pflege und wohnen im bodenseekreis

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KOSTENLOS zum Mitnehmen 3. Auflage Bodenseekreis Broschüren Online: Alle in unserem Verlag erschienenen Pflegebroschüren finden Sie unter: www.pflege-im-kreis.de Herausgeber: KREISSENIORENRAT BODENSEEKREIS

Author: mediatogo-gmbh

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Diese Broschüre gibt einen Überblick über die Pflegeheime und Pflegedienste im Bodenseekreis. Ausführliche Informationen finden Sie jeweils auf einer Doppelseite im Innenteil.

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  • KOSTENLOS

    zum Mitnehmen

    3. Auflage

    Bodenseekreis

    Broschren Online:Alle in unserem Verlag erschienenenPflegebroschren finden Sie unter:www.pflege-im-kreis.de

    Herausgeber:KREISSENIORENRAT

    BODENSEEKREIS

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    Impressum Herausgeber:Kreisseniorenrat Bodenseekreis Geschftsstelle im Landratsamt Bodenseekreis Albrechtstrae 75 88045 Friedrichshafen Telefon (0 75 41) 2 04-51 18 www.kreisseniorenrat-bsk.de Vorsitzender des Kreisseniorenrats: Karl-Heinz Vogt

    Verlag:Rolf Schneider, mediatogo GmbH Hlzlestrae 18 72336 Balingen Tel. (0 74 33) 9 08 94-0 Fax (0 74 33) 9 08 94-29 E-Mail: [email protected] Homepage: www.mediatogo.de Geschftsfhrer: Rolf Schneider Handelsregister: HRB 733352, Stuttgart USt.-ID: DE 279043596

    Satz und Gestaltung:eigenart e.K. Bisinger Berg 1, 72415 Grosselfingen Telefon: (0 74 76) 9 44 49-0, Telefax: (0 74 76) 9 44 49-19 E-Mail: [email protected]/Quellen: Titelseite: www.fotolia.de Bundesministerium fr Gesundheit: S. 1 Kreisseniorenrat Bodenseekreis: S. 3 Copyright 2015 mediatogo GmbHText Seite 11: Wenn das Schlucken zur Qual wird Autorin: Stefanie Herrnberger2015, 3. Auflage, 5.000 Stck Die redaktionellen Beitrge wurden sorgfltig erarbeitet und sind urhe-berrechtlich geschtzt. Fr eine Reproduktion ist die vorherige schrift-liche Genehmigung des Herausgebers erforderlich. Die Broschre er-hebt keinen Anspruch auf Vollstndigkeit oder Richtigkeit der Angaben und stellt keine Rechtsberatung dar.

    Alle Angaben sind ohne Gewhr. Die aufgefhrten Eigendarstellungen der verschiedenen Einrichtungen sind Anzeigen der jeweiligen Unter-nehmen. Fr den Inhalt der Anzeige ist jedes Unternehmen selbst ver-antwortlich.

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    Liebe Seniorinnen und Senioren, liebe Mitbrgerinnen und Mitbrger,die Menschen in Deutschland werden immer lter. Die meisten sind dabei auch im Alter gesund und aktiv. Das ist etwas, worber wir uns freuen kn-nen. Wenn aber im Alter Krankheit und Pflegebedrftigkeit eintreten, dann sind wir auf schnelle und gute Hilfe angewiesen. Wir mssen auf zuverlssige Versorgung setzen knnen. Pflege steht deshalb ganz oben auf der Agenda der Bundesregierung. In dieser Wahlperiode bringen wir gleich zwei Pflegestrkungsgesetze auf den Weg. Das Erste ist bereits am 1. Januar 2015 in Kraft getreten und bringt viele Leistungsverbesserungen fr Pflegebedrftige und ihre Angehrigen. Die Leistungsbetrge sind erhht worden, manche ganz erheblich, z.B. die Frderung von Manah-men zum pflegegerechten Umbau der Wohnung von bis zu 2.557 Euro auf 4.000 Euro. Auch knnen die verschiedenen Leistungen jetzt besser kom-biniert werden. Jeder und jede soll sich sein Leistungspaket so schnren knnen, wie es gebraucht wird. Und wir haben auch eine neue Leistung eingefhrt: zustzliche Entlastungsleistungen, fr die eine Kostenerstat-tung gewhrt werden kann. Dazu gehrt beispielsweise Untersttzung bei der hauswirtschaftlichen Versorgung oder bei der Alltagsbewltigung. Von den neuen Entlastungsleistungen profitieren nicht nur die Pflegebe-drftigen selbst, sondern ebenso deren Angehrige, die zum Beispiel Hilfe erhalten knnen, um den Pflegealltag besser zu organisieren.

    Und noch etwas ganz wichtiges wurde geregelt: Seit dem 1. Januar 2015 haben alle Pflegebedrftigen einen Anspruch auf Betreuungs- und Entlastungsleistungen. Das heit, dass die Menschen, die z.B. wegen einer demenziellen Erkrankung in ihrer Alltagsbewltigung eingeschrnkt sind, einen Anspruch haben und auch jene Pflegebedrftigen, die aufgrund krperlicher Einschrnkungen auf Hilfe und Untersttzung angewiesen sind. Denn wir wollen, dass es keine Unterschiede im Leistungsrecht gibt zwischen Menschen, die aus krperlichen Grnden pflegebedrftig sind und Menschen, die aus psychischen oder geistigen Grnden pflegerische Betreuung und Untersttzung brauchen.Mit dem Zweiten Pflegestrkungsgesetz gehen wir diesen Weg konsequent weiter: Wir wollen die Pflege weiter-entwickeln und werden dafr u.a. einen neuen Pflegebedrftigkeitsbegriff einfhren. Ab 2017 wird es dann nicht mehr drei Pflegestufen, sondern fnf Pflegegrade geben. Im Zentrum der Begutachtung wird dann der individuelle Untersttzungsbedarf jedes Einzelnen stehen, Unterschiede zwischen den Ursachen der Pflegebedrftigkeit wer-den nicht mehr gemacht. Die Pflegeversicherung wird auf eine neue Grundlage gestellt, um Pflegebedrftigen und ihren Angehrigen bei der Bewltigung von Pflegebedrftigkeit noch besser zu helfen.

    Wir wollen, dass die Menschen so lange es geht zu Hause in ihrem gewohnten Umfeld bleiben knnen und eingebunden sind in das Leben ihrer Gemeinden. Dafr braucht es nicht nur eine gute Absicherung im Pflegefall, sondern viele weitere Angebote, wie sie auch in dieser Broschre aufgefhrt sind. Diese Broschre enthlt viele wichtige Informationen fr Sie, die dazu beitragen sollen, dass Ihr persnlicher Gestaltungsspielraum im Alter erhalten bleibt und Sie die Hilfe bekommen, die Sie bentigen.Ich gratuliere zu der gelungenen Broschre!Ihre

    Annette Widmann-Mauz

    Annette Widmann-MauzParlamentarischeStaatssekretrin

    Gruwort der Parlamentarischen Staatssekretrin Annette Widmann-Mauz

    Gruwort Bundesministerium fr Gesundheit

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    Inhaltsverzeichnis

    Allgemeine Informationen

    Impressum U 2

    Gruwort Gesundheitsministerium: Parlamentarische Staatssekretrin

    1

    Inhaltsverzeichnis 2

    Gruwort des Herausgebers: Kreisseniorenrat Bodenseekreis

    3

    Pflegefall - was tun? 4

    Das Erste Pflegestrkungsgesetz 5 - 7

    Demenz: Eine Herausforderung fr die Gesellschaft

    8 - 10

    Wenn das Schlucken zur Qual wird 11

    Pflegesttzpunkt Bodenseekreis 13

    Pflege-Einrichtungen

    FriedrichshafenKatholische Sozialstation Friedrichshafen 14 - 15

    Malteser Pflegedienst Friedrichshafen 16 - 17

    Pflegedienst Beate Christ 18 - 19

    MarkdorfSozialstation Linzgau 20 - 21

    MeckenbeurenPflegedomizil Familie Waldherr 22 - 23

    Meersburg / MeckenbeurenAmbulanter Pflegedienst Walter Stroh 24 - 25

    MeersburgDr. Zimmermann Stift Meersburg 26 - 27

    SalemAlten- und Pflegeheim Wespach 28 - 29

    Haus Rosengarten Langzeitpflege, Kurzzeitpflege, Hausgemeinschaft

    30 - 31

    Sozialstation Salem 32 - 33

    berlingenAltenzentrum der Diakonie berlingen 34 - 35

    CASA REHA Am Strandweg 36 - 37

    Malteser Pflegedienst berlingen 38 - 39

    Pflegedienst Ganal 40 - 41

    Pflegedienst Roswitha Hertkorn 42 - 43

    Sozialstation berlingen 44 - 45

    Vianney-Hospital berlingen 46 - 47

    Uhldingen-MhlhofenBELVITA-Seniorendomizil 48 - 49

    Tabellen

    Tabelle der Pflege-Einrichtungen 50 - 53

    Die Firma ist Frdermitglied in der

    Die BaS e.V. bndelt die Aktivitten der Senioren-bros in ganz Deutschland und macht sich stark fr die aktive Generation 50 +.

    Mehr Infos unter: www.seniorenbueros.org

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    Gruwort des HerausgebersInhaltsverzeichnis

    Liebe Mitbrgerinnen und Mitbrger im Bodenseekreis,

    der demografische Wandel unserer Gesellschaft betrifft in seinen Aus-wirkungen jede Generation auf spezielle Weise. Die dabei entstehenden Probleme mssen jedoch als gemeinschaftliche Aufgaben gelst werden.

    Die steigende Lebenserwartung vergrert die Gruppe der Menschen, die das Arbeitsleben hinter sich haben und danach ein unabhngiges, selbstbestimmtes Leben fhren mchten. Geistig und krperlich fit, aktiv und mobil zu sein ist Wunsch und Verpflichtung zugleich fr die Senioren und Seniorinnen.

    Wenn dann doch eine Zeit kommt, die Hilfe und Pflege notwendig macht, ist professioneller Einsatz gefragt. Diese Broschre soll dabei helfen Informationen ber Einrichtungen und Hilfsdienste zu erhalten.

    Zugleich ist im besonderen Mae brgerschaftliches Engagement bei einem breiten Aufgabenspektrum erforderlich.

    Der Kreisseniorenrat ist eine Vereinigung der Vertreter von Organisati-onen und Gruppierungen sowie Einzelpersonen. Er vertritt die Interessen lterer Mitbrger der Gemeinden im Bodenseekreis. Durch Erfahrungs-austausch und Meinungsbildung macht er auf Probleme aufmerksam. Durch die Mitwirkung und enge Zusammenarbeit in verschiedenen Projektgruppen des Landratsamtes Bodenseekreis werden gemeinsam Lsungen erarbeitet. Einen besonderen Stellenwert der Beratung nimmt dabei der Pflegesttzpunkt ein.

    Ansprechpartner des KSR in den Gemeinden sind im Netzwerk wichtig und bemhen sich verstrkt um die Grndung von Ortsseniorenrten und hnlichen Vereinigungen vor Ort.

    Besonders wirkungsvolle Projekte des KSR sind die Zeitschrift Bodensee-Senior und die Vorsorgemappe.

    Die Homepage des Kreisseniorenrates www. kreisseniorenrat-bsk.de informiert ausfhrlich.

    Wir wnschen Ihnen eine gute Zeit und immer beste Informationen.

    Karl-Heinz Vogt Vorsitzender des Kreisseniorenrats

    Karl-Heinz Vogt Vorsitzender des Kreisseniorenrats

    Gruwortdes Kreisseniorenrats

    Landratsamt Bodenseekreis Geschftsstelle des KreisseniorenratsEdeltraud EffelsbergAlbrechtstrae 75 88045 Friedrichshafen Telefon (0 75 41) 2 04-51 18 E-Mail: edeltraud. [email protected]

    Kreisseniorenrat BodenseekreisKarl-Heinz Vogt (Vorsitzender)Sonnenweg 15 88097 Eriskirch Telefon (0 75 41) 87 11 E-Mail: [email protected]

    www.kreisseniorenrat-bsk.de

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    Allgemeine Informationen

    Pflegefall was tun?Manchmal kann es ganz schnell gehen: Ein Unfall, ein Sturz - und jemand aus der Familie, dem Freundes- oder Bekanntenkreis oder Sie selbst werden pflege-bedrftig. D.h., grundstzlich kann Pflegebedrftigkeit im Sinne des Gesetzes in allen Lebensabschnitten auftreten. Nach der Definition im Elften Buch Sozialge-setzbuch-Soziale Pflegeversicherung sind Personen erfasst, die wegen einer krperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung in den Be-reichen der Krperpflege, der Ernhrung, der Mobilitt, und der hauswirtschaftlichen Versorgung auf Dauer voraussichtlich fr mindestens sechs Monate in erheblichem oder hherem Mae der Hilfe bedrfen.

    Was ist zu tun, wenn Pflegebedrftigkeit eintritt?

