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  • Wegweiser Pflegefr das Land Brandenburg

  • Fr jede kreisfreie Stadt bzw. jeden Landkreis finden Sie Adressen nach folgender Gliederung:

    Beratungsstellen Husliche Betreuung fr Menschen mit Demenz Ambulante Pflegedienste Stationre Pflegeeinrichtungen Hospize

    Was Sie zu den einzelnen Gliederungspunkten wissen sollten?

    1. BeratungsstellenHier finden Sie Adressen von Beratungsstellen der verschiedensten sozialen Trger, Einrichtungen oder auch Interessenvertretungen zu den unterschiedlichsten sozialen Belangen. Die Beratungen erfolgen nicht in jedem Fall trgerunabhngig. Deshalb kann es erforderlich sein, mehrere Beratungsangebote einzuholen.

    Neben den in diesem Wegweiser aufgefhrten Beratungsstellen bietet auch die Verbraucherzentrale Informationen zur Pflege und zu Pflegeeinrichtungen an:

    Landesweite Terminvereinbarung fr persnliche Beratung vor Ort und Ratgeberbestellung 01805 004049, Mo. bis Fr. 9-16 Uhr (14 Ct je min. aus dem Festnetz der Deutschen Telekom) www.vzb.de

    2. Husliche Betreuung von Menschen mit DemenzEhrenamtliche Helferinnen und Helfer untersttzen Menschen mit Demenz und deren Angehrige bei der Bewltigung des Alltags. Hier finden Sie Adressen von Betreuungsgruppen oder Helfe-rInnenkreisen. Die Betreuungsgruppen treffen sich wohnortnah wchentlich ein- oder mehrmals. Ehrenamtliche organisieren ein abwechslungsreiches anregendes Programm. In den HelferInnen-kreisen bernehmen Ehrenamtliche die stundenweise Betreuung von Menschen mit Demenz in der Wohnung. Organisatorisch sind die Betreuungsgruppen und HelferInnenkreise berwiegend bei

    Informationen zu diesem Wegweiser

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    Liebe Leserinnen und Leser,

    die Pflege alter Menschen ist lngst in den Mit-telpunkt sozialer Politik gerckt und wchst zu einer immer greren Herausforderung. Angesichts der stetig steigenden Zahl alter und pflegebedrftige Menschen verfolgen wir zwei Ziele: Zum einen wollen wir den mit 75 Prozent sehr hohen Anteil der ambulant versorgten pflegebedrftigen Menschen hal-ten; und zum anderen wollen wir die Lebens-

    qualitt der in Heimen wie auch huslich Gepflegten mglichst verbessern und pflegende Angehrige entlasten.

    Dafr mssen alle mit ins Boot, denn Pflege ist eine gesamtge-sellschaftliche Aufgabe. So wollen wir mit unserer im Juni 2007 gestarteten Pflegeinitiative Spter beginnt jetzt die gesellschaft-lichen Sinne dafr schrfen, dass wir heute fr die Pflege vorsor-gen mssen, wenn wir auch morgen eine stabile Pflege haben wollen. Dazu wollen wir ein realistisches Bild vermitteln, mit ihren Strken und Schwchen. Und wir wollen sagen, was geht und was nicht geht.

    Die Pflege in Brandenburg ist besser als ihr Ruf. Zu den Strken zhlen die groe Zahl professioneller und ehrenamtlicher Ange-bote sowie ein umfangreiches Beratungsspektrum. Dieser Weg-weiser soll Ihnen helfen, aus der Flle der Angebote das auf Ihre Bedrfnisse Zugeschnittene herauszufiltern. Dies sowie weitere Informationen finden Sie auch auf der Internet-Homepage www.pflegeinitiative-brandenburg.de. Schauen Sie sich um, verglei-chen Sie, finden Sie das fr Sie Richtige ich bin sicher, dieses Heft wird Ihnen dabei ein guter Kompass sein.

