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  • Zum Schutz der Kinder

    DAS KU

    NDE NM

    AGA ZIN

    DER GES

    OBA U

    IHRE WOHNUNG Wohn-ABC: Lautstärke und Kinderlärm

    IHR KIEZ »Märkisches Viertel bewegt«: Kampagne für das sportlichste Viertel im Norden

    IHRE GESOBAU Vorstellung der »GESOBAU Wohnen«

    22. Jahrgang, Sommer 2015

    www.hallonachbar.berlin

    Jetzt auch ONLINE

    hallonachbar.berlin

  • EDITORIAL

    HALLO NACHBAR Wilhelmsruher Damm 142

    13439 Berlin

    030.40 73 – 15 67 hallo.nachbar@gesobau.de

    Hotline für Mietangelegenheiten

    030.40 73 – 0

    Online-Mieterservice www.gesobau.de

    Online-Magazin www.hallonachbar.berlin

    IHR KONTAKT

    ZU UNS

    GESOBAU-Vorstände Jörg Franzen und Christian Wilkens

    Liebe Mieterinnen, liebe Mieter!

    Kaum ein anderes Thema wird in den Berliner Medien zurzeit so in- tensiv und kontrovers diskutiert wie das Thema Wohnen. Mietspiegel, Mietpreisbremse, Berliner Mieten- volksentscheid – die Schlagworte sind in aller Munde, doch welche Rolle spielen dabei eigentlich die kommunalen Wohnungsunterneh- men? (S. 10/11) Als kommunales Wohnungsun- ternehmen nehmen wir eine zen- trale Rolle für die Stadt ein. Unsere Aufgabe ist keine geringere als die Sicherstellung von Wohnraum für breite Schichten der Bevölke- rung, die Durchschnittsmieten der 300.000 städtischen Wohnungen wirken sich nachweislich dämp- fend auf den Mietspiegel und so- mit auf die Mieten aller Berliner Haushalte aus. Erzielte Gewinne werden in den Bestandserhalt, in den Neubau oder in Zukäufe investiert – und in Dinge, die sich nicht monetär messen lassen: Le- bensqualität. Wer vor einem Nach- barschaftstreff oder einer Jugend- einrichtung steht, vermutet nur

    Unruhige Zeiten

    selten, dass dies das Ergebnis der Quartiersarbeit städtischer Wohnungsunternehmen ist. Unser jüngstes Engagement gilt zum Bei- spiel dem Kinderschutz. Um Gefah- ren frühzeitig zu erkennen, koope- rieren wir ab sofort mit Jugend- ämtern und dem Gerichtsmedizi- ner der Charité, Prof. Dr. Michael Tsokos (S. 6 – 7). Wie beim Thema Kinderschutz spielt Prävention auch bei der Vermietung eine große Rolle. Le- benswerte Quartiere anstelle von Ghettobildung können nur dort entstehen, wo es eine ausgewo- gene »Berliner Mischung« gibt. Ob Zahnärzte, Studenten, Flüchtlinge mit und ohne Aufenthaltsgeneh- migung oder Beamte: Bei uns ist jeder willkommen, in jedem Kiez. Wir wünschen Ihnen eine span- nende Lektüre!

    Ihr GESOBAU-Vorstand

  • 24

    IHRE GESOBAU

    04 Panorama – Hallo Nachbar geht online – Der Ferienspatz 2015 ist da – Irina Herz verstärkt

    die GESOBAU – Kiez-Tipp: Kinderwiesenfest – Fastenbrechen auf dem

    Leopoldplatz

    24 Neubau Achtung Baustelle: Hier packt

    die GESOBAU an

    26 GESOBAU Wohnen Die neue Beteiligungsgesell-

    schaft der GESOBAU

    Inhalt

    IHRE WOHNUNG

    08 Wohn-ABC Lautstärke: Was ist erlaubt?

    09 Berliner Zimmer Zu Gast im Wedding

    10 Das Ideal Die Rolle kommunaler Wohnungs-

    unternehmen für Berlin

    12 Ländervergleich Wie wohnt man in Wien?

    IHR THEMA

    06

    IHR KIEZ

    Märkisches Viertel 14 »Märkisches Viertel bewegt«:

