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HALLO 2013. 7. 26.¢  Ausgabe 1 Juli 2013 HALLO NACHBAR Eine Zeitung der Dow Olefinverbund GmbH f£¼r
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  • die aktuelle Ausgabe unserer Nachbarschafts- zeitung präsentiert sich Ihnen in einer frischen Optik. Bilder und Grafiken sollen die Themen rund um die Chemie und unser Unternehmen noch besser erklären. Den bewährten Blick hinter den Werkszaun behalten wir natürlich bei.

    Wussten Sie zum Beispiel, dass sich wichtige Pro- zesse in unserem Werk in

    Teutschenthal vor allem unter der Erde abspielen und dass sich Mitarbeiter immer wieder Gedan- ken machen, wie Anlagenprozesse noch effektiver gestaltet werden können? Neben unserem sozialen Engagement in der Region liegt uns auch der Schutz von Umwelt und Natur sehr am Herzen. Lesen Sie in dieser Ausgabe, wie sich Dow im Rahmen des ökologischen Großprojektes SOW Böhlen um die Renaturierung ehemaliger Industrieflächen um und innerhalb seines Werkes in Böhlen engagiert.

    Hürden der grünen Energieversorgung Politisch beschäftigen uns derzeit – wie auch Sie als Privatverbraucher – die steigenden Energiepreise. In dieser Zeitung geben wir einen Einblick, welche Herausforderungen die Energiewende auch für unser Unternehmen mit sich bringt. Gleichzeitig zeigen wir Ihnen, wofür Dow die großen Mengen an Energie als Rohstoff zur Herstellung seiner Pro- dukte benötigt. Häufig liegen Stromverbrauch und Energiesparen näher beieinander als auf den ersten Blick ersichtlich.

    Wir hoffen, mit diesen Themen Ihr Interesse zu wecken, und freuen uns über Ihre Meinung! Lassen Sie uns wissen, welche Berichte Sie besonders spannend finden und welche Informationen Sie spe- ziell interessieren. Sie erreichen uns per E-Mail an fswinfo@dow.com oder per Post an Dow Olefinver- bund GmbH, Öffentlichkeitsarbeit, 06258 Schkopau.

    Neldes Hovestad, Standortleiter Werk Böhlen

    KURZMELDUNG

    Cl2 – Element der Wertschöpfung Es begann vor 115 Jahren, als in einem Holzschup- pen in Midland der damals 30-jährige Herbert Henry Dow an einer Zelle zur Chlorgewinnung bastelte und damit den Grundstein für die „The Dow Chemical Company“ legte. Am 25. November 1897 startete die Produktion von Chlor, das damals vorrangig als Bleich- mittel benutzt wurde. Schon sehr früh jedoch wurde dessen vielfältiges Potenzial als Ausgangsstoff für unzählige Anwendungen vom Gründer Dow erkannt. Die Erfolgsgeschichte des Unternehmens Dow ist bis heute untrennbar mit dem Element Chlor verbunden.

    Dow ist mit Abstand der weltweit führende Hersteller von Chlor- und Natronlaugeprodukten. Rund sechs Mil- lionen Tonnen werden heute jährlich an fünf Standorten auf drei Kontinenten jährlich produziert.

    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Schkopau blicken auf 75 Jahre industrielle Chlorproduktion, geprägt von der wechselvollen deutschen Geschichte, zurück. Nach der deutschen Wiedervereinigung, mit der Übernahme des Olefinverbundes durch Dow Mitte der Neunzigerjahre, wurden die damals noch mit dem Amalgam-Verfahren arbeitenden Chloranlagen demon- tiert und durch umweltfreundliche Membrananlagen ersetzt. So konnte die Umweltbelastung durch Queck- silberemissionen vollständig abgestellt werden. Heute gehört die Chlorproduktion in Schkopau mit einer Jahreskapazität von rund einer Viertelmillion Tonnen zu den effizientesten Prozessen. In Schkopau wird das Pro- dukt für die Weiterverarbeitung vor Ort zu Vinylchlorid (VC) und Polyvinylchlorid (PVC) eingesetzt.

