hallo taxi 12 2009

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Hallo TAXI, das Magazin für den Taxiunternehmer, Ausgabe 12 / 2009

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  • Das Magazin fr Taxiunternehmer Dezember 2009

    filTer- frDerung verlngerT

    ISSN

    09

    49

    -92

    88

    H

    94

    61

    mit einer plastikkarte die welt retten? klimaneu-tral tanken

    GuttenberG, westerwelle uNd SeeHofer im interviewdIe zukuNft deS verkeHrS

    wenn die taGe krzer werden:taxler als freuNd deS Gastes

    denket an das alter uNd Sorget vor

    26. Jahrgang 1,80

    nach dem Scheitern von Kopenhagen:

    Wie geht es weiter mit dem Taxi?

  • Sozusagen ein Experte in Wirtschaftsfragen.

    Beeindruckend, wie er auch in Sachen Wirtschaftlichkeit punktet. Dafr sorgt sein erfreulich spar-samer, hochmoderner ecoFLEX-Motor. Mit 118 kW (160 PS) und bis zu 380 Nm ein sehr dynamisches und mit nur 5,3 l/100 km zugleich ein sehr preisbewusstes Vergngen. ber das sich ganz nebenbei auch die Umwelt freut, dank des geringen CO2-Ausstoes von nur 139 g/km. Mehr Infos gibts bei Ihrem Opel Partner und unter flottenloesungen.de

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    Kraftstoffverbrauch kombiniert 11,85,3 l/100 km, CO2-Emission kombiniert 277139 g/km (gem 1999/100/EG).

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  • Hallo TAXI 3

    12/09

    diese Ausgabe daher bitte als ein Sonderheft. Ein Heft, mit dem

    wir Wege aufzeigen mchten, die uns helfen knnen, die

    kologischen Sinnhaftigkeit des Taxis zu unterstreichen. Schlie-

    lich findet die nchste Klimakonferenz in wenigen

    Monaten in Bonn statt. In der Hoffnung auf ein erfolgreicheres

    Zusammenkommen wnsche ich Ihnen alles Gute

    fr das Jahr 2010.

    Mit optimistischen Gren,

    Jan Cassalette

    Mit Pathos und dem taxi das klima retten

    Manchmal brauchen die Menschen groe Gesten. Diese

    sind in Kopenhagen leider ausgeblieben. Man htte nicht

    erwarten knnen, dass das Taxi dazu auserwhlt wurde, die

    Menschheit zu retten. Aber ein Signal in unsere Richtung und in

    die Richtung des PNV insge-samt wre hilfreich gewesen.

    So bleibt uns nur noch die Mg-lichkeit, den Planeten eigenhn-

    dig zu schtzen. Verstehen Sie

  • 4 Hallo TAXI

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    Es sollte die letzte Fahrt in dieser Nacht fr den Klner Taxifahrer H-seyin Karakas werden. Am Deutzer Bahnhof stiegen um 1.10 Uhr meh-rere Fahrgste in das Taxi des 56-Jh-rigen Trken ein - mehr als zwei Stunden spter wurde die Leiche des Taxifahrers an der Severinsbrcke entdeckt. Die Bluttat geschah genau vor zehn Jahren. Bis heute ist der Mrder nicht gefasst.Die Ermittler der Sonderkommissi-on Taxi vernahmen in den ersten Monaten nach dem Mord 184 Zeu-gen, berprften 108 Spuren und Hinweise. Die Kriminalfall fllt zehn Aktenordner mit rund 3700 Sei-ten. Doch aller Aufwand brachte die Polizei nicht entscheidend weiter. Ein Fall, der die Ermittler bis heute zermrbt: Es ist fr die Kollegen sehr unbefriedigend, wenn eine sol-che Tat nicht aufgeklrt wird, sagte Polizeisprecher Winfried Sdkamp. Doch die Beamten wollen die Waffen nicht strecken. Alle ungeklrten Mordflle werden in regelmigen Abstnden neu bearbeitet, ergnzte der Sprecher.Ein 38-jhriger Klner hatte in der Nacht zum 19. Dezember 1999 die grausige Entdeckung gemacht: Ge-gen 3.20 Uhr war der Mann nach ei-ner Weihnachtsfeier in Deutz zu Fu auf dem Heimweg. Als er an dem halbdunklen Parkplatz unterhalb der Severinsbrcke vorbeikam, entdeck-te er dort das beigefarbene Mercedes-Taxi mit eingeschaltetem Standlicht. Die Fahrertr war sperrangelweit ge-ffnet. Hinter dem Steuer lag der Ta-