    1. Setzen Sie sich mit Ihrer Kranken-/Pflegekas-se oder einem Pflegesttzpunkt in Ihrer Nhe in Verbindung und stellen dort einen Antrag auf Leis-tungen der Pflegeversicherung. Selbstverstndlich kann das auch ein Familienangehriger, Nachbar oder guter Bekannter fr Sie bernehmen, wenn Sie ihn dazu bevollmchtigen. Sofern Sie es bereits einschtzen knnen, teilen Sie Ihrer Pflegekasse bei der Antragstellung mit, ob Sie zu Hause oder in einem Pflegeheim gepflegt werden mchten.

    2. Die Pflegekasse hat Ihnen unverzglich nach Eingang des Antrags auf Leistungen der Pflegever-sicherung eine Vergleichsliste ber die Leistungen und Vergtungen der zugelassenen Pflegeeinrich-tungen zu bermitteln. Auch knnen Sie sich ber anerkannte niedrigschwellige Betreuungsangebote beraten lassen.

    3. Sie haben darber hinaus einen Anspruch auf frhzeitige und umfassende Beratung durch die Pflegeberaterinnen und -berater Ihrer Pflegekasse. Insbesondere wenn Sie einen erstmaligen Antrag auf Pflegeleistungen stellen, hat die Pflegekas-se Ihnen unmittelbar nach Antragseingang einen konkreten Beratungstermin anzubieten, der sptes-tens innerhalb von zwei Wochen durchzufhren ist. Alternativ hierzu kann Ihnen die Pflegekasse

    auch einen Beratungsgutschein ausstellen, in dem unabhngige und neutrale Beratungsstellen be-nannt sind, bei denen er zu Lasten der Pflegekasse ebenfalls innerhalb von zwei Wochen eingelst werden kann. Auf Ihren Wunsch kommt der Pfle-geberater auch zu Ihnen nach Hause. Wenn es in Ihrer Region einen Pflegesttzpunkt gibt, knnen Sie sich ebenso an diesen wenden.

    Nheres erfahren Sie bei Ihrer Pflegekasse. Die private Pflege-Pflichtversicherung bietet die Pflegebe-ratung durch das Unternehmen COMPASS Private Pflegeberatung an. Die Beratung erfolgt durch Pfle- geberaterinnen oder -berater bei Ihnen zu Hause, in einer stationren Pflegeeinrichtung, im Krankenhaus oder in einer Rehabilitationseinrichtung. Telefonisch erreichen Sie die Pflegeberatung COMPASS unter der Rufnummer 0 800 101 88 00.

    4. Sobald Sie Leistungen der Pflegeversicherung beantragt haben, beauftragt Ihre Pflegekasse den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) mit der Begutachtung zur Feststellung Ihrer Pflegebedrftigkeit.

    5. Fhren Sie ein Pflegetagebuch darber, bei wel-chen Verrichtungen Sie Hilfe bentigen (zum Bei-spiel beim Waschen, Anziehen, Essen) und wieviel Zeit diese Hilfe in Anspruch nimmt. Diese Angaben sind wichtig fr die Begutachtung durch den Medizi-nischen Dienst der Krankenversicherung (MDK).

    6. Bitten Sie Ihre Pflegeperson, bei der Begutachtung durch den MDK anwesend zu sein.

    7. Versuchen Sie einzuschtzen, ob die Pflege lnger-fristig durch Ihre Angehrigen oder andere Pflege-personen durchgefhrt werden kann und ob Sie ergnzend oder ausschlielich auf die Hilfe eines ambulanten Pflegedienstes zurckgreifen mchten.

    8. Ist die Pflege zu Hause nicht mglich, so knnen Sie sich ber geeignete stationre Pflegeeinrich-tungen informieren und beraten lassen.

    9. Bei allen Fragen stehen Ihnen die Pflegeberate-rinnen und -berater Ihrer Pflegekasse sowie die Mit-arbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegesttzpunkte vor Ort selbstverstndlich immer zur Verfgung. Informationen erhalten Sie auch ber das Brger-telefon des Bundesministeriums fr Gesundheit unter 030 / 340 60 66-02. Privat Versicherte knnen sich jederzeit an das Versicherungsunternehmen wenden, bei dem sie versichert sind, oder an den Verband der privaten Krankenversicherung e.V., Gustav-Heinemann-Ufer 74c, 50968 Kln.

    Weiterfhrende Informationen erhalten Sie unter anderem unter:www.aok-gesundheitsnavi.de www.bkk-pflege.de www.der-pflegekompass.de (Knappschaft, LSV, IKK) www.pflegelotse.de (vdek) www.pflegeheim.weisse-liste.deQuelle: www.bundesgesundheitsministerium.de Stand: 01/2013

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    Allgemeine Informationen

    Durch zwei Pflegestrkungsgesetze will das Bundes-gesundheitsministerium in dieser Wahlperiode deut-liche Verbesserungen in der pflegerischen Versorgung umsetzen. Durch das erste Pflegestrkungsgesetz wurden bereits seit dem 1. Januar 2015 die Leistun-gen fr Pflegebedrftige und ihre Angehrigen spr-bar ausgeweitet und die Zahl der zustzlichen Betreu-ungskrfte in stationren Pflegeeinrichtungen erhht. Zudem wurde ein Pflegevorsorgefonds eingerichtet.

    Mit dem zweiten Pflegestrkungsgesetz soll noch in dieser Wahlperiode der neue Pflegebedrftigkeitsbe-griff und ein neues Begutachtungsverfahren einge-fhrt werden. Die bisherige Unterscheidung zwischen Pflegebedrftigen mit krperlichen Einschrnkungen und Demenzkranken soll dadurch wegfallen. Im Zen-trum steht der individuelle Untersttzungsbedarf jedes Einzelnen. Dadurch wird die Pflegeversicherung auf eine neue Grundlage gestellt. Durch die Pflegestrkungsgesetze werden die Bei-trge fr die Pflegeversicherung in zwei Schritten um insgesamt 0,5 Beitragssatzpunkte angehoben. Dadurch stehen fnf Milliarden Euro mehr pro Jahr fr Verbesserungen der Pflegeleistungen zur Verfgung. 1,2 Milliarden Euro flieen in einen Pflegevorsorge-

    fonds. Insgesamt knnen die Leistungen aus der Pflegeversicherung um 20 Prozent erhht werden.

    Welche Leistungsbetrge der Pflegeversicherung werden erhht?Alle Leistungsbetrge der Pflegeversicherung werden um 4 Prozent angehoben, um die Preisentwicklung ber den gesetzlich vorgegebenen Zeitraum der letz-ten drei Jahre zu bercksichtigen. Fr Leistungen, die erst mit dem Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz Ende 2012/Anfang 2013 eingefhrt worden sind, wird fr einen Zeitraum von zwei Jahren eine Anpassung um 2,67 Prozent vorgenommen. Darber hinaus werden weitere Leistungsverbesserungen bei der Pflege zu Hause und in Pflegeeinrichtungen umgesetzt.

    Was verbessert sich fr die Pflege zu Hause?Die meisten Pflegebedrftigen wnschen sich, so lange wie mglich zu Hause in der vertrauten Umgebung gepflegt zu werden. Mehr als zwei Drittel aller Pflege-bedrftigen werden auch zu Hause gepflegt, meist durch Angehrige oder ambulante Pflegedienste. Um die Pflege zu Hause besser zu untersttzen, werden die Leistungen fr die husliche Pflege um rund 1,4 Milliarden Euro erhht.

    Die Leistungen der Verhinderungs- und Kurz-zeitpflege knnen in Zukunft besser miteinander kombiniert werden. Wer eine Kurzzeitpflege in Anspruch nimmt, z.B. wenn der Pflegeaufwand nach einem Krankenhaus-aufenthalt so hoch ist, dass fr ein paar Wochen die Unterbringung in einer Pflegeeinrichtung ntig wird, kann schon heute seinen Anspruch auf Verhinderungs- pflege hierfr verwenden. Statt vier Wochen sind bis zu acht Wochen Kurzzeitpflege pro Jahr mglich. Die Pflegekasse bernimmt dafr knftig bis zu 3.224 Euro (bisher bis zu 3.100 Euro). Knftig gilt dies in hnlicher Weise auch bei der Verhinderungspflege: Wenn der pflegende Angehrige krank ist oder eine Auszeit braucht, wird eine Pflegekraft oder Vertretung bentigt. Diese sogenannte Verhinderungspflege soll knftig unter entsprechender Anrechnung auf den Anspruch auf Kurzzeitpflege bis zu sechs Wochen in Anspruch genommen werden knnen statt bisher bis zu vier. Bisher standen fr Verhinderungspflege pro Jahr bis zu 1.550 Euro, knftig stehen bis zu 2.418 Euro jhrlich zur Verfgung. So knnen pflegende Angehrige besser die Untersttzung whlen, die in ihrer konkreten Situation am besten hilft.

    Die Leistungen fr Tages- und Nachtpflege (teil-stationre Pflege) werden ausgebaut. Bisher wurden die Inanspruchnahme von Tages-/Nachtpflege und die ambulanten Pflegeleistungen

    Das Erste Pflegestrkungsgesetz

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    Allgemeine Informationen

    (Pflegegeld und/oder ambulante Sachleistungen) zum Teil aufeinander angerechnet. Das ndert sich: Wer ambulante Sachleistungen und/oder Pflegegeld be-kommt, kann knftig Tages- und Nachtpflege daneben ohne Anrechnung voll in Anspruch nehmen. Damit steht deutlich mehr Geld fr Betreuung zur Verfgung. Beispiel: Bisher gab es fr die Kombination von Tagespflege und ambulanten Pflegesachleistungen in Pflegestufe III bis zu 2.325 Euro. Knftig stehen hierfr bis zu 3.224 Euro monatlich zur Verfgung. Auch Demenzkranke profitieren erstmals von dieser Leistung.

    Niedrigschwellige Betreuungs- und Entlastungsangebote werden gestrkt. Die zustzlichen Betreuungs- und Entlastungsleis-tungen werden ausgebaut und auf alle Pflegebedrf-tigen ausgedehnt. Demenzkranke bekommen seit 1. Jan. 2015 bis zu 104 oder 208 Euro/Monat. Knftig werden auch bei rein krperlicher Beeintrchtigung 104 Euro pro Monat von der Pflegekasse erstattet. Damit knnen Leistungen von Kurzzeitpflege, Tages- und Nachtpflege und Betreuungsleistungen durch ambulante Pflegedienste oder nach Landesrecht anerkannte niedrigschwellige Angebote finanziert werden. Es knnen aber auch anerkannte Haushalts- und Serviceangebote oder Alltagsbegleiter finanziert werden, die bei der hauswirtschaftlichen Versorgung und der Bewltigung sonstiger Alltagsanforderungen im Haushalt helfen. Das knnen auch Pflegebeglei-ter der Angehrigen sein, die bei der Organisation und Bewltigung des Pflegealltags helfen. Und auch die Aufwandsentschdigung fr einen, nach Lan-desrecht anerkannten ehrenamtlichen Helfer, kann damit bezahlt werden, der zum Beispiel beim Gang auf den Friedhof begleitet oder beim Behrdengang untersttzt. Niedrigschwellige Betreuungs- und Ent-lastungsangebote knnen knftig auch anstelle eines Teils der Pflegesachleistung in Anspruch genommen werden (neue Umwidmungsmglichkeit in Hhe von bis zu 40 Prozent des jeweiligen ambulanten Pflege-sachleistungsbetrags).

    Die Zuschsse fr Umbaumanahmen und Pflege-hilfsmittel werden erhht. Oft sind es Umbaumanahmen wie Rollstuhlrampen, begehbare Duschen oder die Verbreiterung von Tren, die es Pflegebedrftigen ermglichen, im eigenen Zuhause oder in einer Pflegewohngemeinschaft zu bleiben. Daher werden ab dem 1. Januar 2015 die Zuschsse hierfr deutlich gesteigert: Von bisher bis zu 2.557 Euro auf zuknftig bis zu 4.000 Euro pro Manahme. Leben mehrere Pflegebedrftige gemein-sam in einer Wohnung, knnen sie statt bis zu 10.228 Euro jetzt bis zu 16.000 Euro pro Manahme erhalten. Auch die Zuschsse zu Pflegehilfsmitteln, die im Alltag verbraucht werden, werden deutlich angeho-ben (von bis zu 31 Euro auf bis zu 40 Euro je Monat).

    Was wird zur Untersttzung der pflegenden Angehrigen getan?Jede Pflegesituation ist anders. Die pflegenden Angehrigen sollen deshalb besser in ihrer konkreten Situation entlastet werden. Die Untersttzungsan- gebote werden ausgeweitet und die Leistungen knnen passgenauer in der konkreten Situation eingesetzt werden. Damit steht auch mehr Geld fr Betreuung zur Verfgung. Untersttzungsleistungen wie die Kurzzeit-, Verhinderungs-, Tages- und Nachtpflege sollen ausgebaut und besser mit-einander kombiniert werden knnen. Zudem knnen mehr zustzliche niedrigschwellige Betreuungs- und Entlastungsangebote in Anspruch genommen werden und die Zuschsse fr ntige Umbaumanahmen und zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel steigen deutlich. Auch die Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf soll verbessert werden. Wer kurzfristig die Pflege eines Angehrigen organisieren muss, etwa nach einem Schlaganfall, kann knftig eine Lohner-satzleistung fr eine bis zu zehntgige Auszeit vom Beruf erhalten, vergleichbar dem Kinderkrankengeld. Durch das erste Pflegestrkungsgesetz werden zur Finanzierung dieser Leistung 100 Millionen Euro zur Verfgung gestellt. Die Lohnersatzleistung soll in einem separaten Gesetz geregelt werden, das eben-falls ab 1.Januar 2015 in Kraft getreten ist.

