hallo nachbar 3/2013

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Das Kundenmagazin der GESOBAU AG

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  • 20. jahrgang ausgabe 3/2013das kundenmagazin der gesobau

    Hallo Nachbar

    aus den bezirken

    Ein Tag im Leben einer Objektbetreuerin

    vorgestellt wussten sie schon?

    Neubau: 66.000 m2 bezahlbarerWohnraum fr Berlin

    Hinter den Kulissen des Callcenters

    MIETERBEIRTE:Engagiert fr das

    groe Ganze

  • 2wort des vorstands

    Foto

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    Liebe Mieterinnen, liebe Mieter!

    Haben Sie bei der Bundestagswahl am 22. September Ihre Stimme abgegeben?Ganz klar: Wer ein Wahlrecht hat, kannetwas bewegen und sollte diese Mglichkeitauch nutzen. Erst recht, wenn Sie nicht nureine/r von knapp 62 Millionen Wahlbe-rechtigten sind, sondern sich die Abstim-mung im kleinen Kreis auf Ihr Wohnhausbezieht so wie bei unseren Wahlen zumMieterbeirat in Wohnhusern mit ber 300 Wohnungen.

    Als erste Wohnungsgesellschaft in Berlinhaben wir 1984 Mieterbeirte eingefhrtund damit eine Interessenvertretung der Be-wohner ins Leben gerufen. Wo viele Men-schen zusammenleben, ist ein harmonischesMiteinander besonders wichtig. Mieterbei-rte fungieren als Sprachrohr aller Bewohnereines Hauses und knnen bei den viertel-jhrlichen Treffen mit der GESOBAU ihreAnliegen und Wnsche gebndelt weiter-geben. Dabei geht es nicht um Einzelinte-ressen, sondern um das Gesamtwohl allerMieter. Auf diese Weise knnen Problemeschneller gelst oder sogar hufig schon imVorfeld vermieden werden. Dieser Dialogmit unseren Mieterbeirten ist uns wichtig,denn wer kennt die Interessen der Mieterbesser als diese selbst?

    Auch in diesem Jahr wurden wieder einigeMieterbeirte durch die Bewohner gewhlt.Die Wahlbeteiligung lie jedoch zu Wn-schen brig, hufig wurde gerade so dieMindestbeteiligung erreicht. Weil wir aberwissen, welchen wichtigen Beitrag Mieter-beirte zur Erhhung der Wohn- und Le-

    bensqualitt leisten, stellen wir Ihnen in die-ser Ausgabe einige unserer Mieterbeir tesowie deren Aufgaben und Projekte vor (S. 6 7). Wir sind immer wieder auf derSuche nach engagierten Bewohnern fr die -se verantwortungsvolle Aufgabe schauenSie doch einfach mal in unseren Wahlkalen-der fr das Jahr 2013.

    Neben dem Titelthema erwarten Sie in die-ser Ausgabe wieder jede Menge Informatio-nen und Wissenswertes rund um Ihr Wohn-gebiet und die GESOBAU. Unser Tipp: Werden Sptsommer noch an der frischen Luftgenieen will, dem empfehlen wir eine Rad-tour entlang des Berliner Mauerwegs vonHermsdorf bis zur Wollankstrae (S. 10 12).

    Wir wnschen Ihnen viel Spa beim Lesen!

    Ihr GESOBAU-VorstandJrg Franzen, Christian Wilkens

    Wohnqualitt durch Mieterbeirte

    Hallo Nachbar 3/13

  • 3das kundenmagazin der gesobau

    hallo nachbar 3/13 ihr kundenmagazin

    VORGESTELLT

    Neubau: Die GESOBAU schafft neuen Wohnraum Seite 8Radtour Berliner Mauerweg: Von Hermsdorf zur Wollankstrae Seite 10

    WOHLFHLSEITEN

    Pilze: Suche, Bestimmung und Zubereitung Seite 14

    AUS DEN BEZIRKEN

    Ein Tag im Leben einer Objektbetreuerin Seite 16Modernisierung im MV: Wohnhaus mit QR-Codes Seite 18Pilotvereinbarung in Pankow geschlossen Seite 20GESOBAU bietet Flchtlingen ein Zuhause Seite 20Schner wohnen im Komponistenviertel Seite 21Aufwertung am Fordoner Platz Seite 22

    WUSSTEN SIE SCHON?