    xifahrer Hseyin Karakas - mit einer stark blutenden Wunde am Hinter-kopf. Schwer verletzt kam das Opfer ins Krankenhaus. Sein Leben konn-ten die rzte aber nicht mehr retten. Der Mrder hatte seinem Opfer in den Hinterkopf geschossen.

    Zuerst gingen die Fahnder von ei-nem Raubmord aus, denn der Tter hatte die Geldbrse des Opfers mit 300 Mark gestohlen. Dann glaubten die Beamten an eine Beziehungstat, denn es erschien ihnen unwahr-scheinlich, dass Karakas wegen dieses geringen Betrag umgebracht wurde. Doch auch die Ermittlungen

    im privaten Umfeld des Taxifahrers brachten die Polizisten nicht wei-ter. Auch ein Mord aus politischen Grnden wurde nicht ausgeschlos-sen. Doch es stellte sich heraus, dass Karakas politisch nicht aktiv gewe-sen war.

    Einer so genannten heien Spur gingen die Ermittler einen Monat nach der Tat nach. Ein 19-Jhriger hatte am Deutzer Bahnhof Kontakt mit dem Taxifahrer gehabt, doch nach umfangreichen Recherchen wurde die Spur schnell kalt, wie ein Beam-ter damals sagte. Und so bleibt das Verbrechen im Taxi Nr. 155 ungeklrt.

    Taxifahrer-Mord seit zehn Jahren ungelst

    in Kln wurde der Kollege Hseyin Karakas hinterrcks erschossenDer Mord an einem trkischen Taxi-fahrer in Kln bleibt auch nach zehn Jahren intensiver Ermittlungen un-geklrt. Der Tter hatte dem da-mals 56-Jhrigen in den Hinterkopf geschossen. Insgesamt wurden 108 Spuren und Hinweise berprft.

    noch immer warten Taxler auf die Aufklrung eines grausamen verbrechens

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  • Hallo TAXI 5

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    Vermutlich ein Streit zwischen einem

