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    Software- und onlinebasiertes Marketing

    E-Marketing – was muss ich tun?

  • Warum IT die Rettung ist Die Komplexität steigt: Marketingverantwortliche müssen mehr im Blick behalten. Die Kommunikation wird immer fragmentierter, die Zahl der Kommunikationskanäle steigt fast monatlich und die einzelnen Instrumente erfordern zunmehmend mehr Wissen.

    Gleichzeitig steigt der Rechtfertigungszwang des Marketing, müssen Zahlen zum Return-on-Investment der Kommunikationsmaßnahmen geliefert werden, bleiben die Budgets und die Mannschaftsstärke in den Marketingabteilungen häufig gleich. Die Anforderungen ans Marketing schließen sich eigentlich aus.

    Die Lösung? Standardisierung und Rationalisierung in Vertrieb und Marketing müssen dramatisch steigen. Das vermögen nur gute IT-Sys- teme zu leisten: Marketing-Resource-Management-Lösungen (MRM), Customer Relationship Management (CRM), Publishing-Lösungen oder Social Media Monitoring sind wichtige Bausteine eines reichhaltigen Lösungs-Portfolio, die heute nicht mehr in der Marketingabteilung fehlen dürfen. Das spüren offensichtlich auch die Entscheider, denn sie strömten zahlreich.

    Rund 200 Teilnehmer besuchten die Vorträge und Stände der sieben Aussteller im Metro-Trainingscenter in Düsseldorf. Ausgerichtet haben wir vom Fachverlag der Verlagsgruppe Handelsblatt die kleine Leis- tungsschau mit unserer Publikation marketingIT.de. Seien Sie doch das nächste Mal (wieder) dabei!

    Ihr Christian Thunig Stellv. Chefredakteur absatzwirtschaft/ Portalleiter marketingIT

     2 Warum IT die Rettung ist  4 Volle Vortragsräume:

    Über 200 Teilnehmer beim 3. Solution Forum Marketing  5 Im Gespräch: Das Online-Marketing steht vor einer

    Automatisierung  8 Marketing Resource Management: Kreativ erst durch MRM 10 E-Mail-Marketing: Einfache Empfehlungen wirken 12 Social Commerce: Neue Studie erschienen 14 Publishing: Das Internet ist mobil geworden und Print

    wird digital 15 Social Media Monitoring: Für Take Away 16 marketingIT im Web

    Mehr zum Thema und zur Messe

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    Editorial

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  • 3

    http://www.brandmaker.com

  • Über 200 Teilnehmer beim 3. Solution Forum Marketing

    Aktuelle IT-Trends, software- und onlinebasiertes Marketing standen beim gleichnamigen Solution Forum in Düsseldorf auf dem Programm: Von App- Programmierung und E-Mail-Marketing über Marketing Resource Management (MRM) und Customer Relationship Management bis hin zu Social Media, Social Media Monitoring und Web-to-Print gab es eine Menge Wissenswertes für Teilneh- mer zu erfahren. Dafür sorgten die MRM-Anbieter Brandmaker und Advertzoom sowie die Social-Media-Experten von Vico und Mind Business, die sich allesamt bei der Veranstaltung des Fachverlags der Verlagsgruppe Handelsblatt präsen- tierten. CRM-Anbieter Superoffice, E-Mail-Marketing-Spezialist Promio Net und Publishing-Spezialist Schaffrath rundeten das Portfolio moderner Marketingtools ab. Insgesamt besuchten mehr als 200 Teilnehmer die Vorträge und Stände der sieben Aussteller im Metro-Trainingscenter.

    Ergebnis des Forums ist dabei eine Botschaft, die unisono von allen IT-Anbietern geteilt wurde: das Konzept der kleinen Schritte. Hat man in vergangenen Jahren häufig im Rahmen von IT-Projekten zu viel auf einmal gewollt, raten Experten wie Softwarehersteller zu schrittweisen Veränderungen, um die IT-Landschaft im Marketing auf- und auszubauen. Das ist verständlich, da neben den Software- programmen häufig auch neue Strukturen in Marketingabteilungen geplant werden müssen, was oft einen Großteil des jeweiligen Projekts ausmacht. Unstrittig ist auch, dass IT hilft, Marketingprozesse besser in den Griff zu bekommen. n

    Volle Vortragsräume

    marketingIT

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  • » Das Online-Marke- ting steht vor einer Automatisierung«

    Das Gespräch führte Christian Thunig.

    Onlineaktivitäten werden immer vielfältiger und komplexer. Dies im Griff zu behalten, verspricht die Online-Marketing-Resource-Management-Lösung von advertzoom. Das Versprechen: Alle im Unternehmen befindlichen Systeme rund um das Online-Marketing werden zentral geplant, automatisiert und synchronisiert. Also egal was im Newsletter-Management, im Affiliate-Programm oder in Displaykampagnen läuft, die Erfolge werden zusammengespielt und im Hinblick auf den Mitteleinsatz optimiert. Das klingt zu schön um wahr zu sein. Am Rande des Solution Forums Marketing erklärte Geschäftsführer Roland Markowski, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen.

