aba umwelttechnik

Click here to load reader

Post on 10-Apr-2017

343 views

Category:

Environment

3 download

Embed Size (px)

TRANSCRIPT

  • Starker Standort fr Umwelttechnologien und erneuerbare Energien

    STERREICHSANSIEDLUNGS

    BERATERwww.investinaustria.at

    Umwelttechnik & Erneuerbare Energien

    sterreich

  • UMWELTTECHNIK & ERNEUERBARE ENERGIEN

    2

    Ganz Europain nur 3 Flugstunden

    sterreichs zentrale Lage in Europa macht es zur Drehscheibe zwischen Ost und West.

    BerlinWarschau

    Wien

    Ljubljana

    Rom

    Paris

    OsloStockholm

    Ankara

    Sarajevo

    Kiew

    Kishinew

    Riga Moskau

    Prag

    Sofia

    London

    Dublin Kopenhagen

    Brssel

    Luxemburg

    TiranaSkopje

    Belgrad

    Budapest

    Zagreb

    Tallinn

    Amsterdam

    Lissabon Madrid

    Athen

    Bern

    Bukarest

    Bratislava

    MinskWilna

    Helsinki

    1h

    2h

    3h

    PristinaPodgorica

  • Impressum: Stand: April 2015; Medieninhaber und Herausgeber: Austrian Business Agency, Opernring 3, A-1010 Wien; Fr den Inhalt verantwortlich:Ren Siegl; Redaktion: Karin Schwind-Derdak (ABA), Maria Hirzinger (Connect U); Gestaltung: www.november.at; Fotos: Richard Tanzer, BMWFW, Wilke - Das Fotostudio, Istockphoto, Verbund, Krischanz-Zeiller/AIT, Bigstock, TU Wien, GE Distributed Power, TU Graz, Foto-Hfinger; Druck: Print City Europe

    Dynamischer Wirtschaftsstandort

    Der Wirtschaftsstandort sterreich bietet gute Rahmen- bedingungen fr Unternehmen, qualifizierte Fachkrfte und eine moderne Infrastruktur. Vor allem ko-Innovationen werden gezielt untersttzt.

    sterreich zhlt zu den wohlhabendsten und innovativsten Lndern in der Europi-schen Union. Laut dem Eurostat-Wohlstandsindikator liegt sterreich in der EU auf dem zweiten Platz hinter Luxemburg. Der dynamische Wirtschaftsstandort punktet mit moderner Infrastruktur, hochwertigen Technologien, gut ausgebildeten und hoch-motivierten Fachkrften und bietet neben politischer, sozialer und wirtschaftlicher Sta-bilitt auch eine hohe Energie-Versorgungssicherheit. sterreich gilt darber hinaus als ideale Ost-West-Drehscheibe in zentraler Lage.

    Der Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch ist international gesehen im Spitzenfeld. Zudem gibt es eine hohe Versorgungssicherheit und eine gut ausgebaute Energieinfrastruktur. sterreichisches Know-how im Bereich Ener-gie- und Umwelttechnik ist weltweit gefragt. Die Entwicklung von ko-Innovationen wird strker denn je untersttzt, zum Beispiel durch eine breit gefcherte Forschungs-frderung. Trotz dieser guten Positionierung arbeiten wir laufend an noch besseren Standortbedingungen fr Unternehmen.

    Dr. Reinhold MitterlehnerVizekanzler der Republik sterreichund Bundesminister fr Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft

    sterreich hat Frontrunner-PositionUmwelttechnik als WachstumsmotorEU-Spitzenreiter im AbfallmanagementFhrend bei CleantechErhalten und WiederverwertenMit der Kraft des WassersRevolutionre EnergieversorgungStarker Aufwind

    Zukunft Sonnenergie Living Labs fr smarte Technologien12 Prozent Forschungsprmie und attraktive SteuervorteileAktive ForschungslandschaftCluster als Innovationstreiber Kompetenzzentren ein Gewinn fr alle Fortschritt durch ForschungMarktchancen ntzen

    56789101213

    1416181920212224

    Inhalt

    INVEST IN AUSTRIA

    3

  • Weltkompetenz

    Cleantech Abfall- und Abwasserwirtschaft Luftreinhaltung Energieeffizienz (Green Building, Smart City)

    Wasserkraft Turbinen

    Erneuerbare Energie Biomassekessel Wrmepumpen Solarthermie Photovoltaik-Anlagen Bioenergie Windenergie

    Die grten Player

    Unternehmen Andritz BWT Fronius GE Distributed Power GREENoneTEC Siemens Voith Hydro

    Forschung AIT Austrian Institute of Technology AEE INTEC ASIC - Austrian Solar Innovation Center bioenergy 2020+ ECO Research Austria FH Technikum Wien JOANNEUM RESEARCH

    UMWELTTECHNIK & ERNEUERBARE ENERGIEN

    4

  • sterreich hat Frontrunner-Position

    Ideale Voraussetzungen fr Spitzenleistungen in Umwelttechnologie und erneuerbarer Energie.

    Unternehmen sind Pioniere. sterreich punktet nicht nur mit unberhrter Natur und wunderschner Landschaft vom Alpenpanorama bis zum Steppen-see, sondern ist auch ein Umweltmusterland mit hochentwickelter Industrie im Bereich Umwelttechnik und erneuerbare Energie. In sterreich ttige Unter-nehmen sind Frontrunner im Wasser- und Abfallmanagement und Pioniere bei Technologien fr die Erzeugung von Bioenergie sowie in zukunftsorientierten Bereichen wie nachhaltiges Bauen, ultraleichte Fahrzeuge und vernetzte Stdte. Die enge Verzahnung von Forschung und Wirtschaft in regionalen Cluster und Kompetenzzentren ist ein wesentlicher Pfeiler fr den Erfolg.

    Alle Vorteile auf einen Blick. Spitzenleistungen sind nur unter guten Rahmen-bedingungen mglich.