    Was verbessert sich in den stationren Pflegeeinrichtungen?Mehr zustzliche Betreuungskrfte in voll- und teilstationren Pflegeeinrichtungen. In stationren Pflegeeinrichtungen werden die Leis-tungen im Umfang von rund 1 Milliarde Euro verbes-sert. Damit wird die Voraussetzung dafr geschaffen, dass die Zahl der zustzlichen Betreuungskrfte von bisher rund 25.000 auf bis zu 45.000 Betreuungskrf-ten erhht werden kann. Die ergnzenden Betreuungs-angebote durch zustzliche Betreuungskrfte sollen allen Pflegebedrftigen offen stehen. Bisher waren sie Pflegebedrftigen mit erheblichem allgemeinen Betreuungsbedarf (z.B. Demenzkranke) vorbehalten.

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    Allgemeine Informationen

    Das verbessert den Pflegealltag in den voll- und teil-stationren Pflegeeinrichtungen. Zudem profitieren die Pflegebedrftigen in Pflegeeinrichtungen natrlich auch von der Erhhung der Leistungsbetrge aus der Pflegeversicherung.

    Wie werden neue Wohnformen untersttzt?Neue Wohnformen werden besser untersttzt. Der Wohngruppenzuschlag, den Pflegebedrftige aus der Pflegeversicherung erhalten, wenn sie eine Pflege-kraft in einer ambulant betreuten Wohngruppe mit mindestens drei Pflegebedrftigen beschftigen, wird knftig auf 205 Euro pro Monat erhht. Auerdem gibt es eine Anschubfinanzierung (bis zu 2.500 Euro je Pflegebedrftigen, maximal 10.000 Euro insgesamt je Wohngruppe) fr die Grndung einer ambulant betreuten Pflege-Wohngruppe, die in Zukunft ein-facher in Anspruch genommen werden kann. Diese Leistungen sollen zeitnah auch Personen in der so genannten Pflegestufe 0 (insbesondere Demenz-kranke) zur Verfgung stehen. Auch der Zuschuss fr Umbaumanahmen wird deutlich aufgestockt, Wohn-gruppen knnen knftig bis zu 16.000 Euro erhalten. Das hilft auch den neuen Wohnformen.

    Was verbessert sich fr Demenzkranke?Der Leistungsanspruch von demenziell Erkrankten wird deutlich erweitert. Bislang hatten Menschen, die zwar in ihrer Alltags-kompetenz erheblich eingeschrnkt sind, deren Pflegebedarf aber unterhalb der Pflegestufe I liegt (sogenannte Pflegestufe 0), nur einen eingeschrnk-ten Leistungsanspruch. Dieser wird jetzt mageblich erweitert: In Zukunft knnen diese Versicherten auch Leistungen der Tages- und Nachtpflege, der Kurz-zeitpflege und den Zuschlag fr Mitglieder ambulant betreuter Wohngruppen erhalten. Zudem wird ihnen ermglicht, die Anschubfinanzierung fr ambulant betreute Wohngruppen zu bekommen. Damit erhalten sie jetzt Zugang zu allen Leistungen im ambulanten Bereich, die auch Personen mit einer Pflegestufe zustehen. Das vereinfacht auch die Einfhrung des neuen Pflegebedrftigkeitsbegriffs.

    Was verbessert sich fr krperlich beeintrchtigte Pflegebedrftige (z. B. nach einem Schlaganfall)?Vorwiegend krperlich beeintrchtigte Pflegebe-drftige erhalten einen Anspruch auf zustzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen. Bislang hatten nur Menschen mit einer auf Dauer erheblich eingeschrnkten Alltagskompetenz (also insbesondere an Demenzerkrankte) einen Anspruch auf zustzliche Betreuungs- und Entlastungsleis-tungen nach 45b SGB XI. Auch das wird sich jetzt grundlegend ndern: Pflegebedrftige, die strker krperlich eingeschrnkt sind z. B. nach einem

    Schlaganfall erhalten jetzt ebenfalls einen Anspruch auf entsprechende Leistungen. Damit bekommen die Betroffenen nun auch erstmals einen Anspruch auf niedrigschwellige Hilfen, d.h. sie knnen sich vor Ort ein Angebot suchen, das nach Landesrecht anerkannt ist und bekommen die Kosten bis zur Hhe von 104 Euro monatlich bzw. 1.248 Euro pro Jahr erstattet. Zudem steht ihnen knftig ebenfalls die oben bereits angefhrte Mglichkeit zu, zustzlich maximal 40 Prozent des Anspruchs auf ambulante Sachleistungen fr solche niedrigschwelligen Ange-bote zu verwenden.

    Wozu dient der Pflegevorsorgefonds?Mit dem Pflegevorsorgefonds sollen mgliche Beitragssteigerungen in der Zukunft abgefedert werden. Pflege strken heit fr uns auch, Pflege nachhaltig zu sichern. Um die Beitragsbelastung knftiger Genera-tionen und der jetzt jngeren Menschen in den Jahren zu begrenzen, in denen die geburtenstarken Jahr-gnge ins Pflegealter kommen, wird ein Pflegevor-sorgefonds in Form eines Sondervermgens gebildet, der von der Bundesbank verwaltet wird. In diesen Fonds werden ab 2015 jhrlich die Einnahmen aus 0,1 Beitragssatzpunkten (derzeit rd. 1,2 Mrd. Euro) eingezahlt. Ab dem Jahr 2035 kann dann jhrlich ber einen Zeitraum von mindestens 20 Jahren jeweils bis zu einem Zwanzigstel des angesammelten Kapitals an den Ausgleichsfonds der Pflegeversicherung ab-gefhrt werden, um so bermige Beitragssatzstei-gerungen abzufedern.

    Wie werden die Leistungsverbesserungen finanziert?

    2015 wird der Beitragssatz in einem ersten Schritt um 0,3 Prozentpunkte auf 2,35 Prozent und 2,6 Prozent fr Kinderlose steigen. Die vorgesehenen Leistungsverbesserungen werden mit den Einnahmen aus 0,2 Prozentpunkten (2,4 Milliarden Euro jhr-lich) finanziert. Davon flieen 1,4 Milliarden Euro in Verbesserungen fr die Pflege zu Hause. 1 Milliarde Euro stehen fr Verbesserungen in Pflegeheimen zur Verfgung. 1,2 Milliarden Euro pro Jahr flieen in einen Pflegevorsorgefonds. Dadurch sollen mgliche Beitragssteigerungen abgefedert werden, wenn ab 2034 die geburtenstarken Jahrgnge ins Pflegealter kommen. Mit dem Zweiten Pflegestrkungsgesetz werden die Beitrge zur Pflegeversicherung nochmals um 0,2 Prozentpunkte angehoben. Durch diese beiden Beitragssatzerhhungen stehen insgesamt fast fnf Milliarden Euro mehr fr Verbesserungen der Pflege-leistungen zur Verfgung. Die Leistungen der Pfle-geversicherung knnen dadurch um etwa 20 Prozent ausgeweitet werden.Quelle: Bundesgesundheitsministerium Stand: 01/2015

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    Allgemeine Informationen

    Bis zu 1,4 Millionen Menschen sind heute in Deutsch-land an Demenz erkrankt. Ihre Versorgung stellt vor dem Hintergrund des demographischen Wandels eine immer grere Herausforderung fr das Gesundheits- und Sozialwesen dar. In Abhngigkeit von statisti-schen Grundannahmen (z.B. zur zuknftigen Entwick-lung der altersbezogenen Prvalenzraten) knnte sich die Zahl der Demenzkranken bis zum Jahr 2030 auf etwa 2,2 Millionen erhhen.Es gibt bis heute Defizite bei der Ursachenerfor-schung von Demenz sowie bei der frhzeitigen Diagnose. Es gibt bisher kaum Kenntnisse, wie die Krankheit verhindert werden kann und keine Heilungs-mglichkeiten. Durch gezielte Manahmen kann bei manchen Betroffenen der Verlauf der Krankheit bzw. der fortschreitende Verlust von Fertigkeiten in einem begrenzten Umfang verzgert und die Situation der Betroffenen dadurch verbessert werden.

    Was ist eine Demenz?

    Weg vom Geist bzw. ohne Geist so lautet die wrtliche bersetzung des Begriffs Demenz aus dem Lateinischen. Damit ist das wesentliche Merk-mal von Demenzerkrankungen vorweggenommen, nmlich der Verlust der geistigen Leistungsfhigkeit. Am Anfang der Krankheit stehen Strungen des Kurzzeitgedchtnisses und der Merkfhigkeit, in ihrem weiteren Verlauf verschwinden auch bereits einge-prgte Inhalte des Langzeitgedchtnisses, so dass die Betroffenen zunehmend die whrend ihres Lebens er-worbenen Fhigkeiten und Fertigkeiten verlieren. Aber eine Demenz ist mehr als eine einfache Gedchtnis-strung. Sie zieht das ganze Sein des Menschen in Mitleidenschaft: seine Wahrnehmung, sein Verhalten und sein Erleben.

    Demenzerkrankungen knnen eine Vielzahl von Ursachen haben. Am hufigsten (in ca. 2/3 der Flle) handelt es sich um eine degenerative Demenz vom Alzheimer-Typ, gefolgt von den so genannten vas-kulren, d.h. gefbedingten Demenzformen, die zwischen 20 und 30 Prozent der Flle ausmachen.

    Inzwischen gehen Wissenschaftler davon aus, dass in nicht unerheblichem Mae auch Mischformen eine Rolle spielen. Sie alle nehmen meist einen irrever-siblen (d.h. unumkehrbaren) fortschreitenden Verlauf. Wesentlich seltener handelt es sich um eine so ge-nannte sekundre Demenz, die Folgeerscheinungen anderer, meist auerhalb des Gehirns angesiedelter Grunderkrankungen wie z.B. Stoffwechselerkrankun-gen, Vitaminmangelzustnde und chronische Vergif-tungserscheinungen ist. Sie kann bei Therapie der Grunderkrankungen oftmals gut behandelt werden. Sekundre Demenzen machen allerdings nur einen sehr geringen Anteil der Demenzerkrankungen aus. ber 90 Prozent entfallen auf die primren, irrever-siblen (unumkehrbaren) Demenzen. Zur Abgrenzung und rechtzeitigen Behandlung primrer und sekundr-er Demenzerkrankungen ist insbesondere bei einer untypisch frh im Lebensalter auftretenden Demenz - eine frhzeitige Diagnose besonders wichtig.

    Die DiagnoseDer schleichende Beginn der meisten Demenzer-krankungen ist die Ursache dafr, dass Defizite und auffllige Verhaltensweisen der Erkrankten oft erst im Rckblick als erste Symptome einer Demenz erkannt werden. Es ist aber ausgesprochen wichtig, dass Demenzerkrankungen mglichst frhzeitig diagnosti-ziert werden. Ein kleiner Teil der demenziellen Erkran-kungen (reversible Demenzen) kann durch Behand-lungen wesentlich gebessert werden. Bei den primren Demenzen wie z.B. Alzheimer ermglicht ein frhzeitiges Erkennen den Betroffenen, sich mit der Krankheit und ihren Folgen auseinan-derzusetzen, bevor sie die Fhigkeit dazu verlieren. Deshalb ist es wichtig, dass Angehrige vermeintliche Symptome nicht verdrngen, sondern sich aktiv mit ihnen auseinandersetzen.

    Woran erkennt man als Angehrige(r) oder Betroffene(r) den Beginn einer Demenz?

    Nicht jede Beeintrchtigung des geistigen Leistungs-vermgens muss fr sich genommen schon ein Alarmsignal sein. Antriebsschwche kann sich bereits vor dem Auftreten der Vergesslichkeit ausbilden: Hat z.B. jemand immer gern Sport getrieben und

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    Allgemeine Informationen

    uert jetzt wiederholt seine Unlust, zum wchent-lichen Training zu gehen, knnte dies bereits auf eine Demenzentwicklung hinweisen. Treten Gedchtnis-lcken regelmig auf und kommen weitere Merkmale wie Sprach- oder Orientierungsschwierigkeiten hinzu, sollte dringend zur Abklrung ein Arzt oder eine rztin zurate gezogen werden.Es ist oft nicht einfach, vermeintlich demenzerkrankte Angehrige zu einem Arztbesuch zu berreden. Gera-de im Anfangsstadium der Krankheit versuchen viele Betroffene, ihre Probleme vor anderen zu verbergen und Gedchtnislcken mithilfe von Merkzettelchen zu berspielen. Sie reagieren aggressiv oder ablehnend, wenn Angehrige sie auf Schwierigkeiten oder Feh-ler ansprechen. In einem solchen Fall hilft es, das Verhalten der/des Angehrigen ber einen lngeren Zeitraum schriftlich festzuhalten. Bei der Dokumentation sollten mglichst viele Per-sonen wie Verwandte, Nachbarn oder Freunde mit einbezogen werden. Mit einer auf diese Weise ange-legten Liste kann eine rztin oder ein Arzt aufgesucht werden. Diese(r) erstellt dann eine vorlufige Diagno-se, die bezglich des weiteren Vorgehens Sicherheit gibt.Auf keinen Fall sollte man den Verdacht einer De-menz verdrngen, denn eine frhzeitige Diagnose fhrt dazu, dass die Betroffenen und deren Angehri-ge Zugang zu den verschiedenen verfgbaren Hilfs-angeboten bekommen.

