ralph eckert - modernes pool

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This is a book about the passion of pool billard, it explains the material of use, technics to perform that game and difficult shots. Its language is german.Hierbei handelt es sich um ein Buch ber das Poolbillard, es stellt die gebruchlichsten Materialien vor und erklrt erfolgreiche Techniken und schwierige Ste des Spiels. Es ist in deutsch verfasst.

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m I llJ Ralph Eckert O Modemes Pool 0 Techniken und Training ~ Registrierte Kopie ~ 0 0 aJ I w Fotos: Stefan Schmidt, Markus lle, Thomas Lindemann Titel foto: Billares Sam, Spanien Litho-Verlag e.K., Wolfimgen Alle Rechte vorbehalten I. Aufl age 1995 2. berarbeitete und ergnzte Auflage 1996 3. Auflage 200 I 4. Auflage 2002 I Nachdntck 2003 I Nachdruck 2006 Printcd in Gcnnany ISBN: 3-9804706-0-1 Registrierte Kopie Der Autor bedankt sich bei: Bill ard-Bistro Pool-Position in Sensheim an der Bergstrae und Billard Bianco in Mannheim, in denen die vielen Aufnahmen zu diesem Buch entstanden sind, sowie besonders bei im folgenden genannten Personen ftlr Rat schlgc, Untersttzung und Ideen: Renate und Tobias Kirn, Jirnmy Reid, Grady Mathews, Dirk Emmerich fr die Texterfassung, Stefan Schmidt und Markus lle llir die Fotografien, Ute Maag fti r die Korrekturlesung, sowie i\ntonio Gabele, Mike und Francinc Masscy, Bob und Cathy Vanovcr, Dick Lanc, Bernd Woitanowski, l'radit Vandeevataoakul, John Tho-rnas, Chin Chance, Gary Urinowsky, Bob Ferrel, Tim Perkins und Ach im Sohnius. Registrierte Kopie m I llJ 0 0 ~ I Inhalt Inhalt Vorwort ..... .............. ............ ............ ......... 7 4. Das Programm .................. .42 1. Materialhinweise 4.1 Zielen ........ .............. ............ ....... 42 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 3.4 '31s 3f .l 316 4 Tisch .......... .............. ............ ......... 9 Spiclllchc I Spidbarkcit, Belag, Ta!ichcn- 4.2 lfnungcn, 8:1ndcn, Eim:cichnungcn, Schicfcr-pl:lttcn, Stabi l it:U, Design, l,rcis Queues ...... ............. ............. ....... 12 Gn mdcig(.msch:tti.:.m, Flcxibilitlil und Exkurs: 4.3 Snookcr und Pool im Vcrglcith, Holztu1cn und Einkgcma1erialicn, Queueherstellung rr!it linker Effet. ( 8) m. ein lederbreit n-chter ./:.)Jet .(Lj ca. zwei lederbreit rechter l!:j{el. (D) ca. drr;:i Jederbmit reduer Elfe! man j edoch einen sehr geschmeidigen Sto, sonst besteht hier AbntlSchgefahr. Abbildung 84a zeigt die entsprechenden Verlaufslinien. Wenn es nicht gleich funk-tionieren sollte, kann das an unterschiedlicher Stof.lgeschwindigkeit liegen oder am weite-ren Queueverlauf nach dem Treffen der Weien. Diese Komponenten sollten entsprechend angepasst werden, bis die Verlaufslinien erreicht werden. Genau dann hat man den Sto ftir dieses System gefunden damit es zuverlssig funktioniert. Es spielt brigens keine Rolle - solange geradlinig gegen die Bande gespielt wird -wie weit die Weie von der Bande entfernt liegt. Abbildung S4b zeigt weitere Anwendungen. llier spielt der Abstand der Weien zur :"1P-1Batlde allerdings die entscheidende Rolle. ! . c A Registrierte Kopie 96 4.16 Bank-Shot-Drills Abbildung 84mit Redusei::t, (D) Zwei lederbreit Ret.:htsef:t Abbildung 84c zeigt die Anwendung ber die lange Bande. Es versteht sich von selbst, dass