    Mageschneiderte F&E-Frderungen und Finanzierungen Zehn Prozent Forschungsprmie sowie attraktive Steuervorteile Dichtes Netzwerk von Kompetenzzentren und Branchen-Cluster Qualifizierte Fachkrfte sowie hochkartige Forschungsinstitutionen Vorausschauende Umweltgesetzgebung Ausgezeichnete Lebens- und Arbeitsbedingungen

    1,5

    2,0

    2,5

    3,0

    1998 2000 2002 2004 2006 2008 2010 2012 2013

    Entwicklung der F&E Ausgaben in sterreich, Deutschland und der EU-28In Prozent des BIP

    Quelle: Eurostat, Statistik Austria, sterreich ab 2012 vorlufiger Wert

    sterreich

    EU-28

    Deutschland Bund und Lnder3.496

    Investitionen in F&E in sterreichIn Mio. Euro, geschtzt 2014F&E-Ausgaben gesamt: 9.322

    Quelle: Statistik Austria, 2014

    Ausland

    Sonstiges

    1.527

    Unternehmen4.147

    152

    3.496

    INVEST IN AUSTRIA

    5

  • Umwelttechnik als Wachstumsmotor

    sterreich punktet mit hoher Dynamik bei grnen Patenten und mit Weltmarktfhrern.

    Spitzenplatzierungen. sterreichs Innovationsstrke zeigt sich sowohl beim Einsatz erneuerbarer Energien, bei der Gewsserreinhaltung, in der Abfallwirt-schaft oder im Biolandbau als auch bei der hohen Dynamik von grnen Paten-ten, die deutlich ber dem OECD-Durchschnitt liegt. Die Alpenrepublik liegt in allen internationalen Umwelt-Rankings unter den Top Ten: Im Nachhaltigkeitsran-king der Zrcher Kantonalbank belegt sterreich Platz 7 und der Environmental Performance Index 2014 Yale & Columbia University reiht sterreich auf Platz 8 von 178 Lndern.

    Die starke Umweltorientierung sichert der Branche Umwelttechnik und erneuer-bare Energie in sterreich berdurchschnittliche Wachstums- und Exportraten. Mit knapp fnf Prozent der Gesamtbeschftigten werden in diesem Sektor rund zwlf Prozent der Gesamtwertschpfung erwirtschaftet. Der Umsatz des Sektors liegt bei etwa 36 Milliarden Euro (2012) und schafft zukunftsweisende Arbeitspltze fr rund 174.000 Menschen.

    Leading Companies. Beeindruckende zwlf Prozent der sterreichischen Umwelt-technologiefirmen sind Marktfhrer in der EU beziehungsweise auch Weltmarktfh-rer. Gut zwei Drittel des Umsatzes wird auf auslndischen Mrkten erzielt.

    Intakte UmweltRanking nach klima- und umweltschutzrelevanten Indikatoren, Index 100 = Maximum

    Quelle: Environmental Performance Index 2014 Quelle: World Competitiveness Yearbook 2014

    Erfolg mit erneuerbarer Energie10 = neue Technologien bringen rasch Wettbewerbsvorteil

    DnemarkIsland

    Deutschlandsterreich

    SchweizSpanien

    NiederlandeGrobritannien

    FrankreichUSA

    ChinaTschechien

    BrasilienRussland

    SchweizLuxemburgAustralien

    Deutschlandsterreich

    NiederlandeGrobritannien

    ItalienJapan

    FrankreichUngarn

    PolenUSA

    China

    12457

    181926283135455458

    12368

    1112222627283033

    118

    8,1787,677,2883,29

    6,3582,406,280,47

    6,1978,325,4877,755,4277,35

    4,9474,364,8472,354,8271,05

    4,5470,283,8969,53

    3,3067,52

    2,0643,00

    UMWELTTECHNIK & ERNEUERBARE ENERGIEN

    6

  • Roland Pomberger, Abfallverwertungstechnik & Abfallwirtschaft, Montanuniversitt Leoben

    sterreich profiliert sich international im Bereich Abfall- und Abwasser-wirtschaft. Wo sehen Sie hier die herausragenden Strken sterreichs?

    Die sterreichische Abfallwirtschaft ist im europischen und damit auch welt-weiten Vergleich nachweislich eine der fortschrittlichsten. Das aktuelle Ranking der EU hat auf Basis von 40 Indikatoren fr Niederlande und sterreich den 1. Platz in der EU ergeben. sterreich hat eine sehr hohe Sammel- und Verwer-tungsquote. Fr Industriebetriebe sind Sekundrrohstoffe, das sind Rohstoffe, die aus Abfllen gewonnen werden, von hoher wirtschaftlicher Bedeutung. Sowohl bei Recycling als auch bei der thermischen Verwertung haben sich Tech-nologiefirmen entwickelt, die Technologien und Verfahren exportieren.

    Welche Bedingungen finden Unternehmen in sterreich im F&E-Bereich vor?

    Gerade die anwendungsorientierte Forschung der Unternehmen findet in sterreich vielfltige Untersttzung. Spezifische Calls zu aktuellen und strate-gischen Themen aber auch themenoffene Forschungsfrderungsprogramme ermglichen die Entwicklung neuer Verfahren oder Produkte. Erfolgreich ist die Kooperation mit den technischen Universitten, einerseits als Projektpart-ner und Auftragsforscher aber auch als Ausbildungssttte fr Ingenieure und Fhrungskrfte.

    Knnen Sie ein besonders interessantes Forschungsprojekt im Bereich Abfall- und Abwasserwirtschaft nennen?

    Ich mchte drei Projekte nennen. 1. Die Entwicklung eines hochwertigen Recyclingverfahrens fr Lithium-Ionen-Batteriesysteme aus der E-Mobility. 2. Das Projekt LAMIS beschftigt sich mit alten Deponien als Rohstoffquelle. 3. Waste fuels knnen primre fossile Brennstoffe in Zementwerken ersetzen. Wir kooperieren mit internationalen Playern wie Holcim, Lafarge und Cemex.

    EU-Spitzenreiter im Abfallmanagement

    Sekundrrohstoffe als Quelle fr neue Technologien bei Recycling und thermischer Verwertung.

    www.unileoben.ac.at

    7

    INVEST IN AUSTRIA

  • Wasser- und Abwassermanagement. Eine Studie der ETH Zrich attestiert sterreich einen hohen Spezialisierungsgrad im Bereich der Cleantech Patente. So kann die sterreichische Industrie mehr Patentanmeldungen relativ zu allen Umwelttechnologiepatenten im Wasser- und Abwasserbereich aufweisen als beispielsweise Deutschland oder die gesamte EU. Auch The Global Cleantech Innovation Index 2014 spricht sterreich einen berdurchschnittlichen Output durch starke Innovationstreiber zu. Die Abwasserbehandlung ist mit 2,85 Milliar-den Euro Umsatz einer der bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren im Bereich der Umwelttechnik in sterreich. Dabei steht vor allem die Klrschlammbehandlung im Vordergrund.

