Wussten Sie schon?

Eine eigene Infobox fürs Märkische ViertelFestliche Einweihung und Übergabe

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ObW e i h -

nachtsbaumkugeln,Lametta, Fensterbilder oder

Lichterketten jeder Ausprägung: An Weihn-achten darf es glitzern und glänzen.Finden Sie auch? Dann zeigen Sieuns, wie sich Ihr Zuhause in derWeihnachtszeit verändert undschicken Sie uns davon ein Fo-to! Dabei gilt aber nicht unbe-dingt die Devise: mehr ist mehr.Auch mit wenig Material könnendurch etwas Kreativität schöne Deko-rationen entstehen. Zeigen Sie uns, wie Siees sich daheim zu Weihnachten festlich undstimmungsvoll herrichten!

Gut miteinander wohnen

Berliner Schnauze –Imma mit Herz!

Inhaltsverzeichnis

Wenn Se mir persönlich treffen und wir bee-de so ins Jespräch komm’, da isset doch meis-tens janz heimelich, oder? Da nehm’ Se mirnich krumm, dat ick so’n bissken berlinere,nich wahr? Denn et is ja mal so: Ick bin eenBalina, hat ja schon damals der Kennedy jes-acht. Und da kann ick nüscht für meene Aus-sprache. Eijentlich janz det Jejenteil: Ick binda irjentwie stolz druff. Woanderes ham dieLeute ja och so ihrn eijenen Schargon, Se wis-sen schon, die Schwaben oder die Rheinlän-der, ham wa ja n paar hier von. Und wenn diedet können, warum soll icke mich hinter„Hochdeutsch“ verstecken? Wir sind dochnu mal alle zuhause in Berlin: Sie und ickeoch. Und wenn ick dette mal so sagen darf:Det is für mich Heimat, jrade, wenn ick mitIhnen och so reden kann und nich so jesch-wollen daher quatschen muss. Und wenn dieGESOBAU dette och so auf die Schildaschreibt, mit der Werbung, die überall in Ber-lin rumhängt – nicht nur im MV, falls Se detdachten, nee, nee! – dann is det jenau detgleiche: Det sacht doch nur, dat och der Ver-mieta in Berlin zu Hause ist, und dat dernich ’n jrünet Hüpftier is, wo ja zurzeit alleBammel vor haben. Also, icke muss immaschmunzeln, wenn ick die Hausaushängeund Plakate sehe, wenn da „jeputzt“ und „je-wienert“ steht – da wes man als Balina dochgleich, wat jemeint is, oder? Nehm Se et mirdoch bitteschön nich krumm!

Ihr Hausbetreuer Otto(Ham Se jesehen? Wat die „Hausbetreuer“ wa-ren, sind jetzt „Objektbetreuer“ – aber keeneBange, wir kümmern uns jenauso jut wie vorheroch!)

seite 2 gesobau mieterzeitung

Aktion

Kreuzworträtsel …….………………… 10Impressum …….……………………… 10Aus den Bezirken – Märkisches Viertel

Modernisierungsstart Finsterwalder Straße ………………….………………… 11Klettern am GESOBAU-Gebäude ..…… 12Aus den Bezirken – Pankow

GESOBAU-Stiftung unterstützt Spielmäuse ……………...……………… 13Schüleraktion bei Kunst-Stoffe Pankow 13Modernisierungsprojekte Pankow….14/15Traumboulevard Berliner Straße ..…… 16Aus den Bezirken – Buch

In Buch zu Hause ..………………..…… 17

Aus den Bezirken – Weißensee

Namensgeber Pistorius ………………… 18Zukunftspläne Weißensee ...…………… 19Aus den Bezirken – Wedding

Familientag in den Gerichtshöfen ..…… 19Zur Prime Time ins Theater ..…………. 20Aus den Bezirken – Wilmersdorf

Unterwegs mit Objektbetreuer Seidel… 21 Wussten Sie schon?

Ökostrom ..……………………………… 22Vor Einbrechern schützen ……………... 22Sichere Fernwärme ...…………………… 22Veranstaltungen

Tipps für die Freizeit …………………… 23

SeiteGut miteinander wohnen .………………2Aktion

Schönster Weihnachtsschmuck ………… 2Auf ein Wort

Nachhaltig wirtschaften ………………… 3Titelthema

Infobox MV eröffnet ……………………4/5Vorgestellt

Mieterservice ..…………………………… 6Integrationsbeirätin ..…………….……… 7Wohnfühlen

Wandschmuck …………………….…… 8/9

bastian Bachs „Weihnachtsoratorium“. DerErlös aus dem Verkauf der CDs kommt derStiftung Großes Waisenhaus Potsdam zuGute.

Worin ähnelnsich so unter-schiedl icheAutoren wie

Hans Fallada, Oscar Wilde, Lu-dek Broz, Alphonse Daudet, Sel-ma Lagerlöf und Hans ChristianAndersen? Sie haben uns Weihn-achtsgeschichten gedichtet. Die-se gibt es jetzt als 2 Hörbücher,gelesen vom BrandenburgischenBundestagsabgeordneten SteffenReiche, mit Musik aus Johann Se-

Zu hören

Weihnachtsgeschichten

Unter den originellsten und ansprechend-sten Einsendungen verlost „Hallo Nachbar“Einrichtungsgutscheine von IKEA, Bau-marktgutscheine von Obi sowie Sachpreise.

Bitte schicken Sie Ihre Teilnahmebei-träge mit Name und Adresse bis zum

7. Januar 2009 an:GESOBAU AG, Unternehmens-kommunikation & Marketing,Kennwort „Weihnachten“, Wil-

helmsruher Damm 142, 13439 Berlinoder per E-Mail: [email protected]

bau.de

Verlosung GESOBAUWir verlosen 50 CDs an unsere Mieterinnen und Mieter.Bitte schreiben Sie mit Name und Adresse bis zum 19.Dezember 2008 an: GESOBAU AG, Unternehmenskom-munikation & Marketing, Kennwort „Weihnachtsge-schichten“, Wilhelmsruher Damm 142, 13439 Berlinoder per E-Mail: [email protected]

Zu sehen

Weihnachtlich geschmücktes Zuhause

>>

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fristige monetäre Zie-le zu erreichen. Sie sehen, Nachhaltigkeitist auf Langlebigkeitausgerichtet, auf Mo-delle, die auch morgen noch gut funktio-nieren und keinen Raubbau mit denRessourcen betreiben, die wir unseren Kin-dern hinterlassen werden. Deswegen ist esauch nachhaltig, Häuser nicht nur instandzu setzen, sondern sie energetisch zu opti-mieren, wo immer dies wirtschaftlich zuvertreten ist. Wärmegedämmte Fassadenund Zwischendecken, moderne Heizsyste-me und gut isolierende Fenster dämmenden Energieverlust nicht nur der Gegen-wart ein, sondern schützen uns auch vorkünftigen energetischen Risiken. Wirt-schaftlich handeln heißt aber auch hier: Esmuss sich auch rechnen, für Mieter wieVermieter, sonst ist – nachhaltig betrachtet– keinem gedient.

Übrigens: Im kommenden Jahr wol-len GESOBAU und Staatsballett Berlin

seite 3ausgabe 4/2008

Auf ein Wort

bausubsTANZ fortführen und weiterent-wickeln. Das Projekt soll ja nicht nur eineeinmalige Angelegenheit sein – das wäre janur ein Tropfen im Ozean. Eine langfristigeBildungskooperation bedeutet hingegendie nachhaltige Wertschätzung der jungenGeneration und die Förderung eines er-weiterten Bildungszugangs. Und sie zeigt,was jeder Einzelne von uns leisten kann,um unsere Lebensbedingungen im Gleich-gewicht zu halten.

Wir wünschen Ihnen frohe Weihnach-ten und einen „nachhaltigen“ Jahreswech-sel!

Ihr VorstandJörg Franzen, Christian Wilkens

Internet: www.mission-sustainability.org

Liebe Mieterinnen, liebe Mieter,

Anfang des Jahres starteten wir ein Koope-rationsprojekt mit dem Staatsballett Berlin:Schülerinnen und Schüler aus vier Schu-len, die mitten in unseren Nachbarschaftenliegen, studierten über mehrere Monate gemeinsam mit Tänzerinnen und Tanzpä-dagoginnen des Staatsballetts verschiede-ne Choreografien zur „Carmen Suite“ ein.Im Juni kamen die vier Gruppen in einemfulminanten Finale im Saalbau Neuköllnzur Aufführung zusammen und erntetentosenden Beifall.

Jetzt wurde dieses Tanzprojekt aufgroßer politischer Bühne geehrt. Der Ratfür Nachhaltige Entwicklung, der dieBundesregierung berät, hat bausubsTANZMitte November als einen Leuchtturm füreine Kultur der Nachhaltigkeit ausgezeich-net. Was aber hat ein kleines Tanzprojekt,an dem bisher 90 Kinder teilgenommen haben, mit nachhaltigem Wirtschaften undHandeln zu tun?

Nachhaltige Entwicklung bedeutet,Umweltgesichtspunkte gleichberechtigtmit sozialen und wirtschaftlichen Aspek-ten zu berücksichtigen. Für die GESOBAUist nachhaltiges Handeln schon seit Länge-rem selbstverständlich. Konkret bedeutetdies, dass Investitions- und Bewirtschaf-tungsentscheidungen in Steine, in Häuser,in „Bausubstanz“ nie für sich alleine ste-hen und allein nach Renditegesichtspunk-ten beschlossen werden. Das soziale Mit-einander, die fruchtbare Vielfalt der Bewohner ist wichtig für eine lebendige,vitale Nachbarschaft, und die Menschenund ihre Lebensbedingungen beziehen wirin unser wirtschaftliches Handeln ein.

Dem Umweltschutz kommt beimnachhaltigen Handeln eine ebenso maß-gebliche Rolle zu – und der Rat für Nach-haltigkeit appelliert an uns Bürger, Unter-nehmen und Politiker, hier nicht von gesteckten Zielen abzuweichen, um kurz-

Bildungsprojekt bausubsTANZ ausgezeichnet

Nachhaltig wirtschaften

Jörg Franzen, Christian Wilkens

Damit auch in diesem Jahr die Lichter hell leuchten:Unser Partner Vattenfall Europe unterstützt die

Weihnachtsbeleuchtung am Wilhelmsruher Dammmit 10.000 Euro. Herzlichen Dank dafür!

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Besucher das impo-sante Baugesche-hen beobachteten.

Von der Infobox im MV aus lässt sichzwar keine Baustelle besichtigen. Aberman kann dort schon mal schauen, wie dieneuen Bäder aussehen werden, die überallgebaut werden. Es wird auf Ausstellungs-tafeln anschaulich erklärt, welche Baumaß-nahmen im Einzelnen geplant sind, undinsbesondere, warum das alles gemachtwird.

Dem „Warum?“ und „Wie?“ gingenKlaus Wowereit, Wolfgang Tiefensee, Inge-borg Junge-Reyer und Jörg Franzen un-mittelbar vor der Infobox-Eröffnung in einem Podiums-gespräch auf denGrund. Denndass die GESO-BAU jetzt dieKomplettmoder-nisierung desMV in Angriffgenommen hat,

seite 4 gesobau mieterzeitung

begrüßen die Politiker ausdrücklich. Wär-medämmende Fassaden und Fenster, moderne Technik und neue Heizsystemesenken die Energiekosten und bremsenden CO2-Ausstoß.

Denn das Land Berlin will den CO2-Ausstoß bis 2010 im Vergleich zu 1990 um20 Prozent senken, erläutert der RegierendeBürgermeister. Besondere Bedeutung fürden Klimaschutz kommt hierbei der Gebäudesanierung zu, sowohl der öffent-lichen als auch aller anderen Bauten.

