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Konzeptentwurf zur Einrichtung einer Offenen Ganztagsschule an der Grundschule Wanna Stand: März 2007 - 1 - Inhaltsverzeichnis PRÄAMBEL........................................................................................- 1 - 1. KONZEPT ZUR EINRICHTUNG EINER GANZTAGSSCHULE AN DER GRUNDSCHULE WANNA .........................................................- 5 - 1.1 Ausgangslage und Planungsgrundlagen ............................................... - 5 - 1.1.1 Beteiligte ............................................................................................. - 5 - 1.1.2 Kooperationspartner .......................................................................... - 5 - 1.2 Zuständiger Schulträger .......................................................................... - 6 - 1.3 Gegenwärtige Schülerzahlen, Zügigkeit der Grundschule Wanna sowie deren Entwicklung .................................................................................... - 6 - 1.4 Gegenwärtige bzw. zukünftig vorgesehene Schulbezirke / Einzugsbereiche ....................................................................................... - 7 - 1.5 Gebäude- und Raumbestand, Lage der beteiligten Partner zueinander, Entfernungen ............................................................................................ - 7 - 1.5.1 Lage der beteiligten Partner zueinander, Entfernungen - 7 - 1.5.2 Raumbestand der Grundschule Wanna............................................... - 8 - 1.6 Bereits eingerichtete Angebote am Nachmittag und bestehende Kooperationen mit außerschulischen Trägern ...................................... - 8 - 1.6.1 Grundschule Wanna .............................................................................. - 8 - 1.6.2 Kooperation mit der Jugendfreizeitstätte (JFS) .................................. - 9 - 1.6.3 Kooperation mit der Musikschule / Neu Förderverein........................ - 9 - 1.6.4 Kooperation mit dem Ev. Kindergarten (Kita) ................................... - 10 - 1.6.5 Weitere bestehende Kooperationsangebote ..................................... - 10 - 1.7 Ganztags- und Nachmittagsangebote benachbarter Schulen oder anderer Träger ........................................................................................ - 10 - 1.8 Angaben zum aktuellen und langfristigen Bedürfnis für die beantragte Ganztagsschule ...................................................................................... - 10 - 1.9 Angaben zum Gesamtbedarf an Ganztagsschulstandorten im Gebiet der Samtgemeinde Sietland ................................................................... - 12 -

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Konzeptentwurf zur Einrichtung einer Offenen Ganztagsschule an der Grundschule Wanna

Stand: März 2007 - 1 -

Inhaltsverzeichnis

PRÄAMBEL ........................................................................................ - 1 -

1. KONZEPT ZUR EINRICHTUNG EINER GANZTAGSSCHULE AN DER GRUNDSCHULE WANNA ......................................................... - 5 -

1.1 Ausgangslage und Planungsgrundlagen ............................................... - 5 -

1.1.1 Beteiligte ............................................................................................. - 5 -

1.1.2 Kooperationspartner .......................................................................... - 5 -

1.2 Zuständiger Schulträger .......................................................................... - 6 -

1.3 Gegenwärtige Schülerzahlen, Zügigkeit der Grundschule Wanna sowie deren Entwicklung .................................................................................... - 6 -

1.4 Gegenwärtige bzw. zukünftig vorgesehene Schulbezirke / Einzugsbereiche ....................................................................................... - 7 -

1.5 Gebäude- und Raumbestand, Lage der beteiligten Partner zueinander, Entfernungen ............................................................................................ - 7 -

1.5.1 Lage der beteiligten Partner zueinander, Entfernungen - 7 -

1.5.2 Raumbestand der Grundschule Wanna ............................................... - 8 -

1.6 Bereits eingerichtete Angebote am Nachmittag und bestehende Kooperationen mit außerschulischen Trägern ...................................... - 8 -

1.6.1 Grundschule Wanna .............................................................................. - 8 -

1.6.2 Kooperation mit der Jugendfreizeitstätte (JFS) .................................. - 9 -

1.6.3 Kooperation mit der Musikschule / Neu Förderverein ........................ - 9 -

1.6.4 Kooperation mit dem Ev. Kindergarten (Kita) ................................... - 10 -

1.6.5 Weitere bestehende Kooperationsangebote ..................................... - 10 -

1.7 Ganztags- und Nachmittagsangebote benachbarter Schulen oder anderer Träger ........................................................................................ - 10 -

1.8 Angaben zum aktuellen und langfristigen Bedürfnis für die beantragte Ganztagsschule ...................................................................................... - 10 -

1.9 Angaben zum Gesamtbedarf an Ganztagsschulstandorten im Gebiet der Samtgemeinde Sietland ................................................................... - 12 -

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Konzeptentwurf zur Einrichtung einer Offenen Ganztagsschule an der Grundschule Wanna

Stand: März 2007 - 1 -

2. GRUNDKONZEPTION DER GANZTAGSSCHULE ...................... - 12 -

2.1 Aufgabenschwerpunkte und Zielsetzung der Deichgraf Johans Grundschule als Ganztagsschule ...... Fehler! Textmarke nicht definiert.

2.2 Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen, ins besondere mit Trägern wie Jugendfreizeitstätte .................................................... - 14 -

2.3 Vereinbarung zur Zusammenarbeit der Beteiligten, Regelungen und Absprachen zu organisatorischen Fragen ........................................... - 15 -

2.4 Grundzüge der pädagogischen und organisatorischen Konzeption ....... - 16 -

2.4.1 Pädagogische Konzeption .................................................................. - 16 -

2.4.2 Organisatorische Konzeption ............................................................. - 20 -

2.5 Erforderliche und geplante Erweiterungen bei Gebäuden, Räumen und Ausstattung ............................................................................................. - 23 -

2.6 Organisation des Mittagessens ............................................................. - 24 -

2.7 Organisation der Schülerbeförderung .................................................. - 25 -

2.9 Zeitplan für die Einführung des Ganztagsbetriebes ............................ - 25 -

2.10 Prognostizierter Personalbedarf für die folgendenSchuljahre ............... - 26 -

3. STELLUNGNAHMEN UND BETEILIGUNGEN ...................... - 27 -

3.1 Votum des Schulträgers ........................................................................ - 27 -

3.2 Votum der Elternvertretung ................................................................... - 28 -

3.3 Votum der Gesamtkonferenz ................................................................. - 28 -

Anhang 1

Anhang 2

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Konzept zur Einrichtung einer Ganztagsschule an der Grundschule Wanna

Stand: März 2007 - 1 -

Präambel

I. Ziel der Grundschule Wanna ist die Förderung verlässlicher Ganztags-angebote, insbesondere im Umfeld von Schule - unter dem Dach der Schule in der Gemeinde Wanna - zu organisieren. Die Schule soll langfristig ein ganztägig geöffnetes Haus des Lernens sein, in dem Schüler gerne lernen und leben. Zunächst soll die Grund-schule Wanna jedoch als „offene Ganztagsschule“ starten. Die ganztägig geöffnete Grundschule Wanna böte eine große Chance, die Qualitäten von Schule, Kindergarten und Jugendfreizeitarbeit mitei-nander zu verknüpfen. Es wäre eine Ganztagsschule, die den unter-schiedlichen Bedürfnissen von Schülern, Eltern und der Praxis gerecht wird. Die Grundschule Wanna schafft als „offene Ganztagsschule“ einen ver-lässlichen und verbindlichen zeitlichen und organisatorischen Rahmen für den Unterricht und außerunterrichtliche Angebote. Sie schafft die or-ganisatorische Grundlage für eine verlässliche und verbindliche Koope-ration von Schulen, Kindergarten und anderen Institutionen. Sie unters-tützt eine neue Rhythmisierung des Schultags. II. Ziel ist es, die unterschiedlichen Gelegenheiten der Vermittlung von Bil-dung stärker miteinander zu verbinden. Dies betrifft vor allem die Berei-che Kindergarten, Jugendfreizeit, Sportverein und Schule. Die Vermittlung von Bildung wird nicht allein als schulische Aufgabe und Angelegenheit gesehen, sondern als eine Aufgabe, die sich in sehr un-terschiedlichen Lebenszusammenhängen, wie im Kindergarten, in den freizeitorientierten Veranstaltungen und Angeboten der Vereine und Ver-bände vollzieht. Wir wollen die Chance nutzen, den Bildungscharakter in der Elementar-erziehung, im Kindergarten und im Sportverein gleichzeitig mit dem Er-ziehungsauftrag in der Schule zu stärken und diesen zusätzlich mitei-nander zu verknüpfen.

