hallo nachbar 2-2010

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Kundenmagazinder GESOBAU AG

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  • vorgestellt wohnfhlen aus den bezirken

    Hallo Nachbar www.gesobau.de17. jahrgang ausgabe 2/2010das wohnfhl-magazin der gesobau

    Per Mausklick sparen GESOBAUund Vattenfall starten Pilotprojekt

    Die Stromfresser in Ihrer Wohnung

    Nachbarschaftsetage in Weiensee erffnet

    Lebensqualitt sichern -

    wie Nachhaltigkeit Wirklichkeit wird

    Lebensqualitt sichern -

    wie Nachhaltigkeit Wirklichkeit wird

  • wort des vorstands

    2 Hallo Nachbar 2/10

    Die GESOBAU hat Geburtstag

    Liebe Mieterinnen, liebe Mieter,

    die GESOBAU wird in diesemJahr 110 Jahre alt (auch S. 20).Ursprng lich als Eisenbahnun- ter nehmen gegrndet, leben heu -te in 37.000 Wohnungen rund100.000 Menschen einige da -von schon seit ber 50 Jahren.Gerade die langjhrigen Bewoh-

    ner wissen, welchen Wandel die Wohnungswirtschaft,nicht zuletzt durch die Wiedervereinigung 1990, seit-dem vollzogen hat. Vom bloen Nutzwert einer Woh-nung hin zu einem nachhaltigen Gesamtkonzept frganze Quartiere, aus dem kologische, konomischeund soziale Aspekte nicht mehr wegzudenken sind.

    Mit dem Thema Nachhaltigkeit und der Bedeu-tung des Begriffs beschftigen wir uns ausfhrlich inder Titelgeschichte dieser Ausgabe. Wie Sie darin le -sen knnen, gehrt zur Realisierung von nachhaltigenQuartieren auch die Frderung in das nachbarschaft-liche Miteinander. Beim Kunstfest in Pankow am 12.und 13. Juni haben wir wieder tausende Bewohnerzusammengebracht und gemeinsam ein ganzes Wo-chenende lang gefeiert. Das Kunstfest ist jedes Jahr einErlebnis der besonderen Art, weil es gute Stim mung,Kunst und Kultur vereint. Ein weiteres Highlight indiesem Jahr steht noch vor der Tr: Das beliebte Kin-derwiesenfest im Mrkischen Viertel. Im Zeichen derFussball-WM in Sdafrika suchen wir am 3. Juli aufunserer groen Bhne das Sporttalent; die Torwand,aber auch viele weitere Attraktionen warten dort au-erdem auf Sie (S. 23). Apropos Fuball-WM: AufSeite 10 verlosen wir drei Startpltze fr ein profes-sionelles Kinder-Fuballcamp. Einfach die fnf Fragenbeantworten und bewerben.

    Zum Schluss mchten wir die Gelegenheit nut-zen, um uns fr die zahlreichen Dankesbriefe unsererMieterinnen und Mieter zu bedanken (S. 21). Moder -ni sierungen gehen nie reibungslos und ohne Einschrn -kungen vonstatten. Das Endergebnis macht aber deut-lich: Die Bewohner fhlen sich in ihrem modernisier-ten Zuhause pudelwohl. Das ist es, was wir erreichenwollen.

    Ihr GESOBAU-VorstandJrg Franzen, Christian Wilkens

    Themen dieser Ausgabe

    Foto

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    hallo nachbar 2/10 ihr wohnfhl-magazin

    TITELTHEMA

    Lebensqualitt sichern wie Nachhaltigkeit Wirklichkeit wird Seite 4

    VORGESTELLT

    Smart Meter: per Mausklick sparen Seite 6

    aktiva bernimmt Vermietung

    fr MV und Wedding Seite 8

    Verlosung: Startpltze fr Fuballcamp Seite 10

    WOHNFHLEN

    Das sind die Stromfresser

    unter Ihrem Dach Seite 12

    AUS DEN BEZIRKEN

    Modernisierte Wohnungen im MV Seite 14

    Brgerplattform Wedding Seite 16

    Nachbarschaftsetage

    in Weiensee erffnet Seite 17

    WUSSTEN SIE SCHON?