Stadtentwicklungssenatorin Junge-Reyerhebt den Modellcharakter der Gesamt-strategie zur energetischen Modernisie-rung und des Engagements im Rahmen

des StadtumbauWest hervor. Damitist das MV Vorbildfür andere Groß-wohnsiedlungen inDeutschland. Denndass hier eineGroßwohnsiedlungangefasst wird, in

Ein Sommer voller geheimnisvoller Werke-lei liegt hinter uns, hinterm Bauzaun nahmdas ominöse Projekt langsam Form undFarbe an und zog die Blicke der Passantenauf sich.

Lange konnten die Anwohner nichtentschlüsseln, was das einmal werden soll-te: Der Eingang für den neuen U-Bahnhof,auf den die Neumärker seit 20 Jahren war-

ten? Ein öffentliches Badehäuschen? EinKiosk? Nein. Es ist eine Infobox, ein Infor-mationspavillon, der über das Komplett-modernisierungsprogramm im Märki-schen Viertel informieren will, ein Ort, andem die Bewohner des MV mit Mitarbei-tern der GESOBAU bohrende Fragen rundum die Modernisierung klären können.Die Infobox ist von außen GESOBAU-rot,und nicht zufällig erinnert sie auch an diegroße rote Infobox, die fast ein Jahrzehntlang die Großbaustelle am Potsdamer Platzbegleitet hat und in der hunderttausende

Festliche Einweihung und Übergabe an die Bürgerinnen und

Eine eigene Infobox fürs Märkische Vier

Zur Eröffnung Ende September kam hohe Prominenz ins MV: Unser Regierender Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer ließen es sich nicht nehmen, auf dem Stadtplatz gegenüber dem Märkischen Zentrum somit feierlich an die Be

Titelthema

Haben Sie sie schon entdeckt? Schauen Sie doch einfachmal herein. Die neue Infobox Märkisches Viertel hat für Siegeöffnet: Montag bis Samstag: 10 – 16 UhrOrt: Stadtplatz Märkisches Viertel, Wilhelmsruher Damm(gegenüber dem Märkischen Zentrum)

Die neue Infobox

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eingerichtet, die aktuell in die Moderni-sierung gehen.

Sie wollen wissen, wann Ihre Wohn-hausgruppe dran ist? Sie wollen wissen,wie sich die Mieten nach der Modernisie-rung voraussichtlich entwickeln werden?Sie haben Sorge, dass die Modernisierungzu strapaziös für Sie wird? Sie wollen wissen, wie eine bodengleiche Dusche aussieht und Ihr neues Badezimmer aus-sehen kann? Kommen Sie in die Infoboxund informieren Sie sich!

der ja während der Baumaßnahmen weiterMenschen leben, ist städtebaulich und sozial eine große Herausforderung, das ist allen Beteiligten bewusst. Aber wir könnenauch Vorbild sein für andere Großwohn-siedlungen, denen die energetische Moder-nisierung noch bevor steht.

Und so ruft Wolfgang Tiefensee dieAnwohner zur Geduld auf: Was seien dieStrapazen einiger Wochen (durch die Bau-maßnahmen in den Wohnungen), ange-sichts des Risikoschutzes vor steigenden

Energiepreisen und neuer attraktiver Aus-stattung von Bad und WC? Und Jörg Fran-zen verspricht, die möglichen Härten, diedurch die Modernisierungsmaßnahmenentstehen, so gut wie möglich abzufedern.Bei der Ablauforganisation, z.B. auch beider Umsetzung im Härtefall, hilft dasOSA-Team MV, die Partner vom NetzwerkMärkisches Viertel stehen mit einer Vielfaltvon Angeboten bereit und zusätzlich wer-den Hauspatenschaften in den Gebäuden

seite 5ausgabe 4/2008

Titelthema

en und Bürger

Viertel

erender Bürgermeister Klaus Wowereit, Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee undehmen, gemeinsam mit GESOBAU-Vorstand Jörg Franzen das Band zu zerschneiden und die Infobox

an die Bewohner des Märkischen Viertels und an alle anderen Interessierten zu übergeben.

Informationspavillon 1966 – 1988

Die Infobox MV knüpft an eine bewährte Tradition an: Bereits zu den Berliner Bau-wochen 1966 luden der Berliner Senat unddie Generalplaner des Märkischen Viertelsstolz in einen Informationspavillon, um dieGroßbaustelle zu bewundern. Schulklassenaus den angrenzenden Ortsteilen machtenAusflüge hierher. Standort des Informa-tionspavillons war der Wilhelmsruher DammEcke Eichhorster Weg – da, wo jetzt eine große Grünfläche ist. Unsere Frage an Alteingesessene: Wer erinnert sich noch an diesen Informa-tionspavillon? Wer kann eine Geschichte dazu erzählen? Wer hat alte Fotos von die-sem Pavillon? Diese würden wir gerne inHallo Nachbar veröffentlichen! Wir freuenuns über Ihre Zusendungen an:GESOBAU AG, Kirsten Huthmann, Wilhelms-ruher Damm 142, 13439 Berlin oder per E-Mail: [email protected]

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Mieterinnen und Mieter aus dem Märki-schen Viertel, Wedding sowie aus Wilmers-dorf kommen seit Mai 2008 in den Genussder zentralen Kundenbetreuung am Servi-cetresen im Eingangsfoyer der GESOBAU-Hauptverwaltung am WilhelmsruherDamm 142. Einfach beim Servicemitarbei-ter melden, der fast zwei Drittel aller Anlie-gen sofort lösen und bearbeiten kann undalle weiteren Vorgänge auf den Weg zumpassenden Ansprechpartner schickt. Werseinen persönlichen Kundenbetreuer auf-suchen möchte, tut dies am besten über eine feste Terminvereinbarung.

Kunden aus Pankow und Weißenseehaben ab sofort eine einheitliche Anlauf-stelle: Den Stiftsweg 1 in Pankow, NaheBreite Straße und U/S-Bahn Pankow. DieKundenbetreuer aus der Streustraße sindjetzt im Stiftsweg 1 untergebracht. WennSie Ihren persönlichen Kundenbetreuersprechen möchten, gehen Sie auf NummerSicher, wenn Sie uns dienstags von 13 – 18

Uhr, donnerstagsvon 9 – 12 Uhrbesuchen odertelefonisch einen

Termin vereinba-ren. Name und Telefonnummer Ihres Kun-denbetreuers finden Sie in der Regel aufden Briefen, die Sie von der GESOBAU er-halten. Oder Sie rufen die zentrale Einwahl4073-0 an.

Kunden in Buch finden ihre persön-lichen Ansprechpartner unverändert in derWalter-Friedrich-Straße 10; IndividuelleTermine mit Ihrem Kundenbetreuer ver-einbaren Sie am besten telefonisch. DasKundencenter wurde in den letzten Mona-ten erweitert und verfügt jetzt über einengeräumigen Empfangsbereich und eineKinderspielecke.

Ihre Objektbetreuer (vormals Haus-betreuer) finden Sie weiterhin dezentral inIhrem Wohngebiet. Sie erreichen sie in dernahe gelegenen Objektbetreuung (Adres-sen siehe Kasten) – wahrscheinlicher istaber, dass Ihr Objektbetreuer gerade für Sierund um Ihr Wohnhaus im Einsatz ist.Schäden in Haus oder Wohnung meldenSie Ihrem Objektbetreuer am einfachstenüber die Mobilnummer (siehe Schaukastenim Treppenhaus) oder über unsere zentraletelefonische Einwahl 4073-0.

gesobau mieterzeitung

Vorgestellt

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Neues aus unserem Mieterservice

Wir sind für Sie daBei allen Fragen rund um Ihr Mietverhältnis, Ihre Miete und die Nebenkosten, Ihre Wohnung und Ihr Haus kann Ihnen grundsätzlichjeder GESOBAU-Service-Mitarbeiter weiterhelfen: die elektronische Verwaltung macht’s möglich.

Umzug auf die leichte Art GESOBAU

Sie suchen eine größere oder kleinere Wohnung? Teilen Sieuns Ihren Veränderungswunsch einfach mit, wir kümmernuns darum: ohne Maklergebühr. Kein wochenlanges Su-chen – wir unterbreiten Ihnen gezielt passende Angebote.Kein „Papierkrieg“ – wir unterstützen Sie bei allen Umzugs-formalitäten. Der beste Ansprechpartner ist immer Ihr Kun-denbetreuer.

Ihre Kunden- und Objektbetreuer GESOBAU

Servicezeiten MV und Stiftsweg 1

Montag, Mittwoch, Donnerstag 9 – 17 Uhr Dienstag 9 – 18 UhrFreitag 9 – 13 Uhr

Servicezeiten Buch

Dienstag 13 – 17.30 Uhr Donnerstag 9 – 12 Uhr

Objektbetreuung Wedding/Wilmersdorf

Armenische Straße 1213349 Berlin

Objektbetreuung in Pankow

Blankenburger Straße 12013156 Berlin

Mühlenstraße 8213187 Berlin

Objektbetreuung in Weißensee

Tassostraße 2113086 Berlin

Objektbetreuung in Buch

Karower Straße 1013125 Berlin

Einheitliche SprechzeitenObjektbetreuung:

Montag bis Freitag 7.30 – 9 UhrDienstag 16 – 18 Uhr

Unsere Geschäftsstellen

Märkisches Viertel, Borsigwalde, Wedding, WilmersdorfWilhelmsruher Damm 14213439 Berlin

Pankow und WeißenseeStiftsweg 1, 13187 Berlin

BuchWalter-Friedrich-Str. 10, 13125 Berlin

Ihre Ansprechpartner sind ganz die Alten, aber deren Bezeichnungen haben sich geändert:Die Mieterbetreuer heißen jetzt „Kundenbetreuer“, die Hausbetreuer „Objektbetreuer“ unddie vormaligen Hausmanager sind die neuen „Leiter Objektbetreuung“. Durch die neuenBezeichnungen soll leichter klar werden, wer für Sie in welcher Sache der richtige Ansprech-partner ist.

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sehr nett und ich freue mich auf die Arbeitfür die Mieterinnen und Mieter“.

Aufgabe des Integrationsbeirates istes, die Integration von Mietern in den Beständen der GESOBAU zu fördern undso das Zusammenleben aller Bewohner zuverbessern. Der Integrationsbeirat setztsich für die Gleichbehandlung und Förde-rung benachteiligter Mietergruppen ein.Durch seine Arbeit fördert der Integra-tionsbeirat das gegenseitige Verständnis,Toleranz und den konstruktiven Umgangmit Konflikten zwischen unterschiedlichenMietergruppen.

Wir wünschen Frau Kepez viel Erfolgfür die anspruchsvolle Aufgabe.

Wir können Ihnen heute Frau Serap Kepezvorstellen. Sie ist seit 22 Jahren Mieterinder GESOBAU im Märkischen Viertel. Hierlebt sie gemeinsam mit ihrem Mann undzwei Kindern. Serap Kepez kam mit ihrenEltern 1972 aus Ankara nach Berlin, schlossSchule und Berufsausbildung ab und ar-beitete im Anschluss einige Jahre mit derdamaligen Ausländerbeauftragten BarbaraJohn zusammen. Seither besteht ein guterKontakt zwischen den beiden Frauen.Überhaupt wird Frau Kepez mit Arbeits-kollegen, in ihrer Nachbarschaft und imUmfeld ihrer Kinder für ihre offene undherzliche Art sehr geschätzt. „Ich sah nochnie einen Grund, mich abzuschotten.