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Konzept zur Einrichtung eines offenen Ganztagsschule an der Grundschule Wanna

Grundschule Wanna Seite - 2 -

Hierdurch wird die soziale Integration der Schüler weiter gefördert, ihnen Chancen zur umfassenden gesellschaftlichen Teilhabe vermittelt und dazu beigetragen, den Zusammenhalt unserer Gemeinschaft in Wann zu sichern. Bildung ist für uns weit mehr als Schule, so wie Schule weit mehr als Un-terricht ist. Schule, Kindergarten, Sportverein und andere Institutionen wollen mitei-nander kooperieren. Es sind dieselben Schüler, die am Vormittag in die Schule gehen, nachunterrichtliche Angebote eingehen, am Nachmittag Angebote des Sportvereins wahrnehmen oder am Abend oder Wochen-ende die Angebote der Modellfluggruppe nutzen. Voraussetzung für diese Optimierung und Ausweitung der jeweiligen Bil-dungsangebote für Schüler in und außerhalb der Schule sind die ge-meinsame Planung, die Akzeptanz von Schule, Kindergarten, Vereinen und Verbänden sowie die wertschätzende Grundhaltung und Bereit-schaft, voneinander zu lernen. Die Öffnung von Schule ist unser Ziel. Die Zusammenarbeit der Schule mit Kindergarten, Sportverein sowie den Vereinen und Verbänden ist seit 2001 der Weg dahin. Eine Ganztagsgrundschule eröffnet die Chance, Fächer und Inhalte von Schule durch außerunterrichtliche Angebote zu erweitern. Sie gibt Schü-lern die Chance, Begabungen zu entdecken, die Schule alleine nicht entdecken helfen kann. Sie bietet mehr Zeit, um eine neue Lern- und Lehrkultur zu entwickeln, weil sie mehr Zeit für Schüler bietet. Sie schafft einen breiteren Raum für Bildung, Erziehung und Betreuung. III. Unser Ziel heißt Chancengleichheit. Chancengleichheit für die Mütter und Väter, die Familie und Beruf vereinbaren wollen und müssen; Chan-cengleichheit für die Schüler, die alle ein Recht auf gute und nachhaltige Bildung und Erziehung haben.

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Konzept zur Einrichtung eines offenen Ganztagsschule an der Grundschule Wanna

Grundschule Wanna Seite - 3 -

Mit dem Ganztagsangebot der Ganztagsschulen sollen Familien auch in wichtigen Fragen der Erziehung, Bildung und Betreuung unterstützt wer-den. Um den Ansprüchen der Region gerecht zu werden, kann dies nur auf dem Weg über eine „Offene Ganztagsschule“ geschehen. Die Einheit von Bilden, Erziehen und Betreuen ist eine Dimension, die Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf die Andere. Beide Dimensionen gehören untrennbar zusammen, die Chancengleichheit in ihren Mittelpunkt stellt. Der angedachte Ausbau zu einer Schule mit Ganztagsangeboten gera-de für Schüler in der frühen Kindheit und in den ersten Schuljahren soll auch dazu beitragen, Benachteiligungen von Frauen auf dem Arbeits-markt zu beseitigen. Ein zentraler Punkt der Zusammenarbeit von Schule und Kindergarten ist die Verbesserung des Übergangs vom Kindergarten in die Grund-schule. Hier werden beide Einrichtungen noch intensiver und vor allem systematischer zusammenwirken, um entsprechend die Förderung der frühkindlichen Bildung und Erziehung zu unterstützen. Unser Ziel: Wir wollen mit der „Grundschule Wanna“ ein ganztägig ge-öffnetes Haus des Lernens sein. IV. Ziel ist es, die vorhandenen Angebote der vorab genannten Institutionen zusammenzufassen. Schüler und Eltern wollen ein Ganztagsangebot aus einer Hand, mög-lichst unter einem Dach. Für ein geeignetes Förder- / Forderangebot gibt es eine zentrale Anlaufstelle. Förder- / Forderangebote gehören in die Schule. Nur so wird es gelingen, die Schule nachhaltig zu verändern. Bei den Kooperationen zwischen der Schule mit den Vereinen und Ver-bänden muss Raum bleiben für die selbstorganisierten Zusammenhän-ge, den Zielen und Möglichkeiten, die diese Institutionen und Organisa-tionen in der Jugendbildung bieten. Wir müssen bei diesen Zielen immer die Einheit von Bilden, Erziehen und Betreuen sehen. Dieser Dreiklang ist unverzichtbar, denn nur dann können die jeweils spezifischen Bedürfnisse der unterschiedlichen Al-tersgruppen in diesen Jahren berücksichtigt werden.

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Konzept zur Einrichtung eines offenen Ganztagsschule an der Grundschule Wanna

Grundschule Wanna Seite - 4 -

Wir wollen unseren Schülern mehr Bildungsmöglichkeiten eröffnen und den Erwerb von Bildung unabhängig von Herkunft, Geschlecht und Na-tionalität sicherstellen. Wir wollen die Möglichkeiten der außerschulischen Angebote nutzen, um mit Musik, Sport, Rettungsdiensten oder MoorIZ etc. die umfassende Persönlichkeitsentwicklung jedes einzelnen Kindes systematisch zu för-dern. Die Schüler lernen Gemeinschaftsverhalten, Solidarität und Engagement für das Leben in der Samtgemeinde. Sie lernen, ihren Alltag zu verste-hen, mit zu gestalten und auch ihre Erfahrungen und persönlichen Er-lebnisse mit einzubringen. Nicht nur, aber in besonderer Weise gilt dies für sozial benachteiligte junge Menschen. Für sie ist die Schüler- und Jugendfreizeitarbeit häufig der einzige Ort, an dem sie Kompetenzen zur Lebensführung erlernen bzw. sich aneignen können. Hier wird nicht nur die soziale Kompetenz von jungen Menschen geför-dert, sondern auch das spezifische Wissen über das Gemeinschaftsle-ben im Ort. Es ist gleichzeitig ein Beitrag zur Stärkung des bürgerschaft-lich engagierten Gemeinwesens. Ganztagsschule bildet somit auch eine Ergänzung und wesentliche Be-dingung für den Erfolg des schulischen Lernens. Sie bildet einen Beitrag zur Chancengleichheit. Schulerfolg der Schüler ist nicht nur der Erfolg der Schüler, sondern auch der Erfolg der Eltern, der Kollegen aus den Kindergärten und der Jugendfreizeitarbeit und natürlich der Erfolg der beteiligten Lehrer.