    Innovationen aus sterreich

    Neue Energie aus Abwasser. Zwei Wrmepumpen des sterreichischen Unternehmens Ochsner entziehen dem Abwasser im deutschem Straubing die Energie und speisen damit zwei Netze, die rund 100 Wohneinheiten mit Heiz-energie und Warmwasser versorgen.

    Klranlage mit Blockheizkraftwerk. Das Unternehmen VA Tech Wabag errichtet in Saudi-Arabien eine kommunale Klranlage, die durch eine anaerobe Schlammbehandlung mit Verstromung des Biogases die Hlfte ihres Elektro-bedarfs selbst abdecken kann. Die Kernkompetenzen der Wabag liegen in der Planung, Errichtung und dem Betrieb von Trinkwasser- und Abwasseranlagen fr Kommunen und Industrie.

    Fhrend bei Cleantech

    Hoher Spezialisierungsgrad bei Wassermanagement, Luftreinhaltung und Recycling.

    Quelle: sterreichs Energie, Eurostat* Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollstndigkeit.

    Anteil erneuerbarer Energien bei der Stromerzeugungin Prozent, 2012

    Wasser-, Abwassermanagement Hidden Champions*

    sterreichSchweden

    Portugal Spanien

    ItalienDeutschland

    FrankreichGrobritannien

    Andritz BWT GroupHans KnzHydripinowa Meisl

    proaquaSFC GruppeVA Tech WabagWD AustriaWDL

    7659

    4432

    3024

    1612

    UMWELTTECHNIK & ERNEUERBARE ENERGIEN

    8

  • Luftreinhaltung und Klimaschutz. Auch bei Technologien im Bereich der Luftreinhaltung ist sterreich fhrend und berzeugt laut ETH Zrich mit mehr Patenten als der EU-Durschnitt. Die Schwerpunkte im Bereich Luftreinhaltung liegen bei Filteranlagen, katalytische Nachbehandlungssystemen, thermische Nachbrennverfahren und Verfahren zur Emissionsreduktion.

    Recycling vorbildhaft. sterreich ist neben den Niederlanden laut der 2012 verffentlichten Studie Screening of Waste Management Performance of EU Member States fhrend bei der Abfallbewirtschaftung. Das herausragende Merkmal sind ganzheitliche Lsungen von der Sammlung bis zur Behandlung und thermischen Verwertung, Vergrung und Kompostierung von Abfllen.

    Innovationen aus sterreich

    Geruchs- und staubfreie Industrieanlagen. Wie Abluft nach modernsten Gesichtspunkten biologisch gereinigt werden kann, zeigt Lenzing Technik beim Tyrolit Schleifmittelwerk. Das patentierte BIOReaction-Verfahren dient dem effizienten Abbau von Kohlenwasserstoffen und den bei der Herstellung von Schleifwerkzeugen entstehenden Gerchen.

    PET-Recycling durch Pilze. Das Austrian Centre of Industrial Biotechnology (ACIB) hat 2011 ein neuartiges natrliches Verfahren entwickelt, das es ermglicht, Kunststoffe mit Hilfe von Pilzen vollkommen in ihre Einzelbestand-teile zu zerlegen.

    Erhalten und Wiederverwerten

    Innovative Technologien der Luftreinhaltung ergnzen die international vorbildhafte Recyclingwirtschaft.

    Quelle: Statistik Austria, 2012* Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollstndigkeit.

    Beschftigte nach Umweltbereichenin Prozent

    Recycling Hidden Champions*

    Luftreinhaltung Hidden Champions*

    Erneuerbare EnergienLuftreinhaltung/Klimaschutz

    EnergieressourcenGewsserschutzAbfallwirtschaft

    WassermanagementSonstige

    Binder+CoBrandtnerDeniosInergeoMBA Polymers

    AustriaRedwaveRubble MasterSaubermacherStummer

    SW UmwelttechnikThni UFH RecylingUntha

    Andritz CTP

    drexler und weissKappa

    LHS AustriaScheuch

    56,615

    8,98,54,44,12,5

    INVEST IN AUSTRIA

    9

  • Mit der Kraft des Wassers

    Sprudelnde Expertise bei Wasserkraftanlagen und Turbinen Wasserkraft ist sterreichs Energiequelle Nummer eins.

    Mit einem Anteil von rund 60 Prozent der Stromerzeugung durch Wasserkraft, liegt sterreich im internationalen Spitzenfeld, der Welt-Durschnitt liegt bei 16 Prozent. Durch 150 Gro- und mehr als 3.000 Kleinwasserkraftwerken hat sich die Alpenre-publik eine international gefragte Expertise bei Planung, Errichtung und Betrieb von Wasserkraftanlagen aufgebaut. Im Bereich der Herstellung, Installation und Wartung von Anlagenkomponenten ist sterreich fhrend. Ein weiterer Fokus liegt auf der Modernisierung und Effizienzsteigerung bestehender Wasserkraftanlagen sowie in der effizienten Stromspeicherung durch Pumpenspeicherkraftwerke.

    Know-how-Export. Die Wasserkraft ist neben der Nutzung von Biomasse der bedeutendste Wirtschaftssektor im Bereich der erneuerbaren Energien in ster-reich. Dabei wird auf Export gesetzt, denn sterreichisches Know-how ist vor allem in ost- und sdosteuropischen Ziellndern gefragt.

    Innovationen aus sterreich

    Sanfte Wasserkraftturbine. Das Unternehmen Aqua Libre hat eine Wasser-kraftturbine entwickelt, die in einer Boje integriert ist, die direkt im Fliegews-ser oder im Meer angebracht wird und kontinuierlich Strom erzeugt. Es wird ausschlielich die kinetische Energie der Wasserstrmung genutzt. Flora, Fauna und die Schifffahrt werden nicht beeintrchtig.

    Von Klein- bis Growasserkraftwerk. Sowohl die elektromechanische Ausrs-tung fr ein Wasserkraftwerk in Angola als auch die Turbinen fr den Gezeitenpark in Schottland, die durch Ebbe und Flut angetrieben werden, liefert Andritz Hydro.

    * Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollstndigkeit.