die Kugel die e.s zu treffen gi lt nicht unbedingt an der Bande I iegen mu. Es genligt, wenn diese an einem beliebigen Punkt der angegebenen Verlaufslinien liegt. Dasselbe gilt naUirlich auch fUr die Weie. Die Mglichkeiten dieses Systems sind daher geradezu unbegrenzt und auf die mei-sten Safesituatioa1en bertragbar. Registrierte Kopie 97 4.17 Sondersession 4.17 Sondersession Die in diesem Abschnitt behandelten Phnomene sollen lediglich auf selbige auf: merksam machen. Kritische Beispiele sind m der Critical Shot-Session zu finden. Auer-dem ist diese Session als Ergnzung (da in unmittelbarem Zusammenhang) zu der bereits behandelten DruckstoB-Session zu verstehen. 4.17.1 Nachluferbogen Der Nachluferbogen kommt automatisch zustande, sobald man einen Nachlufer auf einen Ball mit Winkel spielt, auch wenn der Winkel minimal ist. Gerade wenn der Winkel minimal ist, kommt der Nachluferbogen erst richtig zur Geltung, wei l das "Nach-lauf'-Drehmoment fast 90" entgegen die Kiss-Shot-Tangente gerichtet ist. Ist der Winkel strker, ist das ''Nachlaur'-Drehmoment eher konfonn zur Kiss-Shot-Tangente. Was da-.\ .. . ... "'!- . , \ / . / . ' '." ' . .. ti :s .. ;. .. .--.....Abbildung 85: (A) Veduufgemii Drud:sto. (Anspie/weise wie (B} Ein mglicher Verltuif. hier t.:a. ein led!!rbreit uberhalb der Mille. geradliniger Quett(..'Verlm!f flard-Speecl. ...... ", bildung 86: (.4) Als Nt1chll{{er wie bei A l>b. 85 fS!Spie/t. (B) llier r wenige Millimeter tiefer gespielt. um den Pulk zu lsen. 98 bei passiert, ist folgendes: Die Weie gibt die Haupt-kraft auf die zu treffende Kugel ab. Die restliche Krall bringt die Weie zu-nchst in Richmng der Kiss-Shot-Tangente: Je nachdem, mit wieviel Kraft bzw. Druck d ie Weie gespielt wird, um so lnger wird sie der Kiss-Shot-Tangente fol-gen. Je schneller die Weie an Kraft verliert, um so fr-her wird der NachlaufeiTet anfangen, auf dem Tuch zu greifen und damit die Kiss-Shot-Tangente kreuzen. Man kann also den Nach-luferbogen durch Kraft und Intensitt des Nach-laufcffets beeinflussen. Die Abbildungen 85 bis 87 sol-len verdeutl ichen, in wie weit dieses Phnomen nt-zen kann. Ein besonderer Etlckt tritt auf, wenn man einen Pulk von Kugeln auf diese Registrierte Kopie 4.17 Sondersession 1. l H Abbildung 87 4.17.1.1 Nachluferbogen im System '\,, . .... .. 6 . Abbildung I. Mglit:hkeit: Frei von der Ttmgeme tmsgchend. e A 9 ... \' ' ". ":;, .:, 5". , .. ' . " ' . l'' .... , b '" '" .. Abbildung 87b: 1. Mglichlreit: Nachlm(/bugensyslem. (A) Zielpunkl. (8) SJ 4.20 Kriti sche Ste (Critical Shots) a 7 6 s a 3 z- 1 o senken, wenn er sich z.B. nicht vor dem Eck loch, son-dern etwas weiter davor an :. -' .... ' ' ' ' ' ' ' ' ' : : : j : : ' 8 7 ir' 5 4 3 ' ' . ' ' ' " 2 1 0 ' -f - ----------der kurzen Bande befindet. Wenn man den ersten Sto gemeistert hat, fangt das System erst an. Vergr-ert sich nun die Entfernung der Kugeln an der langen Bande zueinander, so ver-setzt man den Zielpunkt vom ersten Diamanten aus-gehend um die Ulfte der zugenommenen Entfer-nung. D.h. wenn die Weie wie in Abbi ldung 234 nun statt am Mittelloch zwei Diamanten weiter, also am sechsten Diamanten liegt, so zielen wir nicht mehr auf den ersten Diamanten der anderen langen Bande, son-dern auf den zweiten. (Wei-e arn 7. Diamanten, Ziel-punkt auf 2,5 Diamanten; Weie vor Eckloch. Ziel-punkt 3. Diamant; Weie 5. Diamanten, Zielpunkt 1,5. Diamant ... ). Hat man sichmitdem Stofl und System erst vertraut gemacht, so kann man d1e beschnebenen Bal le sehr s1cher versenken und auf hnl iche Situationen leicht bertragen. _.