Vorgestellt

Schließlich lebe ich hier und das sehrgern.“ Sie findet, je besser man sich verste-he und ein gutes Miteinander pflege, destowohler fühle man sich in seinem Kiez. Unddas, meint Frau Kepez, gelte auch für vieleMigranten, die ihrer Meinung nach in denvergangenen Jahren eher dazu neigten,sich zurück zu ziehen. „Integration ist eineSache, bei der man sich aufeinander zu bewegt – und nicht umgekehrt!“ Das istübrigens auch ein wichtiges Motiv für Serap Kepez, sich dem Mieterbeirat als Integrationsbeirätin anzuschließen. Der erste gemeinsame Termin mit den Kolle-ginnen und Kollegen im Beirat hat ihr vielMut gemacht, denn „die Aufnahme war

Neu dabei im Gesamtmieterbeirat im Märkischen Viertel

Unsere Integrationsbeirätin Serap Kepez

Integration bedeutet vor allem Teilhabe. Dazu bedarf es Formen der Beteiligung, die für alle erreichbar sind, wie zum Beispiel einen gut integrierten Mieterbeirat – der als Bindeglied zwischen der GESOBAU und ihren Mietern vermittelt und konstruktiv bei der Umsetzung wichtiger Unternehmensziele mitwirkt: gute und bezahl-bare Wohnraumversorgung, sichere Nachbarschaften und ein lebenswertes Wohnumfeld. In den letzten Jahren

ist vieles gemeinsam gelungen! Auch die wachsenden Bedürfnisse unserer Mieter mit Migrationshintergrund sollen in Zukunft angemessenberücksichtigt werden. Das gelingt vor allem, wenn man Menschen gewinnen kann, die sich für dieses Anliegen engagieren wollen undselbst einen solchen Hintergrund haben.

Serap Kepez

Geben Sie Energiesparen ein neues Gewicht.

Heizanlagen und Thermostatventile arbeiten besser, wenn sie genügend Luft bekommen. Sorgen Sie dafür, dass die Belüftung der Räume stimmt bzw. Heizungen nicht mit Möbeln zugestellt oder mit Gardinen zugehängt werden.

Richtig heizen heißt auch richtig lüften: Schließen Sie vor dem Lüften die Thermostatventile und lassen Sie kurz und kräftig frische Luft in den Raum.

1 Tipps, wie Luft beim Heizen helfen kann.

Alle Tipps, die Ihnen helfen, Ihren Energieverbrauch zu senken, finden Sie auf: www.energiesparen-in-berlin.de

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seite 8 gesobau mieterzeitung

Wohnfühlen

ein vortreffliches "Fundament" für ein Ein-zelbild oder ein Bilderarrangement. Auchzum Esstisch an einer Wand passt ein Bildsehr gut. Über kleinen Möbeln sollten nurkleine Bilder oder Gruppen kleiner Bilderhängen. Über einem großen Sofa dagegensehen großformatige Bilder oder breiteGruppen aus kleinen Formaten gut aus.Tipp: Hängt das Bild in der Nähe einesFensters, wählen Sie ein Glas, das Reflexevermeidet.

Für jedes Bild den passenden Rahmen

Bild und Rahmen sollten sich zu eineroptischen Einheit ergänzen. Deshalbsollte die Farbe des Rahmens dieHauptfarbe des Bildes aufgreifen undzum Rest der Einrichtung passen. Bilder inkräftigen Tönen vertragen auch eine eben-solche Fassung, bei pudrigen Pastellensollte man lieber dezente Nuancen wählen.

Für die Größe des Rahmens gilt:Große Bilder brauchen breite Rahmen, fürkleine Formate, zarte Aquarelle oder Bleistift-zeichnungen sind schmale Ausführungenangemessen. Erstaunliche Effekte lassensich aber auch mit bewussten Kontrapunk-

ten erzielen. Das heißt: Fürs Mini-Fotodarf‘s auch mal eine extrabreite Fassungsein. Auch beim Stil des Rahmens könnenSie mit Kontrasten Akzente setzen: Kombi-nieren Sie doch mal ein altes Bild miteinem modernen Rahmen oder umge-kehrt. Das passt oft besser als erwartet.Tipp: Lassen Sie sich vom Fachhändler beider Wahl des passenden Rahmens beraten.Eine große Auswahl bietet zum Beispiel

Artvento in der Eberswalder-straße 29.

Digitale Bilderrahmen –moderne Wechselrahmen

Aber nicht nur Kinder liebenAbwechslung. Auch Erwachsene

wollen nicht immer nur ein Motiv aufihrem Schreibtisch sehen. Früher gab esdafür Wechselrahmen, im digitalen Zeital-ter gibt es digitale Bilderrahmen. Sie wech-seln wie ein kleiner Fernseher die Bilder imSekundentakt oder in längeren Intervallen– das spart Platz auf dem Schreibtisch undist unterhaltsam. Tipp: Digitale Bilderrahmen gibt es in vielenGrößen. Mit einer Bilddiagonale von etwa16 Zentimetern kosten sie rund 100 Euro.

Bilder richtig arrangieren

Die Möbel stehen an ihremPlatz, die Umzugskisten sind

ausgepackt, die Vorhänge sind angebracht;jetzt fehlt nur noch das I-Tüpfelchen, das

der Wohnung die persönlicheNote verleiht: Fotos und Bilderan der Wand. Doch das ist leich-ter gesagt als getan. Denn damit

Ihre Schätze richtig zur Geltung kommen,müssen sie gut in Szene gesetzt werden.

Dazu gehört zum Beispiel, dasssie in der richtigen Höhe hängen.

Am besten ist, dass sie zu einDrittel oberhalb der horizonta-len Blickrichtung, hängen, also

in Augenhöhe. Schön wirken Bil-dergruppen: Sie sollten aber immer

einer Linie folgen, zum Beispiel dadurch,dass die untere Kante mehrerer Bilder auf

einer optischen Linie liegt. Nut-zen Sie Fenster- und Türkantenoder andere markante Linien derMöbel als Bezugspunkt.

Achten Sie auch auf dieKombination von Bildern und Möbeln: Siemüssen in der Gewichtung zueinanderpassen. Eine Kommode beispielsweise ist

Rücken Sie Ihre Bilder ins rechte Licht: Nutzen Sie für große Bilder eigene

Beleuchtungsquellen oder bringen Sie ander Zimmerdecke eine Lichtleiste mit

beliebig vielen Strahlern an, die Sie auf dieBildwand richten.

Foto: licht.de

Mit Bildern Rä

Foto

: Kod

ak

Bild: www.freiraum.de

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Wand- und Möbelbildern sowie Wand-sticker gibt es kostenlos zum Download imInternet.

kleinenMagnetenjede Mengeverschiede-ner Bilderverteilen.

Tafelfarben verwandeln die Wand zur rie-sigen Tafel. So kann der Nachwuchs jedenTag mit gewöhnlicher Tafelkreide einneues Wandbild malen.Tipp: Zahlreiche Anleitungen, Schablonenund Mal-vorlagenzum Ma-len vonFenster-,

seite 9ausgabe 4/2008

Wohnfühlen

Kinder werden beim Dekorieren derWände gern selber aktiv. Hier haben siePlatz, ihre Kreativität zu entfalten. Im Bau-markt gibt es verschiedene Farben, Tapetenund Folien, mit denen die Kleinen bei derGestaltung ihres Kinderzimmers selbst zurTat schreiten können.

So gibt es Tapeten mit Motivenzum Selberausmalen, zum Beispiel einenBauernhof, eine Baustelle oder ein Zoo.Voll im Trend sind auch so genannteWandsticker: Das sind Folien mit bestimm-ten Motiven, mit denen Sie relativ unkom-pliziert und schnell verschiedene Atmo-sphären schaffen und das Kinderzimmerin eine eigene Welt verwandeln. Es gibtBlumen, Tiere, Sonne, Bäume, Wolken,Raumschiffe, Märchenfiguren und vielesmehr. Soll das Kinderzimmer später umge-staltet werden, lassen sich die Folien leichtwieder abziehen.

Für ständige Abwechslung sor-gen auch Magnet- und Tafelfarben. Wird

eine Wandfläche miteiner Magnetfarbegestrichen, lassen sichanschließend auf dergesamten Fläche mit

Richtig wohnlich werden Räume erst, wenn Bilder an der Wand hängen. Doch welches Bild passt wohin?Welcher Rahmen ist geeignet? Was gefällt den Kindern? Hier sind Tipps und Ideen, wie Sie sich auch mitschmalem Geldbeutel Kunstgenuss nach Hause holen.

t: enit ien.de

Räume dekorieren

Kunst im Original können sich nur wenigeleisten. Deshalb hängen an vielen WändenReproduktionen und Drucke. Das mussnicht sein. Denn Malereien, Fotografienund Plastiken gibt es auch im Verleih. Ambekanntesten ist der Verleih der Grapho-thek Berlin im Fontane-Haus im Märki-schen Viertel, Königshorster Straße 6, Tel.

40 99 98 60. Hier gibt es für wenig Geldrund 5.000 Werke zum Ausleihen, darun-ter Grafiken von Chagall, Dalí und Kan-dinsky. Drei Grafiken zum Beispiel kostenfür ein Jahr gerade mal 25 Euro.

Wer sich zeitgenössische Kunstins Wohnzimmer holen möchte, geht zuRent-Art Berlin in der Maxstraße 6 inMitte, Tel 44 01 77 09 oder zum Neuen

Berliner Kunstverein in der Chaussee-straße 128/129, Tel. 280 70 20. Der NeueBerliner Kunstverein verleiht kostenlos4.000 Werke aus dem 20. und 21.Jahrhun-dert, fällig wird nur eine Versicherungs-gebühr von 1,50 Euro pro Kunstwerk für 3 Monate.

Kinder lieben Abwechslung

Tapeten mit Motiven zum selber Ausmalen machen das Kinderzimmer zur Erlebniswelt. (AS Création)

Fotos: nouvelles images

Foto: magpaint

Kunst für jedermann

www.marabu-kreativ.dewww.nouvellesimages.comwww.kinderraeume.de

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Kreuzworträtsel

In der letzten Ausgabe von „Hallo Nachbar“3/2008 suchten wir den Begriff „Schloss-parkviertel“. Das haben viele von Ihnen natürlich wieder herausgefunden. Drei Ein-sender können nun mit einem Gutscheinvon Obi ihr Zuhause aufmöbeln: 1. Eleonore Scholz, Schillerhöhe

(Gutschein über 75 Euro)2. Herbert Schultz, Weißensee

(Gutschein über 50 Euro)3. Dr. Heinz Hilse, Buch

(Gutschein über 25 Euro)

Wie heißt des Rätsels Lösung?

Wir wünschen viel Glück!

Impressum

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern!

Vielen Dank auch an alle anderen, die sichso zahlreich an der Lösung des Rätsels be-teiligt haben!

Unten finden Sie unser neues Kreuzwort-rätsel. Wer glaubt, das richtige Lösungs-wort gefunden zu haben, kann uns bis zum15. Februar 2009 schreiben:

„Hallo Nachbar“ ist die Kundenzeitschrift derGESOBAU AG Wilhelmsruher Damm 142 13439 Berlin www.gesobau.de

GESOBAU AGUnternehmenskommunikation & MarketingWilhelmsruher Damm 142, 13439 Berlinoder E-Mail an:[email protected]

Bitte auch in der E-Mail den vollständigenNamen und den Absender nicht vergessen!Unter allen Einsendern verlosen wir dreiGutscheine des Baumarkts Obi.