    Taxifahrer und potientiellen Fahrgsten ist

    die Grundlage fr eine folgende Schlgerei

    in Hamm. Die beiden angetrunkenen Ge-

    schdigten aus Pelkum - 23 und 24 Jahre alt

    - waren mit einem Taxi in Richtung Kamener

    Strae gefahren. Hierbei fiel ihnen auf, dass

    der Fahrer stndig mit seinem Handy in

    nichtdeutscher Sprache telefonierte. Im Be-

    reich einer Tankstelle hielt der Taxifahrer an,

    da die Geschdigten noch Getrnke kaufen

    wollten. Als sie die Taxe verlieen, kamen

    pltzlich zwei weitere Taxen angefahren,

    deren Fahrer ausstiegen und nun gemeinsam

    mit dem sie fahrenden Taxifahrer auf sie

    einschlugen und eintraten. Ein Zeuge, der

    den Geschdigten helfen wollte, konnte nur

    durch Zufall einem Faustschlag ausweichen

    und wurde nicht verletzt. Die Taxenfahrer

    machten sich aus dem Staub, nachdem sie

    noch auf den am Boden liegenden 24-jh-

    rigen Geschdigten eingetreten und ihn

    am Kopf getroffen haben. Die Geschdigten

    wurden ambulant in einem Krankenhaus

    behandelt. Gegen die schlagfreudigen Ta-

    xifahrer, die nach ersten Ermittlungen alle

    fr ein Unternehmen aus Hamm fahren,

    wurde eine Strafanzeige wegen gefhrlicher

    Krperverletzung gefertigt. /

    In Marl ist es zu dem schweren Unfall

    gekommen. Am 13. Dezember gegen 23.45

    Uhr fuhr eine 38-jhrige Fahrerin mit einem

    VW Transporter, als pltzlich eine 41-jhrige

    PKW-Fahrerin mit ihrem Wagen aus einer

    Parkbox fuhr. Die Taxi Fahrerin versuchte

    noch nach links auszuweichen, konnte

    aber einen Zusammenprall nicht mehr

    verhindern. Das Taxi prallte gegen einen

    Baum und kippte auf die rechte Fahrzeug-

    seite. Bei dem Unfall wurden eine Person

    schwer und drei Personen leicht verletzt, die

    nach der Behandlung durch einen Notarzt

    ins Krankenhaus transportiert wurden. Es

    entstand ein Sachschaden von 41.000 Euro.

    Die Feuerwehr kmmerte sich um aus-

    laufende Betriebsmittel und sicherte die

    Einsatzstelle ab.

  • 6 Hallo TAXI

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    Serv

    ICe &

    INfo

    S

    Wofr stehen Sie in der Verkehrspo-litik?

    Guttenberg: Die Ver-kehrsinfrastruktur in Deutschland ist stellenweise an ihre Belastungsgrenzen gerckt. Deshalb haben wir bereits mit den beiden Kon-junkturprogrammen erhebliche Mittel fr Investitionen in die Fernverkehrsin-frastruktur bereit-gestellt. Auch in Zukunft brauchen wir ein moderndes Ve r ke h r s a n g e b o t , das dem steigenden Bedrfnis von Men-schen und Wirtschaft nach Mobilitt ge-wachsen ist und zu-gleich die Belastun-gen verringert, die der Verkehr mit sich bringt. Ich setze dabei nicht auf Vermeidung und Verhinde-rung sondern auf technischen Fort-schritt. Damit sind wir auch in der Vergangenheit im doppelten Wort-sinn gut gefahren.

    Westerwelle: Die bisherige Unterfi-nanzierung der Verkehrsinfrastruk-tur muss beendet werden. Unsere Infrastrukturpolitik orientiert sich

    nicht an Wunschtrumen, sondern an den Realitten die Strae ist und bleibt der Hauptverkehrstrger mit rund 90 Prozent des Personen-verkehrs und ber 70 Prozent des Gterverkehrs. Gleichzeitig stt das Schienennetz in vielen Regio-nen an die Kapazittsgrenze. Beides muss neben Umweltgesichtspunk-ten auch bei der Verteilung der Investitionsmittel bercksichtigt werden. Die Bereitstellung der Ver-

    kehrsinfrastruktur ist eine Aufgabe des Staates. Das bedeutet aber nicht, dass der Staat Planung, Bau und Be-trieb selbst durchfhren muss. In vielen Fllen knnen Private dies besser und effizienter.

    Welche Verkehrsprojekte mssen Ih-rer Meinung nach jetzt in Deutsch-land dringend umgesetzt werden?

    Guttenberg: Vorrang mssen die Ver-kehrsprojekte mit den grten Effi-zienzwirkungen fr das gesamte Ver-kehrssystem haben. Das sind zum Beispiel Projekte, die zu einer Redu-zierung von Staus fhren, denn Staus verursachen hohe volkswirtschaftli-che Kosten. Bei der Strae geht es daher vor allem um die Beseitigung von Engpssen in Ballungsrumen und bei der Schiene um den Ausbau von wichtigen Knotenpunkten.

    Was halten Sie von ei-nem