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Konzept zur Einrichtung eines offenen Ganztagsschule an der Grundschule Wanna

Grundschule Wanna Seite - 5 -

1. Konzept zur Einrichtung einer Ganztagsschule an der Grundschule Wanna

Im Rahmen des Investitionsprogramm „Zukunft Bildung und Betreu-ung“ wurden in der Zeit 2003 – 2007 Ganztagsschulen eingerichtet. Die Gesamtkonferenz der Grundschule Wanna stellt den folgenden Antrag zur Einrichtung der Schule als Ganztagsschule:

Betreff: Einrichtung als Ganztagsschule im Rahmen der Bildungs-

offensive für Niedersachsen 2003 bis 2007. Bezug: Erl. des MK vom 16.03.2004 /Die Arbeit in der öffentlichen Ganz-tagsschule Antrag: Einrichtung einer Ganztagsschule an der Grundschule Wanna

1.1 Ausgangslage und Planungsgrundlagen

1.1.1 Beteiligte Grundschule Wanna

Landesstr. 76, 21776 Wanna

Tel. 04707 -212; Fax: 04707 – 820 188 E-Mail: [email protected]

http:// www.grundschule-wanna.de

Ansprechpartner: Hartmuth Seitz (Rektor)

1.1.2 Kooperationspartner

Förderschule GE Schule am Wiesendamm, Aussenstelle Wanna Ansprechpartner: Thomas Kroll

Kindergarten Wanna Tel. 04742 253910 Ansprechpartner: Leiterin Andrea Otremba

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Konzept zur Einrichtung eines offenen Ganztagsschule an der Grundschule Wanna

Grundschule Wanna Seite - 6 -

TSV Wanna Ansprechpartner: Leiter Herr Schumacher

Landfrauen Modellfluggruppe Wanna

MoorIZ (Moorinformationszentrum der Samtgemeinde Sietland) Ansprechpartner: Vorstand Frau Fäcke 1.1.3 Weitere Kooperationspartner:

Ev.-luth. Kirchengemeinde, DLRG Ortsgruppe Otterndorf, Jugend-feuerwehr Wanna, DRK-Ortsverein Wanna,

1.2 Zuständiger Schulträger

SAMTGEMEINDE Sietland 21776 Ihlienworth

Tel: 04755-9127-0; Fax: 04742 8799 e-mail:

Zuständiger Ansprechpartner: Samtgemeindebürgermeister Schwanemann

1.3. Gegenwärtige Schülerzahlen, Zügigkeit der Grundschule Wanna sowie deren Entwicklung

Die Grundschule Wanna ist eine Verlässliche Grundschule mit zurzeit 95 Schülern. Die Schülerzahlen werden sich in den nächsten 4 Jahren gemäß dem Melderegister kurzfristig auf diesem Niveau halten und danach kurzfristig ansteigen. Folgende Entwicklungsveränderungen werden in den näch-sten Jahren erwartet:

Schuljahr 2007/2008 2008/2009 2009/2010 2010/2011 2011/2012

Anz. d. Klassen

4 5 6 6 5

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Konzept zur Einrichtung eines offenen Ganztagsschule an der Grundschule Wanna

Grundschule Wanna Seite - 7 -

. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigten keinen Zuwachs an Schülern pro Jahrgang. Durch die politische Umstrukturierung der Samtgemein-den Sietland und Land Hadeln besteht zusätzlich die Möglichkeit, dass die näher zu Wanna hin orientierten Schüler des Ortes Nordleda (SG Land Hadeln) für verstärkten Zulauf an der GS Wanna sorgen. Aus diesen und auch weiter unten aufgeführten Aspekten ist damit zu rechnen, dass die jetzigen Schülerzahlen auf dem beschriebenem Ni-veau halten werden.

1.4 Gegenwärtige bzw. zukünftig vorgesehene Schulbezirke / Einzugsbereiche

Eine Veränderung der gegenwärtigen Schulbezirke ist in die Überlegun-gen visionär mit einzubeziehen. Im Rahmen der zu erwartenden Ge-meindereform und den augenblicklichen Bestrebungen der Samtge-meinden Sietland und Land Hadeln ist eine Schulstrukturreform ebenfalls anzudenken. Durch die Einrichtung der Grundschule Wanna als Ganz-tagsschule ist mit Veränderungen in den Schülerbewegungen zu rech-nen. 1.5 Gebäude- und Raumbestand, Lage der beteiligten Partner zu-einander, Entfernungen

1.5.1 Lage der beteiligten Partner zueinander, Entfernungen Im Gebäude der Grundschule Wanna bzw. auf dem Schulgelände befin-den sich: Grundschule, Neubau der Turnhalle, Kindergarten Die Turnhalle wird durch den TSV genutzt. Auf dem Schulgelände befin-det sich der Kindergarten. Die Entfernung zur Grundschule ist zu ver-nachlässigen. Da die Raumbestände der ehemaligen Mittelpunktschule Wanna zur Zeit von der Grundschule alleine nicht ausreichend genutzt werden, ist ein Drittel des Gebäudebestandes an die Förderschule GR, Schule am Wie-sendamm, Bad Bederkesa, über den Schulträger Landkreis Cuxhaven, vermietet.

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Konzept zur Einrichtung eines offenen Ganztagsschule an der Grundschule Wanna

Grundschule Wanna Seite - 8 -

Beide Schulen arbeiten Dank eines Kooperationsvertrages seit 2003 eng zusammen. 1.5.2 Raumbestand der Grundschule Wanna

Es gibt an der Grundschule Wanna Klassenräume für insgesamt 9 Klas-sen und eine Betreuungsgruppe. Eine Küche mit angrenzendem Ess-raum wird von den Verbänden (DRK, Landfrauen) mit genutzt. Räume für Gruppenarbeit / Betreuungsgruppen sind an die Klassenräume an-gegliedert. Zurzeit existieren noch ein Musikraum, ein Werkraum mit altem Mobiliar, an dem die Modellfluggruppe Wanna partizipiert. Der Eingangsbereich ist Pausenhalle, Aula und Bühne zugleich. Räumlichkeiten zum Essen sind vorhanden. Eine Ruhe- und Entspan-nungszonen müsste eingerichtet werden. Bei den räumlichen Ressour-cen für ein Nachmittagsangebot fehlen modern eingerichtete Fachräume für Werken, Musik, Kunst und Textiles Gestalten.

1.6 Bereits eingerichtete Angebote am Nachmittag und bestehen-de Kooperationen mit außerschulischen Trägern 1.6.1 Grundschule Wanna Seit 2001 werden regelmäßig freiwillige Arbeitsgemeinschaften an min-destens zwei Nachmittagen in der Woche mit unterschiedlichen Ange-botsinhalten durchgeführt. Zu den schulischen Partnern gehört die Au-ßenstelle der Schule am Wiesendamm, mit der regelmäßig gemeinsame Arbeitsgemeinschaften stattfinden. Im letzten halben Jahr waren dies:

- Gebärdensprache - Stockpuppen - Akrobatik

Aus dem eigenem Stundenpool der GS Wanna wird zur Zeit eine Haus-aufgaben AG angeboten Seit 2005 ist die Hilfe zum Lernen, die Hausaufgabenunterstützung an zwei nachunterrichtlichen Stunden in einer Gruppe fester Bestandteil des Schulkonzeptes Fördern und Fordern an der Grundschule Wanna.

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Seit dem 01.02.2008 gibt es jeweils nach Unterrichtsende erweiterte mu-sikalische Angebote: eine Flöten-AG (3 Gruppen), sowie eine AG Chor Ab dem 01.04.2008 wird regelmäßig freitags in der Zeit von 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr eine Fußball-AG angeboten. Somit haben sich bei uns nach dem Unterricht folgende AGs etabliert: Montag Gruppe 1,2 und 3 Flöten Dienstag Chor Mittwoch Hausaufgabenhilfe Donnerstag Hausaufgabenhilfe Freitag Fußball-AG In dieser Aufzählung sind die durch den Kooperationsvertrag mit der Schule am Wiesendamm ermöglichten gemeinsamen Arbeitsgemein-schaften nicht einbezogen. 1.6.2 Kooperation mit dem TSV Wanna Im Zusammenspiel mit außerschulischen Partnern ist vor allem die Fuß-ball-AG hervorzuheben, die gemeinsam mit dem TSV Wanna ins Leben gerufen wurde. Ziel dieser Zusammenarbeit ist die Gründung einer Schulfußballmannshaft, das Ausrichten und die Teilnahme an entspre-chenden Turnieren. 1.6.3 Kooperation Landfrauen / den Landfrauen

Die Landfrauen nutzen Räume der Schule unentgeltlich für ihre Verans-taltungen. Deshalb bringen sie sich mit ihren Programmen in die Schule ein. Sie haben bisher für die Klassenstufe 3 und 4 Programme angebo-ten und zeitweilig ein Schulfrühstück organsiert. 1.6.4. Kooperation mit der Kirchengemeinde Seit dem Schulhalbjahr 2007/2008 werden durch die Organistin der Kir-chengemeinde Flötenkurse abgehalten und ein Schulchor wurde ins Le-ben gerufen. Dieses musikalische Angebot musste wegen des großen Zulaufs gesplittet werden. Bei diesem Angebot handelt es sich um spe-zielle Musikangebote die zielgerichtet auf die Altersgruppe der Grund-

