2.4. entgeltfindung 2014 (eckert schulen)

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Economy & Finance

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2.4. Anwenden von Methoden der Entgeltfindung und der kontinuierlichen, betrieblichen Verbesserung

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  • 1. Fachrichtungsbergreifende Basisqualifikation2. Betriebswirtschaftliches Handeln2.4. Anwenden von Methoden der Entgeltfindung und der kontinuierlichen,Markus Hammelewww.let-online.debetrieblichen VerbesserungSkript zum UnterrichtMarkus HammeleIndustriemeister MetallVZ 09/2014Eckert SchulenAugsburg"Erfolg hat nur der, der etwas tut, whrend er auf den Erfolg wartet."Thomas Alva Edison

2. 4.1. Formen der EntgeltfindungZiel: gerechte EntlohnungExperiment: Chef und Angestellter (Zeit: 5 Minuten)Firma: Wir finden alles schneller und besser als Google!Pro gefundenen Begriff verdient die Firma 3 Euro mehr. Was bekommt derAngestellte?nach Armin Falk4.1.1. Anforderungs- und leistungsabhngige Entgeltdifferenzierung4.1.2. LohnartenMarkus Hammelewww.let-online.de2014 3. 4.1.1. Anforderungs- und leistungsabhngigeLohnzufriedenheitQuelle:Seite 7 http://www.gabler.de/pdf/3-409-63312-X-15.pdf2014 Markus Hammelewww.let-online.deEntgeltdifferenzierung4.1. Formen der Entgeltfindungperzipienter:erfassen,wahrnehmen,vorstellen 4. Innere Kndigung 1Gallup Studie Innere Kndigung17.02.11Laut dem Engagement Index 2010, einer durch das US BeratungsunternehmenGallup entwickelten Untersuchung, weisen 21% der 2.000 befragten Arbeitnehmerkeine emotionale Bindung an ihr Unternehmen auf. Sie verhalten sich am Arbeitsplatzdestruktiv und demotiviert und schwchen somit die Wettbewerbsfhigkeit ihrer Firma.Die groe Mehrheit (66%) weist eine geringe emotionale Bindung auf, leistet quasi nurDienst nach Vorschrift. Durch die daraus resultierenden Produktivittseinbuenentsteht nach Schtzung von Gallup ein volkswirtschaftlicher Schaden von rund 120Milliarden Euro.59% der emotional ungebundenen Mitarbeiter stehen vor der Inneren Kndigung, beiden emotional hoch gebundenen Mitarbeitern sind es nur 7%. In Zeiten desFachkrftemangels stellt dies eine groe Herausforderung dar. Die schwache bzw.nicht vorhandene emotionale Bindung fhrt bei den betroffenen Arbeitnehmern (28%)zu hheren Fehlzeiten, was allein den Unternehmen Kosten von jhrlich 3,7 MilliardenEuro beschert.2014 Markus Hammelewww.let-online.deQuelle: http://www.ipa-consulting.de/news/gallup-studie-innere-kuendigung 5. Innere Kndigung 2Quelle: http://www.sueddeutsche.de/karriere/innere-kuendigung-statisten-am-schreibtisch-1.375928-22014 Markus Hammelewww.let-online.de 6. 4.1.1. Anforderungs- und leistungsabhngige2014 Markus Hammelewww.let-online.deEntgeltdifferenzierungLohn (Arbeiter)/Gehalt (Angestellte) ist der Preis fr den ProduktionsfaktorArbeit. Lhne und Gehlter sind Kosten fr die Unternehmen.Arbeitslohn: Zeitlhne, Gehlter, Leistungslhne, Honorare, Prmien,Gratifikationen usw.Kriterien zur Lohnfindung: Leistungsgerechtigkeit (Leistung steht im Mittelpunkt, Arbeitsstudien,Zielvereinbarungen, Leistungsbeurteilungen) Anforderungsgerechtigkeit (Arbeitsbewertungen liefern die Grundlage,Schwierigkeitsgrad) Sozialgerechtigkeit (Lebensalter, Kinder, Betriebszugehrigkeit usw.) Marktgerechtigkeit (Branche, Region) Erfolgsgerechtigkeit (Erfolg-/Gewinnbeteiligung, Beteiligung amUnternehmen)4.1. Formen der Entgeltfindung 7. 