    Lokales Spendenprogramm 2013 – 18 Projekte werden gefördert Die Errichtung eines Nistfloßes für die Fluss-Seeschwalbe durch den NABU Regio-

    nalverband Merseburg-Querfurt e.V. sowie der Bau eines Skate-Parks für Kinder und Jugendliche in der Gemein- de Neukieritzsch gehören zu jenen 18 Projekten, die

    Liebe NACHBARN, Liebe LESER,

    Kaylane Köhler und Jannes Schiffner sind zwei von zehn Stipendiaten aus Sachsen-Anhalt, die eine Förderung durch das Deutsche Schüler- stipendium der Roland Berger Stiftung erhalten. Die 9- bis 17-jährigen Schüler haben viele Gemeinsamkeiten: Sie sind vielseitig interessiert und möchten aus ihrem Leben etwas machen. Dazu kommen sehr gute Schulnoten. Doch sie gehören auch zu jenen Kindern, deren soziale Herkunft eine Barriere für die Nutzung gebotener Bildungschancen darstellt. Durch eine gezielte und langfristige Förderung ihrer Stärken und Bedürfnisse werden sie nun zur bestmöglichen Ausbildung geführt – unter anderem dank der finanziellen Unterstützung von Dow. Bei der feierlichen Übergabe der Stipendien moderierten Kaylane und Jannes eine Talkrunde mit Ministerpräsident Reiner Haseloff und Regina Pötke, Vorstandsmitglied der Roland Berger Stiftung.

    Dow unterstützt Schülerstipendium

    Ausgabe 1 · Juli 2013

    HALLO NACHBAR Eine Zeitung der Dow Olefinverbund GmbH für die Nachbargemeinden

    eine Jury im Rahmen des lokalen Spendenprogramms 2013 der Dow Olefinverbund GmbH favorisierte. Zum vierten Mal hatte das Unternehmen das Programm „Wir für hier“ ausgeschrieben, um nachhaltige Projekte zu unterstützen. Angesprochen waren gemeinnützige Vereine, Organisationen und Institutionen der Städte und Gemeinden in der Nachbarschaft der Dow-Werke Schkopau, Böhlen, Leuna sowie Teutschenthal. Erstmals erfolgte die Ausschreibung thematisch in den Katego- rien „Energie und Umwelt“ sowie „Sport“. 77 Anträge wurden eingereicht, aus denen die Jury 18 Projekte mit Fördersummen von 2.500 bis 15.000 Euro auswählte.

    Mehr zu bereits umgesetzten Projekten auf Seite 4.

    Siehe auch Seite 3

    Mirko Brauburger, Said Mennane, Danny Andres, Bettina Schöps und

    Christina Walter (v. l. n. r.) gehören zum Team der Chlor-Vinyl-Produktion, das

    den wertvollen Rohstoff produziert.

  • Ein weiter grüner Rasen, ringsherum Bäume und Büsche und eine reiche Fauna: So sehen die „Alten Auflandebecken“ in Gaulis, einem Ortsteil von Böhlen, ab 2014 aus. Derzeit gleicht die 17 Hektar große Fläche allerdings noch einer Mondlandschaft, auf der Lkws riesige Mengen Boden heranbringen, die von Baggern umgewälzt werden.