Redaktion: Kirsten Huthmann (V.i.S.d.P.), GESOBAUAG Unternehmenskommunikation, Text/Foto: HeleneBöhm, Michael Fischer, Christiane Flechtner, MelanieGeyer, Alrun Jappe, Christian Kruppa (Infobox), Ka-trin Starke, Susanne Stöcker, Sandra WildemannLayout: www.bachler-werbeagentur.deDruck: Druckerei GieselmannAnzeigenkontakt: Tel: 030/40 73-15 67, Fax: -14 94,

E-Mail: [email protected]: 41.500, Redaktionsschluss: 21. November 2008, „Hallo Nachbar“ erscheint 4x im Jahr, jeweils zum Endeeines Quartals. Die nächste Ausgabewird ab dem 25. März 2009 an alle Mieter der GESOBAU AG, an lokaleMedien und Unternehmen verteilt.

gesobau mieterzeitung

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alten, teilweise sprödenHolzfenster werden ge-gen wärmedämmendeKunststofffenster ausge-tauscht. So viele der 634Wohnungen wie mög-

lich sollen noch vor dem richtigen Winter-einbruch – und natürlich vor Weihnachten!– neue Fenster bekommen, damit es Miete-rinnen und Mieter bereits in den kommen-den kalten Monaten schön kuschelig habenund erste Kosteneinsparungen beim Ener-gieverbrauch spürbar werden. Währendder „normale” Fensteraustausch indivi-duell in jeder Wohnung erfolgen kann, istes beim Austausch der Fenster und Türenauf den Balkonen notwendig, strangweisevorzugehen, da hier gleichzeitig dieBalkonentwässerungen erneuert werdenmüssen.

Richtig los geht es in den Wohnungenaber erst nach der Heizperiode im Früh-jahr. Ein großes Dankeschön an alle Bewohner, die die Einbauarbeiten jetzt sotatkräftig unterstützt haben, und an dieVertreter aus den Reihen der Mieterschaft,den Modernisierungsbeiräten Herrn PeterThesenvitz und Herrn Thomas Antony, die dafür so un-ermüdlich wer-ben!

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lich des Moderni-s i e rungss tar t szum Hoffest inder WHG 905.300 Nachbarnnahmen die Gele-genheit gernewahr und such-ten das Gesprächmit den Baulei-tern des beauf-tragten Planungs-büros SPP-PPC und den GESOBAU-Mitar-beitern, die durch das Bauvorhaben beglei-ten werden. Klar macht man sich auch Sorgen, was die Arbeiten in der eigenen

Wohnung an-geht: Da müssenMöbel verrücktund Teppichezur Seite gescho-ben werden, dasBad steht prak-tisch 2 Wochennicht voll zurVerfügung. Umdiese Sorgenkümmern sichdie Mitarbeiterunseres OSA-Teams.

In den Höfender Wohnhaus-gruppe 905 hörtman zurzeit lau-tes Klopfen undHämmern: Die

Aus den Bezirken - MV

Modernisierungsbeginn in der WHG 905

Neue Fenster an einem Tag

Finsterwalder Str. 9, im 1.OG, Montagsvon 15.30 bis 17.30 Uhr, Dienstag von14 bis 16 Uhr, Mittwoch von 8 bis 10 Uhrund am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr. Ein Ansprechpartner derGESOBAU sowie ein Bauleiter stehen vor Ort für Ihre Fragen zurVerfügung. Die Musterwohnung zeigt, was in den bewohntenWohnungen im Einzelnen gebaut wird. Aktuelle Infos mit Öffnungszeiten sowie dem weiteren Baufortschritt finden Sie jeweils in Aushängen in Ihrem Haus. Telefonisch erreichen Siedie Bauleitung von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr unter der Rufnummer 0170/ 638 47 98.

Im Juli erhielten die Bewohner der WHG 905 zwischen Wilhelmsruher Damm und Finsterwalder Straßedie von vielen ersehnte Modernisierungsankündigung für ihre Wohnungen. Darin steht genau beschrieben, wasalles gemacht werden soll

Die Fenster werden ausgetauscht und Hei-zungen erneuert und mit Ableseeinrich-tungen ausgestattet, wozu auch neueRohrleitungen verlegt werden müssen. DieWasser- und Elektrostränge werden saniertund neue Anschlüsse in Bad und Kücheverlegt, inklusive Wasseruhren für Warm-und Kaltwasser, damit künftig der indivi-duelle Verbrauch gemessen werden kann –und sich Sparsamkeit bezahlt macht. DieBäder werden komplett erneuert und aufmoderne Standards gebracht. Nicht zu ver-gessen die Außenarbeiten: Wenn die Fassa-den erst einmal in dicke Dämmplatten ein-gepackt sind, bleibt die Wärme im Haus.

Im Oktober lud die GESOBAU anläss-

Musterwohnung für die WHG 905

Neue Fenster stehen bereit

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kletterer haben sich durchgesetzt. Seil-arbeiter taucht manchmal auf, der Fach-begriff heißt „Seilzugangstechnik zur Arbeitsplatz-Positionierung“. Wie viele Löcher mussten Sie in die GESOBAU-

Fassade bohren, um die Banner anzubringen?

Seibert: Jeder Rahmen hat ca. 45 Löcher, beivier Rahmen sind das rund 180 Stück.Was haben Sie genau gemacht, damit alles gut

hält und sicher ist?

Seibert: Wir haben Löcher gebohrt, einenDübel gesetzt und eine Ringösenschraubeeingeschraubt, mit der z.B. auch

Baugerüste ander Wand ver-ankert werden.Da hindurchläuft ein 5 mmdickes Stahl-seil, das anjedem Ende mit einem Seil-spannschlossgespannt ist. So haben wireinen umlau-fenden Rah-

men gebaut, in welchen wir das Transpa-rent einspannen konnten. Durch die Span-nung des Stahlseils ist das Transparentimmer straff gespannt und die Windlastund Eigenlast verteilen sich auf alle Anker-punkte in der Wand.Was wiegt eigentlich so ein 100 m2-Transparent

und wie bringen Sie solch eine Masse von Stoff an

die Wand?

Seibert: Hier waren das 65 Kilogramm.Dies ist im Seil noch recht gut zu handha-ben. Wir haben alle Banner bequem mitdem Fahrstuhl mit auf das Dach genom-men und von da hinunter gelassen. Seilen Sie sich eher von oben ab oder klettern Sie

von unter hinauf?

Seibert: Stellen Sie sich vor, Sie würden miteinem großen Rucksack beladen, in beidenHänden volle Einkaufstüten freihändig eine steile Treppe hinauf gehen. So unge-fähr ist das am Seil Aufsteigen. So, wieman das ab und zu in Filmen sieht, Handüber Hand am Seil rauf, geht aber nix. Dasist nur Film.

Und liebe „Märker“, wir, die wir oft „obenauf“ sind, beneiden Sie um Ihrenatemberaubenden Blick über die Stadt. Ihnen alles Gute in Ihrem MV.

d u n g e nzur Seil-zugangs-t e c h n i kund derH ö h e n -re t t u n ggenormtsind. Ei-ne hand-w e r k l i -che Aus-bi ldung

ist sehr hilf-reich, denn amSeil macht manimmer die Ar-beiten von Ge-werken, die andie Stelle nichtherankommen.So arbeiten wir mit Dachdeckern aufKirchturmspitzen, Fassadenbauern an Mu-seumsdächern und Fassaden, Antennen-technikern an Funktürmen und Sendema-sten, Elektrotechnikern an Windkraftanla-gen, Ölbohrspezialisten an Bohrtürmenund Inseln, Statikern und Bauingenieurenan Brücken und Viadukten.Ist die Bezeichnung „Fassadenkletterer“ überhaupt

richtig?

Seibert: Industriekletterer und Fassaden-

„Hallo Nachbar“ sprach mit Kletterer undFreeclimber Hannes Seibert (33 Jahre) überdiesen schwindelerregenden Beruf.Wie lange arbeiten Sie schon als Fassadenkletterer?

Hannes Seibert: Seit etwa 12 Jahren. Da-mals kam immer mehr der Bedarf auf nachKletterern, die in Bereichen, die mit norma-len Mitteln, Hebebühne, Kran etc. schwerzugänglich waren, Arbeiten ausführensollten. Die Werbung hat das auch bemerktund so kamen Montagen wie die Verhül-lung der Gedächtniskirche zustande oderauch am Reichstag.Wie kommt man auf diesen Beruf, was muss man

dafür mitbringen?

Seibert: Das ganze ist ja kein Lehrberuf,aber inzwischen gibt es einen Standard, aufden man sich mit der Bau-Berufsgenossen-schaft geeinigt hat, nach dem die Ausbil-

Das GESOBAU-Verwaltungsgebäude wird verhüllt; Kletterer Hannes Seibert (li.)

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Mein Zuhause. Mein Viertel.

Fassadenkletterer im Märkischen Viertel

Aus den Bezirken – MV

gesobau mieterzeitung

Im September wurde am Verwaltungsgebäude der GESOBAU am Wilhelmsruher Damm ein Fassadenbanner angebracht. Diese Arbeiten erledigte eine Gruppe Fassadenkletterer, die zwei Tage lang im Seil an der Fassade hing und für eine Menge Aufsehen im MV sorgte.

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den Kindern wei-tere Spielmöglich-keiten bieten undhatten in dem ho-hen Altbau-Raumdie Idee mit derHochebene“, er-klärt Kitaleiterinund Heilpädagogin Simone Stolzenberg,„so können wir nun die komplette Spiel-und Bauecke hierher verlegen, und dieKinder haben jetzt unten mehr Platz fürBewegung und zum Toben.“

Die Pankower Kindertagesstätte wur-de am 1. August 2007 an der Wolfshage-ner/Ecke Kavalierstraße mit dem Schwer-punkt Integration und Kunst eröffnet. Seit-dem sind die Kinder, die drei Erzieher, dieHauswirtschaftskraft und Praktikanten zueiner großen Familie zusammengewach-

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sen. „Selbst probieren“ ist hier die Devise –denn so lernen und verinnerlichen KinderSachverhalte und Abläufe besser, als wennsie es von anderen abschauen.

„Auch aus diesem Grund ist die zusätzliche Fläche von Vorteil“, sagt Stol-zenberg, „die Kinder haben mehr Platzzum Ausprobieren, und zusätzlich instal-lieren wir am Hauptbalken noch Kletter-möglichkeiten, an dem sich unsere Spielmäuse ausprobieren können“, fügt sie hinzu.

Tagsüber war ganz normaler Kita-Betrieb,abends und an den Sonnabenden hingegenwurde gesägt, gehämmert und gebaut: Umden insgesamt 25 Kitakindern weitereSpielflächen zu schaffen, wurde in denKinderladen „Spielmäuse“ an der Wolfs-hagener Straße 81 quasi ein „Zwischenge-schoss“ eingebaut. Zwei Tischler bauten inden großen hohen Spiele- und Aufenthalts-raum eine Hochebene aus Holz ein, dendie vier- und fünfjährigen Mädchen undJungen nun bequem über eine große Trep-pe erreichen können. Für die kleineren –die Kita ist für ein- bis sechsjährige Kinderoffen – ist der obere Bereich jedoch tabu.Bei der Finanzierung der Hochebene griffdie GESOBAU-Stiftung der noch jungenKita in einem Wohnhaus der GESOBAUunter die Arme und stellte 1.000 Euro fürdas Material zur Verfügung. „Wir wollten

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GESOBAU-Stiftung: 1.000 Euro für Kinderladen

Kleine „Mäuse“ wollen hoch hinaus

Kita Leiterin Simone Stolzenberg zeigt auf das bereits installierte Grundgerüst für die neue Hochebene.