    Warnsignale

    Folgende Beschwerden knnen auf eine Demenz-erkrankung hindeuten:

    Vergessen kurz zurckliegender Ereignisse

    Schwierigkeiten, gewohnte Ttigkeiten auszufhren

    Sprachstrungen

    nachlassendes Interesse an Arbeit, Hobbys und Kontakten

    Schwierigkeiten, sich in einer fremden Umgebung zurechtzufinden

    Verlust des berblicks ber finanzielle Angelegenheiten

    Fehleinschtzung von Gefahren

    bislang nicht gekannte Stimmungsschwankungen

    andauernde ngstlichkeit, Reizbarkeit und Misstrauen

    hartnckiges Abstreiten von Fehlern, Irrtmern oder Verwechslungen

    Medizinische Diagnose

    Die medizinische Diagnose wird von der Hausrztin bzw. vom Hausarzt oder von der Fachrztin bzw. vom Facharzt fr Neurologie und/oder Psychiatrie erstellt. Eine grndliche Untersuchung des krperlichen Ge-sundheitszustands, der geistigen Leistungsfhigkeit und der psychischen Befindlichkeit der Patientinnen und Patienten ist notwendig, um die Demenz genauer zuzuordnen, die Ursache zu benennen und optimal behandeln zu knnen. Die Diagnose Alzheimer-Demenz ist nur im Ausschlussverfahren festzustel-len. Wenn bei einer Demenz keine andere Ursache herausgefunden werden kann, wird eine Demenz vom Alzheimer-Typ diagnostiziert. Neben einer kr-perlichen Untersuchung sind Blutproben erforderlich, um beispielsweise Schilddrsenerkrankungen auszu-schlieen. Hinzu kommt eine Aufnahme des Gehirns mit sogenannten bildgebenden Verfahren wie der Computertomografie oder der Kernspin-Resonanz-Tomografie, um den Verdacht auf Gehirntumore auszuschlieen.

    Zu der neuropsychologischen Untersuchung gehrt es, mgliche Probleme des Gedchtnisses, der Sprache, des Planungsvermgens und der Aufmerk-samkeit herauszufinden. Eine hufig dafr eingesetzte Untersuchungsmethode ist der Mini-Mental-State-Test. Dabei werden der Patientin/dem Patienten Fragen vorgelegt wie: Welches Datum haben wir? In welcher Stadt befinden wir uns? Wie heit dieser Ge-genstand? (Wobei eine Broklammer o. . vorgezeigt wird.) Die Testsituation kann fr die betroffene Person sehr beschmend sein, vor allem wenn ein Groteil der Fragen nicht beantwortet werden kann. Zur Erstel-lung der richtigen Diagnose ist aber eine berprfung der geistigen Fhigkeiten notwendig, damit der/ dem Kranken optimal geholfen werden kann.

    Es ist auch wichtig, dass Sie als Angehrige oder Angehriger beschreiben, ob und in welchem Umfang Gedchtnisstrungen aufgetreten sind oder ob sich

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    Allgemeine Informationen

    das Verhalten Ihres Familienmitglieds verndert hat: Hat sie/er sich von gewohnten Aktivitten zurckgezo-gen? Bereiten alltgliche Verrichtungen wie beispiels-weise das Zubereiten von Mahlzeiten Probleme? Die behandelnde rztin bzw. der behandelnde Arzt ist auf die Beobachtungen der Angehrigen angewiesen, denn die betroffene Person kann in der Regel ihre Situation nicht mehr richtig einschtzen. Dafr ist es sinnvoll, mit der rztin bzw. dem Arzt ein Gesprch unter vier Augen zu suchen.

    Die Behandlung

    Eine Therapie, die zur Heilung fhrt, ist derzeit fr die Mehrzahl der Demenzerkrankungen nicht mg-lich. Deshalb ist das Hauptziel der Behandlung, die Lebensqualitt der Kranken und ihrer Angehrigen zu verbessern.Die medizinische Behandlung von Alzheimer-Patien-tinnen und -Patienten setzt unter anderem bei der Verminderung des Botenstoffs Acetylcholin im Gehirn der Kranken an. Es werden Medikamente eingesetzt, die das Enzym hemmen, das fr den natrlichen Ab-bau von Acetylcholin sorgt. Bei einem Teil der Patien-tinnen und Patienten fhren derartige Medikamente zu einer Verbesserung des Gedchtnisses und der Konzentrationsfhigkeit. Teilweise verzgern sie auch das Fortschreiten der Symptome, ein Stoppen des Krankheitsprozesses ist aber nicht mglich.Medikamente knnen das Fortschreiten der Krankheit verhindern. Den Krankheitsprozess zum Stillstand bringen knnen sie nach heutiger Erkenntnis aber nicht. Darber hinaus existiert eine Reihe von Medi-kamenten, mit denen Begleitsymptome von demen-ziellen Erkrankungen wie Unruhe, Sinnestuschun-

    gen, Angst oder Schlafstrungen gemindert werden knnen. Wegen der Vielzahl von unerwnschten Nebenwirkungen sollten diese Medikamente mg-lichst sparsam und nur so lange eingesetzt werden wie unbedingt ntig. Die medikamentse Behandlung sollte immer durch einen Arzt bzw. eine rztin erfol-gen, der bzw. die mit Nervenerkrankungen im Alter vertraut ist.

    Zur Linderung von Beschwerden sowie bei der Ver-besserung der Lebensqualitt spielen nicht medika-mentse Therapieverfahren eine wichtige Rolle. Im Anfangsstadium der Krankheit kann zur Bewltigung der Diagnose eine Psychotherapie sinnvoll sein.

    Eine Vielzahl von Behandlungen zielt darauf ab, verbliebene Fhigkeiten der Kranken zu trainieren sowie ihr Selbstgefhl zu strken. Dazu gehren z.B. Musik- und Kunsttherapie und Bewegungsbungen oder Sinnes- und Wahrnehmungsbungen wie bei-spielsweise Kim-Spiele, bei denen die Mitspielenden durch Tasten oder Riechen mit verbundenen Augen Gegenstnde erraten mssen. Wichtig bei diesen Manahmen ist, dass sie sich an den vorhandenen Fhigkeiten und Bedrfnissen der Kranken orientie-ren, ihren lebensgeschichtlichen Hintergrund berck-sichtigen und dass Leistungsdruck vermieden wird.

    Die Patient(inn)en sind aufgrund ihrer Krankheit immer weniger in der Lage, sich ihrer Umgebung anzupassen und ihren Alltag bewusst zu gestalten. Deshalb hngt ihr Wohlbefinden in groem Mae da-von ab, wie sich die Umwelt auf ihre Beeintrchtigung einstellt. Die Anpassung der ueren Umstnde an die Erlebenswelt der Demenzkranken wird als Milieu-therapie bezeichnet.

    Quelle: Bundesgesundheitsministerium, Stand 08/2013

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    Allgemeine Informationen

    Wenn das Schlucken zur Qual wird

    Alte Menschen leiden besonders hufig

    Mit dem Altern unserer Bevlkerung und der Zunahme neurologischer Erkrankungen werden Schluckst-rungen fr immer mehr Menschen zu einem schwer-wiegenden Problem. Es wird geschtzt, dass derzeit in Deutschland rund 5 Millionen Menschen an einer sogenannten Dysphagie, also der Schluckstrung, leiden. Davon sind die meisten lter als 55 Jahre. Die Dunkelziffer ist hoch. So wird die Erkrankung oft nicht richtig erkannt und als Grunderkrankung therapiert. Die Verschlechterung der Lebensqualitt ist nur ein Punkt bei den Folgen dieser Erkrankung. Mangel-ernhrung, Lungenentzndung oder unter Umstnden sogar der Tod gehren ebenfalls dazu.

    Parkinson und Demenz lsen oft Dysphagie aus Ein intakter Schluckvorgang ist von enormer Bedeu-tung und muss pro Tag durchschnittlich mehr als 1.000-mal bezogen auf eine mittlere Lebensdauer von ca. 75 Jahren 30 Millionen Mal fehlerfrei ab-laufen. Schlucken ist ein halbautomatischer senso-motorischer Vorgang mit dem Ziel, unterschiedliches Material vom Mundbereich sicher und rasch in den Magen zu befrdern.Bei Dysphagie-Patienten ist dieser komplexe Vor-gang des Schluckens gestrt. Man spricht dann von Schluckstrung oder von Dysphagie. Der Begriff leitet sich vom griechischen Wort phagein = essen und der Vorsilbe dys = gestrt ab und bedeutet somit eigentlich Essstrung.1 Am Hufigsten treten die Schluckbeschwerden nach einem Schlaganfall, bei fortgeschrittenem Parkinson oder Schdel-Hirn-Verletzungen auf. Aber auch das

    lterwerden kann ein Auslser dafr sein. Unsere Muskelkraft lsst mit den Jahren einfach nach und beeintrchtigt somit die Koordination des Schluckap-parates.

    ltere Menschen leiden besonders hufig unter einer nicht oder nicht ausreichend diagnostizierten Dys-phagie. Fehlende Symptome wie der blicherweise auftretende Husten, - die stille Aspiration -, untypische Beschwerden oder einfach das Unvermgen des Betroffenen sich mitzuteilen, sind hier als Ursache zu nennen. Bei den demenz- und parkinsonerkrankten Menschen liegt die Zahl der Betroffenen bei ca 85%. Verschluckt sich der Betroffene und gelangen Speise-reste in die Luftrhre, so droht die Erstickung oder eine Lungenentzndung, die zum Tode fhren kann. Grund hierfr ist das Verschlucken von bakteriell ver-unreinigtem Material.

    Spezielles Muskeltraining kann helfenEine Behandlung der Schluckstrung kann durch den Logopden erfolgen. In speziellen bungen werden die einzelnen Muskeln des Schluckapparates ange-sprochen und trainiert. Bei einem schweren Krank-heitsverlauf muss der Patient unter Umstnden ber eine Sonde ernhrt werden. Auerdem gibt es spezi-elle Schlucktechniken und Haltungsnderungen, die den Betroffenen helfen knnen, ihre Einschrnkungen beim Schlucken zu berwinden.

    Dysphagiekost gibt wertvolle TippsAlle faserigen, krmeligen oder Mischkonsistenzen sind zu vermeiden. Dazu gehren zum Bespiel: Trockenes Fleisch wie Wildfleisch, Bratkartoffeln, Spargel, grobe Leberwurst, Paniertes oder Hhner-frikassee. Auch kohlensurehaltige Getrnke sollten vermieden werden.

    Gut geeignet dagegen sind zum Beispiel: Frisch zu-bereitetes und feuchtes Rhrei, Salzkartoffeln, Butter-milch, roher Apfel, Kochfische oder Grie, sowie als Getrnke Kaffee oder Tee.

    Eine bersichtliche Darstellung der Nahrungsmittel-gruppen kann beim Ditverband e.V. unter Wissens-wertes heruntergeladen werden. (www.diaetverband.de/wissenswertes/dyshagie/dysphagiekost)

    Weitere Informationen zum Thema Dysphagie finden Sie unter: www.gerisan.de

    Autorin: Stefanie Herrnberger, 2015

    1 Dysphagie: Diagnostik und Therapie: Ein Wegweiser fr kompetentes Handeln (Praxiswissen Logopdie) von Dr. Mario Prosiegel

    2 F. Hanke et al.: Konsensuspapier - Bedarfsgerechte Medikation bei neurologischen und geriatrischen Dysphagie-Patienten. MMW-Fortschritte der Medizin Originalien Nr. II/2014, (156.Jg.)

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    Allgemeine Informationen

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    Allgemeine Informationen

    Pflegebedrftig kann jeder werden, zum Beispiel durch einen Unfall, eine schwere Krankheit oder einfach durch das lterwerden. Meist trifft es alle Beteiligten unvorberei-tet. Vor allem die nchsten Angehrigen sind dann auf kompetente Hilfe angewiesen, um diese Herausforde-rungen zu meistern.

    Beratung und Hilfe Im Pflegesttzpunkt Bodenseekreis haben Sie kom-petente Fachleute als Ansprechpartner, die Sie ber die Vielfalt von Hilfs- und Untersttzungsangeboten ausfhrlich, kompetent und kostenlos informieren. Die Beratung kann telefonisch im Sttzpunkt oder auch bei Ihnen zu Hause stattfinden. Ein zentrales Anliegen ist es, dass die Betroffenen so lange wie mglich zu Hause bleiben und ein weitgehend selbstbestimmtes Leben fhren knnen. Auf Wunsch kann auch eine Versorgungsplanung erstellt werden.