    110 Jahre GESOBAU Seite 20

    Mieter sagen Danke! Seite 21

    VERANSTALTUNGEN Seite 23

    diese ausgabe

    Foto

    : Tri

    ad

  • Panorama

    3das wohnfhl-magazin der gesobau

    MIT SPIEL UND SPASS IN DIE

    SOMMERFERIEN

    Der Ferien-Spatz 2010Die Sommerferien 2010 rcken nher unddamit auch die Vorfreude auf die vielen Aben- teuer, die es zu erleben gibt. Auch wer inden groen Ferien zu Hause bleibt, kannsich darauf verlassen: In der Stadt gibt es un-zhlige Angebote fr Jung und Alt. Kompaktund bersichtlich zum Beispiel im KleinenFerien-Spatz, dem Ferienplaner fr dasMrkische Viertel. Vereine, Kirchen, Jugend-und Nachbarschaftszentren, Bezirksamt undGESOBAU werben seit 2008 gemeinsam frdie Sommerferienveranstaltungen in einerjhrlich neu aufgelegten Broschre. Auch2010 erwarten die Kinder wieder mehr als50 Angebote. Der Ferien-Spatz ist in denSchulen, Kitas, in der Nachbarschaftsetageund GESOBAU-Geschftsstelle kostenlos erhltlich.

    MIT DR. NUSSBAUM DURCHS MV

    Berlins Finanzsenator zuBesuch in ReinickendorfDer Zeitplan war straff: Begrung durchBezirksbrgermeister Frank Balzer im Rat-haus, danach ins MV und dann noch in dieBorsighallen Berlins neuer Finanzsenator,Dr. Ulrich Nubaum, wollte sich einen Ein-druck verschaffen vom Wirtschaftsstandortund Wohnquartier im Norden der Haupt-stadt. Am 16. Mrz nahm sich Dr. UlrichNubaum eine Stunde Zeit, um die GESO-BAU und das Mrkische Viertel zu besu-chen. Vorstand Jrg Franzen, TechnikleiterGeorg Unger und GeschftsbereichsleiterUlf Lennermann stellten dem Neuberlinerdas Quartier und das laufende Modernisie-rungsvorhaben vor. Dabei besichtigten sie dieInfobox auf dem Stadtplatz und die BaustelleWHG 911 mit dem illuminierten neu enHaus eingang am Senftenberger Ring4. Auch eine Musterwohnung, dienach dem neuen Standard Wohn-komfort 50+ umgebaut wurde, ge-hrte aufs Besichtigungsprogramm.Am interessantesten fr den Finanz-senator: Was kostet denn so eineWohnung nach der Modernisierung?Kaum mehr als zuvor, ist die verblf-fende Antwort und das fr eine

    frisch gemachte Wohnung mit modernemBad. Das Rechenbeispiel kann sich jeder inder Infobox anschauen.

    KLASSIK AUF DER WIESE

    4. Pfingstkonzert am SeggeluchbeckenAm 23. Mai 2010 fand zum vierten Maldas GESOBAU-Pfingstkonzert am Segge-luchbecken statt. Auch in diesem Jahr be-geisterte das Seniorenorchester Reinicken-dorf die knapp 250 Gste mit einem ab-wechs lungsreichen Mix aus klassischen St-cken und solistischen Gesangseinlagen. Mo-deriert wurde die Veranstaltung von DieterReetz, der in den Pausen mit seinen Scher-zen und Geschichten aus dem Leben immerwieder fr Erheiterung sorgte. Fr den klei-nen Hunger zwischendurch war auch ge-sorgt: Bratwrste und Steaks wurden eben -so angeboten wie Kaffee, Kuchen und ver-schiedene Getrnke.

    WWW.GUT-MITEINANDER-WOHNEN.DE

    Viele kleine LeuchttrmeSeit kurzem hat das Integrationsprojekt derGESOBAU Gut miteinander wohnen! eineeigene Homepage: www.gut-miteinander-wohnen.de. Hier werden beispielhafte Pro-jekte und Prozesse, Partnerschaften und Ini-tiativen vorgestellt. Vor genau vier Jahren, imJuni 2006, startete die GESOBAU das Inter-gationsprojekt. Seither ermglichte es diekonkrete Um setzung zahlreicher Konzepte,initiierte neue Partnerschaften und Einzel-manahmen. Besonderes Augenmerk gilt

