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  • Jahresbericht 2012

    Der Jahresbericht 2012 geht an:

    3/13

  • inhaltsverzeichnis

    einleitung Vorwort 4 Organisation 5 Highlights 2012 6

    Forschung 8 Neue EU-Projekte 10 Christian Doppler Labors 12 Erlöse aus Forschungsprojekten 13 Dissertationen und Publikationen 14

    lehre 16 Neue Professoren 18 Habilitationen 19 Industrielle Energietechnik 20 Studienrichtungen 21

    Weiterbildung 22 Universitätslehrgänge 24 Wissenschaftliche Veranstaltungen 26

    universität 28 Vielseitige Schulwerbung 30 Österreichs „beste“ Universität 31 Feste & Feiern 32 Ehrungen 34 Preise & Auszeichnungen 36

    appendix 40

    Impressum 51

    3

  • vorWort

    d as Jahr 2012 war für die Montanuni-versität von wesentlichen Ereignissen geprägt. In einem breit getragenen Stra- tegieprozess wurde der Entwicklungsplan für die nächsten zehn Jahre erarbeitet. In Fort- setzung des eingeschlagenen Wachstumskur- ses sollen die Studierendenzahlen weiterhin gesteigert werden, und alle Kernfächer der Montanuniversität durch kritische Massen in der Forschung abgesichert, ausgebaut und international sichtbar werden, wofür auch mit den Comet-Zentren deutliche Signale gesetzt worden sind. Die zukünftigen Schwerpunkt- themen der Montanuniversität sind die Indus- trielle Energietechnik, Cyber Physical Systems sowie die umfassende Sicherheitsforschung. Leuchtturm des letzteren Forschungsbereichs ist die Errichtung des Zentrums am Berg. Dazu werden in den bergbautechnisch nicht mehr genutzten Stollensystemen am Steirischen Erzberg zwei Straßen- und zwei Eisenbahn- tunnel sowie ein Versuchsstollen errichtet und als europäische Core Facility der einschlägigen Wissenschaft und Wirtschaft sowie Einsatz- organisationen des Untertagebaus verfügbar gemacht. Auf Bundes- und Landesebene gibt es ein breites Commitment zu diesem ambitio- nierten Leitprojekt, das die Exzellenz-Stellung der Montanuniversität auf internationaler Ebe- ne zusätzlich unterstreichen wird. Für das Verständnis der Anliegen unserer Uni-

    versität und die gewährte vielfältige Unterstüt- zung, die auch weiterhin ungebrochen bleiben möge, sei an dieser Stelle im Besonderen auf Seiten des Bundes Frau Bundesministerin Doris Bures und Herrn Bundesminister Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Töchterle sowie auf Seiten des Lan- des Steiermark Herrn Landeshauptmann Mag. Franz Voves, seinem Stellvertreter Hermann Schützenhöfer und der für Wissenschaft und Forschung zuständigen Landesrätin Mag. Kri- stina Edlinger-Ploder gedankt. Diese Ausbau- vorhaben sind in die Leistungsvereinbarungs- verhandlung 2013 bis 2015 eingeflossen. Die Wünsche der Montanuniversität konnten dabei naturgemäß nicht zur Gänze erfüllt werden, dennoch konnte ein gutes Ergebnis erreicht werden. Dem Bundesministerium für Wissen- schaft und Forschung sei an dieser Stelle der ausdrückliche Dank ausgesprochen, dass es die gedeihliche Weiterentwicklung unserer Alma Mater ermöglicht hat. An dieser Stelle sollte an alle Verantwortlichen appelliert werden, dass bei der zu erwartenden zukünftigen Fi- nanzierung über Studienplätze – ungeachtet der Kleinheit der Universität – Bedacht auf ihre besondere Stellung und ihre besondere Bedeu- tung für den Wirtschaftsstandort Österreich genommen wird. Im Drittmittelbereich konnte ein einmaliges Ergebnis erzielt werden, ebenso konnte ein ausgeglichenes Globalbudget erreicht werden. Das neue Bachelorstudium der Industriellen Energietechnik hat zu der erwarteten Steige- rung der Studierendenzahl beigetragen. Die Montanuniversität hat mit der Ausrichtung des von rund 1.000 Teilnehmern besuchten Bergmannstages im internationalen Schau- fenster gestanden. Im Bereich der Material- wissenschaften belegte die Montanuniversität als zweitbeste europäische Hochschule den 7. Platz in der Weltrangliste. Das alles ist auch Ergebnis der Arbeit des Rektorates 2003 bis 2011, dem dafür Lob und Anerkennung aus- gesprochen sei. Dem neuen Rektorat darf an dieser Stelle alles Gute gewünscht werden. Den Mitgliedern des Universitätsrats sei eben- falls für ihr Wirken gedankt. Den Professoren, den Mitarbeitern und den Studierenden darf ich auf diesem Wege alles Gute für die Zukunft wünschen, verbunden mit dem Anliegen, dass Sie alle auch in Zukunft ihre Verantwortung für unsere Montanuniversität bestmöglich wahr- nehmen und ihr als Alma Mater immer eng verbunden bleiben.

