Top 100 Elearning Tools 2010

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  • 8/8/2019 Top 100 Elearning Tools 2010

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    Top 100 E-Learning-Tools 2010 Seit 2007 verffentlicht Jane Hart eine Liste der wichtigsten 100 E-Learning-Tools, die sie durch eineweltweite Befragung ermittelt. Beteiligt an der Zusammenstellung der Liste waren 545 E-Learning-Anwender und E-Learning-Professionals in den Unternehmen, aber auch an Universitten undWeiterbildungsakademien.

    Jane Hart ist Vorsitzende des Centre for Learning & Performance Technologies (C4LPT), dassowohl Firmen als auch Bildungseinrichtungen zum Thema IT und Lernen bert. In der Fachwelt wirdihre Liste als beeindruckend ( www.weiterbildungsblog.de ) bezeichnet. Die Aufsteiger des Jahres:Prezi, ein Prsentationstool, auf Platz 12 und DropBox, ein Tool zur Online-Synchronisierung vonDaten, auf Platz 13. Zu den Absteigern dagegen gehren viele klassische Programme (Firefox,PowerPoint und GMail), die als gngige Tools einfach selbstverstndlich sind und offenbar nicht mehr als erwhnenswert erscheinen.

    Die Rangliste der ersten zehn Pltze:

    1. Twitter (2009: Platz 1, 2008: Platz 11, 2007: Platz43)2. YouTube (2009: Platz 3, 2008: Platz 18, 2007: Platz 22)3. Google Docs (2009: Platz 5, 2008: Platz 7, 2007: Platz 14)4. Delicious (2009: Platz 2, 2008: Platz 1, 2007: Platz 2)

    5. Slideshare (2009: Platz 7, 2008: Platz 20, 2007: Platz 31)6. Skype (2009: 11, 2008: 4, 2007: 3)7. Google Reader (2009: 4, 2008: 3, 2007: 7)8. Wordpress (2009: 6, 2008: 5, 2007: 6)9. Facebook (2009: 31, 2008: 24, 2007: 17)10. Moodle (2009: 14, 2008: 9, 2007: 12)

    Das US-amerikanische Learning Technologies Magazine hat in diesem Jahr (2010) vier beachtenswerte Trend herausgestellt:

    1. Lernplattformen verlieren an Bedeutung. Sie haben oft nicht die Funktionalitten, die dieNutzer brauchen und sie gelten als nicht sehr benutzerfreundlich. Deshalb holen sich dieLerner Software-Tools kostenlos (!) aus dem Internet, wenn sie sich mit anderen ber dasInternet austauschen wollen. Immer mehr Lernaktivitten finden auerhalb der Unternehmens-IT statt via iPod, iPhone, iPad.

    2. Lernen, Arbeiten und individuelle Web 2.0-Anwendungen wachsen zusammen. Die Top-E-Learning-Tools werden in der Freizeit genutzt und gleichzeitig in Lern-Situationen und bei der Arbeit. Was man tglich privat nutzt (Facebook, Twitter) ist gut geeignet, das Lernen zumUser zu bringen. Frher musste der Mitarbeiter in den Klassenraum oder auf eine oft nichtsehr populre Plattform gebracht werden. Das Motto der Top-100-Liste lautet: Viele Toolsstarteten als privates Spielzeug und werden jetzt zum Lernen, Problemlsen und Arbeitengenutzt.

    3. Social Tools dominieren. Die meisten Tools sind sehr soziale Tools. Sie untersttzen es,gemeinsam Wissen zu schaffen. Ihre wichtigsten Funktionen fallen unter die Begriffe:

    Connection, Communication and Collaboration of Individuals. Jeder kann mit jedemRessourcen, Ideen und Erfahrungen tauschen. Die Training-Professionals sind begeistert vomhohen Potenzial der Zusammenarbeit der Lerner whrend sie frher passiv und alleineOnlinekurse durcharbeiten mussten. Die Kooperation der Lerner ist gut fr das Erreichen der Lernziele und senkt die Produktionskosten von Lernangeboten.

    4. Informelles Lernen unterliegt der Kontrolle des Lerners. Die Tools der Top-100-Liste kann sich jeder einfach und oft kostenlos beschaffen. Jeder kann jetzt sein eigenes Ding machen. Esstellt sich heraus, dass man es dem Einzelnen zutrauen kann, seine Lern- und Performance-Bedrfnisse zu befriedigen. Die Tools untersttzen sehr stark das informelle Lernen.

    Das Fazit des Learning Technologies Magazine lautet folgerichtig: Instead of going to the LMS tofind answers to their questions or solve problems, learners are using tools like Google, Wikipedia or YouTube, or simply posting questions to their networks on Twitter or Facebook in order to getimmediate, up-to-date and relevant answers.

    Die komplette bersicht finden Sie unter http://c4lpt.co.uk/recommended/top100-2010.html