Vor allem Kinder sollen lernen, dass sichviele scheinbar wertlos gewordeneGegenstände noch gut eignen, umder Kreativität freien Lauf zu las-sen. „Das Team von ‚Kunst-Stoffe’fördert bei den Kindern spiele-risch Bewusstsein für ökologischeZusammenhänge. Wir möchtendieses Angebot ganz konkretunterstützen und verschenkeninsgesamt zehn Projekttage anSchulklassen“, sagt GESOBAU-Sozialmanagerin Helene Böhm.Die Premiere hat bereits in zweiKlassen einer Weddinger Grund-schule mit Erfolg stattgefunden.„Im Rahmen der Vor- und Nach-bereitung wird viel zum Thema Umweltund sorgsamer Umgang mit Rohstoffengesprochen, zum Abschluss erhalten dieSchüler ein Umweltspiel“, berichtetBöhm. Die restlichen neun Projekttage

wird Kunst-Stoffe im kommenden Jahrumsetzen.

Die „Zentral-Stelle fürwieder verwendbare Ma-terialien“ ist seit April2006 in der Berliner Straße17 (nahe dem U- und S-Bahnhof Pankow) zu fin-den. Jeweils freitags von11 bis 18 Uhr ist das Lagergeöffnet, und auch dieWerkstatt mit Möglichkei-

„Kunst-Stoffe“ verwertet Altstoffe pädagogisch

„Zum Wegwerfen viel zu schade“

Farben, Folien, Fliesen und Metallreste: Zum Wegwerfen – aber auch zum Recyceln – viel zu schade, meint „Kunst-Stoffe“. Das in Pankow ansässige Projekt versteht sich als „Umverteilungszentrum für Rest-, Abfall- und Ausschus-sprodukte“ und setzt sich für deren „Weiternutzung als Kulturmaterialien“ ein. Kurz: Was andere Leute nicht mehr gebrauchen können und entsorgen wollen, verwendet das Team um die Initiatorin Corinna Vosse für künstlerische Arbeiten weiter.

ten zur Holz-, Metall- und Textilbearbei-tung sowie für Modellbau steht Nutzernvon außen gegen ein geringes Entgelt zurVerfügung.

Firmen und Privatpersonen könnenfür die Wieder- bzw. Weiterverarbeitunggeeignete Materialien abgeben. „Eventuellkönnen wir auch eine Abholung vereinba-ren“, sagt Corinna Vosse. Eine vorherigetelefonische Kontaktaufnahme unter derRufnummer 34 08 98 40 ist aber in jedemFall unerlässlich.

Corinna Vosse von „Kunst-Stoffe" berät mit Kindern, was man alles bauen kann

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schutz wurde uns von Seiten des Denkmal-schutzes aber leider nicht gestattet“, erklärt der Projektleiter. Dafür wurde dieFassade wieder mit einem Schleppputzversehen, für dessen Aufbringung Hand-werker gewonnen wurden, die sich nochauf dieses besondere Verfahren verstehen:„Der Putz wird – im Gegensatz zum Reibe-putz – gegen die Wand geworfen und dannmit einem Brett nach oben gezogen“, erläu-tert der Fachmann.

Apropos Denkmalschutz: Viele Arbei-ten werden nur in enger Absprache mit derBehörde durchgeführt. So musste in derTrelleborger Straße das „Sprossenbild“ derFenster und Loggien den strengen Anfor-derungen der Denkmalschützer stand-halten. In den Treppenhäusern kratzte ein Restaurator Farbe ab, damit nach Ab-schluss der Arbeiten auch tatsächlich wieder der ursprüngliche Zustand wieder-hergestellt ist. Rymarcewicz: „In diesemViertel sind jetzt sechs verschiedene Farb-töne in den Aufgängen zu finden.“

In der Zillertalstraße im beliebten Tiroler Viertel gab es eine umfassende Modernisierung mit Dach-, Fenster- undStrangerneuerung. Aus Gründen desDenkmalschutzes musste hier ebenfalls aufein Wärmedämmverbundsystem verzich-tet werden.

Mehr als 100 Jahre sind die markantenHäuser neben dem Rathaus Pankow in der

Mühlenstraße 2 und 2a alt,die ebenfalls unter Denkmal-schutz stehen. Diese werdennicht nur modernisiert, son-dern auch aufwändig undhochwertig umgestaltet: Teil-weise erhalten die Wohnun-gen veränderte Grundrisse,

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Abschluss der Arbeiten in mehreren Pankower Straßen

Zum Jahreswechsel in komplett modernis

Aus den Bezirken – Pankow

In diesem Jahr gab es größere und kleinere, aber immer besonders anspruchsvolle Hierbei spielten die Erfordernisse des Denkmalschutzes eine besondere Rolle, was Fassaden nicht so dick eingepackt und wärmeisoliert werden konnten, wie von MieAuf der anderen Seite hat die liebevolle, detailgetreue Arbeit von Berliner Handweraufwändige Restaurierungsarbeiten beherrschen, einige grandiose Details an unseunter viel lieblosem Putz und Farbe versteckt waren. Eine Modernisierung in fruchtbbehörden ist immer ein aufregendes Abenteuer und trotz vieler Erschwernisse für a

die Erneuerung der Wasserrohre (Strangs-anierung) und der Anschluss an das Fern-wärmenetz. „Bislang gab es eine großeVielfalt aus Gas- und Ofenheizungen inden Häusern, jetzt haben alle den gleichenStandard“, betont Rymarcewicz. Das bringeKostenvorteile für die Mieter. In jederWohnung waren die Handwerker rund zwei bis drei Wochen zugange, musstendie Bewohner mit Einschränkungen leben.Der Lohn sind jetzt aber Räume und Bädermit moderner Ausstattung in den aus den20er und 30er Jahren des vorigen Jahrhun-derts stammenden Häusern.

Auch im nahe gelegenen KomplexTrelleborger Straße 53-63, Vinetastraße 53-55 und Elsa-Brändström-Straße 30 wurdenDach und Fenster erneuert, Bäder undElektroleitungen ersetzt. „Ein Vollwärme-

Weihnachten soll das Gröbstebeendet sein, gerade werdennoch Gerüste abgebaut undder letzte Feinschliff erledigt.Dann sind Häuser und mehrals 370 Wohnungen für dienächsten Jahrzehnte wieder auf Vorder-mann gebracht und bieten den Bewohnernein komfortables Zuhause.

Einige beispielhafte Projekte:Eschengraben 41–45, Wetterseestraße 4–14,Hallandstraße 60 und 62 sowie Neumann-straße 117: „Hier wurde eine hochwertigeenergetische Modernisierung durchge-führt, nach allen Vorgaben der Energieein-sparverordnung“, sagt Projektleiter AxelRymarcewicz. „Dazu gehören Vollwärme-schutz für die Fassaden, ein neues Dachund neue Fenster sowie die Dämmung vonDach- und Kellerdecken – quasi die gesamteHülle, berichtet er über die Arbeit der rund100 Handwerker.

Nicht zu vergessen natürlich die Ver-legung von neuen Kabeln und Leitungen,

Vermietung in Pankow Interesse an einer hochwertig modernisierten Wohnung in der Mühlenstraße 2 und 2a? 1 – 5 Zimmer-wohnungen von 45m2 bis 150m2 und außerdem 2 Gewerbeeinheiten sind hier verfügbar. Wer sich füreinen Umzug in die modernisierten Bestände in Pankow interessiert, wende sich bitte an seinen Kundenbetreuer oder an das Vermietungsbüro Breite Straße 13, Telefon: (030) 4073-2370

Preziose, vom Mörtel befreit

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rnisierten Wohnungen

hsvolle Modernisierungsprojekte in Pankow-Zentrum.lle, was beispielsweise zur Folge hatte, dass einige von Mietern und GESOBAU erhofft. andwerkern, die traditionsreiche Bauverfahren und an unseren Bauwerken hervorgebracht, die lange n fruchtbarer Zusammenarbeit mit den Denkmalschutz-se für alle ein Gewinn!

„schmucken“ vier Wänden erleben kön-nen. Dafür, dass diese Mieter die Strapazender Modernisierung im „bewohnten Zu-stand“ erdulden mussten und für die guteKooperation in dieser Zeit bedanken wiruns sehr herzlich!

sammenlegungen entstehen in diesenHäusern einige sehr große Wohnungen bis150 m2, für die bereits eine Warteliste mitInteressenten geführt wird. Doch die müs-sen sich leider noch ein bisschen gedulden:Erst im nächsten Jahr werden die Arbeitenin diesem Grün-derzeitbau abge-schlossen sein,während Mieterin-nen und Mieter inden übrigen Häu-sern Weihnachtenund den Jahres-wechsel bereits in

werden Wände stabilisiert, die Stuck-decken restauriert und Gäste-WCs einge-baut. „Im Eingangsbereich haben wir hierMarmorstufen, das Treppenhaus ist mit einem kunstvollen Geländer versehen.Und an den Wänden hat ein Restauratormit Ornamenten versehene Flächen freige-legt, die später mit Glas abgedeckt werdensollen“, erklärt Axel Rymarcewicz. Auchan der Fassade wird die einstige Prachtwieder zu sehen sein: Ein Bildhauer hatsich ans Werk gemacht und stellt in liebe-voller Kleinarbeit die Schönheit und Aus-strahlung von Figuren, Gesichtern und Reliefs wieder her. Durch Wohnungszu-

Aus den Bezirken – Pankow

In der Mühlenstraße unterm Dach

An den Häusern in der Wetterseestraße werden die Gerüste abgebaut

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Ohne Hilfe hätte die IG Alt-Pankowihre Idee nicht in ein Projekt übersetzenkönnen. Ein besonderer Dank gilt dem Be-zirk Pankow: dem BezirksbürgermeisterMatthias Köhne, der für die Schirmherr-schaft des Traumboulevards gewonnenwerden konnte, der WirtschaftsförderungPankow, Sonja Jarmakowitsch, die die Mit-tendrIn-Bewerbung begleitet hat, und allenzuständigen Ämtern, die dem Projekt vorabein positives Votum erteilt haben.

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Aus den Bezirken – Pankow

„Träumen Sie mit uns einen Traum vomBoulevard“, dieser Traum wird bei Tag undin der Nacht in orange geträumt, in der Zeit,wenn die Berliner Straße eine aufwändigeBaustelle sein wird. Am Wochenende desKunstfests, am 13./14.06.2009, stellt derTraumboulevard die Verbindung zwischenS-/U-Bahnhof Pankow und dem Schlos-spark Schönhausen her. Orange geschmük-kte Fassaden, Schaufenster und Auslagenmarkieren tagsüber die Etappen des Traum-boulevard-Bummels, auf dem es die kreativeAuseinandersetzung mit der Bau-stellensituation in der Berliner Stra-ße zu bestaunen gibt. Das „High-light“ in der Nacht ist der Lichter-boulevard der Visionen. Er bestehtaus orange angestrahlten Orten, dieeine Bedeutung für die Geschichteoder die Zukunft vom PankowerZentrum haben. Akustische Insze-nierungen ergänzen den Lichter-traum. Nun heißt es, gespannt sein,ob das Eventkonzept das Auswahl-gremium überzeugen kann.

