2.1. handlungsprinzipien (eckert schulen; 2014)

Download 2.1. Handlungsprinzipien (Eckert Schulen; 2014)

Post on 29-Jun-2015

622 views

Category:

Economy & Finance

5 download

Embed Size (px)

DESCRIPTION

2.1. Bercksichtigen der konomischen Handlungsprinzipien von Unternehmen unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher Zusammenhnge und sozialer Wirkungen Unterrichsprsentation

TRANSCRIPT

  • 1. Fachrichtungsbergreifende Basisqualifikation2. Betriebswirtschaftliches Handeln2.1. Bercksichtigen der konomischen Handlungsprinzipien von Unternehmenunter Einbeziehung volkswirtschaftlicher Zusammenhnge2014 Markus Hammelewww.let-online.deund sozialer WirkungenSkript zum UnterrichtMarkus HammeleIndustriemeister MetallVZ 09/2014Eckert SchulenAugsburgAuch der lngste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.(Chinesische Weisheit)

2. 1.1 Unternehmensformen und deren Einbindung involkswirtschaftliche Zusammenhnge2014 Markus Hammelewww.let-online.de1.1.1 Unternehmensformen1.1.2 Konzentrationsformen der Wirtschaft1.1.3 Internationalisierung und Globalisierung 3. 1.1.1 UnternehmensformenVideos: www.youtube.comSven Konzack Grndung GmbH (5:08 min.)Joulmusic Was ist eine GbR? (2:27 min.)etrainingBundesministerium fr WirtschaftLektion 1 (20 min.); Lektion 2 (15 min.); Lektion 3 oder 4 (45 min.); Lektion 5(45 min.); Lektion 6 (25 min.); Lektion 7 (30 min.); Lektion 9 (35 min.);Lektion 10 (45 min.)Gesamt: 260 min (ca. 6 UE)Betriebswirtschaftliches Handeln 1: Seite 18 - 332014 Markus Hammelewww.let-online.de1.1 Unternehmensformen und deren Einbindungin volkswirtschaftliche Zusammenhnge 4. Quelle: Krause/Krause; Die Prfung der Industriemeister; 2011; S. 1402014 Markus Hammelewww.let-online.de1.1.1 Unternehmensformen1.1 Unternehmensformen und deren Einbindungin volkswirtschaftliche Zusammenhnge 5. Quelle: www.foerderland.de2014 Markus Hammelewww.let-online.de1.1.1 Unternehmensformen1.1 Unternehmensformen und deren Einbindungin volkswirtschaftliche Zusammenhnge 6. 1.1.1 UnternehmensformenUnterschied zwischen Personen- und KapitalgesellschaftenQuelle: www.derdualstudent.de2014 Markus Hammelewww.let-online.de1.1 Unternehmensformen und deren Einbindungin volkswirtschaftliche Zusammenhnge 7. 1.1.1 Unternehmensformen2014 Markus Hammelewww.let-online.deQuelle: www.bmwi.deQuelle: www.wikipedia.de1.1 Unternehmensformen und deren Einbindungin volkswirtschaftliche Zusammenhnge 8. 1.1.1 Unternehmensformen2014 Markus Hammelewww.let-online.deQuelle: www.ifm-bonn.org1.1 Unternehmensformen und deren Einbindungin volkswirtschaftliche Zusammenhnge 9. Betriebswirtschaftliches Handeln 1; S. 32/332014 Markus Hammelewww.let-online.de1.1.1 UnternehmensformenQuelle: IHK Betriebliches Handeln Teil 1; 2009; S. 5 10. Betriebswirtschaftliches Handeln 1; S. 341.1.2 Konzentrationsformen der WirtschaftUnternehmenskonzentrationKonzentration durch internes Wachstum: Grundkapital (AG), Stammkapital(GmbH), Mitarbeiter, GuV, Umsatz, InvestitionenKonzentration durch externes Wachstum (neue Unternehmen aufkaufen)Als Konzentration bezeichnet man den Zusammenschluss zweier odermehrerer Unternehmen durch Kapitalbeteiligung, bei denen einer oder mehrereBeteiligten die wirtschaftliche Selbststndigkeit verliert/verlieren.Von Kooperation spricht man, wenn die wirtschaftliche Selbststndigkeit derUnternehmen weitgehend erhalten bleibt und bestimmte Formen derZusammenarbeit vereinbart werden, z.B. Absprache ber einheitliche Liefer-undQuelle: Krause/Krause; Die Prfung der Industriemeister; 2011; S. 1502014 Markus Hammelewww.let-online.deZahlungsbedingungen.1.1 Unternehmensformen und deren Einbindungin volkswirtschaftliche Zusammenhnge 11. 