    Universitätsratsvorsitzender Dr. Hannes Androsch

    4 triple m | Jahresbericht 2012

    einleitung

  • organisation 2012 Oberste LeitungsOrgane der MOntanuniversität LeOben universitätsrat bestehend aus fünf Mitgliedern Vorsitzender Dr. Dr.h.c. mult. Hannes Androsch Stellvertretende Vorsitzende Dr. Karin Schaupp

    rektorat Rektor Univ.-Prof. Dr. Wilfried Eichlseder Vizerektorin für Finanzen Dr. Martha Mühlburger Vizerektor für Infrastruktur und Internationale Beziehungen Univ.-Prof. Dr. Peter Moser

    senat bestehend aus 26 Mitgliedern Vorsitzender O.Univ.-Prof. Dr. Peter Kirschenhofer Stellvertretende Senatsvorsitzende Ao.Univ.-Prof. Dr. Josef Oswald und Dipl.-Ing. Peter Pulm

    studiendekan Univ.-Prof. Dr. Werner Sitte Stellvertreter Univ.-Prof. Dr. Oskar Paris

    Wissenschaftliche Organisationseinheiten 10 Departments mit 41 Lehrstühlen sowie 6 Institute 44 berufene Professoren

    Zahl der eingerichteten ordentlichen studien 10 Bachelorstudien 12 Masterstudien 1 Doktoratsstudium

    Zahl der universitätslehrgänge: 12 Stand für alle Daten 31.12.2012

    5www.unileoben.ac.at

  • neues bachelorstudium Mit Wintersemester 2012/13 hat die Montan- universität als Ergänzung zum bereits seit 2009 existierenden Masterstudium das Bachelorstu- dium Industrielle Energietechnik eingeführt. Das neue Vollstudium vermittelt Basiswissen im gesamten Energiebereich und passt mit sei- nem speziellen Fokus auf den Hauptverbrau- cher Industrie perfekt in das Portfolio der Mon- tanuniversität. Die Themenbereiche reichen von der generellen Energieversorgung in der Industrie unter besonderer Berücksichtigung der Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit bis hin zur Erschließung und Bereitstellung er- neuerbarer und alternativer Energien. An der Montanuniversität sind nun insgesamt zehn Bachelorstudien, zwölf Masterstudien und das Doktoratsstudium der montanistischen Wis- senschaften eingerichtet (siehe Seite 20).

    7. Platz in der Weltrangliste Einen großartigen Erfolg konnte die Montan- universität im „Quantitative Ranking of Engi- neering Disciplines (QRED)” der School of En- gineering der École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) erreichen: Im Bereich der Ma- terialwissenschaften belegte die steirische Vor- zeigeuniversität im Oktober 2012 als zweitbes- te europäische Hochschule Rang 7. Die Plätze 1 bis 5 gingen an amerikanische Forschungsein- richtungen, gefolgt von der University of Cam- bridge. Die Montanuniversität erreichte beim Parameter „Publikation pro Lehrkörper“ den

    highlights 2012

    Das neue Bachelorstudium Industrielle Energietechnik

    startete mit Wintersemester 2013.

    Das neue Universitätsmuseum wurde in den Räumlichkeiten

    der Akademie eröffnet.

    6 triple m | Jahresbericht 2012

    Wert 80,9. Zusammen mit dem Parameter „Zi- tierungen pro Publikation“ (59,0) ergibt das für die Leobener Hochschule einen daraus errech- neten „Q Factor“ von 75,5 und damit die her- vorragende Einstufung. Auch andere Umfragen und Rankings führten 2012 zu Top-Ergebnissen für die Montanuniversität (siehe Seite 31).

    universitätsmuseum eröffnet Die Montanuniversität Leoben verfügt seit dem Jahr 2012 über ein eigenes Museum. Im Beisein zahlreicher Gäste wurden die vom Kulturpreis- träger der Stadt Leoben Mag. Arno Grünberger gestalteten ehemaligen Räumlichkeiten des Universitätssportinstituts in der Peter-Tun- ner-Straße 15 im Herbst von Rektor Wilfried Eichls eder offiziell ihrer Bestimmung überge- ben. Das Universitätsmuseum besteht aus zwei Ausstellungsräumen zu circa 85 Quadratme- tern und wird als Bedarfsmuseum geführt. Es bewahrt kulturell und wissenschaftshistorisch bedeutende Gegenstände aus den Beständen der Montanuniversität. Die Objekte werden geordnet, beschrieben und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Inhaltlich verantwortlich für das neue Museum ist Dr. Johann Delanoy (Universitätsbibliothek), der rund 250 Exponate aus verschiedensten Sammlungen für die Be- sucher bereithält. „Das ist aber nur etwa ein Viertel der Gegenstände, Lehrbücher und der- gleichen, die wir insgesamt im Fundus haben“, so Delanoy, der plant, die Ausstellung auch im- mer wieder zu verändern.

    einleitung

  • Im Rahmen des Bergmannstages fand ein Kamingespräch

    mit Physik-Nobelpreisträger Univ.-Prof. Dr. Georg Bednorz

    (Mitte) statt.

    Die erfolgreiche „Roadshow“ ging in die zehnte Runde.

    7www.unileoben.ac.at

    Mehrere neue eu-Projekte gestartet Im Jahr 2012 wurden vonseiten der Montan- universität insgesamt 33 EU-Projektanträge eingereicht, sieben davon werden gefördert. Bei fünf dieser Projektanträge handelt es sich um eine Beteiligung im 7. EU-Forschungsrah- menprogramm (FP7). Ein achter Antrag (Pro. Act) im Rahmen des bilateralen Förderpro- gramms Österreich-Slowenien befindet sich noch auf einer Warteliste, eine Förderung ist möglich. Weitere vier FP7-Anträge wurden ein- geladen, einen Vollantrag im Februar und März 2013 einzubringen. Eine Darstellung der neu gesta