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Konzept zur Einrichtung eines offenen Ganztagsschule an der Grundschule Wanna

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schüler abgestimmt sind und eine Ergänzung zum schulischen Musikan-gebot darstellen. Das Angebot wird nachmittags in den Räumen der Grundschule Wanna durchgeführt. 1.6.4 Kooperation mit der Schule am Wiesendamm Durch den bestehenden Kooperationsvertrag zwischen beiden Schulen eine intensive Zusammenarbeit ergeben. Gemeinsame Arbeitsgemein-schaften finden regelmäßig nach Absprache statt. Zeitweise gelang so-gar bei einer guten Personalbesetzung beider Schulen der Ausbau von Betreuungsangeboten über die Unterrichtszeit hinaus. 1.6.5 Weitere bestehende Kooperationsangebote Texte noch erstellen

1.7 Ganztags- und Nachmittagsangebote benachbarter Schulen oder anderer Träger

Ein Ganztags- bzw. Nachmittagsangebot besteht nur in der Außenstelle der Schule am Wiesendamm. Weitere Angebote dieser Art bestehen weder in der Samtgemeinde Sietland noch in der Samtgemeinde Hadeln. Zu Beginn des Schulhalbjahrwechsels 2007 / 2008 wurde durch den Schulvorstand der GS Wanna versuchsweise eine Veränderung der frü-heren Unterrichtszeiten eingeführt. Die neuen Zeiten wären für die Unter-richtsgestaltung einer Ganztagsschule passend. Außerdem erleichtern diese durch angepasste Zeiten die Zusammenarbeit mir der Aussenstell-te

1.8 Angaben zum aktuellen und langfristigen Bedürfnis für die beantragte Ganztagsschule

Im Juni und Juli 2008 wurden die Eltern auf den Elternabenden der Klas-sen 1 – 4 und auf dem Einschulungselternabend der zukünftigen 1. Klassen über das Konzept einer „Offenen Ganztagsschule“ an der Grundschule Wanna informiert. Nach abschließender Diskussion wurde in geheimer Abstimmung ein Votum zu folgenden Punkten abgegeben:

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Konzept zur Einrichtung eines offenen Ganztagsschule an der Grundschule Wanna

Grundschule Wanna Seite - 11 -

1. Ich bin für die Einrichtung einer „Offenen Ganztagschule“ an der

Grundschule Wanna. Ja / Nein

2. Ich werde mein Kind für die Angebote einer „Offenen Ganztags-

grundschule“ anmelden Ja / Nein

3. Ich werde mein Kind wird auf keinem Fall für die Angebote der

„Offenen Ganztagsschule“ anmelden Ja / Nein

Wenn Sie Frage 2 mit JA beantwortet haben, kreuzen Sie bitte die von Ihnen gewünschten Angebote an:

Hausaufgabenhilfe

Flöten

Chor

Fußball

Computerführerschein

DRK - Schulhelferausbildung

In welchem Rahmen würden Sie bei diesen Angeboten mithelfen kön-nen?

Würden Sie gerne selber ein Angebot unterbreiten? Wenn Ja, welches?

Die Abstimmung /Befragung in der Elternschaft im hat folgendes Ergeb-nis gebracht:

Stimmberechtigte Eltern 95 100%

abgegebene Stimmen

Abstimmung/Wahlbeteiligung

Offene Ganztagsschule JA x x

Offene Ganztagsschule NEIN x x

x 100 %

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Konzept zur Einrichtung eines offenen Ganztagsschule an der Grundschule Wanna

Grundschule Wanna Seite - 12 -

Anmelden JA x x

Anmelden NEIN x x

ohne Angaben x xx

x x

1.9 Angaben zum Gesamtbedarf an Ganztagsschulstandorten im Gebiet der Samtgemeinde Sietland

In der Samtgemeinde Sietland besteht zurzeit kein entsprechendes An-gebot, die Schaffung einer Ganztagsschule wurde nicht konkret ange-dacht. Auf der Schulvorstandsitzung vom _________ stellte der Schullei-ter der Grundschule Wanna lediglich seine Ideen zur Standortsicherung der Schule Wanna vor. Diese visionären Vorstellungen wurden im Gre-mium begrüßt. Den folgenden Gesprächen war zu entnehmen, dass die Idee positiv gesehen wurde.

2. Grundkonzeption der Ganztagsschule

Die Einrichtung einer Ganztagsschule an der Grundschule Wanna bietet nach der Kooperation mit der Förderschule GE durch die Aufnahme der Außenstelle eine weitere Chance zum integralen Bestandteil der sozia-len Entwicklung in Wanna zu werden und in vielfältiger Weise die ver-schiedenen Angebote zu vernetzen. Die „Offene Ganztagsschule“ ver-steht sich in diesem Sinne als Ganztagszentrum, das sich bewusst zum außerschulischen Umfeld, zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler öffnet. Die an der Schule Beteiligten sind dabei, ein Netzwerk aufzubauen, das möglichst viele mit der Erziehungsarbeit beschäftigte Institutionen der Samtgemeinde Sietland einbezieht. Die zahlreichen Belastungsfaktoren, die die schulische Arbeit in erhebli-chem Maße erschweren und behindern, sollen stärker wahrgenommen und berücksichtigt werden, damit die für alle Schüler gleichermaßen gül-tige Zielsetzung erreicht werden kann, die Schüler leistungsbereiter und leistungsfähiger zu machen und die Chancengleichheit wächst. Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen, Gruppen und Personen ist unter folgenden Aspekten von Bedeutung: - Öffnung der Schule - Lebensnahes Lernen, Begegnung mit Lebenswirklichkeiten

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Konzept zur Einrichtung eines offenen Ganztagsschule an der Grundschule Wanna

Grundschule Wanna Seite - 13 -

- Nutzen von Unterstützungspotentialen für Schüler mit besonderen Lern- und Lebensproblemen - Knüpfen von Netzwerken - Begegnung mit Menschen verschiedener Generationen und Kulturen - Erweiterung der Angebotspalette im Bereich der Arbeitsgemeinschaften

2.1 Aufgabenschwerpunkte und Zielsetzung der Grundschule Wan-na als „Offene Ganztagsschule“

Die Grundschule Wanna ist eine Verlässliche Grundschule, in der Schü-ler ihren Fähigkeiten entsprechend gemeinsam lernen, gefördert und ge-fordert werden. Ein soziales Klima von Akzeptanz und Toleranz ist uns dabei besonders wichtig. Wir begreifen Schule als Lebensraum, in dem die Schüler vielfältige Erfahrungen für die Entwicklung ihrer Persönlich-keit machen können. Sie werden gestärkt, ihre Zukunft in einer immer komplexer werdenden Welt zu gestalten. Die Ganztagsschule kann durch ein attraktives Angebot für junge Menschen beleben und die Iden-tifikation mit dem eigenen Wohnort steigern helfen. Der Wohnort wird aufgewertet und damit die Lebensqualität nicht nur der jungen Leute er-höht. Daraus folgt für die Planung:

Die Schule muss sich auf die o. a. Gegebenheiten und die verän-derten Bedingungen, unter denen unsere Schüler aufwachsen, einstellen.

Die Schule wird zu einem Lebensraum innerhalb dessen soziale Verhaltensweisen mehr als bisher gelernt werden können.

Die Schüler können sich stärker mit der Schule identifizieren, ge-stalten sie mit, übernehmen Verantwortung, entwickeln Teamgeist, erleben Schule als positiven Ort.

Die Sozial- und Selbstkompetenz kann durch die Inanspruchnah-me von Kursen und Beratungsangeboten gesteigert werden.

In der Schule wird ein Rahmen geschaffen, in dem die oben be-schriebenen Defizite zum Teil aufgefangen werden können.

Der Vormittag steht unter dem Zeichen des "normalen" Pflichtun-terrichts im Rahmen der Vorgaben der Stundentafel.

Schüler mit Leistungsdefiziten können besser als bisher gefördert werden.