    Mgliche Beratungsinhalte berblick ber vorhandene Untersttzungsangebote Kostenfragen fr pflegerische, medizinische und soziale Leistungen Antragstellung auf Leistungen der Pflegeversicherung Vermittlung und Koordination der einzelnen Hilfen Pflegekurse und Wohnberatung Einbindung von Selbsthilfe und Ehrenamt

    Neutralitt ist fr eine gute Beratung wichtig. Der Pflege-sttzpunkt hat keine eigenen Interessen auer eine individuelle und den finanziellen Mitteln angemessene Lsung zu finden.

    Ansprechpartner Pflegesttzpunkt Bodenseekreis

    Glrnischstrae 1-3 Zimmer G 102 88045 Friedrichshafen

    Melanie Haugg Telefon (0 75 41) 2 04-51 95 Gabriele Knpfle Telefon (0 75 41) 2 04-51 96

    Telefax: (0 75 41) 2 04-71 95/-71 96 E-Mail: [email protected]

    ffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.00 - 12.00 Uhr Donnerstag 14.00 - 17.00 Uhr

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    ffnungszeiten und Ansprechpartner auch auf www.bodenseekreis.de

    Pflegesttzpunkt: Beratung fr Betroffene und Angehrige zu allen Fragen der Pflege

    kostenlos neutral vertraulich kompetent

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    Wir pflegen Menschlichkeit

    Ausgangspunkt unserer Arbeit ist das Gebot zur christlichen Nchstenliebe, Wrde und Wert des Men-schen in den Mittelpunkt zu stellen. Wir achten jeden Menschen als einmaliges Geschpf Gottes. Unsere Hinwendung gilt allen Menschen, unabhngig von Nationalitt, Konfession oder Weltanschauung. Unsere Begleitung bei Krankheit, Behinderung und Alter soll Lasten abnehmen, um die husliche Selbst-stndigkeit mglichst lange zu erhalten.

    Unser TeamEine Pflege mit Herz und Verstand ist selbstverstnd-lich, doch oft nicht ausreichend. Auch Fachwissen, Kompetenz und Erfahrung drfen Sie von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der katholischen Sozialstation erwarten, denn viele sind Experten in ihrem Fachgebiet.

    Unsere ArbeitsweiseWir informieren, beraten und reagieren flexibel auf Vernderungen der individuelle Hilfebedarf hat fr uns Prioritt.

    Unsere Pflegeleistungen erbringen wir nach dem je-weils neuesten Standard. Wir wahren die Intimsphre und verpflichten uns zur Verschwiegenheit.

    Unsere Leistungen Flchendeckendes Angebot mit ber 40 Kranken-

    schwestern und Altenpflegern

    Jahrelange Erfahrung, Zusammenarbeit und Kooperationen mit Kranken- und Pflegekassen, Hausrzten, Krankenhusern und Sozialmtern

    Hauswirtschaftliche Versorgung durch Fachhaus-wirtschafterinnen

    Hausnotruf und stndige Erreichbarkeit von Krankenpflegepersonal mittels Mobiltelefon

    Haus- und Familienpflege, Haushaltsorganisations-training

    Nachbarschaftshilfe durch Einsatzkoordination von ber 80 Nachbarschaftshelferinnen und Helfern

    Essen auf Rdern: ber 25 Einsatzkrfte sorgen dafr, dass Sie tglich mit einem warmen und schmackhaften Mittagessen beliefert werden

    Kostenlose Beratung in allgemeinen Fragen und ber Angebote und Finanzierungsmglichkeiten, Pflegeschulungen und Pflegeberatungen

    Information und Vermittlung von ergnzenden Dien-sten und Hilfen sowie seelsorgerischer Begleitung

    Katholische Sozialstation Friedrichshafen

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    Friedrichshafen Friedrichshafen

    SprechzeitenPflege: Persnliche Erreichbarkeit fr unsere Klienten rund um die Uhr Verwaltung: Mo. - Fr. 8.00 - 17.00 Uhr

    Kontakt Katholische SozialstationMarienstrae 16 88045 FriedrichshafenTelefon: (0 75 41) 2 21 01 Telefax: (0 75 41) 38 92 22E-Mail: [email protected]: Barbara Hrle-SchultheissEinsatzleitung: Monika KrausGeschftsfhrung: Werner FigilisterViele Informationen und Pflegetipps finden Sie auf unserer Homepage: www.sozialstation-fn.de

    Einsatzorte Friedrichshafen Ailingen Oberteuringen Ettenkirch

    Besondere Leistungen Grundpflege

    Krperpflege, Hilfe bei tglichen Verrichtungen und hauswirtschaft-lichen Ttigkeiten

    Behandlungspflege Medizinische Leistungen im Auftrag des Arztes mit Dokumentation, Information aller an der Pflege Beteiligter

    Essen auf Rdern Tglich erhalten Sie ein warmes Mittagsmen. Es wird von unseren freundlichen Ausfahrer/innen zu Ihnen nach Hause gebracht. Auch an Wochenenden und Feiertagen. Sie knnen whlen zwischen Voll-kost, fleischlosem Men, leichter Vollkost und weiteren Kostformen.

    Hausnotruf Schnelle und sichere Erreichbarkeit tglich rund um die Uhr, moder-ne Notrufgerte mit Funksender, Beratung und Schlsselhinterle-gung, Sprechkontakt bis zum Eintreffen der Hilfe

    Nachbarschaftshilfe Hilfestellung im Haushalt und in sozialen Bereichen

    Familienpflege Individuelle Hilfe und Untersttzung bei Krankheit, Schwangerschaft, Kuraufenthalten und sonstigen Notsituationen

    Preise und BedingungenPflegeleistungen gem. SGB XI (Pflegestufe 1, 2 und 3). Behandlungspflege gem. SGB V wird von der Krankenkasse bernommen. Wir rechnen direkt mit den Krankenkassen ab.Gerne erstellen wir ein individuelles und unverbindliches Angebot.

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    ber unsMit nahezu 900 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbei-terinnen und Mitarbeitern sind wir Malteser im ganzen Bodenseeraum fr Sie da auch in Ihrer Nhe. Wir engagieren uns in der Notfallhilfe der Jugendarbeit und fr Senioren. Von mobiler sozialer Hilfe und hus-licher Pflege, ber Fahrdienste bis hin zum Menser-vice bieten wir Ihnen eine breite Palette von Diensten an, die Ihnen Ihr Leben in der eigenen Wohnung einfacher machen. Bei all dem geht es uns vor allem um Eines: Hilfe, die von Herzen kommt. Wenn es wesentlich wird und vieles seinen Platz bekommt, beginnt eine ganz besondere Zeit. Dann erhlt Hilfe eine ganz eigene Bedeutung. Wir sind da, wenn Sie uns brauchen!

    Ambulante PflegePflege ist Vertrauenssache - deshalb steht bei den Maltesern der Mensch im Mittelpunkt. Unsere qua-lifizierten Malteser Pflegekrfte leisten Grund- und Behandlungspflege, bieten hauswirtschaftliche Versor-gung an und vermitteln bei Bedarf weitere Hilfsange-bote. Wir untersttzen durch kompetente Beratung und menschliche Zuwendung - unbrokratisch und zu-verlssig. Damit tragen wir Malteser zum Erhalt der Selbststndigkeit bei und helfen dabei, ein Stck Lebensqualitt zu bewahren.

    Zeitintensive Pflege mit VorabberatungDie husliche Pflege im Alter oder nach einem Krankenhausaufenthalt stellt fr Angehrige oft ein scheinbar unlsbares Problem dar. Die Versorgung des Patienten zu Hause ist aus unterschiedlichsten Grnden unmglich, gleichzeitig spricht sich der Pflegebedrftige gegen eine Unterbringung in einer Pflegeeinrichtung aus. Der 24-Stunden-Pflegeservice schafft hier Abhilfe. Kernstck ist eine persnliche 24-Stunden-Betreuung im Haus des Patienten ein zeitliches Pflegelimit besteht somit nicht mehr.

    Der Mitarbeiter des Pflegedienstes wohnt und lebt mit dem Patienten. Der zeitliche und inhaltliche Umfang wird dem individuellen Bedarf angepasst. Feste Bestandteile des 24-Stunden-Pflegesystems sind die Grundpflege, hauswirtschaftliche Leistungen sowie die Betreuung. Flexibel dagegen die Pflegezeit pro Tag, die je nach Bedarf abgestuft werden kann. Dies hlt auch die Kosten in Grenzen. Im Vordergrund steht das Wohl des pflegebedrftigen Menschen, denn zu Hause ist es immer noch am schnsten.

    Fr eine umfassende Beratung kommen wir gerne zu Ihnen nach Hause oder auch in die Klinik. Uns ist es wichtig, dass wir Sie individuell und persnlich bera-ten und das kostenfrei und unverbindlich. Gerade in der Pflege ist es wichtig, dass man die Situation vor Ort betrachtet und zusammen mit dem Betroffenen und dessen sozialem Umfeld die Lsung bespricht.

    Friedrichshafen Friedrichshafen

    Malteser Pflegedienst Friedrichshafen

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    Friedrichshafen Friedrichshafen

    Sprechzeiten6.30 - 18.00 Uhr

    Kontakt

    Malteser Hilfsdienst gGmbH Ambulanter Pflegedienst

    Scheffelstrae 31 88045 Friedrichshafen

    Telefon: (0 75 41) 3 75 16-0 Telefax: (0 75 41) 3 75 16-25

    Pflegedienstleitung Friedrichshafen: Sabine Teuber

    E-Mail: [email protected]

    Internet: www.malteser-bodensee.de

    Einsatzorte Friedrichshafen mit Teilgemeinden Immenstaad Oberteuringen

    Besondere Leistungen Grundpflege (z.B. Krperpflege und Ankleiden) Behandlungspflege gem rztlicher Verordnung durch qualifizierte

    Wundtherapeuten Betreuung, Einkufe, Besorgungen, hauswirtschaftliche Hilfen Untersttzung im Alltag durch kompetente Sorglos-Begleiter Verhinderungspflege (z. B. bei Krankheit oder Urlaub von pflegenden

    Angehrigen) Kostenlose und unverbindliche Beratungen und Erstgesprche

    (z. B. Pflegeversicherung, Pflegehilfsmittel) Pflegeeinstze und -beratungen fr Pflegegeldempfnger und deren

    Angehrige Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit Pflegebernahme auch kurzfristig mglich Ganzheitliche Betreuung und Versorgung Zeitintensive Pflege 24-Stunden-Pflege Individuelle Pflege und Pflegeschulung zu Hause Schulung Huslicher Krankenpflege und Demenzkranke verstehen

    und begleiten

    Ergnzende Malteser-Dienste 24-Stunden-Hausnotruf. Knopfdruck gengt wir kommen! Malteser-Menservice Essen auf Rdern tglich hei Malteserruf Betreute Senioren- und Spielenachmittage Betreuung demenziell vernderter Menschen

    Preise und BedingungenPflegeleistungen gem. SGB XI (Pflegestufe 0, 1, 2 und 3). Behandlungspflege gem. SGB V wird von der Krankenkasse bernommen. Wir rechnen direkt mit den Krankenkassen ab.Gerne erstellen wir ein individuelles und unverbindliches Angebot.

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    ber unsSeit 1995 ist unser Pflegedienst eine anerkannte Einrichtung in Friedrichshafen. Viele positive Rck-meldungen von Patienten und Angehrigen sowie die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit mit vielen rzten in Friedrichshafen zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Es ermuntert uns, das Gute noch weiter zu verbessern.

    Unser Pflegeleitbild

    Pflege bedeutet fr uns, den Menschen in seiner Gesamtheit zu sehen. Seine Bedrfnisse, Wnsche und bisherigen Lebensgewohnheiten auch in Zeiten von Krankheit oder Behinderung zu integrieren. Die Vernderung ist schwer genug fr den Betroffenen und seine Angehrigen. Wir mchten unseren Teil dazu beitragen, dass es leichter geht. Dieser Ansatz spiegelt sich auch in unserem Erscheinungsbild des Ginkoblattes als Symbol fr Vielfalt und Einzigartigkeit des Menschen wider.

    Unser TeamUnser 18-kpfiges Team aus examinierten Alten-pfleger/-innen und Krankenschwestern/-pflegern hat langjhrige Erfahrung in der stationren und ambu-lanten Pflege. Bei regelmigen Fortbildungen vertie-fen und erweitern wir unser Wissen.

    Unser LeistungsspektrumWenn die Bewltigung des Alltags schwer fllt, kmmern wir uns um alle Bereiche, in denen unsere Patienten Untersttzung bentigen so umfassend wie ntig und so individuell wie mglich.

    Wir helfen bei der Betreuung, fhren Grund- und Behandlungspflege durch, bieten hauswirtschaftliche Untersttzung und kmmern uns um Besorgungen. Ebenso stehen wir bei Behrdengngen und der Ab-wicklung von Formalitten beratend zur Seite.

    Unsere ArbeitsweiseAm Anfang unserer Arbeit steht ein ausfhrliches Ge-sprch mit dem Patienten, den Angehrigen und dem Arzt. Erst dann erschliet sich uns ein umfassendes Bild, um einen Pflegeplan zu erstellen.

    In der tglichen Arbeit fhren wir ein Pflegedokumen-tationssystem, sodass auch rzte und Angehrige den Pflegeverlauf jederzeit verfolgen knnen.