    Im Gespräch

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  • Wie einfach oder schwer ist die Integration Ihrer Lösung? ROLAND MARKOWSKI: Wir befinden uns im Software-as- a-Service(SaaS)-Umfeld. Insofern entfällt die physikalische Installation der Software, da alles browsergestützt funktioniert. In die Schulung der Mitarbeiter muss natürlich investiert wer- den. Zwei Tage muss man sich nehmen. Einen Schwerpunkt würde ich auf die Vorbereitung legen, um zu klären, wie die eigenen Kampagnen strukturiert sind. Beispielsweise planen die einen Kampagnen und fassen dann die Kanäle darunter, andere Unternehmen definieren die Kanäle und fassen dann die Kampagnen darunter. Also insofern muss man sich über die eigenen Strukturen und Prozesse im Klaren sein.

    Was kommt, nachdem die Strukturen gebaut sind? MARKOWSKI: Dann muss man sich über eine Tracking-Stra- tegie klar werden, also wie gemessen werden soll. Häufig hat jede Abteilung ihre eigene Philosophie, welche Trackingcodes hinterlegt werden, so dass später kein Zusammenspielen der Ergebnisse möglich ist. Und dann kommt die Kür, nämlich sich über die Key Perfor- mance Indices (KPI) klar zu werden und wer welche braucht. Hier raten wir, maximal fünf KPIs in die Beobachtung zu nehmen. Alles andere wird meistens im Online-Marketing nicht mehr abgerufen oder ausgewertet.

    Wie lange dauert dieser Prozess etwa?

    MARKOWSKI: Zwischen einer Woche und vier Wochen, je nachdem wie das Unternehmen strukturiert ist.

    Und die Implementierung? MARKOWSKI: Mit Schulung, Vorbereitung und Implementie- rung dauert der Prozess insgesamt acht Wochen, wenn das jeweilige Unternehmen genau weiß, was es will. Wenn nicht, empfehlen wir eine Online-Inventur, das heißt wir stellen zunächst die Anforderung an das Unternehmen, Struktur, Trackingcode und KPIs zu klären. Und dann können wir los- legen und schon während der Schulung kann man dann die ersten Kampagnen testweise einrichten.

    Wie sehen die ersten Schritte im System aus? MARKOWSKI: Dann können die Nutzer Budgets eingeben und sehen dann sehr schnell, wie die Plan-KPIs zu den Ist-KPIs, die über Schnittstellen zu den Web-Analytics-Systemen herein- geholt werden können, stehen. Das ist ein Prozess, der etwa acht Wochen dauert. Was allerdings im Hintergrund läuft, ist auch spannend. Es gibt für jeden Kanal wie Newsletter, Display oder Affiliate unzählige Tools. Diese schließen wir alle an oder schaffen die Schnittstellen, damit alle Kanäle und Kampagnen für das Dashboard aufbereitet werden können.

    Geht das mit allen Tools? MARKOWSKI: Ja, wenn das Tool eine hinreichend offene

    Im Gespräch

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  • Schnittstelle hat, bekommen wir das hin. Und man kann davon ausgehen, dass 90 Prozent der Tools über eine offene Schnittstelle verfügen. Das ist etwas, was wir als advertzoom auch mit dem jeweiligen Hersteller klären. Damit hat also der Endkunde nichts zu tun. Insofern entstehen keine zusätzlichen Kosten, da wir das zum Anlass nehmen, grundsätzlich hier eine Schnittstel- le zum jeweiligen Produkt einzurichten. Damit wird der Kreis der Schnittstellen, den wir Out-of-the-Box anbieten können, automatisch größer.

    Wer sind die Nutzer? Mediaagenturen oder Unternehmen? MARKOWSKI: Interessanterweise Performance-Mar- keting-Agenturen und Unternehmen. Bei „Madeleine Mode“ zum Beispiel arbeiten etwa sieben Mitarbeiter im Marketing mit diesem Tool und betreuen neun Län- derseiten. Es besteht hier eine Schnittstelle zu Adobe SiteCatalyst, um den Erfolg der Online-Kampagnen zu messen. Im Newsletterumfeld arbeitet Madeleine mit E- Circle. Es ist sogar ein Datawarehouse angedockt, wo die Zahlen aus dem Marketing und der Website einf ließen.

    Wie viele Kampagnen und Kanäle sind zeitgleich online? MARKOWSKI: Die Kampagnen gehen in die Hunderte, Kanäle sind es etwa zehn.

    Ab welchem Online-Budget lohnt sich Ihre Lösung und welche Voraussetzungen sind notwendig? MARKOWSKI: Ab circa 25 0000 Euro pro Monat. Wenn Sie aber dieses Budget allein für Google-Adwords ausgeben, lohnt es sich wahrscheinlich nicht. Und es sollten tatsächlich diverse Kanäle und Kampagnen verwaltet werden. Zudem brauchen Sie einen Browser und eine Webanalyse-Software.

    Ihre Software führt also nur die verschiedenen Stränge zusammen. Originär erhebt advertzoom keine Daten. MAKOWSKI: Genau. Die Lösung basiert immer auf den be- stehenden Systemen. Das heißt, eine Webanalyse-Software muss bereits eingeführt sein, und wenn es Google Analytics ist. Andernfalls können zwar die Kampagnen gesteuert werden, aber es kann keine Wirkung gemessen werden.

    Welche Vorteile bietet der Einsatz der Online-Marketing- Resource-Management-Lösung unter dem Strich? MARKOWSKI: Ich denke, dass man mit der gleichen Mannschaft mehr ausprobieren, mehr Kampagnen fahren sowie differen- zierter arbeiten kann und eine stärkere Personalisierung der Werbung erzielt, was normalerweise viel Zeit in der Entwicklung und im Testing kostet. Wir stellen zum anderen durch den stringenten

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