-. Die Abbi ldungen 234a-c zeigen noch einige Beispiele wie dieses System auf fast liebige Situatio nen bertragen werden kann. Ein wesentlicher Punkt ist bei Anwendung ..,._dieses Systems jedoch unbedingt zu beachten. Es gilt, je weiter man sich von dem Aus enlfemt, also je flacher der Winkel zur anzuspielenden Kttgcl wird, um so _ ......... weniger extrem ist der Rcklaufeffet auszufhren. Es ist kein Problem mit der Zeit auch djtflir e!n gewisses Geflihl zu entwickeln. In Lagen wie in 234c fllt der Rcklaufefekt sthon last weg. I Registrierte Kopie 190 4.20 Kritische Ste (Critical Shots) Abbildung 235: Dieser Sto wird abbildungsgem mit Iinkern Effet im leichtep I Winkel gegen die Kor - ' bande gespielt. Die Kugel Abbildung 235 Abbildung 236 Registrierte Kopie kommt, da sie rechten EITel . " hat, fast im gleichen Winkel . . wieder zurck und f a l l ~ in das bezeichnete Eckloch . Schon nach ein paar Vers -eben erlangt man etwas Ge-fUbl fUr diesen Ball. 0 Abbildung 236: stochen, tief und mit etw s Ball in so mancher Situati-on recht ntzlich sein. 191 4.20 Kritische Ste (Critical Shots) Resafe Situationen im Spiegelsystem: Abbildung 23 7 Eigentl ich ist dies nichts Neues, dieses Spiegel-system wurde im Kapitel der Bandensysteme bereits ent-sprechend errtert. Hier fol-gen trotzdem noch einige Bemerkungen was die vor-1 iegenden Resafes betrifft und die Vorstellungsweise bei Vorbndern im allge-memen. Wenn man mit Safes, wie den hier aufgefhrten, konfrontiert wird, Spiegel- sollte man nicht nur ac se dara uf bedacht sein, diese irgend-wie zu treffen. Mit etwas bung sollte man durchaus in der Lage sein, vorherzu-sagen, ob man die zu tref-fende Kugel als Vorbnder mehr auf der rechten oder der linken Seite trifft. Dies hat dann schon den Vorteil , dass man auch den Kugel -verlauf nach der Karambo-,.,._"_Jage entsprechend vorhersagen und damit die Chancen auf einen Resafe entsprechend intlusscn kann. Die abgebildeten Situationen zeigen zwei exemplarische Beispiele fr ....,-'solche Resafes. Beachten sollte man hierbei aber auch die eingezeichneten Spiegelungen. Die Banden-ICante dient hier, wie bereits im Kapitel der Bandensysteme erwhnt, als Spiegelachse. l\1an kann jetzt wieder gem dem "Ein-Vorbanden-System" mi t dem Queue die Sache ...._ __ -.g; 2l:nau abmessen. Wichtig ist, sich die gespielte Kugel auerhalb des Spielfeldes bi ldhaft I vorzustellen. Man visiert diese Kugel an und spielt, j e nach Situation, leicht und effetfrei oder Drei-Banden-Speed mit einem lederbreit Laufeffet Am Anfang mag es vielleicht lPch nicht so gut gehen, aber mit der Zeit (und wenn es Jahre sind) kann man diese Blle [il}1mer genauer visualisieren und letztendlich wird es entsprechend genau funktionieren. Grady Mathews z.B. tUhrtc diese Blle jeweils beim ersten Versuch perfekt vor . ....__ __ _. Registrierte Kopie 192 4.20 Kritische Ste (Critical Shots) Rckluferbogen, extrem: ... '' Abbildung 239 Abbildung 240Man legt sich die Ku- gcln abbildungsgem hin und versucht, d ie e inge- . zeichnete Wirkung an der Weien hervorzuntfen. Dies ist nicht ganz einfach. Wenn manjedoch dar-auf achtet, den Sto