    Sportvereine gründen Dachmarke

    16 Reinickendorfer Sprach- und Lesetage

    17 Selbstbestimmt und sicher leben im Alter

    18 Menschen im Viertel: Street- worker Murat Drayef

    Pankow 20 Vorher/nachher: Modernisie-

    rung in der Pestalozzistraße

    22 Geschichte in der Vinetastraße: Ein Keller fürs Museum

    IHR VERGNÜGEN

    28 Kiezbummel Westend: Zwischen Villen- kolonie und Tramdepot

    30 Kreuzworträtsel Impressum

    31 Kleine Nachbarn

    Zum Schutz der Kinder

  • PANORAMA

    »Herz«lich willkommen

    Der Ferienspatz

    ist da!

    Ab sofort gibt es Hallo Nachbar auch im Internet als Online- Magazin zu lesen. Neben einer größeren Auswahl an Fotos finden Sie dort auch ein zusätz- liches Angebot an Artikeln aus Ihrer Nachbarschaft.

    Unter www.hallonachbar.berlin können Sie sich ganz einfach durch die einzel- nen Online-Ausgaben klicken. Gibt es Neuigkeiten zu einem sozialen Projekt? Wie lauten die aktuellsten Neubauzah- len? Wir versorgen Sie jetzt nicht nur einmal im Quartal in der Printausgabe mit Wissenswertem aus Ihrer Nachbar- schaft und der GESOBAU, sondern im Online-Magazin auch zwischendurch. Klicken Sie sich durch ganze Bilder- strecken zu einem Thema, stöbern Sie durch die Artikel – auch von unterwegs über Ihr Tablet oder Smartphone. Ein weiterer Vorteil des Online-Magazins ist, dass Sie die Artikel über Facebook mit Ihren Freunden teilen können. Doch keine Sorge: Wer seine Lektüre noch ganz klassisch in den Händen halten möchte, kann das auch weiterhin tun. Hallo Nachbar wird Ihnen auch in Zu- kunft weiter als Printausgabe erhalten bleiben, wenn Sie mögen.

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    Hallo Nachbar geht online

    SERVICE

    FAMILIE

    WEB

    Irina Herz verstärkt seit März 2015 die GESOBAU als Leiterin des Geschäfts- bereichs für Reinickendorf, Wedding und Charlottenburg-Wilmersdorf.

    Die 49-Jährige löste damit ihren Vorgänger Ulf Lennermann ab, den es wieder zurück in seine Heimatstadt Mülheim an der Ruhr zog. Erfahrung, vor allem im Umgang mit Großsiedlungen, hat Irina Herz reichlich von der degewo AG mitgebracht: »Ich war zehn Jahre als Kundencenterleiterin und stellvertretende Kundencenterleiterin für die Bestandsbewirtschaftung und Quartiersentwicklung in der Gropiusstadt verant- wortlich«, erzählt die Diplom-Ingenieurin. »Ich freue mich deshalb ganz besonders darauf, mit dem Märkischen Viertel einen ganz ähnlichen Bestand zu betreuen und die Modernisierung Ende 2015 zum Abschluss zu bringen.« Doch damit ist dann nicht Schluss. Auch für die Verstetigung der Entwicklung des Viertels und weiterer Bestände der GESOBAU wird sie sich federführend einsetzen, genauso wie jetzt schon für die Betreuung und Vermarktung der ersten Neubauprojekte der GESOBAU seit 15 Jahren im ehemaligen Westteil Berlins.

    Ob auf dem Balkon, am Meer oder in den Alpen – Ferien sind doch das Beste an der Schulzeit. Damit keine Langeweile aufkommt, hat

    die GESOBAU den »Ferienspatz« wieder neu aufgelegt.

