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  • Schwere Jungs verkaufen scharf Gebratenes auf dem Foodtruck und bauen sich im Knast ihren zukünftigen Arbeitsplatz.

    Ein Social-Business-Konzept in Zusammenarbeit mit der JVA Niedersachsen Projekt-Management | Gabriele Schnückel

    Oldenburg | 02.10.2018

    © Gabriele Schnückel | CptnPepper | Projektmanagement | Altes Hafenhaus | Stau 109 | 26122 Oldenburg | 0441 181318 90 | 0151 22307589 | schnueckel@cptn-pepper.de Marcel Schafft | herrlich – gutes Essen | Koch und Foodtrucker | Stedinger Str. 98 | 26135 Oldenburg | 0173 2586634 | hallo@herrlich-essen.de

  • Fast jeder zweite Straftäter wird rückfällig!*

    Je nachdem, wie lange er im Gefängnis saß und welche Vorgeschichte er hat, kann es schwierig sein, den Straftäter wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Doch für Erfolg versprechende Resozialisierungsprogramme fehlt in Deutschland oft das Geld. Deswegen beginnt für viele ein Kreislauf aus Gefängnis und Freiheit.

    Eine parlamentarische Anfrage von 2008 hat ergeben, dass damals im bundesweiten Durchschnitt knapp 93 Euro pro Häftling und Tag ausgegeben wurden. Bei der Kostenentwicklung können die Daten aus Nordrhein-Westfalen als Beispiel dienen: 1980 waren es rund 41 Euro am Tag, 1990 dann 66 Euro, im Jahr 2000 schon 71 und 2015 schließlich 133,55 Euro. Für Niedersachsen waren es 2014 140,32 Euro und 2016 schon über 150 Euro.

    Rechnet man die Werte auf einen Monat hoch, kommt man in Niedersachsen für 2016 auf rund 55.000 Euro jährlich für jeden Inhaftierten.

    *Die Angaben basieren auf der bundesweiten Rückfallstatistik, die im Auftrag des Bundesministeriums der Justiz durchgeführt worden ist (Jehle et. al., Legalbewährung nach strafrechtlichen Sanktionen, Eine bundesweite Rückfalluntersuchung 2007 bis 2010 und 2004 bis 2010).

    © Gabriele Schnückel | CptnPepper | Projektmanagement | Altes Hafenhaus | Stau 109 | 26122 Oldenburg | 0441 181318 90 | 0151 22307589 | schnueckel@cptn-pepper.de Marcel Schafft | herrlich – gutes Essen | Koch und Foodtrucker | Stedinger Str. 98 | 26135 Oldenburg | 0173 2586634 | hallo@herrlich-essen.de

  • Mit Job wäre das nicht passiert.

    Ein Bewerber mit JVA-Vergangenheit hat auf dem Arbeitsmarkt normalerweise kaum Chancen. Dabei lässt sich mit einem Arbeitsplatz direkt im Anschluss an den Haftaufenthalt die Rückfallquote drastisch reduzieren.

    Die Rückfallquote liegt im Durchschnitt bei erwachsenen Straftätern bei über 35 %*, wohingegen die Rückfallquote bei ehemals Inhaftierten, die direkt nach dem Vollzug in ein Arbeitsverhältnis vermittelt werden konnten, nur bei etwa 6 % liegt.

    *Bei jüngeren Straftätern liegt die Rückfallquote weit über 50 % Übergänge gestalten – Was wirkt? Wirkungserwartungen und Wirkungsbelege im Übergangsmanagement zur beruflichen Wiedereingliederung von (ehemaligen) Gefangenen, Wolfgang Wirth, 24. Niedersächsischer Jugendgerichtstag am 17. Oktober 2014 in Braunschweig. Wolfgang Wirth ist Leiter des Kriminologischen Dienstes der Landes Nordrhein-Westfalen

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  • Die Lösung liegt auf der Straße.

    Die Hoch-Risikophase liegt in den ersten 6 Monaten nach der Haftentlassung. Der Job direkt nach dem Vollzug ist das A und O für die erfolgreiche Wiedereingliederung. Die Vermeidung des Entlassungslochs nach der Haft ist demnach nicht nur die Vermeidung der Wiederkehr, sondern auch präventiver Opferschutz und eine drastische Kostenreduzierung für die Allgemeinheit.

    Das geplante Projekt bietet Arbeitsplätze für Haftentlassene, die während des Vollzugs mit entsprechenden Maßnahmen darauf vorbereitet werden.

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  • Eine Idee nimmt Fahrt auf.