    Unser Pflegedienst wird regelmig vom Medizi-nischen Dienst der Krankenkassen geprft. Das stets positive Ergebnis besttigt unser Verstndnis individu-eller Pflege und motiviert uns weiter. Wir freuen uns, das an unsere Patienten weiterzugeben und damit einen Teil fr ein erflltes Leben beizutragen.

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    Pflegedienst Beate Christ

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    Friedrichshafen Friedrichshafen

    SprechzeitenRund um die Uhr erreichbarBrozeiten: Mo. - Fr. 9.00 - 11.30 Uhr

    Kontakt Pflegedienst Beate Christ

    Merkurstrae 17 88046 Friedrichshafen

    Telefon: (0 75 41) 58 33 98 Telefax: (0 75 41) 58 33 27

    E-Mail: [email protected]

    Internet: www.pflege-beate-christ.de

    Einsatzorte Groraum Friedrichshafen Fischbach Ailingen Ettenkirch und angrenzendes Hinterland

    Preise und BedingungenWir sind Vertragspartner mit allen Kranken- und Pflegekassen und rech-nen direkt mit diesen nach der allgemein gltigen Vergtungsverein- barung ab.Rufen Sie an, um ein unverbindliches Beratungsgesprch zu vereinbaren. Gerne erstellen wir ein individuelles Angebot.

    Besondere Leistungen Grundpflege: Die Grundpflegeleistungen des Pflegedienstes Beate Christ decken neben Krperpflege und Hygiene viele weitere Aufgaben der Lebensbe-wltigung im Alter, bei Krankheit und Behinderung ab.

    Behandlungspflege: Auch fachgerechte Pflege und Leistungen im Rahmen der Behand-lungspflege werden bernommen. Hierzu zhlen die Wundversorgung, Verbandwechsel sowie das Verabreichen von Medikamenten und Injek-tionen, Katheterpflege und das An- und Ausziehen von Kompressions-strmpfen u.v.m.

    Weitere Leistungen unseres Pflegedienstes: Hauswirtschaftliche Untersttzung in allen Bereichen Vermittlung von Essen auf Rdern Vermittlung von Pflegehilfsmitteln Vermittlung von Hausnotruf Beratung und Untersttzung von Angehrigen

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    Daheim leben trotz Krankheit und Alter...Die Sozialstation hilft weiter. Wenn das Leben durch Krankheit und Alter schwie-riger wird, mssen neue Lsungen gefunden werden. Dabei soll der Mensch im Mittelpunkt stehen. Mit seiner Wrde, seinen Wnschen und Bedrfnissen. Diesem fhlen wir uns als kirchliche Sozialstation rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche verpflichtet. Denn die Grundlage unserer Arbeit ist das christliche Gebot der Nchstenliebe.

    Bei uns sind Sie in guten Hnden. Was immer wir fr Sie tun, wir tun es mit Herz und Verstand. Und selbstverstndlich mit hoher fachlicher Kompetenz. Neben der Alten- und Krankenpflege sichern wir auf Wunsch auch die hauswirtschaftliche Versorgung mit professionellen MitarbeiterInnen. Reichen diese Hilfen im konkreten Fall nicht aus, greift unser Netzwerk der Nachbarschaftshilfe, damit das Leben in den eigenen vier Wnden sichergestellt werden kann. Wo es gewnscht wird, stellen wir auch den Kontakt zu den rtlichen Seelsorgern her - weil die Seele den Beistand in schwierigen Zeiten ganz besonders braucht.

    Das Helfen hat bei uns lange Tradition. Schon immer war es Aufgabe der Kirche, Menschen in besonderen Lebenssituationen umfassend zu versorgen. Bei uns wird diese Rundum-Versorgung mglich durch die Trgerschaft der katholischen

    Kirche mit ihren Frdervereinen, zusammen mit der evangelischen Kirche. Mit unserer langjhrigen Erfah-rung im Pflegen, Helfen und Beraten entsteht so ein tragfhiges, flchendeckendes Netz fr alle Menschen in schwierigen Lebenssituationen.

    Wir sind fr alle da. Als kirchliche Sozialstation helfen wir allen Menschen in unserem Einzugsgebiet - unabhngig von ihrem Glauben, ihrer Weltanschauung, ihrer Nationalitt oder ihrem gesellschaftlichen Ansehen. Bei uns zhlt nur der Mensch. Und diesem wollen wir helfen, damit er trotz Krankheit und Alter daheim leben kann. Denn daheim ist es am Schnsten.

    Darauf drfen Sie vertrauen. Damit die umfassende Versorgung mglich wird, arbeiten wir mit einem Qualittsmanagement-System, das auf alle Bereiche der Sozialstation wirkt: Auf die Zufriedenheit der Patienten, auf die Motivation der MitarbeiterInnen sowie auf die betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

    Unser Leistungsangebot. Wir bieten fr Menschen jeden Alters, unabhngig von Konfession und Einstellung, seit mehr als 30 Jahren umfangreiche Hilfen bei der Bewltigung ihres Alltags, bei Pflegebedrftigkeit oder im Krankheitsfall, um Ih-nen in Ihrem huslichen Umfeld so lange wie mglich ein selbstbestimmtes Leben zu ermglichen.

    Sozialstation Linzgau

    Markdorf Markdorf

  • 20 21

    Markdorf Markdorf

    ErreichbarkeitPflege Rund um die Uhr erreichbarBrozeiten von 8:00 bis 12:00 UhrSprechzeiten Nach Vereinbarung

    KontaktSozialstation Linzgau

    Spitalstae 11 88677 Markdorf

    Telefon: (0 75 44) 95 59-0 Telefax: (0 75 44) 95 59-59

    E-Mail: [email protected] sozialstation-markdorf.de

    Internet: www.sozialstation-markdorf.de

    Pflegedienstleitung: Marlene Scheu Angelika Koller (stv.)

    Nachbarschaftshilfe: Edda Arnold

    Geschftsfhrung: Wolfgang Jauch (Vors.) Andreas Pfeifer

    Einsatzorte Markdorf

    Bermatingen

    Deggenhausertal

    Hagnau

    Immenstaad

    FN-Kluftern

    FN-Raderach

    Besondere Leistungen

    Medizinische Leistungen

    Pflegerische Leistungen

    Hauswirtschaftliche Leistungen

    Anleitung von Pflegepersonen

    Beratungsgesprche

    Versorgung unheilbar erkrankter Menschen

    Entlastungsmglichkeiten fr Pflegepersonen im Verhinderungsfall

    Zustzliche Betreuungsleistungen

    Organisierte Nachbarschaftshilfe

    Essen auf Rdern (frisch zubereitet)

    Hausnotruf

    Tagesbetreuung fr demenziell erkrankte Menschen

    Betreuung Wohngemeinschaft Altes Kloster

    Hilfestellung in Krisensituationen Darber hinaus informieren und beraten wir Sie individuell, wie die einzel-nen Leistungen finanziert werden knnen.

    Alle Leistungen werden ausschlielich von qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erbracht, die regelmig fort- und weitergebildet werden.

    Die pflegerische Versorgung wird rund um die Uhr sichergestellt.

    Sozialstation LinzgauEine Einrichtung der Sozialstation

    Bodensee e. V.

    Marlene Scheu, Pflegedienstleitung Angelika Koller, Pflegedienstleitung (stv.) Edda Arnold, Einsatzleitung NBH

  • 22 23

    Die LageDas familir gefhrte Pflegedomizil Familie Waldherr besteht seit 1993 und liegt in der reizvollen Umge-bung von Meckenbeuren-Buch. Es ist mit Bus und Bahn gut zu erreichen.

    Die EinrichtungDie berschaubare Senioren-Einrichtung verfgt ber 18 Vollzeitpflegepltze sowie Kurzzeitpflegepltze. Auch eine Tagesbetreuung wird angeboten. Das ge-samte Domizil ist ebenerdig und barrierefrei angelegt und somit auch fr Rollstuhlfahrer bestens geeignet. Das Wohnen mit eigenen Mbeln wird soweit wie mglich untersttzt. Alle Zimmer sind mit Dusche, WC, Waschbecken, Radio, TV, Telefon und einer Notrufan-lage ausgestattet. Darber hinaus verfgt jedes Haus ber ein Stationsbad.

    Individuelle Pflege Die Pflege jedes einzelnen Bewohners wird in An-lehnung an ganzheitliche Pflegemodelle individuell geplant und durchgefhrt. Unter Wahrung der per-snlichen Privatsphre der Bewohner/innen wird die Eigenstndigkeit mglichst lange gefrdert und aufrechterhalten. Das fachlich geschulte Personal erfllt die hchsten Ansprche der heutigen Pflege und Betreuung und geht mit viel Einfhlungsvermgen an seine Arbeit.

    Wohnen mit WohlfhlfaktorDie familire Atmosphre und der heimische Charak-ter des Hauses bietet allen Bewohnern ein Hchst-ma an Wohn- und Lebensqualitt sowie Geborgen-heit und Wohlbefinden. Unser gut ausgebildetes und geschultes Pflegepersonal samt rzten und externen Dienstleistern untersttzen uns in diesem Tun.

    Leben in vertrauter UmgebungUm das soziale Umfeld der Bewohner mglichst zu erhalten, richtet sich das Angebot in erster Linie an Menschen aus der rtlichen Umgebung des Pflege- domizils.

    Vorzgliche VerpflegungGroen Wert gelegt wird auf eine abwechslungs-reiche und gesunde Verpflegung aus der hauseigenen Kche. Vom reichhaltigen Frhstck ber ein ausge-wogenes Mittagessen mit Vollkost, Schonkost bzw. Ditkost und anschlieendem Nachmittagskaffee mit selbstgebackenen Kuchen bis hin zum Abendessen sind die Bewohner/innen den ganzen Tag ber be-stens versorgt. Auf Wunsch werden zustzlich noch Zwischenmahl-zeiten gereicht. Auch auf die im Alter so wichtige regelmige und ausreichende Zufuhr von Flssigkeit wird vom Personal sorgfltig geachtet.

    Pflegedomizil Familie Waldherr

    Meckenbeuren Meckenbeuren

  • 22 23

    Meckenbeuren Meckenbeuren

    BesuchszeitenBesuche jederzeit mglich.

    Kontakt

    Pflegedomizil Familie Waldherr

    EVS-Weg 9-11 88074 Meckenbeuren

    Heimleiter: Herr A. Waldherr

    Telefon: (0 75 42) 94 19-0 Telefax: (0 75 42) 94 19-30

    E-Mail: [email protected]

    Internet: www.pflegedomizil-waldherr.de

    Besondere Leistungen Es findet eine regelmige seelsorgerische Betreuung statt.

    Gottesdienste werden in der Einrichtung abgehalten.

    Die hauseigene Wscherei mit Mang und Bgelstube sorgt fr eine schnelle und reibungslose Abwicklung des Kleidungs- und Wsche- dienstes.

    Therapeutische Manahmen wie z.B. Krankengymnastik werden direkt in der Einrichtung durchgefhrt.

    Fupflege und Hausfriseurin sind vor Ort.

    Preise und BedingungenEs besteht eine Vergtungsvereinbarung aller Kranken-/Pflegekassen zur bernahme der Pflegekosten. (Stufe 1 - 3)

    Nhere Informationen erhalten Sie bei einem persnlichen Gesprch ver-bunden mit einem gefhrten Rundgang durch das Pflegedomizil.

    Standort-Infos Bushaltestelle 200 mBahn 100 mAutobahn 20 km Nchstgr. Stadt (FN) 13 km Caf 200 m Bckerei 200 m Metzgerei 200 m Supermarkt 100 m Bank 500 mPost 1 km Kirche 1 kmNchster Arzt im Hause Garten/Park/Teich im Hause

    Ausstattung Pflegekrfte weibl./mnnl. 11 Einzel-/Doppelzimmer 6/6Dauer-Pflegepltze 18Kurzzeit-Pflegepltze 1 Gottesdienst im Haus Kirchliche Veranstaltungen Sitzmglichkeiten im Freien Parkpltze

    PflegedomizilFamilie Waldherr

  • 24 25

    Meersburg / Meckenbeuren Meersburg / Meckenbeuren

    Pflege in Ihrer UmgebungUnser ambulanter Pflegedienst ist in mehreren Ein-satzgebieten im Bodenseekreis fr Sie unterwegs. Qualifiziert und erfahren stellen wir uns auf Ihre Be-drfnisse ein, damit Sie weiterhin in Ihrer gewohnten Umgebung bleiben und sich wohlfhlen knnen.

    Unser LeitbildMenschen auf mglichst vielen Ebenen ihres Lebens zu begegnen und zu begleiten ist ein sicherlich hoher Anspruch. Diesem Thema widmen wir viel Energie. Unsere Patienten wissen, dass wir uns um sie in vielen ihrer Belange kmmern, soweit sie es selbst oder Angehrige nicht bernehmen knnen, bis hinein in die Phasen ihrer letzten Lebensstunden. Nur so kann Pflege zu einem Ziel fhren, das wir uns alle wnschen wrden, wren wir selbst betroffen. Der Kernpunkt in der Versorgung liegt dabei in einem um-fassenden und ganzheitlichen Stil. Hierbei spielt Ver-trauen eine zentrale Rolle. Dieses Vertrauen entsteht sowohl durch die Art des Umgangs mit Betroffenen und Angehrigen, als auch durch Professionalitt bei der Durchfhrung von Pflege und Begleitung. Freund-lichkeit und Herzlichkeit sind hierbei wichtige und selbstverstndliche Bestandteile.