    Wasserkraft / Turbinen Hidden Champions*

    Alstom AustriaAndritz HydroEFG Geppert Global Hydro Energy

    Gugler Water TurbinesHydroconnectKsslerVoith Siemens Hydro

    10

    UMWELTTECHNIK & ERNEUERBARE ENERGIEN

  • KWB hat es sich zum Ziel gesetzt, jhrlich eine Innovation auf den Marktzu bringen. Um dies zu gewhrleisten, betreiben wir heute das grteForschungs- und Entwicklungszentrum fr Biomasse Europas. Zustzlichtreiben wir die Komfort- und Umweltleistung unserer Produkte durchForschungsprojekte intensiv voran. Dabei arbeiten wir mit sterreichischenForschungszentren wie Bioenergy 2020+ ebenso zusammen, wie mit inter-nationalen Institutionen wie dem Fraunhofer-Institut oder dem DeutschenInstitut fr Luft- und Raumfahrt.

    Erwin Stubenschrott, CEO KWB Die Biomasseheizung

    11

    INVEST IN AUSTRIA

  • Die EU hat sich zum Ziel gesetzt hat, den Anteil von erneuerbarer Energie bis 2020 auf 20 Prozent zu erhhen. In sterreich lag der Anteil bereits 2010 bei 31 Prozent und soll bis 2020 auf 34 Prozent gesteigert werden. Der wichtigste erneu-erbare Energietrger ist neben der Wasserkraft mit ber 45 Prozent die Biomasse.

    Boomende Biomasse. Vor allem bei Kleinfeuerungen sowie bei der Entwick-lung von marktfhigen Kraft-Wrme-Kopplungen hat sterreich Technologiefh-rerschaft erreicht. Die Exportquote liegt bei 70 Prozent. In Deutschland stam-men zwei Drittel der Biomassefeuerungen von sterreichischen Produzenten.

    Fokus Wrmepumpen. Die Forschung konzentriert sich auf die Kombination von Wrmepumpen mit anderen Energien wie Solarthermie oder Photovoltaik sowie einer Kombination aus Heizung und Khlung oder Gebudetrockenlegung.

    Innovationen aus sterreich

    Biogasspeicher aus Spezialtextil. Das auf Speicherkonzepte fr Biogas, Glle und Grrestlagerung spezialisierte Unternehmen Sattler hat in Mexiko die welt-grte Anlage zur Speicherung von Biogasen errichtet.

    Strom und Wrme aus Oliven. Die TU Wien und das Unternehmen Repotec forschen an der nchsten Generation von Biomasseanlagen, die Strom und Wrme aus Pressrckstnden von Oliven erzeugen sollen.

    Revolutionre Energieversorgung

    Zwei Drittel der deutschen Biomassefeuerungen sind Made in Austria.

    Quelle: Statistik Austria* Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollstndigkeit.

    Alternative Energietrger im VormarschNutzung, Anzahl der Haushalte

    Bioenergie Hidden Champions*

    Wrmepumpen Hidden Champions*

    Alstom AustriaAndritz BDI CimbriaFrling

    GE Distributed P.KomptechKWB OrtnerRepotec

    SattlerSiemensThni Urbas Viessmann

    BuderusIDM Energiesys.

    Heliotherm Ochsner

    M-TecWeider

    2003/2004 2011/12

    Steinkohle 36.097 18.597

    Braunkohle 16.685 4.638Braunkohlenbriketts 41.504 27.047

    Koks 54.863 21.810Holz 889.193 1.238.094

    Pellets, Holzbriketts 66.923 240.657Hackschnitzel 33.328 62.868

    Solarwrme 156.961 392.276Wrmepumpe 85.794 220.362

    12

    UMWELTTECHNIK & ERNEUERBARE ENERGIEN

  • Windrder drehen sich in Oststerreich. Die Windkraftbranche zeigt ihre Strke bei der Produktion von Systemkomponenten wie Steuerungen, Rotor-blattmaterial, Generatoren, Windkraftanlagendesign und Rohrturmstahl, High-Tech Werkstoffe sowie im Dienstleistungsbereich. Die Wachstumskurve geht steil nach oben und lag in den vergangenen Jahren zwischen 22 und 25 Prozent.

    Zuliefer-Weltmeister. In jedem zweiten neuen Windrad weltweit steckt eine Steuerung von Bachmann electronic aus sterreich. Die Windkraftanlagen des chinesischen Marktfhrers Sinovel beruhen auf Konzepten der sterreichischen Firma Amsc Windtec. Im Offshore-Bereich ist sterreich bei der Kranherstellung fr die Errichtung von Windenergieanlagen ein unverzichtbarer Partner.

    Innovationen aus sterreich

    Erste stromautarke Region Europas: Seit Mitte 2013 ist das Burgenland durch Windenergie stromautark. Eine der Hochleistungsanlagen wird zusammen mit dem deutschen Unternehmen Enercon als Forschungsstation betrieben, um die Effizienz und Leistungsfhigkeit von Windkraftanlagen voranzutreiben. Enercon hat im Burgenland auch ein Produktionswerk fr Betonfertigteile errichtet.

    Windparkmanagement. Windkraft Simonsfeld ist der grten Dienstleister fr technische Betriebsfhrung in sterreich und betreibt Windparkmanagement fr rund 150 Anlagen in sterreich und in Bulgarien. Das Know-how im Wind-parkmanagement findet international Beachtung.

    Starker Aufwind

    Bei der Windenergie trumpft die Zulieferindustrie mit starken Wachstumsraten.

    Quelle: IG Windkraft, *Prognose* Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollstndigkeit.

    Windkraft boomtAusbau der Windenergie in sterreich Gesamtleistung in MW

    Windkraft Hidden Champions*

    Amsc WindtecBachmann electronicElin MotorenEnerconExel CompositesHainzlILF

    LeitwindLiebheerPalfingerRED BernardSKFTTTech

    2002200420052009201020112012201320142015

    139606

    817994

    1.0111.084

    1.377

    2.0951.684

    2.486*

    INVEST IN AUSTRIA

    13

  • Zukunft Sonnenergie

    Hohe Exportquoten kennzeichnen die Photovoltaik- und Solarthermie-Branche.

    Bei Solarthermie fhrend. Mit der Produktion von rund 1,13 Millionen Quadrat-meter Kollektorflche und einer Exportquote von 81 Prozent zhlt sterreich im Bereich Solarthermie zu den grten Exportlndern. Neue Entwicklungen gibt es unter anderem im Bereich der Kunststoffkollektoren, bei Wrmespeichern sowie bei der Gebudeintegration.

    Hohes Wachstum bei Photovoltaik. Photovoltaik verzeichnet die hchsten Wachstumsraten im Bereich der erneuerbaren Energien in sterreich, jeder zehnte Arbeitsplatz befindet sich im F&E-Bereich. Die Strkefelder liegen bei PV-Zellen, Wechselrichtern und Nachfhrsystemen. sterreich geht auch unge-whnliche Wege. Das Atomkraftwerk in Zwentendorf wurde aufgrund einer Volksabstimmung nie erffnet und liefert jetzt als eine der grten PV-Anlangen sterreich Sonnenstrom und dient als Forschungszentrum.