Unser Pankower Traumboulevard

Eventkonzept in die letzte Runde des „Mittendrin“-Wettbewerbs eingereicht

www.pankower-traumboulevard.de

Herzlichen Dank an die Partner:· Freunde der Jugendkunstschule e.V. · Für Pankow e.V. · Förderverein für Existenzsicherung und

Immobilienprobleme e.V. · GESOBAU AG sowie an die Unterstützer:· Musikschule Béla Bartók · Freie evangelische Gemeinde · Garbáty e.V· Café Garbáty· terraplan Immobilien- und

Treuhandgesellschaft mbH· Sparda-Bank Berlin eG · Interessengemeinschaft Rathaus-Center

Pankow e.V.· Stage Craft · Lichthaus Hübner · Musikhaus Fechner · Wüstenrot Immobilien GmbH · Boutique Pierrot · Victoria Hauptagentur Himmelsbach · Lara Berlin gGmbH· aurelis Real Estate GmbH & Co. KG · Hilpert Garbáty GmbH & Co. KG · Cajewitz-Stiftung · Versorgungstechnik Ossege GmbH · I.G.W Hausverwaltung · BBJ Servis gGmbH · Boehlke Beleuchtungstechnik

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es auch weiterhin keine Komplettmoder-nisierung geben. Jedoch versuchen wirbeispielsweise durch Instandsetzungenvon Hausfluren etc., etwas für unsereMieter zu tun.

Aus den Bezirken – Buch

Bekannte treffen, muss nicht verwundern –schließlich leben viele von ihnen seit Jah-ren hier. Da kennt man sich. Da kann manauch Hilfe von seinen Nachbarn erwarten.Davon ist laut Umfrage die Mehrheit derBewohner überzeugt. Doch gibt es auch soeiniges, das den Buchern gar nicht gefälltin ihrer Siedlung – Hundekot auf den Geh-wegen zum Beispiel, Graffiti-Schmiere-reien und Vandalismus. Ein Anwohner bedauert, dass es „keine netten Cafés oderKneipen“ gibt und „zu wenig Kultur“ wie

Kino- oder Theatervorstellungen. Wohl einer der Gründe, warum die Bucher aufgemeinsame Unternehmungen beispiels-weise im GenerationstreffPUNKT setzen:Gesellschaftsspiele und Bastelnachmittagehaben sie ebenso genannt wie geführteWanderungen, ein Kiezfrühstück oderDVD-Abende. Auch ganz praktische Din-ge stehen auf ihrem Wunschzettel, wie Hil-festellung im Krankheitsfall oder Klein-streparaturen in der Wohnung.

Wer sich für seine Nachbarschaft engagieren möchte, damit die Wünscheder Bucher auch in Erfüllung gehen, kannmittwochs zwischen 18 und 20 Uhr im GenerationstreffPUNKT vorbeischauenoder sich unter der Rufnummer 69 20 35 20melden.

GenerationstreffPUNKT hat bei Bewohnern der Siedlung Buch IV nachgefragt

„Ich fühle mich hier zu Hause“

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Wie stehen die Mieter eigentlich zu BuchIV – zu den großen Wohnblöcken an derBruno-Apitz-, der Wolfgang-Heinz- undder Friedrich-Richter-Straße? Für wasinteressieren sie sich, was fehlt ihnen in ih-rem Wohnumfeld? Das wollte der Genera-tionstreffPUNKT genauer wissen und ent-wickelte einen Fragebogen. In Kooperationmit der GESOBAU und der Wohnungsbau-gesellschaft Wilhelmsruh eG erreichten dieFragebögen 1.400 Haushalte, 73 kamenausgefüllt zurück. Und beim Gros dieser73 Haushalte stand die „grüne Lage“ hochim Kurs. Ebenso wie die Tatsache, „dassdie Miete noch bezahlbar ist“. Zudem seiendurch das Klinikum alle Fachärzte in derNähe und die Erweiterung des Einkauf-szentrums bietet attraktive Einkaufsmög-lichkeiten.

Dass die Bewohner auf dem Weg zumEinkaufen so manches Mal Freunde oder

Die Nähe zur Natur mit ihren zwitschernden Vögeln und blühenden Sträuchern, die Lage am Rande der Stadt, in der man „die Großstadt hinter sich lässt“ – das ist es, was die Bucher an ihrem Wohnumfeld schätzen. Doch neben dem „Grünzeug drumherum“ gibt es noch einige Gründe mehr, warum die Bewohner der Siedlung Buch IV sagen: „Ich fühle mich hier zu Hause“. Das hat eine Umfrage desGenerationstreffPUNKTs vom Juni diesen Jahres ergeben.

Ein Mann, der Buch und speziell dasWohngebiet Buch IV wie seine Westen-tasche kennt, ist Daniel Schade. „HalloNachbar“ sprach mit dem für Buch IV zuständigen Kundencenter-Leiter der GESOBAU.

Herr Schade, was schätzen Sie an Buch?

Schade: Zunächst einmal das viele Grün,die gute Verkehrsanbindung, aber auchdie positive Entwicklung in den letztenbeiden Jahren. Ich denke da etwa an dieErweiterung der Einkaufspassage und andie Eröffnung des Neubaus des Helios-Klinikums.

Was zeichnet die Atmosphäre in Buch aus?

Schade: In der Regel ist der Bucher stolzdarauf, Bucher zu sein. Es gibt ein großesEngagement, soziale Netzwerke zu ver-

wirklichen. Oder aberauch das Engagementfür den Wiederaufbau des Turms derSchlosskirche. Diesen Einsatz schätze ichsehr.

Wird die GESOBAU die Anregungen, die inder Umfrage angesprochen wurden, auf-greifen?

Schade: Ein erstes kleines Moderni-sierungsvorhaben in der Robert-Rössle-Straße soll Zeichen setzen, allerdings wird

Daniel Schade, Kundencenter-Leiter der GESOBAU in Buch

Interview:

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Aus den Bezirken – Weißensee

Noch heute erinnern Pistoriusstraße und -platz an einen großen Sohn Weißensees

Viel mehr als ein „Schnapsbrenner“

Wenn auch heute weder im Park amWeißen See noch am ehemaligen Mauso-

leum eine Tafel oder einGedenkstein an den gro-ßen Sohn Weißensees erinnert, so trägt dochmit der Pistoriusstraßeeine nicht unbedeutendeStraße seinen Namen:

Nicht nur, dass sie sich von der Straße AmSteinberg bis zur Berliner Allee erstreckt,an ihr liegen auch wichtige Einrichtungendes Ortsteils wie das StadtgeschichtlicheMuseum Weißensee, das Freizeithaus, dieHauptbibliothek oder das Haus Ader Primo-

Levi-Oberschule. Außerdem be-finden sich in ihrem Verlauf dieRuine der Bethanienkirche – auf

der Verkehrsinsel am Mirbachplatz regel-mäßig von Autofahrern umkreist – undder Friedhof der St. Georgen-Parochial-Gemeinde.

Bereits zu Lebzeiten hatte Pistoriusein Mausoleum an der Weißenseer Dorf-

kirche östlich des Weißen Sees errichten lassen, in dem er nachseinem Tod 1858 beigesetzt wurde.Als letzte Ruhestätte dient das Gebäudeaber schon seit Jahrzehnten nicht mehr. „In den 1920er Jahren ist es von der Gemeinde beräumt worden“, berichtet Joachim Bennewitz. Als Abstellraum sei es anschließend genutzt worden, heute nutzt

es – 2006/2007 frisch renoviert – die Ge-meinde als Gemeinschaftsraum.

S c h o nals Schü-

ler begeisterte sich Pistorius für Chemie –eine Leidenschaft, die sein Leben entschei-dend prägen sollte. Sein besonderes Inter-esse galt der Brennerei – speziell der Her-stellung von Branntwein aus Kartoffeln.Und so wundert es nicht, dass er vier Jahrenach Entwicklung seines Dampfbrenn-apparates das Rittergut Weißensee kaufte.Denn die Ländereien des Gutes boten ihmbeste Gelegenheit, die Erdäpfel en gros an-zubauen, die er doch für seine Branntwein-produktion brauchte. Doch wer Pistoriusnur als „Schnapsbrenner“ sehe, werde ihmnicht gerecht, meint Joachim Bennewitzvon den „Weißenseer Heimatfreunden“.Nicht nur, dass Pistorius das Rittergut zueinem Mustergut ausbaute, er spielte auchbei der Aufhebung der Leibeigenschaft eine maßgebliche Rolle. „Pistorius war derverantwortliche Mann für die Separationin Weißensee, die Ablösung aller Gutsun-tertänigkeiten“, berichtet Bennewitz.

Außerdem sei er der erste nicht adligeBesitzer des Weißenseer Rittergutes gewe-sen, weiß Heimatfreund Bennewitz. Da-mals sei das Gutshaus noch ein ganz u n a u f f ä l l i g e rBau gewesen.Erst Pistorius’Neffe, der Öko-nomierat Frie-drich WilhelmLüdersdorff, ha-be das alte Guts-haus durch einenpompösen Bauersetzt, vomVolksmund als„Schloss Wei-ßensee“ bezeich-net. „Aber dawar Pistoriusschon tot.“ 1919 brannte das Schloss, imheutigen Park am Weißen See gelegen,vollständig nieder.

Wer sich heute nach einem opulenten Mahl ein Kartoffelschnäpschen genehmigt,dürfte dabei vornehmlich das Ankurbeln seiner Verdauung im Sinn haben – undwohl kaum einen Gedanken daran verschwenden, wer ihm diesen Genuss ermög-licht hat: Johann Heinrich Leberecht Pistorius. Der war es nämlich, der 1817 denBrennapparat entwickelte. Eine Erfindung, die die Branntwein-Produktion einfachund bezahlbar machte. Geboren in Loburg, lebte Pistorius jahrzehntelang in Weißen-see. Pistoriusstraße und Pistoriusplatz erinnern noch heute an den umtriebigenLandwirt, Kaufmann und Erfinder. 2008 jährt sich sein Todestag zum 150. Mal.

Am Hamburger Platz begann einst die Pistoriusstraße. Doch bereits seit 1878erstreckt sie sich in westlicher Richtung

bis zur Straße Am Steinberg

Die Hektik des Tages abschütteln – bei einem Spaziergang rund um den Kreuzpfuhl.Vom Hamburger Platz bis zur Roelckestraße verläuft die Pistoriusstraße entlang der

Kirchhofmauer des Friedhofs der St. Georgen-Parochial-Gemeinde.

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Weitere Zukunftswerkstätten werden fol-gen, denn Weißensee soll vorangebrachtwerden. Eingeladen sind alle Bewohnerin-nen und Bewohner Weißensees, die dasAnliegen vereint, einen Beitrag für die Zukunft Weißensees leisten zu wollen.

Das soll sich ändern, denn Weißenseeist ein bunter Bezirk mit einer großen „grü-nen Seele“. Bereits im Oktober trafen sichengagierte Akteure - Bezirksamt, Verein fürWeißensee, Initiative Weißensee, Heimat-freunde, Brotfabrik, Kulturhaus, GESO-BAU u.v.m. - zu einer Zukunftswerksatt imRathaus Weißensee. Sie nahmen Positivesund Negatives unter die Lupe und zogenin einer ersten Bilanz wichtige Schluss-folgerungen für die Schwerpunkte der zu-künftigen Stadtteilarbeit: Gestaltung desZentrums, Standortvermarktung, Nut-zung von Leerstand, Räume der offenenBegegnung und Gestaltung, offene Räumefür Kinder und Jugendliche, sowie Spiel-und Sportmöglichkeiten sind Themen, diebearbeitet werden müssen.

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Aus den Bezirken – W’see, Wedding

Gemeinsam die Zukunft Weißensees ge-stalten, das ist das Motto einer neuen Ein-richtung im Stadtteil Weißensee, zu der Bewohner und Vertreter verschiedensterInstitutionen eingeladen sind. Weißenseeleidet unter seinem Schattendasein – sokönnte man eine erste Standortbestim-mung deklarieren. Weit abgeschlagen vomSzenekiez Prenzlauer Berg, von den Be-sucherströmen der Einkaufspassagen in Pankow und den zukunftsverheißenden Projekten in Buch, hört man nur selten etwas aus dem schönen Stadtteil. Obgleichimmer noch viele Menschen nach Weißen-see ziehen und der Kaufkraftindex an dritter Stelle Berlins liegt, wissen die Menschen in der Stadt nur wenig von derVielfalt Weißensees.