    Ein starkes Team - fr Sie daMit ber 30 Jahren Ttigkeit im Krankenhaus, in hus- licher Pflege und als Pflegedienstleiter im admini-strativen Bereich hat der Inhaber Walter Stroh vielerlei Erfahrung bei der Begleitung erkrankter, pflege- oder be-treuungsbedrftiger Menschen, sowie in der Seelsorge.

    Unsere Mitarbeiter sind erfahrene und qualifizierte examinierte Krankenschwestern, Kranken- und Altenpfleger(-innen) und hauswirtschaftliche Krfte. Dadurch knnen wir Ihnen zum einen eine sehr gute medizinische und pflegerische Versorgung und zum anderen kompetente Haushaltshilfe bieten. Hierbei mchten wir uns bestmglich auf Ihre individuelle Situation einstellen und Sie und Ihre Angehrigen zu-stzlich durch unsere fachliche Kompetenz bei Fragen rund um die Pflege sowie der Vernetzung zwischen Ihnen, Ihrem Hausarzt und Therapeuten untersttzen.

    Eine Kernaufgabe unseres Pflegedienstes besteht darin, dass Sie sich in Ihrer gewohnten Umgebung wohlfhlen und wieder an Lebensqualitt gewinnen. Aus diesem Grund mchten wir die Pflege auch un-abhngig von engen Zeitangaben, vielmehr auf Ihre Bedrfnisse abgestimmt, durchfhren. Menschlichkeit steht fr uns an erster Stelle, daher legen wir grten Wert auf einen liebevollen, geduldigen und sehr rcksichtsvollen Umgang. Da wir Sie in Ihren Alltags-strukturen keineswegs stren, sondern Ihnen pro-fessionell unter die Arme greifen mchten, ist es uns wichtig, Ihnen auch durch Werte wie Pnktlichkeit und Zuverlssigkeit ein Gefhl von Sicherheit zu vermit-teln. Dies geschieht ber gezielte Absprachen.

    PrivatsphreSie knnen sich auf einen diskreten Umgang mit Ihrem privaten Umfeld verlassen. Verschwiegenheit ber Ihre husliche oder familire Situation sind fr uns selbstverstndlich. Wir kommen Ihnen mit hchs-ter Wertschtzung entgegen.

    Ambulanter Pflegedienst Walter Stroh

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    Meersburg / Meckenbeuren Meersburg / Meckenbeuren

    Einsatzorte Meersburg, Uhldingen, Hagnau

    Markdorf

    Oberteuringen

    Meckenbeuren

    Tettnang

    Langenargen

    Kressbronn

    Sprechzeiten Rund um die Uhr erreichbar.

    Brozeiten Mo. - Fr. 9.00 - 12.30 Uhr

    Kontakt

    Ambulanter PflegedienstWalter Stroh

    Allmendweg 25 88709 MeersburgTelefon: (0 75 32) 52 59Telefax: (0 75 32) 44 64 94

    Karpfenweg 988074 MeckenbeurenTelefon: (0 75 42) 9 48 75 41Telefax: (0 75 42) 9 48 75 42

    Markdorf/OberteuringenTelefon: (01 76) 24 65 05 86oder (0 75 42) 9 48 75 41

    E-Mail:[email protected]

    Pflegedienstleiter:Walter Stroh

    Unsere LeistungenBehandlungspflege: Verabreichung von Medikamenten, An- und Ausziehen von Kompressions- strmpfen, Spritzen und Verbnde aller Art, darunter Kompression- und Wundverbnde, Pflege und Wechsel von Kathetern, Infusions- und Schmerztherapie, vorbeugende Manahmen gegen Wundliegen, Throm-bosen und Lungenentzndungen, u.v.m.

    Grundpflege: bernahme oder Hilfe bei der Krperpflege, Mobilitt und der Nahrungs-aufnahme, Ernhrung mittels Sondensystemen und vieles andere, das zur Bewltigung des Lebensalltages in einer zustzlich von Einschrn-kungen gezeichneten Situation erforderlich ist.

    Haushaltshilfe: Hauswirtschaftliche Ttigkeiten aller Art, Einkufe und Besorgungen.

    Sterbebegleitung: Immer sind wir pflegend und begleitend ttig, dabei wachsen Bezie-hungen. Auch hier stehen wir Ihnen gerne zur Seite und lassen Sie und Ihre Angehrigen nicht allein.

    Beratungsbesuche nach 37,3 SGB XI: Als Empfnger von Geldleistungen sind Sie von Ihrer Pflegekasse gefor-dert, der Pflegestufe entsprechend, mehrfach im Kalenderjahr ein soge-nanntes Beratungsgesprch einzuholen. Eine entsprechende Bescheini-gung ergeht dann an die Pflegekasse.

    Beratung: Hilfe bei der Beantragung von Pflegestufen, bei Formalitten, Behrden-gngen und Telefonaten, Vernetzung mit Hausrzten, Therapeuten oder anderen notwendigen medizinischen Einrichtungen.

    Preise und BedingungenAls Vertragspartner aller Kranken- und Pflegekassen rechnen wir nach einheitlich vorgegebenen Preisen ab, die den aktuell gltigen Vergtungs-vereinbarungen entsprechen.Gerne beraten wir Sie umfassend. Rufen Sie einfach an.

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    Unser HausAls Seniorenheim mit 66 Pflegepltzen im Grnen und herrlichem Blick ber Meersburg, die Schweizer Alpen und den See gelegen, bietet das Dr. Zimmermann Stift mit seinem parkhnlichen Garten die ideale Um-gebung fr ltere Menschen, rund um die Uhr betreut, gepflegt und umsorgt zu werden. Qualifiziertes Pflegepersonal und ein umfangreiches Ergotherapieangebot, verbunden mit einer ausge-zeichneten Kche, bescheren jeden Tag eine hohe Lebensqualitt in Sicherheit und menschlicher Wr-me. Die Nhe zur historischen Altstadt und das Woh-nen mitten in den Weinbergen bieten immer wieder aufs Neue kurzweilige Stunden und neue Eindrcke.

    Unser LeitbildDie Wrde unserer Bewohner verdient unsere hchste Beachtung. Die Einzigartigkeit jedes einzel-nen Bewohners muss jederzeit ermglicht werden. Jeder Bewohner hat eine Lebensleistung, der wir mit Achtung begegnen.Wir sehen unsere Bewohner im Mittelpunkt all un-seres Handelns. Die individuellen Wnsche und Be-drfnisse unserer Bewohner werden von uns respek-tiert und bestmglich erfllt.Aufgrund der Wichtigkeit der sozialen Kontakte unserer Bewohner, innerhalb und auerhalb unseres Hauses, begren und frdern wir diese in vollem Um-fang. Aus diesem Grunde respektieren wir auch die in-

    dividuellen Gewohnheiten und Lebensweisen unserer Bewohner und ihren Anspruch auf Selbstbestimmung und evtl. noch mglicher Selbstverwirklichung.

    Unsere PflegeGemeinsam mit qualifizierten Pflegekrften, rzten, Therapeuten und Alltagsbegleitern mchten wir ein umsorgtes, aber soweit wie mglich auch ein selbst-stndiges Leben ermglichen. Zugunsten unserer Bewohner kooperieren wir eng mit unseren externen Partnern wie z. B. rzten, Krankenhusern, Reha-Einrichtungen oder Sozialdiensten.Den Mittelpunkt unseres Hauses stellt die Pflege dar. Wir fhren hier die fhigkeitsorientierte frdernde Prozesspflege nach der Pflegetheorie von Monika Krohwinkel durch.

    Unsere AngeboteWir bieten vielseitige Aktivitten zur Frderung sozialer Kontakte und persnlicher Interessen.Unsere hauseigene Kche versorgt uns tglich mit fri-schem und abwechslungsreichem Essen aus gesun-den, regionalen Zutaten. Gerne bewirten wir auch Ihre Gste, die herzlich willkommen sind, oder richten Ihre Feste fr Sie aus.Seit vielen Jahren bietet unser Mobiler Mittagstisch in Meersburg und naher Umgebung einen Lieferservice mit frisch zubereitetem heiem Tagesmen an.

    Dr. Zimmermann Stift Meersburg

    Meersburg Meersburg

  • 26 27

    BesuchszeitenBesuch ist jederzeit und gerne willkommen.Tel. Terminvereinbarung erbeten.

    Kontakt

    Spitalfonds Meersburg Dr. Zimmermann Stift

    Kurallee 16 88709 Meersburg

    Betriebsleitung: Herr Peter Kemmer Telefon: (0 75 32) 4 40-2 20 Telefax: (0 75 32) 4 40-2 40

    Pflegedienstleitung: Frau Sonja Baur Telefon: (0 75 32) 4 40-2 41 Telefax: (0 75 32) 4 40-52 41

    E-Mail: [email protected]

    Internet: www.spitalfonds.meersburg.de

    Standort-InfosBushaltestelle vor dem Haus Bahn 6 km Autobahn (Stockach) 27 kmNchstgrere Stadt berlingen 12 km Konstanz (Fhre) 9 kmBckerei 300 mSupermarkt 700 mBank 950 mPost 1,8 kmKirche 900 mNchster Arzt 3 km (rzte versch. Fachrichtungen kommen ins Haus)Garten/Park/Teich am Haus

    AusstattungPflegekrfte weibl. / mnnl. Einzelzimmer 62 Doppelzimmer 2Dauer-Pflegepltze 66Kurzzeit-Pflegepltze eingestr. Hospizdienst Gottesdienst im Haus ev. / kath. Kirchliche Veranstaltungen Aufzug Sitzmglichkeiten im Freien Separate Raucherrume Cafeteria/offener Speisesaal Eigene Kche Parkpltze

    Besondere LeistungenDie Angebote auf einen Blick: Aktivierende Pflege Behandlungspflege Hauswirtschaftliche Versorgung Prsenzkrfte Einzel- und Gruppenaktivierung, Spaziergnge Zeitungsrunde Sing- und Kinonachmittage, Lesungen, Konzerte Jahreszeitliche Feste Freie Hausarztwahl im Haus Kooperation mit Schulen und Kindergrten (Junioren fr Senioren) Mittagsmen aus der eigenen Kche Friseur, Fupflege Kognitive Spiele, Gymnastik, Sturzprvention Gemeinsame Geburtstagsfeiern Tiergehege im parkhnlichen Garten Verkehrsfreie, geteerte Rundwege mit See- und Alpensicht Mobiler Mittagstisch fr Meersburg und Umgebung

    Preise und BedingungenPflegeleistungen gem. SGB XI (Pflegestufe 1, 2 und 3). Behandlungspflege gem. SGB V wird von der Krankenkasse bernommen. Wir rechnen direkt mit den Krankenkassen ab.Gerne erstellen wir ein individuelles und unverbindliches Angebot.

    Meersburg Meersburg

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    Haus und LageDas Alten- und Pflegeheim Wespach liegt landschaft-lich ruhig gelegen zwischen Neufrach und Bermatin-gen. In unmittelbarer Nhe zu unserem Haus gibt es einen idyllischen Weiher, dessen schner Fuweg zu einem Spaziergang einldt. berall finden Sie Ruhe- bnke, um die herrliche Landschaft genieen zu knnen.Unser Haus bietet 80 pflegebedrftigen Menschen Platz.

    Unsere Zimmer sind berwiegend mit eigenem Bad, teilweise mit Parkett und Balkon ausgestattet. Das Bad ist seniorengerecht gestaltet. Eigene Mbel kn-nen auf Wunsch mitgebracht werden.

    Unser Leitbild - Gemeinsam statt einsamWir bieten eine liebevolle, warme Atmosphre, welche zu einem geruhsamen Lebensabend gehrt. Wir wahren die Wrde des Menschen in allen Situationen und schaffen eine Atmosphre der Wertschtzung und Toleranz. Im Mittelpunkt steht bei uns der Mensch. Er soll in seiner Ganzheit wahrgenommen werden.Wir legen groen Wert auf die Einbindung des Heimes in das Gemeindeleben unserer Stiftungsge-meinden. Die Vielzahl der Besuche von Kindern und Jugendlichen, aber auch ehrenamtlicher Gruppie-rungen zeigen die Akzeptanz und die Prsenz des Hauses in unseren Gemeinden.

    Unser TeamInsgesamt 59 Mitarbeiter/Innen in den Bereichen Pflege, Hauswirtschaft, Kche und Verwaltung km-mern sich um das Wohlbefinden unserer Bewohner/Innen. Wir arbeiten nach den neuesten Erkenntnissen der Pflegeforschung und Pflegewissenschaft, die wir durch stndige Fort- und Weiterbildungsmanahmen erwerben bzw. vertiefen.