    GESOBAU kooperiert mit Bibliotheken Seite 23Nachhaltige Ausbildung bei der GESOBAU Seite 24Das groe Wohn-ABC: Callcenter Seite 25

    KLEINE NACHBARN

    Die Knobel- und Spaseite fr Kinder Seite 26

    VERANSTALTUNGEN Seite 27

    TITELTHEMA

    Mieterbeirte:

    Engagiert fr das groe Ganze Seite 6

    diese ausgabe

    Themen dieser Ausgabe

    inhalt

    7

    Tite

    lfoto

    : Lia

    Dar

    jes

  • 4 Hallo Nachbar 3/13

    Das Haus des elterninitiativen KinderladensKrikelkrakel e.V. in der Kavalierstrae ist ei -nes der Modernisierungsobjekte der GESO-BAU in Pankow. Auf 145m in unmittelba-rer Nhe zum Schlosspark Schnhausen undzu zahlreichen Spielpltzen fand der Kin-derladen bisher ein sehr gutes Umfeld frseine 25 Kinder. Umdie Sicherheit derKinder und Be-treuer whrendder Moderni-sierungsar-beiten

    nicht zu gefhrden, bot die GESOBAU demKinderladen alternative Rumlichkeiten inder Breite Strae an. Nach dem Einbau einerHeizungs- und Elektroanlage, neuer Fensterund der Angleichung des Grundrissesan die Anforderung des Kinderla-dens bernahm die Elterninitiativeden weiteren Ausbau der Rume.

    So viel Engagement wird be-lohnt: Als Investitionsausgleich

    fr die Arbeiten der Eltern in den neuen,greren Kita-Rumen garantiert die GESO-BAU weiterhin einen sozialvertrglichenMietpreis ber einen lngeren Zeitraum.

    Mittlerweile haben die Krikelkraklerihr neues Zuhause bezogen. Sie

    freuen sich nicht nur ber den ei-genen Garten, sondern auchber die von der GESOBAU ge-stifteten neuen Fahrradbgel

    vor der Tr.

    Im kommenden Jahr jhrt sich der Einzugder ersten Mieter im MV zum 50. Mal. DieVorbereitungen fr die Jubilumsfeier lau-fen auf Hochtouren. Bereits in der letztenAusgabe suchten wir Erinnerungsstckeaus den letzten Jahrzehnten, die Auskunftber das Leben im Mrkischen Viertelgeben. Uns erreichten Geschichten, Briefe,Zeitungen, Artikel und Fotos. Das hat unsfasziniert und noch neugieriger gemacht.Deshalb starten wir unseren Aufruf erneut.Sind auch Sie langjhriger Mieter, eventuellsogar der ersten Stunde? Kennen Sie Men-schen, die frher hier gelebt haben oderschon lange im MV leben Menschen, die

    uns ihre Geschichte erzhlen wollen? Wiewar das frher? Wie haben Sie gelebt undwo gearbeitet? Hatten Sie hier alles, wasSie brauchten? Wie sind Ihre Kinder imMV gro geworden? Was berichten sie vonihrer Schulzeit? Wo haben sie ihre Freizeitverbracht? An welche Einrichtungen undGeschfte erinnern Sie sich? Welche Freund- schaften wurden geschlossen und bestehennoch heute? Lassen Sie Ihren Erinnerungenfreien Lauf und berichten Sie uns davon.Schreiben Sie uns Ihre Geschichte, schickenSie uns Ihre Fotos und Erinnerungen. NachSichtung aller Unterlagen melden wir unsbei Ihnen, wenn wir mehr ber Ihre Ge-

    schichte erfahren wollen. Unter allen Ein-sendungen, die uns bis zum 31.12.2013erreichen, verlosen wir 20 Einkaufs-Gut-scheine fr das Mrkische Zentrum im Ge-samtwert von 500 Euro.