Informationen erhalten Sie hier: BA Pankow Herr LangeSteuerungsdienst-OrganisationTel. 90295 - 2738Fax 90295 - 2773

ARGO-TeamFrau [email protected]

„Weißenseer gestalten Weißensee“

Zukunftswerkstatt entwirft ein neues Bild desStadtteils

an einem Sonntag Anfang November dieTüren der Künstlerateliers. Es wurde ge-malt, gefilzt, emalliert und mit Farben experimentiert, was die Zeit, die Geduldund das Material hergaben. Gemeinsamwaren die Familien über drei Stunden indas kreative Arbeiten vertieft - und erfüll-ten damit genau jenes Ziel, das den Veran-staltern am Herzen liegt: Gemeinsames er-leben!

Auch im nächsten Jahr wird es wiedereinen von den Künstlern organisierten Aktionstag in den Gerichtshöfen gebenund auch die GESOBAU lädt erneut einzum Hinter-die-Fassaden-Schauen in aus-gewählten Häusern. Also: Rechtzeitig denneuen Familienpass sichern und Lose einsenden!

Drei Aktio-nen mitdem Berli-ner Fami-l i e n p a s sorganisier-te die GE-SOBAU ind i e s e mJahr: Zwei-mal ludendie Objekt-betreuer in

Pankow und im MV zum Aktionstag rundums Wohnhaus, jetzt öffneten die Künstlerin den GESOBAU-Gerichtshöfen im Wed-ding ihre Türen für einen Mitmachnach-mittag. Auf 35 Kinder und ihre Eltern wardas Los gefallen, und für sie öffneten sich

Kunst zum Mitmachen in den Gerichtshöfen

Familienpassaktion im Wedding

Auch Picasso hat mal kleinangefangen!

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den Nachbarbezirken: die „Prenzlwichser“und die „Friedrichshainis“.

Besonderer Reiz des Prime Time The-aters: die Intimität. „Nahsehen statt Fern-sehen“ ist das Motto. In den kleinen Räu-men an der Müllerstraße 163 b ist kein Zu-schauer mehr als acht Meter von den Dar-stellern entfernt, die Bühne ist gerade mal14 Quadratmeter groß. Das Publikum siehtalles – und kann gar nicht genug bekom-men von den liebevoll, stets mit einem Au-genzwinkern dargestellten Weddinger Ori-ginalen. Der Beweis: Die 110 Plätze im„Saal“ sind meist Wochen vor der Vorstel-lung ausgebucht. Wer einen festen Terminim Auge hat und dann auch noch mitFreunden in einer Reihe sitzen möchte,sollte frühzeitig reservieren – zum Beispielfür die Revue „High-Five“. Zum fünftenGeburtstag des Prime Time Theaters gibtes noch bis zum 13. Januar 2009 ein „Best

o f “ - P r o -gramm - „mitden bestenSzenen ausallen Stücken,die wir jemalsgemacht ha-ben“, ver-spricht Tauto-rat.

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Aus den Bezirken – Wedding

So viel sei schonverraten aus demInhalt der näch-sten Folge von„Gutes Wed-

ding, schlechtesWedding“, die am 23. Januar 2009 im Pri-

me Time Theater Premiere feiert. Fast nichtzu glauben, dass mit „Mahmud rennt“dann bereits die 57. Folge der einzigartigenWeddinger Live-Sitcom über die Bühnegeht. Seit Januar 2004 bringt das fünfköpfi-ge Team des Prime Time Theaters die welt-weit erste Theaterserie auf die Bretter. Alledrei, vier Wochen eine neue Folge. Undtrotz dieser „Akkordproduktion“ ist jedesMal wieder Bauchmuskelkater garantiert,wenn die lispelnde Sabrina ihre Erkennt-nisse zum Besten gibt, Ronny Horror seinesatanischen Einfälle hat, Amtsleiterin Hei-demarie Schinkel nach dem Rechtenschaut oder Dönertaxifahrer Murat wiedernur das Eine im Kopf hat. Mit ihrem Witzund ihrer Schlagfertigkeit zieht die kleineTheatertruppe die Zuschauer schon nachSekunden in ihren Bann.

Gemeinsam mitConstanze Behrends, vonder die Texte der Stückestammen, hat Oliver Tau-torat das kleine Weddin-ger Theater im Dezember2003 aus der Taufe geho-ben – ein Theater, das be-wusst auf einen Regisseur verzichtet, sichauf die Wurzeln des Theaters zurückbe-sinnt. „Die meisten Theaterproduktionenwerden doch immer verkopfter und welt-fremder“, erzählt Tautorat, der wie seinevier Mitstreiter ausgebildeter Schauspielerist. Weil andererseits aber das Fernsehpro-gramm immer flacher werde, habe mansich für den Mittelweg entschieden. Undso bringt das Prime Time Theater mit der

Sitcom „Gutes Wedding, schlechtes Wed-ding“, der Krimisatire „Polizeiruf 65 – Alle

S p u r e nf ü h r e nnach Wed-ding“ oderder West-ernkomö-die „Imw i l d e nWedding“

typische Fernsehformate auf die Bühne –gewürzt mit reichlich Lokalkolorit. „Wirbringen all die verrückten, charmantenund eigenbrötlerischen Charaktere auf dieBühne, die unseren Wedding und Berlin soeinzigartig machen“, sagt Tautorat. Dazugehört der von Tautorat selbst verkörpertePostbote mit der längst aus der Mode ge-kommenen Vokuhila-Frisur ebenso wie dieKiezschlampe und natürlich die Typen aus

Hallo Nachbar verlost 5 x 2 „Wellness“-Tickets für einen Vorstellungstermin Ihrer Wahl,inklusive eines Vor-Vorstellungsdrinks in der Lounge-Bar des Prime Time Theaters.Beantworten Sie uns eine Frage: Welches Gebäude ist auf dem oben abgebildeten Fotodes Theater-Ensembles zu sehen? Schreiben Sie uns Ihre Antwort bis zum 10. Januar2009 unter Angabe Ihres Namens und Ihrer Adresse an: GESOBAU AG, Unternehmens-kommunikation und Marketing, Stichwort: „Prime Time Theater“, Wilhelmsruher Damm142, 13439 Berlin oder per E-Mail: [email protected]

Verlosung GESOBAU

Das Prime Time Theater feiert fünfjähriges Bestehen und hat längst Kultstatus

Mittendrin – im Weddinger Leben von Kiezschlampe und DönertaxifahrerDa hat sich Sabrina – die Weddinger Kiezschlampe mit den strohblonden Heidi-Zöpfen – doch wirklich bemüht, Hochdeutsch zu lernen, umden Vorstellungen ihrer gestrengen Schwiegermutter in spe zu entsprechen. Doch jetzt, da die Hochzeit mit dem Jet-Set-Adlingen Gunthervon Staubitz kurz bevor steht, kriegt sie Panik. Sie verbringt eine letzte Liebesnacht mit Mahmud, dem „Tiger von Wedding“, und hinterlässtam nächsten Morgen einen Zettel auf Mahmuds Kopfkissen – woraufhin die Dinge ihren ungeplanten Lauf nehmen.

Prime Time Theater

Müllerstraße 163 b, 13353 Berlin-Weddingwww.primetimetheater.de

Reservierungen unter Tel. 49 90 79 58Beginn ist immer um 20.15 Uhr – zur prime time

also, Karten kosten 9, ermäßigt 6 Euro

Das Prime-Time-Ensemble unterwegs im Wedding

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Man kennt sich in der Jo-hann-Georg-Straße in Wil-mersdorf. Der weitläufige,lebhafte Kurfürstendammliegt nur wenige Fuß-schritte entfernt – in derEinbahnstraße herrscht

aber reinstes Kiezgefühl. Viele Mieter wür-den seit 30 bis 40 Jahren hier wohnen, sagtSelma Cagatay, die seit vier Jahren Inhabe-rin der Bäckerei ist. Das Geschäft leidet seitdem Wegzug des türkischen Konsulats ander Ecke Johann-Georg-Straße/Kurfürsten-damm allerdings an der fehlenden Lauf-kundschaft.

Bernd Seidel ist seit eineinhalb Jahrenim Auftrag der GESOBAU hier unterwegs.Mindestens einmal pro Woche schaut ernach dem Rechten in den Häusern. „Die Be-wohner sind unkompliziert und freund-lich“, sagt er. Ab halb sieben in der Frühkümmert sich der 59-Jährige um die Anlie-gen der Mie-ter. Vor allemauf Schnel-ligkeit undSorgfalt sei-ner Arbeitenlegt er gro-ßen Wert.Seidel fährtdurch dasHoftor nachhinten zuden Garagenund stelltdas Auto ab. Der Objektbetreuer hat sichheute zwei Stunden Zeit genommen, um„Hallo Nachbar“ einen Teil seines Einsatz-bereichs in Wilmersdorf zu zeigen.

Wir starten im Haus der Johann-Georg-Straße 10. Gerade die Eingangstürgeöffnet, kommt uns eine Mieterin entge-gen. „Na, wie geht`s denn, Herr Seidel?“ erkundigt sie sich. Nach einem kurzenPlausch über den Ablauf der Moderni-sierung im Frühjahr 2009 verabschiedet siesich wieder. Bernd Seidel kennt den Groß-teil der Mieter beim Namen. Er sei von Anfang an darum bemüht gewesen, die

Leute persönlich anzusprechen, sagt er. Dasschlägt sich auch im gegenseitigen Verhält-nis nieder: „Meine Arbeit wird von den Bewohnern sehr gewürdigt, das hat mannicht überall“, erklärt er. Doch nicht nur zuseinen Mietern pflegt er ein gutes Verhält-nis, wie Selma Cagatay erzählt: „Herr Seidel

ist auch zu uns immernett und hilfsbereit.“

Kurz daraufwird Bernd Seidel auf einen Zettel am Haus-schaukasten aufmerk-sam: „Heute nicht ge-

wischt!“ liest er laut vor. Er streicht mit derHand über die nebenstehenden Briefkästen,um sich selbst davon zu überzeugen. Diedünne Staubschicht auf den Händenklatscht er kurz am orange-grauen Overallab. Auch die Stufen des dreistöckigenWohnhauses werden noch einmal mit selbi-gem Verfahren auf Schmutz überprüft.Zwar kann von Dreck in diesem Hauslängst keine Rede sein, doch natürlich

kommt dieser Punkt auf die „To-do-Liste“von Bernd Seidel.

Danach geht es rüber in die Joachim-Friedrich-Straße. Den Kurfürstendammrasch überquert, scheint es hier in der direk-ten Nebenstraße weitaus lebhafter zu seinals noch eben. In der Hausnummer 34 zeigtder Objektbetreuer, der jeden Tag von sei-nem Wohnort Neuenhagen nach Berlin pendelt, „Hallo Nachbar“ eine leer stehende4-Zimmer-Wohnung im dritten Stock. Eswird nicht lange dauern, bis sie wieder vermietet ist, denn die Nachfrage in einerderart zentralen Lage ist hoch. Das weiß dieNachbarin, Chefin der ImmobilienfirmaWerthaus Immobilien, natürlich nur zu gut.„Hallo Herr Seidel, ist alles in Ordnung beiIhnen?“ begrüßt sie ihren Objektbetreuerund schaut sich interessiert in der Wohnungum. Weil das Haus keinen Fahrstuhl hat, erwägt sie einen Umzug von der vierten indie dritte Etage. Bernd Seidel macht uns aufdie Besonderheiten der Wohnung aufmerk-sam, wie etwa die zweite Ausgangstür hinter der Küche.

