gemeinsam gegen muskel-skelett-erkrankungen gemeinsam

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  • Gemeinsamgegen

    Muskel-Skelett-Erkrankungen

    L-2985 Luxemburg

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    3Ziel der Europichen Agentur entsprechend derFest legung in der Grndungsverordnung:

    Damit gem dem Vertrag und den nachfolgendenA k t i o n s p r o g r a m m e n f r S i c h e r h e i t u n dGesundheitsschutz am Arbeitsplatz die Verbesserunginsbesondere der Arbeitsumwelt gefrdert wird, um dieSicherheit und die Gesundheit der Arbeitnehmer zushtzen, verfogt die Agentur das Ziel, denGemeinschaftseinrichtungen, den Mitgliedstaaten undden betroffenen Kresisen alle sachdienlichen technischen,wissenschaflichen und wirtschaftlichen Informationenauf dem Gebie t der S icherhe i t und desGesunsheitsschtzes am Arbeitsplatz zur Verfgung zustellen.

    Gran Va 33. E-48009 BilbaoTel: (34) 944 79 43 60Fax: (34) 944 79 43 83E-mail: information@osha.eu.int

    Europische Agentur frSicherheit und Gesundheitsschutzam Arbeitsplatz

    Europische Agentur frSicherheit und Gesundheitsschutzam Arbeitsplatz

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    E-A

    A-00-003-D

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    DE

    AMT FR AMTLICHE VERFFENTLICHUNGENDER EUROPISCHEN GEMEINSCHAFTEN

    Gemeinsamgegen

    Muskel-Skelett-Erkrankungen

    EUROPISCHE WOCHE 2000

    ISSN 1608-4160

    UNSER WISSEN GUTE PRAKTIKEN

  • Die Europische Woche fr Sicherheitund Gesundheitsschutz am Arbeits-platz 2000, die im Oktober in den ein-zelnen Mitgliedstaaten veranstaltetwurde, bot eine einzigartige Gelegenheit, diebreite ffentlichkeit auf das Problem arbeitsbe-dingter Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSD)aufmerksam zu machen. Diese Erkrankungengehren zu den am weitesten verbreiteten ar-beitsbedingten Leiden, von denen jedes JahrMillionen europischer Beschftigter aller Be-rufsgruppen und Wirtschaftszweige betroffensind. Doch diese Beeintrchtigungen lieen sichweitgehend vermeiden oder verringern, wenndie bestehenden Vorschriften ber Gesund-heitsschutz und Sicherheit sowie die einschlgi-gen Leitlinien zu bewhrten Praktiken befolgtwrden. Diese Botschaft zu vermitteln war dasHauptanliegen der Kampagne zur EuropischenWoche.

    Die Europische Agentur war sehr erfreut dar-ber, die Koordination und Organisation der die-sjhrigen Europischen Woche im Namen derEuropischen Kommission bernehmen zu dr-

    fen. Diese Aufgaben fgten sich nahtlos in unseren Auftrag ein, den Un-ternehmen in der Europischen Union die Informationen an die Hand zugeben, die sie bentigen, um die Arbeitspltze gesnder, sicherer undproduktiver zu machen. Dank unseres Netzwerks aktiver Anlaufstellen in al-len Mitgliedstaaten und enger Beziehungen zu den Sozialpartnern sind wirfr die Durchfhrung einer wirkungsvollen gesamteuropischen Auf-klrungskampagne auerordentlich gut gerstet.

    Die Europische Woche war weitgehend ein kollektives und kooperativesUnterfangen. Die wesentliche Rolle der Agentur bestand darin, koordinie-rend, untersttzend und ermutigend ttig zu sein. Wir haben Informatio-nen, Verffentlichungen und Werbematerial in allen Sprachen der Ge-meinschaft zur Verfgung gestellt und eine mehrsprachige derEuropischen Woche gewidmete Website eingerichtet; dank zustzlicheruns vom Europischen Parlament bewilligter Mittel waren wir in der Lage,zur Finanzierung von 37 Projekten der Europischen Woche beizutragen,von denen einige in diesem Magazin nher beschrieben werden sollen. Dieeigentliche Arbeit hat jedoch in den Mitgliedstaaten stattgefunden, unddarber hinaus in Organisationen, Unternehmen und Gewerkschaften.

    Gefreut hat uns auch der Erfolg des erstmalig von der Agentur verlieheneneuropischen Preises fr bewhrte Praktiken, der es uns ermglichte, zahl-reiche qualitativ hochwertige praktische Lsungen zur Vorbeugung vonMuskel-Skelett-Erkrankungen kennen zu lernen. Lsungen, die die Agen-tur ber ihre Website auch anderen zugnglich machen wird.

    Die Kampagne hat ferner erheblich von der Untersttzung durch die por-tugiesische und die franzsische EU-Prsidentschaft profitiert. Der Impuls,der von der erfolgreichen Ankndigung der Europischen Woche im Fe-bruar durch Frau Diamantopoulou, Mitglied der EU-Kommission (Beschf-tigung und Soziales) in Lissabon ausging, hat dazu gefhrt, dass schlielichberall in Europa eine starke Beteiligung an diesem Ereignis zu vermeldenwar. Auerdem hat sich die Untersttzung der franzsischen Prsident-schaft sowohl bei der Erstellung dieser Broschre als auch bei der Vorberei-tung der Abschlussveranstaltung der Europischen Woche im Novemberals uerst wertvoll erwiesen.