Leistungsstarke Schüler können mehr gefordert werden.

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Konzept zur Einrichtung eines offenen Ganztagsschule an der Grundschule Wanna

Grundschule Wanna Seite - 14 -

Innerhalb des Nachmittagsangebotes können Freizeitmöglichkeiten angeboten werden, die den Schülern sonst verschlossen bleiben.

Die Schüler "lernen" sinnvolle Freizeitgestaltung.

Über außerschulische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (aus Verei-nen, Institutionen) wird der Blick der Schüler erweitert.

Kindern berufstätiger Eltern stehen am Nachmittag Gesprächs-partner zur Verfügung. Sie sind sich nicht selbst überlassen.

Die Frage nach dem Mittagessen nach dem Vormittagsangebot entfällt bei einer „Offenen Ganztagsschule“. Sollte Bedarf beste-hen, könnte dieser befriedigt werden..

Das Schulprofil der Grundschule Wanna ist „Das geschriebene und das gesprochene Wort“. Es ist ein Aufgabenschwerpunkt und eine Zielsetzung für eine Schule der Vielfalt, des miteinander Lernen, Leben und Leisten. Dies wir geleistet durch: - die Integration (kulturelle Integration, kulturelle Identitäten) - die Förderung der individuellen Entwicklung von Schülern – zur Leistungssteigerung - Diagnostik von LRS und Dyskalkulie - die Förderung von Sprach- und Lesekompetenzen - den Spracherwerb - Zweitsprache Englisch seit 15 Jahren - Hausaufgabenhilfe für alle - Hilfe zum Lernen (Lernen lernen ) - Gewaltprävention -Abbau von Erziehungsdefiziten–

Gesundheitserziehung - Musikalische Vielfalt - Öffnung der Schule In einem positiven Lernklima wird von uns angestrebt, das selbstständi-ge, soziale und interkulturelle Lernen zu fördern und zu entwickeln.

2.2 Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen,

insbesondere mit Trägern wie MoorIZ Das Konzept sieht eine beständige und intensive Kooperation zwischen der Grundschule Wanna und dem Moorinformationszentrum der Samt-gemeinde Sietland vor.

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Konzept zur Einrichtung eines offenen Ganztagsschule an der Grundschule Wanna

Grundschule Wanna Seite - 15 -

Diese Kooperation wird deshalb besonders fruchtbar sein, weil aus der jungen Zusammenarbeit erste positive Erfahrungen vorliegen. Sowohl die Grundschule als auch MoorIZ die Entwicklung der Grundschule zur Ganztagsschule als ein ganztägig geöffnetes Haus des Lernens für sinn-voll und äußerst wünschenswert halten.

2.3 Vereinbarung zur Zusammenarbeit der Beteiligten,

Regelungen und Absprachen zu organisatorischen Fragen In den vergangenen Monaten hat es zahlreiche Abstimmungsgesprä-chen zwischen dem Schulträger, der Schule und den Kooperationspart-nern zur Entwicklung eines abgestimmten pädagogischen Konzeptes gegeben. So gibt es zwischen Außenstelle der Schule am Wiesendamm sowie der Grundschule Wanna bereits ein praktiziertes Verfahren zum gemeinsa-men Lernen. Eine feste Kooperation zwischen der Grundschule und dem TSV Wanna Förderverein ist bereits abgeschlossen worden. Eine Koo-peration zwischen dem DRK und der Grundschule im Bereich der Aus-bildung zu Ersthelfern ist angedacht. Im Schuljahr 20008/09 wird eine feste Arbeitsgruppe aus Vertretern der Samtgemeinde Sietland, der Schulleitung, eines Lehrervertreters und Vertretern der Kooperationspartner eingerichtet, um die gemeinsamen Belange an der Ganztagsschule weiter auszugestalten.

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2.4 Grundzüge der pädagogischen und organisatorischen Konzep-tion

2.4.1 Pädagogische Konzeption Die weiterhin steigenden Belastungsfaktoren der sozialen Konfliktfelder erfordern besondere Anstrengungen und mehr Zeit als bisher, um dem gesetzlichen Bildungsauftrag zu entsprechen. Eine Ganztagsschule ist für diese Aufgabe der adäquate organisatorische Rahmen. Die künftige Arbeit der Grundschule Wanna zunächst als „Offene Ganz-tagsschule“ mit dem stimmigen pädagogischen und organisatorischen Konzept bildet die Klammer und den Rahmen für alle diese Aktivitäten und Maßnahmen. Unser zentraler Gedanke hierfür ist:

Miteinander leben und lernen. Diese Begriffe sind auf vielfältige Art miteinander verbunden und verstär-ken sich gegenseitig. „Miteinander leben“ wird ausgebaut, damit die Schüler besser und mehr lernen und leisten können. Dadurch unterstützt dieser Gedanke im Rahmen der Ganztagsschule das Bemühen dafür zu sorgen, dass die Schülerinnen und Schüler nicht unter ihren Möglichkei-ten bleiben. Einige Bausteine sind bereits in der Verlässlichen Grundschule Wanna entwickelt worden und werden inzwischen erfolgreich in charakteristi-schen Angeboten praktiziert. Sie sind die Grundlage für die weitere in-haltliche Vertiefung und Weiterentwicklung unserer Arbeit, z. B. Unter-richtsformen, Förderband, Gesundheitserziehung, Arbeitsgemeinschaf-ten, Projektunterricht, Hilfe zum Lernen. Auch der umfassende Gedanke des „Miteinander leben und lernen“ und die Öffnung der Grundschule wurde in Projekten wie das „Grüne Klassenzimmer“ und dem zusammen mit dem MoorIZ durchgeführten Projekt „Schmetterlinge“ in der Zusam-menarbeit von Grundschülern, Institutionen und Eltern praktiziert.

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Öffnung der Grundschule

Dieser Gedanke dokumentiert die geplante stärkere Vernetzung der Schule im Ort mit den vorhandenen Institutionen und Verbänden. In die Arbeit mit den Grundschülern wird die große Anzahl der in Wanna le-benden Menschen mit einbezogen, von denen viele über ihre Enkel bzw. Familie bereits mit der Grundschule verbunden sind. Schon heute kom-men in die Schule viele Menschen. Sie holen die Schüler, ihre Kinder oder Enkel ab. Sie kommen zu Schulfesten, sie sind häufig in Stellvertre-tung für die Eltern zuständig, als Ansprechpartner, als Betreuer, als Hel-fer in den Klassen oder in Projekten tätig – und auch unentbehrlich. Die Fächer und Inhalte von Schule durch außerunterrichtliche Angebote zu erweitern steht dabei im Vordergrund. Sie gibt Schülern die Chance, Begabungen zu entdecken, die Schule alleine nicht entdecken helfen kann. Unsere Ganztagsschule bietet mehr Zeit, um eine neue Lern- und Lehr-kultur zu entwickeln, weil sie mehr Zeit für Schüler bietet. Sie schafft ei-nen breiteren Raum für Bildung, Erziehung und Betreuung. Es soll dies Miteinander noch vertieft und zu einer nachhaltigen Kooperation zwi-schen Jung und Alt ausgebaut werden, z. B. durch Möglichkeiten suchen, miteinander zu leben, lernen und leisten, bilden von Patenschaften, kooperieren mit Institutionen (z.B. Feuerwehr, DRK,Vereinen, Kirchen-gemeinde, Flugmodellgruppe etc) gemeinsames Nutzen der Räume Erfahrungen austauschen und weitergeben. Unterrichtsformen Seit Einführung der Verlässlichen Grundschule arbeitet das Kollegium vermehrt in handlungsorientierten, erfahrungsbezogenen Unterrichtsfor-men und im Werkstattunterricht. Diese eignen sich deshalb gut für eine ganztägige Konzeption, weil sie für die heterogen zusammengesetzten Klassen, die erforderlichen differenzierten Arbeitsmöglichkeiten anbieten. Förder- und Forderunterricht Im Schuljahr 2007/08 wurde erstmals für alle Klassen Förder- / Forde-runterricht angeboten. Der bisher praktizierte Förderunterricht, vorwie-