    Die Abdeckung der „Alten Auflandebecken“ im Rahmen des ökolo- gischen Großprojekts „SOW Böhlen“ läuft in vollem Gange. In diesen Becken wurde ab den 1930er-Jahren Feinkohle- schlamm, der bei der Treibstoffproduktion in den ehemaligen Böhlener Werken entstand, abge- kippt. Das Wasser verdunstete, doch die leicht entzündlichen Reste blieben und führten immer wieder zu Schwelbränden, aus denen offene Feuer entstanden. Um dies zu verhindern, werden die Becken abgedeckt und anschließend bepflanzt. Besonders brandgefährdete Bereiche haben Dow sowie die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-

    Neue Flora und Fauna für Gaulis Verwaltungsgesellschaft (LMBV) gemeinsam bereits 2006 saniert. Dabei sollte auch geprüft werden, ob das Vorhaben die angestrebten Ziele erreichen konnte. Das Ergebnis war sehr zufriedenstellend. So wurde die vollständige Abdeckung beschlossen und im Dezember 2012 mit den Arbeiten begonnen. Bis zum nächsten Jahr erhalten die ehemals sechs Teil-

    becken verschiedenste Bodenschichten, wie Fred Richter, Projektleiter

    Altlastensanierung der Dow Olefinver- bund GmbH, erklärt: „Zuerst werden 60.000 Kubikmeter Profilierungsschicht aufgebracht, die vor allem die im Laufe der Zeit durch das

    Brandgeschehen ent- standene Kraterlandschaft aus- gleichen soll. Dann folgt eine

    108.000 Kubikmeter umfassende Abdeckschicht, die keine Umgebungsluft mehr durchlässt und so weitere Brände verhindert. Zum Schluss werden 54.000 Kubik- meter Unter- und 16.000 Kubikmeter Oberboden aufge- füllt und ermöglichen so eine Bepflanzung.“ Damit die Experten zukünftig die Temperatur der unteren Schich- ten immer im Blick haben, wird das bereits vorhandene

    Im Juni konnte die Dow Olefinverbund GmbH einen neuen Rekord verzeichnen: Seit mehr als 500 Tagen arbeiten die Teams der mitteldeutschen Dow-Standorte Schkopau, Leuna, Teutschenthal und Böhlen gemeinsam mit ihren Servicepartnern unfallfrei.

    „Das ist ein hervorragendes Ergebnis und beweist einmal mehr das Engagement unserer Mitarbeiter, der Partnerfirmen und Dienstleistungs- unternehmen für ein hohes Sicherheitsniveau. Dow in Mitteldeutschland gehört damit zu den besten Standorten weltweit“, unterstreicht Roland Abel, verantwortlich für die Bereiche Arbeitssicherheit, Umwelt- und Gesundheitsschutz. „Sicherheit am Arbeitsplatz und die Gesundheit der Mitarbeiter haben bei uns oberste Priorität. Wir schätzen diesen Sicherheitsrekord auch deshalb so hoch ein, da wir noch vor wenigen Jahren unsere selbst gesteckten Ziele in puncto Arbeitssicherheit nicht ganz erreicht hatten.“

    Gemeinsam mit den Partnern an den mitteldeutschen Standorten wurden viele Aktivitäten ausgelöst, um systematische und nachhaltige Verbesserungen für sicheres Arbeiten zu erreichen. Ständige Analysen zur Senkung des Unfallrisikos am Arbeitsplatz, die offene und kritische Kommunikation, aber auch die Förderung des Erfahrungsaustausches rund um das Thema Arbeitssicherheit waren und sind wichtige Mosaik- steine für ein hohes Sicherheitsniveau.

    NeUeR REKORD

    Roland Abel,

    verantwortlich

    für die Bereiche

    Arbeitssi-

    cherheit,

    Umwelt- und

    Gesundheits-

    schutz, ist stolz

    auf 500 Tage

    ohne Unfall.

    2 Partnerschaft Ausgabe 1, Juli 2013 3VerantwortungAusgabe 1, Juli 2013

    Rund drei Viertel des Energieverbrauchs in deutschen Haushalten macht die Raumwärme aus. Trotzdem entweicht noch immer ein Großteil davon durch Wände, Fenster, Dächer, Türen oder Fußböden. In der Bauindustrie tragen Produkte von Dow seit mehr als 50 Jahren dazu bei, Ener