4.1.1. Anforderungs- und leistungsabhngige(siehe auch Betriebswirtschaftliches Handeln 3; S. 36/37)2014 Markus Hammelewww.let-online.deEntgeltdifferenzierungDie Lohnhhe hngt ab von:- was zu arbeiten ist (Mitarbeiter unbeeinflussbar): Art der Ttigkeit Schwierigkeitsgrad und Qualifikationen (Kenntnisse, Fhigkeiten undFertigkeiten)- wie gearbeitet wird (Mitarbeiter beeinflussbar): Ausma der Leistung Ausfhrung, Menge, Qualitt und SchnelligkeitZusammensetzung des Lohns im Normalfall:- Tariflicher Grundlohn (abhngig von Lohngruppe bzw. Arbeitswert desArbeitsplatzes)- Tariflicher Leistungsanteil (abhngig von der Leistung desMitarbeiters bzw. der Mitarbeitergruppe)- bertarifliche Zulagen (abhngig von betrieblichen Gegebenheiten)4.1. Formen der Entgeltfindung 8. Bestandteile des Arbeitsentgelts2014 Markus Hammelewww.let-online.deQuelle: Rademacher, S.4, Vorlesung Ergonomie 2 Arbeits- undProzessorganisation Entlohnung, Juli 2007 9. Entgeltrahmenabkommen (ERA)2014 Markus Hammelewww.let-online.deQuelle: Rademacher, S.5, Vorlesung Ergonomie 2 Arbeits- undProzessorganisation Entlohnung, Juli 2007 10. 4.1.1. Anforderungs- und leistungsabhngige2014 Markus Hammelewww.let-online.deEntgeltdifferenzierungArbeitsbewertung:Messung der Arbeitsschwierigkeit an den einzelnen Arbeitspltzen zumZwecke einer leistungsgerechten Arbeitsentlohnung nach objektiven, vonden persnlichen Fhigkeiten des einzelnen Arbeiters unabhngigenAnforderungsmerkmalen, wie Fachkenntnisse, Geschicklichkeit,krperliche und geistige Anstrengung, Verantwortung, Umwelteinflsse (z.B. Hitze, Staub, Lrm). Die Arbeitspltze werden nach einer summarischenBewertung oder nach einem Punktsystem fr die Anforderungsmerkmaleden Lohn- und Gehaltsstufen zugeordnet.Quelle: www.wissen.deAufgaben der Arbeitsbewertung:Anforderungsgerechte, weitgehend objektive Struktur der EntlohnungschaffenKriterien: Schwierigkeit und Schwere der Arbeit nach Art, Hhe und Dauer unabhngig von Personen4.1. Formen der Entgeltfindung 11. 4.1.1. Anforderungs- und leistungsabhngige EntgeltdifferenzierungQuelle: www.weka-finanzen.ch2014 Markus Hammelewww.let-online.de4.1. Formen der Entgeltfindung 12. 4.1.1. Anforderungs- und leistungsabhngige EntgeltdifferenzierungVerfahren der Arbeitsbewertungsummarische Arbeitsbewertung:- ist die Erfassung und Bewertung der Anforderungen eines Arbeitssystemsals Ganzes- die so ermittelte Anforderungshhe wird zu einer Entgeltgruppezugeordnetanalytische Arbeitsbewertung:- die Arbeitsverrichtungen werden in einzelne Anforderungsartenaufgegliedert- fr jedes Anforderungsmerkmal wird die Anforderungshhe ermittelt- die gewonnen Arbeitswerte werden gewichtet und in Summe einerEntgeltgruppe zugeordnetLeistungsabhngige Entgeltdifferenzierung (Istzeiten mitLeistungsbeurteilung nach REFA oder Leistungskennzahlen) wichtigste Entscheidungsgre: Zeit2014 Markus Hammelewww.let-online.de4.1. Formen der Entgeltfindung 13. 4.1.1. Anforderungs- und leistungsabhngige EntgeltdifferenzierungQuelle: Krause/Krause; Die Prfung der Industriemeister; S. 2362014 Markus Hammelewww.let-online.de4.1. Formen der Entgeltfindung 14. Arbeitsbewertung 2Quelle: http://www.iaw.rwth-aachen.de/download/lehre/vorlesungen/2005-ws-aw1/aw1bo_12_ws2005.pdf2014 Markus Hammelewww.let-online.de 15. RangfolgeverfahrenQuelle: http://www.iaw.rwth-aachen.de/download/lehre/vorlesungen/2005-ws-aw1/aw1bo_12_ws2005.pdf2014 Markus Hammelewww.let-online.de 16. Lohngruppenverfahren 1Quelle: http://www.iaw.rwth-aachen.de/download/lehre/vorlesungen/2005-ws-aw1/aw1bo_12_ws2005.pdf2014 Markus Hammelewww.let-online.de 17. 