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gend Regelförderunterricht für Deutsch und Mathematik, wurde durch ein kleines Förderband ersetzt. Fördern und Fordern für besonders begabte oder hochbegabte Schüler ist fester Bestandteil für alle Fach- und Jahr-gangsbereiche in diesem Förderband. Fördern der Schüler mit Lernschwierigkeiten in Mathematik und Deutsch sowie leistungsstarke Schüler fordern ist das Prinzip. Im Förder- / For-derband erhalten die Schüler ihren Fähigkeiten entsprechende zusätzli-che Lernangebote. Dieses Band hat sich bewährt und könnte durch zeit-liche Erweiterung noch mehr Wirkung entfalten. Der bisher praktizierte individuelle Förderunterricht für einzelne Schüler in Kleinstgruppen wurde auf die Bereiche Sprachförderunterricht für Schüler mit Deutsch als Zweitsprache und Lese-Recht-Schreibförderunterricht zur Erweiterung des Wortschatzes und der Aus-drucksfähigkeit, sonderpädagogischer und motorischer Förderunterricht, Psychomotorik zur Förderung der Persönlichkeitsbildung, Sportförderun-terricht für Schüler mit Schwierigkeiten im fein- und grobmotorischen Bewegungsablauf beibehalten. Förderung durch Lehrkräfte der Förderschule Lehrkräfte der Förderschule für Lernhilfe und der Sprachtherapie unters-tützen die Lehrkräfte unserer Grundschule, frühzeitig Defizite einzelner Schüler zu erkennen und diesen Schülern durch besondere Fördermaß-nahmen zu helfen. Parallelunterricht Vor allem in den Klassenstufen 1 und 2 Klassen wurden Pädagogische Mitarbeiter für Teamteaching eingesetzt, um Schüler besser zu fördern und zu fordern. „Kleine Schule“ Schulkindergarten Schüler, die schulpflichtig sind, aber noch nicht die Voraussetzungen für eine Teilnahme am Unterricht der 1.Klasse mitbringen, werden auf Ant-rag der Eltern im Schulkindergarten auf die Einschulung vorbereitet. Hier haben sie ein Jahr lang die Möglichkeit, sich durch gezielte Angebote und individuelle Betreuung weiterzuentwickeln. Schwerpunkte der Arbeit liegen im sprachlichen und künstlerischen Bereich sowie in mathemati-

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schen Vorübungen. Rhythmik und Bewegungsspiele sind Bestandteil des Angebots. Dieser Schulkindergarten befindet sich zur Zeit noch in Otternderndorf Rhythmisierung des Schullebens Das Schulleben an der Grundschule Wanna ist entsprechend dem Jah-resverlauf durch ständig wiederkehrende Ereignisse rhythmisiert: Karne-valsfeier, Projekttage, Theater AG, Einschulungsfeier, Brennballturnier der 4. Klassen im Landkreis, Fahrradausbildung für die Klassen 2 und 3, Fahrradprüfung der 4.Klassen, Offene Tür für den Kindergarten, Schul-fest, Sportfest, Verkehrstag, Autorenlesung, Herbstfest, Zahnprophylaxe, Theater AG-Weihnachtsstück, Adventssingen, Weihnachtsfeier. Arbeitsgemeinschaften Bisherige Arbeitsgemeinschaften: Werkgruppe, Computer, Instrumental-gruppe Trommeln, Kunstgruppe, Theater das kleine und das große Theaterspiel, Musical, Fußball, Brennball (mit Teilnahme an Landkreis Turnieren). Projektunterricht Bisherige große Projekte:

Mittelalter

Spiele

Und was noch ??? Präventionsarbeit:

„Hände weg von Julia“

„wir sagen NEIN“

Theaterbühne Oldenburg

„Hille Pupille“ Theaterbühne Theaterbegegnungen: fanden mehrfach statt, mussten jedoch aus Kos-tengründen gekürzt werden. Hilfe zum Lernen Hausaufgabenhilfe

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Findet an 2 Nachmittagen in jeweils 1 Gruppe statt. Sprachförderung vor der Einschulung Seit Februar 2004 besteht mit dem Kindergarten eine Kooperation für den Sprachförderunterricht vor der Einschulung. Die Förderung wird in Zusammenarbeit mit der Kita in den Räumen der Kita durchgeführt. 2.4.2 Organisatorische Konzeption Die Grundschule Wanna plant langfristig einen durchgehend strukturier-ten Aufenthalt in der Schule für alle Schülerinnen und Schüler an 4 - 5 Schultagen mit mindestens 8 Zeitstunden. Über den verpflichtenden Unterricht am Vormittag hinaus böte unsere Schule ein vielfältiges Nachmittagsangebot an: Mittagessen, Freizeitan-gebote, Arbeitsgemeinschaften, Förderangebote. Wir verstehen das erweiterte Angebot am Nachmittag als Teil des päda-gogischen Gesamtkonzeptes unserer Schule. Unser Angebot bietet erweiterte Möglichkeiten die Schule als „Lebens-raum“ zu erfahren und zu gestalten, soziales und interkulturelles Lernen und Handeln zu fördern und einzuüben, individuelle Neigungen und Be-gabungen u. a. im sportlichen, musischen und kreativen Bereich zu ent-decken und zu entwickeln. Die Teilnahme an den Nachmittagsangeboten ist freiwillig. Nach Anmel-dung ist die Teilnahme verpflichtend. Wünschenswert wäre eine Erweiterung des schul- und sozialpädagogi-schen Angebots auf eine verlässliche Betreuung der Schüler bis 16.00 Uhr, um so verstärkt auf sozial- und familienpolitische Erfordernisse und Bedürfnisse eingehen zu können. Kurzfristig kann jedoch nur eine „Offene Ganztagsschule“ angeboten werden.

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Stundenplan Der Vormittagsunterricht beginnt um 8.00 Uhr bis 12:45 (13:45 Uhr) statt-finden und in vier bis fünf Unterrichtsstunden organisiert werden (siehe Anhang). Der Unterricht beginnt für alle Schüler um 8.00 Uhr mit einem „offenen Anfang“ von 15 Minuten. Der Status der "Verlässlichen Grundschule" mit den entsprechenden Be-treuungsangeboten für die ersten und zweiten Klassen und dem garan-tierten Vertretungsunterricht bleibt erhalten. Die Betreuungszeit der Verlässlichen Grundschule für die Klassen 1 und 2 liegt auf Wunsch der Eltern in er Zeit von 07:15 – 08:15. Der Stundenplan setzt sich aus dem Pflichtunterricht und dem Angebot am Nachmittag zusammen:

1.+

2.J

ah

rga

ng

Montag – Freitag

3.

+ 4

. J

ah

rga

ng

Montag – Freitag

07:15 Uhr – 08:15 Uhr Betreuungszeit

07:15 Uhr – 08:15 Uhr Betreuungszeit ---------------------------------------- 08:00 Uhr – 12:45 Uhr Unterrichtszeit

08:00 Uhr – 12:45 Uhr Unterrichtszeit

12:00 bis 12 45 Flöte /Klasse1 (Mo) 13:00 bis 13:45 Uhr Flöte 2-4 (Mo) 13:00 – 13:45 Chor 1-4 / Di)

13:00 bis 13:45 Uhr Flöten AG / Chor (Mo / Di) 13:00 – 13:45 Hausaufga-benhilfe (Mi / Do)

14:30 – 16:00 Uhr Fußball AG (Fr)

Abbildung 1: Verkürzte Darstellung des Stundenplans

Pflichtunterricht am Vormittag Die Schüler lernen in 5 Regelklassen.