    Der Ferienplaner für das Märkische Viertel ist eine Gemeinschaftsproduktion der GESOBAU mit ansässigen Trägern, Vereinen und Institutionen der Kinder, Jugend- und Stadtteilarbeit. In den Sommerferien können die Ferienkinder zum Beispiel Ex- perimente bei den Naturfreunden machen, Grillen auf dem Abenteuerspielplatz oder die tollen Angebote im comX und in der Jugendbaracke des CVJM besuchen. In der Jugendkunstschule Atrium werden 20 Workshops angeboten, die Stadtteilbibliothek Märkisches Viertel organisiert ein Lese-Gewinnspiel und auch in der VIERTEL BOX warten veilfältige Aktionen auf die Kinder. Familien und Nachbarn sind eingeladen zum wöchentlichen Sommercafé im Garten der Nachbarschaftsetage. Den Feri- enspatz erhaltet Ihr kostenlos in der GESOBAU-Geschäftsstelle am Wilhelmsruher Damm 142 und in vielen Jugend- und Freizeiteinrichtungen im MV.

  • 04 / 05

    Am 4. Juli, von 13.00 bis 19.00 Uhr, findet wieder das Kinderwiesen- fest am Seggeluchbecken im Mär- kischen Viertel statt. Gemeinsam mit vielen Partnern laden wir Groß und Klein zu einem Nachmittag voller Spiel und Spaß ein.

    »Märkisches Viertel bewegt« lautet das Motto in diesem Jahr. Für 2,50 Euro kann eine Spielkarte erworben

    werden, mit der Kinder und Jugend- liche an rund 25 Spielstationen ihre Stärken und Interessen herausfin- den sowie Ausdauer und Geschick- lichkeit, aber auch Zielgenauigkeit und Schnelligkeit trainieren können. Mitmachaktionen wie etwa Wett- nageln, Baseball-Schlagtraining, Holzherzen-Schnitzen und Tor- wandschießen sowie ein breites Angebot an kulinarischen Köstlich- keiten sorgen dafür, dass nicht nur die kleinen, sondern auch die großen Besucher an diesem Tag gut unterhalten werden. Durch das ab- wechslungsreiche Bühnenprogramm führen die Unterhaltungskünstler »Pünktchen & Anton«. Die beson- ders beliebten Programmpunkte Ponyreiten und die Kutschfahrten fehlen auch dieses Jahr nicht auf dem Kinderwiesenfest.

    Mehr Informationen zum Kinder- wiesenfest unter www.gesobau.de

    Kinderwiesenfest im Märkischen Viertel

    COUNT- DOWN

    KIEZ TIPP

    TELEGRAMM IFTAR-FASTENBRECHEN Am 8. Juli findet auf dem Leo- poldplatz vor der Alten Naza- rethkirche ein gemeinsames Fastenbrechen am Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan statt. Während des Ramadan achten Muslime verstärkt auf Nächstenliebe und Gemeinschaft. Nach dem Brauch des Iftar teilen reichere Menschen ihr Essen mit den ärmeren. Das Iftar-Essen ist eine Veranstatung des »Café Leo« in Kooperation mit dem Bezirksamt Mitte und ande- ren Unterstützern, darunter die GESOBAU, um eine gute Nachbarschaft und ein fried- liches Miteinander zu fördern. Zum Iftar sind alle eingeladen, die den Ramadan selbst bege- hen, mehr über die Bedeutung des Fastens im Islam erfahren oder einfach mit ihren Nach- barn ins Gespräch kommen wollen. Beginn ist um 19 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr.

    Foto: Christoph Schieder

    »In 185 Tagen um die Welt«: Vom 3. März bis zum 5. September werden Sportevents, Bewegungs- und Freizeitangebote im Märkischen Viertel genutzt, um einmal die Welt zu umrunden. Ob die Sc