jahresbericht der heilsarmee 2010

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Eine solide finanzielle Basis erlaubte es der Heilsarmee, ihre Hilfe im 2010 auszuweiten. Lesen Sie unseren Jahresbericht – erstmals in Text und Film!

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  • Jahresbericht 2010

    schWeiZ - sterreich - UNGarN

    heilsarmee.ch

    Full colour inside

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  • bersicht

    Dankesschreiben 02

    bersicht 03

    begrssung 04

    Die heilsarmee in der schweiz 05

    topmanager fr 44000 Franken im Jahr 08

    Ohne freiwilliges engagement wre all dies nicht mglich! 09

    evangelisation Wie Jesus aus einem Verbrecher einen Glaubenszeugen macht 11

    evangelisation Ohne Freiwillige gbe es keine Jugendarbeit mehr 12

    evangelisation Der schnste beruf der Welt 14

    evangelisation Lcia brllhardt, Mitarbeiterin umd ehemalige Prostituierte 16

    evangelisation Der Mann, der die sge gegen eine bibel eintauschte 17

    evangelisation einsatz im hochfeld Gino will hoch hinaus 18

    sozialwerk centre-espoir: hoffnung fr die benachteiligten 20

    sozialwerk Phare-elim Die Pensionre begleiten 22

    Flchtlingshilfe asylentscheid offen, die heilsarmee begleitet Menschen 22

    brockiwesen ein bild reist vom spender zum brocki 26

    Personal Mich einzusetzen, damit es anderen besser geht, erfllt mein Leben. 28

    Mission & entwicklung ein Zeugnis der Liebe 30

    sterreich Neues soziales Wohnprojekt in Wien 32

    Ungarn Kurzfristig auf Notsituationen reagiert 34

    Die heilsarmee in Zahlen 36

    adressen 38

    Organigramm 39

    www.heilsarmee.ch/jahresbericht

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  • 03

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    05

    Als Erstes mchte ich Ihnen fr Ihre Untersttzung danken. Die

    Heilsarmee in der Schweiz hat wieder ein sehr aktives Jahr hin-

    ter sich, und ich hoffe, dass unser Jahresbericht Ihnen diese

    Tatsache bermittelt.

    Vor allem wollen wir Sie auf die wertvolle Freiwilligenarbeit

    aufmerksam machen. Eine Organisation wie unsere kann ohne

    sie nicht existieren.Wir brauchen Menschen, die bereit sind, et-

    was fr andere zu tun, ohne dafr eine Entlhnung zu erhalten.

    Solche Bereitschaft beginnt mit der berzeugung, dass es im-

    mer Menschen gibt, deren Probleme und Herausforderun-

    gen grsser sind als unsere. Noch wichtiger: Dienst am

    Nchsten ist das zweitwichtigste Gebot in der Bibel: Als

    Zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nchsten lieben

    wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist grsser als diese

    beiden. (Markus 12:31 Einheitsbersetzung)

    Freiwilligenarbeit macht nicht nur geistlichen Sinn, son-

    dern auch psychologischen und soziologischen. Obwohl

    kein Geld ausgetauscht wird, bringt Dienst am Nchsten

    eine innere Befriedigung, einen inneren Lohn, der unser

    Menschsein strkt und bereichert. Die Freiwilligenarbeit

    strkt auch unsere Gesellschaft.

    Mit grosser Dankbarkeit blicken

    wir auf das Jahr 2010 zurck.

    Dankbar fr Ihre grosse finanzi-

    elle und ideelle Untersttzung.

    Dankbar fr Ihre Anteilnahme

    und Gebete.

    Dankbar fr alle, die sich fr die

    Mission der Heilsarmee einset-

    zen.

    Dazu gehren Sie alle, Offizierinnen, Offiziere, Mitglieder, Mitar-

    beitende, Freunde, Freiwillige, Spender und Gnner.

    Besonders mchte ich unseren freiwillig Mitarbeitenden

    danken. Ohne sie wre es schlicht nicht mglich, die an-

    gebotenen Programme durchzufhren. Der Jahresbericht

    2010 fhrt Sie durch die verschiedenen Bereiche, wo mit

    grossem Einsatz 48732 Tage Freiwilligenarbeit geleistet

    wurden. Erfreuen Sie sich durch die Lektre dieses vielflti-

    gen Jahresberichts am Erreichten und fassen Sie Mut, uns

    weiterhin in Taten und Gebet zur Seite zu stehen.