    Dagmar ZieglerMinisterin fr Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie

    Vorwort

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    Sozialstationen und Beratungsstellen der Freien Wohlfahrtspflege angegliedert. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer werden in Lehrgngen der Alzheimer-Gesellschaft geschult.

    3. Ambulante PflegediensteAmbulante Pflegedienste bieten fr Pflegebedrftige Leistungen in der Grundpflege und hauswirtschaftlichen Versorgung als hus-liche Pflege an. In der Regel umfassen die Leistungen auch die husliche Krankenpflege. Pflegedienste bieten dabei zustzlich voneinander abweichende Leistungen an, z. B. einen fahrbaren Mittagstisch, einen eigenen Fahrdienst, Gedchtnistraining oder Aktivierungsangebote. Bevor Sie sich fr einen Pflegedienst ent-scheiden, sollten Sie Ihren genauen Pflegebedarf ermitteln und sich Klarheit ber Ihre Wnsche und Bedrfnisse verschaffen. Da-nach sollten Sie mehrere Pflegedienste miteinander vergleichen.

    4. Stationre PflegeeinrichtungenStationre Pflegeeinrichtungen sind Pflegeheime, die Leistungen der Langzeitpflege, der Kurzzeitpflege, der Tagespflege und in einzelnen Fllen auch der Nachtpflege anbieten.

    Bei der Langzeitpflege ist das Pflegeheim der Lebensmittelpunkt der Pflegebedrftigen. Das Pflegeheim tritt an die Stelle der ei-genen Wohnung, wobei die Bewohnerzimmer in der Regel mit eigenen Mbeln nach den individuellen Wnschen eingerichtet werden knnen.

    Die Kurzzeitpflege dient der Wiederherstellung aller Fhigkeiten, die das Leben und Wohnen in der eigenen Wohnung erfordert. Das kann nach einem Krankenhausaufenthalt oder auch im Fall der Verschlechterung des Gesundheitszustandes erforderlich sein. Die Pflegekassen bernehmen die Aufwendungen fr die Kurzzeitpflege bis zu vier Wochen im Kalenderjahr.

    Tages- und Nachtpflege dienen der Ergnzung der huslichen Pflege. Sie umfassen auch die notwendige Befrderung von der Wohnung zur Einrichtung der Tages- oder Nachtpflege.

    5. HospizeZu Hause sterben und die letzte Zeit des Lebens ohne Leid und Schmerz zu Hause verbringen zu knnen, ist der Wunsch vieler Menschen. Sie wnschen sich einen wrdevollen Abschied in ihrer vertrauten Umgebung, gut betreut und versorgt im Kreise ihrer Angehrigen. Tatschlich sterben in Deutschland jedoch je-des Jahr mehr als zwei Drittel der Menschen in Krankenhusern oder Pflegeheimen, nur wenige zu Hause.

    In Brandenburg gibt es ein gut ausgebautes Netz an ambulanten und stationren Hilfen in der Sterbebegleitung. Sie finden hier die Adressen von 21 ambulanten Hospizdiensten und 6 stationren Hospizen.

    Bei Fragen zu Hospizen und Hospizdiensten knnen Sie sich wenden an:

    LAG Hospiz Land Brandenburg Klosterkirchplatz 17 a 14797 Kloster Lehnin Tel./Fax 033748 82351 E-Mail: laghospizbrb@stift-lehnin.de Internet: www.lag-hospiz-brb.de

    Ambulant betreute WohngemeinschaftenAmbulant betreute Wohngemeinschaften etablieren sich zuneh-mend auch im Land Brandenburg. Insbesondere fr Menschen mit Demenz stellt diese Wohnform eine Alternative zum Umzug in ein Pflegeheim dar. Mitglieder von Wohngemeinschaften kn-nen mit dieser Wohn- und Betreuungsform ihrem Bedrfnis nach einem selbst bestimmten Leben in der eigenen Huslichkeit ge-recht werden. In der Regel leben sechs bis acht Menschen als Mieter in einer geeigneten Wohnung zusammen und werden von einem selbst gewhlten Pflegedienst betreut. Die Mieter bzw. de-ren Angehrige oder gesetzliche Betreuer bestimmen ber alle Belange des Zusammenlebens in der Wohngemeinschaft (Auf-traggebergemeinschaft). Der Pflegedienst versteht sich als Gast

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    in der Wohngemeinschaft. Bauliche Standards sind aber auch hier zu beachten.