    Eine Spende fr die Kleinsten in Pankow:

    Lars Holborn, Prokurist der GESOBAU, berreicht

    den Spendenscheck an die Krikelkrakler

    Schreiben Sie an GESOBAU AG, Unterneh-

    mens kommunikation & Marketing, Stichwort

    50 Jahre MV, Wilhelmsruher Damm 142,

    13439 Berlin, oder per E-Mail an hallo.nach-

    bar@gesobau.de. Sie knnen Ihre Briefe sowie

    Erinnerungsstcke auch gerne am Empfang in

    unserem Hauptgebude abgeben. Mit Ihrer

    Einsendung stimmen Sie einer Verffentlichung

    bzw. Ausstellung Ihres Erinnerungsstcks im

    Rahmen der Jubilumsfeierlichkeiten zu. Wir

    freuen uns auf Ihre Zuschriften!

    50 Jahre MV Erzhlen Sie uns Ihre Geschichte und gewinnen einen Einkaufsgutschein!

    Sanierte Rume und Fahrradstnder

    fr den Kinderladen Krikelkrakel

    panorama

  • Anlsslich des Internationalen Tages NEIN zu Gewalt an Frauen or-ganisieren Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, Frauenprojekte,Vereine, Gewerkschaften und viele Ehrenamtliche seit 2004 eine ber-linweite ffentlichkeitskampagne. Auch die GESOBAU beteiligt sicham diesjhrigen Aktionstag und bezieht damit ffentlich Stellung:Wir geben Gewalt kein Zuhause! Die eigenen vier Wnde sollenGeborgenheit und Sicherheit geben und kein Ort fr Demtigungsein. Durch den Aktionstag sollen Brgerinnen und Brger fr das

    Problem der huslichen Gewalt sensibilisiert und zu mehr nachbar-schaftlicher Aufmerksamkeit motiviert werden. In ganz Berlin wird es

    Ende November zahlreiche Veranstaltungen zum Thema geben, der Auf-takt der ffentlichkeitskampagne wird unter Beisein von Dilek Kolat,

    Senatorin fr Arbeit, Integration und Frauen, am 25. November stattfinden.Mehr Informationen erhalten Sie unter: www.big-berlin.info

    panorama

    das kundenmagazin der gesobau

    Die 8-jhrige Sonja besucht ihren CousinGeorg im Mrkischen Viertel. Wo istdenn eigentlich die Betonburg?, fragt sie.Sonja wohnt in Pankow, genauso wie ihreOma, die ihr von der so genannten Be-tonburg erzhlte. Davon hat Georg nochnie etwas gehrt. Stattdessen zeigt er sei-ner Cousine, was Kinder im MrkischenViertel auf Abenteuerspielplatz & Co. er-leben knnen. Oh, wie schn du wohnstbildet den Auftakt einer Taschenbuch-reihe der GESOBAU, die das Leben derProtagonisten Georg und Sonja Baum inihren jeweiligen Wohngebieten in Berlin

    erzhlt. Konzept, Text und Illustrationensind unter wesentlicher Beteiligung vonMitarbeitern der GESOBAU entstanden.Mit der Kinderbuchreihe im praktischenTaschenformat von 15 x 15 cm will dieGESOBAU Kindern nahebringen, dassVorurteile gegenber Bewohnern andererWohngebiete hufig nur in den Kpfenexistieren. Das 20-seitige Heft wird inSchulen, Kinder- und Jugendeinrichtun-gen, Bibliotheken sowie Hausaufgaben-klubs kostenlos zur Verfgung gestellt undist in den Geschftsstellen der GESOBAU,ebenfalls kostenfrei, erhltlich.

    5

    Rauchen in der Wohnung erlaubt?

    Kinderbuch Oh, wie schn du wohnst

    Wir geben

    Gewalt kein

    Zuhause!

    Die Kndigung eines Dsseldorfer Mietersaufgrund gesundheitsgefhrdender Belsti-gung durch Zigarettenrauch hatte Ende Julibundesweit fr Aufsehen gesorgt. Der Ge-stank, der aus seiner Wohnung in den Haus-flur abziehe, belstige die Hausnachbarnund sei ihnen nicht weiter zuzumuten, ent-schied das Amtsgericht Dsseldorf. Was be-deutet dieses Urteil fr GESOBAU-Mieter?So viel zuerst: Das Rauchen in unseren Woh- nungen ist grundstzlich gestattet. Wennder Rauch allerdings die Wohnung verlsstund andere Nachbarn davon massiv gestrtwerden (ob ber den Balkon oder den Haus-flur), dann sucht die GESOB