    Entwicklung eines mobilen Gastronomieprojekts mit einem hochwertigen Foodkonzept. Produkte aus den Betrieben der JVA Niedersachsen ergänzen das Menü-Angebot. Die Ausstattung der Food-Trucks wird in den Werkstätten der JVA individuell angefertigt.

    Das Besondere ist aber das Personal: Das Personal wird aus ehemaligen Häftlingen der JVA rekrutiert.

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  • Im Knast geht‘s ab.

    6 Monate vor Haftentlassung greift das Ausgliederungsmanagement innerhalb der JVA. Mit berufs- bezogenen Maßnahmen werden interessierte Häftlinge auf die Aufgaben in der Systemgastronomie vorbereitet. Mit einem erfahrenen Food-Trucker und Koch wird gemeinsam mit den Häftlingen das Menue-Konzept erarbeitet und bei internen Veranstaltungen getestet. Dafür steht eine Kleinst-Kantine in der JVA zur Verfügung, um auch die beengten Bedingungen an Bord zu simulieren.

    So entsteht um jedes Team ein eigenes geschmackliches Konzept, da in der Erarbeitung auch kulturelle Hintergründe und die Herkunft der Mitglieder eine Rolle spielen werden. Zusammen mit einem erfahrenen Koch aus der gehobenen Gastronomie garantieren wir eine individuelle und hochwertige Küche.

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  • Kulinarische Knast-Kost.

    Das A&O des Erfolgs unseres Food-Trucks ist das aussergewöhnliche Speise-Konzept. Kulinarische regionale Leckereien gepaart mit modernen BBQ-Witz. Eigens kreierte Saucen, geheime Gewürzmischungen und hochwertige, frische Produkte aus der Region werden zu einem einmaligen Geschmackserlebnis kombiniert, bei denen neben dem Grill auch der Smoker und Beefer zum Einsatz kommen. Unsere Zielgruppe erwartet ein ungewöhnliches und würzig-kräftiges Produkt. Schnell bei der Ausgabe und einfach in der Handhabe beim Essen sind Wurst & Co immer noch die nachgefragtesten Produkte auf Veranstaltungen. Leckeres Fingerfood ohne Geschirreinsatz und im Stehen zu genießen.

    Viele Häftlinge sind bei Haftantritt krank. Schlechte Ernährung, mangelnde Bewegung und oft auch Drogenkonsum sind schuld. Eine Ernährungsumstellung steht bei den meisten Häftlingen an. Diese erlernte Kompetenz soll auch nach der Entlassung weiterhin zum Alltag gehören. Daher wird auch auf dem Truck gesundes, leckeres Essen angeboten.

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  • Im Bau wird gebaut.

    Zeitgleich werden mit den Dienstleistungsbetrieben der JVA Niedersachsen gebrauchte Trucks zu Foodtrucks umgebaut. Dabei fließt das Know-how aus Grill- und Smokerbau, den metall- und holzverarbeitenden Werkstätten sowie die Erfahrungen im gastronomischen und lebensmittel- verarbeitenden Bereich der JVA ein. Über die Küchen und Bäckereien der JVA werden auf das Konzept abgestimmte Brote gebacken und Saucen zubereitet. Somit schaffen wir auch ausserhalb der gastronomischen Maßnahme innerhalb der JVA eine sinnstiftende Arbeit mit einer positiven Sicht in die Zukunft ausserhalb der Gefängnismauern.

    Das tragfähige Netzwerk aller Haftanstalten des Landes Niedersachsens wird in dieses Konzept einbezogen. Somit lassen sich Saucen, Backwaren, Salate, Kartoffeln, Marinaden, Säfte, Verpackungsmaterial, Wartung, Reparatur, Personalausstattung, Grillbedarf wie Zangen, Reinigungsmittel, Schürzen, Handschuhe etc. aus den Angeboten der JVA realisieren. Die logistische Vernetzung der Anstalten untereinander wird zusätzlich für die Belieferung der Trucks genutzt.

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  • Aus dem Knast auf den Truck. 4 Personen mit Haftvergangenheit sollen auf einem Truck eine sozialversicherungpflichtige Anstellung in Vollzeit finden. Die Anstellung mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag und einer 40 Stundenwoche ist ausschlaggebend zu Bildung eines sozialen Rahmens, in denen die ehemaligen Häftlinge ihren festen Platz finden. Zusätzlich wird ein leitender Angestellter als Truckleiter eingestellt. Vorgesehenist ein Gastronomen/Koch/Metz- ger oder ein erfahrener Foodtrucker mit hohen sozialen Kompetenzen. Bereits im Vorfeld wird das s