    Adressen von ambulant betreuten Wohngemeinschaften werden Sie in diesem Wegweiser nicht finden, da es sich hierbei um Pri-vatadressen handelt. In der Regel sind sie aber den Sozialmtern in den Kommunalverwaltungen bekannt.

    Weitere Informationen sowie Qualittskriterien finden Sie im In-ternet unter www.wg-qualitaet.de.

    Fragen zu Wohngemeinschaften fr Menschen mit Demenz kn-nen Sie auch richten an:

    Alzheimer-Gesellschaft Brandenburg e.V. Stephensonstrae 24-26 14482 Potsdam Tel. 0331 7409008 E-Mail: beratung@alzheimer-brandenburg.de Internet: www.alzheimer-brandenburg.de

    AusbildungAm Ende des Wegweisers finden Sie Adressen der im Land Bran-denburg staatlich anerkannten Fachseminare fr Altenpflege. Sie bilden auf der Grundlage des Altenpflegegesetzes Altenpflegerin-nen und Altenpfleger aus.

    Die Adressen der Ausbildungseinrichtungen finden Sie ab Seite 264

    Noch ein Hinweis zu diesem Wegweiser:Trotz grter Sorgfalt kann es vorkommen, dass Adressen in die-sem Wegweiser fehlen oder veraltet sind. Auch nach Redaktions-schlu im Mrz 2008 erreichten uns noch Korrekturen und neue Adressen. Eine stndig aktualisierte Fassung finden Sie online unter: www.pflegeinitiative-brandenburg.de

    BRBCBFFPBARLDSEEHVLMOLOHVOSLLOSOPRPMPRSPNTFUM

    Stadt Brandenburg an der Havel

    Stadt Cottbus

    Stadt Frankfurt (Oder)

    Stadt Potsdam

    Landkreis Barnim

    Landkreis Dahme-Spreewald

    Landkreis Elbe-Elster

    Landkreis Havelland

    Landkreis Mrkisch-Oderland

    Landkreis Oberhavel

    Landkreis Oberspreewald-Lausitz

    Landkreis Oder-Spree

    Landkreis Ostprignitz-Ruppin

    Landkreis Potsdam-Mittelmark

    Landkreis Prignitz

    Landkreis Spree-Neie

    Landkreis Teltow-Flming

    Landkreis Uckermark

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    B Brandenburg an der Havel

    Beratungsstellen

    Husliche Betreuung von Menschen mit Demenz

    Ambulante Pflegedienste

    Stationre Pflegeeinrichtungen

    Hospize

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    bersicht nach Landkreisenund kreisfreien Stdten

    Brandenburg/HavelPotsdam

    Frankfurt/Oder

    Cottbus

    BAR

    LDS

    EE

    HVL MOL

    OHV

    OSL

    LOS

    OPR

    PM

    PR

    SPN

    TF

    UM

    Dieser Wegweiser ist in 19 Kapitel aufgeteilt. Nach den vier kreisfreien Stdten und 14 Landkreisen folgt ein landeswei-tes Verzeichnis der Ausbidungssttten. Die kreisfreien Stdte und Kreise sind alphabetisch geordnet. Innerhalb der Kapitel finden Sie eine Ordnung nach Postleitzahlen und eine alpha-betische Reihenfolge bei gleichen Postleitzahlen.

    Eine stndig aktualisierte F

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