mobile tagging marketingkonzept

Download Mobile Tagging Marketingkonzept

Post on 24-Jan-2015

655 views

Category:

Technology

1 download

Embed Size (px)

DESCRIPTION

Wie können QR-Codes im Marketing optimal einsetzten? Welche Möglickkeiten und Strategien es gibt wird in nachfolgendem Konzept veranschaulicht.

TRANSCRIPT

  • 1. Mobile TaggingMarketingkonzeptvon TagnitionCopyright Tagnition.de Mobile Tagging 09/10

2. Anspruch an das neue Mediumder InformationsvermittlungKommunikation ist Marketing. GuteKommunikation ist gutes Marketing.Bei guter Kommunikation gehtes nicht nur um treffendeFormulierungen undillustrative Darstellun-gen. Die Allokationvon Information istder immer zentralerwerdende Aspekt imGesamtkonzept vonAdvertising und Sale.Diese Entwicklungbezieht sich vor allem aufdas Medium der Vermitt-lung: auf dessen multimedialeQualitt, lebensweltliche Prsenzund - im 21. Jahrhundert angelangt - aufdessen Mglichkeiten zur Interaktivitt. Innovationen imtechnischen Bereich sind es also, welche die kommunika-tive Verbindung von Anbieter und Endkunden neudefinieren, welche neue Chancen fr Werbungund Vertrieb Copyright Tagnition.deMobile Tagging 09/10 3. MultimedialittDer multimediale Anspruch des Konsumenten ist kaum zu bersehen; sowie dessen Entstehungkaum einer Erluterung bedarf. Zeitungsartikel verweisen auf Youtube-Videos, Online-Anzeigenwerden mit Sound und bewegtem Bild versehen. Die Zeitung wird immer mehr zum stummenVertreter - zum medialen Anachronismus.Prsenz und MobilittPrsenz zeigen ist eine Devise, die permanente Aktualitt geniet. Die Herausforderung, die dahinter steht, wchst allerdings mit ihrem Gegenpart: der Mobilitt der Individuen. Je mobiler der Endkunde ist, desto schwerer ist es, ihn zielsicher zu erreicht oder ihn gar zu begleiten. Das Medium der Zukunft ist quasi fr die Zielperson Omniprsent.InteraktivittDie Geschichte der Werbung und der Werbetrger ist kaum in Krze zu erzhlen. Verschiedenemediale Revolutionen sowie Aktivierungs- und Akquisesstrategien weisen den Weg zum Verstnd-nis des aktuellen Alltags der Branche. An zwei Strngen soll hier ein Abriss formuliert werden,welcher die Zentralitt des interaktiven Moments jeder Werbung klar machen mchte. Der erstebetrifft die Interaktivitt direkt. Der zweite bezieht sich auch auf inhaltliche Konnotationen undwird unter Punkt 2 dargestellt.Die erste mediale Revolution war der Buchdruck. Kommunikationstheoretisch bedeutete dieser,dass ein Empfnger auf eine Masse an Rezipienten trifft. Aus dieser Erkenntnis folgte die treffen-de Bezeichnung des Massenmediums, welche wiederum Werbung als solche ermglichte. DasSchlagwort der Medienrevolution 2.0 lautet Interaktivitt und bezeichnet die kommunikationsthe-oretische Wende hnlich treffend. Die Masse findet sich nun nicht mehr nur auf Seiten des Rezipi-enten, sondern auch des Produzenten. Vielmehr handelt es sich heutzutage im Web 2.0 um eineVerflechtung unendlich vieler Produzenten und Konsumenten von Information in einer wechselsei-tigen oder auch reziproken Beziehung.Copyright Tagnition.deMobile Tagging09/10 4. Werbung im 21. Jahrhundert:Aufmerksamkeit stattFunktionalittDer zweite Strang betrifft die Inhalte der Werbung in Formulierung und Darstellung. In aller Knapp-heit sei hier beobachtet, dass die Old School der Branche die Funktionalitt des Produktes imZentrum sah. Knorr bringt Kraft in den Teller und Meister Propper wscht so sauber, dass