1.1.2 Konzentrationsformen der WirtschaftUrsachen der KonzentrationWie kann ein einzelnes Unternehmen Marktmacht erlangen?- Aufgrund einer Erfindung (z.B. Patent)- Aufgrund des Alleineigentums an seltenen Rohstoffen oder Energiequellen- Aufgrund des technischen Fortschritts- Aufgrund gesetzlicher RegelungenDefinition: Unter Konzentration versteht man die Ballung wirtschaftlicher2014 Markus Hammelewww.let-online.deMacht.Ziel ist es, aufgrund der erlangten Marktmacht, die Preise bestimmen zuknnen / den Markt nach seinen Wnschen und Vorstellungen zu beeinflussen.Warum schlieen sich mehrere Unternehmen zusammen? (freiwillig oder auchnicht)- Sicherung/Ausbau der Gewinnsituation- Um Kosten senken zu knnen, indem gemeinsame Forschung,Produktentwicklung usw. durchgefhrt werden- Zur Durchfhrung eines Groauftrages- Nischenpolitik (z.B. BMW kauft Rolls Royce zur Abdeckung der Luxuswagen)- Erschlieung neuer Vertriebsgebiete1.1 Unternehmensformen und deren Einbindungin volkswirtschaftliche Zusammenhnge 12. Betriebswirtschaftliches Handeln 1; S. 351.1.2 Konzentrationsformen der Wirtschaftnach der ProduktionsstufeHorizontale Konzentration:Unternehmen der gleichen Produktionsstufe schlieen sich zusammen, z.B.BMW - RoverVertikale Konzentration:Hier schlieen sich Unternehmen mit vor- oder nachgelagertenProduktionsstufen zusammenz.B. Nordsee kauft Fischereibetrieb, Automobilhersteller kauftZuliefererbetriebDiagonale Konzentration:Unternehmen verschiedener Produktionsstufen und Branchen schlieen sichzusammen (Konglomerate)z.B. Elektronikkonzern kauft eine Bank, Dr. Oetker, Tchibo2014 Markus Hammelewww.let-online.de1.1 Unternehmensformen und deren Einbindungin volkswirtschaftliche Zusammenhnge 13. 1.1.2 Konzentrationsformen der WirtschaftQuelle: Krause/Krause; Die Prfung der Industriemeister; 2011; S. 1512014 Markus Hammelewww.let-online.de1.1 Unternehmensformen und deren Einbindungin volkswirtschaftliche Zusammenhnge 14. 1.1.2 Konzentrationsformen der WirtschaftQuelle: Krause/Krause; Die Prfung der Industriemeister; 2011; S. 1512014 Markus Hammelewww.let-online.de1.1 Unternehmensformen und deren Einbindungin volkswirtschaftliche Zusammenhnge 15. 1.1.3 Internationalisierung und GlobalisierungEU-KartellrechtArtikel 81 und 82 EG-Vertragz.B. EU-Fusionskontrolle bei Unternehmenszusammenschlsseneuropischen Ausmaes (EU-Recht geht vor nationalem Recht!).Gesetzestext2014 Markus Hammelewww.let-online.de1.1 Unternehmensformen und deren Einbindungin volkswirtschaftliche Zusammenhnge 16. Transnationale Unternehmen2014 Markus Hammelewww.let-online.deEin Transnationales Unternehmen(TNU) besteht aus einemMutterunternehmen und dendazugehrenden Tochterunternehmenim Ausland. Grundstzlich richtensich die Angaben der UNCTAD nachden Angaben und Definitionen dereinzelnen Staaten. Bei der Zuordnungder TNU zu einzelnen Staaten ist derHauptsitz des Mutterunternehmensentscheidend. Die UNCTAD definiertein Mutterunternehmen als einUnternehmen, das Teile einesauslndischen Unternehmenskontrolliert. Dabei wird davonausgegangen, dass fr dieseKontrolle je nachUnternehmensform eine Beteiligungin Hhe von mindestens 10 Prozentder Stammaktien oder derStimmrechte oder ein entsprechendesquivalent notwendig ist.Quelle: www.bpb.de1.1.3 Internationalisierung