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  • 19. 9. –

    16.11.

    2014

    SIX OR

    SEVEN PIECES

    REYNOLD REYNOLDS

    INFOVERANSTALTUNG FÜR PÄDAGOGINNEN UND PÄDAGOGEN Möchten Sie Lehrinhalte durch ästhetische Erfahrung vermitteln? Im pädagogischen Begleitprogramm zur Ausstellung nähern wir uns den Werken in der Ausstellung auf ganz unterschiedliche Weise: in Führungen, künstlerischen Workshops und Kunstgesprächen.

    Zur Ausstellung Reynold Reynolds: Six or Seven Pieces bietet das Team der Kunstvermittlung künstlerische Workshops an. Alle Work- shops sind immer mit einer Kurzführung zu ausgewählten Arbeiten in der Ausstellung verbunden. Termine, z. B. für Schulklassen und päda- gogische Gruppen, können gerne vereinbart werden.

    Um Ihnen die Inhalte der einzelnen Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene vorzustellen, laden wir Sie herzlich zu unserer Infoveranstaltung für Pädagoginnen und Pädagogen ein. Nach einer Führung durch die Ausstellung bleibt genug Zeit, um auf Ihre Fragen und Anregungen einzugehen. Wir können ganz konkret gemeinsam überlegen, wie ein Besuch im Kunstpalais in Ihre Unter- richtsplanung eingebettet werden kann. Vielleicht haben Sie auch Interesse an einer Kooperation mit dem Kunstpalais oder Ideen zur Erweiterung unseres Kunstvermittlungsprogramms?

    Das Team der Kunstvermittlung des Kunstpalais freut sich auf Sie!

    › Mittwoch, 1. Oktober 2014, 16 Uhr

    (Sarah Lampe, Kuratorin für Bildung und Vermittlung) Treffpunkt: Eingang Kunstpalais | Eintritt frei

    Wir bitten um Anmeldung bis zum 22. September 2014 unter sarah.lampe@stadt.erlangen.de oder 09131 86-2621

    SELBER KREATIV WERDEN! Beratung und Terminvereinbarung für Schulklassen und pädagogische Gruppen bei Sarah Lampe unter sarah.lampe@stadt.erlangen.de oder 09131-86 2621. Um Anmeldung wird mindestens zwei Wochen im Voraus gebeten.

    FILMBOX Videoworkshop

    Der Film Die Verlorenen wurde in den Jahren 1930 – 1933 gedreht, konnte damals jedoch nicht fertiggestellt werden. Der Kameramann bewahrte die Filmmaterialien in einer Kiste auf, darunter die Film- rollen, das Drehbuch, Notizen und Foto grafi en vom Set sowie Requisiten und technische Instrumente. Eine Fertigstellung zu einem späteren Zeitpunkt sollte somit erleichtert werden. Jahrzehnte später wurden Tagebücher des Kameramannes entdeckt und die Kiste mit den Film- materialien nach langer Recherche gefunden. Der Künstler Reynold Reynolds beschäftigte sich seit 2011 mit diesem fi lmischen Fund und erweckte das Material zu neuem Leben.

    In einem Ausstellungsrundgang werden wir die Filme von Reynold Reynolds genau betrachten. Wie entsteht aus einzelnen Film- aufnahmen ein zusammen hängender Film, der uns eine Geschichte überzeugend erzählt? Ihr lernt die verschiedenen fi lmtechnischen Gestaltungsmittel und Tricks kennen, mit denen Filmemacher arbeiten. Anschließend wird eine kleine Filmsequenz gedreht. Dabei seid ihr selbst für Ideen, Drehbuch, Kameraführung, Kulisse und Requisite zuständig. Wer möchte, kann selbst als Akteur vor die Kamera treten. Den fertig geschnittenen Film könnt ihr als DVD mit nach Hause nehmen.

    › 28. und 29. Oktober 2014, 10 – 15 Uhr sowie 30. Oktober 2014, 10 – 13 Uhr

    Alter: 12 bis 16 Jahre Treffpunkt: Eingang Kunstpalais Unkostenbeitrag: 20 € plus 5 Euro Materialkosten p. P. Zusätzliche Termine für Gruppen ab 10 Personen nach Absprache Anmeldung erforderlich unter sarah.lampe@stadt.erlangen.de oder 09131 86-2621

    PHYSIK IM ALLTAG Fotoworkshop

    Reynold Reynolds ist zwar vor allem ein Videokünstler, aber er macht uns mit seinen Filmen darauf aufmerksam, dass wir die Realität oft nur in kleinen Ausschnitten wahrnehmen. Häufi g geht es um die überraschenden Beziehungen zwischen Ursache und Wirkung. Nachdem wir die Ausstellung gemeinsam angeschaut und diskutiert haben, versuchen wir Reynolds‘ naturwissenschaftliche Methoden foto- grafi sch aufzugreifen. So machen wir z. B. Serienaufnahmen von selbst erdachten Versuchsaufbauten, in denen wir jeweils nur eine Variable verändern und dann dokumentieren, wie sich dadurch die gesamte Szenerie oder ein Ablauf verändert. Ganz nebenbei lernen wir so auch einige witzige naturwissenschaftliche Experimente kennen.