    Unsere Pflegeleistungen Grund- und Behandlungspflege

    Medizinische Versorgung

    Vielseitiges Wochenprogramm (Gymnastik, Muskelaufbautraining, Krankengym-nastik, Massage, Gedchtnistraining, Singen, Spaziergnge, Spiel- und Bastelnachmittage, Feste je nach Jahreszeit, Theater und Konzerte)

    Seelsorgerische Betreuung

    Gottesdienste (eigene Kapelle)

    Fupflege und Friseur

    Wschedienst

    Hauseigene Kche mit regionalen Produkten

    Kiosk und Kantine

    Fahrdienste

    Alten- und Pflegeheim Wespach

    Salem Salem

  • 28 29

    Salem Salem

    BesuchszeitenTglich bis 20.00 Uhr

    Kontakt Alten- und Pflegeheim Wespach

    Wespach 1 88682 Salem

    Heimleitung: Torsten Schillinger

    Telefon: (0 75 53) 9 18 59 90 Telefax: (0 75 53) 91 85 99 61

    E-mail: [email protected]

    Internet: www.wespach.de

    Besondere Leistungen Beschtzte Demenzabteilung In dieser Abteilung werden 12 Personen mit demenzieller Erkrankung in einer gemeinsamen Wohngruppe betreut. Codegesichert bietet sie Sicherheit und Schutz fr weglaufgefhrdete oder verwirrte Bewohner.

    Freie Arztwahl In unserem Haus besteht freie Arztwahl. Die Versorgung unseres Hauses ist durch die rzteschaft des Salemer Tals sichergestellt. Zustzlich be-steht eine Kooperation mit dem Zentrum fr Psychiatrie Sdwrttemberg - Standort Weissenau, die mindestens einmal monatlich eine groe Visite vorsieht. Weiter kann auf einen Zahnarzt zurckgegriffen werden, der ins Haus kommt.

    Beschftigungstherapie In unserem Haus ist eine eigene Ergotherapeutin im Rahmen einer Voll-zeitstelle beschftigt. Acht weitere Betreuungskrfte bieten zustzliche Betreuungsangebote fr pflegeversicherte Personen mit erheblichem Betreuungsbedarf gem 87 b SGB XI an.

    Preise und BedingungenWir erbringen Pflegeleistungen gem. SGB XI (Pflegestufe 1, 2 und 3) sowie Leistungen nach SGB XII (Pflegestufe O K/G)Wir rechnen direkt mit den Pflegekassen ab.Gerne erstellen wir ein individuelles und unverbindliches Angebot.

    Standort-Infos Bushaltestelle 600 mBahn (in Salem) 2 kmAutobahn 17 km Caf im HausBckerei 2 km Metzgerei 2 km Supermarkt 2 km Bank 2 kmPost 3 km Kirche im HausNchster Arzt 2 km Garten/Park/Teich am Haus

    Ausstattung Pflegekrfte weibl./mnnl. 39/3 Einzel-/Doppelzimmer 60/10Dauer-Pflegepltze 70 Kurzzeit-Pflegepltze 10Hospizdienst im Ehrenamt Gottesdienst im Haus Kirchliche Veranstaltungen Aufzug Sitzmglichkeiten im Freien Cafeteria Parkpltze Separate Raucherrume

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    Unser HausDas Haus Rosengarten ist eine kleine, berschaubare Einrichtung mit insgesamt nur 37 Bewohnern. Sie liegt im schnen Salemer Tal im Ortsteil Beuren, wo sie unauffllig im Wohngebiet eingebettet ist.

    Qualifizierte Mitarbeiter untersttzen die Bewohner individuell entsprechend deren jeweiligen Bedrfnisse und bieten ein sicheres Zuhause in einer verkehrsbe-ruhigten Siedlungslage.

    Alle Zimmer sind mit einer modernen Rufanlage aus-gerstet. Als Angehrige wissen Sie Ihre Lieben gut aufgehoben, sind aber auch jederzeit herzlich eingela-den, sich in deren tgliche Belange mit einzubringen.

    Langzeitpflege

    In der Langzeitpflege finden Sie eine sichere Heimat, die auch dann noch Ihren Wnschen entspricht, wenn sich die Pflegebedrftigkeit verndert.

    Kurzzeitpflege

    Die Kurzzeitpflege richtet sich an Menschen, die kurzfristig Pflege bentigen. Auch fr den Fall, dass beispielsweise wegen Urlaub der pflegenden Ange-hrigen eine sichere Versorgung gewnscht ist, bietet sich diese Lsung an.

    HausgemeinschaftDie stationre Hausgemeinschaft zeichnet sich durch seine familienhnliche Lebens- und Wohnform aus. Unsere offene Wohnkche ist das Herz unserer Ge-meinschaft und ermglicht es den zwlf dort lebenden Bewohnern, sich im Rahmen ihrer Mglichkeiten in die tglichen Ablufe mit einzubringen. Gewohnheiten, Neigungen und Interessen des einzelnen Bewohners werden ausdrcklich bercksichtigt. Hier steht das gemeinsame Leben im Mittelpunkt.

    Zustzliche BetreuungsleistungenFr Menschen mit eingeschrnkter Alltagskompetenz bieten wir eine zustzliche, von den Kassen finan-zierte, soziale Betreuung an.

    Qualitt Der Medizinische Dienst hat unser Haus zum wieder-holten Mal mit der Gesamtnote 1,1 bewertet. Ein Ansporn fr uns, diesem hohen Anspruch auch weiter-hin zu gengen.

    Salem Salem

    Haus RosengartenLangzeitpflege Kurzzeitpflege Hausgemeinschaft

  • 30 31

    Salem Salem

    BesuchszeitenTglich von frh bis spt

    Kontakt Haus Rosengarten

    Hinter den Grten 11-13 88682 Salem-Beuren

    Hausleitung: Andrea Hbschle

    Telefon (0 75 54) 9 89 97-0 Telefax (0 75 54) 9 89 97-13

    E-Mail: [email protected]

    Internet: www. haus-rosengarten-salem.de

    Standort-Infos Bushaltestelle 100 mBahn (in Salem) 7 kmAutobahn 20 km Nchstgr. Stadt (berl.) 15 km Caf 500 m Bckerei 500 m Metzgerei 4 km Supermarkt 4 km Bank 500 mPost 4 km Kirche 200 mNchster Arzt 100 m Garten/Park 50 m

    Ausstattung Pflegekrfte weibl./mnnl. Einzel-/Doppelzimmer 15/11Dauer-Pflegepltze 37Kurzzeit-Pflegepltze bei BedarfHospizdienst Gottesdienst im Haus Kirchliche Veranstaltungen Aufzug Sitzmglichkeiten im Freien Separate Raucherrume Cafeteria Parkpltze

    Preise und Bedingungen Unsere aktuellen Preise und Bedingungen finden Sie unter www.haus-rosengarten-salem.de

    Besondere Leistungen

    Hausgemeinschaft

    Besonders stolz sind wir auf die bereits erwhnte stationre Hausgemein-schaft. Sie ist nach Empfehlungen des Kuratoriums Deutsche Altenhilfe gestaltet. Zwlf Bewohner leben in einem Haus zusammen und werden nach ihren individuellen Wnschen gefrdert. Zustzliche Betreuungs-krfte untersttzen die Bewohner im Alltag und bieten ihnen die Mglich-keit, sich gem ihren Fhigkeiten einzubringen.

    Eigene Kchen

    Sowohl im Pflegebereich als auch in der Hausgemeinschaft wird noch in eigener Kche gekocht. Dies ermglicht es, mehr auf die individuellen Bedrfnisse der Bewohner einzugehen.

    Am besten vereinbaren Sie einen Termin und berzeugen sich selbst von unserer Arbeit.

  • 32 33

    Salem Salem

    Sozialstation Salem

    Daheim leben trotz Krankheit und Alter...Die Sozialstation hilft weiter. Wenn das Leben durch Krankheit und Alter schwie-riger wird, mssen neue Lsungen gefunden werden. Dabei soll der Mensch im Mittelpunkt stehen. Mit seiner Wrde, seinen Wnschen und Bedrfnissen. Diesem fhlen wir uns als kirchliche Sozialstation rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche verpflichtet. Denn die Grundlage unserer Arbeit ist das christliche Gebot der Nchstenliebe.

    Bei uns sind Sie in guten Hnden. Was immer wir fr Sie tun, wir tun es mit Herz und Verstand. Und selbstverstndlich mit hoher fachlicher Kompetenz. Neben der Alten- und Krankenpflege sichern wir auf Wunsch auch die hauswirtschaftliche Versorgung mit professionellen MitarbeiterInnen. Reichen diese Hilfen im konkreten Fall nicht aus, greift unser Netzwerk der Nachbarschaftshilfe, damit das Leben in den eigenen vier Wnden sichergestellt werden kann. Wo es gewnscht wird, stellen wir auch den Kontakt zu den rtlichen Seelsorgern her - weil die Seele den Beistand in schwierigen Zeiten ganz besonders braucht.

    Das Helfen hat bei uns lange Tradition. Schon immer war es Aufgabe der Kirche, Menschen in besonderen Lebenssituationen umfassend zu versorgen. Bei uns wird diese Rundum-Versorgung mglich durch die Trgerschaft der katholischen

    Kirche mit ihren Frdervereinen, zusammen mit der evangelischen Kirche. Mit unserer langjhrigen Erfah-rung im Pflegen, Helfen und Beraten entsteht so ein tragfhiges, flchendeckendes Netz fr alle Menschen in schwierigen Lebenssituationen.

    Wir sind fr alle da. Als kirchliche Sozialstation helfen wir allen Menschen in unserem Einzugsgebiet - unabhngig von ihrem Glauben, ihrer Weltanschauung, ihrer Nationalitt oder ihrem gesellschaftlichen Ansehen. Bei uns zhlt nur der Mensch. Und diesem wollen wir helfen, damit er trotz Krankheit und Alter daheim leben kann. Denn daheim ist es am Schnsten.

    Darauf drfen Sie vertrauen. Damit die umfassende Versorgung mglich wird, arbeiten wir mit einem Qualittsmanagement-System, das auf alle Bereiche der Sozialstation wirkt: Auf die Zufriedenheit der Patienten, auf die Motivation der MitarbeiterInnen sowie auf die betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

    Unser Leistungsangebot. Wir bieten fr Menschen jeden Alters, unabhngig von Konfession und Einstellung, seit mehr als 30 Jahren umfangreiche Hilfen bei der Bewltigung ihres Alltags, bei Pflegebedrftigkeit oder im Krankheitsfall, um Ih-nen in Ihrem huslichen Umfeld so lange wie mglich ein selbstbestimmtes Leben zu ermglichen.

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    Salem Salem

    ErreichbarkeitPflege Rund um die Uhr erreichbarBrozeiten von 8:00 bis 12:00 UhrSprechzeiten Nach Vereinbarung

    KontaktSozialstation Salem

    Leutkirch 20 88682 Salem

    Telefon: (0 75 53) 92 22-0 Telefax: (0 75 53) 92 22-33

    E-Mail: [email protected] sozialstation-salem.de

    Internet: www.sozialstation-salem.de

    Pflegedienstleitung: Sigrid Koch Angela Boxhammer (stv.)

    Nachbarschaftshilfe: Andrea Aenis

    Geschftsfhrung: Wolfgang Jauch (Vors.) Andreas Pfeifer

    Einsatzorte Daisendorf

    Frickingen

    Heiligenberg

    Meersburg

    Salem

    Stetten

    Uhldingen-Mhlhofen

    Besondere Leistungen

    Medizinische Leistungen

    Pflegerische Leistungen

    Hauswirtschaftliche Leistungen

    Anleitung von Pflegepersonen

    Beratungsgesprche

    Versorgung unheilbar erkrankter Menschen

    Entlastungsmglichkeiten fr Pflegepersonen im Verhinderungsfall

    Zustzliche Betreuungsleistungen

    Organisierte Nachbarschaftshilfe

    Hausnotruf

    Tagesbetreuung fr demenziell erkrankte Menschen

    Hilfestellung in Krisensituationen

    Darber hinaus informieren und beraten wir Sie individuell, wie die einzel-nen Leistungen finanziert werden knnen.

    Alle Leistungen werden ausschlielich von qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erbracht, die regelmig fort- und weitergebildet werden.

    Die pflegerische Versorgung wird rund um die Uhr sichergestellt.

    Sozialstation SalemEine Einrichtung der Sozialstation

    Bodensee e. V.

    Sigrid Koch, Pflegedienstleitung Angela Boxhammer, Pflegedienstleitung (stv.) Andrea Aenis, Einsatzleitung NBH

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    Die Pflegeeinrichtung

    Das Altenzentrum der Diakonie in berlingen wurde im Sommer 1999 erffnet. Es besteht aus einem Pfle-geheim mit 51 Betten und fnf Husern mit insgesamt 100 betreuten Wohnungen.

    Die Anlage wird ergnzt von einem grozgigen Win-tergarten, der Raum gibt fr unsere vielfltigen kultu-rellen Veranstaltungen. Sie reichen von Lesungen und Festen bis hin zu privaten Geburtstagsfeiern.

    Leitbild und Pflege

    Unser Leitbild ist dem christlichen Menschenbild ver-pflichtet und bedeutet: Menschlichkeit, Freundlichkeit, Freude und Respekt.

    Unsere Pflege zeichnet sich aus durch individuelle Zuwendung und Freundlichkeit. Wir fhlen uns einem hohen, anspruchsvollen Pflegest