Zurück bei der Bäckerei Gözde in derJohann-Georg-Straße ist es dann so weit:„Zwei Pfannkuchen bitte!“, ruft Bernd Seidel Selma Cagatay zu. Mit einer Stär-kung für die nächsten Stunden fährt er wenige Minuten später weiter zu seinemnächsten Termin in eine Villa im Grunewald– Wilmersdorf ist vielfältig wie kaum einanderer Bezirk.

Aus den Bezirken – Wilmersdorf

Es sind keine zehn Sekunden vergangen, da steht die Verkäuferin der Bäckerei Gözde von nebenan schon auf der Straße und läuftzielstrebigauf das Auto von Bernd Seidel zu. Der Objektbetreuer der GESOBAU hält unmittelbar in der Einfahrt an, die zu den Garagen im Hinterhof führt.„Hallo Herr Seidel, heute ist Berliner Pfannkuchentag“, ruft sie ihm freudig zu, „kommen Sie doch kurz bei uns vorbei!“ „Später vielleicht“, antwortet Bernd Seidel zunächst.

Mitarbeiter stellen sich vor

Objektbetreuer Bernd Seidel zeigt seinen Einsatzbereich in Wilmersdorf

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Nur ein kleinerKlick – und schonist die Wohnungs-tür aufgehebelt. Ganzohne Gewalt, nur mit einerKreditkarte. Wäre die Haustür verschlossengewesen, hätte der Einbrecher schlechtesSpiel gehabt und wäre wohl unverrichteterDinge wieder gegangen. „Vorsicht ist dieMutter der Porzellankiste“ – diese Weisheitgilt auch in Bezug auf Langfinger.

Die Zahl von Wohnungseinbrüchen istim gesamten Stadtgebiet gestiegen, teilt dieBerliner Polizei mit. Begünstigt wird dieseEntwicklung durch Unachtsamkeit vonMietern, unter anderem durch das „Nicht-Abschließen“ von Wohnungseingangs-türen. Seien Sie ein wachsamer Nachbar!

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Wussten Sie schon?

Der für die allgemeine Stromversorgungder GESOBAU-Wohnhäuser genutzteStrom wird aus skandinavischer Wasser-kraft erzeugt. Der Ökostrom-Vertrag mitVattenfall Europe, der bereits zum 1.1.2008erstmals für Ökostrom in 3.000 Häusernsorgte, wurde jetzt verlängert.

„Durch die Vertragsverlängerung stellen wir langfristig sicher, dass unsereWohnhäuser mit Strom aus regenerativen

Ein vertrautes Bild imWinter, und beson-ders deutlich, wenn

Schnee liegt: Der Ver-lauf der Fernwärme-

leitungen etwa im Mär-kischen Viertel, in der Schillerhöhe im Wed-ding oder Am Steinberg in Weißensee. Wodie Rohre unter der Erde liegen, schmilztder Schnee. Da fragt man sich doch: Wassoll die ganze Diskussion um Energiespa-

ren, wenn durch Fernwärme die Bürgerstei-ge unnütz beheizt werden und in den Woh-nungen nur noch Restwärme ankommt?

Die Versorger geben Entwarnung: Aufdiesem Wege geht, anders als es erscheinenmag, nur sehr wenig Wärme verloren. Dieswird anhand von Luftaufnahmen mit einerThermokamera und regelmäßigen Wärme-mengenzählungen bei der Einspeisung indas Netz sowie bei der Entnahme beim Ver-braucher überwacht. Außerdem gibt es Ver-

gleiche zwischen den verschiedenen Syste-men der Fernwärmenetze, die zeigen, dassdie Verluste überall ähnlich gering sind.Grundsätzlich kommt es über den Wärme-leitungen zu Temperaturunterschieden zuangrenzenden Bereichen. Der Effekt der„Schneeschmelze“ ist aber ganz natürlichund Folge der Verlegtiefe der Rohre in derErde, jedoch kein Hinweis auf deren man-gelnde Isolierung. Auch bei neu verlegtenLeitungen ist dies zu beobachten.

Die Polizei rät: Wohnungseinbrüchen vorbeugen

Immer lieber auf Nummer sicher gehen

Energien versorgt werden", so Jörg Franzen,Vorstand der GESOBAU. „Dadurch vermei-den wir Emissionen von mehr als 7.500 Ton-nen CO2 im Jahr.“ Dies ist ein wichtigerBaustein innerhalb der Gesamtstrategie derGESOBAU, so viel CO2 wie möglich ein-zusparen und unterstützt zudem den Plandes Landes Berlin.

Der von der GESOBAU verwendeteStrom wird ausschließlich in skandina-

vischen Wasserkraftanlagen erzeugt undenthält keine Anteile aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe oder aus Atomkraft. DieMehrkosten, die für die Erzeugung vonÖkostrom zurzeit noch entstehen, gibt dieGESOBAU nicht an ihre Mieterinnen undMieter weiter.

Ökostrom in allen Häusern

Skandinavische Wasserkraft für Hausstromversorgung

Wussten Sie schon?

Fernwärme beheizt keine Bürgersteige

Wichtige Tipps für die dunkle Jahreszeit: > Haus- und Wohnungstüren nicht nur ins Schloss ziehen, sondern immer abschließen.

Fenster besonders im Erdgeschoss nicht angekippt lassen, sondern schließen.> Rollläden tagsüber hochziehen und nachts schließen. Das zeigt dem Einbrecher,

dass jemand zu Hause ist.> Haus- oder Wohnungsschlüssel nie draußen deponieren. Einbrecher entdecken

jedes Versteck.> In Technik investieren, lohnt sich: Fast 40 Prozent der Einbruchsversuche scheitern

an extra gesicherten Fenstern und Türen.> Wenn jemand klingelt, sollten Sie antworten und damit signalisieren, dass jemand

zu Hause ist. Dennoch sollten Sie nicht jedem, der klingelt, die Haustür oder Ihre Wohnungstür öffnen.

> Bei Abwesenheit vorsorgen: Wenn Sie verreisen, Lampen mit Zeitschaltuhren steuern und den Briefkasten leeren lassen.

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Veranstaltungen

16.12. Frohe Weihnachten, kleiner Eisbär

Ort: Fontane-HausStraße: Wilhelmsruher Damm 142C, 13439 Berlin (Märkisches Viertel)Kosten: 5 – 9 EuroZeit: 10:30 – 12 UhrWeitere Termine: 17.12., 18.12., 20.12.,21.12., 26.12. – 28.12. (die Zeiten variieren zwischen 10:30 Uhr und 16 Uhr)Kinder und Eltern sehen in dem vom BerlinerKindertheater inszenierten Musical eine ganzbesondere Weihnachtsgeschichte. Mit vielSpaß und Musik erleben sie, wie Lars undRobbie dem Geheimnis um Weihnachten aufder Spur sind.

31.12. Silvesterparty für die ganze Familie

Ort: Jacks Fun WorldStraße: Miraustraße 28, 13509 Berlin

Kosten: Erwachsene 34,90 Euro, Kinder24,90 Euro, Familienticket (2 Kinder + 2 Er-wachsene) 99 Euro

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Da ist was los: Tipps für eine aktive Freizeit

Reinickendorf

Pankow/Weißensee

24.12. Heiligabend

Ort: Frei-Zeit-HausStraße: Pistoriusstraße 23, 13086 BerlinKosten: 2 – 3 EuroZeit: 13 – 16 UhrMit Gesang, Geschichten und Gitarrenmusikin besinnlicher Atmosphäre für alle Nach-barn.

31.12. Weißenseer Silvesterlauf

Ort: Sportstätte am WeißenseeStraße: Berliner Allee 127, 13088 BerlinKosten: 5 EuroZeit: 10 Uhr

Kosten: Eintritt frei; Kontakt und Kartenre-servierung: Tel.: 4606 9450, Stadtteilmanage-ment Brunnenviertel

Für den Dreh des Filmprojektes „Oberstadt“ging ein Team aus professionellen Theater-und Filmleuten gemeinsam mit neun Jugend-

Wedding

18.12. Vorführung des Filmprojekts »Oberstadt«

Ort: Lichtburgforum in der Gartenstadt Atlantic, Straße: Behmstraße 13, 13357 Berlin Zeit: 19 Uhr

lichen aus dem Wedding an die Frage heran:„Was erwarte ich vom Leben und wo will icheigentlich hin?“ Das Ergebnis ist ein 60-minütiger Dokumentarfilm, der sowohl nach-denklich macht, neue Einsichten bringt, wieauch zum Schmunzeln verleitet.

Zeit: 20 Uhr Familien „rutschen“ im Indoor-Freizeitparkgemeinsam in den Jahreswechsel. Mit Musik,Tanz und Show wird 2008 verabschiedet undper Live-Übertragung vom Brandenburger Tordas neue Jahr 2009 gefeiert.

18.01.09 Family Classics

Ort: Fontane-HausStraße: Wilhelmsruher Damm 142C, 13439 Berlin (Märkisches Viertel)Kosten: 10 Euro für Erwachsene und 5 Euro fürKinder bis 14 Jahre. Als Kombi günstiger: Alle vier Veranstaltungen zusammen 32 Euro, ermäßigt 16 Euro.Zeit: 16 UhrDas Bezirksamt Reinickendorf präsentiert wie-der die „Family Classics“-Reihe im Fontane-Haus. 3 Konzerte und eine Aufführung des

Balletts „Schwanensee“ von Kindern für Kin-der stehen in den nächsten Monaten auf demProgramm. Kinder an die klassische Musikund Ballett in spielerischer und spannenderArt heranzuführen, ist das Ziel der „FamilyClassics“.

Konzerte18. Januar: „Die Nacht – vom Sonnenunter-gang bis zum Morgengrauen“1. März: „Sindbad in Bagdad – Unglaublichesaus 1001 Nacht“24. Mai.: Mopsfideler Katzenjammer – das Tierin der Musik“

Ballett8. März: „Schwanensee“

Die GESOBAU verlost 5 x 2 Karten für jede der4 Aufführungen. Bitte schreiben Sie uns unterAngabe Ihres Namens, Ihrer Adresse und IhresFamily-Classics-Wunschtermins bis zum 10.Januar 2009 an:GESOBAU AG, Unternehmenskommunikation& Marketing, Wilhelmsruher Damm 142,13439 Berlin oder per E-Mail:[email protected]

Locker und familiär wird in Weißensee ins neueJahr gelaufen. Frauen bewältigen eine Distanzvon 4,688 km, bei den Herren sind es 10,548km (1/4 Marathon). Für wen das zu weit ist, derkann als „Schnupperer“ an dem Lauf teilneh-men (1,172 km). Die Strecke führt rund umden Weißen See. Anmelden sollten Sie sichspätestens bis zum 26.12.2008, den genauenAblauf finden Sie auf der Homepage www.harri-schlegel.ag.vu

03.01.09 Pankower Pfannenkuchenlauf

Ort: KissingenstadionStraße: Forchheimer Straße, 13189 BerlinKosten: 1 – 13 Euro, je nach Alter und AnzahlZeit: 10 Uhr

Der Kissingensportverein Berlin 90 e.V. unddie GESOBAU veranstalten 2009 den 28. Pan-kower Pfannenkuchenlauf. Wer den 1,2 bis 6,5km langen Rundlauf um das Stadion mitmachtund auch durchhält, dem winken im Ziel tradi-tionell ein Pfannkuchen und eine Teilnehmer-urkunde. Zudem werden Torten verlost. Anmeldeschluss ist der 31.12.2008, alle weite-ren Informationen bekommen Sie unterwww.ksv90-berlin.de, wo Sie sich auch onlineanmelden können.

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