    Schwerpunkte der Europischen Woche waren Kommunikation, Sensibili-sierung und wirksame Lsungen; mit der dritten Ausgabe ihres Magazinsmchte die Agentur auf diesen Erfahrungen aufbauen und sie ein Stckweit voranbringen, indem sie eine Diskussion ber die nchsten Schritte imKampf gegen arbeitsbedingte Muskel-Skelett-Erkrankungen erffnet. EineDebatte, die noch eingehender im Rahmen des Kolloquiums auf der Ab-schlussveranstaltung zum Thema europische Perspektiven zur Vorbeu-gung von Muskel-Skelett-Erkrankungen gefhrt werden wird.

    1E u r o p i s c h e A g e n t u r f r S i c h e r h e i t u n d G e s u n d h e i t s s c h u t z a m A r b e i t s p l a t z

    V o r b e u g u n g v o n a r b e i t s b e d i n g t e n M u s k e l - S k e l e t t - E r k r a n k u n g e n

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    HANS-HORST KONKOLEWSKY

    Direktor der Europischen Agentur fr Sicherheit und

    Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

    GEGEN

    MUSKEL- UND

    SKELETTERKR

    ANKUNGEN

    GEMEINSAM

    OKTOBER 2

    000

    EUROPISCHE W

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    http://osha.eu.

    int/ew2000/

    Europische Agentu

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    Sicherheit und Gesu

    ndheitsschutz

    am Arbeitsplatz

  • MARC BOISNEL

    Vertreter der franzsischen Regierung im Verwaltungsrat der

    Europischen Agentur im Namen der franzsischen Prsidentschaft

    Muskel-Skelett-Erkrankungen sind in allen Mit-gliedstaaten der Europischen Union eine derHauptursachen von Berufskrankheiten. Die da-durch entstehenden gesellschaftlichen und wirt-schaftlichen Kosten wiegen besonders schwer.Es ist daher ein gutes Thema, das fr die Eu-ropische Woche gewhlt wurde und in demMotto GEMEINSAM GEGEN MUSKEL-SKELETT-ERKRANKUNGEN seinen Ausdruck findet. DieWirkung dieser von der Europischen Agenturfr Sicherheit und Gesundheitsschutz am Ar-beitsplatz veranstalteten Kampagne in den Mit-gliedstaaten zeugt davon.

    Die Mechanismen, die zu einem Risiko von Mus-kel-Skelett-Erkrankungen fhren, scheinen nun-mehr einwandfrei festzustehen, ebenso wie dieHauptrisikofaktoren, wie insbesondere repetitiveArbeiten, krperliche Anstrengung und schlech-te Arbeitshaltung. Dennoch stellt es weiterhinfr alle in der Prvention Ttigen, fr die Sozial-partner und die ffentlichen Behrden eine Her-

    ausforderung dar, wirkungsvoll und nachhaltig gegen Muskel-Skelett-Er-krankungen zu Felde ziehen.

    Beschftigt man sich mit dem Thema Muskel-Skelett-Erkrankungen, stelltman in der Tat hufig fest, dass die Arbeit einfach nicht gut organisiert ist.Man hat Hemmungen, sich mit dieser Frage zu befassen, was man als un-erwnschte Einmischung in die innerbetrieblichen Angelegenheiten inter-pretieren oder auch als Chance begreifen kann, die es zu nutzen gilt. Letz-tere Einstellung mssen wir eindeutig frdern und befrworten, um beieiner gleichzeitigen Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen derBeschftigten die anstehenden Probleme zu lsen, die Risiken zu vermei-den und die Produktivitt zu steigern.

    Jeder Mitgliedstaat sowie die Gemeinschaft als solche stehen, was die Wirt-schaft, die Beschftigungslage und den Sozialschutz angeht, vor enormenHerausforderungen. Der Europische Rat von Lissabon hat den Anstodazu gegeben, sich diesen Herausforderungen zu stellen, indem man dieZahl der Arbeitspltze nicht losgelst von deren Qualitt betrachtet, und diegegenwrtige Prsidentschaft bemht sich aktiv darum, dieses Anliegenvoranzutreiben.

    Die Qualitt der Arbeitspltze hngt von einem proaktiven Humanressour-cen-Management als integraler Bestandteil der allgemeinen Unterneh-menspolitik ab. Die Arbeitsbedingungen in erster Linie Gesundheitsschutzund Sicherheit der Beschftigten sind ein wesentliches Element. Die An-passung der Unternehmen an neue Marktbedingungen bedeutet die Ent-scheidung fr bestimmte Technologien und tiefgreifende Vernderungender Arbeitsorganisation. Es ist wichtig, dass diese Vernderungen im Rah-men eines Dialogs vonstatten gehen, der dazu beitrgt, die Qualitt der so-zialen Beziehungen zu strken und die Motivation der Beschftigten zu er-hhen.

    Die technologischen und vor allem die organisatorischen Entscheidungenverleihen mehr Handlungsspielraum, ein wesentlicher Faktor fr Wettbe-werbsfhigkeit und Dynamik, und helfen, arbeitsbedingte Risiken zu ver-meiden, insbesondere im Zusammenhang mit Muskel-Skelett-Erkrankun-gen. Die Arbeitsorganisation ist schlielich ein wichtiges Gebiet fr densozialen Dialog auf allen Ebenen.

    Europa hat eine bedeutende Rechtsgrundlage geschaffen. Die Verabschie-dung der Richtlinie 89/391/EWG des Rates ber die Durchfhrung vonManahmen zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheits-schutzes der Beschftigten bei der Arbeit war auf diesem Gebiet ein ent-scheidender Schritt vorwrts.

    Da wir nunmehr auf zehn Jahre Erfahrung bei der Anwendung

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