    Alter: ab 4. Klasse, für jede Altersklasse adaptierbar Fach: Kunst, Physik, Chemie, Biologie Dauer: 2 Stunden | Treffpunkt: Eingang Kunstpalais Buchbar für Gruppen ab 10 Personen | Unkostenbeitrag: 7 € p. P. Termine nach Absprache

    MASKERADEN-PROMENADE Maskenworkshop

    Immer wieder neu und anders schlüpfen die Schauspieler in den Filmen Reynold Reynolds‘ in ihre Rollen: mal lustig und tänzerisch, mal ein wenig unheimlich oder verwirrend. In diesem Workshop erfi ndet ihr eure eigenen Figuren. Zu einer selbst gestalteten Maske denkt ihr euch Eigenschaften, Wünsche oder Ängste aus und spielt dann selbst diese Rolle. Mit dem Fotoapparat bewaffnet, erkunden wir anschließend gemeinsam die Stadt und setzen unsere Masken-Menschen in Szene. Lasst euch von der geheimnisvollen Wirkung der Maskerade über- raschen!

    Alter: ab 4. Klasse, für jede Altersklasse adaptierbar Dauer: 3 Stunden | Treffpunkt: Eingang Kunstpalais Buchbar für Gruppen ab 10 Personen | Unkostenbeitrag: 7 € p. P. Termine nach Absprache

    KNETFIGUREN IN AKTION Knetfigurenworkshop

    Viele verschiedene Geschichten erzählt Reynold Reynolds in seinen Filmen. Bilder aus Träumen und der realen Welt, die nicht immer mit dem Verstand zu fassen sind, fügt er zu unterschiedlichen Erzähl- strängen zusammen. Aus Knete könnt ihr in diesem Workshop eure eigenen „Schauspieler“ formen und zum Leben erwecken. Die Ge- schichte dazu denkt ihr euch selbst aus: Soll es ein Krimi oder eine Dokumentation werden? Oder doch lieber eine romantische Liebes- geschichte? Eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! Lasst euch in der Ausstellung inspirieren und gestaltet euren eigenen Stop-Motion-Film.

    Alter: ab 4. Klasse, für jede Altersklasse adaptierbar Dauer: 3 Stunden | Treffpunkt: Eingang Kunstpalais Buchbar für Gruppen ab 10 Personen | Unkostenbeitrag: 7 € p. P. Termine nach Absprache

    WORKSHOPS

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    Kunstpalais Stadt Erlangen Palais Stutterheim Marktplatz 1 91054 Erlangen

    T +49 (0)9131 86-2735 F +49 (0)9131 86-2117

    www.kunstpalais.de

    Herausgeber:

    Kunstpalais Stadt Erlangen Palais Stutterheim Marktplatz 1 91054 Erlangen

    Leitung: Ina Neddermeyer (kommisarisch)

    T +49 (0)9131.86-2735 F +49 (0)9131.86-2117

    info@kunstpalais.de www.kunstpalais.de kunstpalais.wordpress.com

    Öffnungszeiten: Di – So 10 – 18 Uhr Mi 10 – 20 Uhr

    Eintritt: 4 €, ermäßigt 2 €

    Kontakt: Sarah Lampe, Kuratorin für Bildung und Vermittlung sarah.lampe@stadt.erlangen.de T +49 (0)9131/86-2621 F +49 (0)9131/86-2117

    Programmgestaltung und Redaktion: Sarah Lampe, Jessica Ullrich

    Texte: Claudia Emmert, Sarah Lampe, Ina Neddermeyer, Gisela Salomon, Anita Schnell, Volker Sellmann, Jessica Ullrich

    Konzept und Gestaltung: i-dbuero.de, Stuttgart

    © Stadt Erlangen, Kunstpalais, Stadtbibliothek Erlangen, vhs Club International, E-Werk Kino, BR, gVe, Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und dFi Erlangen, 2014 Alle Abbildungen © Reynold Reynolds Courtesy Galerie Zink, Berlin

  • FILM ZUR AUSSTELLUNG In Kooperation mit dem E-Werk Kino

    Das Gespenst der Freiheit (Le Fantôme de la Liberté)

    Italien/Frankreich 1974, 105 min., frz. OmU, Regie: Luis Buñuel, mit: Adriana Asti, Michel Piccoli, Julien Bertheau, Jean-Claude Brialy, Adolfo Celi, Paul Frankeur, Michael Lonsdale, Jean Rochefort u. a. (FSK 12)

    Der Film, der als satirischer Angriff Buñuels auf gesellschaftliche Konventionen und die Unerreichbarkeit wahrer Freiheit interpretiert wird, besteht aus einer lose zusammengehaltenen Folge surrealer Sequenzen. Zu sehen sind Szenen einer verkehrten, aus den Fugen geratenen Welt: Eine Abendgesellschaft versammelt sich zur gemein- samen Verdauung. Anstatt auf Stühlen sitzen sie auf WCs, während das Essen verschämt auf einem stillen Örtchen eingenommen wird. Mönche beten für einen Verstorbenen und „verpokern“ nachher ihre Devotionalien. Ein alter Mann zeigt den Kindern im Park scheinbar unanständige Fotos, die sich als Stadtansichten von Paris entpuppen. „Nieder mit der Freiheit!“, rufen die Spanier im Toledo des Jahres 1808. Buñuel offenbart die Rituale des Bürgertums durch ihre Verkehrung. Ähnlich wie der