    Innovationen aus sterreich

    Bionischer Absorber. Bei der Entwicklung einer neuen Generation von Solar-kollektoren lie sich die Firma Sun Master von der Natur inspirieren: die Wr-mebertragung erfolgt direkt am Absorberblech durch Kanle, die sich wie bei einem Blatt eines Baumes versteln.

    SolarCampus. Mit einer Kollektorflche von rund 8.000 m ist das PV-Forschungs-kraftwerk in Obersterreich beinahe so gro wie zwei Fuballfelder. Angrenzend wurde von Fronius auch ein Smart Grid Demonstrationsnetz errichtet.

    Quelle: bmvit, Berichte aus Energie- und Umweltforschung 6/2014 * Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollstndigkeit.

    Strahlende PhotovoltaikJhrlich installierte PV-Leistung in kWpeak

    Photovoltaik/Solartechnik Hidden Champions*

    3F Solar Technologies AST ATB Becker CrystalsolEcodunaErtex FroniusGREENoneTECHeliozIBC SolarIsovoltaic

    KiotoLaserdataPlansee Olymp Werke Siko Solid SunpluggedTisunWAF FassadensystemeWelser Profile

    2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013

    4.269 2.961 1.564 2.116 4.686

    20.209 42.902

    91.674 175.712

    263.089

    UMWELTTECHNIK & ERNEUERBARE ENERGIEN

    14

  • Innovationen aus sterreich

    Weltweit grte thermische Solaranlage. Mit dem Know-how und der Technologie des Unternehmens GREENoneTEC und des Forschungsinstituts AEE Intec, ist in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad die grte Solaranlage der Welt auf der Universitt fr Frauen errichtet worden. Die Kollektoren liefern Warmwasser fr bis zu 40.000 Studentinnen und dienen als Heizung des Uni-versitts-Campus Princess Noura Bint Abdulrahman. Die Solaranlage umfasst 36.305 m2 Kollektorflche.

    INVEST IN AUSTRIA

    15

  • www.ait.ac.at

    Doris sterreicherHead of Business Unit Sustainable Buildings and Cities, Energy Department, AIT Austrian Institute of Technology

    Beim Smart Cities Index des US-Klimastratege Boyd Cohen liegt Wien auf Platz drei und punktet mit mehr als 100 Smart City-Projekten, darunter die BrgerInnen-Solar-kraftwerke oder der Ausweitung von E-Mobility-Standorten. Smarte Straenbahnen in Linz, das weltweit erste Plus-Energie-Brohochhaus mit Energieeinsparungen bis zu 90 Prozent in Wien oder ausgeklgelte Hochhausfassaden, die fr perfekte Raum-temperatur sorgen, sind einige der international beachteten Vorzeige-Projekte.

    Sie entwickeln am AIT mit einem internationalen Team Gesamtlsungen fr ein nachhaltiges Energiesystem. Knnen sie ein Beispiel nennen?

    Forschungsschwerpunkte des AIT liegen in den Bereichen Elektrische Ener-gieinfrastruktur und Energy fr die gebaute Umwelt. Es werden Gesamt-lsungen fr eine umweltfreundliche Stromversorgung, Heizung und Klimati-sierung der Gebude und Stdte von morgen entwickelt. Im Projekt Transform entwickelt das AIT Energy Department beispielsweise ein Decision Support Tool (Energy Atlas), mit dem analysiert werden kann, welche Manahmen in ausge-whlten Stadtteilen oder fr einzelne Gebudetypen erforderlich sind.

    Was macht sterreich zu einem Vorreiter?

    Die intelligente Stadt der Zukunft bentigt neue Businessmodelle, neue Services wie Apps oder Mobilittsdienstleistungen und vor allem auch neue Infrastrukturmodelle fr Energie und Verkehr. Smart Cities fungieren sind Living Labs fr smarte Technologien und Infrastrukturlsungen.

    Living Labs fr smarte Technologien

    Bei Green Building und Smart Cities ist sterreich Vorreiter.

    Quelle: Smart Cities Index Europe 1014* Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollstndigkeit.

    Smart Cities 2014Index fr Innovation und Nachhaltigkeit

    Green Building Hidden Champions*

    CreeEder ZiegelwerkElkFreisinger FensterbauHolzbau WegscheiderHartlIsocellIsover RehauLisecLeyer-GrafRubner

    Schafferer HolzbauSFL TechnologiesSteinbacher DmmstoffeTechnoporVeluxVogel&NootWienerbergerWopfingerXALYtong

    123456789

    10

    KopenhagenAmsterdamWienBarcelonaParisStockholmLondonHamburgBerlinHelsinki

    UMWELTTECHNIK & ERNEUERBARE ENERGIEN

    16

  • Innovationen aus sterreich

    Intelligente Stromnetze. Die Forschungsinstitution JOANNEUM RESEARCH arbeitet mit Partnern aus Griechenland, den Niederlanden, Slowenien und im Rahmen des EU-Projekts INCREASE an der Optimierung von intelligenten Stromnetzen, um den innerhalb der EU angestrebten Anteil an erneuerbaren Energietrgern von zwanzig Prozent bis 2020 Realitt werden zu lassen.

    Batterien fr Elektro- und Hybridfahrzeuge. Das Unternehmen Magna Steyr Battery Systems stattet Elektro- und Hybridfahrzeuge mit Batterien aus. In sterreich werden in einem Werk in der Nhe von Graz Batterien fr Elektro- und Hybridfahrzeuge einiger internationaler Hersteller entwickelt und gefertigt. Zum Beispiel wird der Porsche 918 Spyder mit der besonders leichten und den-noch leistungsfhigen 12-Volt-Batterie zur Bordnetzversorgung ausgestattet.

    INVEST IN AUSTRIA

    17

  • 12 Prozent Forschungsprmie und attraktive Steuervorteile

    Wer forscht, zahlt weniger Steuern und profitiert von zahlreichen Frderungen.

    Forschen, forschen, forschen. sterreich schafft durch Steuervorteile und Frderungen ein forschungsfreundliches Klima. Die Forschungsprmie wird 2016 auf 12 Prozent fr Aufwendungen zur eigenbetrieblichen F&E sowie Auftragsforschung erhht und wirkt als Innovationsturbo fr Unternehmen der Umwelttechnikbranche.