mansich drin spiegeln kann. Dieses Bild hat sich gewandelt. Von einem ausgeglichenen Verhltnisbis zur Deformierung des eigentlichen Produkts steht heutzutage das Moment der Aufmerksam-keit im Fokus einer Kampagne. Gewinnspiele, Couponing und Gurillia-Marketing dominieren dasFeld. Grelle Bilder und Slogans wie Nur du bist du fr eine Diet-Coke reizen - und evozierenpositive Assoziationen und Identifikation. Sie bergen allerdings eine hnliche Produktferne wie dervor allem im Ausland viel verwendete Sympathieproduzent Humor. Diese Entwicklung soll keines-wegs kritisiert, fr den Werbemacher allerdings diagnostiziert werden. Dahinter steht die Idee, denBeworbenen mglichst direkt einzufangen, zu aktivieren in Kombination mit einem interaktivenMedium eine wirksame Mischung. Copyright Tagnition.deMobile Tagging 09/10 5. Von der Aufmerksamkeit zum AktWerbemenschen haben ein simples sowiezweckmiges Handlungskonzept frsich entdeckt. Es lautet AIDA und be-schreibt den Weg von der Aufmerksam-keit des Konsumenten zum Akt berdessen Interesse und Verlangen (Desire).Es ist nun das Ziel diese beiden Momen-te so eng wie mglich miteinander zuverbinden. Man spricht in diesem Zusam-menhang auch von dem Point of Interest(POI) und dem Point of Action (POA). Fallendiese zusammen, so steigen die Chancen auf Kundenkontakt immensan. Ein interaktives Medium ist hier selbstverstndlich der Schlssel. Copyright Tagnition.deMobile Tagging 09/10 6. Das neue Medium derInformationsvermittlung: HandyMultimedialitt, Omniprsenz und Interaktivitt: dies ist der B toB Slogan der mobilen Szene. Das Handy bietet somit das po-tente Portal fr die Werbung des 21. Jahrhunderts. Ob Sounds,Videos oder das geschriebene Wort, der potenzielle Kunde hatden Trger stets am Mann. Immermehr wird das Handy auch zum(inter)aktiven Gebrauch genutzt.Kommentare werden unter Artikelnhinterlassen, Emails versendet undNachrichten getwittert. DasMedium fr die neue deutscheWerbung steht somit fest. DieFrage bleibt, wie man es in dengesamten Marketing Mix zweckm-ig integriert. Auch an dieser Stellesteht der technologische Fortschrittim Zentrum. Copyright Tagnition.deMobile Tagging 09/10 7. Zurck im Real Life: dascrossmediale MissverstndnissDie bisherigen Erluterungen beziehen sich auf das Internet allgemein und das mobile Internetim speziellen. Wie der Alltagshumor allerdings so treffend zeigt, gibt es ja auch noch das RealLife, dessen Interaktionsdichte nicht zu vernachlssigen ist. In diesem wird also auch noch gelebt,konsumiert und geworben.In diesem Zusammenhang schleicht ein recht diffuser Begriff durch die konzeptionelle Landschaft:nmlich der des crossmedialen Marketings. Hiermit bezeichnet man zumeist eine Werbekampa-gne, welche nicht nur ber einen Werbetrger kommuniziert wird, sondern sich beispielsweise inPrint und im Web prsentiert. Idealerweise sind die Inhalte der beiden Trger sinnvoll miteinanderverknpft. Ein Beispiel aus der Praxis wre der Code im Deckel von Coca Cola. Hier wird das Pro-dukt mit einem Zifferncode versehen. Diesen kann man dann am Computer eintippen und nimmtdabei an einem Gewinnspiel teil. Das crossmediale Missverstndnis bei einer solchen Kampagneist, dass man meint, die entsprechenden Medien in der Kampagne miteinander zu verbinden. Frden Kunden allerdings wird in einem derartigen Projekt ein anderes mediales Phnomen viel deut-licher: der sogenannte Medienbruch. Kampagnen, die sich ohne direkte Verbindung