    dabei der Frderung von Bildung, Kommu-nikation, Nachbarschaft, Stadtteilkonomieund -kultur in den Bestn den der GESO-BAU. Viele kleine Leucht trme der Nach-haltigkeit sind so in den vergangenen Jah-ren entstanden zum Beispiel die GESO-BAU-Nachbarschaftsetage. Sie etablierte sichin krzester Zeit als Anlaufstelle im Mrki-schen Viertel, von der wichtige Impulse undInitiativen fr den Stadtteil ausgehen. ImRahmen des Integrationsprojektes entstan-den bisher rund 70 zum Teil gefrderte Ar-beitspltze, Honorar- und ehrenamtlicheStellen.

    NEUER NAME FR ANHHE IN LBARS

    Mllberg adeDer umgangssprachliche Name Mllbergfr die Lbarser Anhhe ist seit dem 13.Mai 2010 Geschichte. Das besiegelte dieJury im Rahmen eines Wettbewerbs, dervon Auszubildenen des Fachbereiches Ver-messung des Bezirksamtes Reinickendorfan gestoen worden war. 187 kreative Vor -

    schlge gingen fr den inzwischen und berdie Bezirksgrenze hinaus bekannten Frei-zeit- und Erholungspark ein, der bis 1981noch als Hausmlldeponie genutzt wurde.An Himmelfahrt, im Rahmen eines Festesmit Aktionen und Animationen fr Jung undAlt, war es dann soweit: Ulf Lennermannvon der GESOBAU, Bezirksbrger meisterFrank Balzer, Bezirksstadtrat Bauen undWirtschaft Martin Lambert, Harald Un ger,Fachbereich Vermessung, und SiegfriedDreu sicke vom EJF enthllten den zwei Ton- nen schweren Findling, auf dem der NameLbarser Hhe zum Vorschein kam. DerNamensgeber konnte sich nicht nur berdie Zustimmung seines Vorschlages freuen,ihm berreichte Ulf Lennermann zudemeinen Gutschein im Wert von 20 Euro freinen Besuch in der nahen Schn ke.

  • nach Modernisierungsprojekten, die moder-nes Design und die Aufwertung des Wohn-umfeldes mit Energieeffizienz und Wirt-schaft lichkeit verbinden. In Zusammenar-beit mit dem Programm der Ver einten Na-tionen fr mensch liche Siedlungen (UN-HA-BITAT) vergab Zerofootprint, eine kanadi-sche Organisation, die sich fr Strategiengegen den Klimawandel stark macht, imMrz dieses Jahres den ersten Re-Skinning-Award 2010. An dem Wettbewerb betei-ligten sich rund 50 Projekte weltweit. DieGESOBAU wurde am 24. Mrz auf dem 5.World Urban Fo rum in Rio de Janeiro in derKategorie Large Residen tial ausgezeich-net. Das Mrkische Viertel ist das einzige eu-ropische Wohnungsprojekt, das auf dieseWeise gewrdigt wurde.

    Hierzulande ist das Interesse an nach-haltigen Unternehmensprojekten nicht min-der gro. So lobten die Klimaschutzpartnerunter Schirmherrschaft von Umweltsena -torin Katrin Lompscher zum 9. Mal denKlima schutzpartner-Preis aus (die GESO-BAU und die Vattenfall-Tochter Fernheizwerk

    inter national fr Auf- sehen. Fast wch - ent lich mel den sich Besuchergruppen vom nahen Nach-barn Cottbus biszum fernen Partnerin China zur Be-sichtigung des Vier-tels an. Jetzt ist dieGESOBAU als einzi-ges Berliner Unter-nehmen mit ihremModernisierungs- pro jekt auch auf der Expo 2010 in Shanghaivertreten. Unter dem Motto Bessere Stadt,besseres Leben nimmt sich die laut Ver-anstalter grte Weltaus stellung aller Zei-ten dem Thema Nach haltig keit und dendamit verbundenen globalen He rausforde-rungen an. Im chinesischen The menpavillonUrban Planet, auf der soge nann ten Road ofSolution, wird das Modernisie rungsprojektals kologisches stdtebauliches Zukunfts-

    modell prsentiert. Aber auch im Deut-schen Pavillon ist die GESOBAU ver-treten. Dort wird unter anderem aufdie Wirtschaftlichke