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Der Unterricht endet für die ersten und zweiten Klassen um 12.00 Uhr, für die dritten und vierten Klassen um 12:45 Uhr. Diese festen Anfangs- und Endzeiten des Unterrichts geben den Eltern eine Planungssicherheit für die berufliche und familiäre Situation. In den Zeiten von 08:00 Uhr bis 08:15 und von 13:00 Uhr- 13.45 Uhr wird der Klassenunterricht durch einige besondere pädagogische Maßnah-men ergänzt (Forder-/Förderband etc). Mittagspause Eine Mittagspause wird zurzeit nicht notwendig, da die Grundschule nicht als Ganztagsschule geführt wird. Sie wurde aber dennoch bisher in der Form gestaltet, dass die über Mittag bleibenden Kinder Essen selber mitbringen, bzw. von den Eltern vor Ort mit Essen versorgt wurden. Bei Nutzung des spätnachmittäglichen Sportangebots gehen die Kinder normal nach Hause und erscheinen wieder zur AG.

In der Mittagspause würde es für die Kinder, die nicht am Mittagessen teilnehmen, ein Beschäftigungsangebot von pädagogischen Mitarbeitern geben. Angebot am Nachmittag Zusätzlich zum Vormittagsunterricht würde montags bis donnerstags (bei Bedarf auch freitags) eine durchgängige ganztags- und schulergänzende Betreuung an den Nachmittagen (von ca. 14:30 Uhr bis 16:00 Uhr) an-geboten. Die Teilnahme an den Nachmittagsangeboten ist freiwillig. Das Nachmit-tagsangebot ist kostenfrei.

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Grundschule Wanna Seite - 23 -

Folgende Angebote würden im Nachmittagsangebot unter anderem enthalten sein:

zusätzliche Arbeits- und Übungsstunden, Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen, z.B. Sport-

vereinen, Fahrbücherei, Musikschule, Kindergarten, Feuerwehr, DRK und Kirche.

Arbeitsgemeinschaften mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Neben den Arbeitsgemeinschaften besteht auch die Möglichkeit für

Schüler die offenen, verschiedenen Freizeitangebote wahrzuneh-men, z. B. Computerführerschein (Computerraum), Lesen und Ma-len, Gesellschaftsspiele, Turnen (Gymnastikraum), Sportspiele (Turnhalle), Freispiel (Hof), Freies Werken (Werkraum), Musizie-ren (Musikraum).

In den Freizeitstationen werden die Schüler dort von Mitarbeitern ange-leitet und beaufsichtigt. Schulhof Zur Grundschule Wanna gehört ein großes Außenarbeit mit unter-schiedliche Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten. Der „normale“ Schulhof wird in Zusammenarbeit mit dem MoorIZ umgestaltet. Auf dem „Bewe-gungsgelände“ entsteht zusammen mit dem TSV über den DFBein Mini-Spielfeld. In verschiedenen Einzelprojekten wurden seit 2001 kleine Ruheinseln gestaltet. Mit Unterstützung des Fördervereins wurde eine Kletterwand gestaltet und eine Nestschaukel angeschafft.

2.5 Erforderliche und geplante Erweiterungen bei Gebäu den, Räumen und Ausstattung

Die Schule ist durch die Aussenstelle der Schule am Wiesendamm in weiten Bereichen (körper-) behindertengerecht umgebaut worden.

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Im Rahmen der Umgestaltung zu einer „Vollen Ganztagsschul“ müssten zukünftig vorhandene Räume als

1 Speiseraum / Mensa und 1 Raum zur Essensausgabe / Aufbereitung des Mittagessens

Renoviert werden. Da diese Räume bereits vorhanden sind, wäre nur eine Renovierung notwendig. Da die Grundschule Wanna zunächst als „Offene Ganztagsschule“ konzipiert ist, wären hier augenblicklich keine Umbauten nötig. Bereits jetzt sind die Räumlichkeiten für Werken, Kunst und Musik veral-tet. Sie sind zwar vorhanden, aber seit 45 Jahren hinsichtlich des Mobi-liars und der Werkgeräte nicht modernisiert worden. Zu renovieren und aufzurüsten wären

1 Facharbeitsraum mit Lager für die Bereiche Werken und Kunst und 1 Facharbeitsraum für die Bereiche Musik und Textilgestaltung 1 Computerraum

Zurzeit stehen an weiteren Räumlichkeiten zur Verfügung 4 an die Klassen angegliederten Gruppenraume 1 Ruheraum (kann in einem leerstehendem Klassenraum eingerichtet werden). Damit sind Raumkapazitäten voll ausgelastet. Es sind keine weiteren Kapazitäten vorhanden. Alle Räume wären ganztags zu nutzen.

2.6 Organisation des Mittagessens

Die räumlichen Voraussetzungen und erforderliche Infrastruktur einer Essensausgabe / Mensa sind – für den Fall der Einführung der „Vollen Ganztagsschule“ gegeben. Küche und Essensraum stehen zur Verfü-gung. Im Tagesablauf müssen die Mahlzeiten an einer Schule mit ganztägiger Konzeption mit besonderer Verantwortung wahrgenommen werden. Das gilt sowohl für die ernährungsbezogene Zusammensetzung des Essens, als auch für die vielfältigen Möglichkeiten der Realisierung von Erzie-

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hung zu positiven Umgangsformen und sozialer Zuwendung zu den Mit-menschen. Es gibt viele mögliche Formen der Gemeinschaftsverpflegung. Hierbei sind insbesondere Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose in der Ver- und Entsorgung mit einzubeziehen. Diese Problematik kann jedoch zur Zeit vernachlässigt werden, die die jetzige Konzeption als „Offene Ganztagsschule“ das Bedürfnis der Mit-tagspause nicht vorsieht.

2.7 Organisation der Schülerbeförderung

Die Schülerbeförderung zur Grundschule Wanna mit je einer Anfahrten um zur 1. Stunde um 08:15 Uhr und je zwei Abfahrten um 12:55 und 13:50.

2.9 Zeitplan für die Einführung des Ganztagsbetriebes

Gute Erfahrungen wurden mit der stufenweisen Einführung der Ganz-tagsschule an anderen Orten gemacht. Diese scheint uns besonders wichtig in der Form der offenen Ganztagsschule mit den verschiedenen Kooperationspartnern. Fehler können so besser vermieden bzw. sehr früh erkannt und schnell korrigiert werden. Es gibt Raum und Zeit zur Er-probung und Bewährung. Für die Umwandlung zur Ganztagsschule wol-len wir deshalb am Prinzip der stufenweise Einführung festhalten. Angestrebter Zeitplan:

Ab 1.2.2008 Ausrichten der Unterrichtszeiten auf eine „Offene Ganz-tagsschule“ hin

Ab 1.8.2008 Umrüsten der Räumlichkeiten mit Eigenmitteln

Ab 1.8.2008 Einstieg mit 1 - 2 in den vollen Ganztagsbetrieb an 1 – 2 Tagen.

Ab 1.08.2008 Erweiterung der bisherigen Angebote

Ab 1.08.2008 Ganztagsangebote für alle Schüler. Es erfolgt die not-wendige Konzeptevaluation, d. h. Auswertung, Doku-mentation, Verbesserung, Änderung, etc.

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Ab 2009/2010 Die Grundschule Wanna kann als vollgültige Ganztags-schule arbeiten.