    Steuerbegnstigungen und Finanzierungen. Darber hinaus lockt das ster-reichische Steuersystem mit Lehrlingsfreibetrag, dem Verlustvortrag oder der Mglichkeit zur bertragung stiller Reserven. Der Krperschaftssteuersatz liegt bei unternehmerfreundlichen 25 Prozent, Vermgensteuer und Gewerbesteuer existieren in sterreich nicht. Die sterreichische Kontrollbank (OeKB) und Exportfonds schaffen zustzlich gnstige Finanzierungsmglichkeiten.

    Bunter Frdertopf. Fr forschende Unternehmen stehen mageschneiderte F&E-Frderprogramme der Forschungsfrderungsgesellschaft FFG, des Austria Wirtschaftsservice (aws) oder des sterreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) zur Verfgung. Auch in den einzelnen Bundeslndern werden spezifische Frder-programme angeboten.

    Spezialfrderungen fr die Umweltbranche. Das Lebensministerium stellt Finanzmittel im Bereich Umwelt & Energie, beispielsweise mit dem Programm klima:aktiv, zur Verfgung. Das Impulsprogramm Nachhaltig Wirtschaften des Bundesministeriums fr Verkehr, Innovation und Technologie bietet attraktive Frderangebote mit dem Schwerpunkt Energieeffizienz. Kommunalkredit Public Consulting (KPC) managt Frderungs- und Energieprogramme und bert bei internationalen Projekten. Zustzlich werden in ber 100 Klima- und Energiemo-dellregionen mehr als 1.000 innovative Projekte umgesetzt.

    Frderungen:

    www.ffg.at

    www.awsg.at

    www.fwf.ac.at

    www.bmwfw.gv.at

    wwww.bmvit.gv.at

    www.klimaaktiv.at

    www.nachhaltigwirtschaften.at

    www.klimafonds.gv.at

    www.public-consulting.at

    www.foerderkompass.at

    UMWELTTECHNIK & ERNEUERBARE ENERGIEN

    18

  • Aktive Forschungslandschaft

    Qualifizierte Mitarbeiter mit HTL- und Universittsausbildung auf hchstem Niveau.

    Hohe Forschungsausgaben. Von 2007 bis 2013 wurden die Energieforschungs-ausgaben in sterreich auf 124,5 Mio. Euro pro Jahr vervierfacht. Die Umweltbran-che investiert mehr in Forschung als der Durchschnitt der sterreichischen Industrie.

    Universitten als starke Partner. Neben den Universitten sind mehr als 50 auer-universitre Forschungseinrichtungen Kooperationspartner fr Unternehmen. Inter-nationale Forscherteams entwickeln, z.B. flexible Photovoltaikfolien oder Park-Apps.

    Forschungsinstitution Schwerpunkte im Bereich Umwelttechnik

    AIT - Austrian Institute of Technology

    Smart Grids, Photovoltaics, Sustainable Thermal Energy Systems, Smart Cities and Regions, Smart Buildings, Complex Energy Systems, Mobility

    JOANNEUM RESEARCH Green Photonics, Smart Technologies, Resource Management, Environmental Quality

    AEE - Institut fr Nachhaltige Technologien (AEE INTEC)

    Solarthermie, Nachhaltige Gebude, Industrielle Prozesse und Energiesysteme

    ASIC - Austrian Solar Innovation Center

    Kollektoren, Solarthermie, Photovoltaik, Energiemanagement

    FH Technikum Wien Solarthermie, Photovoltaik, Smart Grids, Windkraft, Smart City

    Reservoir an Spitzenkrften. Fr ausreichend qualifizierte Mitarbeiter sorgen neben den Hheren Technischen Lehranstalten (HTL) sieben universitre wie die FH Pinkafeld oder FH Gssing und elf postgraduale Ausbildungsmglichkeiten im Bereich Umwelttechnik und erneuerbare Energie.

    www.tuwien.ac.at

    www.tugraz.at

    www.boku.ac.at

    www.mci.edu

    www.uibk.ac.at

    www.uni-salzburg.at

    www.ait.ac.at

    www.joanneum.at

    www.aee-intec.at

    www.asic.at

    Quelle: bmvit, Energieforschungserhebung 2013

    Energieforschungsausgabenin Prozent, 2013

    EnergieeffizienzErneuerbare Energien

    bertragung, SpeicherAndere Querschnittstechniken

    Fossile EnergietrgerKernenergie

    Wasserstoff, Brennstoffzellen

    44,627,7

    17,74,84,1

    3,12

    INVEST IN AUSTRIA

    19

  • Cluster als Innovationstreiber

    Gut vernetzt werden Unternehmen zum Motor fr neue Entwicklungen.

    Zehn Umwelt-Cluster. Internationalitt und eine hohe Forschungsquote von durchschnittlich 7,5 Prozent kennzeichnen die Clusterakteure. Spezialisierte Betriebe kooperieren intensiv miteinander sowie mit Forschungsinstituten und talentierten Wissenschaftlern. Der ECO WORLD STYRIA Cluster wurde bereits zweimal zum weltbesten Umwelttechnik-Cluster gekrt (2010 US-Cleantech Group, 2012 Global Cleantech Directory).

    Cluster Schwerpunkte

    Obersterreich: koenergie Cluster, Umwelttechnik-Cluster, Netzwerk Ressourcen- und Energieeffizienz

    Energieeffizienz

    Steiermark: ECO WORLD STYRIA Abwasser- und Abfallmanagement, Recycling, Anlagen- und Maschinenbau

    Niedersterreich: Bau.Energie.Umwelt Cluster, Technopol Tulln

    Energieeffiziente Gebude, kologische Baustoffe, Agrar- und Umweltbiotechnologie

    Wien: E.C.E.X.A., Umweltclusters Wien Abfallmanagement, energieeffizientes Bauen, Umweltmonitoring und Wasserreinhaltung

    Tirol: Cluster Erneuerbare Energien Energieeffizienz

    Burgenland: Austrian Water Wasserver- und -entsorgung

    Automobil, Eisenbahn, Verkehr, Luft- und Raumfahrt

    Werkstoffe, Materialien, Verpackung

    Holz, Mbel, Wohnen, Hausbau

    Gesundheit, Life Science, Wellness

    Lebensmittel

    Mechatronik, Elektronik, Informatik, Sensorik

    koenergie, Umwelt

    Humanressourcen, Design, Multimedia

    Information, Kommunikation, Prozesse, Logistik

    Cluster und Netzwerkein den Bundeslndern und berregionale Initiativen.