verschiedenerMedien bedienen und damit in der Marketingtheorie den POI und den POA auch im Bewusstseindes Kunden klar trennen, machen hufig mehr kaputt, als ihre Innovationsfreudigkeit zu vereinenmag. Es liegt nun im Interesse aller Beteiligten (der Werbenden, Beworbenen und der Marke) dieMedien nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch zu verbinden, das Handlungsschema mg-lichst zu verkrzen und die gewonnene Aufmerksamkeit umgehend in eine Aktion zu verwandeln.Sei es bei Plakatwerbung, Printanzeigen oder eben Gewinnspielen auf Produkten selbst. Copyright Tagnition.deMobile Tagging 09/10 8. Mobile Tagging alscrossmediale LsungDie Lsung bietet die Technologie Mobile Tagging. Sie bezeichnet die Codierung von alphanum-merischen Informationen in einem 2D-Code, und die anschlieende Entschlsselung durch dasHandy. Hierbei handelt es sich zumeist um eine URL.Fngt die Kampagne Aufmerksamkeit durch ein Plakat, eine Zeitungsanzeige oder auch auf demComputerscreen ein und evoziert Interesse, so kann die Zielperson mit einem Klick eine Page aufdem Handy ffnen, Videos oder weiteren Content downloaden. Der Point of Interest und der Pointof Action fallen damit zusammen, die Kampagne begleitet den User auf seinen Wegen und dasReal Life wird virtuell interaktiv. Medienbrche, wie sie bisher bestanden, werden aufgelst undcrossmediale Konzepte umsetzbar.1. QR-Code scannen 2. Dekodieren 3. Inhalte ffnen sich Copyright Tagnition.deMobile Tagging 09/10 9. Best Case Beispiel:Groplakatkampagne von SparkasseKey facts: Mobile Tagging auf Groplakatenam Flughafen Informationen direkt abrufen Feedback und Response ber Email QR-Code Branding mit Sparkassen Logo QR-Code Gre von ber 45 cm Laufzeit der Kampagne: 3 MonateWussten Sie schon ......Websites ffnen geht mit der Technologie Mobile Taggingam schnellsten!Copyright Tagnition.de Mobile Tagging 09/10 10. Wie lange brauche ich fr dieEingabe einer Website (URL)mit dem Handy?Es wurden fr die manuelleEingabe mobile Gerte mitQWERTZ-Tastatur als auch mitNummerneingabe getestet.Die Durchschnittszeiten wurdenermittelt aus Browser ffnen undmanueller Eingabe einer 20stelligen URL. Objekterkennungmeint das Fotografieren einesGegenstandes und das ver- Copyright Tagnition.deMobile Tagging 09/10 11. Best Case Beispiel:Anzeigenkampagne von Sechs3Key facts: QR-Code im Sechs3 Magazin Gewinnspiel fr ein Jahresaboder Zeitschrift Reporting und Auswertung der Gewinner QR-Branding mit Background Elementen Mobile Seite umgesetzt von TagnitionWussten Sie schon ...... in Japan werden tglich50 Millionen QR-Codes gescannt! Copyright Tagnition.de Mobile Tagging 09/10 12. Wo werden QR-Codesin Japan eingesetzt?What Japan Thinks (Hrsg.): QR code-reading phones held by almostfour in five Japanese. In: http://whatjapanthinks.com/2009/07/05/ Copyright Tagnition.de Mobile Tagging 09/10 13. Best Case BeispielMuseumsquartier Wien Key facts:Erstes Comic optimiert fr Handys in Europa made by TagnitionDownload des Comic als Video ber QR-CodeVerffentlicht auf Webseiten & VideoscreensQR-Code optimiert fr digitale MedienBranding als Eye-CatcherLaufzeit der Kampagne: 1 MonatWussten Sie schon ...... 89% der Handys in Deutschland sindMobile Tagging fhig Copyright Tagnition.de Mobile Tagging 09/10 14. Effizienzanalyse im PrintDie Kreation von Werbung ist ein sensibles Thema, das von zwei Seiten aufgezogen wird. Auf dereinen stehen die Kreativen, die aus dem Vollen schpfen. Au