und Globalisierung 17. Transnationale Unternehmen2014 Markus Hammelewww.let-online.deBei den zehn grtenTransnationalen Unternehmen(wiederum ohne Finanzbranche)beliefen sich die Vermgenswerte(Aktiva) im Jahr 2008 auf 2,85Billionen US-Dollar, davon entfielen1,89 Billionen US-Dollar auf dasAusland. Im selben Jahr erzielten diezehn grten TNU einen Umsatz voninsgesamt 2,32 Billionen US-Dollar,wovon ebenfalls zwei Drittel auf dasAusland entfielen. Von den insgesamt1,66 Millionen Beschftigten warenknapp eine Million im Ausland unterVertrag.Quelle: www.bpb.de1.1.3 Internationalisierung und Globalisierung 18. Transnationale Unternehmen Dabei sind sinkende Transport- undAllerdings ist der Anteil der Transportkosten bei vielen Produkten gegenwrtig so gering, dass sich auch deutlichePreissteigerungen kaum auf die Endverbraucherpreise auswirken mssen. So kostet etwa der Transport eines TEU-Containersmit mehr als 20 Tonnen Fracht von Asien nach Europa nicht mehr als ein Flug in der Economy-Class fr einenFlugpassagier auf derselben Strecke. Der Transport einer Tonne Eisenerz von Australien nach Europa kostet durchschnittlichetwa 12 US-Dollar. Und bei einem Transport von Asien nach Europa liegt der Anteil der Seefrachtkosten bei einem Fernseherbei etwa 1,4 Prozent, bei einem Kilo Kaffee sogar nur bei einem Prozent.2014 Markus Hammelewww.let-online.deKommunikationskosten nicht nur eineVoraussetzung fr die Globalisierung,sondern werden ihrerseits von ihrbeeinflusst: Durch eine grere Nachfragevon Dienstleistungen imKommunikationsbereich, wachsendeGtermengen im Transportwesen undschnellere Verbreitung technischerEntwicklungen knnen logistischeLeistungen gnstiger angeboten und imnchsten Schritt wiederum strkernachgefragt werden. Erst wenn dasAngebot langsamer wchst als dieNachfrage, steigen die Preise.Whrend die Kommunikationskosten auchin den letzten Jahren weiter gesunken sind,haben vor allem die seit etwa zehn Jahrensteigenden Energiekosten in vielenBereichen zu einer Erhhung derTransportkosten gefhrt. Genauso wiesinkende Transport- undKommunikationskosten die Globalisierungbeschleunigen, fhren steigende Kosten zueiner Entschleunigung desgrenzberschreitenden Handels.1.1.3 Internationalisierung und GlobalisierungQuelle: www.bpb.de 19. Betriebswirtschaftliches Handeln 1; S. 441.2 Hauptfunktionen in UnternehmenDie volkswirtschaftliche Gterproduktion umfasst alle konomischen Aktivittenvon der Urerzeugung ber die Weiterverarbeitung bis hin zur Verteilungwirtschaftlicher Gter.Herstellung (Produktion) ---> Verteilung (Distribution) ---> Konsum von Gtern undDienstleistungenBetriebswirtschaftliche Grundfunktionen umfassen:- Finanzierung:Kapitalbeschaffung, Kapitalverwendung und Kapitalverwaltung- Beschaffung:Die Produktionsfaktoren sollen in der notwendigen Menge und Qualitt zumrichtigen Zeitpunkt am richtigen Ort bereitgestellt werden.Begriff: Just in time - Produktion- Lagerung: In der Verwaltung/Dienstleistungssektor vernachlssigbar- Produktion (= betriebliche Leistungserstellung):Herstellung von Gtern und Dienstleistungen unterWirtschaftlichkeitsgesichtspunkten- Absatz:Verteilung und Verkauf der GterErweiterung aus heutiger Sicht- Beseitigung:Rcknahme, Recycling2014 Markus Hammelewww.let-online.de 20. Betriebswirtschaftliches Handeln 1; S. 442014 Markus Hammelewww.let-online.de1.2.1 Funktionen1.2 Hauptfunktionen in UnternehmenLeitung Aufgabe der Geschftsleitung bzw. Geschftsfhrung Anordnungs-, Entscheidungs- und Kontrollb