    Quelle: Clusterplattform

    UMWELTTECHNIK & ERNEUERBARE ENERGIEN

    20

  • Kompetenzzentren ein Gewinn fr alle

    Strategische Partnerschaften zwischen Wirtschaft und Forschungseinrichtungen sind sterreichs Erfolgsmodell.

    Mehr als 50 Kompetenzzentren. Eine der erfolgreichsten sterreichischen Frder-initiativen ist COMET (Competence Centers for Excellent Technologies). COMET forciert die Kooperation zwischen Industrie und Wissenschaft und bietet Unterneh-men den Vorteil, dass nicht alle Projekte einzeln eingereicht werden mssen.

    Von Algen bis zu Schlachtabflle. Das K1-Kompetenzzentrum BIOENERGY 2020+ forscht intensiv an neuen Treibstoffen und Systemen zur Energiegewin-nung. Die Kompetenzen am Forschungszentrum sind umfassend und reichen von der Verbrennung ber die thermische Vergasung bis zu Biotreibstoffen und neuartigen Simulationsmodellen wie einer virtuellen Biogasanlage.

    Europische Zentrum fr erneuerbare Energie. Die Region rund um Gssing im Burgenland ist als Pionier dank Biomasse-Fernheizwerk, Biodieselanlage, Biomasse-Kraftwerk schon seit 2001 energieautark. Mittels Dampfvergasung knnen aus unterschiedlichsten Brennstoffen (Biomasse in verschiedenster Form bis hin zum huslichen Abfall) Strom, Wrme, biogenes Erdgas, aber auch Diesel, Kerosin oder Wasserstoff erzeugt werden. Gleichzeitig ist dort ein Forschungszentrum fr erneuerbare Energie entstanden mit internationalem Know-how-Transfer.

    Risikomanagement. Das alpS-K1-Zentrum forscht als aueruniversitres For-schungszentrum in Innsbruck vor allem zu Risiken und Chancen des Klimawan-dels sowie zur Klimawandelanpassung in Gebirgsrumen, mit dem Ziel nachhal-tige Strategien und Technologien fr den alpinen Raum zu entwickeln.

    Early Adaptors. Sinfonia, eine der grten Smart-City-Initativen in sterreich, findet im Rahmen des EU-Initiative European Smart Cities and Communities statt, mit dem Hauptziel der Steigerung der Energieeffizienz europischer Stdte und wird von alpS begleitet. Erfolgreiche Techniken aus den Pionierstd-ten Innsbruck (sterreich) und Bozen (Italien) werden knftig in fnf weiteren europischen Early Adopter-Stdten umgesetzt. Neue Energie soll unter anderem aus dem Drainagewasser des Brennerbasistunnels als auch aus indus-triellen Abwssern und Klranlagen gewonnen werden.

    INVEST IN AUSTRIA

    21

  • www.gejenbacher.com

    Fortschritt durch Forschung

    Durch intensive Forschungskooperationen werden Motoren der neuen Generation in sterreich entwickelt.

    Welche Voraussetzungen findet GE Jenbacher in sterreich fr Forschung und Produktion von Gasmotoren und Blockheizkraftwerken?

    Durch die zunehmende Energieerzeugung durch Wind und Sonnenenergie steigt der Bedarf an dezentral erzeugter Energie zur Netzstabilisierung erheblich. Dafr sind die Jenbacher Gasmotoren von GE bestens geeignet. Ein weiterer aktueller Trend ist die Liberalisierung des Gasmarktes, die zu starken Qualitts-schwankungen im Gasnetz fhrt. In beiden Bereichen mssen die Gasmotoren stndig weiterentwickelt und an neue Herausforderungen angepasst werden, und das bedarf intensiver Forschung zu den Grundlagen der gesamten Motoren-technologie. In sterreich kann man hier auf hervorragende Forschungseinrich-tungen bauen. In regelungstechnischen Fragen arbeiten wir etwa mit der UMIT in Hall in Tirol und mit der TU Wien zusammen, in Materialfragen ist die Montan-universitt Leoben die erste Adresse fr uns, und in Bezug auf Brennverfahren kooperieren wir mit der TU Graz.

    Wirtschaft trifft Wissenschaft

    Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Institut fr Verbrennungskraftma-schinen und Thermodynamik der TU Graz in der (Weiter-)Entwicklung von Brennverfahren erstreckt sich mittlerweile ber gut 20 Jahre. Im Rahmen dieser Forschungskooperation konnten die Motoren erheblich verbessert werden, zudem wurden zahlreiche neue Brennverfahren fr Sondergase entwickelt. Um die Zusammenarbeit in den nchsten Jahren noch weiter zu vertiefen, beteiligt sich GE Jenbacher uns gemeinsam mit weiteren Industriepartnern intensiv am Forschungsprogramm des COMET-K1-Zentrums LEC EvoLET in Graz. Neben der TU Graz sind die Montanuniversitt Leoben sowie Forschungsinstitute aus Spanien und Japan wissenschaftliche Partner dieses Kompetenzzentrums.

    Neue Motoren und Anwendungen. Untersttzt durch gemeinsame For-schungsergebnisse mit der TU Graz hat GE Jenbacher einen vllig neuen Motor entwickelt, der auch einen neuen Bestwert beim Wirkungsgrad aufweist. Dazu hatten die Forscher am LEC (Large Engines Competence Center) durch eine optimierte Auslegung des Brennverfahrens den Grundstein gelegt. Da der fer-tige Motor die durch Simulation prognostizierten Leistungsparameter punktge-nau einhielt, konnte zudem der Entwicklungszyklus deutlich verkrzt werden.

    Stephan Laiminger, Engineering Manager, GE Distributed Power

    UMWELTTECHNIK & ERNEUERBARE ENERGIEN

    2222

  • Erfolgreiche Innovationen entstehen heute durch erfolgreiche Koope-ration. Die Wahl der Partner sowie die Gestaltung der Kooperation werden dabei zur Schlsselkompetenz. Unsere langjhrige Partnerschaft mit GE Distributed Power im Bereich effizienter Gromotorentechno-logie ist fr mich ein Paradebeispiel fr eine erfolgreiche Innovations-kooperation und den optimalen Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

    Andreas Wimmer, Geschftsfhrer des LEC (Large Engines Competence Center), TU Graz

    INVEST IN AUSTRIA

    2323

  • Josef Gaschl, Geschftsfhrer Voith Hydro

    www.sanktpoelten.voith.com

    Marktchancen ntzen

    Know-how und Qualitt der sterreichischen Kraftwerksbetreiber ffnet Voith Hydro Tren in Osteuropa.