2014 Markus Hammelewww.let-online.deLohngruppenverfahren 2Quelle: http://www.gabler.de/pdf/3-409-63312-X-15.pdf 18. Rangreihenverfahren 12014 Markus Hammelewww.let-online.deQuelle: http://www.iaw.rwth-aachen.de/download/lehre/vorlesungen/2005-ws-aw1/aw1bo_12_ws2005.pdf 19. Rangreihenverfahren 22014 Markus Hammelewww.let-online.deQuelle: http://www.iaw.rwth-aachen.de/download/lehre/vorlesungen/2005-ws-aw1/aw1bo_12_ws2005.pdf 20. Rangreihenverfahren 32014 Markus Hammelewww.let-online.deQuelle: http://www.iaw.rwth-aachen.de/download/lehre/vorlesungen/2005-ws-aw1/aw1bo_12_ws2005.pdf 21. Stufenwertzahlverfahren 12014 Markus Hammelewww.let-online.deQuelle: http://www.iaw.rwth-aachen.de/download/lehre/vorlesungen/2005-ws-aw1/aw1bo_12_ws2005.pdf 22. Stufenwertverfahren 22012/13 Markus Hammelewww.let-online.deQuelle: http://www.gabler.de/pdf/3-409-63312-X-15.pdf 23. Quelle: Rademacher, S.3, Vorlesung Ergonomie 2 Arbeits- und Prozessorganisation Entlohnung, Juli 20072014 Markus Hammelewww.let-online.de4.1.2. Lohnarten4.1. Formen der EntgeltfindungNicht selbststndigeArbeit Arbeits- undDienstvertrag 24. 2014 Markus Hammelewww.let-online.deZeitlohnQuelle: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Christopher Schlick (http://www.iaw.rwth-aachen.de/download/lehre/vorlesungen/2005-ws-aw1/aw1bo_12_ws2005.pdf)4.1.2. Lohnarten 25. 2014 Markus Hammelewww.let-online.deLeistungslohnQuelle: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Christopher Schlick (http://www.iaw.rwth-aachen.de/download/lehre/vorlesungen/2005-ws-aw1/aw1bo_12_ws2005.pdf)4.1.2. Lohnarten 26. 2014 Markus Hammelewww.let-online.deAkkordlohnQuelle: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Christopher Schlick (http://www.iaw.rwth-aachen.de/download/lehre/vorlesungen/2005-ws-aw1/aw1bo_12_ws2005.pdf)4.1.2. Lohnarten3 Bedingungen:1.) Akkordfhigkeit(bekannt, messbar,wiederholungsfhig)2.) Akkordreife(strungsfrei)3.) Beeinflussbarkeit(Ausbringungsmenge) 27. 2014 Markus Hammelewww.let-online.deFormelnQuelle: Bundeseinheitliche Weiterbildungsprfung IHK Prfungsvorbereitende Formelsammlung, S. 13 (2012) 28. 2014 Markus Hammelewww.let-online.deBeispielQuelle: Grundlagen fr kostenbewusstes Handeln (Betriebswirtschaft); 2010; S. 10)Weiteres Beispiel in Betriebswirtschaftliches Handeln 3; S. 40 29. 2014 Markus Hammelewww.let-online.dePrmienlohn 1Quelle: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Christopher Schlick (http://www.iaw.rwth-aachen.de/download/lehre/vorlesungen/2005-ws-aw1/aw1bo_12_ws2005.pdf)4.1.2. Lohnarten 30. 2014 Markus Hammelewww.let-online.dePrmienlohn 2Quelle: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Christopher Schlick (http://www.iaw.rwth-aachen.de/download/lehre/vorlesungen/2005-ws-aw1/aw1bo_12_ws2005.pdf)4.1.2. Lohnarten 31. 2014 Markus Hammelewww.let-online.dePrmien-lohn3Quelle: Betriebswirtschaftliches Handeln (Band 2); 2009; S. 6 und Betriebswirtschaftliches Handeln 3; S. 42 32. 2014 Markus Hammelewww.let-online.dePrmienlohn 4Quelle: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Christopher Schlick (http://www.iaw.rwth-aachen.de/download/lehre/vorlesungen/2005-ws-aw1/aw1bo_12_ws2005.pdf)4.1.2. Lohnarten 33. Programmlohn 12014 Markus Hammelewww.let-online.deQuelle: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Christopher Schlick (http://www.iaw.rwth-aachen.de/download/lehre/vorlesungen/2005-ws-aw1/aw1bo_12_ws2005.pdf)4.1.2. Lohnarten 34. 2014Programmlohn 2Markus Hammelewww.let-online.deQuelle: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Christopher Schlick (http:/