    Der Herr segne Sie.

    OberstFraNZbOschUNGChefsekretr

    KOMMissrKUrtbUrGer

    territorialleiter

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  • heilsarmee

    Noch mehr Farbe!

    Whrend Sie diesen Bericht

    durchblttern, trauen Siewomg-

    lich seiner Vielfalt nicht. Vielleicht

    haben Sie ein anderes Bild der

    Heilsarmee: Singende Salutisten

    vor Weihnachten, freundliche

    Brockimitarbeiter oder auch nur

    eine Adresse fr den ussersten

    Notfall. Sie haben recht. Und doch

    ist die Heilsarmee noch mehr. Tatschlich bietet sie die Flle eines

    bunten Blumenstrausses. Sehen Sie selbst!

    Mit ihren 129 Lebensjahren in der Schweiz beweist die Heilsarmee

    noch heute die Dynamik und den Pioniergeist eines Jung-Unter-

    nehmens. Sie ist kompromisslos da fr Menschen in Not und findet

    Wege, wo alles ausweglos erscheint. Dem frierenden Obdachlosen

    ein warmes Bett, zerrtteten Familien ein soziales Umfeld, gebeu-

    telten Prostituierten Zeit fr Gesprche, demManager mit Burn-out

    ein Angebot zum Auftanken, einsamen Betagten erfllende

    Gemeinschaft und Kindern in schwierigen Verhltnissen gute

    Freunde. Sie bietet Gottesdienste und eine breite Palette an

    Angeboten, die echte Beziehungen unter Menschen frdern

    und auf der Basis gelebten Glaubens aufbauen.

    Wir laden Sie ein, in diesem Bericht zu schmkern, und bie-

    ten offene Tren berall, wo wir sind. Entdecken Sie die

    Farbenvielfalt einer Organisation, deren Namen Sie bestimmt

    kennen!

    MartiNKNZiAbteilungsleiterMarketing

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  • GeNF

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    Die heilsarmee in der schweiz

    www.heilsarmee.ch

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  • Zrich

    Korps (kirchliche und

    sozialdiakonische angebote)

    brocki

    Gstehaus / Unterkunft

    sozialinstitution

    heilsarmee

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    Kommissr Burger, wie viel Personen arbeiten unter Ihnen?

    Kurt Burger : Insgesamt sind es rund 1845 Personen und um

    die 5000 Freiwillige.

    Welche Rolle spielen diese Freiwilligen?

    Sie sind die Armee hinter der Armee. Ohne sie knnten wir un-

    sere Arbeit gar nicht bewltigen. Nicht nur ihre Leistungen sind

    enorm wichtig, sondern sie sind auch der Beweis, dass die Hil-

    fe am Mitmenschen nicht Profis vorbehalten ist: Jeder von uns

    kann Menschen in Not helfen.

    Ihre Funktion ist Territorialleiter. Knnte man das mit

    Prsident bersetzen?

    Ja. Aber das sind gewissermassen zwei Hte, die ich trage : Ei-

    nerseits bin ich Prsident des Strategierates das ist der Ver-

    waltungsrat. Dieses Gremium fllt die wichtigsten Geschfts-

    und Personalentscheide. Anderseits trage ich als Territorialleiter

    einige operative Verantwortungen. Zentral ist jedoch die geistli-

    che Fhrung der Heilsarmee.

    Sie sprechen von geistlicher Fhrung. ber wie viel theo-

    logischen Freiraum verfgen Sie?

    Die biblische Botschaft steht natrlich fest, doch wird sie laufend

    neu vermittelt. Beispielsweise fhren wir nur noch an wenigen Or-

    ten Freiversammlungen durch, dafr sind wir im Internet prsent.

    Tglich mssen wir uns fragen,wie und in welchen Bereichen wir

    die neuen Informationskanle am besten nutzen knnen.

    Sie tragen eine grosse Verantwortung.

    Das stimmt, doch wer ein Geschft fhrt, trgt ebenfalls eine

    grosse Verantwortung.

    Von einem unerschtterlichen Glauben an die Kraft Jesu beseelt, geben angehrige undMitarbeiter der heils-

    armee alles fr eine bessere Welt. Nicht selten verzichten sie dabei auf persnlichen Wohlstand und Freizeit

    auch Kurt burger, Leiter ber

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