    Als Ausrster fr Wasserkraftwerke ist Voith Hydro auch sehr stark in Osteuropa ttig. Welche Voraussetzungen finden Sie in sterreich fr Ihr CEE-Business sowie fr Forschung und Entwicklung?

    Voith zhlt zu den weltweit fhrenden Komplettanbietern fr Wasserkraft-werke. Das Angebot reicht von einzelnen Komponenten bis hin zu schlsselfer-tigen Neuanlagen. Dank intensiver Investitionen in Forschung und Entwicklung optimiert das Unternehmen sein Produktportfolio permanent. Innerhalb der Voith Hydro-Gruppe ist der Standort St. Plten sowohl fr den sterreichischen Markt als auch fr Ost- und Sdosteuropa, Russland, GUS und den Nahen Osten zustndig. In St. Plten werden alle gngigen Turbinentypen und Pumpen sowie die entsprechenden Turbinenregler produziert.

    Generell hat Voith Hydro St. Plten eine starke Orientierung zu den Ost-Mrk-ten. sterreich bietet ideale Voraussetzungen durch den geschichtlichen Bezug und die Strke der sterreichischen Banken in CEE. Wesentlich fr den Erfolg in der CEE-Region ist auch das ber die Grenzen bekannte Know-how und der technische Standard der groen sterreichischen Kraftwerksbetreiber.

    Wirtschaft trifft Wissenschaft

    Neben dem wirtschaftlichen Umfeld bentigt Voith Hydro auch bestens ausgebildetes technisches Personal in allen Qualifikationsstufen. In diesem Zusammenhang kann das Unternehmen auf funktionierende Kooperationen mit technischen Forschungs und Ausbildungssttten wie die TU Wien oder TU Graz zurckgreifen. In Abstimmung mit der zentralen Forschung und Entwicklung werden kontinuierlich Projekte exklusiv an sterreichische Forschungssttten vergeben um die Optimierung der eigenen Technologie voranzutreiben.

    Speichertechnologien der Zukunft. Im COMET-K-Projekt GreenStorageGrid mit der TU Wien werden zum Beispiel Netze und Speichertechnologien betrach-tet. Konkret wird untersucht, wie thermische, chemische und hydraulische Speicher in direkter Verbindung mit den Netzanforderungen funktionieren und optimiert werden knnen.

    UMWELTTECHNIK & ERNEUERBARE ENERGIEN

    24

  • Kooperationsprojekte bilden eine zentrale Sule der sterreichischen Forschungslandschaft. Unternehmen und Universitt sind dabei durch das gemeinsame Interesse verbunden, dass Nachwuchsforscher an ihr spteres Arbeitsfeld in der Industrie herangefhrt werden. Gleich-zeitig geben konkrete Forschungsprojekte wie das COMET-K-Projekt GreenStorageGrid jungen Forschern den Freiraum, grundlagennahe zu arbeiten.

    Christian Bauer, Technische Universitt Wien

    INVEST IN AUSTRIA

    25

  • UMWELTTECHNIK & ERNEUERBARE ENERGIEN

    26

    ABA Invest in Austria bietet umfassende Services kompetente Beratung bei der Standortwahl, Untersttzung im Kontakt mit Behrden und Frdergebern, in arbeits- und steuerrechtlichen Fragen oder bei der Suche nach Kooperationspartnern. Und das vllig kostenlos.

  • INVEST IN AUSTRIA

    27

    Beste Beratung in Standortfragen

    ABA Invest in Austria ist als Beratungsunternehmen der Republik sterreich die erste Adresse fr internationale Investoren.

    Erfahrene Standortberater betreuen Sie persnlich und vermitteln Ihnen alle notwendigen Kontakte in sterreich. Kontaktieren Sie uns bereits zu Beginn Ihrer Expansionsberlegungen, damit Sie die optimale Untersttzung erhalten.

    ABA Invest in Austria bietet mageschneiderte Informationen zum Wirt-schaftsstandort sterreich, egal worum es geht Branchen, Technologien und Mrkte, politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

    In wichtigen Fragen der Standortwahl wie zu Arbeits- und Steuerrecht, Frde-rungen oder Immobilienpreisen beraten wir Sie gerne.

    Bei der Erledigung von Formalitten wie Frderansuchen oder Betriebsan-lagengenehmigungen stehen Ihnen Mitarbeiter von ABA Invest in Austria helfend zur Seite auch in Kooperation mit regionalen Betriebsansiedlungsge-sellschaften in den Bundeslndern.

    ABA Invest in Austria bietet auch nach Projektrealisierung fr Erweite-rungsinvestitionen umfangreiche Services.

    Netzwerk: Die ABA bietet Ihnen ihre Kooperationspartner an und vermittelt zu den Auenhandelsstellen der Wirtschaftskammer sterreich.

    ABA preisgekrnt. ABA Invest in Austria wurde fr Ihre Beratungsleistun-gen mehrfach prmiert: Weltbeste Betriebsansiedlungsagentur, Weltbank Benchmarking (2009); Weltspitze bei Online Investment Promotion, Weltbank Benchmarking (2012); zweitbeste Betriebsansiedlungsagentur und Bronze fr Programm zur Strkung des Headquarter-Standortes; FDI World Forum (2013).

    Fachbroschren. Noch mehr Informationen zu verschiedensten Themenund Branchen finden Sie in zahlreichen Fachbroschren wie:

    Wirtschaftsstandort sterreich Brcke zwischen Ost und West Automotive Industrie Chemie / Kunststoff Forschung & Entwicklung Headquarters-Standort sterreich IKT / Telekom Life Sciences

    Logistik Maschinenbau / Elektronik / Mechatronik Tourismus Umwelttechnik & erneuerbare Energien

    Steuerliche Aspekte von Investitionen in sterreich

    Unternehmensgrndung in sterreich

  • In sterreich:

    ABA Invest in AustriaOpernring 3A-1010 WienTel.: +43-1-588 58-0Fax: +43-1-586 86 59E-Mail: [email protected]

    Internet:

    www.investinaustria.atwww.investinaustria.cnwww.investinaustria.ruwww.investinaustria.jp

    www.investinaustria.atSTERREICHSANSIEDLUNGSBERATER

    sterreichs Ansiedlungsberater