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  • lars Grosenick

    Der ewige Pionier

    Aill 0

  • betreute er für Neuben immer mehr HOIel- und Großprojekle und entwick- elte dabei Spaß am Umgang mit großen Zahlen.

    Vom Mobiliar zur Immobilie

    Die großen Zahlen waren es dann [em- Iich auch, die ihn den Schritt mm Mobi- liar zur Immobilie machen ließen. Er entschloss sich doch noch zur Aufnah- me eines SlUdiums - Belriebswin- schaftslehre mil Schwerpunkt Markeling und Finanzierungstheorie mit den Nebenfachern Wirtschafts- und Organi- sationsps)'chologie - und \'erkaufte nebenbei sehr erfolgreich "Scheibchen- villen~ vom Bauträger. Weil es damals noch keine brauchbare Bauträger- und Maklersoftware gab, schrieb er sie ein· fach selbst. Duplizität der Ereignisse: zur gleichen Zeit tüftelte Klaus Kappert, Sohn eines mittelständischen Maklers in Oberstor~ quasi im Kinderzimmer an der Lösung ähnlicher Probleme. Ein gemeinsamer Kunde brachte Grosenick und Kappen zusammen und Flowfact war gcboren.

    Die Marktführerschaft als Anbieler von Customer-Relationsship-Managemem- Software für die Immobilienwirtschaft haben die heiden schnell erlangt. Trotz des zunehmend scharfen \X'ettbewerbs gelingt es ihnen seit Jahren, diese Spit- zenpoSition zu veneidigen. Grosenick und seine Milstreiler verstehen sich

    nach wie \'or als Pioniere. Dies ist sogar im leitbild des Umernehmens veran- kert: "AJs Pionier gestalten wir nicht nur unseren Markt, sondern indirekt stets auch die Märkte unserer Kunden mit~ - heißt es da.

    Vertrauen durch Transparenz

    In diesem Klima gedeihen immer neue Instrumente und Methoden, die Geschäftsabläufe und Kundenbeziehun- gen verbessern helfen. Dazu gehört ganz besonders die Schaffung von Transparenz - ein Thema, das Grase- nick hinsichdich des Geschäftserfolges für entscheidend hält. Ohne Transpa- renz entsteht kein Venrauen. Auf das Venraucn des Veräußerers ist ein Makler aber dringend angewiesen - zumal sich der Vermarkrungszeitraum einer Immo- bilie bisweilen lange hinzieht. AJs Ergeb- nis dieser Überlegungen ist beispiels- weise das Objekt-Tracking entstanden, mit dem sich ein Kunde jederLeit über den Stand der Vermarklung seiner Immobilie infonnieren kann. Viele Mak- ler setzen dieses Tool bereits erfolgreich in ihrer Mandats-Akquise ein.

    Der Makler * ein volkswirtschaftlicher Nützling

    Bei seinen Mitarbeitern legt Grosenick großen Wen auf immobilienwirtschaftli- che Kompetenz. Viele sind \'on Hause aus Immobilienkaufleute oder haben

    s,

    bereits als Makler gearbeitet. AJle ande- ren durchlaufen bei Flowfact einen immobilienwirtschaftlichen "Crash- Kurs". Begeistert erzählt er von einem Azubi-Workshop, bei dem es kürLlich um die Frage ging, ob der Immobilien- makler ein Nützling oder dn Schädling der Volkswirtschaft sei. Die Azubis kamen schnell zu einem klaren Ergeb- nis: der Makler ist ein Nütz.ling, da er die Umzugstäligkeit anregt, was \\,'iederum die Konjunktur stimuliert. Die Makler- Provision als Wertsehöpfungs-Multipli- kalor also.

    Grosenick ist ein neugieriger Mensch. Er lernt ständig - im Gespräch mit sei- nen Kunden, in der Diskussion mit sei- nen Mitarbeitern und im Austausch mit ausländischen Unternehmern. Auch der neu ins leben gerufene Flowfact-Award, der besonders gelungene Anpassungen an die Flowfact-Software aus dem unter- nehmerischen AJltag prämiert, ist als ßeslandteil dieses lernenden Systems zu verstehen.

    Neben der Immobilienberarung und der Softwareentwicklung hat Grosenick im laufe der Zeit eine driue Leidenschaft entwickell: das Schreiben von Facharri- kein und Kolumnen. Vielen als "Inunobi- lienflüsterer" bekannt, mach! es ibm gr0- ßen Spaß, Dinge und Abläufe in Frage zu sleUen und ZU kommunizieren, wie man sie anders und besser machen könnte - ein ~real estate ra.inmaker" eben. 0

    AIZ I Das Immobillenmagazin

    ffoliverprang Schreibmaschinentext Quelle: Allgemeine Immobilien Zeitung Erschienen: 2004

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    ffoliverprang Schreibmaschinentext Quelle: Immobilienwirtschaft Erschienen: 11/2003

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    ffoliverprang Schreibmaschinentext Quelle: Immobilienwirtschaft Erschienen: 11/2003

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    ffoliverprang Schreibmaschinentext Quelle: Immobilienwirtschaft Erschienen: 11/2003

  • S tellt man sich den Gesamtmarkt derWohnimmobilien als Kuchen vor, so ist dieser Kuchen je nach Konjunktur größer oder kleiner. Anders als bei Kon- zernen, die um Marktanteile ringen, ist die Kuchengröße für den Immobilien- markt-Teilnehmer nicht von Bedeutung. Für den Einzelnen geht es nicht um den Markt. Er ist in Relation zur Gesamt- größe des Marktes so klein, dass es für ihn nur um die Krümel geht. Davon kann er gut leben.