2.10 Prognostizierter Personalbedarf für die folgenden Schuljahre

Für das Schuljahr 2008/2009 wird ein Mehrbedarf an Stunden für zwei Gruppen an zwei Nachmittagen erforderlich. Wir erwarten eine Anmel-dung von etwa 20 Schülern für das freiwillige Angebote in der ersten Stu-fe. Gleichzeitig werden die Hilfen zum Lernen an zwei Tagen in der Wo-che auf alle Klassenstufen ausgeweitet. Für das Schuljahr 2009/2010 wird ein Mehrbedarf an Stunden für 2 – 4 Gruppen an drei Nachmittagen erforderlich. Wir erwarten eine Anmel-dungssteigerung auf etwa von ca.30 - 50 Schülern für das freiwillige An-gebote in der zweiten Stufe. Danach wird ein Mehrbedarf an Stunden für maximal 5 Gruppen an drei bis vier Nachmittagen erforderlich. Die Anmeldungsquote das freiwillige Angebote bei vollem Ganztagsbetrieb liegt wbei eta 60 % unserer Schü-lerinnen und Schüler. Zu den voraussichtlichen Anmeldungen können derzeit keine konkreten Angaben gemacht werden. Das Ergebnis aus der Elternbefragung von 112 Schülern mit 56% zu erwartenden Anmeldungen erscheint etwas hoch. Unsere Planungsgrundlage beträgt 35-40% zu erwartender An-meldungen, das entspricht 70 - 80 Schüler. 2.11 Fazit Die Offene Ganztagsschule leistet einen Beitrag zur Entlastung von Fa-milien, Alleinerziehenden und insbesondere jüngeren Frauen. Diese sind heute beruflich besser qualifiziert, als vor einigen Jahren, müssen aber oftmals wegen der geographischen Lage und wegen der Kinderbetreu-ung auf eine anspruchsvolle Berufstätigkeit verzichten. Im Kindergarten Wanna wird dies gerade durch die Einrichtung einer weiteren Kindergar-tengruppe aufgefangen, der Bruch kommt aber mit der Einschulung. Die Möglichkeiten einer Offenen Ganztagsschule knüpfen nahtlos an diese Kindergartenzeit an. Die Integration von Hausaufgaben und spe-ziellen Fördermaßnahmen würden viele Eltern entlasten, die dafür keine

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Zeit haben oder auch nicht in der Lage sind. Die Bildungschancen der Kinder aus sozial schwachen Familien und bildungsfernen Familien wird durch das längere Verweilen in der Schule verbessert, weil sie mehr be-achtet werden, nachfragen können. Die Einrichtung einer Offenen Ganztagsschule ist die konsequente Wei-terentwicklung der bisherigen Betreuungs- und Hausaufgabenhilfesitua-tion an der Grundschule Wanna. Die Offene Ganztagsschule ist eine neue Schulform. Die Grundschule Wanna möchte sich als Ganztagsgrundschule zu einem ganztägig geöff-neten Haus des Lebens und Lernens entwickeln. Unsere Schüler sollen nicht nur am Vormittag ein qualifiziertes Bildungs- und Erziehungsange-bot erhalten, sondern auf Wunsch auch am Nachmittag. Dabei unters-tützen Partner aus vielen Vereinen und Verbänden die Lehrkräfte bei der Öffnung der Schule.

3. Stellungnahmen und Beteiligungen

3.1 Votum des Schulträgers Das vorstehende Konzept wurde in Abstimmung mit den Beteiligten erarbeitet. Die Samtgemeinde Sietland wird im Rahmen ihrer Möglichkei-ten die in ihre Zuständigkeit fallenden organisatorischen, personellen und sachlichen Voraussetzungen schaffen und sofern erforderlich, die Infrastruktur zeitgerecht zur Verfügung stellen. Auf den Sitzungen des Schulausschuss am XXXXXXX und des Samt-gemeindeausschuss der Samtgemeinde Sietland am XXXXXXXX wur-den jeweils einstimmig die Beschlüsse gefasst, den entsprechenden Ant-rag zur Genehmigung und Einrichtung einer offenen Ganztagsschule an der Grundschule Wanna zu stellen. Die Belange des Landkreises bzw. seiner Schulen sind von dieser Maß-nahme nicht berührt. Mit dem Träger der Schülerbeförderung (Landkreis Cuxhaven) wurde soweit erforderlich Einvernehmen hergestellt.

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Konzept zur Einrichtung eines offenen Ganztagsschule an der Grundschule Wanna

Grundschule Wanna Seite - 28 -

3.2 Votum der Elternvertretung

Der Elternrat der Grundschule Wanna hat über den Schulvorstand auf seiner Sitzung am 09.01.08 die Schulleitung beauftragt, alle „erforderli-chen Schritte für die Umgestaltung der Grundschule Wanna in eine Ganztagsschule einzuleiten“. Der Schulelternrat befürwortet somit das Konzept.

3.3 Votum der Gesamtkonferenz

Auf der Gesamtkonferenz Grundschule Wanna am XX.XX.2008 wurde das Konzept für eine offene Ganztagsgrundschule und den Angeboten der außerschulischen Kooperationspartner beraten und folgender Antrag an den Schulträger der Samtgemeinde Sietland gestellt:

„Antrag zur Genehmigung und Einrichtung einer offenen Ganztagsschule an der Grundschule Wanna und Gewährung von Zuwendung im Rah-men des Investitionsprogramms „Zukunft Bildung und Betreuung 2003-2007 (IZBB)“ des Bundes beim Land Niedersachsen unter den Voraus-setzungen, dass:

- gemäß § 8.2 (RdErl. d. MK v. 16.3.2004 „Die Arbeit in der öffentlichen Ganztagsschule) wird übergangsweise auf eine Zuweisung von zusätzli-chen Mitteln für personelle Ressourcen verzichtet.“ Dieser Antrag wurde mit 16 Ja-Stimmen, einer Enthaltung und einer Ge-genstimme beschlossen. Die Grundschule Wanna stellt den Antrag zur stufenweisen Umwand-lung der Verlässlichen Grundschule in eine offene Ganztagsschule.

Rolf Münsterberg (Schulleiter)

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Konzept zur Einrichtung einer Ganztagsschule an der Grundschule Wanna

Stand: März 2007 - 1 -

Anhang 1

Stundentafel der Klasse 1 und 2

Zeit Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Minuten

7.30 – 8.00 --

Fördergruppen K. 1 - 2

Fördergruppen

K. 1 - 2

Fördergruppen

K. 1 - 2 Fördergruppen

K. 1 - 2 30

8.00 – 8.15

offener Anfang mit Förderangebot

15

8.15

1. Stunde im Blockunterricht möglichst Klassenlehrer Unterricht

45

bis

dazwischen Frühstückspause im Klassenraum 10

9.55

2. Stunde im Blockunterricht möglichst Klassenlehrerunterricht

45

9.55 – 10.15 Bewegungspause auf dem Schulhof

20

10.15 – 11.00

3. Stunde Unterricht 45

11.00 - 11.20 Bewegungspause auf dem Schulhof

20

11.20 – 12.05

4. Stunde Unterricht 45

12.05 - 12.15 Bewegungspause auf dem Schulhof

10

12.15 – 13.00

Betreuungsangebot

45

13.00 – 14.00

Mittagessen Pause

Spielangebot

60

bis 14.30

Übendes Lernen/ Hausaufgabenbetreuung 30

14.30 – 16.00

Angebote 90

Schulanfang: 8.00 Uhr offener Anfang mit Förderangebot Unterrichtsbeginn: 8.15 Uhr Unterrichtsende: 12.00 Uhr Betreuungsangebot ab 12.05 bis 13.00 Uhr Ganztagsangebot mit Mittagessen 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr

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Konzept zur Einrichtung einer Ganztagsschule an der Grundschule Wanna

Stand: März 2007 - 1 -

Anhang 2

Stundentafel der Klasse 3 und 4

Zeit Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Minuten

7.30 – 8.00 --

Fördergruppen K. 1 - 2

Fördergruppen

K. 1 - 2

Fördergruppen

K. 1 - 2 Fördergruppen

K. 1 - 2 30

8.00 – 8.15

offener Anfang mit Förderangebot

15

8.15

1. Stunde im Blockunterricht möglichst Klassenlehrerunterricht

45

bis

dazwischen Frühstückspause im Klassenraum 10

9.55

2. Stunde im Blockunterricht möglichst Klassenlehrerunterricht

45

9.55 – 10.15 Bewegungspause auf dem Schulhof

20

10.15 – 11.00

3. Stunde Unterricht 45

11.00 - 11.20 Bewegungspause auf dem Schulhof

20

11.20 – 12.05

4. Stunde Unterricht 45

12.05 - 12.15 Bewegungspause auf dem Schulhof

10

12.15 – 13.00

5. Stunde Unterricht 45

13.00 – 14.00

Mittagessen Pause

Spielangebot

60

bis 14.30

Übendes/ Lernen Hausaufgabenbetreuung 30

14.30 – 16.00

Angebote 90

Schulanfang: 8.00 Uhr offener Anfang mit Förderangebot Unterrichtsbeginn: 8.15 Uhr Unterrichtsende: 13.00 Uhr

Ganztagsangebot mit Mittagessen 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr