jahresbericht 2012 13

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  • QUALITTSJAHRESBERICHT 2012-2013 Stdt. Berufsschule fr das Spenglerhandwerk, Umwelt- und Versorgungstechnik Luisenstrae 11, 80333 Mnchen mit Auenstelle Abteilung Kaminkehrer/-in und Meistervorbereitungskurs Ofen- und Luftheizungsbau Liebherrstrae 13, 80538 Mnchen Stdt. Fachschule fr Heizungs-, Sanitr- und Klimatechnik Luisenstrae 11, 80333 Mnchen

    Bildung und Sport

  • Stdt. BS f. d. Spenglerhandwerk, Umwelt- und Versorgungstechnik Qualittsjahresbericht 2012-13 Stdt. FS f. Heizungs-, Sanitr- u. klimatechnik

    Seite 2 von 28 Weibliche Sprachformen sind eingeschlossen!

    Wer aufhrt besser zu werden, hat aufgehrt gut zu sein!

    Philipp Rosenthal

    Landeshauptstadt Mnchen Referat fr

    Bildung und Sport Fr uns, unsere Schler-innen und Schler, Betriebe, Eltern und Partner der Schule Dieser Jahresbericht erscheint jhrlich, bezogen auf ein Schuljahr. Mnnliche Sprachformen schlieen weibliche mit ein.

    Stdt. BS fr das Spenglerhandwerk, Um-welt- u. Versorgungstechnik Stdt. FS fr Heizungs-, Sanitr- und Klima-technik Luisenstr. 11, 80333 Mnchen

    Auenstelle Kaminkehrer Meisterkurs fr Ofen- u. Luftheizungsbauer Liebherrstrae 13, 80538 Mnchen

    Unser Schuljahresmotto 2012-2013:

    Inhaltsverzeichnis

    1. Vorwort ................................................................................................................................................ 3 2. Zahlen, Daten, Fakten 2012-2013 ...................................................................................................... 4 3. Schulsprengel - Schlerzahlen ......................................................................................................... 8 4. Unterrichtsentwicklung Personalentwicklung - Organisationsentwicklung ............................ 13 5. Entwicklung von neuem Unterricht und kontinuierlicher Verbesserungsprozess ..................... 16 6. Individuelles Frdern und Fordern ................................................................................................. 18 7. Systemische Schulentwicklung ...................................................................................................... 20 8. Evaluation auf allen relevanten Ebenen ......................................................................................... 24 9. Generalinstandsetzung .................................................................................................................... 25 10. Lebenslanges Lernen ....................................................................................................................... 25 11. LERN(T)RUME ................................................................................................................................ 26

    Um die Umwelt zu schonen und sparsam mit den Ressourcen umzugehen, wurden nur wenige Exemplare gedruckt. Eine farbenprchtige Version finden Sie auf unserer Homepage www.bssuv.musin.de im pdf-Format.

    Qualittsjahresbericht 2012-2013

  • Stdt. BS f. d. Spenglerhandwerk, Umwelt- und Versorgungstechnik Qualittsjahresbericht 2012-13 Stdt. FS f. Heizungs-, Sanitr- u. klimatechnik

    Seite 3 von 28 Weibliche Sprachformen sind eingeschlossen!

    1. Vorwort

    Gem unserem Leitbild ( www.bssuv.musin.de ) entwickeln wir uns aus der Gegenwart selbst oder in Teams, als Kollegium, als Schule immer weiter, um unsere Zukunft fr uns passend gestalten zu kn-nen. Bestndiges Lernen, evolutionre Anpassung wird so zum Nor-malen. Um mit Unterschieden besser umgehen und auf sie eingehen zu knnen, haben wir ein integriertes Frderkonzept entwickelt, sowohl zum kompensatorischen Lernen als auch zur Frderung von Exzel-lenz. Die Schule, die als Gebude selbst innovativ gestaltet ist und in der die eigene Haustechnik zum Gegenstand des Lernens werden kann ist so leider noch nicht verwirklicht. Das ist ein Thema der - wie wir

    immer noch hoffen - baldigen Generalinstandsetzung. So knnten bestndige Unterrichtsthe-men wie Energieeffizienz, Energieeinsparung, regenerative und erneuerbare Energien, Erhalt und Schutz der Umwelt und des Klimas, Zivilcourage und Gestaltungswille zu einer Haltung werden, die tglich gelebt wird. Dazu brauchen wir ein LERN-KLIMA-HAUS mit LERNRU-MEN als berzeugenden Dritten Pdagogen. Um unsere Ziele erreichen zu knnen, bitten wir wie jedes Jahr unsere Partner um Unterstt-zung und bedanken uns gleichzeitig bei allen, die uns bisher auf dem fr uns passenden Weg der pdagogischen Schulentwicklung untersttzt, begleitet oder kritisch herausgefordert und damit vorangebracht haben. Lob und Anerkennung gebhrt allen Lehrerinnen und Lehrern, die sich bestndig einzeln und in Teams fortbilden, die innovativ neue Lehrplanrichtlinien handlungsorientiert umsetzen und sich von teilweise unzulnglichen rumlichen Ressourcen nicht entmutigen lassen. Guter Unterricht, die gute Schule steht in unserem Blickfeld. Dazu bedarf es vieler Selbstverstndlichkeiten je-des Einzelnen neben dem Kernprozess Unterricht, Energie und Engagement, die jeden Tag erforderlich sind und im gelungenen Ergebnis uns die Freude und Zufriedenheit in unserem Beruf an dieser Schule erhalten. Fr die dazu notwendigen technischen Ausstattungen mit Feuersttten, Abgasanlagen, Werk-zeugen und Maschinen, modernen CAD Computern hatten wir schon immer die Untersttzung unserer Fachabteilung 1 Berufliche Schulen herzlichen Dank! und ich hoffe, es bleibt so. Neueste Ergebnisse interner und externer Evaluationen zeigen uns, dass wir unseren strategi-schen Zielen, von den rumlichen Gegebenheiten abgesehen, nher gekommen sind und wir auf den bisher erreichten Ergebnissen sehr gut aufbauen knnen. Uns alle erfreut die Wertschtzung und Anerkennung, die wir immer wieder von unseren Sch-lern, den Eltern, Betrieben, Innungen und Landesinnungen, der IHK und HWK fr Mnchen und Oberbayern, des Fachverbandes SHK Bayern, der Fachabteilung 1 Berufliche Schulen und der Regierung von Oberbayern erhalten. Mit freundlichen Gren

    Gnther Goblirsch, Schulleiter

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    Seite 4 von 28 Weibliche Sprachformen sind eingeschlossen!

    2. Zahlen, Daten, Fakten 2012-2013

    Abb.: Die von uns mageschneiderte sehr flache Aufbauorganisation

    Selbstorganisation und Eigenverantwortung formieren unsere Aufbauorganisation. Wir sind eine Schulunion, bestehend aus drei Einheiten, der Berufsschule, der Technikerschule und dem Meisterkurs. Diese sind auf zwei Standorte verteilt: Fachbereich Kaminkehrer und Meisterkurs Ofenbau als Filiale in der Liebherrstrae 13, alle anderen am Stammgelnde in der Luisenstra-e 11, insgesamt sieben Fachbereiche. Das Kollegium unterrichtet in den unterschiedlichen Anforderungsstufen sowohl in der beruflichen Erstausbildung, als auch in der Techniker- und Meisterausbildung.

    Abb.: Unsere Ablauforganisation mit bergreifenden Querschnittteams

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    Seite 5 von 28 Weibliche Sprachformen sind eingeschlossen!

    Fr diejenigen Kolleginnen und Kollegen, die bergreifend in verschiedenen Fachbereichen unterrichten, ist zum Unterricht selbst noch viel Zeit zu investieren in Teamsitzungen, Bespre-chungen, Planungsarbeit, Projektentwicklungen . Dazu kommen noch die gesamtschulischen Pdagogischen- und Lehrer-Konferenzen, Klassen-leitungen, Fortbildungen, Prferttigkeiten, teilweise in mehreren Prfungsausschssen und in der Fachschule . Die Entwicklung der Fach- und Berufsschule und des Meisterkurses wird vom Anspruch unserer Schler, der Betriebe und Eltern an den Unterricht und dessen Qualitt mageblich bestimmt. Wir sehen uns selbst als bestndig lernende Organisation nach dem Relationsmodell (IRBW Wien).

    Alle unsere Prozesse sind unserem Leitbild (s. Homepage) angepasst, unserer Selbstbeschrei-bung als Schule, wie wir uns selbst sehen und ge-sehen werden wollen, un-seren Identittsmerkmalen, unseren Zielen (Zielesys-tem), Qualittsprozessen, Kommunikationsstrukturen und Manahmen fr den Alltag. Unser strategischer Treiber ist die Beziehungsqualitt auf allen Ebenen.

    Abb.: Unser Relationsmodell

    Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter:

    www.bssuv.musin.de

    Abb. Unsere Schule in Zahlen - 2012-2013

  • Stdt. BS f. d. Spenglerhandwerk, Umwelt- und Versorgungstechnik Qualittsjahresbericht 2012-13 Stdt. FS f. Heizungs-, Sanitr- u. klimatechnik

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    Auf dem Schaubild sind die Gesamtschlerzahlen der verschiedenen Fachbereiche zum Stand 20. Okt. 2012 dargestellt. Erfreulich ist die zu anderen Grostdten niedrige Abbrecherquote und niedrige Anzahl derjenigen, welche die Schule ohne Abschluss verlassen. Die seit Jahren sehr engagiert ttige Berufsschulsozialarbeit, die Schulpsychologie mit dem Studienseminar fr Schulpsychologie in Verbindung mit dem eigenen Frderunterricht und dem Berufsfrderzentrum der Bayerischen Wirtschaft (bfz) scheinen hier Frchte zu tragen. Allen neuen Klassen steht ein individuell auswertbarer Rechentest Berufsschule (RTBS) im Frderunterricht zur Verfgung. Wir selbst haben dazu berufsbezogene Frderaufgaben entwi-ckelt. Dazu ist eine fr alle Fachbereiche mageschneiderte Handlungsleitlinie Frderunter-richt vereinbart worden: Wir kompensieren nicht nur Defizite, sondern frdern auch Excellenz, wie z.B. Abiturienten in Grundlagen des Technischen Zeichnens, CAD oder sehr leistungsfhige Schler, die vorgezo-gen die Abschlusspr