    Im Unterschied zu den Kuchenstücken, die mit zunehmender Größe des Ge- samtkuchens größer oder kleiner wer- den, sind die Krümel, unabhängig von der Kuchengröße, immer gleich groß.

    In dieser Reihe stellen wir Methoden vor, einfacher und schneller an die Krümel zu kommen: Schneller Picken! Durch mehr Kontakte für Ihre Angebote hier durch Variantenbildung.

    Online-Marketing Stellt man sich den Verkaufsprozess als Trichter vor, so ist der Erfolg auch davon abhängig, dass dieser Trichter im oberen Bereich viel Platz bietet,

    um möglichst viele Interessenten aufzu- nehmen und kennen zu lernen.

    Nach dem Kennenlernen geht es um geeignete Methoden, das Interesse zu verdichten, um dieses dann in Form von Kauf- und Mietverträgen sinnvoll umzusetzen. Variantenbildung und Objektpositionierung dienen dazu, den Trichter im oberen Bereich größer zu gestalten, um mehr Kontakte für Ihre Angebote generieren zu können.

    Online-Marketing gilt als Veröffentli- chung von Objektinseraten im Internet. Hiermit sind sowohl die Nutzung der großen Portale ImmobilienScout24, Immowelt, Immonet, Immopool u. A. gemeint, als auch die treffliche Be- schreibung Ihrer Angebote auf Ihrer Homepage.

    Die Grundobjektbeschreibungen, wie sie bei Print-Inseraten üblich sind, funk- tionieren online jedoch nicht. Der Inte- ressent findet Ihr Angebot, nachdem er bereits einen Filter in der Datenbank eingegeben hat. Dieser Filter entspricht den Headlines der Rubriken im Immo- bilienteil der Tageszeitung. Da diese Filter aber viel feiner gesetzt werden können als diese im Immobilienteil,

    V E R K A U F

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    www.IMMOBILIEN-PROFI.de

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    www.IMMOBILIEN-PROFI.de

    LARS GROSENICK

    Schneller Picken! (3) Der Immobilienmarkt wird sich in den nächsten Jahren halbieren. Wen kümmert’s. Nicht der Markt entscheidet, sondern seine vielen Details. Erhöhen Sie Ihre Reich- weite durch Variantenbildung beim Online-Marketing

    funktionieren die typischen Formulie- rungen ◆ 2 bis 3 Zimmer ◆ Kaufpreis ab ... ◆ Für Bauträgerobjekte

    im Online-Marketing nicht. Um mög- lichst viele Interessenten zu erreichen, wird hier vorgeschlagen, Varianten Ihrer Objekte zu bilden. Das hat mehrere Vorteile:

    1. um mehr Kontakte generieren zu können

    2. um Ihr Angebot noch feiner auf den Interessenten-Filter in der Datenbank abstimmen zu können

    3. um durch gezielte Objektfotos mit zielgruppenspezifischen Besonder- heiten Kontakte herzustellen

    4. um sich diese dann durch genau Ihr Objekt unter den vielen Angeboten des Wettbewerbs zu sichern.

    Drei Möglichkeiten der Variantenbil- dung werden untersucht:

    1. Technische Varianten

    2. Zielgruppen-Varianten

    3. Motiv-Varianten

    Im Nebeneffekt führt die Variantenbil- dung Ihrer Online-Objekte auch dazu, dass Sie die Verträge, die Sie mit den Portalanbietern haben, bis zur verein- barten Höchstgrenze ausnutzen können.

    Technische Varianten Die technischen Varianten erschließen sich Ihnen am einfachsten, wenn Sie z. B. eine Wohnung anbieten, die durch das Hinzufügen oder Entfernen einer Wand von der 3-Zimmer-Wohnung zur 2-Zimmer-Wohnung wird, oder umge- kehrt.

    Diese Immobilie sollten Sie also sowohl als 2- als auch als 3-Zimmer-Wohnung anbieten. Eventuell berücksichtigen Sie den Umbauaufwand im Angebotspreis. Da jedoch zunehmend auch nach einer Ausstattung gesucht wird und Parkett heute dem Zeitgeist von Wohnungs- und Haussuchenden entspricht, ist es keines- falls untersagt, die mit Teppichboden belegte Wohnung auch in einer Parkett- oder Laminat-Variante anzubieten und im Text darauf hinzuweisen, dass dieses Ausstattungs-Detail noch eingebaut werden kann.

    Der Erfolg ist, dass Sie jetzt bei allen Suchern, die die großen Mengen, die u. A. im ImmobilienScout24 für

    ffoliverprang Textfeld

    ffoliverprang Schreibmaschinentext Quelle: ImmobilienProfi Erschienen: 2004

  • Gesuche gar nicht mehr angezeigt wer- den können, ihr Häkchen auf „Parkett“ setzen. Diese Sucher sind regional zu unspezifisch und können jetzt auch von den Suchern verwendet werden, die die sogenannten Verfeinerungskriterien benutzen. Ohne diese Variante würde Ihr Objekt herausgefiltert und nicht angezeigt.

    Auf der technischen Ebene lassen sich viele weitere Beispiele bilden. Ein wichtiges Beispiel sind die Bauträger. Sie bieten ihre Objekte häufig zu unter- schiedlichen Preisen an, je nachdem welche Ausstattungsvariante der Interes- sent bevorzugt, oder wie viel er bereit ist, selber zu tun.

    Das Reihenhaus eines Bauträgers gehört also dreimal ins Portal. Einmal als Roh- bau-Variante, einmal als Schlüsselfer- tig-Variante und einmal als „Roter-Tep- pich-Rundum-Sorglos-Parket“ mit dem geschmierten Frühstücksbrötchen dazu. Erfahrungen zeigen, dass Sie auf alle Angebote unterschiedliche Kontakte generieren.

    Zielgruppen-Variant